From norbert.kroll at utanet.at Mon Oct 3 18:07:55 2005 From: norbert.kroll at utanet.at (Norbert Kroll) Date: Mon Oct 3 18:08:09 2005 Subject: [HBF] Apfelsaft aus keg In-Reply-To: <001701c5c26f$95696d40$6d6af9d9@LaptopFMF> References: <42B4880F.8000803@mail.isis.de> <001701c5c26f$95696d40$6d6af9d9@LaptopFMF> Message-ID: <1118.62.218.150.212.1128355675.bloek@pwebmail.utanet.at> Hallo Frank, ich fülle meinen selbstgepressten Apfelsaft mehr oder weniger regelmäßig in 19l AF-Container ab. Vorteil: der Saft braucht nicht behandelt werden (ausser vielleicht einen Tag vor dem Einfüllen in den Container stehen lassen, damit sich die meisten Trübstoffe vorher absetzen) Nachteil: Der Saft steht unter Druck. Also mit 10-12 Bar solltest du schon rechnen! Das ist auch der Grund, warum ich die Kegs immer soweit wie möglich fülle (ca. bis der Saft das CO2-Rohr im Keg berührt). Wenn nicht so viel "Luft" im Keg ist, kann auch nicht so viel explodieren. Aber bei mir ist noch nie was passiert. Prinzip: du füllst den Keg wie oben beschrieben mit unbehandelten Apfelsaft voll. Ich geb dann immer soviel CO2 drauf, wie mein Druckregler zulässt, das sind so ca. 3-4 bar. Die Kohlensäure geb ich hauptsächlich deshalb drauf, damit sich die Reinigungsöffnung fest verschließt und ich sehe dass alles dicht ist. Der Saft fängt dann an zu gären und stellt die Gärung so bei 10-12bar ein. Beim Zapfen mußt du darauf achten, daß deine Zapfgarnitur den Druck standhält. Unbedingt einen Kompensatorhahn verwenden, da der Saft ziemlich herausschießt. Beim leeren des Kegs verwandelt sich der Saft immer mehr in Most, also entweder schnell austrinken oder das letzte Drittel pasteurisieren (ca. 80°C) und heiß in Flaschen füllen. Alternativen: -Haltbar machen mit sog. "Para-Tropfen". Lehne ich ab, da ich keine Chemie oder was das auch immer ist in meinem Saft haben will. -Pasteurisieren und heiß in Flaschen füllen. Ich nehm dazu Bierflaschen. Diese randvoll füllen und mit Kronkorken verschließen. Der Saft ist sehr gut haltbar. So ich hoffe geholfen zu haben. Norbert > hallo mal was anderes als bier, > > ich möchte gerne den saft meiner äpfel > für mich und meine kinder in 19l kegs lagern. > die dinger sind cc-kegs. > kann mir jemand sagen, mit was ich die dinger anschließen > kann, damit ich a) eine lange lagerung > gewährleisten und ich mit einem art hahn zapfen kann? > From vomo at freenet.de Mon Oct 3 18:17:56 2005 From: vomo at freenet.de (vomo) Date: Mon Oct 3 18:18:20 2005 Subject: AW: [HBF] Apfelsaft aus keg In-Reply-To: <1118.62.218.150.212.1128355675.bloek@pwebmail.utanet.at> Message-ID: Hallo Ihr lieben! >Also mit 10-12 Bar solltest du schon rechnen! Wow, wie geht das denn? Ich habe auch CC-Kegs mit ner Bruchsicherung im Deckel. War bisher der Meinung, dass die so bei 6 Bar brechen?! (zum Glück noch nie passiert) Es gibt auch Kegs mit Sicherheitsventil im Deckel! Gruß, Volker From norbert.kroll at utanet.at Tue Oct 4 08:40:57 2005 From: norbert.kroll at utanet.at (Norbert Kroll) Date: Tue Oct 4 08:41:04 2005 Subject: AW: [HBF] Apfelsaft aus keg In-Reply-To: References: <1118.62.218.150.212.1128355675.bloek@pwebmail.utanet.at> Message-ID: <1071.62.218.154.55.1128408057.bloek@pwebmail.utanet.at> Die Kegs haben alle Sicherheitsventile (also meine zumindest). Entweder so eine Art "Knuppel" der auf dem Deckel sitzt oder eine Sollbruchstelle. Erkennt man daran daß in den Deckel von unten ein Profil gedrückt und von oben Plangeschliffen wurde. Norbert > Hallo Ihr lieben! > >>Also mit 10-12 Bar solltest du schon rechnen! > > Wow, wie geht das denn? > Ich habe auch CC-Kegs mit ner Bruchsicherung im Deckel. War bisher der > Meinung, dass die so bei 6 Bar brechen?! > (zum Glück noch nie passiert) > Es gibt auch Kegs mit Sicherheitsventil im Deckel! > > > Gruß, > Volker > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/norbert.kroll%40utanet.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From sven at geggus.net Sun Oct 16 16:09:58 2005 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Sun Oct 16 16:10:08 2005 Subject: [HBF] OT: =?iso-8859-15?q?Biergl=E4ser?= mit eigenem Motiv Message-ID: Hallo, hat ja nur indirekt mit heimbrauen zu tun, aber vielleicht hat hier ja der ein oder andere schon Gläser mit dem Aufdruck der eigenen "Brauerei" drucken lassen. Schön wär wär ein Dienst wie ihn www.spreadshirt.de für T-shirts anbietet. Einfach Grafik hochladen, fertig. Und das ganze natürlich noch zu einem aktzeptablen Preis. Eine Google-Suche hat da aber nicht wirklich zum Ziel geführt. Habt ihr da Tipps für mich? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From brewery at ppt.it Mon Oct 17 09:09:31 2005 From: brewery at ppt.it (The PPT Brewery) Date: Mon Oct 17 09:11:34 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_OT:_Biergl=E4ser_mit_eigenem_Motiv?= In-Reply-To: Message-ID: <200510170916312.SM03128@PCMARTIN> Hallo Sven, wir hatten mal das selbe Problem - Gläser mit eigenem Logo in Kleinserie - das gibt es nicht..... zum Glück hatte ich eine Bekannte die sich mit Glasritzerei und -ätzerei auskennt und das hobbymässig macht.... so sind wir zu 6 PPT-Biergläsern gekommen. Viel Glück dennoch auf der Suche, Martin "Bobbo" B. The PPT Brewery - since 1997 - www.ppt.it -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Sven Geggus Gesendet: Sonntag, 16. Oktober 2005 16:10 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: [HBF] OT: Biergläser mit eigenem Motiv Hallo, hat ja nur indirekt mit heimbrauen zu tun, aber vielleicht hat hier ja der ein oder andere schon Gläser mit dem Aufdruck der eigenen "Brauerei" drucken lassen. Schön wär wär ein Dienst wie ihn www.spreadshirt.de für T-shirts anbietet. Einfach Grafik hochladen, fertig. Und das ganze natürlich noch zu einem aktzeptablen Preis. Eine Google-Suche hat da aber nicht wirklich zum Ziel geführt. Habt ihr da Tipps für mich? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From t.rohner at bluewin.ch Tue Oct 18 17:07:12 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Oct 18 17:05:28 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Biergl=E4ser_mit_eigenem_Motiv?= Message-ID: <43550FA0.5010505@bluewin.ch> Hallo Sven ich hab mal 200 Pint-Gläser mit unserem Logo versehen. Wir verkaufen Lasergravierer und hatten eine Demo-Maschine im Haus. Damit geht es gut und ist auch bei kleinen Stückzahlen bezahlbar. Das sieht dann so aus wie geätzt bzw sandgestrahlt. Solche Geräte sind recht verbreitet bei Graveuren, Schlüsseldiensten und Stempelherstellern. Cheers Thomas From t.rohner at bluewin.ch Fri Nov 4 15:48:45 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Nov 4 15:46:32 2005 Subject: [HBF] Himbeerweizen / Heimbrauer Map Message-ID: <436B74CD.1050402@bluewin.ch> Hallo Liste ich glaube Sven hat nach meinem Himbeerweizenrezept gefragt.(ist schon ne Weile her, ich weiss) Also hier dann: ich braue ein Weizen mit 50% Pilsener und 50% hellem Weizenmalz.(Weyermann) Die Stammwürze ist so um die 12.5-13 Plato. Maischen bei 43° etwa 20 min. bei 54° 10 min. bei 63° 45 min bei 72° 45 min und dann Ausmaischen bei 77° für 10 min und dann Läutern. Hopfen etwas zurückhaltend einsetzen, da noch etwas Säure von den Himbeeren dazukommt und kein oder wenig Hopfenaroma anstreben. (etwa 20-25 IBU mit früher Hopfengabe) Ich habe mit Wyeast 3068 bei 20° eine Woche vergoren. Dann habe ich etwa 1.8 Kg gefrorene Himbeeren in einer Pfanne 20 min bei 65° gehalten und abgedeckt etwas abgekühlt. Ich gebe diese Pampe dann zum Bier dazu und lasse es nochmal eine Woche gären. Dann wird Speise zugegeben und in Flaschen abgefüllt. Die Himbeeren gebe ich erst nach einer Woche dazu, damit nicht alle Aromastoffe bei der Hauptgärung hinausgeblasen werden. Die 1.8 Kg beziehen sich auf einen 50l Sud. Die meisten Rezepte, die ich gesehen habe verwenden massiv mehr Himbeeren. Für meinen Geschmack war das aber viel zu viel Himbeere und zu wenig Bier. Bei "meiner" Menge kommen die Himbeeren schön zart im Abgang. (ich bin nicht allein mit meinem Geschmack, sonst wäre der Sud jeweils nicht so schnell weggetrunken ;-) Die andere Geschichte, die Tobias Kandler angetönt hat mit der Vormaische à la Hagen Rudolph. Ich habe die Versuche gemacht, konnte aber keinen stärkeren "Weizengeschmack/Aroma" feststellen, als bei meinem herkömmlichen Maischprogramm (siehe Himbeerweizen). Ich hatte sogar das Gefühl, dass beim herkömmlichen Verfahren das "weizige" stärker ausgeprägt war. Mein Braukollege schwärmt zwar immer vom "Weizen spezial" à la Hagen. Der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen, die Wirkung imho fraglich. Wir haben den Versuch aber nicht nach wissenschaftlichem Standard durchgeführt, daher gilt er nicht als letzte Wahrheit. Ich für meinen Teil braue mein nächstes Weizen aber wieder wie früher. Ich habe leider alle Aufzeichnungen aus dieser Zeit verloren. Wir hatten eine tote Festplatte in unserem Brauereinotebook. (meinen Kunden lege ich immer Backup's nahe, aber selber...) Zum Glück haben wir nur die Daten und nicht das Bier verloren ;-) Als letztes hab ich noch was aus dem englischen HBD. Das ist so ne Karte, in die man seinen Namen und Standort mit Foto eintragen kann. Europa ist noch etwas dünn besiedelt. Schaut doch mal rein. zu finden unter http://www.frappr.com/hbd am Samstag wird gebraut. Cheers Thomas From manfredkehrer at web.de Fri Nov 11 17:22:25 2005 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Fri Nov 11 17:22:35 2005 Subject: [HBF] drei Fragen Message-ID: <4374C541.700@web.de> Hallo zusammen, und Gut Sud allerseits. Nach über zwei Jahren Brauabstinenz hab ich es wieder geschafft einen Sud anzusetzen. Und da kommen gleich wieder ein paar Schwierigkeiten. 1. Wie lange hält normalerweise eine Jodlösung. Meine zeigte zwar keine Verfärbung bei 72°C, allderings auch keine ca. 10 min. nach dem Einmaischen. Geht die evtl. mit der Zeit kaputt? Ich hab vorsichtshalber mal 10 min. länger bei 72 °C ausgeharrt. 2. Zum Heißtrubfilter verwende ich ein Filtertuch von einem Braubedarfversand. Für meine 22l brauche ich ca. 30min. In Huberts Buch steht dies soll in wenigen Minuten geschehen. Hat da evtl jemand ein paar Tricks wie das schneller geht? 3.Zum desinfizieren der Flaschen nehme ich ein Mittel auf Essigbasis von einer nahegelegenen Brauerei. Ich sprühe die Flaschen mit einem Pflanzensprüher ein, lasse es ein wenig einwirken, und spüle mit Wasser nach. Dann sollten die Flaschen eigentlich getrocknet werden, doch dass dauert mehrere Tage bis alles Wasser durch den engen Flaschenhals abdunstet, und da könnte ma sich ja wieder etwas einfangen. Welche Methoden sind da die besten? Vielen Dank im vorraus, Manfred From antonhauser at aon.at Fri Nov 11 21:14:22 2005 From: antonhauser at aon.at (Hauser Anton) Date: Fri Nov 11 21:14:47 2005 Subject: [HBF] drei Fragen References: <4374C541.700@web.de> Message-ID: <000701c5e6fc$81bd96c0$0200a8c0@win2k> Hallo Manfred Zu 1. Meine Jodlösung habe ich jetzt seit ca. 10 Jahren (man braucht ja sehr wenig) und ist noch immer einwandfrei. Da kann ich dir leider keinen Tipp geben. Zu 2. 30 Min. für 22l finde ich nicht übertrieben, schließlich soll der Heißtrub ja vollständig entfernt werden. Ich verwende ein engmaschiges Edelstahlgitter und brauche für 50 L etwa 1 Std. Schneller geht es allerdings mit dem Whirlpool Effekt. Die ganze Suppe mit einem Kochlöffel od. ähnlichem Gerät in schnelle Drehung versetzen u. warten. Dabei setzen sich Hopfenbestandteile u. Heißtrub in der Mitte kegelförmig ab und die reine Würze kann man vorsichtig abziehen. Zu 3. Warum die Flaschen trocknen lassen??? Ich reinige vormittag die Flaschen, stecke sie nach dem ausspülen auf einen Flaschenbaum u. fülle anschließend gleich ab. Funktioniert prächtig. Grüße u. AzgS Toni > Hallo zusammen, > und Gut Sud allerseits. Nach über zwei Jahren Brauabstinenz hab ich es > wieder geschafft einen Sud anzusetzen. > Und da kommen gleich wieder ein paar Schwierigkeiten. > > 1. Wie lange hält normalerweise eine Jodlösung. Meine zeigte zwar keine > Verfärbung bei 72°C, allderings auch keine ca. 10 min. nach dem > Einmaischen. Geht die evtl. mit der Zeit kaputt? Ich hab vorsichtshalber > mal 10 min. länger bei 72 °C ausgeharrt. > > 2. Zum Heißtrubfilter verwende ich ein Filtertuch von einem > Braubedarfversand. Für meine 22l brauche ich ca. 30min. In Huberts Buch > steht dies soll in wenigen Minuten geschehen. Hat da evtl jemand ein > paar Tricks wie das schneller geht? > > 3.Zum desinfizieren der Flaschen nehme ich ein Mittel auf Essigbasis von > einer nahegelegenen Brauerei. Ich sprühe die Flaschen mit einem > Pflanzensprüher ein, lasse es ein wenig einwirken, und spüle mit Wasser > nach. Dann sollten die Flaschen eigentlich getrocknet werden, doch dass > dauert mehrere Tage bis alles Wasser durch den engen Flaschenhals > abdunstet, und da könnte ma sich ja wieder etwas einfangen. Welche > Methoden sind da die besten? > > Vielen Dank im vorraus, > > Manfred > From mk_cactus at gmx.de Sat Nov 12 12:37:32 2005 From: mk_cactus at gmx.de (Markus Kamp) Date: Sat Nov 12 12:37:39 2005 Subject: [HBF] drei Fragen In-Reply-To: <000701c5e6fc$81bd96c0$0200a8c0@win2k> References: <4374C541.700@web.de> <000701c5e6fc$81bd96c0$0200a8c0@win2k> Message-ID: <80d903b95f9893f819bd2788976602b2@gmx.de> Tach! ...und dann gibt's noch die Variante, im Backofen zu sterilisieren. Temperatur und Dauer habe ich gerade nicht parat, müsste abe auch in Hubert's oder einem anderen Buch bzw über google zu finden sein. mfg Markus Am 11.11.2005 um 21:14 schrieb Hauser Anton: > Zu 3. Warum die Flaschen trocknen lassen??? Ich reinige vormittag die > Flaschen, stecke sie nach dem ausspülen auf einen Flaschenbaum u. fülle > anschließend gleich ab. Funktioniert prächtig. > > Grüße u. AzgS > Toni > > >> Hallo zusammen,... >> >> 3.Zum desinfizieren der Flaschen nehme ich ein Mittel auf Essigbasis >> von >> einer nahegelegenen Brauerei. Ich sprühe die Flaschen mit einem >> Pflanzensprüher ein, lasse es ein wenig einwirken, und spüle mit >> Wasser >> nach. Dann sollten die Flaschen eigentlich getrocknet werden, doch >> dass >> dauert mehrere Tage bis alles Wasser durch den engen Flaschenhals >> abdunstet, und da könnte ma sich ja wieder etwas einfangen. Welche >> Methoden sind da die besten? >> >> Vielen Dank im vorraus, >> >> Manfred >> -- Markus Kamp Hahnerberger Str. 111 42349 Wuppertal From sasharina at hotmail.com Mon Nov 14 10:49:23 2005 From: sasharina at hotmail.com (Sasha von_Rottweil) Date: Mon Nov 14 10:49:32 2005 Subject: [HBF] drei Fragen In-Reply-To: <80d903b95f9893f819bd2788976602b2@gmx.de> Message-ID: Servus, Wegen Flaschen sterilisieren... eine milde Jodloesung. Ich glaube Hanghofer hat in sein Buch 1:500 Jod/Wasser angegeben. Die Flaschen damit 60 bis 120 Sekunde einweichen, austropfen lassen, und dann abfüllen. Am Anfang war ich skeptisch weill die Flaschen etwas Jodgeruch noch hatten aber der verschwindet schnell. Hier ist ein Artikel das Iodophor (Amerikanisches erzeugniss, Jodloesung für die Gastwirtschaft aber sehr viel von Homebrewers benutzt) beschreibt und ein Experiment wegen Geschmack / Geruch wenn mann nicht spüllt. http://www.bayareamashers.org/content/maindocs/iodophor.htm Ich glaube in manche Jodlousungen die für die Disinfektion von Wunden dienen ist etwas Lanolin oder ähnliches drin dis die Haut schonen soll. Das will mann nicht im Bier. Cheers, Marty >From: Markus Kamp >Reply-To: Hausbrauerforum >To: Hausbrauerforum >Subject: Re: [HBF] drei Fragen >Date: Sat, 12 Nov 2005 12:37:32 +0100 > >Tach! > >...und dann gibt's noch die Variante, im Backofen zu sterilisieren. >Temperatur und Dauer habe ich gerade nicht parat, müsste abe auch in >Hubert's oder einem anderen Buch bzw über google zu finden sein. > >mfg Markus > > >Am 11.11.2005 um 21:14 schrieb Hauser Anton: >>Zu 3. Warum die Flaschen trocknen lassen??? Ich reinige vormittag die >>Flaschen, stecke sie nach dem ausspülen auf einen Flaschenbaum u. fülle >>anschließend gleich ab. Funktioniert prächtig. >> >>Grüße u. AzgS >>Toni >> >> >>>Hallo zusammen,... >>> >>>3.Zum desinfizieren der Flaschen nehme ich ein Mittel auf Essigbasis von >>>einer nahegelegenen Brauerei. Ich sprühe die Flaschen mit einem >>>Pflanzensprüher ein, lasse es ein wenig einwirken, und spüle mit Wasser >>>nach. Dann sollten die Flaschen eigentlich getrocknet werden, doch dass >>>dauert mehrere Tage bis alles Wasser durch den engen Flaschenhals >>>abdunstet, und da könnte ma sich ja wieder etwas einfangen. Welche >>>Methoden sind da die besten? >>> >>>Vielen Dank im vorraus, >>> >>>Manfred >>> > > >-- >Markus Kamp >Hahnerberger Str. 111 >42349 Wuppertal > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sasharina%40hotmail.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de Mon Nov 14 11:25:55 2005 From: Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de (Sven Schulz) Date: Mon Nov 14 11:26:31 2005 Subject: [HBF] drei Fragen In-Reply-To: References: Message-ID: <43786633.6060002@math.uni-giessen.de> Hallo, ich habe noch keine einzige Flasche sterilisiert - bisher (10 Sude seit letztem Oktober) keine Probleme. Ich spuele die Flaschen kurz vor dem Befuellen heiss aus. Wenn ich dreckige Flaschen habe spuele ich die mit einer Waschsodaloesung, das ist billig und laesst sich leicht ausspuelen. Etwas Waschsoda hilft auch beim Etiketten abloesen. Natronlauge waere besser, ist mir aber zu agressiv (ein bisserl spritzt es ja immer). Die meisten Flaschen spuele ich gleich nach dem Austrinken dreimal mit klarem Wasser aus und lagere sie dann kopfueber im Kasten. Dadurch wirds schnell trocken, und dem Gammel wird die Lebensgrundlage entzogen. Vor dem Fuellen nur kurz heiss ausspuelen, wie gesagt. (Beim Abfuellen hab ich immer eine kleine Schuessel dabeistehen, wo der halbe Schluck reinkommt, der sich vom Ausspuelen in der Flasche gesammelt hat) Jod nehme ich zum desinfizieren von Schlaeuchen, Faessern etc. In "Braunol" ist meines Wissens nach kein Hautpflegemittel o.ae. drin. Am besten gleich eine 1l Flasche kaufen - kostet knapp 20 EUR (gegenueber 13 fuer den halben Liter oder 3 fuer 30ml) und haelt ungefaehr ewig. Viele Gruesse, Sven From sven at geggus.net Mon Nov 14 17:31:24 2005 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Mon Nov 14 17:31:39 2005 Subject: [HBF] Refraktometer Message-ID: Hallo, bei Aräometern hat man bei der Würzemessung im gärender Würze ja generell das Problem, dass die Kohlensäure durch ihren Auftrieb das Meßergebnis verfälscht. Ein Freund (und Winzer) hat mir daher die Verwendung eines Refraktometers empfohlen. Nun kann man im Netz an verscheidenen stellen die Aussage finden, dass der in der gärenden Würze schon vorhandene Alkohol das Meßergebnis des Refraktometers verfälscht. Nun also die Frage, kann man ein Refraktometer für den genannten Zweck verwenden oder nicht. Wenn ja, welche Korrekturen muss man einrechnen, welche Refraktometer verwendet man am besten? Folgefrage: Bei Ebay werden solche Teile halbwegs preisgünstig verkauft: z.B. http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7561858462 Wäre sowas von der Genauigkeit her ausreichend oder kann man das komplett vergessen? Sven, der das eigentlich am liebsten irgendwie mit dem Rechner messen würde. -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From t.rohner at bluewin.ch Tue Nov 15 10:33:50 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Nov 15 10:31:30 2005 Subject: [HBF] Refraktometer Message-ID: <4379AB7E.4060900@bluewin.ch> Hallo Sven Das Problem beim Refraktometer und bei der Bierspindel ist gar nicht so verschieden. Auch bei der Bierspindel verfälscht der Alkohol die Messung, durch das tiefere spezifische Gewicht. Darum spricht man auch vom scheinbaren Vergärungsgrad. Um mit dem Refraktometer den Zuckergehalt im gärenden oder vergorenem Bier zu messen, braucht man eine Formel. Ich verwende das Programm Promash, dort ist diese Berechnung eingebaut. Ich habe schon das zweite Refraktometer im Betrieb.(das Erste ging zu Bruch) Die Umstellung von Spindel zum Refraktometer hab ich am Anfang meiner "Braukarriere" gemacht. Mir waren bei 20l Braulänge die 100ml zur Spindelung einfach zuviel. Ich bereue es nicht. Einige Spindeln hab ich aber immer noch als "Backup". Cheers Thomas P.S. (Promash kann man sich als Trial runterladen und ausprobieren. Vollversion kostet nur 25$) From grog at lemis.com Tue Nov 15 15:50:47 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Nov 15 15:50:59 2005 Subject: [HBF] Refraktometer In-Reply-To: References: Message-ID: <20051115145047.GN1209@eucla.lemis.com> On Monday, 14 November 2005 at 16:31:24 +0000, Sven Geggus wrote: > Hallo, > > bei Aräometern hat man bei der Würzemessung im gärender Würze ja generell > das Problem, dass die Kohlensäure durch ihren Auftrieb das Meßergebnis > verfälscht. > > Ein Freund (und Winzer) hat mir daher die Verwendung eines Refraktometers > empfohlen. Nun kann man im Netz an verscheidenen stellen die Aussage finden, > dass der in der gärenden Würze schon vorhandene Alkohol das Meßergebnis des > Refraktometers verfälscht. Nicht nur der Alkohol verfälscht das Ergebnis: Alle sonstigen Stoffe (Dextrine usw) verfälschen noch viel mehr. Ich benutze einen Refraktometer zur Stammwürzemessung, was sehr gut klappt. Das fertige Bier zeigt aber Werte, die illusorisch sind. So z.B. liegt laut Refraktometer der Indexwert eines 12.5°igen Bieres noch bei etwa 6.5°. Entsprechende Aerometerwerte sind 1048 und 1012. > Nun also die Frage, kann man ein Refraktometer für den genannten > Zweck verwenden oder nicht. Wenn ja, welche Korrekturen muss man > einrechnen, welche Refraktometer verwendet man am besten? Es gibt Formeln dafür. Vielleicht findest du etwas auf meinen Webseiten (http://www.lemis.com/grog/brewing/). > Folgefrage: Bei Ebay werden solche Teile halbwegs preisgünstig verkauft: > > z.B. http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7561858462 > > Wäre sowas von der Genauigkeit her ausreichend oder kann man das komplett > vergessen? Sieht so ziemlich genau gleich aus wie meins. Auch der Preis sieht in Ordnung aus. Wie die meisten hat es einen Bereich von 0-32°, was für Wein wohl richtig wäre. Wer keine ausgesprochenen Starkbiere braut, bekommt genauere Messergebnisse mit einem Teil wie meins, das nur bis 20° geht. Die sind nicht teurer, wohl aber schwerer zu finden. Aber auch dieses Teil dürfte (ggf nach Korrektur) um eine Größenordnung genauer als ein Aerometer sein. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From manfredkehrer at web.de Mon Nov 21 15:03:43 2005 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Mon Nov 21 15:03:53 2005 Subject: [HBF] Bodensatz Message-ID: <4381D3BF.2020904@web.de> Gut Sud zusammen, in den Flaschen stelle ich die Kohlensäure mit Zucker ein. Dabei komme ich aber nicht unter ca. 5mm Bodensatz pro Flasche. Ist das viel? Weiß jemand wie man das verringern kann? Manfred From grog at lemis.com Tue Nov 22 11:36:11 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Nov 22 11:36:27 2005 Subject: [HBF] Bodensatz In-Reply-To: <4381D3BF.2020904@web.de> References: <4381D3BF.2020904@web.de> Message-ID: <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> On Monday, 21 November 2005 at 15:03:43 +0100, Manfred Kehrer wrote: > Gut Sud zusammen, > > in den Flaschen stelle ich die Kohlensäure mit Zucker ein. Dabei komme > ich aber nicht unter ca. 5mm Bodensatz pro Flasche. > Ist das viel? Kommt darauf an, wie du es misst. Die meisten Flaschen haben einen gewölbten Boden, und der Bodensatz ist am Rande tiefer als in der Mitte. Unter diesen Umständen würde ich 5mm für gerade etwas mehr als normal halten. Wenn aber der Flaschenboden stark gewölbt ist, kann's durchaus normal sein. > Weiß jemand wie man das verringern kann? Es gibt wohl eine Mindestmenge, die von der Zuckermenge abhängig ist. Ich habe mal versucht, durch lange Nachgärung ein fast vollständig klares Bier einzufüllen; die Bodensatztiefe blieb dieselbe. Es bleibt wohl nur übrig, das Bier weniger oder mit Kohlensäure zu karbonisieren. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From grog at lemis.com Tue Nov 22 12:27:12 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Nov 22 12:27:32 2005 Subject: [HBF] Bodensatz In-Reply-To: <4382F745.5020401@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> References: <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> <4382F745.5020401@web.de> <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> Message-ID: <20051122112712.GA853@eucla.lemis.com> On Tuesday, 22 November 2005 at 11:47:33 +0100, Manfred Kehrer wrote: > > Greg 'groggy' Lehey wrote: >> On Monday, 21 November 2005 at 15:03:43 +0100, Manfred Kehrer wrote: >> >> Kommt darauf an, wie du es misst. Die meisten Flaschen haben einen >> gewölbten Boden, und der Bodensatz ist am Rande tiefer als in der >> Mitte. Unter diesen Umständen würde ich 5mm für gerade etwas mehr als >> normal halten. Wenn aber der Flaschenboden stark gewölbt ist, kann's >> durchaus normal sein. > > Ja, der Boden ist ziemlich gewölbt. Die 5mm habe ich am Rand gemessen > >> Es gibt wohl eine Mindestmenge, die von der Zuckermenge abhängig ist. >> Ich habe mal versucht, durch lange Nachgärung ein fast vollständig >> klares Bier einzufüllen; >> > Dann hast Du aber keine Kohlensäure mehr, oder? Zu dem Zeitpunkt nicht. Es ging aber weiter: On Tuesday, 22 November 2005 at 11:36:11 +0100, Greg Lehey wrote: > > Ich habe mal versucht, durch lange Nachgärung ein fast vollständig > klares Bier einzufüllen; die Bodensatztiefe blieb dieselbe. Mein Denken war, dass es zwei Bodensatzquellen gibt: Trub und Hefe, die mit dem Bier in die Flaschen kommen, und die Hefe, die im Rahmen der Karbonisierung entsteht. Mein Versuch ging darauf hinaus, die erste Quelle zu verringern. Mit weniger Hefe im Bier dauert die Karbonisierung länger, das Endergebnis ist aber dasselbe. Ich schließe daraus, dass die Hauptquelle eben die im Karbonisierungsprozess entstehende Hefe ist. Daher: > Es bleibt wohl nur übrig, das Bier weniger oder mit Kohlensäure zu > karbonisieren. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de Tue Nov 22 13:28:01 2005 From: Sven.H.Schulz at math.uni-giessen.de (Sven Schulz) Date: Tue Nov 22 13:28:38 2005 Subject: [HBF] Bodensatz In-Reply-To: <20051122112712.GA853@eucla.lemis.com> References: <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> <4382F745.5020401@web.de> <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> <20051122112712.GA853@eucla.lemis.com> Message-ID: <43830ED1.4070304@math.uni-giessen.de> Hallo, >>Ich habe mal versucht, durch lange Nachgärung ein fast vollständig >>klares Bier einzufüllen; die Bodensatztiefe blieb dieselbe. ich habe dasselbe versucht, allerdings konnte ich durchaus einen Erfolg feststellen. Ich warte die erste, heftige Gaerung ab, und schlauche dann das Bier nach c.a. 5-7 Tagen in einen zweiten Hauptgaerbehaelter um. Da lasse ich es 1 bis eher 2 Wochen (mit Gaerverschluss) stehen. Das Stout, das ich so behandelt habe, hat zwar ueber 2 Wochen gebraucht, bis sich der Druck aufgebaut hat, hat aber kaum 2 mm Bodensatz (geschaetzt am Rand) und ist absolut klar (das heisst in diesem Fall: pechschwarz). Ein Red Ale, dass ich mit der gleichen Hefe [Wyeast Irish Ale] vergoren und schon nach 5 Tagen in den Abfuellbehaelter geschlaucht habe, hat ein vielfaches an Bodensatz (min. 3x soviel). Samstag habe ich ein Pale Ale abgefuellt, das ist auch schon fast klar und fast frei von Bodensatz (allerdings wird sich durch den Karbonisierungszucker natuerlich noch Hefe bilden). Alles in allem finde ich diese Methode (die ich mir natuerlich auch nicht selbst ausgedacht habe) sehr ueberzeugend. Allerdings muss man auch sagen, dass die Vergaerung dadurch um 2-3 Wochen verlaengert wird (Wartezeit und Traegheit der Nachgaerung). Viele Gruesse, Sven From sperr at fh-biberach.de Tue Nov 22 13:59:41 2005 From: sperr at fh-biberach.de (Alexander Sperr) Date: Tue Nov 22 13:59:58 2005 Subject: [HBF] Bodensatz In-Reply-To: <20051122112712.GA853@eucla.lemis.com> References: <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> <4382F745.5020401@web.de> <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> <20051122112712.GA853@eucla.lemis.com> Message-ID: <4383163D.7060104@fh-biberach.de> Greg 'groggy' Lehey schrieb: > Mein Denken war, dass es zwei Bodensatzquellen gibt: Trub und Hefe, > die mit dem Bier in die Flaschen kommen, und die Hefe, die im Rahmen > der Karbonisierung entsteht. Mein Versuch ging darauf hinaus, die > erste Quelle zu verringern. Mit weniger Hefe im Bier dauert die > Karbonisierung länger, das Endergebnis ist aber dasselbe. Ich > schließe daraus, dass die Hauptquelle eben die im > Karbonisierungsprozess entstehende Hefe ist. Ich meine, daß ich bei Bieren, die vor dem Schlauchen besser abgesetzt waren schon einen geringeren Bodensatz habe. Außerdem könnte eine Rolle spielen, wieviel Sauerstoffeintrag man beim Abfüllen hat, da sich die Hefe aerob besser vermehrt. Fässer spüle ich vor dem Befüllen meistens mit CO2 aus, bei Flaschen hab ich's noch nicht getan. Gruß, Alex. From Rolf.Exner at gmx.de Tue Nov 22 14:01:18 2005 From: Rolf.Exner at gmx.de (Rolf Exner) Date: Tue Nov 22 14:01:28 2005 Subject: [HBF] Bodensatz References: <43830ED1.4070304@math.uni-giessen.de> Message-ID: <26411.1132664478@www29.gmx.net> Guten Tag allerseits, man sollte auch nicht vergessen, dass vermehrter Sauerstoffeintrag beim Abfüllen die Hefe zum Wachstum anregt. Also: Möglichst ohne Lufteintrag aus dem Gärgefäß in die Flasche! Gruß Rolf -- 10 GB Mailbox, 100 FreeSMS/Monat http://www.gmx.net/de/go/topmail +++ GMX - die erste Adresse für Mail, Message, More +++ From grog at lemis.com Tue Nov 22 14:09:31 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Nov 22 14:09:53 2005 Subject: [HBF] Bodensatz In-Reply-To: <43830ED1.4070304@math.uni-giessen.de> References: <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> <4382F745.5020401@web.de> <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com> <20051122112712.GA853@eucla.lemis.com> <43830ED1.4070304@math.uni-giessen.de> Message-ID: <20051122130931.GH853@eucla.lemis.com> On Tuesday, 22 November 2005 at 13:28:01 +0100, Sven Schulz wrote: > Hallo, > >>> Ich habe mal versucht, durch lange Nachgärung ein fast vollständig >>> klares Bier einzufüllen; die Bodensatztiefe blieb dieselbe. > > ich habe dasselbe versucht, allerdings konnte ich durchaus einen Erfolg > feststellen. In diesem Fall wohl wegen des unterschiedlichen Ausgangspunkts. > Ich warte die erste, heftige Gaerung ab, und schlauche dann das Bier > nach c.a. 5-7 Tagen in einen zweiten Hauptgaerbehaelter um. Da lasse > ich es 1 bis eher 2 Wochen (mit Gaerverschluss) stehen. Ja, so mache ich es normalerweise. > Das Stout, das ich so behandelt habe, hat zwar ueber 2 Wochen > gebraucht, bis sich der Druck aufgebaut hat, hat aber kaum 2 mm > Bodensatz (geschaetzt am Rand) und ist absolut klar (das heisst in > diesem Fall: pechschwarz). Ein Red Ale, dass ich mit der gleichen > Hefe [Wyeast Irish Ale] vergoren und schon nach 5 Tagen in den > Abfuellbehaelter geschlaucht habe, hat ein vielfaches an Bodensatz > (min. 3x soviel). Was mich nicht wundert. Die Angaben "2 mm" und "5 mm" sind an sich nicht sonderlich aussagekräftig, weil sie sich auf unterschiedliche Flaschen beziehen. Wichtiger ist der Unterschied zwischen zwei sonst gleichen Ergebnissen. > Samstag habe ich ein Pale Ale abgefuellt, das ist auch schon fast > klar und fast frei von Bodensatz (allerdings wird sich durch den > Karbonisierungszucker natuerlich noch Hefe bilden). Das hängt von "fast" ab. Wenn das Bier schon klar ist, müsste die Karbonisierung auch abgeschlossen sein. > Alles in allem finde ich diese Methode (die ich mir natuerlich auch > nicht selbst ausgedacht habe) sehr ueberzeugend. Allerdings muss man > auch sagen, dass die Vergaerung dadurch um 2-3 Wochen verlaengert > wird (Wartezeit und Traegheit der Nachgaerung). Allgemein zu den Vergärzeiten: Meine Vergleiche gingen von einem "normalen" Verlauf von 1 Woche Hauptgärung, 1-2 Wochen Nachgärung aus. Arbeitsbedingt braue ich nur am Wochenende. Bei den letzten paar Suden kamen Dienstreisen dazu, sodass ich den letzten Sud 3 Wochen bei der Nachgärung gelassen habe. Zwischen 1 und 3 Wochen Nachgärung habe ich keinen Unterschied am Bodensatz gemerkt. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From maggy-mail at freenet.de Thu Nov 24 21:47:24 2005 From: maggy-mail at freenet.de (Maggy+Jens) Date: Fri Nov 25 21:09:05 2005 Subject: [HBF] Bodensatz References: <4381D3BF.2020904@web.de> <20051122103611.GT853@eucla.lemis.com><4382F745.5020401@web.de> <4381D3BF.2020904@web.de><20051122103611.GT853@eucla.lemis.com><20051122112712.GA853@eucla.lemis.com><43830ED1.4070304@math.uni-giessen.de> <20051122130931.GH853@eucla.lemis.com> Message-ID: <000001c5f1fc$cb549da0$69e1fe91@s6z4k7> hallo zusammen. ich habe die erfahrung gemacht, dass der bodensatz erheblich von der hefesorte beeinflusst wird. z. b. die wyeast pilsener lager hat bei mir immer zu viel bodensatz. egal was ich alles unternehme. die schon erwähnte irish ale ist da schon besser, zumal sie auch einigermassen am boden festklebt. ich habe mal eine california lagerhefe benutzt, bei der fast keine hefe in der flasche war. die karbonisierung ist dann eigentlich immer eine frage der zeit bzw. geduld. ich habe auch gemerkt, dass die diesbezüglichen angaben der hefehersteller nicht sehr genau sind. die nächsten lagerhefen werde ich erstrangig nach o.g. kriterien aussuchen. gut sud jens. From hiha at uni-bremen.de Wed Nov 30 10:53:34 2005 From: hiha at uni-bremen.de (Tania Hildebrand-Habel) Date: Wed Nov 30 10:53:22 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-15?q?Flascheng=E4rung_l=E4uft_nicht?= Message-ID: Hallo, in den letzten Jahren habe ich erfolgreich mit Malzextrakt gebraut, bin aber nun auf Maischebrauen umgestiegen. Die ersten beiden Versuche liefen soweit auch ganz gut - alles klappte prima, und nach Abschluss der Hauptgärung füllte ich das leckere Jungbier in Flaschen. Für die Flaschengärung habe ich meine bisherige Vorgehensweise nicht geändert: Bier in sterilisierte Flasche, 2,5 g Zucker pro 0,5-l-Flasche dazu, Kronkroken drauf. 2 Wochen warm stehen lassen und dann einige Wochen kühl gestellt. Um so entsetzter war ich, als ich das erste Bier probierte: Es hatte sich keinerlei Kohlensäure entwickelt und entsprechend war das Bier absolut flach und noch leicht süß. Alles in allem eine ziemliche Enttäuschung. Könnt ihr mir bei folgenden Fragen helfen? 1. Was ist falsch gelaufen - muss man beim Maischebrauen das Bier zur Flaschengärung noch länger warm stehen lassen? Oder sollte ich in Zukunft noch zusätzlich frische Hefe in die Flasche geben? Aber wieso gab es nie Probleme beim Malzextraktbrauen - was ist beim Maischebrauen anders? 2. Wie kann ich das bisher gebraute Bier retten? Alle Flaschen wieder öffnen und fische Hefe zugeben? Genug Zucker müsste in den Flaschen vorhanden sein - es wurde bei der Nachgärung ja offensichtlich nichts abgebaut und das Bier schmeckt auch noch süßlich. Für eure Ideen wäre ich sehr dankbar! Gruß, Brygger From manfredkehrer at web.de Wed Nov 30 11:11:28 2005 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Wed Nov 30 11:11:55 2005 Subject: [HBF] =?ISO-8859-15?Q?Flascheng=E4rung_l=E4uft_nicht?= In-Reply-To: References: Message-ID: <438D7AD0.9010308@web.de> Hallo Brygger > 1. Was ist falsch gelaufen - muss man beim Maischebrauen das Bier zur > Flaschengärung noch länger warm stehen lassen? Nein, eigentlich nicht. Vielleicht war die Temperatur beim Nachgären nicht ideal. > Oder sollte ich in Zukunft noch zusätzlich frische Hefe in die Flasche > geben? Wie vergärst Du denn? Mit Frischhefe oder Trockenhefe? > 2. Wie kann ich das bisher gebraute Bier retten? Alle Flaschen wieder > öffnen und fische Hefe zugeben? Genug Zucker müsste in den Flaschen > vorhanden sein - es wurde bei der Nachgärung ja offensichtlich nichts > abgebaut und das Bier schmeckt auch noch süßlich. Nun das hört sich zumindest logisch an, vielleicht gibt?s da aber noch andere die einen besseren Rat haben. Manfred From oberon at bernhard-landauer.at Wed Nov 30 20:33:20 2005 From: oberon at bernhard-landauer.at (Bernhard Landauer) Date: Wed Nov 30 20:33:51 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Flascheng=E4rung_l=E4uft_nicht?= Message-ID: <008301c5f5e4$f0448c60$fe78a8c0@BLDESK> Hallo Brygger! Die zwei Wochen Nachgärzeit waren möglicherweise wirklich zu kurz. Was für eine Hefe hast du verwendet und was verstehst du genau unter "warm" und "kalt"? Je nachdem wie gut die Hefe bei der Hauptgärung sedimentiert hat kann die Hefemenge in den Flaschen ziemlich gering sein und dann dauerts u.U. schon ein PAAR Wochen bis die Nachgärung befriedigend fortgeschritten ist. Es wäre auch noch interessant dein Maischverfahren zu prüfen und festzustellen ob du möglicherweise mehr unvergärbare Zucker produziert hast als geplant! Fürs erste würde ich raten: Bei ca. 20° noch zwei drei Wochen stehen lassen und ev. die Flaschen zu Beginn alle mal auf den Kopf und dann wieder richtig hinstellen, damit die Hefe bzw. der Bodensatz bewegt wird, das regt die Hefe auch wieder zur Aktivität an... immernoch besser als Hefe zusetzen und womöglich alles unnötig zu oxydieren! na dann viel Glück! Bernhard ----- Original Message ----- From: "Tania Hildebrand-Habel" To: Sent: Wednesday, November 30, 2005 10:53 AM Subject: [HBF] Flaschengärung läuft nicht > Hallo, > > in den letzten Jahren habe ich erfolgreich mit Malzextrakt gebraut, bin > aber nun auf Maischebrauen umgestiegen. Die ersten beiden Versuche liefen > soweit auch ganz gut - alles klappte prima, und nach Abschluss der > Hauptgärung füllte ich das leckere Jungbier in Flaschen. Für die > Flaschengärung habe ich meine bisherige Vorgehensweise nicht geändert: > Bier in sterilisierte Flasche, 2,5 g Zucker pro 0,5-l-Flasche dazu, > Kronkroken drauf. 2 Wochen warm stehen lassen und dann einige Wochen kühl > gestellt. > > Um so entsetzter war ich, als ich das erste Bier probierte: Es hatte sich > keinerlei Kohlensäure entwickelt und entsprechend war das Bier absolut > flach und noch leicht süß. Alles in allem eine ziemliche Enttäuschung. > Könnt ihr mir bei folgenden Fragen helfen? > > 1. Was ist falsch gelaufen - muss man beim Maischebrauen das Bier zur > Flaschengärung noch länger warm stehen lassen? Oder sollte ich in Zukunft > noch zusätzlich frische Hefe in die Flasche geben? Aber wieso gab es nie > Probleme beim Malzextraktbrauen - was ist beim Maischebrauen anders? > > 2. Wie kann ich das bisher gebraute Bier retten? Alle Flaschen wieder > öffnen und fische Hefe zugeben? Genug Zucker müsste in den Flaschen > vorhanden sein - es wurde bei der Nachgärung ja offensichtlich nichts > abgebaut und das Bier schmeckt auch noch süßlich. > > Für eure Ideen wäre ich sehr dankbar! > > Gruß, > Brygger > > > > -------------------------------------------------------------------------------- _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From hiha at uni-bremen.de Fri Dec 2 09:43:10 2005 From: hiha at uni-bremen.de (Tania Hildebrand-Habel) Date: Fri Dec 2 09:42:45 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-15?q?Flascheng=E4rung_l=E4uft_nicht_=282=29?= Message-ID: Aus irgendeinem unerfindlichen Grund bekomme ich die Mails nicht, aber ich habe die Antworten im Listenarchiv gelesen. Vielen Dank für die Hilfestellung! Also, ich benutze Wyeast-Pale-Ale-Frischhefe. Das Bier wird bei ca. 20° vergoren (Fußbodenheizung) und steht später bei 5-12° im Abstellraum. Tatsächlich hatte ich auch den Eindruck, dass die Hefemenge in den Flaschen etwas geringer als bei meinen Extraktansätzen ist, aber es ist Hefe sedimentiert und das Bier ist auch noch leicht trüb. Von wegen "mehr unvergärbare Zucker produziert als geplant": Das halte ich für unwahrscheinlich, das die Hauptgärung wirklich sehr gut lief - bis zur Flaschengärung war alles super. Außerdem habe ich ja auch noch weiteren vergärbaren Zucker bei der Flaschenabfüllung hinzugegeben. Ich habe gestern (nach knapp 2 weiteren Wochen im Warmen) mal wieder eine Flasche probiert: Das Bier ist immer noch genauso lecker, hat aber auch noch genauso wenig Kohlensäure. Ich werde die Flaschen heute noch mal schütteln, und gebe dem Bier noch eine weitere Woche, dann wird mit Hefe nachgeimpft. From brau at moess.info Fri Dec 2 10:59:45 2005 From: brau at moess.info (brau@moess.info) Date: Fri Dec 2 10:59:52 2005 Subject: =?ISO-8859-1?Q?Re:_[HBF]_Flascheng=E4rung_l=E4uft_nicht_(2)?= References: Message-ID: <17185.1133517585@www25.gmx.net> Hallo Brygger, aus meiner Erfahrung heraus halte ich es für ausgeschlossen das in Deinem Bier nicht mehr genug Hefezellen für eine Nachgaerung vorhanden sind. Dazu haettest Du schon durch einen hefedichten Filter filtrieren oder pasteurisieren müssen. Eine Nachimpfung mit Hefe halte ich für nicht empfehlenswert. Ich gebe Dir recht, 2 Wochen Nachgaerung bei Zimmertemperatur reichen normalerweise dicke. Meine Vermutung ist das die 2,5 Gramm Zucker pro 0,5L einfach zu wenig waren und Dir kommt das Bier deshalb schal vor. Ich habe schonmal ein Bier mit 3,5 Gramm Zucker nachgewuerzt und es war auch recht schal. Es kommt immer drauf an wie weit Dein Bier wirklich vergoren ist und wieviel Kohlensäure bei Abfüllung gebunden war (ist temperaturabhängig). Mein Vorschlag: nimm Dir mal eine (Test-)Flasche, und würze nochmal mit 2 Gramm pro 0,5 Liter nach und warte 1 Woche. Es würde mich wundern wenn sich da keine Kohlensäure entwickeln würde. Viel Erfolg. Gruß Christian > --- Ursprüngliche Nachricht --- > Von: "Tania Hildebrand-Habel" > An: hbf@lists.netbeer.org > Betreff: [HBF] Flaschengärung läuft nicht (2) > Datum: Fri, 02 Dec 2005 09:43:10 +0100 > > Aus irgendeinem unerfindlichen Grund bekomme ich die Mails nicht, aber ich > > habe die Antworten im Listenarchiv gelesen. Vielen Dank für die > Hilfestellung! > > Also, ich benutze Wyeast-Pale-Ale-Frischhefe. Das Bier wird bei ca. 20° > vergoren (Fußbodenheizung) und steht später bei 5-12° im Abstellraum. > > Tatsächlich hatte ich auch den Eindruck, dass die Hefemenge in den > Flaschen etwas geringer als bei meinen Extraktansätzen ist, aber es ist > Hefe sedimentiert und das Bier ist auch noch leicht trüb. > > Von wegen "mehr unvergärbare Zucker produziert als geplant": Das halte ich > > für unwahrscheinlich, das die Hauptgärung wirklich sehr gut lief - bis zur > > Flaschengärung war alles super. Außerdem habe ich ja auch noch weiteren > vergärbaren Zucker bei der Flaschenabfüllung hinzugegeben. > > Ich habe gestern (nach knapp 2 weiteren Wochen im Warmen) mal wieder eine > Flasche probiert: Das Bier ist immer noch genauso lecker, hat aber auch > noch genauso wenig Kohlensäure. Ich werde die Flaschen heute noch mal > schütteln, und gebe dem Bier noch eine weitere Woche, dann wird mit Hefe > nachgeimpft. > > From Heimbrauer at online.de Mon Dec 26 18:46:38 2005 From: Heimbrauer at online.de (Axel) Date: Mon Dec 26 18:49:01 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Flascheng=E4rung_l=E4uft_nicht_=282=29?= In-Reply-To: <17185.1133517585@www25.gmx.net> Message-ID: ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit Version: AVK 16.2434 from 26.12.2005 Virus news: www.antiviruslab.com From wolfgang_halmich at web.de Tue Dec 27 18:07:04 2005 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Tue Dec 27 18:07:12 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Nachg=E4rung_l=E4uft_nicht?= Message-ID: <1075299188@web.de> Hallo Brygger, das Problem hatte ich erst kürzlich. Keinerlei Druckanstieg innerhalb 24 Stunden, obwohl das Fass warm gestanden hat. Erst nachdem ich etwas geerntete Hefe zugegeben habe, stieg der Druck im Fass an. In den Flaschen war es das Gleiche. Obwohl warm gestellt (Verwendung einer Safale S-04; obergärig), tote Hose beim Öffnen der Flaschen. In eine Flasche habe ich dann etwas Hefe gefüllt, nochmal warm gestellt und schon baute sich Druck auf (merkte ich beim Anlupfen des Schnappverschlusses). Es bleibt dir also nichts anderes übrig, als alle Kronkorken zu entfernen, etwas Hefe einfüllen (ich hoffe, du hast Hefe geerntet), nochmal 1-2 Wochen warm stellen, neuen Kronkorken drauf und dann ab in den Kühlschrank. Zucker brauchst du nicht nochmal zusetzen. Noch ein Tipp: Das mit den Kronkorken ist doch meiner Meinung nach sehr umständlich. Deshalb würde ich dir raten, auf Schnappverschlussflaschen umzusteigen. Grüße Wolfgang __________________________________________________________________ Nur bis 31.12.: 1&1 DSL mit WEB.DE Preisvorteil! 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Freundliche Grüße und gut Sud, Manfred Kehrer From manfredkehrer at web.de Tue Dec 27 18:49:31 2005 From: manfredkehrer at web.de (Manfred Kehrer) Date: Tue Dec 27 18:49:45 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?W=FCrzek=FChlung_mittels_K=E4lteakkus_=2E=2E?= =?iso-8859-1?q?=2E?= Message-ID: <43B17EAB.2040204@web.de> ...hab ich einem neuen Bierbuch gelesen. Damit müßten sich 30 l heiße Würze mit ca. 2x1,5 l PET Flachen mit Wasser aus dem Gefrierschrank um ca. 20°C abkühlen lassen. Natürlich vorher desinfizieren. Falls jemand da schon Erfahrungen hat, würde ich die gerne hören. Freundliche Grüße aus dem Oberland, Manfred Kehrer. From tobias.kandler at gmx.de Wed Dec 28 09:49:12 2005 From: tobias.kandler at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Dec 28 09:47:36 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Jodl=F6sung=2C_welche=3F?= In-Reply-To: <43B17EA5.707@web.de> Message-ID: Hallo Manfred, Jod-Kaliumjodidlösung ist das richtige. Ich habe meins damals auch in der Apotheke gekauft. Das gibt es, glaube ich, auch unter dem ungenauen Namen Jodtinktur. Im Zweifelsfall den Apotheker fragen und sagen, daß man es für Stärketests braucht. Jodid und Jodit sind in der Tat nicht das gleiche ! Kühlen mit Kühl-Akkus haben wir auch schon probiert. Mach ich aber nur im Sommer, wenn die Kühlwassertemperatur nicht reicht. Gruß Tobias > Als zu verwendende Jodlösung lese ich > > in Huberts Buch: n/50 Jodlösung bzw. Jod-Kaliumjodid-Lösung > in einem weiteren Buch: 1%ige Kaliumjoditlösung > in einem weiteren Buch: Jodtinktur. From bierbrauen at sbwe.de Wed Dec 28 10:57:50 2005 From: bierbrauen at sbwe.de (Bodo) Date: Wed Dec 28 10:57:57 2005 Subject: =?ISO-8859-1?Q?AW:_[HBF]_W=FCrzek=FChlung_mittels_K=E4lteakkus_...?= Message-ID: <24804831.227751135763870936.JavaMail.servlet@kundenserver> Hi Manfred, wenn ich unsere Kühltruhe mit 1,5L PET Flaschen füllen würde, würde meine Frau mir was erzählen... Falls Du es doch wagen willst, dann musst Du eine min 50% Salzlösung herstellen, und diese in die Flaschen füllen. Die Flaschen desinfizieren, dann in Plastikbeutel stecken und min 24h einfrieren. Einfacher geht es meiner meinung nach mit einer selbstgebastelten Kühlschlange aus 5-7mm Kufperrohr(ca. 7-10m). Das Rohr gibts im Baumarkt oder beim Instalateur deines Vertrauens von der Rolle, und lässt sich super einfach mit der Hand zu einer Spirale biegen. Kühlt eine Kochende Würze in ca. 20 min von 100°C auf 30°C runter. Gruß Bodo > >...hab ich einem neuen Bierbuch gelesen. Damit müßten sich 30 l heiße >Würze mit ca. 2x1,5 l PET Flachen mit Wasser aus dem Gefrierschrank um >ca. 20°C abkühlen lassen. Natürlich vorher desinfizieren. Falls jemand >da schon Erfahrungen hat, würde ich die gerne hören. > >Freundliche Grüße aus dem Oberland, > >Manfred Kehrer. > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bierbrauen%40sbwe.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From hubert at netbeer.org Wed Dec 28 17:41:23 2005 From: hubert at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Wed Dec 28 17:41:38 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?b?Sm9kbPZzdW5nLA==?= welche? In-Reply-To: <43B17EA5.707@web.de> References: <43B17EA5.707@web.de> Message-ID: <1135788083.43b2c033a6482@hanghofer.net> Hallo Manfred, Wässrige Iod / Kaliumiodid Lösung in der Konzentration n/50 eignet sich am besten als "Braueriod". n/50 steht dabei für 0,02 "normal". Normalität ist eine veraltete Bezugsgrösse, n/50 entspricht M/50 = 0,02M bzw. 0,02 "Molar". Eine solche Lösung enthält etwa 5g Iod (I2) und 10g Kaliumiodid (KI) pro Liter. Warum der Zusatz von KI? Elementares Iod löst sich sehr schlecht bzw. nur sehr langsam in Wasser. Durch Zusatz von KI entsteht ein leicht löslicher Iod-Kaliumiodid Komplex (I2 * 3KI). Solche Iod-Lösungen werden vor allem in der chemischen Analytik für die Maßanalyse (Iodometrie) verwendet, sollten aber auch über Apotheken bezogen werden können. Erhält man nur eine 1M Iodlösung, ist diese 1:50 mit destilliertem Wasser zu verdünnen (z.B. 2 ccm auf 100 ccm), entsprechend wäre eine 0,1M (M/10) Lösung auf 1:5 einzustellen. Die von Bezugsquellen häufig angebotene Iodthinktur ist eine alkoholische Iodlösung (Geruch), die für die Stärkebestimmung meist viel zu stark ist - an der Eintropfstelle tritt dann eine kräftige Braunfärbung durch das Iod auf und Blau- bzw. Violettönungen lassen sich nur schwer erkennen. Meiner Erfahrung nach kann man alkoholische Iodthinkturen aber mit destilliertem Wasser gut verdünnen. Allzeit gut Sud Hubert Zitat von Manfred Kehrer : > Als zu verwendende Jodlösung lese ich > > in Huberts Buch: n/50 Jodlösung bzw. Jod-Kaliumjodid-Lösung > in einem weiteren Buch: 1%ige Kaliumjoditlösung > in einem weiteren Buch: Jodtinktur. > > Gibt´s da entscheidende Unterschiede (Jodid und Jodit ist glaube ich > nicht das gleiche) oder ist das ziemlich egal. Meine hat wohl die > Minusgrade im Schuppen nicht überstanden und ich würde mir gerne in > einer Apotheke eine neue kaufen. > > Freundliche Grüße und gut Sud, > Manfred Kehrer From eogris at gmx.at Wed Dec 28 20:25:25 2005 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Wed Dec 28 20:21:35 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Jodl=F6sung=2C_welche=3F?= References: <43B17EA5.707@web.de> Message-ID: <001701c60be4$7490bf10$1500a8c0@Aldebaran> Also ich verwende immer Beta-Isodona, das man in der Apotheke bekommt, sowohl zum Desinfizieren als auch für den Stärke nachweis. Hat noch immer funktioniert. lg Erhard ----- Original Message ----- From: Manfred Kehrer To: HBF Sent: Tuesday, December 27, 2005 6:49 PM Subject: [HBF] Jodlösung, welche? Als zu verwendende Jodlösung lese ich in Huberts Buch: n/50 Jodlösung bzw. Jod-Kaliumjodid-Lösung in einem weiteren Buch: 1%ige Kaliumjoditlösung in einem weiteren Buch: Jodtinktur. Gibt´s da entscheidende Unterschiede (Jodid und Jodit ist glaube ich nicht das gleiche) oder ist das ziemlich egal. Meine hat wohl die Minusgrade im Schuppen nicht überstanden und ich würde mir gerne in einer Apotheke eine neue kaufen. Freundliche Grüße und gut Sud, Manfred Kehrer _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/eogris%40gmx.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From bierbrauen at sbwe.de Wed Dec 28 22:56:54 2005 From: bierbrauen at sbwe.de (Bodo) Date: Wed Dec 28 23:02:48 2005 Subject: [HBF] Adapter =?iso-8859-15?q?f=FCr_Sodastream/Sodaclub_an_Druckmindere?= =?iso-8859-15?q?r?= Message-ID: <43B30A26.9050208@sbwe.de> Hallo, ich suche einen Adapter mit welchen ich eine Sodastream CO² Flasche an einen Druckminderer anschließen kann. Gibt es sowas, und wenn ja wo??? Vielen Dank Bodo From hubert-dated-1140992783.d58dcf at netbeer.org Wed Dec 28 23:26:21 2005 From: hubert-dated-1140992783.d58dcf at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Wed Dec 28 23:26:32 2005 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Jodl=F6sung=2C_welche=3F?= In-Reply-To: <001701c60be4$7490bf10$1500a8c0@Aldebaran> References: <43B17EA5.707@web.de> <001701c60be4$7490bf10$1500a8c0@Aldebaran> Message-ID: <43B3110D.6050404@netbeer.org> Hallo Erhard, Erhard Ogris wrote: >Also ich verwende immer Beta-Isodona, das man in der Apotheke bekommt, sowohl zum Desinfizieren als auch für den Stärke nachweis. Hat noch immer funktioniert. > warum so einfach, wenn's kompliziert auch geht? ;-) ...Im Ernst: Funktionieren tut das schon, aber das "klassische" Braueriod ist dennoch besser. Damit das Iod die Stärke färben kann, muss es mit Ihr einen "Einlagerungskomplex" bilden. In der Betaisodona Lösung ist das Iod aber bereits als Komplex an ein gelöstes Polymer (Polidon) gebunden. Nur ein sehr geringer Anteil freies Iod wird aus dieser Bindung freigesetzt - daher ist es auch in der Desinfektion viel hautverträglicher als die klassische Tinktur. In der I2/KI (Braueriod) Lösung ist der "frei verfügbare" Iodanteil, der sich an die Stärke binden kann, wesentlich höher. Wer beide Varianten zur Hand hat, kann die Konsequenzen leicht selbst überprüfen: Einfach mal mit kaltem Wasser eine Weizenmehlsuppe anrühren, in dünner Schicht auf 2 weisse Porzellanteller aufteilen und je 1-2 Tropfen Betaisodona bzw. Braueriod zugeben. Braueriod färbt schlagartig blauschwarz. Beta breitet sich zunächst braun (der natürlichen Farbe des Iods) aus und wird allmählich blau, schließlich ebenfalls schwarzblau - praktisch die selbe Reaktion, aber in Superzeitlupe - faszinierend anzusehen! ...NUR: Wir benötigen eigentlich keinen verlässlichen Nachweis für grosse Stärkemengen, wie sie zu Beginn des Maischens auftreten, sondern für Stärkespuren (die noch dazu nicht mehr blau, sondern rotviolett färben) in der Phase der Endverzuckerung und dafür vertraue ich lieber auf die Reaktivität des klassischen Braueriods. Allzeit gut Sud Hubert From eogris at gmx.at Thu Dec 29 11:13:23 2005 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Thu Dec 29 11:09:38 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Jodl=F6sung=2C_welche=3F?= References: <43B17EA5.707@web.de> <001701c60be4$7490bf10$1500a8c0@Aldebaran> <43B3110D.6050404@netbeer.org> Message-ID: <002601c60c60$80ffa870$1500a8c0@Aldebaran> Hubert, vielen Dank für die Erklärung. Bedeutet das nun, wenn der Test mit Betaisodona negativ ist, dass sich trotzdem Stärke in der Maische befinden kann? lg Erhard ----- Original Message ----- From: Hubert Hanghofer To: Hausbrauerforum Sent: Wednesday, December 28, 2005 11:26 PM Subject: Re: [HBF] Jodlösung, welche? Hallo Erhard, Erhard Ogris wrote: >Also ich verwende immer Beta-Isodona, das man in der Apotheke bekommt, sowohl zum Desinfizieren als auch für den Stärke nachweis. Hat noch immer funktioniert. > warum so einfach, wenn's kompliziert auch geht? ;-) ...Im Ernst: Funktionieren tut das schon, aber das "klassische" Braueriod ist dennoch besser. Damit das Iod die Stärke färben kann, muss es mit Ihr einen "Einlagerungskomplex" bilden. In der Betaisodona Lösung ist das Iod aber bereits als Komplex an ein gelöstes Polymer (Polidon) gebunden. Nur ein sehr geringer Anteil freies Iod wird aus dieser Bindung freigesetzt - daher ist es auch in der Desinfektion viel hautverträglicher als die klassische Tinktur. In der I2/KI (Braueriod) Lösung ist der "frei verfügbare" Iodanteil, der sich an die Stärke binden kann, wesentlich höher. Wer beide Varianten zur Hand hat, kann die Konsequenzen leicht selbst überprüfen: Einfach mal mit kaltem Wasser eine Weizenmehlsuppe anrühren, in dünner Schicht auf 2 weisse Porzellanteller aufteilen und je 1-2 Tropfen Betaisodona bzw. Braueriod zugeben. Braueriod färbt schlagartig blauschwarz. Beta breitet sich zunächst braun (der natürlichen Farbe des Iods) aus und wird allmählich blau, schließlich ebenfalls schwarzblau - praktisch die selbe Reaktion, aber in Superzeitlupe - faszinierend anzusehen! ...NUR: Wir benötigen eigentlich keinen verlässlichen Nachweis für grosse Stärkemengen, wie sie zu Beginn des Maischens auftreten, sondern für Stärkespuren (die noch dazu nicht mehr blau, sondern rotviolett färben) in der Phase der Endverzuckerung und dafür vertraue ich lieber auf die Reaktivität des klassischen Braueriods. Allzeit gut Sud Hubert _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/eogris%40gmx.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From KloppmannMH at hansenet.de Thu Dec 29 11:18:45 2005 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Thu Dec 29 11:19:00 2005 Subject: [HBF] Purine im Bier Message-ID: <43B3B805.2070207@hansenet.de> Liebe Heimbrauer Neben meine besten Wünschen fürs kommende Neue Jahr habe ich hier eine Frage, die mich seit 2 Tagen beschäftigt. Ich braue seit einiger Zeit selbst und pflege mein Bier mit meinem befreundeten Nachbarn hin und wieder über seine Zapfanlage auszutrinken. Nun bekam mein Nachbar kürzlich einen Gichtanfall und erwähnte dabei auch, dass der Bierkonsum für ihn in Zukunft mit Vorsicht zu genießen sei. Gibt es Möglichekeiten, purinärmere Biere zu brauen. Woher kommen die Purine ins Bier. Ist es die Hefe oder die Gerste? Wo kann man darüber verlässliche Informationen bekommen? Beste Grüße Matthias Kloppmann -- Dr. Matthias Kloppmann Heidblick 23 21149 Hamburg phone: +49 40 701 24 19 email: KloppmannMH@hansenet.de From norbert.kroll at utanet.at Thu Dec 29 20:00:31 2005 From: norbert.kroll at utanet.at (Norbert Kroll) Date: Thu Dec 29 20:01:17 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_[HBF]_Adapter_f=FCr_Sodastream/Sodaclub_an_Druckminderer?= In-Reply-To: <43B30A26.9050208@sbwe.de> References: <43B30A26.9050208@sbwe.de> Message-ID: <1164.81.189.69.12.1135882831.bloek@pwebmail.utanet.at> Schau dir den Link mal an ... http://www.holzeis.com/catalog/product_info.php/products_id/1426 Norbert From hubert at netbeer.org Fri Dec 30 09:21:25 2005 From: hubert at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Fri Dec 30 09:21:34 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?b?Sm9kbPZzdW5nLA==?= welche? In-Reply-To: <002601c60c60$80ffa870$1500a8c0@Aldebaran> References: <43B17EA5.707@web.de> <001701c60be4$7490bf10$1500a8c0@Aldebaran> <43B3110D.6050404@netbeer.org> <002601c60c60$80ffa870$1500a8c0@Aldebaran> Message-ID: <1135930885.43b4ee05b54ac@hanghofer.net> Hallo Erhard, Zitat von Erhard Ogris : > Hubert, vielen Dank für die Erklärung. Bedeutet das nun, wenn der Test mit > Betaisodona negativ ist, dass sich trotzdem Stärke in der Maische befinden > kann? Möglicherweise - die z.T. schwache Rotviolettfärbung von Stärkeresten könnte durch die natürliche Braunfärbung des Iodanteils, der nicht (sofort) reagiert überlagert und daher schwer erkennbar sein. Ich werde beim nächsten Sud Ende Jänner / Anfang Februar einen Vergleichsversuch machen. Wünsche Euch allen allzeit gut Sud und viele Brauerfolge im neuen Jahr Hubert > ----- Original Message ----- > From: Hubert Hanghofer > To: Hausbrauerforum > Sent: Wednesday, December 28, 2005 11:26 PM > Subject: Re: [HBF] Jodlösung, welche? > [snip] > > ...NUR: Wir benötigen eigentlich keinen verlässlichen Nachweis für > grosse Stärkemengen, wie sie zu Beginn des Maischens auftreten, sondern > für Stärkespuren (die noch dazu nicht mehr blau, sondern rotviolett > färben) in der Phase der Endverzuckerung und dafür vertraue ich lieber > auf die Reaktivität des klassischen Braueriods.