[HBF] Ruehrwerk

Gerhard Hofer hofer.fam at aon.at
Don Apr 26 19:32:39 CEST 2001


Hallo Brauer,
Servus Gregor

ich teile Deine Ansicht über Huberts Konstruktion, ich wollte mir 
aber nach meinen ersten Brauversuchen das Überführen in den 
Läuterbottich, schon wegen der möglichen Oxidation ersparen.

Ich habe also im Kessel den gesamten Strainer aus geschlitztem 
Kupferrohr ausgeführt, der Übergang zum Ablauf ist über ein T-
Stück nur zusammengesteckt und drehbar, womit man das 
Rohrsystem komplett im Kessel hochklappen kann. So kann ich 
problemlos rühren und erspare mir dadurch einen extra 
Läuterbottich. Vor dem Läutern einfach den Strainer runterklappen, 
die Maische absetzen lassen, Hahn auf und los gehts.

Vielleicht versucht ihrs mal, für Rückmeldungen wär ich dankbar.

Allzeit Gut Sud

Gerhard


On 25 Apr 2001, at 13:13, Gregor wrote:

> 
> Mit Huberts Konstruktion erzielt man sicher erheblich höhere
> Sudhausausbeuten als mit einem Maischesack!  Ich verwende, wie
> Du auch, umgebaute 50 Liter Kegs zum Maischen, Läutern und
> Würzekochen und habe mit dem Kupferrohr-Strainer beste
> Erfahrungen gemacht. Einziger Nachteil dabei ist, daß ich die
> fertige, verzuckerte Maische nach dem Kesselmaischen manuell
> per 3-Liter-Messbecher in das mit dem Strainer versehene,
> zweite Keg zum Läutern umlagern muß. Das muß recht vorsichtig
> geschehen (nicht plätschern lassen!), um so wenig Sauerstoff
> wie möglich in Kontakt mit der Maische zu bringen (s.o.). Ist
> aber nur eine Sache von 5 Minuten. Würde man den Strainer
> schon im Maischekessel befestigen, brennt die Maische
> garantiert an, da man dann nicht am Kesselboden, der ja per
> Gasbrenner beheizt wird, rühren kann.
> 
> 
> hoffe geholfen zu haben...
> 
> Gut Sud
> 
> Gregor
> 
> 
> 
>