From Heimbrauer at online.de Sat Jan 28 14:27:07 2006 From: Heimbrauer at online.de (Axel) Date: Sat Jan 28 14:28:44 2006 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Jodl=F6sung=2C_welche=3F?= In-Reply-To: <1135930885.43b4ee05b54ac@hanghofer.net> Message-ID: From Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de Fri Feb 17 18:49:00 2006 From: Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de (Wolfgang.Karin.Braun@t-online.de) Date: Fri Feb 17 18:53:03 2006 Subject: [HBF] Winterschlaf beendet Message-ID: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> Hallo aufwachen ! Es wird gebraut und es gibt Probleme ! Frage Nummer 1 Ich braue seit 16 Jahren und habe zum ersten Mal eine positive Jodprobe bei 78°C. Gebraut habe ich Märzen (braue ich jedes Jahr um diese Zeit) nach Huberts Rezept. Was kann man tun wenn dieser Fall eintritt ? Mangels besserem Wissen habe ich einfach weiter gemacht (Würze schmeckte normal) und in den Gärbottich abgefüllt. Das war am Sonntag, also vor 4 Tagen und bis jetzt hat die Gärung (ich verwende WYEAST)noch nicht eingesetzt ! Ich bin mir eigentlich keines Fehlers bewußt ! Kann das Malz schlecht sein ? (2.Lieferung von Candirect) Frage Nummer 2 Ich wollte schon immer mal ein ANDECHSER Bergbock dunkel nachbrauen. Hat jemand ein Rezept ? Frage Nummer 3 Was wird sonst noch so gebraut ? Gruß Wolfgang From slidingJ at t-online.de Fri Feb 17 23:11:35 2006 From: slidingJ at t-online.de (slidingJ) Date: Fri Feb 17 23:11:36 2006 Subject: [HBF] Winterschlaf beendet In-Reply-To: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> References: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> Message-ID: <43F64A17.3080505@t-online.de> Hallo Wolfgang! Wenn man einen blausud hat maischt man eigentlich nicht weiter, sondern gibt nochmal frische enzyme hinzu (also frisches malz) und hält eine weitere verzuckerunsverzuckerungsrast, bis der sud jodnormal ist. War dein sud erst beim läutern blau? das kann kommen, wenn grieße die beim maischen nicht verzuckert wurden beim läutern mitgerissen werden oder klumpen aufgehen (schlecht gerührt?). Wie dunkel war denn deine jodprobe? Den unterschied zwischen blausud-würze und jodnormaler würze kann man eigentlich nicht schmecken, daß merkst du erst nach /während der gärung. Es sei denn du hast gar keine zucker drin, dann schmeckt es nicht süß, also so schlimm scheints ja nicht zu sein. Höhere dextrine / stärke mindern deinen EV° und somit deine haltbarkeit (gibst anderen Mikroorganismen bessere chancen) und haben einen breiten geschmack. Das ganze zieht so einen langen rattenschwanz mit sich, daß es hier zu weit führen würde das alles im detail hinzuschreiben. Ob da jetzt ein maischproblem war, oder das Malz einfach "kaputt" ist, kann ohne Analyse etc keiner sagen, klingt aber fast so. Daß deine Hefe garnicht erst angärt ist allerdings bedenklich. Kann an der Würze liegen (was ja wahrscheinlich ist) oder die Hefe ist einfach in einem physiologisch sehr schlechten zustand, oder es ist einfach zu kalt oder wie auch immer. Wenn jetzt nicht bald was passiert kannst das wegschütten. Zum Andechser dunklen Bock (Doppelbock, nicht Bergbock übrigens) kann ich dir nur sagen daß du 3 Teilmaischen ziehen musst (andechs macht das zumindest so) ...also mir wäre das für meine kleine garagenanlage zu stressig! Schüttung bin ich mir nicht ganz sicher, aber da wird dir ja was einfallen, vielleicht 2/3 helles malz für die enzyme, 1/3 Münchner Malz und und paar % Farbmalz. Stammwürze um die 18%. Gut sud weiterhin und viel glück mit dem "problemsud" Gruß Nina Wolfgang.Karin.Braun@t-online.de schrieb: >Hallo aufwachen ! > >Es wird gebraut und es gibt Probleme ! > >Frage Nummer 1 > >Ich braue seit 16 Jahren und habe zum ersten Mal eine positive Jodprobe bei 78°C. Gebraut habe ich Märzen (braue ich jedes Jahr um diese Zeit) nach Huberts Rezept. Was kann man tun wenn dieser Fall eintritt ? Mangels besserem Wissen habe ich einfach weiter gemacht (Würze schmeckte normal) und in den Gärbottich abgefüllt. Das war am Sonntag, also vor 4 Tagen und bis jetzt hat die Gärung (ich verwende WYEAST)noch nicht eingesetzt ! >Ich bin mir eigentlich keines Fehlers bewußt ! >Kann das Malz schlecht sein ? (2.Lieferung von Candirect) > >Frage Nummer 2 > >Ich wollte schon immer mal ein ANDECHSER Bergbock dunkel nachbrauen. Hat jemand ein Rezept ? > > >Frage Nummer 3 > >Was wird sonst noch so gebraut ? > > >Gruß > >Wolfgang > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/slidingj%40t-online.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > From Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de Sat Feb 18 08:17:33 2006 From: Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de (Sven Schulz) Date: Sat Feb 18 08:17:46 2006 Subject: [HBF] Winterschlaf beendet In-Reply-To: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> References: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> Message-ID: <43F6CA0D.4000506@math.uni-giessen.de> Hallo Wolfgang, > Frage Nummer 2 > > Ich wollte schon immer mal ein ANDECHSER Bergbock dunkel nachbrauen. Hat jemand ein Rezept ? für den Fall das der Bergbock tatsächlich der Doppelbock ist: Den Andechser Doppelbock dunkel habe ich auch gerade versucht nachzubrauen. Mein Rezept geht so: 9kg Münchner 3kg Pilsner 1kg dunkles Karamellmalz (selbstgemacht) 200g Farbmalz 30g Tettnanger a 2,5% alpha in der Vorderwürze 30g Northern Brewer a 10% für 80 Minuten zur Bitterung 70g Tettnanger für 45 Minuten nach Gefühl (Bei den 70g bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, da ist eine [physikalische] Lücke in meinen Aufzeichnungen) Gab 38,5l mit 18,2°P und rechnerisch 27 IBU. Gärung läuft trotz _sehr_ großen Starters eher schleppend (Wyeast Czech Pils). Beim nächsten Mal braue ich 2 Wochen vorher ein Pils oder Export um die Hefe zu ernten. Der Geschmack liegt nach den ersten Eindrücken schon in der Nähe des Ziels. Sehr getreidig, recht süß (aber auch ohne Speise noch nicht ganz endvergoren) und tendenziell etwas zu herb, sehr dunkel. Wenn es sich durch die Lagerung in etwa so verändert, wie ich das erwarte, dann passt das schon sehr gut. Den Farbmalzanteil könnte man etwas verringern, allerdings kann ich die Farbe meines Karamellmalz nur schlecht schätzen. Viele Grüße, Sven From manfredkehrer at web.de Mon Feb 20 13:48:32 2006 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Mon Feb 20 13:48:59 2006 Subject: [HBF] Winterschlaf beendet In-Reply-To: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> References: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> Message-ID: <43F9BAA0.3020309@web.de> Wolfgang.Karin.Braun@t-online.de wrote: > >Was wird sonst noch so gebraut ? > > > > In zwei Tagen werde ich mein letztes Weißbier zum ersten mal verköstigen und ich freue mich schon drauf. Da ist selbst angebauter Hopfen drin und das schmeckt wirklich geil. Zumindest war es beim letzen mal so und ich aheb jetzt versucht, daß gleiche nochmal zu brauen. Ich bin gespannt ob das geht Manfred -- ===================================================== Manfred Kehrer Juifenstr. 12 D-83646 Bad Tölz Germany Phone: +49 (0)8041 / 1490 +49 (0)8024 / 643-78 email: manfredkehrer@web.de ===================================================== From sven at geggus.net Mon Feb 20 15:26:35 2006 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Mon Feb 20 15:26:49 2006 Subject: [HBF] =?iso-8859-15?q?Wei=DFbierhefe?= (was: Re: Winterschlaf beendet) References: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> <43F9BAA0.3020309@web.de> Message-ID: Manfred Kehrer wrote: > In zwei Tagen werde ich mein letztes Weißbier zum ersten mal verköstigen > und ich freue mich schon drauf. Apropos Weißbier. Hier im Raum Karlsruhe kriegt man zwar recht problemlos frische untergärige Hefe, von der typischen Weißbiergegend sind wir aber wohl zu weit weg. Unsere ersten Brauversuche haben wir vor ein paar Jahren mit Instanthefe von Brau-Partner gemacht und diese Hefe produzeirt ein derart schlechtes Bier, dass wir damals entscheiden haben nur noch mit frischer Hefe zu brauen. Langer Rede kurzer Sinn, kennt ihr Bezugsquellen für frische obergärige Hefe (Weißbier und/oder Altbiertyp) in Süddeutschland? Raum Nürnberg oder München wäre auch noch OK, denn dort hätte ich entsprechende Bekannte, die die Hefe nach Baden "importieren" könnten. Taugt eigentlich die relativ teuere Flüssig-Reinzuchthefe wie man sie zum Beispiel bei www.braupartner.de bestellen kann? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From manfredkehrer at web.de Mon Feb 20 15:36:43 2006 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Mon Feb 20 15:37:01 2006 Subject: [HBF] =?ISO-8859-15?Q?Wei=DFbierhefe_=28was=3A_Re=3A_W?= =?ISO-8859-15?Q?interschlaf_beendet=29?= In-Reply-To: References: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> <43F9BAA0.3020309@web.de> Message-ID: <43F9D3FB.8060301@web.de> Sven Geggus wrote: >Langer Rede kurzer Sinn, kennt ihr Bezugsquellen für frische obergärige Hefe >(Weißbier und/oder Altbiertyp) in Süddeutschland? Raum Nürnberg oder München >wäre auch noch OK, denn dort hätte ich entsprechende Bekannte, die die Hefe >nach Baden "importieren" könnten. > > >Sven > > Ich würde einfach zu einer kleinen Brauerei fahren. Dir füllen die sicher etwas Hefe. Ich bin bei der "Klosterbrauerei Reutberg" (nähe Bad Tölz) und die versorgen mich sogar kostenfrei mit Desinfektionsmittel auf Essigbasis. Lauter nette Leute dort. Manfred -- ===================================================== Manfred Kehrer Juifenstr. 12 D-83646 Bad Tölz Germany Phone: +49 (0)8041 / 1490 +49 (0)8024 / 643-78 email: manfredkehrer@web.de ===================================================== From tobias.kandler at gmx.de Mon Feb 20 16:40:41 2006 From: tobias.kandler at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Mon Feb 20 16:37:43 2006 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Wei=DFbierhefe=28was:_Re:_Winterschlaf_bee?= =?iso-8859-1?Q?ndet=29?= In-Reply-To: Message-ID: Hallo Sven, ich habe für mein Hefeweizen immer WYEAST Weihenstephan Wheat verwendet. Die ist absolut hervorragend auch im Vergleich zu Hefeweizen aus, wie ich glaube, eher kleineren Brauereien. Wir konnten unser Hefeweizen mit dieser Hefe mit welchen aus der Unertl-Brauerei und Valentins-Hefeweizen vergleichen. Beides nach meinem Dafürhalten sehr gute industrielle Hefeweizen, insbesondere Unertl. Gruß Tobias > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+tobias.kandler=gmx.de@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+tobias.kandler=gmx.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag > von Sven Geggus > Gesendet: Montag, 20. Februar 2006 15:27 > An: hbf@lists.netbeer.org > Betreff: [HBF] Weißbierhefe(was: Re: Winterschlaf beendet) > > > Manfred Kehrer wrote: > > > In zwei Tagen werde ich mein letztes Weißbier zum ersten mal > verköstigen > > und ich freue mich schon drauf. > > Apropos Weißbier. Hier im Raum Karlsruhe kriegt man zwar recht problemlos > frische untergärige Hefe, von der typischen Weißbiergegend sind wir aber > wohl zu weit weg. > > Unsere ersten Brauversuche haben wir vor ein paar Jahren mit > Instanthefe von > Brau-Partner gemacht und diese Hefe produzeirt ein derart schlechtes Bier, > dass wir damals entscheiden haben nur noch mit frischer Hefe zu brauen. > > Langer Rede kurzer Sinn, kennt ihr Bezugsquellen für frische > obergärige Hefe > (Weißbier und/oder Altbiertyp) in Süddeutschland? Raum Nürnberg > oder München > wäre auch noch OK, denn dort hätte ich entsprechende Bekannte, > die die Hefe > nach Baden "importieren" könnten. > > Taugt eigentlich die relativ teuere Flüssig-Reinzuchthefe wie man sie zum > Beispiel bei www.braupartner.de bestellen kann? > > > Sven > > -- > TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners > (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) > > /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web > > From tobias.kandler at gmx.de Mon Feb 20 16:40:42 2006 From: tobias.kandler at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Mon Feb 20 16:37:50 2006 Subject: [HBF] Bitterwert Message-ID: Hallo miteinander, schön, daß noch jemand da ist. Es war recht ruhig in letzter Zeit. Ich habe interessanterweise folgendes entdecken dürfen: Ich rechne den zu erwartenden Bitterwert meiner Biere mit dem Rechenmodell nach Glenn Tinseth. Die Freiberger Brauerei hat jetzt mal eines unserer Biere vom Praktikumsstand der Bergakademie Freiberg untersucht. Es ergab sich gegenüber dem berechneten Bitterwert von 26IBU, gemessen nur einer von 19IBU. Wir haben dann weitere Biere von uns sensorisch (also trinkend :-)) mit anderen Bieren unter Anleitung verglichen und lagen auch nach fachkundiger Aussage (wir sind ja Laien) immer ein ganzes Stück drunter. So hatte eines unserer Pilsener rechnerisch 46IBU, geschmacksmäßig aber etwas mehr als das Freiberger Premium mit 30IBU. Ich finde das ein eher herbes Pils und hatte immer die Info es hätte ca. 40IBU - hat´s aber nicht. Ich schlußfolgere daraus, daß ich erstens bisher eine andere geschmackliche Vorstellung von den Bittereinheiten hatte und zweitens ich mit meinem Rechenmodell wohl doch geringere Ausbeuten als berechnet erhalte. Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht ? Was sonst noch gebraut wird ? Wir haben dieses Jahr die Brausaison mit einem goldfarbenem Lagerbier mit rechnerisch 38IBU eröffnet und zum ersten Mal auf unserer neuen Anlage mit high gravity gebraut und über 180Liter herausbekommen. Als nächstes werden 160Liter Märzen gebraut. Gut Sud Tobias From Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de Mon Feb 20 20:47:00 2006 From: Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de (Wolfgang.Karin.Braun@t-online.de) Date: Mon Feb 20 20:52:53 2006 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?q?Wei=DFbierhefe?= u. Blausud(was: Re: Winterschlaf beendet) (fwd) Message-ID: <1FBH3o-1ng3UG0@fwd33.sul.t-online.de> Hallo Manfred ! WYEAST ist top, aber du kannst dir auch einfach ne Flasche ERDINGER kaufen, das geht auch ! Hallo Nina ! Danke für deine Antwort zu meinem Blausud ! Die Färbung war ziemlich dunkel, die Würze schmeckte trotzdem süß. Ich hatte ordentlich gerührt und die Jodprobe vor dem Läutern gemacht. Die Gärung ist inzw. angekommen u. läuft schleppend. Mal sehen was daraus wird ! Gruß Wolfgang ---Ursprüngliche Nachricht--- From: "Sven Geggus" To: Subject: [HBF] Weißbierhefe (was: Re: Winterschlaf beendet) Manfred Kehrer wrote: > In zwei Tagen werde ich mein letztes Weißbier zum ersten mal verköstigen > und ich freue mich schon drauf. Apropos Weißbier. Hier im Raum Karlsruhe kriegt man zwar recht problemlos frische untergärige Hefe, von der typischen Weißbiergegend sind wir aber wohl zu weit weg. Unsere ersten Brauversuche haben wir vor ein paar Jahren mit Instanthefe von Brau-Partner gemacht und diese Hefe produzeirt ein derart schlechtes Bier, dass wir damals entscheiden haben nur noch mit frischer Hefe zu brauen. Langer Rede kurzer Sinn, kennt ihr Bezugsquellen für frische obergärige Hefe (Weißbier und/oder Altbiertyp) in Süddeutschland? Raum Nürnberg oder München wäre auch noch OK, denn dort hätte ich entsprechende Bekannte, die die Hefe nach Baden "importieren" könnten. Taugt eigentlich die relativ teuere Flüssig-Reinzuchthefe wie man sie zum Beispiel bei www.braupartner.de bestellen kann? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web ------ From sperr at fh-biberach.de Mon Feb 20 21:25:07 2006 From: sperr at fh-biberach.de (Alexander Sperr) Date: Mon Feb 20 21:25:48 2006 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Wei=DFbierhefe_u=2E_Blausud=28was=3A?= =?ISO-8859-1?Q?_Re=3A_Winterschlaf_beendet=29_=28fwd=29?= In-Reply-To: <1FBH3o-1ng3UG0@fwd33.sul.t-online.de> References: <1FBH3o-1ng3UG0@fwd33.sul.t-online.de> Message-ID: <43FA25A3.2010600@fh-biberach.de> Wolfgang.Karin.Braun@t-online.de schrieb: > du kannst dir auch einfach ne Flasche ERDINGER kaufen, das geht auch ! seit wann? Schneider und Maisel's und sonst noch einige, aber Erdinger? Gruß, Alex. From grog at lemis.com Tue Feb 21 02:46:08 2006 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Feb 21 02:46:32 2006 Subject: [HBF] Bitterwert In-Reply-To: References: Message-ID: <20060221014608.GR65002@wantadilla.lemis.com> On Monday, 20 February 2006 at 16:40:42 +0100, Tobias Kandler wrote: > > Ich habe interessanterweise folgendes entdecken dürfen: Ich rechne den zu > erwartenden Bitterwert meiner Biere mit dem Rechenmodell nach Glenn Tinseth. > Die Freiberger Brauerei hat jetzt mal eines unserer Biere vom > Praktikumsstand der Bergakademie Freiberg untersucht. Es ergab sich > gegenüber dem berechneten Bitterwert von 26IBU, gemessen nur einer von > 19IBU. Wir haben dann weitere Biere von uns sensorisch (also trinkend :-)) > mit anderen Bieren unter Anleitung verglichen und lagen auch nach > fachkundiger Aussage (wir sind ja Laien) immer ein ganzes Stück drunter. So > hatte eines unserer Pilsener rechnerisch 46IBU, geschmacksmäßig aber etwas > mehr als das Freiberger Premium mit 30IBU. Ich finde das ein eher herbes > Pils und hatte immer die Info es hätte ca. 40IBU - hat´s aber nicht. > > Ich schlußfolgere daraus, daß ich erstens bisher eine andere geschmackliche > Vorstellung von den Bittereinheiten hatte und zweitens ich mit meinem > Rechenmodell wohl doch geringere Ausbeuten als berechnet erhalte. > > Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht ? Das weiß ich eben nicht :-) Die wenigsten von uns haben ja die Möglichkeit einer objektiven IBU-Prüfung. Ich habe mich aber schon mal gefragt, ob die Bitterwerte so hoch wie gerechnet waren. Eine Sache, die mich interessiert hat, ist der Unterschied zwischen Hopfendolden und -Pellets. Hierzulande benutzt man meist Pellets, allerdings habe ich jetzt Hopfen angepflanzt und verwendet. Ich habe mich zwar an den Ratschlag gehalten, 10% mehr an Gewicht zu verwenden, was auch relativ gut funktioniert hat, muss aber feststellen, dass die tatscächliche Ausbeute wohl stark von der Beschaffenheit der Einzeldolden abhängen muss. Daher habe ich in letzter Zeit die Hopfen erst mit etwas Würze in einer Küchenmaschine zerschlagen. So eindeutig waren die Ergebnisse allerdings nicht. Das müsste ich ein paarmal wiederhole, wozu ich allerdings keine Lust habe. Was das Rechenmodell angeht: lass' mir Deine Mengen zukommen und ich bearbeitet sie mit ProMash. Mal sehen, ob dieselben Werte herauskommen. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20060221/3f651dc6/attachment-0001.bin From grog at lemis.com Tue Feb 21 03:19:49 2006 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Feb 21 03:20:11 2006 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?Q?Wei=DFbierhef?= =?iso-8859-1?Q?e?= u. Blausud(was: Re: Winterschlaf beendet) (fwd) In-Reply-To: <1FBH3o-1ng3UG0@fwd33.sul.t-online.de> References: <1FBH3o-1ng3UG0@fwd33.sul.t-online.de> Message-ID: <20060221021949.GT65002@wantadilla.lemis.com> [leserlich gemacht] On Monday, 20 February 2006 at 19:47:00 +0000, Wolfgang.Karin.Braun@t-online.de wrote: > From: Sven Geggus >> Manfred Kehrer wrote: >> >>> In zwei Tagen werde ich mein letztes Weißbier zum ersten mal verköstigen >>> und ich freue mich schon drauf. >> >> Langer Rede kurzer Sinn, kennt ihr Bezugsquellen für frische obergärige Hefe >> (Weißbier und/oder Altbiertyp) in Süddeutschland? Raum Nürnberg oder München >> wäre auch noch OK, denn dort hätte ich entsprechende Bekannte, die die Hefe >> nach Baden "importieren" könnten. >> >> Taugt eigentlich die relativ teuere Flüssig-Reinzuchthefe wie man sie zum >> Beispiel bei www.braupartner.de bestellen kann? > > WYEAST ist top, aber du kannst dir auch einfach ne Flasche ERDINGER > kaufen, das geht auch ! Und weißt du, was darin ist? Die Hefe soll ja untergärig sein. Angeblich hat Schneider die ursprüngliche Weihenstephaner W68-Hefe drin. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20060221/5a5fa485/attachment.bin From sven at geggus.net Tue Feb 21 11:18:13 2006 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Tue Feb 21 11:18:44 2006 Subject: [HBF] Re: =?iso-8859-15?q?Wei=DFbierhefe=3Fu=2E?= Blausu References: <1FBH3o-1ng3UG0@fwd33.sul.t-online.de> <20060221021949.GT65002@wantadilla.lemis.com> Message-ID: Greg 'groggy' Lehey wrote: > Und weißt du, was darin ist? Die Hefe soll ja untergärig sein. Eben, da wird einfach irgendeine Hefe reingetan, das möchte ich ehrlich gesagt nicht unbedingt versuchen um dann damit meinen Sud in Sand zu ruinieren. Dafür ist mir dann die Arbeit zu schade dann doch lieber die WYEAST Hefe für Schlappe 6 Euro. Schön wär das halt wenn es wie bei der untergärigen Hefe mal schnell über die Brauerei nebenan zu regeln wäre. Da kostet die Hefe nämlich typischerwqeise keinen Cent und ist noch dazu super gut und frisch. Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de Tue Feb 21 12:07:49 2006 From: Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de (Sven Schulz) Date: Tue Feb 21 12:08:41 2006 Subject: [HBF] =?ISO-8859-15?Q?Wei=DFbierhefe?= In-Reply-To: References: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> <43F9BAA0.3020309@web.de> Message-ID: <43FAF485.6030508@math.uni-giessen.de> > Langer Rede kurzer Sinn, kennt ihr Bezugsquellen für frische obergärige Hefe > (Weißbier und/oder Altbiertyp) in Süddeutschland? Raum Nürnberg oder München > wäre auch noch OK, denn dort hätte ich entsprechende Bekannte, die die Hefe > nach Baden "importieren" könnten. Hallo, ich habe zweimal ein (dunkles) Weizen mit Hefe aus dem Bodensatz einer Flasche "Schneider Weisse" gemacht. Einfach eine Flasche mit möglichst weit entferntem Haltbarkeitsdatum einschenken ohne den Satz aufzuwirbeln, etwas abgekochte lauwarme Würze dazu, aufschwenken, und in einen Erlenmeyerkolben schütten (oder einfach abgedeckt in der Flasche lassen, Flaschenhals vielleicht vorher mit Alkohol desinfizieren). Je nach Menge noch ein paar Tage vermehren, das gibt ein super Weizenbier. Viele Grüße, Sven From Marcus.Schmitz at web.de Tue Feb 21 19:37:06 2006 From: Marcus.Schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Tue Feb 21 19:37:19 2006 Subject: [HBF] =?iso-8859-15?q?Br=FCdenventilator?= Message-ID: <514392599@web.de> Hallo werte Braukollegen! Für "ein gutes Neues Jahr" ist es ja fast zu spät; trotzdem alles Gute! Eine mehr technische Frage (die Erdinger WB-Hefe IN DER FLASCHE ist nach dem, was ich weiß wirklich untergärige Hefe, Erdinger ist schließlich auch genauso ein Weißbier, wie Warsteiner ein Pilsner ist ...): Ich bin umgezogen und habe jetzt die Möglichkeit in der Garage oder im Keller in einem kleinen Gästebadezimmer/Waschküche mit einer Grundfläche von vielleicht 2,5 m mal 2,5 m zu brauen. Die Waschküche hat ein kleines Kellerfenster und ich kann mich von früher an den nassen Fleck unter der Decke an der Stelle, an der ich die Würze gekocht habe, erinnern. Das möchte ich hier verhindern, da die Decke tapeziert ist. Also muss der Brüden beim Würzekochen irgendwie raus. Im Baumarkt gibt es verschiedene Fechtraumventilatoren, allerdings weiß ich nicht, ob die die hohe Feuchte vertragen und ob der Volumenstrom für den Abtransport genügt. Die Dinger sind ja eher dazu gedacht den Mief aus Gästetoiletten ohne Fenster abzusaugen. Ich koche meine Würze immer noch in einem elektrischen Einkochkessel und verdampfe über 3 l Wasser. Hat da jemand Erfahrung? Wo bringt man den Ventilator dann an? Pfannen- oder fensternah. Vielen Dank schonmal! Gruß Marcus __________________________________________________________________________ Erweitern Sie FreeMail zu einem noch leistungsstarkeren E-Mail-Postfach! Mehr Infos unter http://freemail.web.de/home/landingpad/?mc=021131 From grog at lemis.com Wed Feb 22 00:04:10 2006 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Feb 22 00:04:33 2006 Subject: [HBF] Re: =?iso-8859-1?Q?Wei=DFbierhef?= =?iso-8859-1?Q?e=3Fu=2E?= Blausu In-Reply-To: References: <1FBH3o-1ng3UG0@fwd33.sul.t-online.de> <20060221021949.GT65002@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <20060221230410.GF65002@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 21 February 2006 at 10:18:13 +0000, Sven Geggus wrote: > Greg 'groggy' Lehey wrote: > >> Und weißt du, was darin ist? Die Hefe soll ja untergärig sein. > > Eben, da wird einfach irgendeine Hefe reingetan, ... Eigentlich nicht "irgendeine", sondern eine besonders flokkulente. Das Bier soll relativ klar aussehen. > das möchte ich ehrlich gesagt nicht unbedingt versuchen um dann > damit meinen Sud in Sand zu ruinieren. Dafür ist mir dann die Arbeit > zu schade dann doch lieber die WYEAST Hefe für Schlappe 6 Euro. Wie gesagt soll man die Hefe aus Schneider-Weiße züchten können. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20060222/f44047a6/attachment.bin From grog at lemis.com Wed Feb 22 00:57:34 2006 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Feb 22 00:57:45 2006 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?Q?Wei=DFbierhefe?= In-Reply-To: <43FAF485.6030508@math.uni-giessen.de> References: <1FA9mb-21q4eG0@fwd28.sul.t-online.de> <43F9BAA0.3020309@web.de> <43FAF485.6030508@math.uni-giessen.de> Message-ID: <20060221235734.GI65002@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 21 February 2006 at 12:07:49 +0100, Sven Schulz wrote: >> Langer Rede kurzer Sinn, kennt ihr Bezugsquellen für frische >> obergärige Hefe (Weißbier und/oder Altbiertyp) in Süddeutschland? >> Raum Nürnberg oder München wäre auch noch OK, denn dort hätte ich >> entsprechende Bekannte, die die Hefe nach Baden "importieren" >> könnten. > > ich habe zweimal ein (dunkles) Weizen mit Hefe aus dem Bodensatz einer > Flasche "Schneider Weisse" gemacht. Einfach eine Flasche mit möglichst > weit entferntem Haltbarkeitsdatum einschenken ohne den Satz > aufzuwirbeln, etwas abgekochte lauwarme Würze dazu, aufschwenken, und in > einen Erlenmeyerkolben schütten (oder einfach abgedeckt in der Flasche > lassen, Flaschenhals vielleicht vorher mit Alkohol desinfizieren). Je > nach Menge noch ein paar Tage vermehren, das gibt ein super Weizenbier. Im Prinzip alles richtig, bis auf eine eventuelle Fehldeutung von "lauwarm". Die Würze kann ohne Weiteres Zimmertemperatur haben; oberhalb 28° kann sie die Hefe töten. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20060222/008a393e/attachment.bin From grog at lemis.com Wed Feb 22 01:34:39 2006 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Feb 22 01:35:05 2006 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?Q?Br=FCdenventilato?= =?iso-8859-1?Q?r?= In-Reply-To: <514392599@web.de> References: <514392599@web.de> Message-ID: <20060222003439.GM65002@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 21 February 2006 at 19:37:06 +0100, Marcus Schmitz wrote: > Hallo werte Braukollegen! > > Für "ein gutes Neues Jahr" ist es ja fast zu spät; trotzdem alles Gute! > > Eine mehr technische Frage (die Erdinger WB-Hefe IN DER FLASCHE ist > nach dem, was ich weiß wirklich untergärige Hefe, Dir ist klar, dass Weißbierhefe obergärig ist, nicht wahr? > Erdinger ist schließlich auch genauso ein Weißbier, wie Warsteiner > ein Pilsner ist ...): Je nach Betrachtungsweise. Über den Geschmack von Warsteiner will ich nichts Negatives sagen (ich habe es lang genug getrunken), typisch pilsenerartig ist es aber m.E. nicht. Und in den Flaschen ist keine Hefe. Demzufolge muss klar sein, dass eine etwaige Hefezugabe in einem Bier den Charakter nicht bestimmt. > Ich bin umgezogen und habe jetzt die Möglichkeit in der Garage oder > im Keller in einem kleinen Gästebadezimmer/Waschküche mit einer > Grundfläche von vielleicht 2,5 m mal 2,5 m zu brauen. Die Waschküche > hat ein kleines Kellerfenster und ich kann mich von früher an den > nassen Fleck unter der Decke an der Stelle, an der ich die Würze > gekocht habe, erinnern. Das möchte ich hier verhindern, da die Decke > tapeziert ist. Also muss der Brüden beim Würzekochen irgendwie raus. > > Im Baumarkt gibt es verschiedene Fechtraumventilatoren, allerdings > weiß ich nicht, ob die die hohe Feuchte vertragen und ob der > Volumenstrom für den Abtransport genügt. Die Dinger sind ja eher dazu > gedacht den Mief aus Gästetoiletten ohne Fenster abzusaugen. Ich > koche meine Würze immer noch in einem elektrischen Einkochkessel und > verdampfe über 3 l Wasser. > > Hat da jemand Erfahrung? Wo bringt man den Ventilator dann an? > Pfannen- oder fensternah. Ich würde eher eine Dunstabzugshaube besorgen. Die billigsten Sorten müssten mit der Dampfmenge klarkommen. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20060222/eda4a8c2/attachment-0001.bin From Bernhard.Schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de Wed Feb 22 07:38:24 2006 From: Bernhard.Schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de (Bernhard Schweigler) Date: Wed Feb 22 07:38:35 2006 Subject: =?iso-8859-15?Q?Re:_=5BHBF=5D_Br=FCdenventilator?= References: <514392599@web.de> Message-ID: <00b401c6377a$94ce1770$999e16ac@mvm.local> Hallo Marcus, bei Luft mit hohem Feuchtanteil sind Walzenlüfter sehr zu empfehlen, da der Motor nicht im Luftstrom ist . z.B. Conrad Best. Nr.: 570184 Achte jedoch bei der Verlegung der Abluftrohre darauf, daß das Kondenswasser an einer geeigneten Stelle abtropfen kann Beste Grüße Bernhard From atelier.laube at t-online.de Wed Feb 22 15:08:37 2006 From: atelier.laube at t-online.de (Hartmut Laube) Date: Wed Feb 22 15:09:08 2006 Subject: AW: [HBF] Br=?ISO-8859-1?B?/A==?=denventilator In-Reply-To: <514392599@web.de> Message-ID: Servus Marcus! Servus Miteinander! Danke für die Neujahrswünsche. Kommen eigentlich nie zu spät. Zu den Brüden. Ich habe bei mir das Problem folgendermaßen gelöst: Lege einen möglichst dichten Deckel auf Deinen Würzekochtopf, in den Du vorher 2 Löcher gebohrt hast. Das erste Loch, ca. 8 cm Ø, wird mit einem Abflussrohr verbunden, das senkrecht so hoch steigt, das nach dem Knick, wo es zum Fenster raus geht, ein leichtes Gefälle entsteht. Da bildet sich das meiste Kondenswasser und läuft dann nicht in den Topf zurück, sondern zum Fenster raus. Nimm auf alle Fälle ein Rohr und keinen Spiralschlauch, weil sich in den Rillen das Kondenswasser sammelt und nicht flott abläuft. So. Das zweite Loch machst Du so groß, das Du einen alten PC Lüfter drauflegen kannst. Kann man leicht aus einem Schrottrechner ausbauen. Der Lüfter, in meinem Fall ein Papstlüfter,läuft genau so schnell, dass er in 70 min ca. 8% der Flüssigkeit in Form von Dampf, durch das Rohr zum Fenster rausdrückt. Fertig. Funktioniert prima und kostet fast nix. Nachdem die Luft im Raum jetzt trocken bleibt, vergiss während des Würzekochens nicht, Deine Kehle mit dem Endergebnis Deines letzten Sudes zu befeuchten. Man soll den Sud nicht vor dem Abend loben! In diesem Sinne viel Erfolg und auch alles Gute. Hartmut Am 21.02.2006 19:37 Uhr schrieb "Marcus Schmitz" unter : > Hallo werte Braukollegen! > > Für "ein gutes Neues Jahr" ist es ja fast zu spät; trotzdem alles Gute! > > Eine mehr technische Frage (die Erdinger WB-Hefe IN DER FLASCHE ist nach dem, > was ich weiß wirklich untergärige Hefe, Erdinger ist schließlich auch genauso > ein Weißbier, wie Warsteiner ein Pilsner ist ...): > > Ich bin umgezogen und habe jetzt die Möglichkeit in der Garage oder im Keller > in einem kleinen Gästebadezimmer/Waschküche mit einer Grundfläche von > vielleicht 2,5 m mal 2,5 m zu brauen. Die Waschküche hat ein kleines > Kellerfenster und ich kann mich von früher an den nassen Fleck unter der Decke > an der Stelle, an der ich die Würze gekocht habe, erinnern. Das möchte ich > hier verhindern, da die Decke tapeziert ist. Also muss der Brüden beim > Würzekochen irgendwie raus. > > Im Baumarkt gibt es verschiedene Fechtraumventilatoren, allerdings weiß ich > nicht, ob die die hohe Feuchte vertragen und ob der Volumenstrom für den > Abtransport genügt. Die Dinger sind ja eher dazu gedacht den Mief aus > Gästetoiletten ohne Fenster abzusaugen. Ich koche meine Würze immer noch in > einem elektrischen Einkochkessel und verdampfe über 3 l Wasser. > > Hat da jemand Erfahrung? Wo bringt man den Ventilator dann an? Pfannen- oder > fensternah. > > Vielen Dank schonmal! > > Gruß > > Marcus > __________________________________________________________________________ > Erweitern Sie FreeMail zu einem noch leistungsstarkeren E-Mail-Postfach! > Mehr Infos unter http://freemail.web.de/home/landingpad/?mc=021131 > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/atelier.laube%40t-online.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From tobias.kandler at gmx.de Wed Feb 22 15:35:39 2006 From: tobias.kandler at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Feb 22 15:32:29 2006 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Hefe_f=FCr_Weizen?= Message-ID: Hallo miteinander, Weil gerade das Thema Hefeweizen diskutiert wird. Bisher habe ich die Hefe von WYEAST verwendet. Whitelabs hat auch eine, die unter WLP300 geführt wird. Hat die schon mal einer verwendet ? Was kann damit erreicht werden ? Gruß Tobias From Marcus.Schmitz at web.de Wed Feb 22 22:27:42 2006 From: Marcus.Schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Wed Feb 22 22:27:54 2006 Subject: =?iso-8859-15?Q?AW:_AW:_[HBF]_Br=FCdenventilator?= Message-ID: <516872276@web.de> Hi Greg, Hi Bernhard, Hi Hartmut! Vielen Dank für die Antworten auf meine Frage nach dem Brüdenventilator für das Kellerbrauen. Ich denke, ich werde zuerst mal die Version mit dem Rohr und dem Druckventilator probieren. Da ich aber keinen Papstlüfter übrig habe, ist der Gang zum Baumarkt oder zu Conrad wohl noch nicht überflüssig. Über die Geometrie der Ableitung grüble ich noch: Im Moment tendiere ich zu einem ersten Knick mit Gefälle direkt nach dem Deckel der Pfanne, damit überhaupt kein Kondensat zurücklaufen kann (Da würde dann so wie ein "Z" aussehen). Aber die Kondensatableitung nach dem ersten Knick wird dann schon kompliziert. Was ein Dunstabzug hier im Baumarkt kostet muss ich erstmal checken, ich denke der Druckventilator kommt billiger. Aber die Tips sind gut! Vielen Dank. Zu den Anmerkungen von Greg zum meinem Geschnodder vielleicht noch: >> Eine mehr technische Frage (die Erdinger WB-Hefe IN DER FLASCHE ist >> nach dem, was ich weiß wirklich untergärige Hefe, >Dir ist klar, dass Weißbierhefe obergärig ist, nicht wahr? Ja, ich glaube, du hast recht, das hab' ich schonmal irgendwo gehört. Nee, mal im Ernst: Da habe ich den Bindestrich falsch gesetzt: Sollte heißen: Die die Erdinger-WB Hefe IN DER FLASCHE, also die Hefe, die im Erdinger Weißbier in die Flasche zur Nachgärung gegeben wird, ist untergärig... >> Erdinger ist schließlich auch genauso ein Weißbier, wie Warsteiner >> ein Pilsner ist ...): >Je nach Betrachtungsweise. Über den Geschmack von Warsteiner will ich >nichts Negatives sagen (ich habe es lang genug getrunken), typisch >pilsenerartig ist es aber m.E. nicht. Und in den Flaschen ist keine >Hefe. Demzufolge muss klar sein, dass eine etwaige Hefezugabe in >einem Bier den Charakter nicht bestimmt. Gut, auch da habe ich mich evtl. mistverständlich ausgedrückt: In Warsteiner ist keine Hefe in der Flasche. Aber mir ist klar, dass die Nachgärung und damit die Hefegattung, die zur Nachgärung benutzt wird, den Geschmack (Nachgärtemp, GNP usw.) beeinflusst. Und mit ug. Nachgärung erreicht man ein anderes Geschmacksprofil als mit og. Es ist ja nicht so, dass nur inaktive Hefe zum Sedimentieren und Trüben zugegeben wird, sondern es passiert ja etwas. Beste Grüße Marcus ______________________________________________________________ Verschicken Sie romantische, coole und witzige Bilder per SMS! Jetzt bei WEB.DE FreeMail: http://f.web.de/?mc=021193 From manfredkehrer at web.de Thu Feb 23 08:37:26 2006 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Thu Feb 23 08:37:27 2006 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Unterg=E4rige_Hefe_bei_Erdinger?= In-Reply-To: References: Message-ID: <43FD6636.1070709@web.de> Meines wissens darf man nach dem Reinheitsgebot Weizenmalz nur obergärig ansetzen und die Bayerischen Brauereien müssen sich auch daran halten. Oder bin ich da schlecht informiert? Manfred -- ===================================================== Manfred Kehrer Juifenstr. 12 D-83646 Bad Tölz Germany Phone: +49 (0)8041 / 1490 +49 (0)8024 / 643-78 email: manfredkehrer@web.de ===================================================== From sven at geggus.net Thu Feb 23 09:35:19 2006 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Thu Feb 23 09:35:34 2006 Subject: [HBF] Re: =?iso-8859-15?q?Unterg=E4rige?= Hefe bei Erdinger References: <43FD6636.1070709@web.de> Message-ID: Manfred Kehrer wrote: > Meines wissens darf man nach dem Reinheitsgebot Weizenmalz nur obergärig > ansetzen und die Bayerischen Brauereien müssen sich auch daran halten. s/Reinheitsgebot/Biersteuergesetz > Oder bin ich da schlecht informiert? Im Reinheitsgebot steht überhaupt nichts von Hefe drin, weil man die Funktion der Hefe noch überhaupt nicht kannt, als das Reinheitsgebot erlassen wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot In der Diskussion um die untergärige Hefe im Erdinger Weizen ging es nicht um die Hefe, die für die Gärung verwendet wird. Die ist bei Weizenbier immer obergärig, sondern um das was beim Kunden als Bodensatz in der Flasche ankommt. Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From manfredkehrer at web.de Thu Feb 23 10:31:36 2006 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Thu Feb 23 10:31:48 2006 Subject: [HBF] Re: =?ISO-8859-15?Q?Unterg=E4rige_Hefe_bei_Erdin?= =?ISO-8859-15?Q?ger?= In-Reply-To: References: <43FD6636.1070709@web.de> Message-ID: <43FD80F8.6000503@web.de> > >Im Reinheitsgebot steht überhaupt nichts von Hefe drin, weil man die >Funktion der Hefe noch überhaupt nicht kannt, als das Reinheitsgebot >erlassen wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot > Zumindest gabs auch damals schon die Begriffe Oberzeug und Unterzeug, wenn man auch nicht wußte, daß es sich dabei um Hefe handelt > >In der Diskussion um die untergärige Hefe im Erdinger Weizen ging es nicht >um die Hefe, die für die Gärung verwendet wird. Die ist bei Weizenbier immer >obergärig, sondern um das was beim Kunden als Bodensatz in der Flasche >ankommt. > OK, hab ich schlecht gelesen Manfred From Marcus.Schmitz at web.de Thu Feb 23 10:41:32 2006 From: Marcus.Schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Thu Feb 23 10:41:48 2006 Subject: =?iso-8859-15?Q?Re:_[HBF]_Unterg=E4rige_Hefe_bei_Erdinger?= Message-ID: <517894453@web.de> Manfred Kehrer schrieb: > Meines wissens darf man nach dem Reinheitsgebot Weizenmalz nur obergärig ansetzen und die Bayerischen Brauereien müssen sich auch daran halten. > Oder bin ich da schlecht informiert? > > Manfred Hallo Manfred, umgekehrt ist es richtiger: Untergäriges Bier muss aus Gerstenmalzgebraut werden. Einem in der Hauptgärung obergärigen Bier darf man aber zur Nachgärung untergärige Hefe/ug. Kräusen geben (die ugH setzt sich fester am Boden der Flasche ab). Das war scheinbar zu Beginn der Weißbiermode weit verbreitet (das von Tobias erwähnte Valentins Weizen hatte Ende der 1980er/Anfang der 1990er richtig feste Hefebrocken am Flaschenboden). Das wird bei einem viertel der von Back et. al. untersuchten Weißbiere immer noch gemacht: siehe Tabelle 1 in http://www.hausgebraut.de/Home/FlaschenPost/LESEPR_1/Weissbier/weissbier.html Gruß Marcus __________________________________________________________________________ Erweitern Sie FreeMail zu einem noch leistungsstarkeren E-Mail-Postfach! Mehr Infos unter http://freemail.web.de/home/landingpad/?mc=021131 From info at manfred-hoffmann.at Thu Feb 23 11:04:14 2006 From: info at manfred-hoffmann.at (Manfred Hoffmann) Date: Thu Feb 23 11:04:03 2006 Subject: =?utf-8?Q?Re:_[HBF]_Re:_Unterg=C3=A4rige_Hefe_bei_Erdinger?= Message-ID: Im Reinheitsgebot steht aber auch nichts von Weizen drin: "zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen" ergo - Weizenbier entspricht NIE dem Reinheitsgebot. Manfred, der sich immer über den blöden Satz: "Weizenbier, gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot" ärgert. > > > >Im Reinheitsgebot steht überhaupt nichts von Hefe drin, weil man die > >Funktion der Hefe noch überhaupt nicht kannt, als das Reinheitsgebot > >erlassen wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot > > > Zumindest gabs auch damals schon die Begriffe Oberzeug und Unterzeug, > wenn man auch nicht wußte, daß es sich dabei um Hefe handelt > > > > >In der Diskussion um die untergärige Hefe im Erdinger Weizen ging es nicht > >um die Hefe, die für die Gärung verwendet wird. Die ist bei Weizenbier immer > >obergärig, sondern um das was beim Kunden als Bodensatz in der Flasche > >ankommt. > > > OK, hab ich schlecht gelesen > > Manfred > > ********** Diese e-mail wurde auf Viren überprüft ScanEngine: McAffee From grog at lemis.com Fri Feb 24 03:22:56 2006 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Feb 24 04:24:35 2006 Subject: [HBF] Re: =?iso-8859-1?B?VW50ZXJnw6Ry?= =?iso-8859-1?Q?ige?= Hefe bei Erdinger In-Reply-To: References: Message-ID: <20060224022256.GF49368@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 23 February 2006 at 11:04:14 +0100, Manfred Hoffmann wrote: > Im Reinheitsgebot steht aber auch nichts von Weizen drin: "zu keinem > Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet > und gebraucht werden sollen" > > ergo - Weizenbier entspricht NIE dem Reinheitsgebot. Richtig. > Manfred, der sich immer über den blöden Satz: "Weizenbier, gebraut > nach dem Deutschen Reinheitsgebot" ärgert. Ich auch! Mich wundert's, dass noch niemand eine Abmahnung versucht hat. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20060224/5d1b1ad8/attachment.bin From grog at lemis.com Fri Feb 24 03:21:08 2006 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Feb 24 04:24:38 2006 Subject: [HBF] Re: =?iso-8859-1?Q?Unterg=E4rig?= =?iso-8859-1?Q?e?= Hefe bei Erdinger In-Reply-To: References: <43FD6636.1070709@web.de> Message-ID: <20060224022108.GE49368@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 23 February 2006 at 8:35:19 +0000, Sven Geggus wrote: > Manfred Kehrer wrote: >> Meines wissens darf man nach dem Reinheitsgebot Weizenmalz nur obergärig >> ansetzen und die Bayerischen Brauereien müssen sich auch daran halten. > > s/Reinheitsgebot/Biersteuergesetz s/steuer// Das Biersteuergesetz behandelt eben die Besteuerung des Biers. Das (vorläufige) Biergesetz hat früher das Brauen geregelt. Ich hatte verstanden, dass die EU-Rechtssprechung es jetzt abgelöst hat. Man kann's noch bei http://www.jura.uni-sb.de/BGBl/TEIL1/1993/19931400.1.HTML finden. Da steht: § 9 (1) Zur Bereitung von untergärigem Bier darf, abgesehen von den Vorschriften in den Absätzen 4 bis 6, nur Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden. (2) Die Bereitung von obergärigem Bier unterliegt derselben Vorschrift; es ist hierbei jedoch auch die Verwendung von anderem Malz und die Verwendung von technisch reinem Rohr-, Rüben- oder Invertzucker sowie von Stärkezucker und aus Zucker der bezeichneten Art hergestellten Farbmitteln zulässig. (3) Unter Malz wird alles künstlich zum Keimen gebrachte Getreide verstanden. (4) Die Verwendung von Farbebieren, die nur aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser hergestellt sind, ist bei der Bierbereitung gestattet, unterliegt jedoch besonderen Überwachungsmaßnahmen. Das weicht natürlich wesentlich vom "Reinheitsgebot" ab: Gerste muss gemälzt sein, in obergärigen Bieren sind Weizenmalz und Zucker zulässig. >> Oder bin ich da schlecht informiert? > > Im Reinheitsgebot steht überhaupt nichts von Hefe drin, weil man die > Funktion der Hefe noch überhaupt nicht kannt, als das Reinheitsgebot > erlassen wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot Klar. Das ist aber nicht wichtig. Wichtig war die nicht ganz deutlich geäußerte Absicht, das Weizen für's Backen zu verwenden, wie auch auf der Wikipedia-Seite steht. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20060224/f448460a/attachment.bin