From amckay at neap.net Sat Jan 15 18:25:49 2005 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sat Jan 15 18:26:03 2005 Subject: [HBF] zugriff auf Weihenstephen Hefen? Message-ID: <2869.172.30.99.112.1105809949.squirrel@172.30.99.112> Gruss Gott zosamme! Ist es moeglich, dass ein 'normaler Mensch' Hefen bei Weihenstephen kaufen kann. Wann 'ja', warum macht keiner in Europa einen Betrieb wie White Labs oder Wyeast? Ihr braucht doch bloss einen/e Mikrobiologer/in und einen/e Betriebswirtschaftler/in (und natuerlich ziemlich viel Zeit ;-)) ! cheers, -Alan p.s. und natuerlich noch Kunden :-) -- http://www.bodensatz.com/ The Beer Site™ From grog at lemis.com Tue Jan 18 07:49:01 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Jan 18 07:49:20 2005 Subject: [HBF] Noch'n Weissbier Message-ID: <20050118064901.GI79181@wantadilla.lemis.com> Beim Aufräumen im Külschrank habe ich am Wochenende einen Starter mit Wyeast 3068 (Weihenstephaner Weißbierhefe) vom 1. Dezember 2003 gefunden. Aus Spaß an der Freude habe ich ihn mit frischer Speise versetzt und etwas überrascht zugeschaut, wie die Hefe innerhalb 24 Stunden zum Krüasen kam. Jetzt stehe ich da: Eigentlich hatte ich in diesem Sommer kein Weißbier brauen wollen, und der Sommer ist fast vorbei. Die letzten Sude (vor gut 12 Monaten) haben mir nicht sonderlich gut gefallen: Es fehlte zu sehr am Weizengeschmack. Also: Was mache ich diesmal? Im Moment schwebt mir vor, relativ viel Weizenmalz (etwa 70%) zu verwenden. Hell soll das Bier sein, aber nicht farblos. Mit 30% Pilsener Malz wär's wohl ein bisschen zu blass. Also, was dazu? Ein bisschen Caramünch? Melanoidin? Oder vielleicht eine Menge Münchner Weizenmalz (15 EBC), bis zu 100% der Weizenmalzmenge? Wer hat Vorschläge? Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20050118/e9cf5c4b/attachment.bin From KloppmannMH at hansenet.de Tue Jan 18 08:12:23 2005 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Tue Jan 18 08:12:30 2005 Subject: [HBF] Noch'n Weissbier In-Reply-To: <20050118064901.GI79181@wantadilla.lemis.com> References: <20050118064901.GI79181@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <41ECB6D7.80007@hansenet.de> Greg 'groggy' Lehey schrieb: >Beim Aufräumen im Külschrank habe ich am Wochenende einen Starter mit >Wyeast 3068 (Weihenstephaner Weißbierhefe) vom 1. Dezember 2003 >gefunden. Aus Spaß an der Freude habe ich ihn mit frischer Speise >versetzt und etwas überrascht zugeschaut, wie die Hefe innerhalb 24 >Stunden zum Krüasen kam. > >Jetzt stehe ich da: Eigentlich hatte ich in diesem Sommer kein >Weißbier brauen wollen, und der Sommer ist fast vorbei. Die letzten >Sude (vor gut 12 Monaten) haben mir nicht sonderlich gut gefallen: Es >fehlte zu sehr am Weizengeschmack. Also: Was mache ich diesmal? > >Im Moment schwebt mir vor, relativ viel Weizenmalz (etwa 70%) zu >verwenden. Hell soll das Bier sein, aber nicht farblos. Mit 30% >Pilsener Malz wär's wohl ein bisschen zu blass. Also, was dazu? Ein >bisschen Caramünch? Melanoidin? Oder vielleicht eine Menge Münchner >Weizenmalz (15 EBC), bis zu 100% der Weizenmalzmenge? Wer hat >Vorschläge? > >Greg >-- >Finger grog@lemis.com for PGP public key. >See complete headers for address and phone numbers. > > >------------------------------------------------------------------------ > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > Nimm doch Wiener Malz (EBC 7) Matthias From phil.flannery at eds.com Tue Jan 18 09:39:05 2005 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Tue Jan 18 09:40:12 2005 Subject: [HBF] Noch'n Weissbier Message-ID: Tu eine acid rest @43°c für 45 min. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Greg 'groggy' Lehey Sent: Tuesday, January 18, 2005 7:49 AM To: Hausbrauerforum Subject: [HBF] Noch'n Weissbier _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From walaskjalf at gmx.de Tue Jan 18 14:18:28 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Tue Jan 18 14:15:29 2005 Subject: AW: [HBF] Noch'n Weissbier In-Reply-To: <20050118064901.GI79181@wantadilla.lemis.com> Message-ID: Hallo Greg, ich geb mal was weiter, was ich bisher auch nicht wußte und von Hubert mitgeteilt bekam. Die Vorstufen für das typische Weizenaroma werden zum größeren Teil aus GERSTENMALZ freigesetzt. Mir fiel das - bevor ich es erklärt bekam - bei einem Backhefetest OHNE Weizenmalz auf ! Willst Du also viel "Weizenaroma" (Beschreibung von WYEAST 3068: Properties dominated by banana ester production, phenols and clove like characteristics...), verwende WYEAST 3068, 50%Weizenmalz und je 25% Pilsener und Münchner Malz. Dazu wie von Phil eben empfohlen eine ausgedehnte Rast bei 42-44°C. Ich würde über dies mit Einmaischverfahren statt Infusion maischen. Damit wird der Geschmack lebhafter. Ich habe Hefeweizen noch nicht mit Infusion gebraut aber oft Pilsener. Nach der Umstellung auf das Dekoktionsverfahren, habe ich eine deutliche Geschmacksintensivierung festgestellt. Ein Kumpel von mir braut immernoch oft mit Infusion. Man schmeckt es bei Lagerbieren und ich könnte mir vorstellen, daß bei Hefeweizen, wo weniger die Hopfenbittere als vielmehr Gärungsnebenprodukte und malzige Restsüße das Geschmacksprofil dominieren, damit bessere Ergebnisse erzielt werden. Also: 30'@~43°C 30'@~64°C danach auf 68°C hier Restmaische in Läuterbottich und Kochmaische in Maischpfanne verzuckern und danach 10' kochen 40'@~73°C (betont die malzige Restsüße) Nachguß mit 78°C Entgegen anderer Erfahrungen hier im HBF ging mein Backhefetest nicht so aus, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich habe kürzlich die restlichen Biermengen in den Ausguß entsorgt. Für mich persönlich werde ich wieder WYEAST 3068 verwenden. Mein nächstes Hefeweizen wird im Frühjahr gebraut, allerdings als dunkles. Gut Sud Tobias From grog at lemis.com Wed Jan 19 00:07:22 2005 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Jan 19 00:07:37 2005 Subject: [HBF] Noch'n Weissbier In-Reply-To: References: Message-ID: <20050118230722.GV79181@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 18 January 2005 at 9:39:05 +0100, Flannery, Phil wrote: > [wohl in Anwort auff Greg's Mail[ > Tu eine acid rest @43°c für 45 min. Hatte ich vor, allerdings 42° für eine Stunde. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20050119/55524ef5/attachment.bin From walaskjalf at gmx.de Thu Feb 3 12:58:11 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Thu Feb 3 12:54:41 2005 Subject: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen Message-ID: Hallo miteinander, Es ist ziemlich wenig los hier im Moment, deshalb tu ich mal was gegen das Schweigen hier: 1. Ich versteigere meinen alten Läuterbottich gerade bei ebay. Da wir hier nicht kommerziell sind, also nur der Hinweis. Wer möchte, kann dort nachsehen. Einfach unter Läuterbottich suchen, es ist im Moment der einzige ;-) 2. Ich möchte Euch eine ganz interessante Biersorte vorstellen. Schweidnitzer Märzen: Das Bier stammt aus Schweidnitz bei Breslau in Schlesien. In Breslau gibt es den Breslauer Ratskeller, wohl den größten mittelalterlichen Bierkeller Europas. Hier wurde das Bier ausgeschenkt; 1332 erstmals urkundlich erwähnt. Das Bier wurde also ab dem 14. Jahrhundert als Märzen geschätzt und war im 16. und 17. Jahrhundert durch den Schöps, ein süßes Weizenbier verdrängt worden. Ab 1696 wurde in Schlesien wieder ein sehr dunkles, starkes und bitteres Bier aus Gerste gebraut. Jetzt erst las ich, daß die untergärige Brauweise in Schlesien erst ab 1870 eingeführt wurde. Das Rezept basiert auf folgenden Überlegungen: stark wie ein Bock, schwarz wie Stout, herb wie ein Pils Besonders die Hopfung verdient hierbei Interesse. Ich habe mir als Grundlage eine Rezeptvorgabe für das historische Freiberger Bier genommen, wo es heißt, dass man für das normale Bier umgerechnet ein Pfund Hopfen je Zentner Schüttung und für das lagerfähige Bier bis zu 1 ½ Pfund Hopfen verwandte. Für ein in den Urkunden erwähntes sehr bitteres Bier sollte man also die Hopfenmengen zu verdoppeln versuchen. Man war früher sehr pragmatisch und ist bei den Hopfengaben für´s Indian Pale Ale auch so vorgegangen. Verwendet wurde sicherlich regionaler oder böhmischer Hopfen. Da mir keine Hopfensorten bekannt sind, die aus hier ursprünglichen Landsorten herausgezüchtet wurden, habe ich Saazer Hopfen verwendet. Das Maischwasser muß auch entsprechend aufgeteilt werden. Aus der englischen Braugeschichte weiß man, dass man aus einer Charge Malz mehrere Bier braute. Das Hauptgussbier war das stärkste. So habe ich es auch hier gehalten. Das Maischwasser habe ich so berechnet. Schüttung zu Hauptguß 1:3 + Wasserrückhalt der Treber beim Läutern + Verdampfungsvolumen beim Würzekochen. Alles muß dem Hauptguß zugeschlagen werden, da kein Nachguß aufgebracht wird. Leider habe ich bei der Bemessung der Schüttung nicht beachtet, dass ohne Nachguß weniger Extrakt anfällt und somit mehr Malz zugegeben werden muß. Ich erreiche gewöhnliche eine Extraktausbeute gegenüber den Laborwerten der Malzanalyse von 95%. Ohne Nachguß fällt der Wert auf etwa 75% ab. Damit erreichte ich einen Stammwürzegehalt von lediglich 13% statt der anvisierten 16%. Das Rezept ergibt sich wie folgt: Menge: 32l Stammwürzegehalt: 13% Schüttung: 2,50kg Pilsner Malz 4,50kg Münchner Malz 0,20kg CaraMünch III 0,44kg Farbmalz [800 EBC] Die Mischung aus Pilsner und Münchner Malz soll die Farbtiefe des damaligen Basismalzes simulieren, daß sicher nicht so hell war wie heute. Das Caramalz ist für einen malzigen Abgang. Das Farbmalz bringt die gewünschte Farbtiefe. Es kommt ein Farbmalz mit unter 1000 EBC zum Einsatz, dafür in einem höheren Schüttungsanteil. Ich habe es selbst geröstet; die Farbe ist dunkelbraun und nicht so einheitlich. Wichtig: Beim Selbströsten hinterher ordentlich Wasser aufsprühen, solange alles noch heiß ist und wieder verdampfen kann. Damit wird das Malz etwas entbittert. Volumen des Hauptgusses: 46,5l Gemaischt wird einfach im englischen Einmaischverfahren. Das war im Spätmittelalter auch hier üblich. Man lies heißes Einmaischwasser zulaufen und alles 3-4h stehen, bevor man läuterte. Ich habe bei 64°C eingemaischt und die Temperatur bei 66°C unter gelegentlichem Nachheizen für 1 ½ h gehalten. Dann auf 78°C erhitzen und da sofort abmaischen. Diesen Schritt kann man eigentlich weglassen. Ich hab´s nur wegen der geringeren Maischeviskosität bei höheren Temperaturen gemacht. Das Läutern geht halt schneller. Dann folgt das Würzekochen mit den Hopfengaben. Tabernaemontanus, der mal ein exemplarisches Bierrezept seinerzeit für die Nachwelt schriftlich festgehalten hat, schreibt, daß der Hopfen komplett zu Kochbeginn zugegeben wird und mindestens 1 ½ h bis 3 h gekocht wird. Ich habe hier nur 90 min gekocht und entsprechend obiger Ausführung etwa 3 Pfund (das zweifache von 1 ½ Pfund [ Hopfenmenge für´s alte Freiberger Lagerbier]) je Zentner Malz Saazer Hopfen mit 2,7% Alphasäure zugegeben. Da ich Hopfenaroma im Bier mag, habe ich den Hopfen aufgeteilt und zum Ausschlagen noch etwas beigegeben, wobei die Menge auf etwa 10% der ersten Hopfengabe beschränkt blieb. Also: 200g, Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, 90 min kochen 25g Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, beim ausschlagen Nachisomerisierungszeit: 15min Sicher hätte man Rohhopfen nehmen müssen bei gleicher Menge, ich hatte aber keinen da. Es ergibt sich ein Bitterwert von 49 IBU, mit Rohhopfen wären es 45 IBU gewesen. Vergoren habe ich das Märzen mit einer Lagerhefe aus der Freiberger Brauerei. Hätte ich vorher gewusst, dass die untergärige Brauweise in Schlesien erst 1870 eingeführt wurde, hätte ich vielleicht eine kontinentale Alehefe genommen, also WYEAST Alt oder Kölsch oder eine andere geschmacklich eher neutrale Hefe. Märzenbiere werden heute hingegen allesamt mit untergärigen Hefen gebraut. Ich denke also eine Lagerhefe ist akzeptabel. Das Bier ist inzwischen ausgetrunken und ich werde an der Rezeptur weiter feilen, um irgendwann mal eine ausgereifte Version bei netbeer zu veröffentlichen. Das Bier ist ziemlich schwarz und schmeckt recht herb mit etwas Hopfen im Abgang. Hier kommt auch das Karamelmalz ganz gut zur Geltung. Das Röstmalz tritt erstaunlicherweise weniger zu Tage als vermutet, rundet das Bier aber gut ab. Beim nächsten Mal soll die Stammwürze tatsächlich 16% betragen und ich werde wohl wieder eine Lagerhefe nehmen, weil das Bier sonst ein Zwischending zwischen Stout und Imperial Stout wird. Gut Sud Tobias From info at ladidel.de Thu Feb 3 13:32:36 2005 From: info at ladidel.de (ladidel) Date: Thu Feb 3 13:34:30 2005 Subject: [HBF] schweidnitzer =?iso-8859-1?q?m=E4rzen?= Message-ID: <420219E4.6060306@ladidel.de> Servus Tobias, Ein schöner Versuch und ein interressantes Bier. Und mal was Anderes, statt immer weiter auf dem Weg zum helleren Bier zu experimentieren. Ist überlegenswert, so ein Bier auch mal in einer alten Kommunbrauerei in Südthüringen in großer Menge ( 15 - 20 hl ) für interressierte Teilnehmer zu sieden. Schwarze Biere sind in der Gegend traditionell öfter anzutreffen. Auch in der Bergbaugegend ( irgendein Steigerbier hab ich da mal gekauft ) Ich könnte mir vorstellen, dass die Menge Farbmalz, da sie komplet mit gemaischt wird, schon einen Teil zur Bittere beiträgt und gelegentlich sogar unangenehm kratzig sein könnte. Wenn dieses Mal nicht, dann auch gut. Gruß und Prost ladidel From maggy-mail at freenet.de Thu Feb 3 20:23:53 2005 From: maggy-mail at freenet.de (Maggy+Jens) Date: Thu Feb 3 20:19:56 2005 Subject: [HBF] Kirschbier Message-ID: <002501c50a26$01e75520$91dafe91@s6z4k7> Hallo zusammen. Ich spiele mit dem Gedanken, mal ein Kirschbier zu brauen. Das wird wohl erst ab Sommer gehen, weil ich ja noch keine Kirschen dazu habe. Jetzt beschäftigen mich hierzu folgende Fragen: Ist es möglich, die zu erwartende Stammwürze-Erhöhung durch Zugabe der Kirschen zu errechnen / abzuschätzen ? In älteren Beiträgen habe ich gelesen, dass die Früchte erst nach dem Ende der Hauptgärung zugegeben werden. Ich finde das logisch, weil man das Bier vorher vom Bodensatz abschlauchen kann. Häufig wurde eine Nachgärung (2. Gärung) von ca. einer Woche beschrieben. Hubert schreibt in seinem Buch S. 110 (Lambic), dass es ca. 1 Jahr dauert, bis die Früchte durch die Mikroorganismen aufgelöst werden. Heisst das, dass nach einer Woche die "Fruchtgärung" abgeschlossen ist und das Bier trotz vorhandenem Fruchtfleisch schon abgefüllt wird? Warum wird aber beim Lambic so lange gewartet? Ich denke, mit einer Weizenhefe zu vergären. Da man aber Weizenbier nicht zu lange lagern sollte, bin ich mir über die Dauer der 2. Gärung unschlüssig. Danke für Eure Antworten und AzGS wünscht Jens. From amckay at neap.net Fri Feb 4 01:34:44 2005 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Fri Feb 4 01:34:52 2005 Subject: [HBF] Kirschbier In-Reply-To: <002501c50a26$01e75520$91dafe91@s6z4k7> References: <002501c50a26$01e75520$91dafe91@s6z4k7> Message-ID: <3066.172.30.99.112.1107477284.squirrel@172.30.99.112> > Ist es möglich, die zu erwartende Stammwürze-Erhöhung > durch Zugabe der Kirschen zu errechnen / abzuschätzen ? http://www.brewery.org/brewery/library/SugAcid.html > Warum wird aber beim Lambic so lange gewartet? Das ist ein ganz besonderer Fall. Wird mit hefe, dann bacterien vergoren. Wuerde ich nicht umbedingt empfehlen ;-) > Da man aber Weizenbier nicht zu lange lagern sollte, bin ich mir über die > Dauer der 2. Gärung unschlüssig. Bei manchen fruechten muss man aufpassen, weil die Samen/Steine ein ... keine Ahnung wie man das auf deutsch sagt ... astringency dazu gibt. Wenn ich mich richtig daran erinnere, ist die Kirsche so ein Frucht. So am besten ohne Steine vergaeren, oder mit Steinen hoechstens 2-3 Tage. From Krupka-Niemann at t-online.de Fri Feb 4 07:15:32 2005 From: Krupka-Niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Fri Feb 4 07:15:57 2005 Subject: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen In-Reply-To: References: Message-ID: <42031304.5040906@t-online.de> Moin , Tobias, also zu dem Breslauer Bier kann ich Dir nur beipflichten. Wir sind letzten Sommer in Polen gewesen und haben unter anderem auch in Breslau staion gemacht. Beim besichtigen des Marktplatzes fiel mir der keller ins Auge und so sind wir extra noch ein bischen in der Stadt geblieben , um in dem Keller mittagessen zu können. Ein herrliches Erlebnis ! Das Dunkle hat mir von den gebotenen Bieren dort am besten geschmeckt. Im Nachhinein kann ich sagen , es war das Beste , was ich in ganz Polen probieren durfte. Wir sind einmal ganz an den Außengrenzen von Polen entlanggefahren und haben dabei viele verschiedene Sorten probiert, aber so wie da hat keins geschmeckt. Selbst meine Frau, sonst keine Biertrinkerin, die aber jede Sorte probiert, hat sich ein eigenes Glas bestellt. Ich bin sonst kein Anhänger des Sorten-Nachbrauens, aber das wäre Eine, die ich mir als Ziel vorstellen könnte. Bis demnächst, Hibbo >Hallo miteinander, > >Es ist ziemlich wenig los hier im Moment, deshalb tu ich mal was gegen das >Schweigen hier: > >1. Ich versteigere meinen alten Läuterbottich gerade bei ebay. Da wir hier >nicht kommerziell sind, also nur der Hinweis. Wer möchte, kann dort >nachsehen. Einfach unter Läuterbottich suchen, es ist im Moment der einzige >;-) > >2. Ich möchte Euch eine ganz interessante Biersorte vorstellen. > >Schweidnitzer Märzen: > >Das Bier stammt aus Schweidnitz bei Breslau in Schlesien. In Breslau gibt es >den Breslauer Ratskeller, wohl den größten mittelalterlichen Bierkeller >Europas. Hier wurde das Bier ausgeschenkt; 1332 erstmals urkundlich erwähnt. >Das Bier wurde also ab dem 14. Jahrhundert als Märzen geschätzt und war im >16. und 17. Jahrhundert durch den Schöps, ein süßes Weizenbier verdrängt >worden. Ab 1696 wurde in Schlesien wieder ein sehr dunkles, starkes und >bitteres Bier aus Gerste gebraut. Jetzt erst las ich, daß die untergärige >Brauweise in Schlesien erst ab 1870 eingeführt wurde. > >Das Rezept basiert auf folgenden Überlegungen: >stark wie ein Bock, schwarz wie Stout, herb wie ein Pils >Besonders die Hopfung verdient hierbei Interesse. Ich habe mir als Grundlage >eine Rezeptvorgabe für das historische Freiberger Bier genommen, wo es >heißt, dass man für das normale Bier umgerechnet ein Pfund Hopfen je Zentner >Schüttung und für das lagerfähige Bier bis zu 1 ½ Pfund Hopfen verwandte. >Für ein in den Urkunden erwähntes sehr bitteres Bier sollte man also die >Hopfenmengen zu verdoppeln versuchen. Man war früher sehr pragmatisch und >ist bei den Hopfengaben für´s Indian Pale Ale auch so vorgegangen. Verwendet >wurde sicherlich regionaler oder böhmischer Hopfen. Da mir keine >Hopfensorten bekannt sind, die aus hier ursprünglichen Landsorten >herausgezüchtet wurden, habe ich Saazer Hopfen verwendet. >Das Maischwasser muß auch entsprechend aufgeteilt werden. Aus der englischen >Braugeschichte weiß man, dass man aus einer Charge Malz mehrere Bier braute. >Das Hauptgussbier war das stärkste. >So habe ich es auch hier gehalten. Das Maischwasser habe ich so berechnet. >Schüttung zu Hauptguß 1:3 + Wasserrückhalt der Treber beim Läutern + >Verdampfungsvolumen beim Würzekochen. Alles muß dem Hauptguß zugeschlagen >werden, da kein Nachguß aufgebracht wird. >Leider habe ich bei der Bemessung der Schüttung nicht beachtet, dass ohne >Nachguß weniger Extrakt anfällt und somit mehr Malz zugegeben werden muß. >Ich erreiche gewöhnliche eine Extraktausbeute gegenüber den Laborwerten der >Malzanalyse von 95%. Ohne Nachguß fällt der Wert auf etwa 75% ab. Damit >erreichte ich einen Stammwürzegehalt von lediglich 13% statt der anvisierten >16%. > >Das Rezept ergibt sich wie folgt: > >Menge: 32l >Stammwürzegehalt: 13% >Schüttung: >2,50kg Pilsner Malz >4,50kg Münchner Malz >0,20kg CaraMünch III >0,44kg Farbmalz [800 EBC] >Die Mischung aus Pilsner und Münchner Malz soll die Farbtiefe des damaligen >Basismalzes simulieren, daß sicher nicht so hell war wie heute. Das Caramalz >ist für einen malzigen Abgang. Das Farbmalz bringt die gewünschte Farbtiefe. >Es kommt ein Farbmalz mit unter 1000 EBC zum Einsatz, dafür in einem höheren >Schüttungsanteil. Ich habe es selbst geröstet; die Farbe ist dunkelbraun und >nicht so einheitlich. Wichtig: Beim Selbströsten hinterher ordentlich Wasser >aufsprühen, solange alles noch heiß ist und wieder verdampfen kann. Damit >wird das Malz etwas entbittert. >Volumen des Hauptgusses: 46,5l >Gemaischt wird einfach im englischen Einmaischverfahren. Das war im >Spätmittelalter auch hier üblich. Man lies heißes Einmaischwasser zulaufen >und alles 3-4h stehen, bevor man läuterte. Ich habe bei 64°C eingemaischt >und die Temperatur bei 66°C unter gelegentlichem Nachheizen für 1 ½ h >gehalten. Dann auf 78°C erhitzen und da sofort abmaischen. Diesen Schritt >kann man eigentlich weglassen. Ich hab´s nur wegen der geringeren >Maischeviskosität bei höheren Temperaturen gemacht. Das Läutern geht halt >schneller. > >Dann folgt das Würzekochen mit den Hopfengaben. Tabernaemontanus, der mal >ein exemplarisches Bierrezept seinerzeit für die Nachwelt schriftlich >festgehalten hat, schreibt, daß der Hopfen komplett zu Kochbeginn zugegeben >wird und mindestens 1 ½ h bis 3 h gekocht wird. > >Ich habe hier nur 90 min gekocht und entsprechend obiger Ausführung etwa 3 >Pfund (das zweifache von 1 ½ Pfund [ Hopfenmenge für´s alte Freiberger >Lagerbier]) je Zentner Malz Saazer Hopfen mit 2,7% Alphasäure zugegeben. Da >ich Hopfenaroma im Bier mag, habe ich den Hopfen aufgeteilt und zum >Ausschlagen noch etwas beigegeben, wobei die Menge auf etwa 10% der ersten >Hopfengabe beschränkt blieb. >Also: >200g, Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, 90 min kochen >25g Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, beim ausschlagen >Nachisomerisierungszeit: 15min >Sicher hätte man Rohhopfen nehmen müssen bei gleicher Menge, ich hatte aber >keinen da. >Es ergibt sich ein Bitterwert von 49 IBU, mit Rohhopfen wären es 45 IBU >gewesen. > >Vergoren habe ich das Märzen mit einer Lagerhefe aus der Freiberger >Brauerei. Hätte ich vorher gewusst, dass die untergärige Brauweise in >Schlesien erst 1870 eingeführt wurde, hätte ich vielleicht eine kontinentale >Alehefe genommen, also WYEAST Alt oder Kölsch oder eine andere geschmacklich >eher neutrale Hefe. Märzenbiere werden heute hingegen allesamt mit >untergärigen Hefen gebraut. Ich denke also eine Lagerhefe ist akzeptabel. > >Das Bier ist inzwischen ausgetrunken und ich werde an der Rezeptur weiter >feilen, um irgendwann mal eine ausgereifte Version bei netbeer zu >veröffentlichen. >Das Bier ist ziemlich schwarz und schmeckt recht herb mit etwas Hopfen im >Abgang. Hier kommt auch das Karamelmalz ganz gut zur Geltung. Das Röstmalz >tritt erstaunlicherweise weniger zu Tage als vermutet, rundet das Bier aber >gut ab. > >Beim nächsten Mal soll die Stammwürze tatsächlich 16% betragen und ich werde >wohl wieder eine Lagerhefe nehmen, weil das Bier sonst ein Zwischending >zwischen Stout und Imperial Stout wird. > > >Gut Sud > > >Tobias > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > From maggy-mail at freenet.de Fri Feb 4 15:39:48 2005 From: maggy-mail at freenet.de (Maggy+Jens) Date: Fri Feb 4 15:36:45 2005 Subject: [HBF] Kirschbier References: <002501c50a26$01e75520$91dafe91@s6z4k7> <3066.172.30.99.112.1107477284.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <001b01c50ac7$a09adb00$46d9fe91@s6z4k7> Hallo Alan. Danke für die Infos. Das ist genau das Richtige ! Gruss Jens. PS: Was wird gebraut? Als nächstes ist erstmal ein (Sommer-)Leichtbier Pilsener Art mit ca. 7°P (dafür aber wahrscheinlich 17,5% Cara Hell) und "halbem" Alkoholgehalt geplant. Parallel dazu gibts ein Vollbier: "Grünes Pils" mit ungetrocknetem Hopfen. ----- Original Message ----- From: Alan McKay To: Hausbrauerforum Sent: Friday, February 04, 2005 1:34 AM Subject: Re: [HBF] Kirschbier > > Ist es möglich, die zu erwartende Stammwürze-Erhöhung > > durch Zugabe der Kirschen zu errechnen / abzuschätzen ? > > http://www.brewery.org/brewery/library/SugAcid.html > > > Warum wird aber beim Lambic so lange gewartet? > > Das ist ein ganz besonderer Fall. Wird mit hefe, dann bacterien > vergoren. Wuerde ich nicht umbedingt empfehlen ;-) > > > Da man aber Weizenbier nicht zu lange lagern sollte, bin ich mir über die > > Dauer der 2. Gärung unschlüssig. > > Bei manchen fruechten muss man aufpassen, weil die Samen/Steine > ein ... keine Ahnung wie man das auf deutsch sagt ... astringency > dazu gibt. Wenn ich mich richtig daran erinnere, ist die Kirsche > so ein Frucht. So am besten ohne Steine vergaeren, oder mit Steinen > hoechstens 2-3 Tage. > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/maggy-mail%40freenet.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From walaskjalf at gmx.de Tue Feb 15 11:20:49 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Tue Feb 15 11:16:56 2005 Subject: AW: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen In-Reply-To: <42031304.5040906@t-online.de> Message-ID: Hallo miteinander, hallo Hibbo Das Thema Nachbrauen und historische Biere ist sehr interessant und wenn man etwas nachschaut, wird man feststellen, daß uns in den Jahren seit der flächendeckenden Einführung der untergärigen Brauweise - die Altbierbrauer vom Niederrhein mal ausgenommen - doch eine ganze Menge Bierkultur verloren gegangen ist. Früher gab es durch die obergärige Brauweise noch eine ganze Menge mehr Biere hier zu Lande. Leider nivelliert sich die deutsche Bierlandschaft heute immer mehr. Es gibt da ein Buch, daß mir Markus Schmitz, der leider nicht mehr im Forum mitschreibt, mal zukommen lassen hat, das heißt "Handbuch zur Fabrikation obergäriger Biere" und ist von Alwin Kulitzscher. Das Buch und Marcus´ umfängliches Wissen war für mich so etwas wie der Einstieg in die Thematik. Ich schreibe das, weil im Zuge des Umbaus der netbeer-Seite mittels MAMBO, ja eine unterteilte Rezeptsektion angelegt werden könnte. Es gäbe die Möglichkeit nicht nur die besten Eigenkreationen in einer Rubrik zu erfassen, sondern auch einen Bereich für Clone-brews und eine für historische Biere zu gestalten. Was meint Ihr dazu ? Das Schweidnitzer Märzen würde ich dann in der historischen Sektion posten. Ferner hätte ich auch schon eine Idee für die Clone-Brew-Sektion. Wir probieren hier schon eine ganze Weile das Freiberger Festbier, daß zur 150-Jahrfeier der Freiberger Brauhaus AG auf den Markt gekommen ist, zu klonen und sind fast dran. Industriebiere nachzubrauen lohnt sich bei manchen Bieren schon. Kürzlich habe ich das Pilsener der Gessner Privatbrauerei aus Thüringen probiert und ich finde das sehr gut für ein Industriebier. Gruß Tobias From baus-bernd at vse.de Thu Feb 24 08:11:45 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Thu Feb 24 08:12:02 2005 Subject: AW: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen und Sauermalz Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD1@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hallo Tobias, dein Rezept hört sich ja gut an und ich werde es auch demnächst mal ausprobieren. Und da ich zwei Gärbehälter habe, könnte ich ja mal ausprobieren, wie sich das Ganze entwickelt, wenn ich in dem einen mit Lagerhefe und in dem anderen mit obergäriger Hefe arbeite. Aber vorher wollte ich noch einen Maibock brauen und dazu brauche ich Sauermalz. Hat irgendjemand Ahnung, wie man Sauermalz herstellt, bzw. wo man vielleicht sowas kaufen kann? Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Tobias Kandler Gesendet: Donnerstag, 3. Februar 2005 12:58 An: Heimbrauforum_ Netbeer Betreff: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen Hallo miteinander, Es ist ziemlich wenig los hier im Moment, deshalb tu ich mal was gegen das Schweigen hier: 1. Ich versteigere meinen alten Läuterbottich gerade bei ebay. Da wir hier nicht kommerziell sind, also nur der Hinweis. Wer möchte, kann dort nachsehen. Einfach unter Läuterbottich suchen, es ist im Moment der einzige ;-) 2. Ich möchte Euch eine ganz interessante Biersorte vorstellen. Schweidnitzer Märzen: Das Bier stammt aus Schweidnitz bei Breslau in Schlesien. In Breslau gibt es den Breslauer Ratskeller, wohl den größten mittelalterlichen Bierkeller Europas. Hier wurde das Bier ausgeschenkt; 1332 erstmals urkundlich erwähnt. Das Bier wurde also ab dem 14. Jahrhundert als Märzen geschätzt und war im 16. und 17. Jahrhundert durch den Schöps, ein süßes Weizenbier verdrängt worden. Ab 1696 wurde in Schlesien wieder ein sehr dunkles, starkes und bitteres Bier aus Gerste gebraut. Jetzt erst las ich, daß die untergärige Brauweise in Schlesien erst ab 1870 eingeführt wurde. Das Rezept basiert auf folgenden Überlegungen: stark wie ein Bock, schwarz wie Stout, herb wie ein Pils Besonders die Hopfung verdient hierbei Interesse. Ich habe mir als Grundlage eine Rezeptvorgabe für das historische Freiberger Bier genommen, wo es heißt, dass man für das normale Bier umgerechnet ein Pfund Hopfen je Zentner Schüttung und für das lagerfähige Bier bis zu 1 ½ Pfund Hopfen verwandte. Für ein in den Urkunden erwähntes sehr bitteres Bier sollte man also die Hopfenmengen zu verdoppeln versuchen. Man war früher sehr pragmatisch und ist bei den Hopfengaben für´s Indian Pale Ale auch so vorgegangen. Verwendet wurde sicherlich regionaler oder böhmischer Hopfen. Da mir keine Hopfensorten bekannt sind, die aus hier ursprünglichen Landsorten herausgezüchtet wurden, habe ich Saazer Hopfen verwendet. Das Maischwasser muß auch entsprechend aufgeteilt werden. Aus der englischen Braugeschichte weiß man, dass man aus einer Charge Malz mehrere Bier braute. Das Hauptgussbier war das stärkste. So habe ich es auch hier gehalten. Das Maischwasser habe ich so berechnet. Schüttung zu Hauptguß 1:3 + Wasserrückhalt der Treber beim Läutern + Verdampfungsvolumen beim Würzekochen. Alles muß dem Hauptguß zugeschlagen werden, da kein Nachguß aufgebracht wird. Leider habe ich bei der Bemessung der Schüttung nicht beachtet, dass ohne Nachguß weniger Extrakt anfällt und somit mehr Malz zugegeben werden muß. Ich erreiche gewöhnliche eine Extraktausbeute gegenüber den Laborwerten der Malzanalyse von 95%. Ohne Nachguß fällt der Wert auf etwa 75% ab. Damit erreichte ich einen Stammwürzegehalt von lediglich 13% statt der anvisierten 16%. Das Rezept ergibt sich wie folgt: Menge: 32l Stammwürzegehalt: 13% Schüttung: 2,50kg Pilsner Malz 4,50kg Münchner Malz 0,20kg CaraMünch III 0,44kg Farbmalz [800 EBC] Die Mischung aus Pilsner und Münchner Malz soll die Farbtiefe des damaligen Basismalzes simulieren, daß sicher nicht so hell war wie heute. Das Caramalz ist für einen malzigen Abgang. Das Farbmalz bringt die gewünschte Farbtiefe. Es kommt ein Farbmalz mit unter 1000 EBC zum Einsatz, dafür in einem höheren Schüttungsanteil. Ich habe es selbst geröstet; die Farbe ist dunkelbraun und nicht so einheitlich. Wichtig: Beim Selbströsten hinterher ordentlich Wasser aufsprühen, solange alles noch heiß ist und wieder verdampfen kann. Damit wird das Malz etwas entbittert. Volumen des Hauptgusses: 46,5l Gemaischt wird einfach im englischen Einmaischverfahren. Das war im Spätmittelalter auch hier üblich. Man lies heißes Einmaischwasser zulaufen und alles 3-4h stehen, bevor man läuterte. Ich habe bei 64°C eingemaischt und die Temperatur bei 66°C unter gelegentlichem Nachheizen für 1 ½ h gehalten. Dann auf 78°C erhitzen und da sofort abmaischen. Diesen Schritt kann man eigentlich weglassen. Ich hab´s nur wegen der geringeren Maischeviskosität bei höheren Temperaturen gemacht. Das Läutern geht halt schneller. Dann folgt das Würzekochen mit den Hopfengaben. Tabernaemontanus, der mal ein exemplarisches Bierrezept seinerzeit für die Nachwelt schriftlich festgehalten hat, schreibt, daß der Hopfen komplett zu Kochbeginn zugegeben wird und mindestens 1 ½ h bis 3 h gekocht wird. Ich habe hier nur 90 min gekocht und entsprechend obiger Ausführung etwa 3 Pfund (das zweifache von 1 ½ Pfund [ Hopfenmenge für´s alte Freiberger Lagerbier]) je Zentner Malz Saazer Hopfen mit 2,7% Alphasäure zugegeben. Da ich Hopfenaroma im Bier mag, habe ich den Hopfen aufgeteilt und zum Ausschlagen noch etwas beigegeben, wobei die Menge auf etwa 10% der ersten Hopfengabe beschränkt blieb. Also: 200g, Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, 90 min kochen 25g Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, beim ausschlagen Nachisomerisierungszeit: 15min Sicher hätte man Rohhopfen nehmen müssen bei gleicher Menge, ich hatte aber keinen da. Es ergibt sich ein Bitterwert von 49 IBU, mit Rohhopfen wären es 45 IBU gewesen. Vergoren habe ich das Märzen mit einer Lagerhefe aus der Freiberger Brauerei. Hätte ich vorher gewusst, dass die untergärige Brauweise in Schlesien erst 1870 eingeführt wurde, hätte ich vielleicht eine kontinentale Alehefe genommen, also WYEAST Alt oder Kölsch oder eine andere geschmacklich eher neutrale Hefe. Märzenbiere werden heute hingegen allesamt mit untergärigen Hefen gebraut. Ich denke also eine Lagerhefe ist akzeptabel. Das Bier ist inzwischen ausgetrunken und ich werde an der Rezeptur weiter feilen, um irgendwann mal eine ausgereifte Version bei netbeer zu veröffentlichen. Das Bier ist ziemlich schwarz und schmeckt recht herb mit etwas Hopfen im Abgang. Hier kommt auch das Karamelmalz ganz gut zur Geltung. Das Röstmalz tritt erstaunlicherweise weniger zu Tage als vermutet, rundet das Bier aber gut ab. Beim nächsten Mal soll die Stammwürze tatsächlich 16% betragen und ich werde wohl wieder eine Lagerhefe nehmen, weil das Bier sonst ein Zwischending zwischen Stout und Imperial Stout wird. Gut Sud Tobias _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From krupka-niemann at t-online.de Thu Feb 24 08:39:15 2005 From: krupka-niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Thu Feb 24 08:39:31 2005 Subject: AW: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen und Sauermalz In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD1@MXVIRT236.vse.prego-services.org> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD1@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <421D84A3.4080004@t-online.de> Hallo , Bernd, wieviel Sauermalz brauchst du? Hab hier noch 5 Kilo liegen. Soll kosten 15 EU. Kannst aber auch kleinere Mengen bekommen. Mit freundlichem Gruß , Hibbo Niemann info@my-bier.de >Hallo Tobias, > >dein Rezept hört sich ja gut an und ich werde es auch demnächst mal ausprobieren. >Und da ich zwei Gärbehälter habe, könnte ich ja mal ausprobieren, wie sich >das Ganze entwickelt, wenn ich in dem einen mit Lagerhefe und in dem anderen >mit obergäriger Hefe arbeite. > >Aber vorher wollte ich noch einen Maibock brauen und dazu brauche ich >Sauermalz. > >Hat irgendjemand Ahnung, wie man Sauermalz herstellt, bzw. wo man vielleicht >sowas kaufen kann? > >Gruss > >Bernd > > > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >Tobias Kandler >Gesendet: Donnerstag, 3. Februar 2005 12:58 >An: Heimbrauforum_ Netbeer >Betreff: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen > > >Hallo miteinander, > >Es ist ziemlich wenig los hier im Moment, deshalb tu ich mal was gegen das >Schweigen hier: > >1. Ich versteigere meinen alten Läuterbottich gerade bei ebay. Da wir hier >nicht kommerziell sind, also nur der Hinweis. Wer möchte, kann dort >nachsehen. Einfach unter Läuterbottich suchen, es ist im Moment der einzige >;-) > >2. Ich möchte Euch eine ganz interessante Biersorte vorstellen. > >Schweidnitzer Märzen: > >Das Bier stammt aus Schweidnitz bei Breslau in Schlesien. In Breslau gibt es >den Breslauer Ratskeller, wohl den größten mittelalterlichen Bierkeller >Europas. Hier wurde das Bier ausgeschenkt; 1332 erstmals urkundlich erwähnt. >Das Bier wurde also ab dem 14. Jahrhundert als Märzen geschätzt und war im >16. und 17. Jahrhundert durch den Schöps, ein süßes Weizenbier verdrängt >worden. Ab 1696 wurde in Schlesien wieder ein sehr dunkles, starkes und >bitteres Bier aus Gerste gebraut. Jetzt erst las ich, daß die untergärige >Brauweise in Schlesien erst ab 1870 eingeführt wurde. > >Das Rezept basiert auf folgenden Überlegungen: >stark wie ein Bock, schwarz wie Stout, herb wie ein Pils >Besonders die Hopfung verdient hierbei Interesse. Ich habe mir als Grundlage >eine Rezeptvorgabe für das historische Freiberger Bier genommen, wo es >heißt, dass man für das normale Bier umgerechnet ein Pfund Hopfen je Zentner >Schüttung und für das lagerfähige Bier bis zu 1 ½ Pfund Hopfen verwandte. >Für ein in den Urkunden erwähntes sehr bitteres Bier sollte man also die >Hopfenmengen zu verdoppeln versuchen. Man war früher sehr pragmatisch und >ist bei den Hopfengaben für´s Indian Pale Ale auch so vorgegangen. Verwendet >wurde sicherlich regionaler oder böhmischer Hopfen. Da mir keine >Hopfensorten bekannt sind, die aus hier ursprünglichen Landsorten >herausgezüchtet wurden, habe ich Saazer Hopfen verwendet. >Das Maischwasser muß auch entsprechend aufgeteilt werden. Aus der englischen >Braugeschichte weiß man, dass man aus einer Charge Malz mehrere Bier braute. >Das Hauptgussbier war das stärkste. >So habe ich es auch hier gehalten. Das Maischwasser habe ich so berechnet. >Schüttung zu Hauptguß 1:3 + Wasserrückhalt der Treber beim Läutern + >Verdampfungsvolumen beim Würzekochen. Alles muß dem Hauptguß zugeschlagen >werden, da kein Nachguß aufgebracht wird. >Leider habe ich bei der Bemessung der Schüttung nicht beachtet, dass ohne >Nachguß weniger Extrakt anfällt und somit mehr Malz zugegeben werden muß. >Ich erreiche gewöhnliche eine Extraktausbeute gegenüber den Laborwerten der >Malzanalyse von 95%. Ohne Nachguß fällt der Wert auf etwa 75% ab. Damit >erreichte ich einen Stammwürzegehalt von lediglich 13% statt der anvisierten >16%. > >Das Rezept ergibt sich wie folgt: > >Menge: 32l >Stammwürzegehalt: 13% >Schüttung: >2,50kg Pilsner Malz >4,50kg Münchner Malz >0,20kg CaraMünch III >0,44kg Farbmalz [800 EBC] >Die Mischung aus Pilsner und Münchner Malz soll die Farbtiefe des damaligen >Basismalzes simulieren, daß sicher nicht so hell war wie heute. Das Caramalz >ist für einen malzigen Abgang. Das Farbmalz bringt die gewünschte Farbtiefe. >Es kommt ein Farbmalz mit unter 1000 EBC zum Einsatz, dafür in einem höheren >Schüttungsanteil. Ich habe es selbst geröstet; die Farbe ist dunkelbraun und >nicht so einheitlich. Wichtig: Beim Selbströsten hinterher ordentlich Wasser >aufsprühen, solange alles noch heiß ist und wieder verdampfen kann. Damit >wird das Malz etwas entbittert. >Volumen des Hauptgusses: 46,5l >Gemaischt wird einfach im englischen Einmaischverfahren. Das war im >Spätmittelalter auch hier üblich. Man lies heißes Einmaischwasser zulaufen >und alles 3-4h stehen, bevor man läuterte. Ich habe bei 64°C eingemaischt >und die Temperatur bei 66°C unter gelegentlichem Nachheizen für 1 ½ h >gehalten. Dann auf 78°C erhitzen und da sofort abmaischen. Diesen Schritt >kann man eigentlich weglassen. Ich hab´s nur wegen der geringeren >Maischeviskosität bei höheren Temperaturen gemacht. Das Läutern geht halt >schneller. > >Dann folgt das Würzekochen mit den Hopfengaben. Tabernaemontanus, der mal >ein exemplarisches Bierrezept seinerzeit für die Nachwelt schriftlich >festgehalten hat, schreibt, daß der Hopfen komplett zu Kochbeginn zugegeben >wird und mindestens 1 ½ h bis 3 h gekocht wird. > >Ich habe hier nur 90 min gekocht und entsprechend obiger Ausführung etwa 3 >Pfund (das zweifache von 1 ½ Pfund [ Hopfenmenge für´s alte Freiberger >Lagerbier]) je Zentner Malz Saazer Hopfen mit 2,7% Alphasäure zugegeben. Da >ich Hopfenaroma im Bier mag, habe ich den Hopfen aufgeteilt und zum >Ausschlagen noch etwas beigegeben, wobei die Menge auf etwa 10% der ersten >Hopfengabe beschränkt blieb. >Also: >200g, Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, 90 min kochen >25g Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, beim ausschlagen >Nachisomerisierungszeit: 15min >Sicher hätte man Rohhopfen nehmen müssen bei gleicher Menge, ich hatte aber >keinen da. >Es ergibt sich ein Bitterwert von 49 IBU, mit Rohhopfen wären es 45 IBU >gewesen. > >Vergoren habe ich das Märzen mit einer Lagerhefe aus der Freiberger >Brauerei. Hätte ich vorher gewusst, dass die untergärige Brauweise in >Schlesien erst 1870 eingeführt wurde, hätte ich vielleicht eine kontinentale >Alehefe genommen, also WYEAST Alt oder Kölsch oder eine andere geschmacklich >eher neutrale Hefe. Märzenbiere werden heute hingegen allesamt mit >untergärigen Hefen gebraut. Ich denke also eine Lagerhefe ist akzeptabel. > >Das Bier ist inzwischen ausgetrunken und ich werde an der Rezeptur weiter >feilen, um irgendwann mal eine ausgereifte Version bei netbeer zu >veröffentlichen. >Das Bier ist ziemlich schwarz und schmeckt recht herb mit etwas Hopfen im >Abgang. Hier kommt auch das Karamelmalz ganz gut zur Geltung. Das Röstmalz >tritt erstaunlicherweise weniger zu Tage als vermutet, rundet das Bier aber >gut ab. > >Beim nächsten Mal soll die Stammwürze tatsächlich 16% betragen und ich werde >wohl wieder eine Lagerhefe nehmen, weil das Bier sonst ein Zwischending >zwischen Stout und Imperial Stout wird. > > >Gut Sud > > >Tobias > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > From brewery at ppt.it Thu Feb 24 09:10:23 2005 From: brewery at ppt.it (The PPT Brewery) Date: Thu Feb 24 09:16:29 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: <200502240916656.SM01600@pcmartin> Hallo Hausbrauerforum, kann jemand eine Bauanleigung für einen Rotataonsanschwänzer durchgeben? Die Nachgussmenge beträgt ca. 70l, das Läuterfass hat ein Nutzvolumen von ca. 100l. Vielen Dank im voraus! Martin "Bobbo" B. - The PPT Brewery www.ppt.it From baus-bernd at vse.de Thu Feb 24 09:44:02 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Thu Feb 24 09:44:16 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD4@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Sorry, was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding? Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von The PPT Brewery Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 09:10 An: 'Hausbrauerforum' Betreff: [HBF] Rotationsanschwänzer Hallo Hausbrauerforum, kann jemand eine Bauanleigung für einen Rotataonsanschwänzer durchgeben? Die Nachgussmenge beträgt ca. 70l, das Läuterfass hat ein Nutzvolumen von ca. 100l. Vielen Dank im voraus! Martin "Bobbo" B. - The PPT Brewery www.ppt.it _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From phil.flannery at eds.com Thu Feb 24 10:13:21 2005 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Thu Feb 24 10:14:15 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?RE=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: **was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding** Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas braucht..................... -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Baus, Bernd Sent: Thursday, February 24, 2005 9:44 AM To: Hausbrauerforum Subject: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer Sorry, was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding? Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von The PPT Brewery Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 09:10 An: 'Hausbrauerforum' Betreff: [HBF] Rotationsanschwänzer Hallo Hausbrauerforum, kann jemand eine Bauanleigung für einen Rotataonsanschwänzer durchgeben? Die Nachgussmenge beträgt ca. 70l, das Läuterfass hat ein Nutzvolumen von ca. 100l. Vielen Dank im voraus! Martin "Bobbo" B. - The PPT Brewery www.ppt.it _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From brewery at ppt.it Thu Feb 24 10:16:54 2005 From: brewery at ppt.it (The PPT Brewery) Date: Thu Feb 24 10:23:05 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD4@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <200502241022921.SM01600@pcmartin> Ein Rotationsanschwänzer wird verwendet um das Nachgusswasser über den Trebern gleichmässig zu verbreiten, ohne dass sich das Filterbett im Läuterfass auflöst, vor allem wenn nach dem Prinzip des Senkbodens geläutert wird. So was sieht man in Hubert Hanghofer's Buch, doch nicht genau genug dass ich mir die Frage hier sparen kann :) Auf jeden Fall bin ich über jeden Tip dankbar. Danke, Martin N.B ein Vibrator lockert das Filterbett im Läuterfass nur auf, wodurch keine saubere Filtrierung der Würze zustande kommt..... -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Baus, Bernd Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 09:44 An: Hausbrauerforum Betreff: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer Sorry, was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding? Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von The PPT Brewery Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 09:10 An: 'Hausbrauerforum' Betreff: [HBF] Rotationsanschwänzer Hallo Hausbrauerforum, kann jemand eine Bauanleigung für einen Rotataonsanschwänzer durchgeben? Die Nachgussmenge beträgt ca. 70l, das Läuterfass hat ein Nutzvolumen von ca. 100l. Vielen Dank im voraus! Martin "Bobbo" B. - The PPT Brewery www.ppt.it _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/brewery%40ppt.it Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From baus-bernd at vse.de Thu Feb 24 10:34:48 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Thu Feb 24 10:40:07 2005 Subject: AW: AW: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen und Sauermalz Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916131492@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hallo, das hört sich ja gut an. Laut Rezept brauche ich nur 0,3 kg. Das wäre nett, wenn Du mir soviel schicken könntest. Nenn mir deine Konto-Nr. und sag mir was ich dir bezahlen (Malz, Versand usw.) soll. Meine Adresse lautet: Bernd Baus, Ahornweg 18, 66839 Schmelz Vielen Dank Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Hibbo Niemann Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 08:39 An: Hausbrauerforum Betreff: Re: AW: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen und Sauermalz Hallo , Bernd, wieviel Sauermalz brauchst du? Hab hier noch 5 Kilo liegen. Soll kosten 15 EU. Kannst aber auch kleinere Mengen bekommen. Mit freundlichem Gruß , Hibbo Niemann info@my-bier.de >Hallo Tobias, > >dein Rezept hört sich ja gut an und ich werde es auch demnächst mal ausprobieren. >Und da ich zwei Gärbehälter habe, könnte ich ja mal ausprobieren, wie sich >das Ganze entwickelt, wenn ich in dem einen mit Lagerhefe und in dem anderen >mit obergäriger Hefe arbeite. > >Aber vorher wollte ich noch einen Maibock brauen und dazu brauche ich >Sauermalz. > >Hat irgendjemand Ahnung, wie man Sauermalz herstellt, bzw. wo man vielleicht >sowas kaufen kann? > >Gruss > >Bernd > > > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >Tobias Kandler >Gesendet: Donnerstag, 3. Februar 2005 12:58 >An: Heimbrauforum_ Netbeer >Betreff: [HBF] Laeuterbottich und Maerzen > > >Hallo miteinander, > >Es ist ziemlich wenig los hier im Moment, deshalb tu ich mal was gegen das >Schweigen hier: > >1. Ich versteigere meinen alten Läuterbottich gerade bei ebay. Da wir hier >nicht kommerziell sind, also nur der Hinweis. Wer möchte, kann dort >nachsehen. Einfach unter Läuterbottich suchen, es ist im Moment der einzige >;-) > >2. Ich möchte Euch eine ganz interessante Biersorte vorstellen. > >Schweidnitzer Märzen: > >Das Bier stammt aus Schweidnitz bei Breslau in Schlesien. In Breslau gibt es >den Breslauer Ratskeller, wohl den größten mittelalterlichen Bierkeller >Europas. Hier wurde das Bier ausgeschenkt; 1332 erstmals urkundlich erwähnt. >Das Bier wurde also ab dem 14. Jahrhundert als Märzen geschätzt und war im >16. und 17. Jahrhundert durch den Schöps, ein süßes Weizenbier verdrängt >worden. Ab 1696 wurde in Schlesien wieder ein sehr dunkles, starkes und >bitteres Bier aus Gerste gebraut. Jetzt erst las ich, daß die untergärige >Brauweise in Schlesien erst ab 1870 eingeführt wurde. > >Das Rezept basiert auf folgenden Überlegungen: >stark wie ein Bock, schwarz wie Stout, herb wie ein Pils >Besonders die Hopfung verdient hierbei Interesse. Ich habe mir als Grundlage >eine Rezeptvorgabe für das historische Freiberger Bier genommen, wo es >heißt, dass man für das normale Bier umgerechnet ein Pfund Hopfen je Zentner >Schüttung und für das lagerfähige Bier bis zu 1 ½ Pfund Hopfen verwandte. >Für ein in den Urkunden erwähntes sehr bitteres Bier sollte man also die >Hopfenmengen zu verdoppeln versuchen. Man war früher sehr pragmatisch und >ist bei den Hopfengaben für´s Indian Pale Ale auch so vorgegangen. Verwendet >wurde sicherlich regionaler oder böhmischer Hopfen. Da mir keine >Hopfensorten bekannt sind, die aus hier ursprünglichen Landsorten >herausgezüchtet wurden, habe ich Saazer Hopfen verwendet. >Das Maischwasser muß auch entsprechend aufgeteilt werden. Aus der englischen >Braugeschichte weiß man, dass man aus einer Charge Malz mehrere Bier braute. >Das Hauptgussbier war das stärkste. >So habe ich es auch hier gehalten. Das Maischwasser habe ich so berechnet. >Schüttung zu Hauptguß 1:3 + Wasserrückhalt der Treber beim Läutern + >Verdampfungsvolumen beim Würzekochen. Alles muß dem Hauptguß zugeschlagen >werden, da kein Nachguß aufgebracht wird. >Leider habe ich bei der Bemessung der Schüttung nicht beachtet, dass ohne >Nachguß weniger Extrakt anfällt und somit mehr Malz zugegeben werden muß. >Ich erreiche gewöhnliche eine Extraktausbeute gegenüber den Laborwerten der >Malzanalyse von 95%. Ohne Nachguß fällt der Wert auf etwa 75% ab. Damit >erreichte ich einen Stammwürzegehalt von lediglich 13% statt der anvisierten >16%. > >Das Rezept ergibt sich wie folgt: > >Menge: 32l >Stammwürzegehalt: 13% >Schüttung: >2,50kg Pilsner Malz >4,50kg Münchner Malz >0,20kg CaraMünch III >0,44kg Farbmalz [800 EBC] >Die Mischung aus Pilsner und Münchner Malz soll die Farbtiefe des damaligen >Basismalzes simulieren, daß sicher nicht so hell war wie heute. Das Caramalz >ist für einen malzigen Abgang. Das Farbmalz bringt die gewünschte Farbtiefe. >Es kommt ein Farbmalz mit unter 1000 EBC zum Einsatz, dafür in einem höheren >Schüttungsanteil. Ich habe es selbst geröstet; die Farbe ist dunkelbraun und >nicht so einheitlich. Wichtig: Beim Selbströsten hinterher ordentlich Wasser >aufsprühen, solange alles noch heiß ist und wieder verdampfen kann. Damit >wird das Malz etwas entbittert. >Volumen des Hauptgusses: 46,5l >Gemaischt wird einfach im englischen Einmaischverfahren. Das war im >Spätmittelalter auch hier üblich. Man lies heißes Einmaischwasser zulaufen >und alles 3-4h stehen, bevor man läuterte. Ich habe bei 64°C eingemaischt >und die Temperatur bei 66°C unter gelegentlichem Nachheizen für 1 ½ h >gehalten. Dann auf 78°C erhitzen und da sofort abmaischen. Diesen Schritt >kann man eigentlich weglassen. Ich hab´s nur wegen der geringeren >Maischeviskosität bei höheren Temperaturen gemacht. Das Läutern geht halt >schneller. > >Dann folgt das Würzekochen mit den Hopfengaben. Tabernaemontanus, der mal >ein exemplarisches Bierrezept seinerzeit für die Nachwelt schriftlich >festgehalten hat, schreibt, daß der Hopfen komplett zu Kochbeginn zugegeben >wird und mindestens 1 ½ h bis 3 h gekocht wird. > >Ich habe hier nur 90 min gekocht und entsprechend obiger Ausführung etwa 3 >Pfund (das zweifache von 1 ½ Pfund [ Hopfenmenge für´s alte Freiberger >Lagerbier]) je Zentner Malz Saazer Hopfen mit 2,7% Alphasäure zugegeben. Da >ich Hopfenaroma im Bier mag, habe ich den Hopfen aufgeteilt und zum >Ausschlagen noch etwas beigegeben, wobei die Menge auf etwa 10% der ersten >Hopfengabe beschränkt blieb. >Also: >200g, Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, 90 min kochen >25g Saaz, Pellets Typ 90, 2,7% A, beim ausschlagen >Nachisomerisierungszeit: 15min >Sicher hätte man Rohhopfen nehmen müssen bei gleicher Menge, ich hatte aber >keinen da. >Es ergibt sich ein Bitterwert von 49 IBU, mit Rohhopfen wären es 45 IBU >gewesen. > >Vergoren habe ich das Märzen mit einer Lagerhefe aus der Freiberger >Brauerei. Hätte ich vorher gewusst, dass die untergärige Brauweise in >Schlesien erst 1870 eingeführt wurde, hätte ich vielleicht eine kontinentale >Alehefe genommen, also WYEAST Alt oder Kölsch oder eine andere geschmacklich >eher neutrale Hefe. Märzenbiere werden heute hingegen allesamt mit >untergärigen Hefen gebraut. Ich denke also eine Lagerhefe ist akzeptabel. > >Das Bier ist inzwischen ausgetrunken und ich werde an der Rezeptur weiter >feilen, um irgendwann mal eine ausgereifte Version bei netbeer zu >veröffentlichen. >Das Bier ist ziemlich schwarz und schmeckt recht herb mit etwas Hopfen im >Abgang. Hier kommt auch das Karamelmalz ganz gut zur Geltung. Das Röstmalz >tritt erstaunlicherweise weniger zu Tage als vermutet, rundet das Bier aber >gut ab. > >Beim nächsten Mal soll die Stammwürze tatsächlich 16% betragen und ich werde >wohl wieder eine Lagerhefe nehmen, weil das Bier sonst ein Zwischending >zwischen Stout und Imperial Stout wird. > > >Gut Sud > > >Tobias > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From baus-bernd at vse.de Thu Feb 24 10:58:33 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Thu Feb 24 10:58:53 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD6@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hallo Martin, schau dir mal den Link hier an: http://www.grohe.de/grohe/?iCMS_session=3ee68b444ab0f42ef34b7a74849bd2e9& Ansonsten verwenden wir in der Gasthausbrauerei, wo ich ab und an mal helfe, ein Teil, das aussieht wie ne Metallkugelkugel (Durchmesser 15 - 20 cm) mit Löchern und mit einem Schlauchanschlussstutzen an einen Schlauch befestigt wird. Wo man so etwas allerdings bekommen kann, das kann ich leider nicht sagen. Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von The PPT Brewery Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 10:17 An: 'Hausbrauerforum' Betreff: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer Ein Rotationsanschwänzer wird verwendet um das Nachgusswasser über den Trebern gleichmässig zu verbreiten, ohne dass sich das Filterbett im Läuterfass auflöst, vor allem wenn nach dem Prinzip des Senkbodens geläutert wird. So was sieht man in Hubert Hanghofer's Buch, doch nicht genau genug dass ich mir die Frage hier sparen kann :) Auf jeden Fall bin ich über jeden Tip dankbar. Danke, Martin N.B ein Vibrator lockert das Filterbett im Läuterfass nur auf, wodurch keine saubere Filtrierung der Würze zustande kommt..... -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Baus, Bernd Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 09:44 An: Hausbrauerforum Betreff: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer Sorry, was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding? Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von The PPT Brewery Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 09:10 An: 'Hausbrauerforum' Betreff: [HBF] Rotationsanschwänzer Hallo Hausbrauerforum, kann jemand eine Bauanleigung für einen Rotataonsanschwänzer durchgeben? Die Nachgussmenge beträgt ca. 70l, das Läuterfass hat ein Nutzvolumen von ca. 100l. Vielen Dank im voraus! Martin "Bobbo" B. - The PPT Brewery www.ppt.it _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/brewery%40ppt.it Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From sasharina at hotmail.com Thu Feb 24 10:59:07 2005 From: sasharina at hotmail.com (Sasha von_Rottweil) Date: Thu Feb 24 11:00:42 2005 Subject: [HBF] Rotationsanschwänzer In-Reply-To: Message-ID: Servus, Rotationsanschwänzer = Sparge Arm >>**was ist ein Rotationsanschwänzer? >>Für was braucht man so ein Ding** >> >>Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas >>braucht..................... Hmmm... ist die Frage ein Verarschung? Ein Rotationsanschwänzer ist so etwa wie ein kleiner Rasensprenger der denn Nachguss auf die Maische rieselt dammit die Maische beim Lautern nicht aufgewirbelt wird. Also für "Fly Sparging" wo der Nachguss den abgeläuterten Sud ersetzt. Eine andere Variante ist ein Kreis aus Kupferrohr der etliche feine Löcher hat und wie eine Dusche denn Nachguss auf die Maische tröpfelt. Mann kann so etwas leicht nachbauen. Ein Beispiel: http://www.brewrats.org/hwb/tony/ http://www.brewrats.org/hwb/tony/images/sparge.jpg Cheers, Marty From juergenreuss at t-online.de Thu Feb 24 11:36:16 2005 From: juergenreuss at t-online.de (=?ISO-8859-1?Q?J=FCrgen_Reu=DF?=) Date: Thu Feb 24 11:36:49 2005 Subject: AW: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Rotationsanschw=E4nzer?= In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD4@MXVIRT236.vse.prego-services.org> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD4@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <421DAE20.7060505@t-online.de> Baus, Bernd schrieb: >Sorry, > >was ist ein Rotationsanschwänzer? >Für was braucht man so ein Ding? > >Gruss > >Bernd > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >The PPT Brewery >Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 09:10 >An: 'Hausbrauerforum' >Betreff: [HBF] Rotationsanschwänzer > > > >Hallo Hausbrauerforum, > >kann jemand eine Bauanleigung für einen Rotataonsanschwänzer durchgeben? Die >Nachgussmenge beträgt ca. 70l, das Läuterfass hat ein Nutzvolumen von ca. >100l. > >Vielen Dank im voraus! >Martin "Bobbo" B. - The PPT Brewery >www.ppt.it > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/juergenreuss%40t-online.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > Grüß Dich Martin ! Schau mal bei SIOS.CH http://shop.sios.ch/eshop/script/pub/category.cgi?session=54041&auth=l9lej0xo&cat_id=23 Dort gibt es einen Sprenkler für 29,50 CHF. Gibt es in verschiedenen Größen. Funktioniert super ! Selbermachen ist mir da viel zu aufwendig. AGS Hopfen und Malz - rein in den Hals Jürgen Bielsteinbräu www.bierauseigenerkueche.de From baus-bernd at vse.de Thu Feb 24 11:38:06 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Thu Feb 24 11:38:22 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD7@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Verarschung? Nee, das hab ich wirklich noch nie gehört! Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Sasha von_Rottweil Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 10:59 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer Servus, Rotationsanschwänzer = Sparge Arm >>**was ist ein Rotationsanschwänzer? >>Für was braucht man so ein Ding** >> >>Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas >>braucht..................... Hmmm... ist die Frage ein Verarschung? Ein Rotationsanschwänzer ist so etwa wie ein kleiner Rasensprenger der denn Nachguss auf die Maische rieselt dammit die Maische beim Lautern nicht aufgewirbelt wird. Also für "Fly Sparging" wo der Nachguss den abgeläuterten Sud ersetzt. Eine andere Variante ist ein Kreis aus Kupferrohr der etliche feine Löcher hat und wie eine Dusche denn Nachguss auf die Maische tröpfelt. Mann kann so etwas leicht nachbauen. Ein Beispiel: http://www.brewrats.org/hwb/tony/ http://www.brewrats.org/hwb/tony/images/sparge.jpg Cheers, Marty From dan at listermann.com Thu Feb 24 14:25:57 2005 From: dan at listermann.com (Dan Listermann) Date: Thu Feb 24 14:24:23 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= References: Message-ID: <021401c51a74$60c0e530$6601a8c0@Dan> ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 4:13 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer **was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding** Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas braucht..................... Sehr komisch, Phil. . . . Dan Listermann From phil.flannery at eds.com Thu Feb 24 14:43:07 2005 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Thu Feb 24 14:44:10 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?RE=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: Ya Dan, But I don't think the other guys got it. Hey you make a sparge arm don't you? Phil's sparge arm I think. Why don't you post a link to that product. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Dan Listermann Sent: Thursday, February 24, 2005 2:26 PM To: Hausbrauerforum Subject: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 4:13 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer **was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding** Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas braucht..................... Sehr komisch, Phil. . . . Dan Listermann _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From dan at listermann.com Thu Feb 24 15:28:49 2005 From: dan at listermann.com (Dan Listermann) Date: Thu Feb 24 15:27:14 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= References: Message-ID: <02f101c51a7d$286c0850$6601a8c0@Dan> http://www.williamsbrewing.com/AB1605000/showdetl.cfm?&DID=7&Product_ID=167&CATID=13 Schoen, ja? Dan Listermann ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 8:43 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer Ya Dan, But I don't think the other guys got it. Hey you make a sparge arm don't you? Phil's sparge arm I think. Why don't you post a link to that product. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Dan Listermann Sent: Thursday, February 24, 2005 2:26 PM To: Hausbrauerforum Subject: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 4:13 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer **was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding** Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas braucht..................... Sehr komisch, Phil. . . . Dan Listermann _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/dan%40listermann.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From baus-bernd at vse.de Thu Feb 24 15:48:03 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Thu Feb 24 15:48:18 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BDA@MXVIRT236.vse.prego-services.org> me gusta mucho! Aber brauch man das wirklich? Einen Teller auf den Treber und dann Anschwänzen. Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Dan Listermann Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 15:29 An: Hausbrauerforum Betreff: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer http://www.williamsbrewing.com/AB1605000/showdetl.cfm?&DID=7&Product_ID=167&CATID=13 Schoen, ja? Dan Listermann ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 8:43 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer Ya Dan, But I don't think the other guys got it. Hey you make a sparge arm don't you? Phil's sparge arm I think. Why don't you post a link to that product. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Dan Listermann Sent: Thursday, February 24, 2005 2:26 PM To: Hausbrauerforum Subject: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 4:13 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer **was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding** Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas braucht..................... Sehr komisch, Phil. . . . Dan Listermann _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/dan%40listermann.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From brewery at ppt.it Thu Feb 24 15:55:23 2005 From: brewery at ppt.it (The PPT Brewery) Date: Thu Feb 24 16:01:34 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BDA@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <200502241601718.SM01600@pcmartin> es geht halt um das tüpftelchen auf dem i.... wir haben bis jetzt auch immer problemlos ohne abgeläutert, es gibt aber immer was zu verbessern. ich hoffe dass wir unsere homepage bald fertigkriegen, da stellen wir detailliert unsere Gerätschaften vor... danke auf jeden fall für die ganzen inputs, da werden wir schon noch was draus machen. martin the PPT brewery www.ppt.it -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+brewery=ppt.it@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Baus, Bernd Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 15:48 An: Hausbrauerforum Betreff: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer me gusta mucho! Aber brauch man das wirklich? Einen Teller auf den Treber und dann Anschwänzen. Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Dan Listermann Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 15:29 An: Hausbrauerforum Betreff: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer http://www.williamsbrewing.com/AB1605000/showdetl.cfm?&DID=7&Product_ID=167& CATID=13 Schoen, ja? Dan Listermann ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 8:43 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer Ya Dan, But I don't think the other guys got it. Hey you make a sparge arm don't you? Phil's sparge arm I think. Why don't you post a link to that product. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Dan Listermann Sent: Thursday, February 24, 2005 2:26 PM To: Hausbrauerforum Subject: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 4:13 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer **was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding** Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas braucht..................... Sehr komisch, Phil. . . . Dan Listermann _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/dan%40listermann.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/brewery%40ppt.it Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From dan at listermann.com Thu Feb 24 16:09:53 2005 From: dan at listermann.com (Dan Listermann) Date: Thu Feb 24 16:08:18 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BDA@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <02fb01c51a82$e651ac30$6601a8c0@Dan> ----- Original Message ----- From: "Baus, Bernd" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 9:48 AM Subject: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer me gusta mucho! Aber brauch man das wirklich? Einen Teller auf den Treber und dann Anschwänzen. Es ist spass zu sehen! Dan Listermann From phil.flannery at eds.com Thu Feb 24 16:08:26 2005 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Thu Feb 24 16:09:16 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?RE=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: Hast du complett recht Bernd. Ich mache dass genauso. Aber viele leute lieben ihre Spielzueg. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Baus, Bernd Sent: Thursday, February 24, 2005 3:48 PM To: Hausbrauerforum Subject: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer me gusta mucho! Aber brauch man das wirklich? Einen Teller auf den Treber und dann Anschwänzen. Gruss Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Dan Listermann Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 15:29 An: Hausbrauerforum Betreff: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer http://www.williamsbrewing.com/AB1605000/showdetl.cfm?&DID=7&Product_ID=167& CATID=13 Schoen, ja? Dan Listermann ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 8:43 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer Ya Dan, But I don't think the other guys got it. Hey you make a sparge arm don't you? Phil's sparge arm I think. Why don't you post a link to that product. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of Dan Listermann Sent: Thursday, February 24, 2005 2:26 PM To: Hausbrauerforum Subject: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer ----- Original Message ----- From: "Flannery, Phil" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, February 24, 2005 4:13 AM Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer **was ist ein Rotationsanschwänzer? Für was braucht man so ein Ding** Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas braucht..................... Sehr komisch, Phil. . . . Dan Listermann _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/dan%40listermann.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From sasharina at hotmail.com Thu Feb 24 17:14:10 2005 From: sasharina at hotmail.com (Sasha von_Rottweil) Date: Thu Feb 24 17:15:19 2005 Subject: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BDA@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: >From: "Baus, Bernd" >Reply-To: Hausbrauerforum >To: "Hausbrauerforum" >Subject: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer >Date: Thu, 24 Feb 2005 15:48:03 +0100 > >me gusta mucho! > >Aber brauch man das wirklich? >Einen Teller auf den Treber und dann Anschwänzen. > >Gruss > >Bernd > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >Dan Listermann >Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 15:29 >An: Hausbrauerforum >Betreff: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer > > >http://www.williamsbrewing.com/AB1605000/showdetl.cfm?&DID=7&Product_ID=167&CATID=13 > >Schoen, ja? > >Dan Listermann > >----- Original Message ----- >From: "Flannery, Phil" >To: "Hausbrauerforum" >Sent: Thursday, February 24, 2005 8:43 AM >Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer > > >Ya Dan, > >But I don't think the other guys got it. > >Hey you make a sparge arm don't you? Phil's sparge arm I think. Why don't >you post a link to that product. > >-----Original Message----- >From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org] On Behalf Of >Dan Listermann >Sent: Thursday, February 24, 2005 2:26 PM >To: Hausbrauerforum >Subject: Re: [HBF] Rotationsanschwänzer > > >----- Original Message ----- >From: "Flannery, Phil" >To: "Hausbrauerforum" >Sent: Thursday, February 24, 2005 4:13 AM >Subject: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer > > >**was ist ein Rotationsanschwänzer? >Für was braucht man so ein Ding** > >Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas >braucht..................... > >Sehr komisch, Phil. . . . > >Dan Listermann > > > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/dan%40listermann.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sasharina%40hotmail.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From wolfgang_halmich at web.de Thu Feb 24 17:36:59 2005 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Thu Feb 24 17:37:08 2005 Subject: [HBF] Sauermalz Message-ID: <173550916@web.de> Hallo Bernd und wen es sonst noch interessiert, Sauermalz läßt sich ganz einfach aus hellem Gerstenmalz herstellen: Malz 12 h kalt einweichen und anschließend so lange bei 28°C halten, bis eine deutliche Säuerung eingetreten ist. Dann das überschüssige Einweichwasser abgießen - dieses läßt sich für den nächsten Ansatz wiederverwenden - und das Malz im Backofen bei ca. 85-90°C darren. Fertig. Grüße Wolfgang From baus-bernd at vse.de Fri Feb 25 07:05:26 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Fri Feb 25 07:05:43 2005 Subject: AW: [HBF] Sauermalz Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BDB@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Ei Klasse! Danke Wolfgang, hört sich ja einfach an. Den Säuregehalt misst man wohl mit einem ph-Teststreifen?! Merci Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Wolfgang Halmich Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 17:37 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: [HBF] Sauermalz Hallo Bernd und wen es sonst noch interessiert, Sauermalz läßt sich ganz einfach aus hellem Gerstenmalz herstellen: Malz 12 h kalt einweichen und anschließend so lange bei 28°C halten, bis eine deutliche Säuerung eingetreten ist. Dann das überschüssige Einweichwasser abgießen - dieses läßt sich für den nächsten Ansatz wiederverwenden - und das Malz im Backofen bei ca. 85-90°C darren. Fertig. Grüße Wolfgang _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Fri Feb 25 11:03:31 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Feb 25 11:02:20 2005 Subject: AW: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Rotationsanschw=E4nzer?= In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD7@MXVIRT236.vse.prego-services.org> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD7@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <421EF7F3.5000403@bluewin.ch> Hallo Brauer es gibt sowas wirklich, ich hab eins im Einsatz. Zwar nicht so wie vor- gesehen, meines rotiert nicht. Sonst würde mein Anschwänzwasser zu langsam fliessen. Ich glaube es ist nur für 5 Gallonen-Sude gedacht. Es ist ein Model "Phil's Sparger", bei Brouwland gibt es das bestimmt auch. Ich möchte aber schon länger so ein Model bauen, wie man im Link von Sascha sieht.(So ein Spiralenteil) Bewegliche Teile haben einfach die Tendenz irgendwann mal stehen zu bleiben. Apropos: Answänzen hatte für mich auch schon immer einen etwas anrüchigen Klang. Da ich aber nicht immer Doppelbock trinken möchte, mach ich es halt trotzdem relativ oft ;-) Gruss Thomas Am Samstag wird ein Scotch Ale gebraut Baus, Bernd schrieb: > Verarschung? > > Nee, das hab ich wirklich noch nie gehört! > > Gruss > > Bernd > > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von > Sasha von_Rottweil > Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 10:59 > An: hbf@lists.netbeer.org > Betreff: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer > > > Servus, > Rotationsanschwänzer = Sparge Arm > > >>>**was ist ein Rotationsanschwänzer? >>>Für was braucht man so ein Ding** >>> >>>Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas >>>braucht..................... > From baus-bernd at vse.de Fri Feb 25 11:16:20 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Fri Feb 25 11:16:34 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_AW=3A_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BE0@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Scotch Ale? Hört sich hochprozentig an. Viel Spass dabei Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Thomas Rohner Gesendet: Freitag, 25. Februar 2005 11:04 An: Hausbrauerforum Betreff: Re: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer Hallo Brauer es gibt sowas wirklich, ich hab eins im Einsatz. Zwar nicht so wie vor- gesehen, meines rotiert nicht. Sonst würde mein Anschwänzwasser zu langsam fliessen. Ich glaube es ist nur für 5 Gallonen-Sude gedacht. Es ist ein Model "Phil's Sparger", bei Brouwland gibt es das bestimmt auch. Ich möchte aber schon länger so ein Model bauen, wie man im Link von Sascha sieht.(So ein Spiralenteil) Bewegliche Teile haben einfach die Tendenz irgendwann mal stehen zu bleiben. Apropos: Answänzen hatte für mich auch schon immer einen etwas anrüchigen Klang. Da ich aber nicht immer Doppelbock trinken möchte, mach ich es halt trotzdem relativ oft ;-) Gruss Thomas Am Samstag wird ein Scotch Ale gebraut Baus, Bernd schrieb: > Verarschung? > > Nee, das hab ich wirklich noch nie gehört! > > Gruss > > Bernd > > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von > Sasha von_Rottweil > Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 10:59 > An: hbf@lists.netbeer.org > Betreff: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer > > > Servus, > Rotationsanschwänzer = Sparge Arm > > >>>**was ist ein Rotationsanschwänzer? >>>Für was braucht man so ein Ding** >>> >>>Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas >>>braucht..................... > _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From dan at listermann.com Fri Feb 25 14:13:31 2005 From: dan at listermann.com (Dan Listermann) Date: Fri Feb 25 14:11:56 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_AW:_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD7@MXVIRT236.vse.prego-services.org> <421EF7F3.5000403@bluewin.ch> Message-ID: <03b101c51b3b$ceade350$6601a8c0@Dan> Entschuldigen Sie mir, aber meine Hochschule Deutsch ist nicht gut. Ich muss Englisch schreiben. If the sparge arm does not rotate, the likely cause is a bent wire at the joint of the arm where the little ball that holds the assembly together. Try to see if you can straighten this wire by pushing on the ball. Maybe Phil can translate. Dan Listermann ----- Original Message ----- From: "Thomas Rohner" To: "Hausbrauerforum" Sent: Friday, February 25, 2005 5:03 AM Subject: Re: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer > Hallo Brauer > es gibt sowas wirklich, ich hab eins im Einsatz. Zwar nicht so wie vor- > gesehen, meines rotiert nicht. Sonst würde mein Anschwänzwasser zu > langsam fliessen. Ich glaube es ist nur für 5 Gallonen-Sude gedacht. > Es ist ein Model "Phil's Sparger", bei Brouwland gibt es das bestimmt > auch. Ich möchte aber schon länger so ein Model bauen, wie man im Link > von Sascha sieht.(So ein Spiralenteil) > Bewegliche Teile haben einfach die Tendenz irgendwann mal stehen zu > bleiben. > Apropos: Answänzen hatte für mich auch schon immer einen etwas > anrüchigen Klang. Da ich aber nicht immer Doppelbock trinken möchte, > mach ich es halt trotzdem relativ oft ;-) > > Gruss Thomas > > Am Samstag wird ein Scotch Ale gebraut > > > > > Baus, Bernd schrieb: >> Verarschung? >> >> Nee, das hab ich wirklich noch nie gehört! >> >> Gruss >> >> Bernd >> >> -----Ursprüngliche Nachricht----- >> Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >> [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >> Sasha von_Rottweil >> Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2005 10:59 >> An: hbf@lists.netbeer.org >> Betreff: RE: [HBF] Rotationsanschwänzer >> >> >> Servus, >> Rotationsanschwänzer = Sparge Arm >> >> >>>>**was ist ein Rotationsanschwänzer? >>>>Für was braucht man so ein Ding** >>>> >>>>Ich glaube es ist eine art Vibrator. Für was man sowas >>>>braucht..................... >> > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/dan%40listermann.com > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > From t.rohner at bluewin.ch Fri Feb 25 15:25:47 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Feb 25 15:27:37 2005 Subject: AW: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Rotationsanschw=E4nzer?= In-Reply-To: <03b101c51b3b$ceade350$6601a8c0@Dan> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD7@MXVIRT236.vse.prego-services.org> <421EF7F3.5000403@bluewin.ch> <03b101c51b3b$ceade350$6601a8c0@Dan> Message-ID: <421F356B.2070807@bluewin.ch> Hi Dan thank you for answering my "problem". My sparger doesn't rotate mainly because i removed the rubber plugs on both ends. The flow rate would be too low with the plugs in. I guess my version is for 5 gal batches. So i don't use it the intended way but it works anyway. thanks again Thomas Dan Listermann schrieb: > Entschuldigen Sie mir, aber meine Hochschule Deutsch ist nicht gut. Ich > muss Englisch schreiben. > > If the sparge arm does not rotate, the likely cause is a bent wire at > the joint of the arm where the little ball that holds the assembly > together. Try to see if you can straighten this wire by pushing on the > ball. > > Maybe Phil can translate. > > Dan Listermann > From dan at listermann.com Fri Feb 25 16:37:21 2005 From: dan at listermann.com (Dan Listermann) Date: Fri Feb 25 16:36:15 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_AW:_=5BHBF=5D_Rotationsanschw=E4nzer?= References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50BD7@MXVIRT236.vse.prego-services.org> <421EF7F3.5000403@bluewin.ch><03b101c51b3b$ceade350$6601a8c0@Dan> <421F356B.2070807@bluewin.ch> Message-ID: <047101c51b4f$e6a27520$6601a8c0@Dan> Consider opening the spray holes a bit. They are now about 0.65 mm. Dan Listermann ----- Original Message ----- From: "Thomas Rohner" To: "Hausbrauerforum" Sent: Friday, February 25, 2005 9:25 AM Subject: Re: AW: [HBF] Rotationsanschwänzer > Hi Dan > > thank you for answering my "problem". My sparger doesn't rotate mainly > because i removed the rubber plugs on both ends. The flow rate would > be too low with the plugs in. I guess my version is for 5 gal batches. > So i don't use it the intended way but it works anyway. > > thanks again Thomas > > > > Dan Listermann schrieb: >> Entschuldigen Sie mir, aber meine Hochschule Deutsch ist nicht gut. Ich >> muss Englisch schreiben. >> >> If the sparge arm does not rotate, the likely cause is a bent wire at >> the joint of the arm where the little ball that holds the assembly >> together. Try to see if you can straighten this wire by pushing on the >> ball. >> >> Maybe Phil can translate. >> >> Dan Listermann >> > > > -------------------------------------------------------------------------------- _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/dan%40listermann.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From wolfgang_halmich at web.de Fri Feb 25 17:29:23 2005 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Fri Feb 25 17:29:31 2005 Subject: [HBF] Sauermalz Message-ID: <174365833@web.de> Hallo Bernd, eine Messung des pH-Wertes ist nicht notwendig, aber du kannst ja interessehalber mal ein Stäbchen reinhalten. Den ganzen Prozess kannst du übrigens, wie ich jetzt gerade nachgeschaut habe, beschleunigen, wenn du die Milchsäurebildung bei 45-48°C ablaufen läßt. Hier dauert es dann nur einen Tag, bis das Ganze durchgesäuert ist. Und wie gesagt, das überschüssige Einweichwasser im Kühlschrank aufheben für den nächsten Ansatz. Grüße Wolfgang From sven at geggus.net Sat Mar 19 22:27:18 2005 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Sun Mar 20 19:33:54 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-15?q?Unterg=E4riges?= Nicht-(nur)-Gerstenbier Message-ID: Hallo Heimbrauer, ich selbst bin ja im wesentlichen ein Freund von untergärigem Gerstenbier Pilsener Brauart. Trotzdem emfinde ich Abwechslung in Form von Weizen, Roggen oder Dinkelmalz interessant. Laut deutschem Biersteuergesetz darf man aber AFAIK solches Bier nur obergärig herstellen. Um ein untergäriges Weizen zu probieren werd ich es also wohl selbst brauen müssen ;) Andererseits würde ich hierfür nur ungerne einen ganze Sud in den Sand setzen. Hat von euch schon mal jemand soetwas probiert, oder wird das auch deshalb (nicht nur wegen dem Biersteuergesetz) nicht kommerziell gebraut, weil das schlichtweg nicht geniesbar ist? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From baus-bernd at vse.de Mon Mar 21 07:41:04 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Mon Mar 21 07:41:38 2005 Subject: =?iso-8859-15?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Unterg=E4riges_Nicht-=28nur=29-Gerstenbier?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916131499@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hallo Sven, hallo Braufans! Gute Frage. Das interessiert mich auch. Sollte man mal echt ausprobieren. Auf euere Antworten bin ich echt gespannt. Uebrigens, meinen Maibock (16,5 °P) habe ich letzte Woche in Flaschen abgefuellt und gestern schon mal probiert - toll - mit der Einschraenkung, dass die Schaumentwicklung sehr schlecht ist. Ich hoffe doch, dass sich das noch in der Nachgaerung etwas besser entwickelt. Doch ich denke, dass der Fehler beim Wuerzekochen gemacht wurden, da die Bruchbildung nicht besonders gut vonstatten ging, ich glaub, ich haette besser noch 10 Minuten laenger gekocht (gekocht hatte ich 80 Minuten). Nun ja, beim naechsten Mal kann es nur besser werden. Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Sven Geggus Gesendet: Samstag, 19. März 2005 22:27 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: [HBF] Untergäriges Nicht-(nur)-Gerstenbier Hallo Heimbrauer, ich selbst bin ja im wesentlichen ein Freund von untergärigem Gerstenbier Pilsener Brauart. Trotzdem emfinde ich Abwechslung in Form von Weizen, Roggen oder Dinkelmalz interessant. Laut deutschem Biersteuergesetz darf man aber AFAIK solches Bier nur obergärig herstellen. Um ein untergäriges Weizen zu probieren werd ich es also wohl selbst brauen müssen ;) Andererseits würde ich hierfür nur ungerne einen ganze Sud in den Sand setzen. Hat von euch schon mal jemand soetwas probiert, oder wird das auch deshalb (nicht nur wegen dem Biersteuergesetz) nicht kommerziell gebraut, weil das schlichtweg nicht geniesbar ist? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From slidingJ at t-online.de Mon Mar 21 07:56:26 2005 From: slidingJ at t-online.de (slidingJ) Date: Mon Mar 21 07:54:24 2005 Subject: AW: [HBF] =?ISO-8859-15?Q?Unterg=E4riges_Nicht-=28nur=29-G?= =?ISO-8859-15?Q?erstenbier?= In-Reply-To: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916131499@MXVIRT236.vse.prego-services.org> References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916131499@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <423E701A.9060202@t-online.de> Hallo Sven, ich sehe keinen Grund, warum die Untergärige Hefe dein Weizen/Roggenmalz nicht vergären können sollte. Du solltest aber, wie du sicherlich weißt nicht mit Weizenmalz pur brauen, sondern eine Schüttung machen, wie du es beim weißbier auch machen würdest. Ich persönlich bin der Meinung, daß sich dein untergäriges Weizen ansonsten nicht groß von einem normalen untergärigem unterscheiden wird, der schöne fruchtige geschmack eines weizenbieres kommt von den estern etc der obergärigen hefe, die die untergärige nicht so stark ausbildet. Dafür könnte dein schaum besser stehen als der von Bernd ;-) (Der sich beim Lagern auch nicht mehr ändern wird) Grüße Nina Baus, Bernd wrote: >Hallo Sven, hallo Braufans! > >Gute Frage. >Das interessiert mich auch. >Sollte man mal echt ausprobieren. >Auf euere Antworten bin ich echt gespannt. > >Uebrigens, meinen Maibock (16,5 °P) habe ich letzte Woche in Flaschen >abgefuellt und gestern schon mal probiert - toll - mit >der Einschraenkung, dass die Schaumentwicklung sehr schlecht >ist. Ich hoffe doch, dass sich das noch in der Nachgaerung >etwas besser entwickelt. Doch ich denke, dass der Fehler >beim Wuerzekochen gemacht wurden, da die Bruchbildung >nicht besonders gut vonstatten ging, ich glaub, ich haette >besser noch 10 Minuten laenger gekocht (gekocht hatte ich >80 Minuten). Nun ja, beim naechsten Mal kann es nur besser >werden. > > >Bernd > >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von >Sven Geggus >Gesendet: Samstag, 19. März 2005 22:27 >An: hbf@lists.netbeer.org >Betreff: [HBF] Untergäriges Nicht-(nur)-Gerstenbier > > >Hallo Heimbrauer, > >ich selbst bin ja im wesentlichen ein Freund von untergärigem Gerstenbier >Pilsener Brauart. Trotzdem emfinde ich Abwechslung in Form von Weizen, >Roggen oder Dinkelmalz interessant. > >Laut deutschem Biersteuergesetz darf man aber AFAIK solches Bier nur >obergärig herstellen. Um ein untergäriges Weizen zu probieren werd ich es >also wohl selbst brauen müssen ;) > >Andererseits würde ich hierfür nur ungerne einen ganze Sud in den Sand >setzen. > >Hat von euch schon mal jemand soetwas probiert, oder wird das auch deshalb >(nicht nur wegen dem Biersteuergesetz) nicht kommerziell gebraut, weil das >schlichtweg nicht geniesbar ist? > >Sven > > > >------------------------------------------------------------------------ > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/slidingj%40t-online.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From eogris at gmx.at Mon Mar 21 09:18:52 2005 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Mon Mar 21 09:18:59 2005 Subject: =?ISO-8859-1?Q?Re:_AW:_[HBF]_Unterg=E4riges_Nicht-(nur)-Gerstenbier?= References: <423E701A.9060202@t-online.de> Message-ID: <18293.1111393132@www72.gmx.net> Hallo miteinander! Ich habe zwar noch kein untergäriges Weizenbier aber dafür ein obergäriges Pilsner probiert, das ich mit Weihenstephaner Weissbierhefe vergoren habe. Hat toll funktioniertund der Geschmack ist durchaus gelungen und durch eine ausgedehnte Rast (40min bie 45°C) auch sehr fruchtig geworden. Also bin schon gespannt auf Dein untergäriges Weizen. lg Erhard -- DSL Komplett von GMX +++ Supergünstig und stressfrei einsteigen! AKTION "Kein Einrichtungspreis" nutzen: http://www.gmx.net/de/go/dsl From t.rohner at bluewin.ch Mon Mar 21 11:42:20 2005 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Mar 21 11:41:03 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Unterg=E4riges_Weizenbier?= Message-ID: <423EA50C.2070100@bluewin.ch> Hallo Sven ich sehe da gar keine Probleme geschmacklicher Art. Es ist ja eher ein Problem gesetzlicher Art.(alter Zopf?) Ich kümmere mich da nicht mehr so drum, ob ich stilecht bleibe mit der Hefe. (Ein englisches Ale hab ich aber trotzdem noch nicht mit Pilsner- hefe vergoren ;-) Meist hab ich aber auch Biere, die normalerweise untergärig gemacht werden mit obergäriger Hefe vergoren. (aus Bequemlichkeit oder Mangels Hefe) Wir haben grad eine englische Phase hinter uns (Mild Ale, Porter und Scotch Ale) und werden uns jetzt den Sommerbieren wie Weizen (jeweils ein helles, ein dunkles und ein Himbeer) und hellen Gerstenbieren zu- wenden. Gruss aus der Schweiz Thomas From sven at geggus.net Mon Mar 21 10:22:47 2005 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Mon Mar 21 12:18:13 2005 Subject: [HBF] =?ISO-8859-15?Q?Unterg=E4riges?= Nicht-(nur)-Gerstenbier References: <423E701A.9060202@t-online.de> <18293.1111393132@www72.gmx.net> Message-ID: Erhard Ogris wrote: > Ich habe zwar noch kein untergäriges Weizenbier aber dafür ein obergäriges > Pilsner probiert, das ich mit Weihenstephaner Weissbierhefe vergoren habe. > Hat toll funktioniertund der Geschmack ist durchaus gelungen und durch eine > ausgedehnte Rast (40min bie 45°C) auch sehr fruchtig geworden. Hm, etwas derartiges gibt es ja in Form von Kölsch. Ich kann halt schwer abschätzen was beim Weizenbier der hauptsächliche Geschmacksträger ist. Das Weizenmalz oder die obergärige Hefe. Wie "weizenbierig" hat denn Dein obergäriges Pilsner geschmeckt? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From eogris at gmx.at Mon Mar 21 16:16:27 2005 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Mon Mar 21 16:16:34 2005 Subject: =?ISO-8859-1?Q?Re:_[HBF]_Unterg=E4riges_Nicht-(nur)-Gerstenbier?= References: Message-ID: <5577.1111418187@www65.gmx.net> >Hm, etwas derartiges gibt es ja in Form von Kölsch. Ich kann halt schwer >abschätzen was beim Weizenbier der hauptsächliche Geschmacksträger ist. >Das Weizenmalz oder die obergärige Hefe. >Wie "weizenbierig" hat denn Dein obergäriges Pilsner geschmeckt? Ich würde sagen, es hat nicht so weizenbierartig geschmeckt wie ich es erwartet hätte. Das lag aber vielleicht auch daran, dass ich es wie ein Pilsner gehopft habe. Wie gesagt, es war recht fruchtig, aber auch nicht zu sehr. Ich hatte das Gefühl, dass doch mehr Geschmack vom Weizenmalz kommen dürfte als man auch in diesem Forum liest. Auf jeden Fall war es eine gelungene Mischung, die ich sicher wiederholen werde, vielleicht auch einmal mit einer nussigen Ale-Hefe. lg Erhard -- "Happy ProMail" bis 24. März: http://www.gmx.net/de/go/promail Zum 6. Geburtstag gibt's GMX ProMail jetzt 66 Tage kostenlos! From HansRolf at kempe-linke.de Mon Mar 21 18:17:48 2005 From: HansRolf at kempe-linke.de (Hans Rolf Linke) Date: Mon Mar 21 18:18:15 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Unterg=E4riges_Nicht-=28nur=29-Gerstenbier?= References: <5577.1111418187@www65.gmx.net> Message-ID: <002b01c52e39$e83072f0$0200a8c0@maximops> Grüß Gott aus Sulzbach-Rosenberg, vielleicht wird ja auch andersrum ein Stiefel daraus. Angeregt durch Erzählungen über eine lokale Brauerei, die zu Olims Zeiten "Weizenbier" ausschliesslich aus Gerstenmalz herstellte, habe ich dergleichen auch probiert - in zwei Ansätzen mit zwei verschiedenen, obergärigen Hefen. Zumindest die mit einer Flüssighefe vergorene Variante ist imho gut gelungen, fruchtig, durch das Farbmalz etwas schokoladig. Durchaus eine Variante, der ich mich wieder widmen würde. Gut Sud für guten Maibock Hans Rolf Linke ----- Original Message ----- From: "Erhard Ogris" To: "Hausbrauerforum" Sent: Monday, March 21, 2005 4:16 PM Subject: Re: [HBF] Untergäriges Nicht-(nur)-Gerstenbier > >Hm, etwas derartiges gibt es ja in Form von Kölsch. Ich kann halt schwer >>abschätzen was beim Weizenbier der hauptsächliche Geschmacksträger ist. >>Das Weizenmalz oder die obergärige Hefe. > >>Wie "weizenbierig" hat denn Dein obergäriges Pilsner geschmeckt? > > Ich würde sagen, es hat nicht so weizenbierartig geschmeckt wie ich es > erwartet hätte. Das lag aber vielleicht auch daran, dass ich es wie ein > Pilsner gehopft habe. Wie gesagt, es war recht fruchtig, aber auch nicht > zu > sehr. Ich hatte das Gefühl, dass doch mehr Geschmack vom Weizenmalz kommen > dürfte als man auch in diesem Forum liest. Auf jeden Fall war es eine > gelungene Mischung, die ich sicher wiederholen werde, vielleicht auch > einmal > mit einer nussigen Ale-Hefe. > > lg > > Erhard > > > -- > "Happy ProMail" bis 24. März: http://www.gmx.net/de/go/promail > Zum 6. Geburtstag gibt's GMX ProMail jetzt 66 Tage kostenlos! > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/hansrolf%40kempe-linke.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From vomo at freenet.de Mon Mar 21 21:44:51 2005 From: vomo at freenet.de (Vomo) Date: Mon Mar 21 21:45:09 2005 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Holzfeuerung_/_L=E4uterproblem_/_Malzquetsch?= =?iso-8859-1?q?e?= In-Reply-To: <421DAE20.7060505@t-online.de> Message-ID: Hallo Forum, ich schreibe das erste mal hier, daher ne kleine Vorstellung: Mich hat seit ca. 1/2 Jahr das Bierbrauen gepackt, ich bin noch im Versuchsstadium. Habe gerade mein Studium beendet(Elektrotechnik), jetzt kommt als 2. Standbein eine Brauerei;-) Ich habe das Kit-brauen hinter mir und schon einige "richtige" Versuche mit einem Einkochtopf. Die waren zum Schluss so zufriedenstellend, dass ich am Samstag meinen ersten hl-Versuch mit einem Holzgefeuerten Waschkessel gestartet habe. Da gabs einige Probleme: da ich den Topf und die Dynamik noch nicht kannte, hatte ich durch zu weniges Rühren auf einmal eine erhöhte Temperatur bei der 2. Rast, welche mir a) einen Stärkerest übergelassen hat (enzyme erfolgreich verkocht...) b) das Eiweiß bereits vor dem abläutern ausgeflockt hat. Beim Abläutern hatte ich dann nie dagewesene Probleme, es lief einfach nicht, wo ich sonst ratz-fatz fertig war. Ich gehe davon aus, dass mir das Eiweis und der verkleisterte Stärkerest die Spelzen verklebt haben. Gibt es sonst eine andere Erklärung dafür? Quetschen tue ich mit einem kleinen Müsli-Flocker, von dem ich inzwischen enttäuscht bin. beim Handkurbeln braucht man etwa 30min. für 4kg, daher habe ich einen Trichter und einen Scheibenwischermotor drangebaut. Leider dauert auch das noch viel zu lange, außerdem ist ein nachstopfen mit der Hand erforderlich, sonst dreht das superteil früher oder später leer. Daher möchte ich mir nun ne ordentliche Quetsche zulegen, im Moment stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich über einen Bekannten aus den Staaten dran kommen kann. Daher die Frage: Ich habe mir 2 quetschen ausgeguckt, 1: http://www.crankandstein.com/cgm2a.htm oder 2: http://schmidling.com/barebone.htm Hat jemand Erfahrungen, die über das, was man im Netz findet, hinausgehen? Irgendwelche Tips, vielleicht auch über Bezugsquellen hier? Da mir die Holzfeuerung zu anstrengend ist, will ich einen Paellabrenner unter den Waschkessel bauen. Den könnte man dann mit Temperatursensor, Controller und Servo regeln. Macht hier vielleicht schon jemand so etwas? Als Rührwerk stelle ich mir einen Scheibenwischermotor vor. Geht das oder ist der zu schwach?? Ich stelle mir da in etwa ein rühren wie beim Intervallwischen vor... Danke fürs durchlesen bis hierher, vielleicht fällt dem einen oder anderen was dazu ein! viele Grüße, Volker Mönnikes From sperr at fh-biberach.de Mon Mar 21 22:43:34 2005 From: sperr at fh-biberach.de (Alexander Sperr) Date: Mon Mar 21 22:41:22 2005 Subject: [HBF] Holzfeuerung / Laeuterproblem / Malzquetsche References: Message-ID: <423F4006.7B27E892@fh-biberach.de> Hallo Volker, Vomo schrieb: > Ich habe mir 2 quetschen ausgeguckt, Alan hat eine Übersicht mit links zu den gebräuchlichsten (Walzen-)Mühlen: http://www.bodensatz.com/staticpages/index.php?page=20020430075425743 Die Barley Crusher gibt es zur Zeit bei Hopfen und Mehr für 155,46 EUR, hab noch nichts Schlechtes über die gehört, bin selber mal recht günstig an eine Valley gekommen und mit dieser auch zufrieden, sonst hätte ich mittlerweile wahrscheinlich eine BC. Gruß, Alex. From d.gehrke at web.de Tue Mar 22 07:36:01 2005 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Tue Mar 22 07:36:44 2005 Subject: =?iso-8859-15?Q?=5BHBF=5D_Holzfeuerung_/_L=E4uterproblem?= =?iso-8859-15?Q?_/_Malzquetsche?= In-Reply-To: References: Message-ID: Hallo Volker, > Da mir die Holzfeuerung zu anstrengend ist, will ich einen Paellabrenner > unter den Waschkessel bauen. Den könnte man dann mit Temperatursensor, > Controller und Servo regeln. Macht hier vielleicht schon jemand so etwas? > > Als Rührwerk stelle ich mir einen Scheibenwischermotor vor. Geht das oder > ist der zu schwach?? Ich stelle mir da in etwa ein rühren wie beim > Intervallwischen vor... ich habs bei mir mit dem heizregister aus einer ehemaligen gas-zentralheizung gebastelt (vom schrottplatz). hatte den zusätzlichen vorteil, dass ich da mit einem elektromagnetventil eine steuerung leicht realisieren konnte. der controller ist bei mir die sogenannte "metamorphose", du findest sie unter www.alternative-technologie.de . die möglichkeiten gehen weit über das hinaus, was wir zum brauen bräuchten, aber sie ist recht günstig und frei programmierbar. ich betreibe damit ausserdem noch eine kleine mälzanlage. schau doch mal rein bei mir unter http://home.arcor.de/gascogne/brasserie_d.htm vielleicht hast du oder sonst einer von den werten lesern ja auch lust mal hier in südfrankreich urlaub zu machen, das könnte man mit erfahrungsaustausch oder einem kurzen braukurs verbinden. das mit der holzfeuerung ist eigentlich ne tolle sache, leider aber wohl wirklich schwierig zu realisieren, man müsste die gesamte glut bei bedarf in einer art schublade entfernen können oder nicht per infusion maischen sondern wie die amis durch zubrühen von kochendem wasser die temperaturen regeln. viel erfolg bei deinen weiteren versuchen dieter From baus-bernd at vse.de Tue Mar 22 08:44:33 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Tue Mar 22 08:45:14 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Holzfeuerung_/_L=E4uterproblem_/_Malzquets?= =?iso-8859-1?Q?che?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E91613149B@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hallo Volker, was den Scheibenwischermotor angeht, den habe ich bei mir auch im Einsatz, allerdings habe ich noch nicht mit mehr als 8 kg Maische gebraut, aber das hat einwandfrei funktioniert und ich denke, der hat auch die richtige Umdrehungszahl. Ich lass den waehrend des Maischens nur bei der Temperaturerhoehung konstant laufen und schalte ihn waehrend der Rast aus. Das ist schon ne schoene Arbeitsersparnis. Vielleicht noch ein Tipp zur Holzfeuerung. Bring das Wasser auf 80° C, nimm die Glut raus und dann Einmaischen! Nach der Verzuckerung kochen! Ich glaube, so haben die Altvorderen alle ihr Bier gebraut (Du musst ja nicht gleich wie die mit dem Ellenbogen die Temperatur messen ;-)). Aber ich denke zu diesem Thema wirst Du in der Literatur noch genug Lesestoff finden. Ansonsten stelle ich mir ne Kesselinfusion mit Holzfeuerung schon ganz schoen schwer vor. Ich hab mal gelernt, dass man aus Staerke Leim macht und dieser Leim hat dir wohl auch den Treberkuchen versiegelt. Da haettest Du wahrscheinlich mit ner Bohrmaschine nachhelfen muessen :-) Nein, da hilft nur noch, den Treberkuchen kreuz und quer zu schneiden und zu warten... Erzaehl mal, wenn es soweit ist, wie das Bier geschmeckt hat. Eine Quetsche hab ich nicht, kann ich leider nix dazu sagen. Ansonsten immer gutes Brauen! Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Vomo Gesendet: Montag, 21. März 2005 21:45 An: Hausbrauerforum Betreff: [HBF] Holzfeuerung / Läuterproblem / Malzquetsche Hallo Forum, ich schreibe das erste mal hier, daher ne kleine Vorstellung: Mich hat seit ca. 1/2 Jahr das Bierbrauen gepackt, ich bin noch im Versuchsstadium. Habe gerade mein Studium beendet(Elektrotechnik), jetzt kommt als 2. Standbein eine Brauerei;-) Ich habe das Kit-brauen hinter mir und schon einige "richtige" Versuche mit einem Einkochtopf. Die waren zum Schluss so zufriedenstellend, dass ich am Samstag meinen ersten hl-Versuch mit einem Holzgefeuerten Waschkessel gestartet habe. Da gabs einige Probleme: da ich den Topf und die Dynamik noch nicht kannte, hatte ich durch zu weniges Rühren auf einmal eine erhöhte Temperatur bei der 2. Rast, welche mir a) einen Stärkerest übergelassen hat (enzyme erfolgreich verkocht...) b) das Eiweiß bereits vor dem abläutern ausgeflockt hat. Beim Abläutern hatte ich dann nie dagewesene Probleme, es lief einfach nicht, wo ich sonst ratz-fatz fertig war. Ich gehe davon aus, dass mir das Eiweis und der verkleisterte Stärkerest die Spelzen verklebt haben. Gibt es sonst eine andere Erklärung dafür? Quetschen tue ich mit einem kleinen Müsli-Flocker, von dem ich inzwischen enttäuscht bin. beim Handkurbeln braucht man etwa 30min. für 4kg, daher habe ich einen Trichter und einen Scheibenwischermotor drangebaut. Leider dauert auch das noch viel zu lange, außerdem ist ein nachstopfen mit der Hand erforderlich, sonst dreht das superteil früher oder später leer. Daher möchte ich mir nun ne ordentliche Quetsche zulegen, im Moment stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich über einen Bekannten aus den Staaten dran kommen kann. Daher die Frage: Ich habe mir 2 quetschen ausgeguckt, 1: http://www.crankandstein.com/cgm2a.htm oder 2: http://schmidling.com/barebone.htm Hat jemand Erfahrungen, die über das, was man im Netz findet, hinausgehen? Irgendwelche Tips, vielleicht auch über Bezugsquellen hier? Da mir die Holzfeuerung zu anstrengend ist, will ich einen Paellabrenner unter den Waschkessel bauen. Den könnte man dann mit Temperatursensor, Controller und Servo regeln. Macht hier vielleicht schon jemand so etwas? Als Rührwerk stelle ich mir einen Scheibenwischermotor vor. Geht das oder ist der zu schwach?? Ich stelle mir da in etwa ein rühren wie beim Intervallwischen vor... Danke fürs durchlesen bis hierher, vielleicht fällt dem einen oder anderen was dazu ein! viele Grüße, Volker Mönnikes _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From baus-bernd at vse.de Tue Mar 22 09:01:56 2005 From: baus-bernd at vse.de (Baus, Bernd) Date: Tue Mar 22 09:02:35 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Holzfeuerung_/_L=E4uterproblem_/_Malzquets?= =?iso-8859-1?Q?che?= Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50C36@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Sorry, seh gerade noch eine Fehler, soll nicht heissen 8 kg Maische sondern Malz! -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Baus, Bernd Gesendet: Dienstag, 22. März 2005 08:45 An: Hausbrauerforum Betreff: AW: [HBF] Holzfeuerung / Läuterproblem / Malzquetsche Hallo Volker, was den Scheibenwischermotor angeht, den habe ich bei mir auch im Einsatz, allerdings habe ich noch nicht mit mehr als 8 kg Maische gebraut, aber das hat einwandfrei funktioniert und ich denke, der hat auch die richtige Umdrehungszahl. Ich lass den waehrend des Maischens nur bei der Temperaturerhoehung konstant laufen und schalte ihn waehrend der Rast aus. Das ist schon ne schoene Arbeitsersparnis. Vielleicht noch ein Tipp zur Holzfeuerung. Bring das Wasser auf 80° C, nimm die Glut raus und dann Einmaischen! Nach der Verzuckerung kochen! Ich glaube, so haben die Altvorderen alle ihr Bier gebraut (Du musst ja nicht gleich wie die mit dem Ellenbogen die Temperatur messen ;-)). Aber ich denke zu diesem Thema wirst Du in der Literatur noch genug Lesestoff finden. Ansonsten stelle ich mir ne Kesselinfusion mit Holzfeuerung schon ganz schoen schwer vor. Ich hab mal gelernt, dass man aus Staerke Leim macht und dieser Leim hat dir wohl auch den Treberkuchen versiegelt. Da haettest Du wahrscheinlich mit ner Bohrmaschine nachhelfen muessen :-) Nein, da hilft nur noch, den Treberkuchen kreuz und quer zu schneiden und zu warten... Erzaehl mal, wenn es soweit ist, wie das Bier geschmeckt hat. Eine Quetsche hab ich nicht, kann ich leider nix dazu sagen. Ansonsten immer gutes Brauen! Bernd -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+baus-bernd=vse.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Vomo Gesendet: Montag, 21. März 2005 21:45 An: Hausbrauerforum Betreff: [HBF] Holzfeuerung / Läuterproblem / Malzquetsche Hallo Forum, ich schreibe das erste mal hier, daher ne kleine Vorstellung: Mich hat seit ca. 1/2 Jahr das Bierbrauen gepackt, ich bin noch im Versuchsstadium. Habe gerade mein Studium beendet(Elektrotechnik), jetzt kommt als 2. Standbein eine Brauerei;-) Ich habe das Kit-brauen hinter mir und schon einige "richtige" Versuche mit einem Einkochtopf. Die waren zum Schluss so zufriedenstellend, dass ich am Samstag meinen ersten hl-Versuch mit einem Holzgefeuerten Waschkessel gestartet habe. Da gabs einige Probleme: da ich den Topf und die Dynamik noch nicht kannte, hatte ich durch zu weniges Rühren auf einmal eine erhöhte Temperatur bei der 2. Rast, welche mir a) einen Stärkerest übergelassen hat (enzyme erfolgreich verkocht...) b) das Eiweiß bereits vor dem abläutern ausgeflockt hat. Beim Abläutern hatte ich dann nie dagewesene Probleme, es lief einfach nicht, wo ich sonst ratz-fatz fertig war. Ich gehe davon aus, dass mir das Eiweis und der verkleisterte Stärkerest die Spelzen verklebt haben. Gibt es sonst eine andere Erklärung dafür? Quetschen tue ich mit einem kleinen Müsli-Flocker, von dem ich inzwischen enttäuscht bin. beim Handkurbeln braucht man etwa 30min. für 4kg, daher habe ich einen Trichter und einen Scheibenwischermotor drangebaut. Leider dauert auch das noch viel zu lange, außerdem ist ein nachstopfen mit der Hand erforderlich, sonst dreht das superteil früher oder später leer. Daher möchte ich mir nun ne ordentliche Quetsche zulegen, im Moment stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich über einen Bekannten aus den Staaten dran kommen kann. Daher die Frage: Ich habe mir 2 quetschen ausgeguckt, 1: http://www.crankandstein.com/cgm2a.htm oder 2: http://schmidling.com/barebone.htm Hat jemand Erfahrungen, die über das, was man im Netz findet, hinausgehen? Irgendwelche Tips, vielleicht auch über Bezugsquellen hier? Da mir die Holzfeuerung zu anstrengend ist, will ich einen Paellabrenner unter den Waschkessel bauen. Den könnte man dann mit Temperatursensor, Controller und Servo regeln. Macht hier vielleicht schon jemand so etwas? Als Rührwerk stelle ich mir einen Scheibenwischermotor vor. Geht das oder ist der zu schwach?? Ich stelle mir da in etwa ein rühren wie beim Intervallwischen vor... Danke fürs durchlesen bis hierher, vielleicht fällt dem einen oder anderen was dazu ein! viele Grüße, Volker Mönnikes _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/baus-bernd%40vse.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From walaskjalf at gmx.de Tue Mar 22 16:17:58 2005 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Tue Mar 22 16:12:51 2005 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Holzfeuerung_/_L=E4uterproblem_/_Malzquetsche?= In-Reply-To: Message-ID: Hallo Volker, den Rührer mit Scheibenwischermotor haben wir nach mehrjährigem Dienst ausrangiert. Der funktioniert, wenn er stark genug ist mit CPU-Lüfter-Kühlung und angeschweißten Kühlrippen, übrigens ohne Intervallrührung, dafür aber mit Ladegerät. Die Holzfeuerung gegen den Paellabrenner austauschen macht sicher Sinn. Gruß Tobias From rolf.exner at gmx.de Tue Mar 22 17:34:52 2005 From: rolf.exner at gmx.de (Rolf Exner) Date: Tue Mar 22 17:36:12 2005 Subject: =?windows-1252?Q?Re:=20AW:=20[HBF]=20Holzfeuerung=20/=20L=E4uterproblem=20/=20Malzquetsche?= In-Reply-To: Message-ID: Hallo Volker, >Die Holzfeuerung gegen den Paellabrenner austauschen macht sicher Sinn. Ich habe bestimmt fast zwanzig Sude mit Holzbefeuerung und Kesselmaischverfahren hergestellt. Das ist durchaus möglich, man muss seinen Kessel eben etwas kennen und rechtzeitig das Nachheizen einstellen. Eine Automatisierung ist dabei zwar nicht zu erzielen, aber der Brautag hat mir früher mit dem Waschkessel eher mehr Spaß gemacht! Gruß Rolf From 062622193-0001 at T-Online.de Tue Mar 22 20:28:00 2005 From: 062622193-0001 at T-Online.de (Wolfgang Braun) Date: Tue Mar 22 20:30:16 2005 Subject: [HBF] Holzfeuerung / =?ISO-8859-1?q?L=E4uterproblem?= / Malzquetsche (fwd) Message-ID: <1DDp4n-0CbUzg0@fwd35.sul.t-online.de> Hallo Volker ! Bei der Holzfeuerung darf man sich von ersten Rückschlägen nicht entmutigen lassen ! Ich braue seit Jahren problemlos so und habe folgende Tipps: Schießt mann über die Zieltemperatur hinaus gießt man einfach kaltes Wasser nach und berücksichtigt dies beim Nachguß bzw. muß später beim Einstellen der Stammwürze weniger Wasser nachgießen. Öffnen der Ofentür bringt zusätzlich Kühlung. Bei Verwendung von Weichholz oder dünnen Scheiten kann mann die Temperatur besser steuern und es bleibt wenig Glut zurück.Später zum Würzekochen nimmt man Hartholz(Buche). Habe ich mich mal wirklich verschätzt, ziehe ich die brennenden Scheite mit einer Zange heraus und werfe sie in einen bereitgestellten Eimer mit Wasser. Bei den Heizphasen kommt man um ständiges Rühren nicht herum, aber um die Temperatur zu überwachen (Thermometer hängt ständig in der Maische) muß ich sowieso ständig dabeisein. Auch beim Anheizen der Würze sollte mann ab und zu etas umrühren bis diese kocht (Anbrenngefahr). Hört sich umständlich an ist aber ganz einfach, man braucht nur etwas Erfahrung. Am besten übst du vorher mit einem Kessel voller Wasser ! Das mit dem Gasbrenner habe ich mir auch schon überlegt, ist mir aber zu gefährlich. Aber zum Anbrennen des Holzfeuers ist eine Lötlampe praktisch. Anstatt eines Rührwerks (war mir zu laut u. umständlich) habe ich in einen Riesenkochlöffel (120 cm)investiert auf den ich mit dem Lötkolben eine Liter-Skala nach Wasserstand des Kessels eingebrennt habe (praktisch beim Einmaischen). Viel Erfolg ! Grüße ans Forum ! Wolfgang ---Ursprüngliche Nachricht--- From: "Vomo" To: "Hausbrauerforum" Subject: [HBF] Holzfeuerung / Läuterproblem / Malzquetsche Hallo Forum, ich schreibe das erste mal hier, daher ne kleine Vorstellung: Mich hat seit ca. 1/2 Jahr das Bierbrauen gepackt, ich bin noch im Versuchsstadium. Habe gerade mein Studium beendet(Elektrotechnik), jetzt kommt als 2. Standbein eine Brauerei;-) Ich habe das Kit-brauen hinter mir und schon einige "richtige" Versuche mit einem Einkochtopf. Die waren zum Schluss so zufriedenstellend, dass ich am Samstag meinen ersten hl-Versuch mit einem Holzgefeuerten Waschkessel gestartet habe. Da gabs einige Probleme: da ich den Topf und die Dynamik noch nicht kannte, hatte ich durch zu weniges Rühren auf einmal eine erhöhte Temperatur bei der 2. Rast, welche mir a) einen Stärkerest übergelassen hat (enzyme erfolgreich verkocht...) b) das Eiweiß bereits vor dem abläutern ausgeflockt hat. Beim Abläutern hatte ich dann nie dagewesene Probleme, es lief einfach nicht, wo ich sonst ratz-fatz fertig war. Ich gehe davon aus, dass mir das Eiweis und der verkleisterte Stärkerest die Spelzen verklebt haben. Gibt es sonst eine andere Erklärung dafür? Quetschen tue ich mit einem kleinen Müsli-Flocker, von dem ich inzwischen enttäuscht bin. beim Handkurbeln braucht man etwa 30min. für 4kg, daher habe ich einen Trichter und einen Scheibenwischermotor drangebaut. Leider dauert auch das noch viel zu lange, außerdem ist ein nachstopfen mit der Hand erforderlich, sonst dreht das superteil früher ode