From marcus.schmitz at web.de Sat Apr 2 19:35:29 2005 From: marcus.schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Sat Apr 2 19:35:32 2005 Subject: [HBF] Quelle fuer Brettanomyces-Hefe In-Reply-To: References: Message-ID: Hallo zusammen, mein Spezialist für Wyeast-Spezialbestellungen hier in Deutschland (Robin Walter) hat seinen Heimbrauer-Shop geschlossen. Daher meine Frage an alle: Welcher Hobby-Brau-Versender bestellt preiswert Sonderwünsche aus Amerika? Ich bin auf der Suche nach Brettanomyces spp., egal welche, aber halt kein Lambic-Blend mit Lactos und solchen Viechern. Ach ja: wo kann man Milchsäure-Bakterien bestellen? Delbrückii und Pediococcus gibt es auch bei Wyeast, aber ich hätte lieber L. brevis. Ich habe schon mit Roggensauerteig experimentiert, aber die dort eingesetzten Spezies hatten meinem Geschmack nach wohl keine Chance gegen die Hefe. AGS Marcus From albarrob at soon.ch Tue Apr 5 13:04:24 2005 From: albarrob at soon.ch (Albert Barrachina) Date: Wed Apr 6 08:53:29 2005 Subject: [HBF] Weizenbierhefe Message-ID: <000c01c53a7e$12aac940$d7fc2a51@AlbertBarrachinaRobert> Geehrte Braufreunde, Kann mir jemand sagen wie eigentlich und genau heisst die Weizenbierhefe. Man spricht immer über "typische Weizenbierhefe" aber wie heisst sie? Saccharomyces vielleicht? Saccharomyces "etwas"... Danke im voraus und beste Grüsse Albert From bstuder at tiscali.ch Wed Apr 6 11:54:43 2005 From: bstuder at tiscali.ch (bstuder@tiscali.ch) Date: Wed Apr 6 10:54:44 2005 Subject: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <000c01c53a7e$12aac940$d7fc2a51@AlbertBarrachinaRobert> Message-ID: <416FDAC300073EF7@mx2.tiscali.ch> Hallo Albert die genaue bezeichnung der weizenbierhefe (obergärige hefe) ist saccharomyces cerevisiae. die untergärige hefe wäre saccharomyces uvarium oder carlsbergensis. Grüsse Boris >-- Original-Nachricht -- >From: "Albert Barrachina" >To: >Date: Tue, 5 Apr 2005 13:04:24 +0200 >Cc: >Subject: [HBF] Weizenbierhefe >Reply-To: Hausbrauerforum > > >Geehrte Braufreunde, > >Kann mir jemand sagen wie eigentlich und genau heisst die Weizenbierhefe. >Man spricht immer über "typische Weizenbierhefe" aber wie heisst sie? >Saccharomyces vielleicht? Saccharomyces "etwas"... > >Danke im voraus und beste Grüsse >Albert > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From baus-bernd at vse.de Wed Apr 6 12:39:33 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Wed Apr 6 11:40:20 2005 Subject: AW: [HBF] Weizenbierhefe Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C61@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hi Boris, sieht gut aus - schoene Worte, aber wie werden die ausgesprochen? So wie man es schreibt? Viele Gruesse Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von bstuder@tiscali.ch Gesendet: Mittwoch, 6. April 2005 11:55 An: Hausbrauerforum Betreff: RE: [HBF] Weizenbierhefe Hallo Albert die genaue bezeichnung der weizenbierhefe (obergärige hefe) ist saccharomyces cerevisiae. die untergärige hefe wäre saccharomyces uvarium oder carlsbergensis. Grüsse Boris >-- Original-Nachricht -- >From: "Albert Barrachina" >To: >Date: Tue, 5 Apr 2005 13:04:24 +0200 >Cc: >Subject: [HBF] Weizenbierhefe >Reply-To: Hausbrauerforum > > >Geehrte Braufreunde, > >Kann mir jemand sagen wie eigentlich und genau heisst die Weizenbierhefe. >Man spricht immer über "typische Weizenbierhefe" aber wie heisst sie? >Saccharomyces vielleicht? Saccharomyces "etwas"... > >Danke im voraus und beste Grüsse >Albert > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From bstuder at tiscali.ch Wed Apr 6 14:49:11 2005 From: bstuder at tiscali.ch (Boris Studer) Date: Wed Apr 6 13:48:40 2005 Subject: AW: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C61@MXVIRT236.vse.prego-services.org> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C61@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <4253DAC7.6080105@tiscali.ch> Also, saccharomyces: sachromüz(weich)es (kommt von sacharose = zucker) cerevisiae: z(weich)erevisiä den rest spricht man so aus wie mans schreibt. ich hoffe ich konnte weiter helfen, es ist komplizirt die ausprache richtig zu beschreiben. Gruss boris Baus, Bernd schrieb: >Hi Boris, > >sieht gut aus - schoene Worte, >aber wie werden die ausgesprochen? >So wie man es schreibt? > >Viele Gruesse >Bernd > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >bstuder@tiscali.ch >Gesendet: Mittwoch, 6. April 2005 11:55 >An: Hausbrauerforum >Betreff: RE: [HBF] Weizenbierhefe > > >Hallo Albert > >die genaue bezeichnung der weizenbierhefe (obergärige hefe) ist saccharomyces >cerevisiae. >die untergärige hefe wäre saccharomyces uvarium oder carlsbergensis. >Grüsse > >Boris > > > > >>-- Original-Nachricht -- >>From: "Albert Barrachina" >>To: >>Date: Tue, 5 Apr 2005 13:04:24 +0200 >>Cc: >>Subject: [HBF] Weizenbierhefe >>Reply-To: Hausbrauerforum >> >> >>Geehrte Braufreunde, >> >>Kann mir jemand sagen wie eigentlich und genau heisst die Weizenbierhefe. >>Man spricht immer über "typische Weizenbierhefe" aber wie heisst sie? >>Saccharomyces vielleicht? Saccharomyces "etwas"... >> >>Danke im voraus und beste Grüsse >>Albert >> >> >>_______________________________________________ >>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch >> >>Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > From baus-bernd at vse.de Wed Apr 6 15:15:32 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Wed Apr 6 14:16:15 2005 Subject: AW: AW: [HBF] Weizenbierhefe Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C63@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Ja, prima, das werd ich mal ueben. Aber noch eine Frage: Wird bei "sachromüz(weich)es" das "a" hinter dem ch unterdrückt. Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Boris Studer Gesendet: Mittwoch, 6. April 2005 14:49 An: Hausbrauerforum Betreff: Re: AW: [HBF] Weizenbierhefe Also, saccharomyces: sachromüz(weich)es (kommt von sacharose = zucker) cerevisiae: z(weich)erevisiä den rest spricht man so aus wie mans schreibt. ich hoffe ich konnte weiter helfen, es ist komplizirt die ausprache richtig zu beschreiben. Gruss boris Baus, Bernd schrieb: >Hi Boris, > >sieht gut aus - schoene Worte, >aber wie werden die ausgesprochen? >So wie man es schreibt? > >Viele Gruesse >Bernd > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >bstuder@tiscali.ch >Gesendet: Mittwoch, 6. April 2005 11:55 >An: Hausbrauerforum >Betreff: RE: [HBF] Weizenbierhefe > > >Hallo Albert > >die genaue bezeichnung der weizenbierhefe (obergärige hefe) ist saccharomyces >cerevisiae. >die untergärige hefe wäre saccharomyces uvarium oder carlsbergensis. >Grüsse > >Boris > > > > >>-- Original-Nachricht -- >>From: "Albert Barrachina" >>To: >>Date: Tue, 5 Apr 2005 13:04:24 +0200 >>Cc: >>Subject: [HBF] Weizenbierhefe >>Reply-To: Hausbrauerforum >> >> >>Geehrte Braufreunde, >> >>Kann mir jemand sagen wie eigentlich und genau heisst die Weizenbierhefe. >>Man spricht immer über "typische Weizenbierhefe" aber wie heisst sie? >>Saccharomyces vielleicht? Saccharomyces "etwas"... >> >>Danke im voraus und beste Grüsse >>Albert >> >> >>_______________________________________________ >>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch >> >>Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From KloppmannMH at hansenet.de Wed Apr 6 15:26:41 2005 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Wed Apr 6 14:26:37 2005 Subject: AW: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <4253DAC7.6080105@tiscali.ch> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C61@MXVIRT236.vse.prego-services.org> <4253DAC7.6080105@tiscali.ch> Message-ID: <4253E391.6070801@hansenet.de> Boris Studer schrieb: > Also, > saccharomyces: sachromüz(weich)es (kommt von sacharose = zucker) > cerevisiae: z(weich)erevisiä > den rest spricht man so aus wie mans schreibt. > ich hoffe ich konnte weiter helfen, es ist komplizirt die ausprache > richtig zu beschreiben. > Gruss > boris > > > Baus, Bernd schrieb: > >> Hi Boris, >> >> sieht gut aus - schoene Worte, >> aber wie werden die ausgesprochen? >> So wie man es schreibt? >> >> Viele Gruesse >> Bernd >> >> -----Ursprüngliche Nachricht----- >> Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >> [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >> bstuder@tiscali.ch >> Gesendet: Mittwoch, 6. April 2005 11:55 >> An: Hausbrauerforum >> Betreff: RE: [HBF] Weizenbierhefe >> >> >> Hallo Albert >> >> die genaue bezeichnung der weizenbierhefe (obergärige hefe) ist >> saccharomyces >> cerevisiae. >> die untergärige hefe wäre saccharomyces uvarium oder carlsbergensis. >> Grüsse >> Boris >> >> >> >> >>> -- Original-Nachricht -- >>> From: "Albert Barrachina" >>> To: >>> Date: Tue, 5 Apr 2005 13:04:24 +0200 >>> Cc: Subject: [HBF] Weizenbierhefe >>> Reply-To: Hausbrauerforum >>> >>> >>> Geehrte Braufreunde, >>> >>> Kann mir jemand sagen wie eigentlich und genau heisst die >>> Weizenbierhefe. >>> Man spricht immer über "typische Weizenbierhefe" aber wie heisst sie? >>> Saccharomyces vielleicht? Saccharomyces "etwas"... >>> >>> Danke im voraus und beste Grüsse >>> Albert >>> >>> >>> _______________________________________________ >>> HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>> ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>> Ändern oder abbestellen: >>> http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch >>> >>> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >>> >> >> >> >> >> _______________________________________________ >> HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >> ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >> Ändern oder abbestellen: >> http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de >> >> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> _______________________________________________ >> HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >> ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >> Ändern oder abbestellen: >> http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch >> >> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> >> > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > Der heißt nicht cerevisiae sondern cervisiae. Als alter Asterixleser weiß man, dass Cervisia der lateinische Name für Bier ist. Im übrigen gehen die Meinungen der Botaniker darüber auseinander ob wir es bei der ober und untergärigen Hefe tatsächlich mit zwei verschiedenen Arten zu tun haben. Naja, und obergärige Hefe ist noch lange keine typische Weizenbierhefe. Da gibt es verschiedene Stämme, die alle verschiedene Biertypen liefern. Und dann gibt es da noch die verschiedenen Brauereien, die alle ihre eigene Hefestämme haben und die genetisch sicherlich verschieden von denen anderer Brauereien sind usw. Beste Grüße Matthias Kloppmann From walaskjalf at gmx.de Wed Apr 6 15:54:05 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Apr 6 14:52:27 2005 Subject: AW: [HBF] Quelle fuer Brettanomyces-Hefe In-Reply-To: Message-ID: Hallo Marcus, > Ich bin auf der Suche nach Brettanomyces spp., egal welche, aber > halt kein > Lambic-Blend mit Lactos und solchen Viechern. Du meinst WYEAST 3112 ? Brettanomyces bruxellensis ? Die gibt´s als isolierte Kultur bei Brouwland im Röhrchen für 12,02 €. > Ach ja: wo kann man > Milchsäure-Bakterien bestellen? Delbrückii und Pediococcus gibt > es auch bei > Wyeast, aber ich hätte lieber L. brevis. Dazu folgender Artikel aus dem HBD: RE the current thread on souring mashes, I checked back to Nov. '96 when I was looking for info on the Aeonbrau / Head Start Cultures product called LactoCaps. The following summarizes the responses I got from the HBD continuum: 1. LactoCaps are made and sold by Aeonbrau: 706-548-7051 (Spencer, Jeremy Bergsman, Mark Tumarkin) LactoCaps strain: most agree its a lactobacillus but nobody says which. Spencer says it is a brewing strain. No response from the quite busy proprietor Dr. Brian Nummer, author of the article in Brewing Techniques in mid-'96 about bacteria cultures in brewing. 2. Lacto capsules sold at health food stores: (MB Raines-Casselman, Michael Gerholdt, Rian Rademeyer) The strain should be listed on the package. Several folks told me its usually lactobacillus acidophilus. Rian from South Africa said their version contains lactobacillus Rhamnosus and Bulgaricus bacteria. Leaves some question what your caps may really contain... 3. Brewing strain? MB Raines-Casselman said lactobacillus brevis is, "the appropriate strain for souring beer." I think this differentiates souring beer from souring mashes. Summary: I'd guess the grocery/health food store capsules might create a sour mash or wort. I suspect the LactoCaps strain may be l. brevis. Anyone know how different these strains are (?) and if either one is tolerant of hop components? Are l. brevis and acidophilus both cultured at 100-110F as posted recently? Several brewers refer to difficulty in growing both Pediococcus and lacto. brevis strains too. If you've got any specific info beyond the above for me, I'd love to read it! As always, summary to the HBD will follow as appropriate. Dave in Indy Home of the 3-B Brewery, (v.) Ltd. Vielleicht findet sich in einem Darmregulator-Medikament das passende Bakterium ? ;-) Was wird das denn für ein esotherischer Sud, den du da in Planung hast ? Gruß Tobias From albarrob at soon.ch Wed Apr 6 16:16:55 2005 From: albarrob at soon.ch (Albert Barrachina) Date: Wed Apr 6 15:16:18 2005 Subject: [HBF] WEIZENBIERHEFE Message-ID: <004c01c53ab3$8e502060$05f62a51@AlbertBarrachinaRobert> Hallo, Danke sehr für eure Antworte. Ich glaube ich bin nicht klar genug gewesen oder vielleicht suche ich etwas was nicht existiert: Wir wissen schon dass, die obergärige Hefe Saccharomyces Cervesiae heisst. Und wir wissen auch dass, Weizenbier ein obergäriges Bier ist. Aber, da diese sogenannte Weizenbierhefe sehr besondere Nebenprodukte herstellt, die man in andere Biere nicht findet, habe ich gedacht dass es sich um eine verschiedene Sorte Hefe handelte, eine Art Abwechslung, etwas wie Saccharomyces Weissbierensis. (es ist ein Spass aber das wäre die Idee). Vielleicht existiert diese Abwechslung (ich würde sagen dass Sie muss existieren) aber sie ist nicht genug verschieden um eine eigene Name zu bekommen. Also, wenn jemand mir helfen kann... Beste Grüsse Albert From walaskjalf at gmx.de Wed Apr 6 18:04:14 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Apr 6 17:02:35 2005 Subject: [HBF] Lactobacillus brevis Message-ID: Hallo miteinander, Zur von Marcus angesprochenen Bakterienklutur Lactobacillus brevis habe ich folgendes gefunden: Sie kommen im sogenannten Wasserkefir vor. Das Zeug produziert eine Art säuerliche Limonade von sehr angenehmem Geschmack. Meiner Meinung nach. So etwas kriegt man sicherlich im Reformhaus. Man muß halt auf die unten erwähnte bakterielle Zusammensatzung achten. Vielleicht ist soetwas ja sogar mal Grundlage zur bisher im Heimbraubereich eher unlösbaren Frage der Nitrit-Entfernung ? Was sind die Wasserkefir-Kristalle? Diese Kristalle sind zweifellos identisch mit der Mikroorganismen-Gemeinschaft, die in den 30er Jahren schon in der Schweiz bekannt war. Man nannte sie dort TIBI. In Paris waren diese Körnchen um 1890 unter der Bezeichnung "graines vivantes" (übersetzt: "lebende Körnchen") bekannt. Französische Weinbauern nehmen ein sehr ähnliches Material ("Französischer Wasserkefir") "für die Gesundheit und zur Verbesserung des Wassers". Offensichtlich wird das im Leitungswasser enthaltene Nitrit für die Stoffwechselvorgänge der Mikroben verbraucht. Eine enge Verwandtschaft besteht auch zu der "ginger beer plant", mit der die Engländer ihr berühmtes Ingwer-Bier (ginger beer) brauen. Woher kommt Wasserkefir? Darüber ist nichts Genaues bekannt. Vermutet wird Mexiko, wo die Tibi-Körnchen in Gegenwart von zuckerhaltigem Wasser auf Opuntia-Kakteen gedeihen. Dies hat M.L. Lutz 1899 berichtet. Was sind diese Körnchen mit den verschiedenen Namen nun eigentlich? Unter dem Mikroskop sieht man, daß sie aus verschiedenen Mikroorganismen bestehen: Bakterien und Hefezellen. Diese sind in eine knorpelig-gelatinöse Masse eingebettet, die von ihnen selbst ausgeschieden wird. Ein Biologe nennt solche Lebensgemeinschaften eine Symbiose: Verschiedene Organismen leben zu gegenseitigem Nutzen zusammen. Milchsäurebakterien benötigen zu ihrer Arbeit und zu ihrem Gedeihen gewisse Wirkstoffe und Vitamine. Die lebenswichtigen Substanzen werden ihnen von den Hefen geliefert. Dafür produzieren die Bakterien Säure, die wiederum von den Hefen bevorzugt wird und sie vor der Verunreinigung durch andere Mikroorganismen schützt. Im Sauren können Fäulnisbakterien und Krankheitserreger nicht leben und sich vermehren, wenn zudem eine an das Saure angepaßte Mikroorganismenbesiedelung vorhanden ist. Wasserkefir ist eine Symbiose aus Lactobacillus brevis, Streptococcus lactis und Saccharomyces cerevisiae. Andere Autoren nennen Betabacterium vermiforme, Saccharomyces pastorianus und Saccharomyces Radaisii als Bestandteile, wobei noch weitere Bakterien- und Hefearten vorkommen können, da es sich um eine Mischkultur handelt. Interessant zur Verwendung wäre ja nur die Mischung aus Lactobacillus brevis, Streptococcus lactis und Saccharomyces cerevisiae. Wobei ich nicht weiß wie man Streptococcus lactis entfernen soll. Saccharomyces cerevisiae, obergärige Bierhefe, braucht man sowieso, da sie ja auch bei Verwendung von Brettanomyces bruxellensis mit zu verwenden ist. Was ist davon zu halten ? Gruß Tobias From bstuder at tiscali.ch Wed Apr 6 21:21:43 2005 From: bstuder at tiscali.ch (Boris Studer) Date: Wed Apr 6 20:21:12 2005 Subject: AW: AW: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C63@MXVIRT236.vse.prego-services.org> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C63@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <425436C7.4000404@tiscali.ch> Hallo bernd ich hab das a natürlich vergessen Gruss Boris Baus, Bernd schrieb: >Ja, prima, >das werd ich mal ueben. >Aber noch eine Frage: >Wird bei "sachromüz(weich)es" das "a" hinter dem ch >unterdrückt. > >Gruss > >Bernd > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >Boris Studer >Gesendet: Mittwoch, 6. April 2005 14:49 >An: Hausbrauerforum >Betreff: Re: AW: [HBF] Weizenbierhefe > > >Also, >saccharomyces: sachromüz(weich)es (kommt von sacharose = zucker) >cerevisiae: z(weich)erevisiä >den rest spricht man so aus wie mans schreibt. >ich hoffe ich konnte weiter helfen, es ist komplizirt die ausprache >richtig zu beschreiben. >Gruss >boris > > >Baus, Bernd schrieb: > > > >>Hi Boris, >> >>sieht gut aus - schoene Worte, >>aber wie werden die ausgesprochen? >>So wie man es schreibt? >> >>Viele Gruesse >>Bernd >> >>-----Ursprüngliche Nachricht----- >>Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >>[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >>bstuder@tiscali.ch >>Gesendet: Mittwoch, 6. April 2005 11:55 >>An: Hausbrauerforum >>Betreff: RE: [HBF] Weizenbierhefe >> >> >>Hallo Albert >> >>die genaue bezeichnung der weizenbierhefe (obergärige hefe) ist saccharomyces >>cerevisiae. >>die untergärige hefe wäre saccharomyces uvarium oder carlsbergensis. >>Grüsse >> >>Boris >> >> >> >> >> >> >>>-- Original-Nachricht -- >>>From: "Albert Barrachina" >>>To: >>>Date: Tue, 5 Apr 2005 13:04:24 +0200 >>>Cc: >>>Subject: [HBF] Weizenbierhefe >>>Reply-To: Hausbrauerforum >>> >>> >>>Geehrte Braufreunde, >>> >>>Kann mir jemand sagen wie eigentlich und genau heisst die Weizenbierhefe. >>>Man spricht immer über "typische Weizenbierhefe" aber wie heisst sie? >>>Saccharomyces vielleicht? Saccharomyces "etwas"... >>> >>>Danke im voraus und beste Grüsse >>>Albert >>> >>> >>>_______________________________________________ >>>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>>Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch >>> >>>Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>>Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >>> >>> >>> >>> >> >>_______________________________________________ >>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de >> >>Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >>_______________________________________________ >>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch >> >>Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> >> >> >> >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > From HansRolf at kempe-linke.de Wed Apr 6 21:29:47 2005 From: HansRolf at kempe-linke.de (Hans Rolf Linke) Date: Wed Apr 6 20:30:13 2005 Subject: [HBF] WEIZENBIERHEFE References: <004c01c53ab3$8e502060$05f62a51@AlbertBarrachinaRobert> Message-ID: <003401c53ade$ff0a1a10$0200a8c0@maximops> Gruess Gott aus Sulzbach-Rosenberg, obergärige Bierhefe hört eindeutig auf den Namen Saccharomyces cerevisiae (lat. ceres - Getreide, Korn - z. B. Cerealien). Die untergärige Hefe S. carlsbergensis (heute zu S. uvarum gezählt -bei Brauern hat sich die ältere Bezeichnung S. carlsbergensis durchgesetzt) leitet sich evtl. von S. cerevisiae ab. Nun gibt es verschiedene Unterarten (Stämme) obergäriger Hefen der Gattung S. cerevisiae - für ein Altbier wäre ein für Weizenbiere verwendeter Stamm nicht brauchbar. Die Hefebank Weihenstephan beispielsweise (www.hefebank-weihenstephan.de) bietet eine Reihe unter- und obergäriger Hefestämme an (www.hefebank-weihenstephan.de/page/Downloads/Hefestamm-Charakteristiken.PDF). Dort finden sich für das Weizenbier die Stämme 68. 175 und 127. Für Altbiere werden die Stämme 141, 165 und 184 (Empfehlung 165) angeboten, für Kölsch hingegen Stamm 177 - Details unter dem genannten Link. Allzeit gut Sud Hans Rolf Linke ----- Original Message ----- From: "Albert Barrachina" To: Sent: Wednesday, April 06, 2005 4:16 PM Subject: [HBF] WEIZENBIERHEFE > Hallo, > > Danke sehr für eure Antworte. > > Ich glaube ich bin nicht klar genug gewesen oder vielleicht suche ich etwas > was nicht existiert: > > Wir wissen schon dass, die obergärige Hefe Saccharomyces Cervesiae heisst. > Und wir wissen auch dass, Weizenbier ein obergäriges Bier ist. > > Aber, da diese sogenannte Weizenbierhefe sehr besondere Nebenprodukte > herstellt, die man in andere Biere nicht findet, habe ich gedacht dass es > sich um eine verschiedene Sorte Hefe handelte, eine Art Abwechslung, etwas > wie Saccharomyces Weissbierensis. (es ist ein Spass aber das wäre die Idee). > > Vielleicht existiert diese Abwechslung (ich würde sagen dass Sie muss > existieren) aber sie ist nicht genug verschieden um eine eigene Name zu > bekommen. > > Also, wenn jemand mir helfen kann... > > Beste Grüsse > Albert > > > -------------------------------------------------------------------------------- _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/hansrolf%40kempe-linke.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From marcus.schmitz at web.de Thu Apr 7 07:45:45 2005 From: marcus.schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Thu Apr 7 06:45:43 2005 Subject: [HBF] B Message-ID: Hallo zusammen, die alljährliche Information von meiner Seite: Am 23.4. ist bekanntlich der Tag des deutschen Bieres, weil da im Jahre 1516 angeblich das RHG verkündet wurde. In Bad Windsheim im Fränkischen Freilandmuseum (www.freilandmuseum.de) findet am So., den 24. April aus Anlass des Tag des deutschen Bieres wieder ein Schaubrauen in beiden Museumsbrauereien statt (die eine aus dem 19. Jhd., die andere aus dem 17. Jhd. mit Handbetrieb). Wer früh kommt, sieht mehr, da schon vor Öffnung des Museums um 6:00 h eingemaischt wird. Beste Grüße Marcus From marcus.schmitz at web.de Thu Apr 7 22:46:38 2005 From: marcus.schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Thu Apr 7 21:46:35 2005 Subject: [HBF] Hefe-Taxonomie, Brettannomyces und L. brevis In-Reply-To: References: Message-ID: Hallo zusammen,Hallo Albert zur Taxonomie von S. cerevisiae vielleicht folgende beiden Zitate/Quellen/Kommentare: Laut Dittrich (Dittrich, H.H.: Mikrobiologie der Lebensmittel - Getränke. Behr's Verlag, Hamburg 1993) gehören spätestens seit der taxonomische Einordnung von Kreger-van-Rij 1984 sowohl S. uvarum, als auch S. carlsbergensis (Taxonomie aus dem Jahre 1952) und S. cerEvisiae (da hat der gute Asterix nix zu melden!) zur Art S. cerevisiae. Holger Schöneborn (Schöneborn, H.: Differenzierung und Charakterisierung von Betriebshefekulturen mit genetischen und physiologischen Methoden. Dissertation, Freising- Weihenstephan 2002.) schreibt allerdings zu S. cerevisiae: "Zu dieser Gruppe der Ascosporen-bildenden Hefen gehört auch Saccharomyces cerevisiae, Hefen zu dieser Art gehören, werden wichtige Varietäten oftmals abweichend benannt, so z.B. Saccharomyces carlsbergensis (die untergärige Bierhefe) und Saccharomyces ellipsoideus (die Weinhefe). Im Fall von Saccharomyces carlsbergensis kommt allerdings ein weiterer Umstand hinzu, der die Einteilung in eine eigene Art rechtfertigt. So haben Homologie- Untersuchungen am Genom dieser untergärigen Brauhefe ergeben, daß dieser Organismus wahrscheinlich aus der Verschmelzung zweier verschiedener Hefearten, wahrscheinlich Saccharomyces cerevisiae und Saccharomyces monacensis, entstanden ist und somit eine Arthybride darstellt, die nicht mit Saccharomyces cerevisiae identisch ist (Hansen und Kielland-Brandt 1994, Pedersen 1994, Børsting et al. 1997)." D.h. Weißbierhefe heißt auf alle Fälle S. cerevisiae. Der Unterschied zu anderen Rassen steckt in der Bezeichnung des Hefestamms, der z.B. eine Erfindung der haltenden Hefebank sein kann. Bei der bekannten bayr. Standardweißbierhefe handelt es sich z.B. um den Stamm W68 der Hefebank in Weihenstephan. Zu den Antworten auf meine Frage nach einer Spezialhefequelle (Tobias, Stephan): Vielen Dank, für die Hinweise, werde ich mir auch noch ansehen aber ich habe mittlerweile einen Versender in Deutschland ausfinding gemacht, der mir die Hefe für 10,70 EUR für 100 ml besorgen will: www.Hopfen-und-mehr.de Mal sehen ob es klappt. Zu den Milchsäurebakterien (Tobias): Danke für die Tipps Tobias, das muss ich erst mal in Ruhe lesen und wirken lassen. Zum Hintergrund: Ich möchte gärendes Bier säuern. Maischesäurerung funktioniert mit den auf dem Malz vorhandenen Laktobazillen ganz gut, aber wie gesagt, die Tüte Roggensauerteigkultur hatte scheinbar keine Chance gegen die Hefe (L. brevis ist hopfentolerant und ein zwingend bierschädliches Bakterium). Es soll auch nichts Esoterisches werden. Die Brettannomyces sind für den Einsatz als Nachgärhefe bei einem Porter gedacht (das war wohl die große Besonderheit am Porteraroma und auch noch in der DDR erlaubt, siehe die entsprechende TGL z.B. unter http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/DDRTGL7764?OpenPage ). Die Milchsäurebakterien sind für eine Berliner Weisse, einfach um zu testen a) wie ein Weißbier nach Berliner Art mit mehr als 7 % Stammwürze schmeckt, da es früher z.B. auch eine Märzen Weisse gegeben haben soll und b) ob es einen geschmacklichen Unterschied zwischen den kommerziell erhältlichen BWs und einem BW mit gleichzeitiger Hefe/Laktobazillen- Hauptgärung gibt. Beste Grüße Marcus From KloppmannMH at hansenet.de Fri Apr 8 07:48:59 2005 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Fri Apr 8 06:49:02 2005 Subject: [HBF] Hefe-Taxonomie, Brettannomyces und L. brevis In-Reply-To: References: Message-ID: <42561B4B.9040407@hansenet.de> Marcus Schmitz schrieb: > Hallo zusammen,Hallo Albert > > zur Taxonomie von S. cerevisiae vielleicht folgende beiden > Zitate/Quellen/Kommentare: > > Laut Dittrich (Dittrich, H.H.: Mikrobiologie der Lebensmittel - > Getränke. Behr's Verlag, Hamburg 1993) gehören spätestens seit der > taxonomische Einordnung von Kreger-van-Rij 1984 sowohl S. uvarum, als > auch S. carlsbergensis (Taxonomie aus dem Jahre 1952) und S. > cerEvisiae (da hat der gute Asterix nix zu melden!) zur Art S. > cerevisiae. > > Holger Schöneborn (Schöneborn, H.: Differenzierung und > Charakterisierung von Betriebshefekulturen > mit genetischen und physiologischen Methoden. Dissertation, Freising- > Weihenstephan 2002.) schreibt allerdings zu S. cerevisiae: > "Zu dieser Gruppe der Ascosporen-bildenden Hefen gehört auch > Saccharomyces cerevisiae, > Hefen zu dieser Art gehören, werden wichtige Varietäten oftmals > abweichend benannt, > so z.B. Saccharomyces carlsbergensis (die untergärige Bierhefe) und > Saccharomyces ellipsoideus > (die Weinhefe). Im Fall von Saccharomyces carlsbergensis kommt > allerdings ein weiterer > Umstand hinzu, der die Einteilung in eine eigene Art rechtfertigt. So > haben Homologie- > Untersuchungen am Genom dieser untergärigen Brauhefe ergeben, daß dieser > Organismus wahrscheinlich aus der Verschmelzung zweier verschiedener > Hefearten, > wahrscheinlich Saccharomyces cerevisiae und Saccharomyces monacensis, > entstanden ist und > somit eine Arthybride darstellt, die nicht mit Saccharomyces > cerevisiae identisch ist > (Hansen und Kielland-Brandt 1994, Pedersen 1994, Børsting et al. 1997)." > > D.h. Weißbierhefe heißt auf alle Fälle S. cerevisiae. Der Unterschied > zu anderen Rassen steckt in der Bezeichnung des Hefestamms, der z.B. > eine Erfindung der haltenden Hefebank sein kann. Bei der bekannten > bayr. Standardweißbierhefe handelt es sich z.B. um den Stamm W68 der > Hefebank in Weihenstephan. > > Zu den Antworten auf meine Frage nach einer Spezialhefequelle (Tobias, > Stephan): > > Vielen Dank, für die Hinweise, werde ich mir auch noch ansehen aber > ich habe mittlerweile einen Versender in Deutschland ausfinding > gemacht, der mir die Hefe für 10,70 EUR für 100 ml besorgen will: > > www.Hopfen-und-mehr.de > > Mal sehen ob es klappt. > > Zu den Milchsäurebakterien (Tobias): > > Danke für die Tipps Tobias, das muss ich erst mal in Ruhe lesen und > wirken lassen. Zum Hintergrund: Ich möchte gärendes Bier säuern. > Maischesäurerung funktioniert mit den auf dem Malz vorhandenen > Laktobazillen ganz gut, aber wie gesagt, die Tüte > Roggensauerteigkultur hatte scheinbar keine Chance gegen die Hefe > (L. brevis ist hopfentolerant und ein zwingend bierschädliches > Bakterium). > Es soll auch nichts Esoterisches werden. Die Brettannomyces sind für > den Einsatz als Nachgärhefe bei einem Porter gedacht (das war wohl die > große Besonderheit am Porteraroma und auch noch in der DDR erlaubt, > siehe die entsprechende TGL z.B. unter > > http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/DDRTGL7764?OpenPage > > ). > > Die Milchsäurebakterien sind für eine Berliner Weisse, einfach um zu > testen > > a) wie ein Weißbier nach Berliner Art mit mehr als 7 % Stammwürze > schmeckt, da es früher z.B. auch eine Märzen Weisse gegeben haben soll > und > b) ob es einen geschmacklichen Unterschied zwischen den kommerziell > erhältlichen BWs und einem BW mit gleichzeitiger Hefe/Laktobazillen- > Hauptgärung gibt. > > Beste Grüße > > Marcus > >------------------------------------------------------------------------ > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > Ja, da habe ich all die Jahre immer das E überlesen. So kann einem das Hirn einen Streich spielen. Peinlich, peinlich. Nun wurde ich drastisch eines besseren belehrt. Immerhin zeigt dieses Beispiel in schöner Weise den Nutzen des Heimbrauforums ; ) . Beste Grüße an alle Matthias Kloppmann From walaskjalf at gmx.de Fri Apr 8 16:45:17 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Fri Apr 8 15:43:35 2005 Subject: AW: [HBF] Hefe-Taxonomie, Brettannomyces und L. brevis In-Reply-To: Message-ID: Hallo Marcus, hallo miteinander, > > www.Hopfen-und-mehr.de > Dort habe ich auch schon bestellt. Geht wunderbar, kann ich nur empfehlen ! > entsprechende TGL z.B. unter > > http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/DDRTGL7764?OpenPage > Die TGL habe ich mir mal rausgezogen. Wen wundert´s, das alles so penibel erfasst wurde ? Es war der andere deutsche Staat und auch hier hatte man die gleiche Freude an Regularien. Ist aber interessant Gruß Tobias From shyzaboy at yahoo.com Sun Apr 10 19:51:52 2005 From: shyzaboy at yahoo.com (Doug Moyer) Date: Mon Apr 11 07:38:00 2005 Subject: [HBF] Neugraben bier Message-ID: <20050410175152.59709.qmail@web14303.mail.yahoo.com> Please help! I am in Neugraben for two days (Sunday and Monday). Where can I find a big selection of beer? I do not have a car. Please reply directly as I am not a list member. (Since I cannot speak or read German - sorry.) Translation from Altavista's Babelfish: Bitte Hilfe! Ich bin in Neugraben für zwei Tage (Sonntag und Montag). Wo kann ich eine grosse Vorwähler des Bieres finden? Ich habe nicht ein Auto. Antworten Sie bitte direkt, da ich nicht ein Liste Mitglied bin. (da ich nicht den traurigen Deutschen sprechen oder lesen kann -.) Doug Moyer Star City Brewers Guild: http://www.starcitybrewers.org The Shyzabrau Homebrewery: http://users.adelphia.net/~shyzaboy/homebrewery.html From grog at lemis.com Mon Apr 11 08:08:36 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Mon Apr 11 08:08:47 2005 Subject: [HBF] Neugraben bier In-Reply-To: <20050410175152.59709.qmail@web14303.mail.yahoo.com> References: <20050410175152.59709.qmail@web14303.mail.yahoo.com> Message-ID: <20050411060836.GI84649@wantadilla.lemis.com> [Format recovered--see http://www.lemis.com/email/email-format.html] Einzeilige Absätze/single line paragraphs. On Sunday, 10 April 2005 at 10:51:52 -0700, Doug Moyer wrote: > Translation from Altavista's Babelfish: > > Bitte Hilfe! Ich bin in Neugraben f?r zwei Tage (Sonntag und > Montag). Wo kann ich eine grosse Vorw?hler des Bieres finden? Ich > habe nicht ein Auto. Antworten Sie bitte direkt, da ich nicht ein > Liste Mitglied bin. (da ich nicht den traurigen Deutschen sprechen > oder lesen kann -.) Danke für den Babelfischspaß! Es macht immer Freude zu sehen, in welchem Ausmaße er falsch übersetzungen kann. Hier z.B. dein Urtext nach ein paar Hin- und Rückübersetzungen: Ask more more rueber for support! I am in the new departure departure departure ditch for two days (Sunday and Monday). Where can I find large allotter of the beer? I do not have a car. The answer outside asks, since I am not list a member there (I the sad Germans also too to to speak or read, cannot) Was Neugraben angeht: du sagst nicht, um welchen Neugraben es sich handeln soll, nicht einmal in welchem Land. Der einziger Neugraben, den ich finden kann, liegt in Deutschland und ist ein Stadtteil von Hamburg (Neugraben-Fischbek). Wenn das der richtige Ort ist, würde ich empfehlen, mit der U-Bahn in die Stadtmitte zu fahren und dich dort zu erkundigen. Leider ist es so lange her, seitdem ich in Hamburg war, dass genaue Angaben wenig Sinn haben. Vielleicht kann ein anderer genauere Angaben machen. In English: > Please help! I am in Neugraben for two days (Sunday and > Monday). Where can I find a big selection of beer? I do not have a > car. Please reply directly as I am not a list member. (Since I cannot > speak or read German - sorry.) Thanks for the Babelfischspass! It makes always joy to see, in which extent it knows wrongly translations. Here e.g. your original text after a few and re-translations: Bitten Sie mehr rueber um Unterstützung! Ich bin im neuen Abfahrtabfahrtabzugsgraben f?r zwei Tage (Sonntag und Montag). Wo kann ich großen Vorwähler des Bieres finden? Ich habe nicht ein Auto. Die Antwort außen bittet, da ich nicht Liste ein Mitglied dort bin (I die traurigen Deutschen auch zu zum zu sprechen oder zu lesen, kann nicht) Which concerns new ditch: you do not say, which new ditch it is to concern, not even in which country. The only new ditch, which I can find, lies in Germany and is a quarter of Hamburg (Neugraben Fischbek). If that is the correct place, I would recommend to drive and you inquire there with the underground into the city center. Unfortunately it is I in Hamburg so for a long time ago, since then was that exact data have little sense. Perhaps can another more exact data give. ================================================== OK, in case none of that made any sense: I can't work out which Neugraben you're talking about. If it's the one in Hamburg, you'd be strongly recommended to find something in the city of Hamburg. It's been so long since I've been there that my recollections wouldn't help much. Maybe somebody else can help. If it's not Hamburg, where are you talking about? Viel Spaß! Greg -- When replying to this message, please take care not to mutilate the original text. For more information, see http://www.lemis.com/email.html Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20050411/390e65f8/attachment.bin From phil.flannery at eds.com Mon Apr 11 09:31:36 2005 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Mon Apr 11 09:32:09 2005 Subject: [HBF] Neugraben bier Message-ID: **da ich nicht den traurigen Deutschen sprechen oder lesen kann** LOL! Because I not the sad Germans speaking or reading can. So why are you Germans so sad!;-) -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Doug Moyer Sent: Sunday, April 10, 2005 7:52 PM To: hbf@lists.netbeer.org Subject: [HBF] Neugraben bier Please help! I am in Neugraben for two days (Sunday and Monday). Where can I find a big selection of beer? I do not have a car. Please reply directly as I am not a list member. (Since I cannot speak or read German - sorry.) Translation from Altavista's Babelfish: Bitte Hilfe! Ich bin in Neugraben für zwei Tage (Sonntag und Montag). Wo kann ich eine grosse Vorwähler des Bieres finden? Ich habe nicht ein Auto. Antworten Sie bitte direkt, da ich nicht ein Liste Mitglied bin. (da ich nicht den traurigen Deutschen sprechen oder lesen kann -.) Doug Moyer Star City Brewers Guild: http://www.starcitybrewers.org The Shyzabrau Homebrewery: http://users.adelphia.net/~shyzaboy/homebrewery.html From baus-bernd at vse.de Wed Apr 13 11:04:04 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Wed Apr 13 11:05:00 2005 Subject: [HBF] Maibock - Schaumprobleme Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E9161314A5@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Man soll die Hoffnung nie aufgeben! Letztens habe ich euch geschrieben, dass sich auf meinem Maibock kein Schaum gebildet hatte. Gebraut hatte ich am 05.03. Erstmalig probiert am 20.03. - und da war kein Schaum da. schnief... Gestern, also am 12.04., also gute 5 Wochen später habe ich dann mich wieder ans Bier gemacht. Ueberraschung: riesen Knall! Schaumfontaine und nach 2 Sekunden war die Flasche halb leer..... :-) Die nächsten 2 Flaschen das gleich Bild, allerdings dann schnell wieder mit dem Buegelverschluss verschlossen und ne halbe Minute gewartet, bis sich die Chose beruhigt hat und dann ein super Bierchen mit einem noch viel besseren Schaum.... genial!!! Da hat die Nachgaerung in den Flaschen doch was gebracht. Wie schon gesagt: Man soll die Hoffnung nie aufgeben ;-) Schoene Gruesse Bernd From t.rohner at bluewin.ch Wed Apr 13 13:45:05 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Apr 13 13:43:49 2005 Subject: [HBF] bierige Sportarten Message-ID: <425D0641.3030502@bluewin.ch> Hallo Brauer/Bierfreunde gibt's sowas nur in der Schweiz? http://www.bierathlon.ch/ ich wusste auch nichts davon, hab den Link von meinem Bruder. Am Samstag wird Weizen gebraut mit Wyeast 3068, so Gambrinus (und der Hefelieferant) uns gnädig gesinnt sind. Gruss Thomas From baus-bernd at vse.de Wed Apr 13 15:54:58 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Wed Apr 13 15:55:49 2005 Subject: AW: [HBF] bierige Sportarten Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E9161314A6@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hi Thomas, nein, sowas gibt es nicht nur in der Schweiz sondern auch im Saarland. Dabei werden auf den 42 km 3 Gasthausbrauereien angelaufen in Mettlach, Merzig mit Endpunkt in der Brauerei Losheim am See, direkt am See wunderbar gelegen, so dass die Läufer erst vom Ziel direkt ins Wasser gelaufen sind und dann an den Bierstand. An den Brauereien gab es fuer alle Laeufer kostenlos Bier (fuer die Fitness ;-) Wann wieder der naechste Lauf sein wird, ist mir nicht bekannt, ich habe schon Geruechte gehoert, dass man wohl Probleme hat genuegend Leute fuer die Organisation des Laufes zu finden. Sollte ich was konkretes hoeren, werde ich das gerne hier im Forum kundtun. Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Thomas Rohner Gesendet: Mittwoch, 13. April 2005 13:45 An: Hausbrauer Betreff: [HBF] bierige Sportarten Hallo Brauer/Bierfreunde gibt's sowas nur in der Schweiz? http://www.bierathlon.ch/ ich wusste auch nichts davon, hab den Link von meinem Bruder. Am Samstag wird Weizen gebraut mit Wyeast 3068, so Gambrinus (und der Hefelieferant) uns gnädig gesinnt sind. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From BrauTopf at aol.com Thu Apr 14 08:25:10 2005 From: BrauTopf at aol.com (BrauTopf@aol.com) Date: Thu Apr 14 08:25:24 2005 Subject: AW: [HBF] bierige Sportarten Message-ID: Hallo Thomas und Bernd, ich habe an der HTWK in Leipzig studiert, da gibt es einen Bierathlon, auf dem auf ca. 3 km etwa 10 Kneipen angelaufen werden müssen (es variiert immer ein bißchen wegen der teilnehmenden Kneipen). Dort muß dann jeder der 4 Leute in einer Mannschaft jeweils 1 Bier trinken. Die Siegerehrung haben schon einige nicht mehr mitbekommen ;-) Gruß Nessi From baus-bernd at vse.de Thu Apr 14 08:38:35 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Thu Apr 14 08:39:29 2005 Subject: AW: AW: [HBF] bierige Sportarten Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C76@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hi Nessi, das ist ja brutal, 3 Bier pro Kilometer ist hammerhart, ich glaube, da würde ich mich vorher mit meinem Hausarzt beraten ;-) Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von BrauTopf@aol.com Gesendet: Donnerstag, 14. April 2005 08:25 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: Re: AW: [HBF] bierige Sportarten Hallo Thomas und Bernd, ich habe an der HTWK in Leipzig studiert, da gibt es einen Bierathlon, auf dem auf ca. 3 km etwa 10 Kneipen angelaufen werden müssen (es variiert immer ein bißchen wegen der teilnehmenden Kneipen). Dort muß dann jeder der 4 Leute in einer Mannschaft jeweils 1 Bier trinken. Die Siegerehrung haben schon einige nicht mehr mitbekommen ;-) Gruß Nessi _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From tdhamann at senet.com.au Sun Apr 17 02:07:12 2005 From: tdhamann at senet.com.au (tdhamann@senet.com.au) Date: Sun Apr 17 02:07:23 2005 Subject: [HBF] Newditch Message-ID: <20050417000712.XXCZ8920.swebmail00.mail.ozemail.net@localhost> Phil schrieb-> > So why are you Germans so sad!;-) because we don't have a sense of humour. Thomas in Hahndorf (but which Hahndorf tell me!) This message was sent through MyMail http://www.mymail.com.au From grog at lemis.com Sun Apr 17 03:09:51 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sun Apr 17 03:10:01 2005 Subject: [HBF] Newditch In-Reply-To: <20050417000712.XXCZ8920.swebmail00.mail.ozemail.net@localhost> References: <20050417000712.XXCZ8920.swebmail00.mail.ozemail.net@localhost> Message-ID: <20050417010951.GD82272@wantadilla.lemis.com> On Sunday, 17 April 2005 at 10:07:12 +1000, Thomas D Hamann wrote: > Phil schrieb-> >> So why are you Germans so sad!;-) > > because we don't have a sense of humour. > > Thomas in Hahndorf (but which Hahndorf tell me!) Es gibt nur ein Hahndorf, wenn's nicht gerade Ambleside heißt. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20050417/3b264bdb/attachment.bin From mobilesreisebuero at nyc.com Mon Apr 18 14:43:46 2005 From: mobilesreisebuero at nyc.com (gerhard ruhmann) Date: Mon Apr 18 18:58:41 2005 Subject: [HBF] Amaranth Message-ID: <3333.10.90.90.1.1113828226.squirrel@mailweb.nyc.com> hat schon mal jemand mit amaranth experimentiert oder kennt ein rezept für ein solches bier. ich habe in meinem bekanntenkreis jemanden der unter zöliakie leidet (gluten-unverträglichkeit). der ärmste kann also keine "getreide"-biere mit gersten- und/oder weizenmalz vertragen,da sie die o.g. kleberstoffe enthalten. dank im voraus!! g.ruhmann Visit New York City online. Special offers on hotels, shops, attractions, and more. 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Gruss Thomas From baus-bernd at vse.de Tue Apr 19 10:15:11 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Tue Apr 19 10:16:12 2005 Subject: [HBF] Brauen in Bad Windsheim Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C7F@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hallo Marcus, wenn ich Samstag anreise, wo kann ich dann abends ein gutes fraenkisches Bier trinken gehen? Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich kommen kann, aber ich versuchs mal. Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Marcus Schmitz Hallo zusammen, die alljährliche Information von meiner Seite: Am 23.4. ist bekanntlich der Tag des deutschen Bieres, weil da im Jahre 1516 angeblich das RHG verkündet wurde. In Bad Windsheim im Fränkischen Freilandmuseum (www.freilandmuseum.de) findet am So., den 24. April aus Anlass des Tag des deutschen Bieres wieder ein Schaubrauen in beiden Museumsbrauereien statt (die eine aus dem 19. Jhd., die andere aus dem 17. Jhd. mit Handbetrieb). Wer früh kommt, sieht mehr, da schon vor Öffnung des Museums um 6:00 h eingemaischt wird. Beste Grüße Marcus From wolfgang_halmich at web.de Tue Apr 19 16:04:44 2005 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Tue Apr 19 16:04:57 2005 Subject: [HBF] Amaranth-Bier Message-ID: <752127046@web.de> Hallo Gerhard, was du für ein glutenfreies Bier auf jeden Fall brauchst, sind die entsprechenden Enzyme. Den Amaranth zu mälzen wäre natürlich einen Versuch wert, ich fürchte nur, dass die Menge der Enzyme zur Erreichung der Jodneutralität nicht ausreichen. In einem der gängigen Internetshops für Hausbrauerbedarf habe ich das entsprechende Enzym gesehen, ich weiß nur nicht mehr wo. Ein Rezept gibt es auf jeden Fall hier: http://hobbybrauer.de/modules.php?name=News&file=article&sid=10 Grüße Wolfgang ______________________________________________________________ Verschicken Sie romantische, coole und witzige Bilder per SMS! Jetzt bei WEB.DE FreeMail: http://f.web.de/?mc=021193 From marcus.schmitz at web.de Thu Apr 21 07:25:12 2005 From: marcus.schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Thu Apr 21 07:25:15 2005 Subject: [HBF] Biertrinken in Bad Windsheim In-Reply-To: References: Message-ID: Hallo Bernd, hallo zusammen, zum Bad Windsheimer Bier und den dortigen Kneipen kann ich nur soviel sagen, dass es zwei Brauereien am Ort gibt (Döbler und die Bad Windsheimer Bürgerbräu. Allerdings gibt es auf dem Weg nach B.Wh. noch die Aischgründer Bierstraße (ehemaliges Hopfenbaugebiet!). Informationen: http://www.bierstrasse.de Da gibt es, wie ich eben gesehen habe, am Tag des Bieres eh ein Spezialprogramm mit verbilligtem Einlass ins Museum: http://www.bierstrasse.de/tag_des_bieres_1.html bzw. http://www.bierstrasse.de/tag_des_bieres_2005.pdf Noch ein Hinweis: Das Bierbrauen beginnt zwar schon gegen 6:00 h morgens, aber das Museum öffnet erst gegen 9:00 h, wenn ich das richtig im Kopf habe. Allerdings wird erstmal Wasser vorgeheizt, Malz geschleppt und dann irgendwann eingemaischt. Ansonsten: http://www.freilandmuseum.de Gruß Marcus From phil.flannery at eds.com Thu Apr 21 09:33:13 2005 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Thu Apr 21 09:37:08 2005 Subject: [HBF] Biertrinken in Bad Windsheim Message-ID: Great Link Marcus, Ich habe dass gelesen in, "Rund ums Bier" So heißt es dass vor 1906, nur Bayern die Rheinheitsgebot hat? 1906: Das bayerische Reinheitsgebot für untergäriges Bier erlangt für alle Länder des damaligen deutschen Reiches Gültigkeit. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Marcus Schmitz Sent: Thursday, April 21, 2005 7:25 AM To: hbf@lists.netbeer.org Subject: [HBF] Biertrinken in Bad Windsheim Hallo Bernd, hallo zusammen, zum Bad Windsheimer Bier und den dortigen Kneipen kann ich nur soviel sagen, dass es zwei Brauereien am Ort gibt (Döbler und die Bad Windsheimer Bürgerbräu. Allerdings gibt es auf dem Weg nach B.Wh. noch die Aischgründer Bierstraße (ehemaliges Hopfenbaugebiet!). Informationen: http://www.bierstrasse.de Da gibt es, wie ich eben gesehen habe, am Tag des Bieres eh ein Spezialprogramm mit verbilligtem Einlass ins Museum: http://www.bierstrasse.de/tag_des_bieres_1.html bzw. http://www.bierstrasse.de/tag_des_bieres_2005.pdf Noch ein Hinweis: Das Bierbrauen beginnt zwar schon gegen 6:00 h morgens, aber das Museum öffnet erst gegen 9:00 h, wenn ich das richtig im Kopf habe. Allerdings wird erstmal Wasser vorgeheizt, Malz geschleppt und dann irgendwann eingemaischt. Ansonsten: http://www.freilandmuseum.de Gruß Marcus From 062622193-0001 at T-Online.de Thu Apr 21 20:19:00 2005 From: 062622193-0001 at T-Online.de (Wolfgang Braun) Date: Thu Apr 21 20:21:53 2005 Subject: [HBF] Biertrinken in Bad Windsheim Message-ID: <1DOgIw-02mgiG0@fwd19.sul.t-online.de> Hallo potentielle Bad Windsheimbesucher ! Ich war schon mehrfach dort und empfehle das DÖBLER (kleine Brauerei mit urigem Ausschank) mitten in der Altstadt (leicht zu finden)oder durchfragen. Oder der urgemütliche historische Brauereigasthof im Freilandmuseum, der auch abends auf hat. Dieser ist aber auch nicht so leicht zufinden ! (Am besten die Eingeborenen fragen !) Ich empfehle übrigens auch das ganze Freilandmuseum zu besichtigen, es ist das beste das ich kenne ! Bier wird in der Saison jeden Mittwoch in einem wiederaufgebauten fränkischen Komunbrauhaus gebraut ! Gruß Wolfgang From marcus.schmitz at web.de Fri Apr 22 00:24:33 2005 From: marcus.schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Fri Apr 22 00:24:39 2005 Subject: Fwd: [HBF] Biertrinken in Bad Windsheim In-Reply-To: References: Message-ID: Hi Phil, hi all! >> Great Link Marcus, >> Ich habe dass gelesen in, "Rund ums Bier" >> So hei?t es dass vor 1906, nur Bayern die Rheinheitsgebot hat? >> 1906: >> Das bayerische Reinheitsgebot f?r unterg?riges Bier erlangt f?r alle >> L?nder >> des damaligen deutschen Reiches G?ltigkeit. Stimmt genau! Vorher gab es ja kein wirkliches Deutschland (Also höchstens das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, aber da kenne ich mich mit der Rechtgültigkeit nicht aus) und innerhalb der Teilstaaten des heutiger Deutschland gab es ganz verschiedene Herstellungsvorschriften. So war z.B. in Preußen bis Ende des 19ten/Anfang des 20. Jahrhunderts das Bierbrauen mit Surrogaten (Reis, Mais, Kartoffeln) erlaubt und das sog. Surrogatverbot hat hohe Wellen geschlagen! Nur in Bayern und später auch in Baden Würtemberg hat immer das sog. "absolute" Reinheitsgebot gegolten. D.h. dort darf man keinen technisch reinen Zucker und keinen Zuckercooleur für obergärige Biere verwenden. Karin Hackel-Stehr schreibt aber sogar über Bayern, dass man 1616 - also hundert Jahre nach der Verkündung des RHG - die Zugabe von Kümmel, Wacholder und Salz zum Bier *tolerierte*. (Hackel- Stehr, K.: Der Erlaß des Reinheitsgebotes von 1516 - Motive, Hintergründe und Auswirkungen. In:Gesellschaft für die Geschichte und Bibliographie des Brauwesens e.V.: Jahrbuch 1991/92. Berlin 1992, Seite 13 - 21.) Angeblich war die flächendeckende Einführung des RHG aber 1871 bei der Reichgründung eine Forderung Bayerns. Allerdings habe ich da jetzt keine Quelle zu, oder stopp, da war was im Netz ... So, genau das isses: "Das Reinheitsgebot wird weitergeführt Die hohe Qualität des nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebrauten Bieres war derart überzeugend, aber auch der Stolz auf die vollendete Beherrschung der Braukunst unter Verwendung von nur 4 Rohstoffen so ausgeprägt, dass das Bayerische Reinheitsgebot auch in die Reichsgesetzgebung nach 1871 Eingang fand. Die Brauer selbst waren es, die auf die gesetzliche Verankerung des Reinheitsgebotes auch außerhalb Bayerns großen Wert legten, da sich das bayerische ?echte" Bier größter Beliebtheit erfreute. Nach und nach wurde das Gebot von anderen Staaten übernommen (Baden 1896, Württemberg 1900). Zwar oblag nach Art 35 Absatz 1 der Reichsverfassung vom 16.4.1871 die Gesetzgebung über die Bierbesteuerung allein dem Reich. Als am 31.5.1872 jedoch eine einheitliche Biersteuergesetzgebung für das Reich erlassen wurde, die auch die Verwendung von Stärkemehl, Zucker, Sirup und Reis für die Bierproduktion zuließ, wurden Bayern, Baden und Württemberg, wo das absolute Reinheitsgebot galt, von dieser Regelung ausgenommen. Erst durch Reichsgesetz vom 7.6.1906 hielt das Reinheitsgebot auch in die Gesetzgebung für die Norddeutsche Biersteuergemeinschaft Einzug. Als nach dem Ende des ersten Weltkrieges die Weimarer Republik gegründet wurde, machte Bayern sogar seine Zugehörigkeit zur Republik davon abhängig, dass das Reinheitsgebot weiterhin im gesamten Reichsgebiet gelte. Nach dem zweiten Weltkrieg schließlich wurde das Reinheitsgebot im Biersteuergesetz (in der Fassung der Bekanntmachung) vom 14.3.1952 in § 9 Abs. 1 verankert." Quelle: http://www.bierundwir.de/geschichte/reinheitsgebot.htm Also: Falsche Behauptung: nicht 1871 machte Bayern den Beitritt zum DR vom RHG abhängig, sondern 1919 den Verbleib im DR. Beste Grüße Marcus From braumeister at lehabraeu.at Fri Apr 22 10:19:30 2005 From: braumeister at lehabraeu.at (=?iso-8859-1?Q?Lehabr=E4u?=) Date: Fri Apr 22 09:18:41 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?F=E4sser?= Message-ID: Hallo Braugemeinde! Wir sind auf der suche nach Fässern mit Korbfitting in den Größen 25 und 50 Liter. Kennt jemand von Euch eine möglichst günstige Bezugsquelle für solche Fässer? -- mfG Lehabräu (Hans u. Charly) www.lehabraeu.at From walaskjalf at gmx.de Wed Apr 27 08:56:44 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Apr 27 08:54:41 2005 Subject: [HBF] Hefeweizen Message-ID: Hallo miteinander, Ihr könnt Euch noch an die Diskussion um das Hefeweizen und die zu verwendenden Hefen erinnern ? Die beiden Standpunkte: Backhefe oder Weizenhefe, konnten ja nicht so recht zusammen gebracht werden. Auf der einen Seite: unzureichend bananiger Geschmack ohne Backhefe, auf der anderen Seite unbedingte Verwendung von Reinzuchthefen ! Ich habe etwas entdecken dürfen, daß die beiden Standpunkte vielleicht geschmacklich annähert. Diejenigen unter Euch, die Mitglied im VHD sind, haben ja sicher die jüngste Flaschenpost gelesen. Mir wurde dieses Vergnügen vom Marcus Schmitz bereitet, der mir ein Exemplar zugeschickt hat. Wie dem auch sei, in der aktuellen Flaschenpost hat der Marcus zwei Artikel veröffentlicht. Einer handelt Aktuelles zur Weißbiertechnologie ab. Dort wird das Maischverfahren nach Markus Herrmann vorgestellt. Man muß dazu sagen, daß Dr. Hagen Rudolph dieses Maischverfahren in seinem Buch: "Heimbrauen für Fortgeschrittene" vorweg genommen hat. Man sieht also, wie innovativ Hausbrauen sein kann. Ziel dieses Verfahrens ist es die Würzezusammensetzung hinsichtlich des Glucose-Maltose-Verhältnisses zu ändern, um somit während der Gärung den Gehalt an Amylacetat und Isoamylacetat um bis 120% zu erhöhen. Diese Esther sind für den Bananengeschmack verantwortlich. Gleichzeitig sinkt in einer solchen Würze der Gehalt an Acetaldehyd (Diacetyl), was ja auch überaus wünschenswert ist. Was soll passieren ? Das Glucose-Maltose-Verhältnis beträgt in normalen Maischen 10:90. Das Herrmann-Verfahren erlaubt den Glucose-Anteil um bis zu 40% zu steigern. Wie wird´s gemacht ? Eingemaischt wird bei 35°C. Die Maische wird dann getrennt. Die eine Hälfte wird bei 64°C verzuckert; die Maische enthält jetzt viel Maltose. Diese kann aber nur von Maltase zu Glucose abgebaut werden. Maltase hat aber ein Wirkungsoptimum von etwa 45°C. Also mit der anderen Hälfte vermischen und 45°C erreichen. Hier 30 min rasten (Wir wissen gleichzeitig wird aus dem GERSTENMALZ Ferulasäure freigesetzt. Aus der produziert die Hefe 4VG.) Ich habe nachgerechnet und festgestellt man kann die Maische dafür ziemlich exakt 50:50 teilen. Wie aber maischt man mit diesem Verfahren im Heimbraubereich, wo wir jetzt in der Regel nur eine Maischpfanne haben? Also: Wir nutzen das, was Hagen Rudolph als Vormaische bezeichnet. Wir nehmen 1/4 vom Hauptguß und 1/4 der Schüttung und lassen das bei 64°C verzuckern bis zur Jodnormalität (~50min). Es wird Maltose gebildet. Den Rest vom Hauptguß halten wir bei 25°C im Nachgußtank. Jetzt geben wir den Rest des temperierten Nachgusses und den Rest der Schüttung zu und erreichen damit 35°C. Das ist quasi die zweite Einmaischrast. Wir warten 10 min um alle Enzyme in Lösung gehen zu lassen, vor allem unsere Maltase. Dann heizen wir auf 45°C auf und rasten besagte 30min. Hier baut die Maltase die Maltose zu Glucose ab und wir haben die Vorstufen für ein ausgeprägtes Bananenaroma. Der Rest des Maischprogrammes ist dann wie gewünscht ein Infusions- oder Dekoktionsverfahren. (64°C, 72°C, 78°C) Ich möchte den Hefeweizenfans hiermit mal die Anregung geben, dieses Maischverfahren auszuprobieren. Ich werde es beim diesjährigen Hefeweizen auf alle Fälle tun. Wir sollten uns dann hier zu den Ergebnissen austauschen. Gut Sud Tobias From info at ladidel.de Wed Apr 27 10:13:33 2005 From: info at ladidel.de (walter simon) Date: Wed Apr 27 10:46:22 2005 Subject: [HBF] Hefeweizen In-Reply-To: References: Message-ID: <426F49AD.2030207@ladidel.de> Tobias Kandler wrote: >Hallo miteinander, > >Ihr könnt Euch noch an die Diskussion um das Hefeweizen und die zu >verwendenden Hefen erinnern ? Die beiden Standpunkte: Backhefe oder >Weizenhefe, konnten ja nicht so recht zusammen gebracht werden. Auf der >einen Seite: >unzureichend bananiger Geschmack ohne Backhefe, auf der anderen Seite >unbedingte Verwendung von Reinzuchthefen ! Ich habe etwas entdecken dürfen, >daß die beiden Standpunkte vielleicht geschmacklich annähert. > >Diejenigen unter Euch, die Mitglied im VHD sind, haben ja sicher die jüngste >Flaschenpost gelesen. Mir wurde dieses Vergnügen vom Marcus Schmitz >bereitet, der mir ein Exemplar zugeschickt hat. >Wie dem auch sei, in der aktuellen Flaschenpost hat der Marcus zwei Artikel >veröffentlicht. Einer handelt Aktuelles zur Weißbiertechnologie ab. >Dort wird das Maischverfahren nach Markus Herrmann vorgestellt. Man muß dazu >sagen, daß Dr. Hagen Rudolph dieses Maischverfahren in seinem Buch: >"Heimbrauen für Fortgeschrittene" vorweg genommen hat. Man sieht also, wie >innovativ Hausbrauen sein kann. >Ziel dieses Verfahrens ist es die Würzezusammensetzung hinsichtlich des >Glucose-Maltose-Verhältnisses zu ändern, um somit während der Gärung den >Gehalt an Amylacetat und Isoamylacetat um bis 120% zu erhöhen. Diese Esther >sind für den Bananengeschmack verantwortlich. Gleichzeitig sinkt in einer >solchen Würze der Gehalt an Acetaldehyd (Diacetyl), was ja auch überaus >wünschenswert ist. >Was soll passieren ? >Das Glucose-Maltose-Verhältnis beträgt in normalen Maischen 10:90. Das >Herrmann-Verfahren erlaubt den Glucose-Anteil um bis zu 40% zu steigern. >Wie wird´s gemacht ? >Eingemaischt wird bei 35°C. Die Maische wird dann getrennt. Die eine Hälfte >wird bei 64°C verzuckert; die Maische enthält jetzt viel Maltose. Diese kann >aber nur von Maltase zu Glucose abgebaut werden. Maltase hat aber ein >Wirkungsoptimum von etwa 45°C. Also mit der anderen Hälfte vermischen und >45°C erreichen. Hier 30 min rasten (Wir wissen gleichzeitig wird aus dem >GERSTENMALZ Ferulasäure freigesetzt. Aus der produziert die Hefe 4VG.) >Ich habe nachgerechnet und festgestellt man kann die Maische dafür ziemlich >exakt 50:50 teilen. > >Wie aber maischt man mit diesem Verfahren im Heimbraubereich, wo wir jetzt >in der Regel nur eine Maischpfanne haben? > >Also: Wir nutzen das, was Hagen Rudolph als Vormaische bezeichnet. > >Wir nehmen 1/4 vom Hauptguß und 1/4 der Schüttung und lassen das bei 64°C >verzuckern bis zur Jodnormalität (~50min). Es wird Maltose gebildet. Den >Rest vom Hauptguß halten wir bei 25°C im Nachgußtank. >Jetzt geben wir den Rest des temperierten Nachgusses und den Rest der >Schüttung zu und erreichen damit 35°C. Das ist quasi die zweite >Einmaischrast. Wir warten 10 min um alle Enzyme in Lösung gehen zu lassen, >vor allem unsere Maltase. Dann heizen wir auf 45°C auf und rasten besagte >30min. Hier baut die Maltase die Maltose zu Glucose ab und wir haben die >Vorstufen für ein ausgeprägtes Bananenaroma. >Der Rest des Maischprogrammes ist dann wie gewünscht ein Infusions- oder >Dekoktionsverfahren. (64°C, 72°C, 78°C) > >Ich möchte den Hefeweizenfans hiermit mal die Anregung geben, dieses >Maischverfahren auszuprobieren. Ich werde es beim diesjährigen Hefeweizen >auf alle Fälle tun. >Wir sollten uns dann hier zu den Ergebnissen austauschen. > >Gut Sud > >Tobias > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/info%40ladidel.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > >Servus Weizenbrauer und andere, > >Jeder Hobbybrauer kann ein Dekoktionsverfahren ( 1 -Maisch, 2 - Maisch ) ohne Probleme mit einer Pfanne durchführen. Die Standardbrauerei, die solche Verfahren benutzt hat auch nur Pfanne und Bottich. > >Seit Jahren verfahre ich so in den Kursen und muß auch immer wieder diesen Irrtum ausräumen. > >Weiterhin nutze ich seit Jahren die Trocken-Backhefe für Weizenbier und habe die vereinten Braukollegen vor einiger Zeit durch diese Info im Forum in Aufruhr versetzt und zur bewegten Meinungsabgabe herausgefordert. > >Bei meinen ca. 30 Kursen im Jahr ( seit 1989 ) sammelt sich Erfahrung >( siehe auch Hagen ) und wir müssen nicht Sachen ergründen, die dem einfachen HB schon beim Lesen Kopfschmerz bereiten. > Wie ist´s erst dann beim Trinken, wenn er was falsch verstanden hat!!! Nur Mut - Gut Sud ! ladidel From walaskjalf at gmx.de Wed Apr 27 14:13:32 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Apr 27 14:11:24 2005 Subject: AW: [HBF] Hefeweizen In-Reply-To: <426F49AD.2030207@ladidel.de> Message-ID: Hallo Walther, Um ein Dekoktionsverfahren mit nur einer Maischpfanne und Läuterbottich ging es mir gar nicht. Ich praktiziere das auch schon seit einigen Jahren und es funktioniert gut. Auch habe ich Deine Erfahrung durch die von Dir veranstalteten Braukurse nicht in Frage gestellt. Das, was Du aber schreibst, ist nicht sehr nett. Vielleicht hast Du nicht daran gedacht aber durch Deinen abwertenden Kommentar fühlt man sich schon etwas dumm hin gestellt. Wenn mein Beitrag nichts ist, was man hier diskutieren sollte, dann habe ich mich sicher im Forum geirrt und werde küftig nichts mehr posten. From info at ladidel.de Wed Apr 27 18:53:42 2005 From: info at ladidel.de (walter simon) Date: Wed Apr 27 19:09:05 2005 Subject: [HBF] weizenbier maischen und Hefe Message-ID: <426FC396.8020602@ladidel.de> Hallo Tobias, Andersrum wird aus der Sache ein Bier. Wenn ich die Beschreibung lese, wie für das Weizen eingemaischt werden könnte, dann verstehe ich erst einmal recht wenig, weil es sich kompliziert liest( die verschiedenen Zucker usw. ) Ein Anfänger , der das im Forum liest, hält sich wohl eher für fehl am Platz im Forum, denn er versteht nur Bahnhof. Deine Anfrage ist schon mehr eine Profianfrage, wenn ich das mal so sagen darf. Dagegen bin ich eher ein Anfänger. Und meine Erfahrung sah ich auch gar nicht infrage gestellt. Viel Spaß weiterhin, auch beim Lesen der Flaschenpost. ladidel From hubert-dated-1119819410.bee788 at netbeer.org Wed Apr 27 22:56:49 2005 From: hubert-dated-1119819410.bee788 at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Wed Apr 27 22:57:01 2005 Subject: [HBF] UMFRAGE In-Reply-To: <426FC396.8020602@ladidel.de> References: <426FC396.8020602@ladidel.de> Message-ID: <426FFC91.102@netbeer.org> Liebe Braugemeinde, ich würde mir etwas mehr Verständnis, Toleranz und Weitsicht wünschen. Ein faszinierender Aspekt unseres Hobbies ist doch der, dass es so viele unterschiedliche Zugänge bzw. Ausbaumöglichkeiten gibt. Da ist für jeden was dabei: Der Hobby-Mikrobiologe kann seine eigene Hefebank aufbauen. Techniker tüfteln ständig an der Brauanlage, automatisieren, messen und regeln. Naturwissenschaftler können ein Leben lang versuchen, die komplexen Zusammenhänge zu analysieren und zu verstehen. Buchhalter und Programmierer können jeden Parameter genau vorausberechnen. Historiker und Traditionalisten spüren den Wurzeln der Biersorten nach und versuchen, möglichst authentisch zu bleiben und "Werte zu bewahren". Tradition sollte dabei niemals als Anbetung der Asche, sondern immer als Weitergabe des Feuers verstanden werden und damit haben leider viele Traditionalisten ein Problem. Wie gesagt: Ich würde mir etwas mehr Toleranz wünschen, aber ich bin nicht die Braugemeinde - die seid Ihr! In anderen vergleichbaren Foren geht's nicht anders zu. Wo es viele Gegensätze gibt, kommt es zu Kollisionen. Oft wird in diesen Fällen versucht, die Gruppen aufzutrennen, also z.B. mehrere Listen oder ein dynamisch gegliedertes online-Forum. Der Nachteil wäre allerdings, dass uns dann die breite Basis fehlen könnte (zur Zeit sind nur mehr 346 Mitglieder eingetragen). Ich habe daher folgenden Poll (Umfrage) eingerichtet auf meiner provisorischen MBS-Entwicklungsplattform: http://mbs.netbeer.org Weiterentwicklung des Hausbrauerforums : Das HBF soll... so bleiben wie es ist - eine globale deutsche Mailingliste für Hobbybrauer. in Listen für Anfänger / Fortgeschrittene / Profis aufgeteilt werden in Listen nach Themen (Rohstoffe / Brautechnik / Biersorten) aufgeteilt werden In ein dynamisch gegliedertes online-Forum umgewandelt werden. Siehe z.B. www.phpBB.de NICHT HIER ANTWORTEN, SONDERN AUF http://mbs.netbeer.org Der Poll ist in der rechten Spalte zu finden. Bitte beteiligt Euch rege an der Umfrage. Ich werde (hoffentlich) im Mai beginnen, Netbeer umzubauen und möchte Eure Meinungen zu diesem kritischen Punkt gerne berücksichtigen. Apropos Backhefe: Ich war im November in einer sehr traditionellen Stein-Sahti Brauerei in Finnland. Sahti - eine der ältesten noch lebenden Biersorten - wird traditionell mit Backhefe gebraut - mit finnischer Backhefe, wie der Brauer extra betonte! Sahti ist schwach karbonisiert, weist aber sonst ein typisches Weizenaroma auf - allerdings weniger vom "bananigen", sondern mehr vom phenolischen Charakter (Gewürznelken). Aufgrund schlechter Selbsterfahrung würde ich persönlich nicht mit Backhefe brauen, aber das hindert mich nicht daran, diesen Brauer sehr zu schätzen und ich darf gestehen, dass ich sein Bier in großem Ausmaß "toleriert" habe! ;-) Allzeit gut Sud Hubert Hanghofer walter simon wrote: > Hallo Tobias, > > Andersrum wird aus der Sache ein Bier. > > Wenn ich die Beschreibung lese, wie für das Weizen eingemaischt werden > könnte, dann verstehe ich erst einmal recht wenig, weil es sich > kompliziert liest( die verschiedenen Zucker usw. ) Ein Anfänger , der > das im Forum liest, hält sich wohl eher für fehl am Platz im Forum, > denn er versteht nur Bahnhof. > > Deine Anfrage ist schon mehr eine Profianfrage, wenn ich das mal so > sagen darf. Dagegen bin ich eher ein Anfänger. Und meine Erfahrung > sah ich auch gar nicht infrage gestellt. > > Viel Spaß weiterhin, auch beim Lesen der Flaschenpost. > > ladidel > From brewmaster at bluemail.ch Thu Apr 28 12:23:43 2005 From: brewmaster at bluemail.ch (brewmaster@bluemail.ch) Date: Thu Apr 28 12:23:58 2005 Subject: [HBF] UMFRAGE In-Reply-To: <426FFC91.102@netbeer.org> Message-ID: <4262FCB60006B490@mssbzhb-int.msg.bluewin.ch> Hallo zusammen Das spricht mir Hubert aus dem Herz... Mehr Toleranz erwartet ich eigentlich auch in diesem Forum. ich braue mein Bier in einem Kupferkessel auf dem offenen Feuer im absteigenden Infusionsverfahren. Mitunter staune ich über den Inhalt der Beiträge, die akribischen Messungen und detaillierten Beschreibungen etc, spannend zum lesen ist es allemal auch wenn ich nichts damit anfangen kann... mein Ellbogen reicht mir für die Temperaturmessung..... Ja mein Bier ist geniessbar... es mundet sogar sehr... Mein Tipp für Neueinsteiger: Habt Spass und verwendet eine gute aktive Hefe (Am besten bezieht ihr die bei einer regionalen Brauerei) das ist das A und O für meine Biere... Gruss Urs think global trink local >-- Original-Nachricht -- >Date: Wed, 27 Apr 2005 22:56:49 +0200 >To: Hausbrauerforum , walaskjalf@gmx.de >Subject: Re: [HBF] UMFRAGE >From: Hubert Hanghofer >Cc: >Reply-To: Hausbrauerforum > > >Liebe Braugemeinde, > >ich würde mir etwas mehr Verständnis, Toleranz und Weitsicht wünschen. >Ein faszinierender Aspekt unseres Hobbies ist doch der, dass es so viele >unterschiedliche Zugänge bzw. Ausbaumöglichkeiten gibt. Da ist für jeden >was dabei: > >Der Hobby-Mikrobiologe kann seine eigene Hefebank aufbauen. Techniker >tüfteln ständig an der Brauanlage, automatisieren, messen und regeln. >Naturwissenschaftler können ein Leben lang versuchen, die komplexen >Zusammenhänge zu analysieren und zu verstehen. Buchhalter und >Programmierer können jeden Parameter genau vorausberechnen. Historiker >und Traditionalisten spüren den Wurzeln der Biersorten nach und >versuchen, möglichst authentisch zu bleiben und "Werte zu bewahren". >Tradition sollte dabei niemals als Anbetung der Asche, sondern immer als >Weitergabe des Feuers verstanden werden und damit haben leider viele >Traditionalisten ein Problem. > >Wie gesagt: Ich würde mir etwas mehr Toleranz wünschen, aber ich bin >nicht die Braugemeinde - die seid Ihr! In anderen vergleichbaren Foren >geht's nicht anders zu. Wo es viele Gegensätze gibt, kommt es zu >Kollisionen. Oft wird in diesen Fällen versucht, die Gruppen >aufzutrennen, also z.B. mehrere Listen oder ein dynamisch gegliedertes >online-Forum. Der Nachteil wäre allerdings, dass uns dann die breite >Basis fehlen könnte (zur Zeit sind nur mehr 346 Mitglieder eingetragen). > >Ich habe daher folgenden Poll (Umfrage) eingerichtet auf meiner >provisorischen MBS-Entwicklungsplattform: >http://mbs.netbeer.org > >Weiterentwicklung des Hausbrauerforums : Das >HBF soll... > so bleiben wie es ist - eine globale deutsche Mailingliste für >Hobbybrauer. > in Listen für Anfänger / Fortgeschrittene / Profis aufgeteilt werden > in Listen nach Themen (Rohstoffe / Brautechnik / Biersorten) aufgeteilt >werden > In ein dynamisch gegliedertes online-Forum umgewandelt werden. Siehe >z.B. www.phpBB.de > > >NICHT HIER ANTWORTEN, SONDERN AUF http://mbs.netbeer.org >Der Poll ist in der rechten Spalte zu finden. Bitte beteiligt Euch rege >an der Umfrage. Ich werde (hoffentlich) im Mai beginnen, Netbeer >umzubauen und möchte Eure Meinungen zu diesem kritischen Punkt gerne >berücksichtigen. > >Apropos Backhefe: Ich war im November in einer sehr traditionellen >Stein-Sahti Brauerei in Finnland. Sahti - eine der ältesten noch >lebenden Biersorten - wird traditionell mit Backhefe gebraut - mit >finnischer Backhefe, wie der Brauer extra betonte! Sahti ist schwach >karbonisiert, weist aber sonst ein typisches Weizenaroma auf - >allerdings weniger vom "bananigen", sondern mehr vom phenolischen >Charakter (Gewürznelken). Aufgrund schlechter Selbsterfahrung würde ich >persönlich nicht mit Backhefe brauen, aber das hindert mich nicht daran, >diesen Brauer sehr zu schätzen und ich darf gestehen, dass ich sein Bier >in großem Ausmaß "toleriert" habe! > >;-) > >Allzeit gut Sud >Hubert Hanghofer > > >walter simon wrote: > >> Hallo Tobias, >> >> Andersrum wird aus der Sache ein Bier. >> >> Wenn ich die Beschreibung lese, wie für das Weizen eingemaischt werden >> könnte, dann verstehe ich erst einmal recht wenig, weil es sich >> kompliziert liest( die verschiedenen Zucker usw. ) Ein Anfänger , der >> das im Forum liest, hält sich wohl eher für fehl am Platz im Forum, >> denn er versteht nur Bahnhof. >> >> Deine Anfrage ist schon mehr eine Profianfrage, wenn ich das mal so >> sagen darf. Dagegen bin ich eher ein Anfänger. Und meine Erfahrung >> sah ich auch gar nicht infrage gestellt. >> >> Viel Spaß weiterhin, auch beim Lesen der Flaschenpost. >> >> ladidel >> > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/brewmaster%40bluemail.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From KloppmannMH at hansenet.de Thu Apr 28 13:23:53 2005 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Thu Apr 28 13:23:48 2005 Subject: [HBF] UMFRAGE In-Reply-To: <4262FCB60006B490@mssbzhb-int.msg.bluewin.ch> References: <4262FCB60006B490@mssbzhb-int.msg.bluewin.ch> Message-ID: <4270C7C9.9090409@hansenet.de> brewmaster@bluemail.ch schrieb: >Hallo zusammen > >Das spricht mir Hubert aus dem Herz... > >Mehr Toleranz erwartet ich eigentlich auch in diesem Forum. > >ich braue mein Bier in einem Kupferkessel auf dem offenen Feuer im absteigenden >Infusionsverfahren. Mitunter staune ich über den Inhalt der Beiträge, die >akribischen Messungen und detaillierten Beschreibungen etc, spannend zum >lesen ist es allemal auch wenn ich nichts damit anfangen kann... mein Ellbogen >reicht mir für die Temperaturmessung..... > >Ja mein Bier ist geniessbar... es mundet sogar sehr... > >Mein Tipp für Neueinsteiger: > >Habt Spass und verwendet eine gute aktive Hefe (Am besten bezieht ihr die >bei einer regionalen Brauerei) das ist das A und O für meine Biere... > >Gruss > >Urs > >think global trink local > > > > > >>-- Original-Nachricht -- >>Date: Wed, 27 Apr 2005 22:56:49 +0200 >>To: Hausbrauerforum , walaskjalf@gmx.de >>Subject: Re: [HBF] UMFRAGE >>From: Hubert Hanghofer >>Cc: >>Reply-To: Hausbrauerforum >> >> >>Liebe Braugemeinde, >> >>ich würde mir etwas mehr Verständnis, Toleranz und Weitsicht wünschen. >>Ein faszinierender Aspekt unseres Hobbies ist doch der, dass es so viele >>unterschiedliche Zugänge bzw. Ausbaumöglichkeiten gibt. Da ist für jeden >>was dabei: >> >>Der Hobby-Mikrobiologe kann seine eigene Hefebank aufbauen. Techniker >>tüfteln ständig an der Brauanlage, automatisieren, messen und regeln. >>Naturwissenschaftler können ein Leben lang versuchen, die komplexen >>Zusammenhänge zu analysieren und zu verstehen. Buchhalter und >>Programmierer können jeden Parameter genau vorausberechnen. Historiker >>und Traditionalisten spüren den Wurzeln der Biersorten nach und >>versuchen, möglichst authentisch zu bleiben und "Werte zu bewahren". >>Tradition sollte dabei niemals als Anbetung der Asche, sondern immer als >>Weitergabe des Feuers verstanden werden und damit haben leider viele >>Traditionalisten ein Problem. >> >>Wie gesagt: Ich würde mir etwas mehr Toleranz wünschen, aber ich bin >>nicht die Braugemeinde - die seid Ihr! In anderen vergleichbaren Foren >>geht's nicht anders zu. Wo es viele Gegensätze gibt, kommt es zu >>Kollisionen. Oft wird in diesen Fällen versucht, die Gruppen >>aufzutrennen, also z.B. mehrere Listen oder ein dynamisch gegliedertes >>online-Forum. Der Nachteil wäre allerdings, dass uns dann die breite >>Basis fehlen könnte (zur Zeit sind nur mehr 346 Mitglieder eingetragen). >> >>Ich habe daher folgenden Poll (Umfrage) eingerichtet auf meiner >>provisorischen MBS-Entwicklungsplattform: >>http://mbs.netbeer.org >> >>Weiterentwicklung des Hausbrauerforums : Das >>HBF soll... >> so bleiben wie es ist - eine globale deutsche Mailingliste für >>Hobbybrauer. >> in Listen für Anfänger / Fortgeschrittene / Profis aufgeteilt werden >> in Listen nach Themen (Rohstoffe / Brautechnik / Biersorten) aufgeteilt >>werden >> In ein dynamisch gegliedertes online-Forum umgewandelt werden. Siehe >>z.B. www.phpBB.de >> >> >>NICHT HIER ANTWORTEN, SONDERN AUF http://mbs.netbeer.org >>Der Poll ist in der rechten Spalte zu finden. Bitte beteiligt Euch rege >>an der Umfrage. Ich werde (hoffentlich) im Mai beginnen, Netbeer >>umzubauen und möchte Eure Meinungen zu diesem kritischen Punkt gerne >>berücksichtigen. >> >>Apropos Backhefe: Ich war im November in einer sehr traditionellen >>Stein-Sahti Brauerei in Finnland. Sahti - eine der ältesten noch >>lebenden Biersorten - wird traditionell mit Backhefe gebraut - mit >>finnischer Backhefe, wie der Brauer extra betonte! Sahti ist schwach >>karbonisiert, weist aber sonst ein typisches Weizenaroma auf - >>allerdings weniger vom "bananigen", sondern mehr vom phenolischen >>Charakter (Gewürznelken). Aufgrund schlechter Selbsterfahrung würde ich >>persönlich nicht mit Backhefe brauen, aber das hindert mich nicht daran, >>diesen Brauer sehr zu schätzen und ich darf gestehen, dass ich sein Bier >>in großem Ausmaß "toleriert" habe! >> >>;-) >> >>Allzeit gut Sud >>Hubert Hanghofer >> >> >>walter simon wrote: >> >> >> >>>Hallo Tobias, >>> >>>Andersrum wird aus der Sache ein Bier. >>> >>>Wenn ich die Beschreibung lese, wie für das Weizen eingemaischt werden >>>könnte, dann verstehe ich erst einmal recht wenig, weil es sich >>>kompliziert liest( die verschiedenen Zucker usw. ) Ein Anfänger , der >>>das im Forum liest, hält sich wohl eher für fehl am Platz im Forum, >>>denn er versteht nur Bahnhof. >>> >>>Deine Anfrage ist schon mehr eine Profianfrage, wenn ich das mal so >>>sagen darf. Dagegen bin ich eher ein Anfänger. Und meine Erfahrung >>>sah ich auch gar nicht infrage gestellt. >>> >>>Viel Spaß weiterhin, auch beim Lesen der Flaschenpost. >>> >>>ladidel >>> >>> >>> >>_______________________________________________ >>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/brewmaster%40bluemail.ch >> >>Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > So isses! So braue ich natürlich nicht - aber auch nach dem Motto, so einfach wie möglich und so ausgefeilt wie nötig. Ich habe meine Hobbybrauerei nach einem englischen Buch begonnen - einfache Infusion und obergärig. Die Hopfung errechne ich nach einer einfachen Faustformel aus jenem englischen Buch. Im Winter braue ich untergärig, dann mit aufsteigender Infusion. Ansonsten habe ich noch nie dasselbe Bier zweimal gebraut. Dafür sind die Variationsmöglichkeiten einfach zu verlockend. Manchmal braue ich nach Rezept, um wirklich alte Biersorten zu auszuprobieren, meist aber frei nach Schnauze und dem was ich da habe. Mein Bier mundet ebenfalls nicht nur mir sondern auch meinem Nachbarn und vielen anderen, die gerne zu (be)rauschenden Bierpartys erscheinen. Trotzdem habe ich schon viele interessante Tips und Tricks aus dem Heimbrauforum gelernt - eben wegen der oft doch auf hohem Niveau geführten Diskussionen. Meine eigene Technik hat in nicht unbedeutendem Maße davon profitiert. Beste Grüße Matthias Kloppmann From t.rohner at bluewin.ch Thu Apr 28 15:50:27 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu Apr 28 15:49:14 2005 Subject: [HBF] Weizenbier Message-ID: <4270EA23.7020700@bluewin.ch> Hallo Tobias, Hallo Liste ich habe Deinen Beitrag mit Interesse gelesen. Wir haben letzten Samstag unser erstes Weissbier der Saison gebraut. Habe bei 44 Grad eingemaischt und die Suppe 15 Minuten auf dieser Temperatur gehalten. Ich habe das früher nicht gemacht, aber einen Versuch ist es wert. Obwohl an den letztjährigen Weissbieren nichts auszusetzten war, suchen wir immer noch nach der ultimativen Banane. Ich hab mal in Dornbirn ein österreichisches Weissbier getrunken, dass diesen bananigen Geschmack hatte. Seither versuchen wir das zu erreichen. Ich hab schon letztes Jahr am Weissbier-thread teilgenommen - und mich für WYEAST 3068 entschieden. Wie gesagt waren wir mit den Ergebnissen zufrieden, darum nehmen wir wieder die gleiche Hefe. Beim zweiten Sud werde ich die von Dir beschriebene Methode verwenden. Ich denke das wird diesen Samstag sein. Ich kann mir nicht verkneifen, meinen Senf zum Thema "Was gehört in die Liste" dazuzugeben. Meines Wissens wurde jedem Brau-Novizen geholfen, wenn er oder natürlich auch sie eine Frage stellte. Auch "Braucracks" können immer noch dazulernen, und das Mailaufkommen ist ja wirklich nicht gross in dieser Liste. Es würde ja nix bringen, wenn Brauanfänger unter sich wären. Wer würde diese Fragen dann beantworten. Dass hier nicht Alles toleriert werden kann ist klar.. es geht ja schliesslich um Bier ;-) Cheers Thomas From sifa at die-textwerkstatt.de Thu Apr 28 16:15:04 2005 From: sifa at die-textwerkstatt.de (Ralf Steck) Date: Thu Apr 28 16:12:37 2005 Subject: [HBF] UMFRAGE In-Reply-To: <426FFC91.102@netbeer.org> Message-ID: <200504281411.j3SEBeF0031718@stargazer.starbase.aquadrant> Hallo Hubert, ich weiß, ich soll nicht antworten, ich tu's trotzdem. (Abgestimmt habe ich ja auch schon :-) Lass das Forum, wie es ist! Ich denke, mir geht es wie vielen, die vor allem mitlesen - man braut so ab und zu mal (bei mir ists schon zwei Jahre her :-(, würde gerne mehr machen und will informiert bleiben, ohne viel Aufwand. Ich finde es gerade interessant, dass hier teilweise Diskussionen laufen, die ohne Biologiestudium nicht verständlich sind - die Beiträge lese ich dann einfach nicht - oder versuche gerade, wenigstens etwas zu verstehen, dann lerne ich auch was. Ein Online-Forum bedeutet aktive Teilnahme - zumindest öfter mal reinschauen, das tue ich erfahrungsgemäß zwei Wochen, dann habe ich keine Lust mehr dazu. Also: Wem ein Beitrag zu abgehoben ist, der soll einfach den kleinen Button mit dem Kreuz betätigen und ihn löschen, sztatt sich aufzuregen, und die weiterreden lassen, d8ie das Thema interessiert. Es ist ja keiner gezwungen, jede Mail zu lesen. Gruß, Ralf ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit Version: AVK 15.0.4505 from 27.04.2005 Virus news: www.antiviruslab.com ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit Version: AVK 15.0.4524 from 28.04.2005 Virus news: www.antiviruslab.com From peterlurf at aon.at Thu Apr 28 17:08:57 2005 From: peterlurf at aon.at (Peter Lurf) Date: Thu Apr 28 17:08:04 2005 Subject: [HBF] HBF- Abstimmung Message-ID: <001801c54c04$33a727a0$14092c0a@joe.lan> Hallo Hobbybrauer ! Ich bin fast nur Leser, aber es ist ein ganz wunderbares Forum. Selten so sachbezogen wie hier unter Braubegeisterte. Herzlichen Glückwunsch an die Iniatoren ! Lieber Hubert ! Bitte laß`das HBF- Forum so wie es ist, es hat sich sehr bewährt ! (ich habe auch schon abgestimmt, es sollte aber auch hier gesagt werden) Viele Grüße Peter Lurf KGB- Brauer echt stark From grog at lemis.com Fri Apr 29 02:36:07 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Apr 29 02:36:19 2005 Subject: [HBF] HBF- Abstimmung In-Reply-To: <001801c54c04$33a727a0$14092c0a@joe.lan> References: <001801c54c04$33a727a0$14092c0a@joe.lan> Message-ID: <20050429003607.GW70593@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 28 April 2005 at 17:08:57 +0200, Peter Lurf wrote: > Hallo Hobbybrauer ! > Ich bin fast nur Leser, aber es ist ein ganz wunderbares Forum. Selten so sachbezogen > wie hier unter Braubegeisterte. Herzlichen Glückwunsch an die Iniatoren ! > Lieber Hubert ! > Bitte laß`das HBF- Forum so wie es ist, es hat sich sehr bewährt ! > (ich habe auch schon abgestimmt, es sollte aber auch hier gesagt werden) Hoffentlich hast Du auch entsprechend abgestimmt; ich hab's. Ich stimme zu. Eine Mail-Liste ist erst dann wertvoll, wenn sie eine relative breite Thematik behandelt. Das muss man eventuell abändern, wenn das Volumen zu stark wird; HBF ist aber weit davon entfernt. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20050429/7123307b/attachment.bin From grog at lemis.com Fri Apr 29 04:58:14 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Apr 29 04:58:26 2005 Subject: Fwd: [HBF] Biertrinken in Bad Windsheim In-Reply-To: References: Message-ID: <20050429025814.GH70593@wantadilla.lemis.com> [Format recovered--see http://www.lemis.com/email/email-format.html] Lang/kurz-Syndrom. Die kaputten Zeichen waren mir zu viel. On Friday, 22 April 2005 at 0:24:33 +0200, Marcus Schmitz wrote: > Hi Phil, hi all! > >>> Great Link Marcus, >>> Ich habe dass gelesen in, "Rund ums Bier" So hei???t es dass vor >>> 1906, nur Bayern die Rheinheitsgebot hat? 1906: Das bayerische >>> Reinheitsgebot f???r unterg???riges Bier erlangt f???r alle >>> L???nder des damaligen deutschen Reiches G???ltigkeit. > > Stimmt genau! Stimmt ungenau! > Vorher gab es ja kein wirkliches Deutschland (Also höchstens das > Heilige Römische Reich Deutscher Nation, aber da kenne ich mich mit > der Rechtgültigkeit nicht aus) Nach dem Heilgen römischen Reich deutscher Nation gab's den deutschen Bund von 1815, den deutschen Zollverein, der so um 1834 wohl die größte Ausdehnung erreicht hat, und vor allem das deutsche Reich von 1871. Von 1906 ist mir nichts besonderes bekannt. Es ist aber durchaus denkbar, dass man in diesem Jahr die nicht-reinheitsgebotkonformen Biere endlich mal ausgemerzt hat. Die Ausdehnung des Reinheitsgebots war m.E. eine wichtige Bedingung der Bayern zum Beitritt ins Reich. Hierbei galten wohl eher wirtschaftliche als ideologische Gründe. > So war z.B. in Preußen bis Ende des 19ten/Anfang des > 20. Jahrhunderts das Bierbrauen mit Surrogaten (Reis, Mais, > Kartoffeln) erlaubt und das sog. Surrogatverbot hat hohe Wellen > geschlagen! Nur in Bayern und später auch in Baden Würtemberg hat > immer das sog. "absolute" Reinheitsgebot gegolten. Absolut? Was ist denn das? Schon damals haben die Bayern Weizenbier gebraut, das nie reinheitsgebotskonform sein kann. > Angeblich war die flächendeckende Einführung des RHG aber 1871 bei > der Reichgründung eine Forderung Bayerns. Ah, das lese ich erst jetzt. Das obige habe ich vorher geschrieben. > "Das Reinheitsgebot wird weitergeführt > > Die hohe Qualität des nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebrauten Bieres > war derart überzeugend, aber auch der Stolz auf die vollendete Beherrschung > der Braukunst unter Verwendung von nur 4 Rohstoffen so ausgeprägt, dass das > Bayerische Reinheitsgebot auch in die Reichsgesetzgebung nach 1871 Eingang > fand. Die Brauer selbst waren es, die auf die gesetzliche Verankerung des > Reinheitsgebotes auch außerhalb Bayerns großen Wert legten, da sich das > bayerische ???echte" Bier größter Beliebtheit erfreute. Nach und nach wurde > das Gebot von anderen Staaten übernommen (Baden 1896, Württemberg 1900). > > Zwar oblag nach Art 35 Absatz 1 der Reichsverfassung vom 16.4.1871 die > Gesetzgebung über die Bierbesteuerung allein dem Reich. Als am 31.5.1872 > jedoch eine einheitliche Biersteuergesetzgebung für das Reich erlassen > wurde, die auch die Verwendung von Stärkemehl, Zucker, Sirup und Reis für > die Bierproduktion zuließ, wurden Bayern, Baden und Württemberg, wo das > absolute Reinheitsgebot galt, von dieser Regelung ausgenommen. > > Erst durch Reichsgesetz vom 7.6.1906 hielt das Reinheitsgebot auch in die > Gesetzgebung für die Norddeutsche Biersteuergemeinschaft Einzug. Als nach > dem Ende des ersten Weltkrieges die Weimarer Republik gegründet wurde, > machte Bayern sogar seine Zugehörigkeit zur Republik davon abhängig, dass > das Reinheitsgebot weiterhin im gesamten Reichsgebiet gelte. Nach dem > zweiten Weltkrieg schließlich wurde das Reinheitsgebot im Biersteuergesetz > (in der Fassung der Bekanntmachung) vom 14.3.1952 in § 9 Abs. 1 verankert." > > Quelle: http://www.bierundwir.de/geschichte/reinheitsgebot.htm > > Also: Falsche Behauptung: nicht 1871 machte Bayern den Beitritt zum DR vom > RHG abhängig, sondern 1919 den Verbleib im DR. Insofern man diesem Bericht Glauben schenken kann. 1919 gab's aber kein deutsches Reich mehr, sondern eine ("Weimarer") Republik. Die Seite ist aber interessant. Weiß sonst jemand Näheres? Greg -- When replying to this message, please take care not to mutilate the original text. For more information, see http://www.lemis.com/email.html Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20050429/9781f574/attachment.bin From marcus.schmitz at web.de Fri Apr 29 22:38:43 2005 From: marcus.schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Fri Apr 29 22:38:45 2005 Subject: [HBF] Absolutes Reinheitsgebot In-Reply-To: References: Message-ID: Hallo Greg, hallo zusammen, die Bezeichnung "absolutes" Reinheitsgebot bezieht sich auf die unterschiedlichen, zulässigen Zutaten zu obergärigem Bier in den verschiedenen Bundesländern. Nach dem "Bayerischen Reinheitsgebot" darf zur Herstellung von obergärigem Bier kein Zucker und kein Zuckercouleur verwendet werden, während das außerhalb Bayerns (und Baden Württembergs) zulässig ist. Das führte 1956 mal zu einem Malz-oder Süßbierkrieg, in dessen Verlauf das Bayerische Oberste Landesgericht urteilte, dass weder Bier mit Zucker oder Süßstoff in Bayern gebraut werden durfte, noch aus anderen deutschen Bundesländern nach Bayern eingeführt(!) werden darf. Damals ging es um "Vitamalz" und "Dom Urkraft", die beide mit Zucker gesüßt waren. Weißbier fällt da ein wenig aus dem Rahmen. Das Reinheitsgebot von 1516 spricht zwar nur von "Gersten", aber die Weizen-bzw. Weißbierbrauerei geht auf alle Fälle bis ins 17. Jahrhundert zurück. Da müsste man sich mal das Weißbierbuch von Prof. Lenzting (wie der auch immer geschrieben werden mag ..) zu Gemüte führen um Genaueres heraus zu finden. Es war aber eben lange Zeit ein Monopol des bayr. Adels. Gruß und Prost Marcus P.S.: Thema UMFRAGE: Etwas nicht zu posten, weil ein Anfänger es nicht verstehen könnte, ist Mumpitz! Dann müssten wir alle ja wissenstechnisch auf Anfängerniveau stehen bleiben und das ist augenscheinlicher Quatsch. Wenn hier jemandem etwas zu kompliziert ist, dann hat ihm der liebe Gott einen Email-Client zum Nachfragen gegeben. Oder? From grog at lemis.com Sat Apr 30 02:23:26 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sat Apr 30 02:23:39 2005 Subject: [HBF] Absolutes Reinheitsgebot In-Reply-To: References: Message-ID: <20050430002326.GU70593@wantadilla.lemis.com> On Friday, 29 April 2005 at 22:38:43 +0200, Marcus Schmitz wrote: > Hallo Greg, hallo zusammen, > > die Bezeichnung "absolutes" Reinheitsgebot bezieht sich auf die > unterschiedlichen, zulässigen Zutaten zu obergärigem Bier in den > verschiedenen Bundesländern. Verstanden. > Nach dem "Bayerischen Reinheitsgebot" darf zur Herstellung von > obergärigem Bier kein Zucker und kein Zuckercouleur verwendet > werden, während das außerhalb Bayerns (und Baden Württembergs) > zulässig ist. Nach dem Gebot vom 1516 darf vor allem kein Weizen verwendet werden. > Weißbier fällt da ein wenig aus dem Rahmen. Das Reinheitsgebot von > 1516 spricht zwar nur von "Gersten", aber die > Weizen-bzw. Weißbierbrauerei geht auf alle Fälle bis ins > 17. Jahrhundert zurück. Richtig. > Da müsste man sich mal das Weißbierbuch von Prof. Lenzting (wie der > auch immer geschrieben werden mag ..) zu Gemüte führen um Genaueres > heraus zu finden. Es war aber eben lange Zeit ein Monopol des > bayr. Adels. Ebenfalls richtig. Ich habe jetzt nicht die Zeit, die Quelle zu suchen, habe aber gehört, dass es ein Ziel des Gebotes von 1516 (das keineswegs Worte wie "rein" oder "Reinheit" verwendet hat) war, genug Weizen fürs Backen zu sichern (etwa ein Brotschutzgesetz). Vielleicht ist dieser Hinweis unter meinen Links bei http://www.lemis.com/beer.html#legal zu finden. > P.S.: Thema UMFRAGE: Etwas nicht zu posten, weil ein Anfänger es nicht > verstehen könnte, ist Mumpitz! Dann müssten wir alle ja wissenstechnisch > auf Anfängerniveau stehen bleiben und das ist augenscheinlicher Quatsch. > Wenn hier jemandem etwas zu kompliziert ist, dann hat ihm der liebe Gott > einen Email-Client zum Nachfragen gegeben. > Oder? Richtig. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20050430/bd7b8729/attachment-0001.bin From thoen at gmx.ch Mon May 16 17:39:13 2005 From: thoen at gmx.ch (Toni Kraner) Date: Mon May 16 17:34:26 2005 Subject: [HBF] verzinnter braukessel Message-ID: <4288BEA1.1000002@gmx.ch> hallo ihr brau-alchemisten meine mitbrauer und ich haben uns einen 140 l knetkessel aufschwatzen lassen, der angeblich aus chromstahl hätte sein sollen. beim anschweissen des entleerstutzen hat mich der schlosser dann eines besseren belehrt. er ist verzinnt. nun meine frage: müssen wir den topf endgültig zur blumenvase erklären oder ist das brauen darin unbedenklich. weiss da jemand bescheid? danke im im voraus toni "thoen" kraner From hubert-dated-1121448074.865a6a at netbeer.org Mon May 16 19:21:13 2005 From: hubert-dated-1121448074.865a6a at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Mon May 16 19:22:02 2005 Subject: [HBF] Umfrage :: BrewDigger Suchmaschine Message-ID: <4288D689.20304@netbeer.org> Liebe Braugemeinde, ich habe die Umfrage geschlossen, die Ergebnisse sind eindeutig und können auf http://mbs.netbeer.org/component/option,com_poll/task,results/id,1/Itemid,0/lang,/ eingesehen werden: Auf die Frage nach der Weiterentwicklung des Hausbrauerforums haben geantwortet: 56 Leser (73,7%) es soll so bleiben wie es ist, eine globale deutsche Mailingliste für Hobbybrauer. 13 Leser (17,1%) es soll in ein dynamisch gegliedertes online-Forum umgewandelt werden. Siehe z.B. www.phpBB.de 6 Leser (7,9%) es soll in Listen nach Themen (Rohstoffe / Brautechnik / Biersorten) aufgeteilt werden. 1 Leser (1,3%) es soll in Listen für Anfänger / Fortgeschrittene / Profis aufgeteilt werden. Der Weg ist eindeutig und ich möchte aus diesem Anlass BrewDigger vorstellen: http://search.netbeer.org BrewDigger ist eine Suchmaschine, die alle öffentlichen Webseiten auf *.Netbeer.org indiziert sowie ALLE Nachrichten der Archive des deutschen Hausbrauer Forums (HBF), des US-Homebrew Digest und ...für unsere Freunde aus "Süddeutschland" ;-) der Australian Craft Brewers. Der Index umfasst zur Zeit 764 MB und wird wöchentlich aktualisiert. Die Installation befindet sich noch in der Testphase und läuft auf einem ganz normalen (Aldi)PC unter Gentoo-Linux. Limitierender Faktor dürfte aber nur die upload Bandbreite (384kBit/s) sein - also vorläufig bitte lieber nicht linken oder zuviel weitersagen ;-) Allzeit gut Sud! Hubert Hanghofer From mash at karo5.de Mon May 30 11:57:22 2005 From: mash at karo5.de (Martin Stoll-Hafkus) Date: Mon May 30 11:43:09 2005 Subject: [HBF] Schlitzbodensegment aus Brauerei gesucht Message-ID: <429AE382.4020801@karo5.de> Moin Moin Kollegen, mein selbst geschnitzter Läuterboden ist unter der Last einer Weizendoppelbockmaische gebrochen. Ich hatte ihn aus einem Original-Läuterbodensegment (sogenannter Schlitzboden) aus Messing geschnitten, den mir vor Jahren ein Hausbrauerkollege günstig überlassen hat. Gern würde ich wieder das gleiche Material einsetzen und diesmal die konstruktionsbedingten Mängel meinerseits beseitigen. Meine Frage: wer kann ein Messing-Segment abgeben oder hat einen Tipp, wo ich es beziehen könnte? Es müsste sich ein kreisrunder Läuterboden mit einem Durchmesser von 50cm daraus schneiden lassen. Herzliche Grüße aus Hamburg Martin From wolfgang_halmich at web.de Mon May 30 14:59:02 2005 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Mon May 30 14:59:11 2005 Subject: [HBF] Weizenbier nach Herrmann-Verfahren Message-ID: <802612366@web.de> Hi Weizenbierfreunde, am letzten Montag habe ich jetzt nach diesem Verfahren einen Sud angesetzt Schüttung: 25% Dinkelmalz (selbst hergestellt) 25% Weizenmalz (selbst hergestellt) 45% helles Gerstenmalz 5% Sauermalz (Einsatz erst nach der 45°C-Rast) 2 Maischen: Je 8 Liter Hauptguss (für ca. 20 Liter Würze) 17 Liter für den Nachguss 1. Maische: Einmaischen bei 35°C, 10 Minuten Rast 62°C 60 Minuten Rast Diese Maische kommt jetzt zu der 2. Maische dazu, die sich bei ca. 16°C befindet. Damit erhöht man die Temperatur auf ca. 40°C, weiter aufheizen auf 45°C. 45 Minuten Rast. Auf 62°C. Zugabe des geschroteten Sauermalzes. Erst mal 30 Minuten Rast. Dann Entnahme Kochmaische. Hier je 10 Minuten Rast bei 65 und 73°C. 30 Minuten kochen. Zurück zur Hauptmaische, die ich mittlerweile auf 65°C hochgeheizt habe. Temperatur erhöht sich auf 73°C. 30 Minuten Rast. 78°C abmaischen. Abläutern und Anschwänzen mit 17 Litern 78°C-Wasser in 5 Portionen. Hopfenkochen 90 Minuten: Hopfenzugabe 80 g Tettnanger Aromahopfen (4% Alpha) 10 Minuten nach Kochbeginn. Hopfenseihen, Abkühlen auf 24°C, Hefezugabe (auf jeden Fall Weizenbierhefe). Stammwürze 14%. Nachdem sich das Bier jetzt eine Woche in Fass und Flasche in der Nachgärung befindet, habe ich eine der Flaschen nach Kühlung mal geöffnet und verkostet; meine Neugierde war einfach stärker: Das volle Bananenaroma schlug mir entgegen und es schmeckte auch intensiv nach Banane. Fazit: Ich kann dieses Verfahren nur weiterempfehlen, auch wenn es etwas aufwendiger ist. Wichtig ist auf jeden Fall der Einsatz einer guten Weizenbierhefe. Grüße Wolfgang __________________________________________________________ Mit WEB.DE FreePhone mit hoechster Qualitaet ab 0 Ct./Min. weltweit telefonieren! http://freephone.web.de/?mc=021201 From reinibert at yahoo.com Tue May 31 21:32:19 2005 From: reinibert at yahoo.com (Reinhold Barta) Date: Tue May 31 21:40:38 2005 Subject: AW: [HBF] Schlitzbodensegment aus Brauerei gesucht In-Reply-To: <429AE382.4020801@karo5.de> Message-ID: frag mal bei www.albin-halbritter-gmbh.de an, der hat edelstahl und meesingböden lagernd. lG reinhold -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+h9340556=edv1.boku.ac.at@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+h9340556=edv1.boku.ac.at@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Martin Stoll-Hafkus Gesendet: Montag, 30. Mai 2005 11:57 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: [HBF] Schlitzbodensegment aus Brauerei gesucht Moin Moin Kollegen, mein selbst geschnitzter Läuterboden ist unter der Last einer Weizendoppelbockmaische gebrochen. Ich hatte ihn aus einem Original-Läuterbodensegment (sogenannter Schlitzboden) aus Messing geschnitten, den mir vor Jahren ein Hausbrauerkollege günstig überlassen hat. Gern würde ich wieder das gleiche Material einsetzen und diesmal die konstruktionsbedingten Mängel meinerseits beseitigen. Meine Frage: wer kann ein Messing-Segment abgeben oder hat einen Tipp, wo ich es beziehen könnte? Es müsste sich ein kreisrunder Läuterboden mit einem Durchmesser von 50cm daraus schneiden lassen. Herzliche Grüße aus Hamburg Martin From bstuder at tiscali.ch Wed Jun 1 14:47:17 2005 From: bstuder at tiscali.ch (Boris Studer) Date: Wed Jun 1 14:47:06 2005 Subject: [HBF] Schlitzbodensegment aus Brauerei gesucht In-Reply-To: <429AE382.4020801@karo5.de> References: <429AE382.4020801@karo5.de> Message-ID: <429DAE55.5040508@tiscali.ch> Hi Martin ich hab so ein Teil seit Jahren bei mir im Keller rumstehen und brauche es eigendlich nicht, das Problem ist ich wohne in der Schweiz (nähe Basel). Gruss Boris Martin Stoll-Hafkus schrieb: > Moin Moin Kollegen, > > mein selbst geschnitzter Läuterboden ist unter der Last einer > Weizendoppelbockmaische gebrochen. > Ich hatte ihn aus einem Original-Läuterbodensegment (sogenannter > Schlitzboden) aus Messing geschnitten, den mir vor Jahren ein > Hausbrauerkollege günstig überlassen hat. > > Gern würde ich wieder das gleiche Material einsetzen und diesmal die > konstruktionsbedingten Mängel meinerseits beseitigen. > > Meine Frage: wer kann ein Messing-Segment abgeben oder hat einen Tipp, > wo ich es beziehen könnte? > > Es müsste sich ein kreisrunder Läuterboden mit einem Durchmesser von > 50cm daraus schneiden lassen. > > Herzliche Grüße aus Hamburg > Martin > > >------------------------------------------------------------------------ > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bstuder%40tiscali.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From t.rohner at bluewin.ch Wed Jun 1 18:53:20 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Jun 1 18:51:54 2005 Subject: [HBF] Weizenbier nach Herrmann-Verfahren 2 Message-ID: <429DE800.1090503@bluewin.ch> Hallo Weizenbierfreunde Ich hab auch 3 Weizensude gebraut, einen in meinem Standardverfahren, einen nach Herrmann und einen mit Himbeeren. Ich hab den nach Herrmann vor 1 Woche in Flasche abgefüllt. Dabei hab ich etwas davon probiert (ohne bzw mit sehr wenig CO2) ich hatte auch das Gefühl, dass der Bananengeschmack stärker war als sonst. Den "normalen" Sud habe ich schon im Kühlraum, d.h. ich habe bald den 1:1 Vergleich. Wenn's soweit ist, gebe ich dann noch die Details bekannt. Gruss Thomas P.S. lagert mal ein paar Flaschen Schneider Weisse für ein Jahr an einem kühlen Ort und probiert dann... From maggy-mail at freenet.de Wed Jun 1 21:40:23 2005 From: maggy-mail at freenet.de (Maggy+Jens) Date: Wed Jun 1 21:37:47 2005 Subject: [HBF] Weizenbier nach Herrmann-Verfahren 2 References: <429DE800.1090503@bluewin.ch> Message-ID: <000b01c566e1$e22cf8c0$63dffe91@s6z4k7> > > Gruss Thomas > > P.S. lagert mal ein paar Flaschen Schneider Weisse für ein Jahr an einem > kühlen Ort und probiert dann... > Hallo Thomas, ich bin auch sehr an bananigen Weizenbieren interessiert, habe aber momentan leider keine Zeit zum Brauen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dieses Verfahren auch mal auszuprobieren. Aber was soll das mit dem Schneider- Weisse ?? 1. baut doch gerade Weizenbier verhältnismässig schnell ab und 2. finde ich das Schneider eigentlich nicht besonders bananig. Gruss Jens From thoen at gmx.ch Sat Jun 4 13:55:39 2005 From: thoen at gmx.ch (Toni Kraner) Date: Sat Jun 4 13:50:03 2005 Subject: [HBF] Gummidichtung =?iso-8859-1?q?f=FCr_B=FCgelflaschen?= Message-ID: <42A196BB.2090500@gmx.ch> hallo hausbraugemeinde ich bin auf der suche farbigen gummidichtungen für bügelflaschen. es gibt da einen anbieter, thomas klein und sein buegelshop. nur komm ich nicht auf seine seite. kann mir jemand helfen oder gibt's noch andere anbieter? mit freundlichen grüssen und allzeit gut sud thoen kraner From Volker.Rothbauer at brumas.com Sat Jun 4 19:03:50 2005 From: Volker.Rothbauer at brumas.com (Volker Rothbauer) Date: Sat Jun 4 19:03:57 2005 Subject: [HBF] Gummidichtung f=?ISO-8859-1?B?/HIgQvw=?=gelflaschen In-Reply-To: <42A196BB.2090500@gmx.ch> Message-ID: Hallo Toni, Gummidichtungen gibt es in der Schweiz bei SIOS. http://shop.sios.ch unter Abfüllen und verschließen. Da macht auch der Zoll keine Probleme. Viele Grüße, Volker -- Brumas Hausbrauerei Volker Rothbauer Tannermühlstr. 23 D-83735 Bayrischzell Phone: + 49 (0) 8023 819 511 Fax: + 49 (0) 8023 819 512 e-mail: volker.rothbauer@brumas.com > Von: Toni Kraner > Antworten an: Hausbrauerforum > Datum: Sat, 04 Jun 2005 13:55:39 +0200 > An: HeimBrauerForum > Betreff: [HBF] Gummidichtung für Bügelflaschen > > hallo hausbraugemeinde > ich bin auf der suche farbigen gummidichtungen für bügelflaschen. es > gibt da einen anbieter, thomas klein und sein buegelshop. nur komm ich > nicht auf seine seite. kann mir jemand helfen oder gibt's noch andere > anbieter? > > mit freundlichen grüssen und allzeit gut sud > > thoen kraner > > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/volker.rothbauer%40brumas.com > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From thoen at gmx.ch Sun Jun 5 14:04:57 2005 From: thoen at gmx.ch (Toni Kraner) Date: Sun Jun 5 13:59:38 2005 Subject: [HBF] Gummidichtung =?ISO-8859-1?Q?f=FCr_B=FCgelflaschen?= In-Reply-To: References: Message-ID: <42A2EA69.1090008@gmx.ch> hallo volker, vielen dank für den tip. den sios kenne ich bereits. er hat aber nur rote gummis. ich bin aber auf der suche nach grünen, blauen, gelben oder was es halt sonst noch so gibt, einfach nicht rot. hast du da vielleicht auch noch ein tip? gruss THöN Volker Rothbauer wrote: >Hallo Toni, > >Gummidichtungen gibt es in der Schweiz bei SIOS. > >http://shop.sios.ch > >unter Abfüllen und verschließen. > >Da macht auch der Zoll keine Probleme. > >Viele Grüße, >Volker > > From norbert.kroll at utanet.at Sun Jun 5 21:12:26 2005 From: norbert.kroll at utanet.at (Norbert Kroll) Date: Sun Jun 5 21:12:32 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_[HBF]_Gummidichtung_f=FCr_B=FCgelflaschen?= In-Reply-To: <42A196BB.2090500@gmx.ch> References: <42A196BB.2090500@gmx.ch> Message-ID: <1079.212.152.242.73.1117998746.bloek@pwebmail.utanet.at> Frag doch mal beim Gummi Leicht. Der hat so ziemlich alles was die Brauereien brauchen. http://www.heinrich-leicht.de/ Du wirst aber dort anrufen oder anmailen müssen. Die Homepage ist nicht so detailiert. Norbert > hallo hausbraugemeinde > ich bin auf der suche farbigen gummidichtungen für bügelflaschen. es > gibt da einen anbieter, thomas klein und sein buegelshop. nur komm ich > nicht auf seine seite. kann mir jemand helfen oder gibt's noch andere > anbieter? > > mit freundlichen grüssen und allzeit gut sud > > thoen kraner From sven at geggus.net Sun Jun 5 23:36:49 2005 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Sun Jun 5 23:36:56 2005 Subject: [HBF] Re: Gummidichtung =?iso-8859-15?q?f=FCr_B=FCgelflaschen?= References: <42A2EA69.1090008@gmx.ch> Message-ID: Toni Kraner wrote: > ich bin aber auf der suche nach grünen, blauen, gelben oder was es halt > sonst noch so gibt, einfach nicht rot. Die eignen sich sehr gut zum Kennzeichnen verschiedener Sorten! Ich habe das Glück, dass eine hier lokal ansässige Brauerei (www.hatz.de) ebenfalls durch rote und grüne Dichtungen zwischen Pils und Export unterscheidet :) Gruss Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From krupka-niemann at t-online.de Mon Jun 6 07:26:18 2005 From: krupka-niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Mon Jun 6 07:26:29 2005 Subject: [HBF] Gummidichtung =?ISO-8859-1?Q?f=FCr_B=FCgelflaschen?= In-Reply-To: <42A196BB.2090500@gmx.ch> References: <42A196BB.2090500@gmx.ch> Message-ID: <42A3DE7A.7020906@t-online.de> Moin , Toni, habe momentan dunkel-blaue , grüne , gelbe , rote , braune , und hell-blaue Scheiben auf Lager. Schau sie Dir doch an unter www.my-bier.de Mit freundlichem Gruß , Hibbo Niemann > hallo hausbraugemeinde > ich bin auf der suche farbigen gummidichtungen für bügelflaschen. es > gibt da einen anbieter, thomas klein und sein buegelshop. nur komm ich > nicht auf seine seite. kann mir jemand helfen oder gibt's noch andere > anbieter? > > mit freundlichen grüssen und allzeit gut sud > > thoen kraner > > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From Bernhard.Schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de Mon Jun 6 07:11:51 2005 From: Bernhard.Schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de (Bernhard Schweigler) Date: Mon Jun 6 07:51:33 2005 Subject: [HBF] Flaschengummis Message-ID: <006001c56a56$3f7fa9b0$999e16ac@MVM.local> Hallo Thoen Kraner war neulich persönlich bei : http://www.heimbrau.de/www/catalog/index.php/cPath/30 und habe dort gelbe und grüne Dichtungen gesehen, auch wenn im Netz nur blaue sind Beste Grüße Bernhard From t.rohner at bluewin.ch Tue Jun 7 09:14:38 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Jun 7 09:13:07 2005 Subject: [HBF] Schneider Weisse lagern Message-ID: <42A5495E.2020709@bluewin.ch> Hallo Jens Du hast recht, das Schneider schätze ich auch mehr wegen dem malzigen Geschmack. Es baut den Weizenbiertypischen Geschmack tatsächlich stark ab. Ich konnte meinen Kumpels ein 1 jähriges Schneider für eins unserer Biere (nicht ein Weizen) unterjubeln.(nicht im direkten Vergleich, aber trotzdem) Habe am Samstag das Himbeerweizen abgefüllt, schmeckt schon ohne CO2 sehr lecker. Beim angehenden Holunderblütensekt hab ich nach einer Woche die Blüten und Zitronen entfernt, bei der Gelegenheit hab ich auch probiert. Das wird auch wieder was Tolles. (die Damen lieben ihn...) Cheers Thomas From krupka-niemann at t-online.de Tue Jun 7 09:56:46 2005 From: krupka-niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Tue Jun 7 09:57:11 2005 Subject: [HBF] Schneider Weisse lagern In-Reply-To: <42A5495E.2020709@bluewin.ch> References: <42A5495E.2020709@bluewin.ch> Message-ID: <42A5533E.4000309@t-online.de> Moin Thomas, Wo Du gerade von Holundersekt schreibst - hast Du schon mal Bier damit gemacht ? Habe letztes und vorletztes Jahr ein Lager damit angesetzt- ergibt eine köstliche Frühjahrsspezialität. Auf 20 Liter drei Dolden , jenach Geschmack 3 Tage oder länger beim Gärprozeß reinhalten. Schmeckt allerdings besser frisch, also nicht zu lange aufbewahren. Ein Weizen währe damit bestimmt auch nicht schlecht. Noch ein anderer Tip : die ermüdende Wirkung des Hopfens läßt sich wunderbar aufheben durch Zusatz von Guarana, einem Pulver , das das Bier rötlich werden läßt . Die Hefe mag das seeehr gerne . Sie wird davon superaktiv. Hab ich im Marmeladenglas im Kühlschrank beobachtet. Während meine anderen Hefen dort einfach nur ruhten, fing die Guaranahefe einen regelmäßigen sinnlichen Tanz an. Die Gärzeit verkürzt sich denn auch um einige Tage. Meine Erfahrung mit Guaranabier : ein Selbstversuch mit zwei nichtsahnenden Freunden bescherte uns einen fröhlichen Abend und eine Schlafperiode von etwa 1 Std - ohne Ermüdungserscheinungen am nächsten Morgen. Natürlich reagiert jeder Körper anders darauf, aber für mich klappt's prima. Nur schade , daß das Bier davon herb wird . Na hat schon ein Anderer Erfahrungen damit gemacht ? Momentan arbeite ich aneinem Bier mit Fichtennadeln. Nachempfunden einem Bier , das ich vor zwei Jahren in Haines, Alaska in einer winzigen Brauerei gekauft habe. Der gute Mann hat sein Bier nach dem Maischeprozeß über ein Bett aus Fichtennadeln geläutert. Ergibt ebenfalls ein herrliches Aroma, wenn man dunkles aromatisches Bier mag. So , nun gehabt euch wohl , muß jetzt wieder ernsthaft arbeiten, Hibbo Niemann www.my-bier.de > Hallo Jens > > Du hast recht, das Schneider schätze ich auch mehr wegen dem malzigen > Geschmack. Es baut den Weizenbiertypischen Geschmack tatsächlich stark > ab. Ich konnte meinen Kumpels ein 1 jähriges Schneider für eins unserer > Biere (nicht ein Weizen) unterjubeln.(nicht im direkten Vergleich, > aber trotzdem) > > Habe am Samstag das Himbeerweizen abgefüllt, schmeckt schon ohne CO2 > sehr lecker. > Beim angehenden Holunderblütensekt hab ich nach einer Woche die Blüten > und Zitronen entfernt, bei der Gelegenheit hab ich auch probiert. Das > wird auch wieder was Tolles. (die Damen lieben ihn...) > > Cheers Thomas > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From marcus.schmitz at web.de Tue Jun 7 18:45:29 2005 From: marcus.schmitz at web.de (Marcus Schmitz) Date: Tue Jun 7 18:45:27 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-15?q?W=FCrzek=FChler?= Message-ID: <42A5CF29.3070400@web.de> Hallo zusammen, es mag vielleicht ein wenig "off-topic" sein, aber trotzdem folgende Frage in die Runde: Weiß jemand wo man preiswert an einen Plattenwärmetauscher kommen könnte? Ich suche etwas aus Edelstahl (nur die Platten) mit nur einer Zone, gerne gebraucht und ausgelegt für 95°C -> 15/10 °C, ca. 20 hl pro Stunde, und für Lebensmittel geeignet. Beste Grüße Marcus From sasharina at hotmail.com Tue Jun 7 21:52:42 2005 From: sasharina at hotmail.com (Sasha von_Rottweil) Date: Tue Jun 7 21:52:49 2005 Subject: [HBF] Würzekühler In-Reply-To: <42A5CF29.3070400@web.de> Message-ID: Servus Marcus, Es gibt den Therminator: http://www.blichmannengineering.com/Therminator/ Schau mal im E-bay oder Google unter Alfa Laval nach... Alfa Lava stellt viele Varianten her. Die Alfa Laval CB 12-36 soll 3000l/h verkraften koennen. Ich habe leider die Links nicht mehr aber habe groessere Wäermetauscher gefunden die für Solaranlagen bestimmt sind. Cheers, Marty >From: Marcus Schmitz >Reply-To: Hausbrauerforum >To: HBF@lists.netbeer.org >Subject: [HBF] Würzekühler >Date: Tue, 07 Jun 2005 18:45:29 +0200 > >Hallo zusammen, > >es mag vielleicht ein wenig "off-topic" sein, aber trotzdem folgende >Frage in die Runde: > >Weiß jemand wo man preiswert an einen Plattenwärmetauscher kommen >könnte? Ich suche etwas aus Edelstahl (nur die Platten) mit nur einer >Zone, gerne gebraucht und ausgelegt für 95°C -> 15/10 °C, ca. 20 hl pro >Stunde, und für Lebensmittel geeignet. > >Beste Grüße > > >Marcus > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sasharina%40hotmail.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From rolf.exner at gmx.de Tue Jun 7 20:18:57 2005 From: rolf.exner at gmx.de (Rolf Exner) Date: Wed Jun 8 16:15:55 2005 Subject: [HBF] Guarana In-Reply-To: <42A5533E.4000309@t-online.de> Message-ID: <76NMB04WQNXR82NKLHSNDCUO624WVA8.42a5e511@Exner> Hallo Hibbo, kannst Du uns noch etwas mehr über dieses Guarana erklären? Wie gibst Du es dem Bier zu? Wie sieht denn dieses Pulver aus? Welche Wirkstoffe enthält es, Koffein? Vielen Dank! Grüße Rolf From krupka-niemann at t-online.de Thu Jun 9 10:38:56 2005 From: krupka-niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Thu Jun 9 10:45:13 2005 Subject: [HBF] Guarana In-Reply-To: <76NMB04WQNXR82NKLHSNDCUO624WVA8.42a5e511@Exner> References: <76NMB04WQNXR82NKLHSNDCUO624WVA8.42a5e511@Exner> Message-ID: <42A80020.8020301@t-online.de> Moin , Rolf, Guarana ist ein rotbraunes Pulver, mit einer Koffeinart, die an viele andere Stoffe gebunden ist und deswegen nur sehr langsam in den Körper eintritt. Daher der stetige, nicht zu heftige Wach-Effekt, ohne allerdings die starken Reaktionen wie z.B. bei Kaffee zu erzeugen, dafür aber eben über Stunden gleichmäßig verteilt. Ich gebe es einfach bei der Gärung mit einem Löffel dazu-etwa 50 Gramm auf 20 Liter. Mit freundlichem Gruß, Hibbo Niemann >Hallo Hibbo, > >kannst Du uns noch etwas mehr über dieses Guarana erklären? Wie gibst Du es dem Bier zu? Wie sieht denn dieses Pulver aus? Welche >Wirkstoffe enthält es, Koffein? > >Vielen Dank! > >Grüße > >Rolf > > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > From sasharina at hotmail.com Thu Jun 9 12:06:30 2005 From: sasharina at hotmail.com (Sasha von_Rottweil) Date: Thu Jun 9 12:06:37 2005 Subject: [HBF] Guarana In-Reply-To: <42A80020.8020301@t-online.de> Message-ID: In welche Geschmacksrichtung läuft Guarana? Habe im Internet über etliche Brazilianische Guarana-colas gelesen aber keine Idee gekriegt wie es schmeckt. Eher bitter, das es etwas Hopfen ersätzt? Was für Biersorten passen dazu? Cheers, Marty >From: Hibbo Niemann >Reply-To: Hausbrauerforum >To: Hausbrauerforum >Subject: Re: [HBF] Guarana >Date: Thu, 09 Jun 2005 10:38:56 +0200 > >Moin , Rolf, > >Guarana ist ein rotbraunes Pulver, mit einer Koffeinart, die an viele >andere Stoffe gebunden ist und deswegen nur sehr langsam in den Körper >eintritt. Daher der stetige, nicht zu heftige Wach-Effekt, ohne allerdings >die starken Reaktionen wie z.B. bei Kaffee zu erzeugen, dafür aber eben >über Stunden gleichmäßig verteilt. >Ich gebe es einfach bei der Gärung mit einem Löffel dazu-etwa 50 Gramm auf >20 Liter. > >Mit freundlichem Gruß, > >Hibbo Niemann > > >>Hallo Hibbo, >> >>kannst Du uns noch etwas mehr über dieses Guarana erklären? Wie gibst Du >>es dem Bier zu? Wie sieht denn dieses Pulver aus? Welche Wirkstoffe >>enthält es, Koffein? >> >>Vielen Dank! >> >>Grüße >> >>Rolf >> >> >> >> >>_______________________________________________ >>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>Ändern oder abbestellen: >>http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de >> >>Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >>Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> >> > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sasharina%40hotmail.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From krupka-niemann at t-online.de Thu Jun 9 12:22:01 2005 From: krupka-niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Thu Jun 9 12:22:32 2005 Subject: [HBF] Guarana In-Reply-To: References: Message-ID: <42A81849.8070503@t-online.de> es ist eher herb, paßt also zum Pils ganz gut. Hab es selbst noch in keinem dunklen Bier probiert, habe aber noch ein Alt mit Guarana angesetzt. Mal sehen wie das geworden ist. schöne Sude, Hibbo > In welche Geschmacksrichtung läuft Guarana? Habe im Internet über > etliche Brazilianische Guarana-colas gelesen aber keine Idee gekriegt > wie es schmeckt. > Eher bitter, das es etwas Hopfen ersätzt? > Was für Biersorten passen dazu? > Cheers, > Marty > >> From: Hibbo Niemann >> Reply-To: Hausbrauerforum >> To: Hausbrauerforum >> Subject: Re: [HBF] Guarana >> Date: Thu, 09 Jun 2005 10:38:56 +0200 >> >> Moin , Rolf, >> >> Guarana ist ein rotbraunes Pulver, mit einer Koffeinart, die an viele >> andere Stoffe gebunden ist und deswegen nur sehr langsam in den >> Körper eintritt. Daher der stetige, nicht zu heftige Wach-Effekt, >> ohne allerdings die starken Reaktionen wie z.B. bei Kaffee zu >> erzeugen, dafür aber eben über Stunden gleichmäßig verteilt. >> Ich gebe es einfach bei der Gärung mit einem Löffel dazu-etwa 50 >> Gramm auf 20 Liter. >> >> Mit freundlichem Gruß, >> >> Hibbo Niemann >> >> >>> Hallo Hibbo, >>> >>> kannst Du uns noch etwas mehr über dieses Guarana erklären? Wie >>> gibst