From amckay at neap.net Fri Oct 1 00:49:36 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Fri Oct 1 00:46:32 2004 Subject: [HBF] "Rheinheitsgebot" ??? Message-ID: <2975.172.30.99.112.1096584576.squirrel@172.30.99.112> Ein bekannter von mir behauptet, dass "Rheinheitsgebot" eine gueltige Rechtschreibung von "Reinheitsgebot" ist - weil "seine deutsche Frau so sagt". Stimmt das wirklich? Irgend-wie glaube ich nicht, aber wollte sowieso mal fragen. -- http://www.bodensatz.com/ The Beer Site™ From grog at lemis.com Fri Oct 1 01:08:01 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Oct 1 01:08:13 2004 Subject: [HBF] "Rheinheitsgebot" ??? In-Reply-To: <2975.172.30.99.112.1096584576.squirrel@172.30.99.112> References: <2975.172.30.99.112.1096584576.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <20040930230801.GS46815@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 30 September 2004 at 18:49:36 -0400, Alan McKay wrote: > > Ein bekannter von mir behauptet, dass "Rheinheitsgebot" eine gueltige > Rechtschreibung von "Reinheitsgebot" ist - weil "seine deutsche Frau so > sagt". Ein bisschen mehr Erklärung (und Überlegung) wäre besser. > Stimmt das wirklich? Irgend-wie glaube ich nicht, aber wollte > sowieso mal fragen. Gut, der Rhein ist heutzutage viel weniger verschumutzt als noch vor einigen Jahrzehnten, aber das heißt noch lange nicht, dass man "rein" und "Rhein" gleichsetzen darf. Würdest Du zum Brauen Reinwasser statt reines Wasser verwenden? Ich kann's nicht begreifen, wie Dein Bekannter bzw. seine Frau zu so einem blödsinnigen Schluss kommen könnten. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041001/e92935f5/attachment.bin From natko.katicic at chello.at Fri Oct 1 19:40:01 2004 From: natko.katicic at chello.at (Natko Katicic) Date: Fri Oct 1 19:40:11 2004 Subject: [HBF] "Rheinheitsgebot" ??? In-Reply-To: <20040930230801.GS46815@wantadilla.lemis.com> References: <2975.172.30.99.112.1096584576.squirrel@172.30.99.112> <20040930230801.GS46815@wantadilla.lemis.com> Message-ID: Laut Duden, Rechtschreibung der deutschen Sprache. - 21. Auflage Seite 615, ist "Reinheitsgebot" die einzige Schreibweise für das Gesetz für das brauen von Bier in Deutschland. n. On Oct 1, 2004, at 1:08 AM, Greg 'groggy' Lehey wrote: On Thursday, 30 September 2004 at 18:49:36 -0400, Alan McKay wrote: > > Ein bekannter von mir behauptet, dass "Rheinheitsgebot" eine gueltige > Rechtschreibung von "Reinheitsgebot" ist - weil "seine deutsche Frau so > sagt". Ein bisschen mehr Erklärung (und Überlegung) wäre besser. > Stimmt das wirklich? Irgend-wie glaube ich nicht, aber wollte > sowieso mal fragen. Gut, der Rhein ist heutzutage viel weniger verschumutzt als noch vor einigen Jahrzehnten, aber das heißt noch lange nicht, dass man "rein" und "Rhein" gleichsetzen darf. Würdest Du zum Brauen Reinwasser statt reines Wasser verwenden? Ich kann's nicht begreifen, wie Dein Bekannter bzw. seine Frau zu so einem blödsinnigen Schluss kommen könnten. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/natko.katicic%40chello.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From grog at lemis.com Sat Oct 2 02:57:07 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sat Oct 2 02:57:19 2004 Subject: [HBF] "Rheinheitsgebot" ??? In-Reply-To: References: <2975.172.30.99.112.1096584576.squirrel@172.30.99.112> <20040930230801.GS46815@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <20041002005707.GF460@wantadilla.lemis.com> On Friday, 1 October 2004 at 19:40:01 +0200, Natko Katicic wrote: > On Oct 1, 2004, at 1:08 AM, Greg 'groggy' Lehey wrote: >> On Thursday, 30 September 2004 at 18:49:36 -0400, Alan McKay wrote: >>> >>> Ein bekannter von mir behauptet, dass "Rheinheitsgebot" eine gueltige >>> Rechtschreibung von "Reinheitsgebot" ist - weil "seine deutsche Frau so >>> sagt". >> >> Ich kann's nicht begreifen, wie Dein Bekannter bzw. seine Frau zu so >> einem blödsinnigen Schluss kommen könnten. > > Laut Duden, Rechtschreibung der deutschen Sprache. - 21. Auflage > Seite 615, ist "Reinheitsgebot" die einzige Schreibweise für das > Gesetz für das brauen von Bier in Deutschland. Was weiß Duden? Eine andere, noch gültigere Schreibweise ist "Deutsches Biergesetz". Mit Reinheit hat das Gesetz schon längst nichts mehr zu tun: Das Wort "Reinheit" kommt darin nicht einmal vor. http://www.jura.uni-sb.de/BGBl/TEIL1/1993/19931400.1.HTML Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041002/269576df/attachment.bin From eogris at gmx.at Sat Oct 2 08:33:20 2004 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Sat Oct 2 08:34:31 2004 Subject: [HBF] "Rheinheitsgebot" ??? References: <2975.172.30.99.112.1096584576.squirrel@172.30.99.112><20040930230801.GS46815@wantadilla.lemis.com> <20041002005707.GF460@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <002f01c4a849$b64439a0$f608510a@albireo> Der "Duden" ist "DAS" deutsche Wörterbuch. Was im Duden steht, das gilt normalerweise. http://www.duden.de/ Reinheitsgebot schreibt man heutzutage sicher ohne "h" (nach dem R), möglicherweise hat man es im Mittelalter noch mit h geschrieben, vielleicht weiss da jemand etwas darüber. Das Reinheitsgebot selber trägt jedenfalls nicht diese Überschrift, sondern: "Wie das Bier Summer und Winter auf dem Land sol geschenkt und prauen werden" Wie man sieht stimmt das mit der heutigen Grammatik und REchtschreibung auch nicht¨ganz überein. http://www.brauer-bund.de/bierfans/rein.htm http://brewery.org/library/ReinHeit.html lg Erhard ----- Original Message ----- From: "Greg 'groggy' Lehey" To: "Natko Katicic" Cc: "Hausbrauerforum" Sent: Saturday, October 02, 2004 2:57 AM Subject: Re: [HBF] "Rheinheitsgebot" ??? _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/eogris%40gmx.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From amckay at neap.net Sat Oct 2 14:09:54 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sat Oct 2 14:06:49 2004 Subject: [HBF] 'Rheinheitsgebot' ??? In-Reply-To: <002f01c4a849$b64439a0$f608510a@albireo> References: <2975.172.30.99.112.1096584576.squirrel@172.30.99.112><20040930230801.GS46815@wantadilla.lemis.com> <20041002005707.GF460@wantadilla.lemis.com> <002f01c4a849$b64439a0$f608510a@albireo> Message-ID: <1740.172.30.99.112.1096718994.squirrel@172.30.99.112> > Reinheitsgebot schreibt man heutzutage sicher ohne "h" (nach dem R), > möglicherweise hat man es im Mittelalter noch mit h geschrieben, > vielleicht > weiss da jemand etwas darüber. Nein, dass wuerde uns duden.de auch mal sagen. Schlag auf duden.de nach z.B. 'roth' nach. From amckay at neap.net Sat Oct 2 14:12:40 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sat Oct 2 14:09:34 2004 Subject: [HBF] Relax. Don't Worry. Have a Homebrew Message-ID: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> Wie wuerde man am besten dieses Sprichwort auf deutsch uebersetzen? Beruhig dich. Mach dir keine Sorge. Trink doch ein Selbstgebrautes. Entspann dich. Aergere dich nich. Trink doch ein Heimbrau. noch etwas? Was meint ihr? cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ The Beer Site™ From amckay at neap.net Sat Oct 2 17:31:56 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sat Oct 2 17:28:50 2004 Subject: [HBF] Relax. Don't Worry. Have a Homebrew In-Reply-To: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> References: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <2236.172.30.99.112.1096731116.squirrel@172.30.99.112> Uebrigens - damit gemeint wird : Was sollte man tun, falls etwas beim Brauen schieflaeuft -- http://www.bodensatz.com/ The Beer Site™ From d.gehrke at web.de Sat Oct 2 20:54:58 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Sat Oct 2 20:55:21 2004 Subject: [HBF] Relax. Don't Worry. Have a Homebrew In-Reply-To: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> References: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: Am Sat, 2 Oct 2004 08:12:40 -0400 (EDT) hat Alan McKay geschrieben: > Wie wuerde man am besten dieses Sprichwort auf deutsch uebersetzen? > > Beruhig dich. Mach dir keine Sorge. Trink doch ein Selbstgebrautes. > Entspann dich. Aergere dich nich. Trink doch ein Heimbrau. don't worry, be happy gruss dieter From amckay at neap.net Sun Oct 3 06:24:58 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sun Oct 3 06:21:53 2004 Subject: [HBF] Relax. Don't Worry. Have a Homebrew In-Reply-To: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> References: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <3737.172.30.99.112.1096777498.squirrel@172.30.99.112> > Beruhig dich. Mach dir keine Sorge. Trink doch ein Selbstgebrautes. > Entspann dich. Aergere dich nich. Trink doch ein Heimbrau. Naja, die sind alle aber zu lang - so verlieren wir die Simplizitaet des Englischen. Wie waere es dann mit : Ganz ruhig. Keine Sorge. Geniess doch ein Selbstgebrautes. Gibt es ein kurzeres Wort fuer "Selbstgebrautes"? cheers, -Alan From ro2300 at gmx.de Sun Oct 3 17:39:40 2004 From: ro2300 at gmx.de (robert hoelzl) Date: Sun Oct 3 17:39:15 2004 Subject: [HBF] speisebhaelter Message-ID: <004801c4a95f$33f1fa20$20f406d5@robo> hallo brauer wie bewahrt ihr eure speise auf und in welchen behaeltern. Ich moechte naemlich von der methode gruen schlauchen auf speise gabe umsteigen.Ausschlagmenge 50l speisegabe 5-8l.Ich moechte naemlich nicht 10-16 flaschen vorbereiten,wie hubert in seinem buch schreibt. gruss robo From d.gehrke at web.de Sun Oct 3 18:11:34 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Sun Oct 3 18:12:01 2004 Subject: [HBF] speisebhaelter In-Reply-To: <004801c4a95f$33f1fa20$20f406d5@robo> References: <004801c4a95f$33f1fa20$20f406d5@robo> Message-ID: hi robo, bei mir ist der ausschlag eher 3x so hoch und ich mache die nachgärung in normalen 30 oder 50l bierkegs. am brautag sterilisiere ich die fässer mit dampf und fülle direkt die benötigte menge speise noch heiss und also steril ein. am ende der hauptgärung wird dann das grünr einfach draufgegossen, hat bis jetzt immer prima geklappt. mit der entsprechenden apparatur kann man dann auch wunderbar eventuellen überdruck ablassen. mfg dieter Am Sun, 3 Oct 2004 17:39:40 +0200 hat robert hoelzl geschrieben: > hallo brauer > wie bewahrt ihr eure speise auf und in welchen behaeltern. > Ich moechte naemlich von der methode gruen schlauchen auf speise gabe > umsteigen.Ausschlagmenge 50l speisegabe 5-8l.Ich moechte naemlich nicht > 10-16 flaschen vorbereiten,wie hubert in seinem buch schreibt. > gruss robo > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > ndern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/d.gehrke%40web.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik -- From grog at lemis.com Mon Oct 4 02:41:17 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Mon Oct 4 02:41:27 2004 Subject: [HBF] Relax. Don't Worry. Have a Homebrew In-Reply-To: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> References: <1743.172.30.99.112.1096719160.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <20041004004117.GR460@wantadilla.lemis.com> On Saturday, 2 October 2004 at 8:12:40 -0400, Alan McKay wrote: > Wie wuerde man am besten dieses Sprichwort auf deutsch uebersetzen? > > Beruhig dich. Mach dir keine Sorge. Trink doch ein Selbstgebrautes. > Entspann dich. Aergere dich nich. Trink doch ein Heimbrau. > noch etwas? > > Was meint ihr? Den Spruch habe ich auf Englisch nie gemocht. Warum soll man ihn mit Biegen und Brechen [also] auf Deutsch übersetzen? Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041004/c0046a70/attachment.bin From grog at lemis.com Mon Oct 4 05:12:09 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Mon Oct 4 05:12:17 2004 Subject: [HBF] Europabesuch Message-ID: <20041004031209.GW460@wantadilla.lemis.com> Mitte des Monats fliege ich nach Europa, um fast 3 Wochen im Raum Frankfurt/Zürich/München/Prag und umliegenden Orten zu verbringen. Ich würde mich freuen, einige von Euch kennenzulernen. Wer hat Lust? Kleinere Umwege (etwa bis 100 km) kann ich machen. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041004/ba6c9788/attachment.bin From grog at lemis.com Mon Oct 4 05:26:57 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Mon Oct 4 05:27:04 2004 Subject: [HBF] Europabesuch Message-ID: <20041004032657.GA460@wantadilla.lemis.com> Mitte des Monats fliege ich nach Europa, um fast 3 Wochen im Raum Frankfurt/Zürich/München/Prag und umliegenden Orten zu verbringen. Ich würde mich freuen, einige von Euch kennenzulernen. Wer hat Lust? Kleinere Umwege (etwa bis 100 km) kann ich machen. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. From grog at lemis.com Thu Oct 7 01:23:29 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Thu Oct 7 01:23:45 2004 Subject: [HBF] Europabesuch Message-ID: <20041006232329.GP1350@wantadilla.lemis.com> Nächste Woche fliege ich nach Europa, um fast 3 Wochen im Raum Frankfurt/Zürich/München/Prag und umliegenden Orten zu verbringen. Ich würde mich freuen, einige von Euch kennenzulernen. Wer hat Lust? Kleinere Umwege (etwa bis 100 km) kann ich machen. -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041007/52014911/attachment.bin From albarrob at soon.ch Thu Oct 7 17:35:39 2004 From: albarrob at soon.ch (Albert Barrachina) Date: Fri Oct 8 09:30:46 2004 Subject: [HBF] ethymologie bier References: Message-ID: <000201c4ad08$ee2285c0$8afc2a51@AlbertBarrachinaRobert> Für diejenigen die keine Lust ein solches Artikel zu lesen hätten, kann ich endlich ei Paar Sachen erklären: 1.- Bier ( Message-ID: <000001c4aeba$4eb2fe80$6901a8c0@bibi> Hallo Braukollegen, in einigen Berichten hier im Forum war bereits über den Einfluß des pH-Wertes beim Maischen zu lesen. Da der pH-Wert neben der Temperatur einen wesentlichen Einfluß auf die Aktivität der Enzyme hat, ist es sinnvoll, den pH-Wert der Maische in den für die Enzyme optimalen Bereich zu senken. Für die ß-Amylase wird z.B. ein pH-Wert von 5,4 - 5,5 als Optimum angegeben. Wolfgang Kunze empfiehlt sogar eine Absenkung des Maische-pH-Wertes auf 5,1 bis 5,2(Kunze, Technologie Brauer und Mälzer, S. 211). Aufgrund der Restalkalität des Brauwassers wird jedoch dieser pH-Wert nicht erreicht. Durch Zugabe von Mineralsalzen und/oder Milchsäure kann der pH-Wert entsprechend gesenkt werden. Eine Berechnung der Zugaben wird im Buch von Hubert Hanghofer angegeben. Bei der Messung des pH-Wertes in der Maische ergibt sich das Problem, dass der pH-Wert temperaturabhängig ist. Abgesehen von der pH-Elektrode (dieser Messfehler wird bei besseren Geräte kompensiert) ist auch der pH-Wert der Maische nicht konstant. Ich habe einmal den pH-Verlauf gemessen und als Ergebniss bekommen, dass der pH-Wert im Bereich von 20°C und 60°C um fast 0,1 fällt (von ca. 5,9 auf 5,8 bei einer Weizenbier-Vorderwürze). Der pH-Wert der Maische ist bei höhreren Temperaturen niedriger! Daraus folgt, dass bei einer Maischetemperatur von 60°C der angezeigte pH-Wert um ca. 0,1 zu niedrig ist. Diese Abweichung ist sicherlich nicht sehr groß. Aber wer die Möglichkeit hat, den pH-Wert der Maische zu messen, sollte dieses berücksichtigen. Die Messwerte sind in der anhängenden Excel-Tabelle zu sehen. Oder schickt eine kurze Mail an mhoyer@gmx.de, ich werde Euch diese gerne zusenden. Ich würde mich freuen, wenn auch andere einmal den Temperturverlauf des pH-Wertes messen würden, um einen Vergleich der Messergebnisse vornehmen zu können. Viele Grüße und Gut Sud Manfred From atelier.laube at t-online.de Mon Oct 11 10:00:49 2004 From: atelier.laube at t-online.de (Hartmut Laube) Date: Mon Oct 11 10:01:29 2004 Subject: [HBF] PH Wert der Maische Message-ID: Servus Miteinander! Ich messe mit solchen PH Teststreifen und stelle meinen PH wert in der Maische mit Sauermalz ein. Ist sicher ungenauer als mit einem PH Meter, und Zehntel kann man mit den Streifen eh' nicht unterscheiden. Gebe mein Sauermalz immer erst nach der 10 minütigen Eiweißrast (PH 5,9), und falle nach Gabe von 6% Sauermalz von der Gesamtschüttung auf PH 5,5. Das mache ich nur bei Hellen Bieren so, bei Dunklem lasse ich das Sauermalz weg. Was sollte ich anders machen, und warum? Gehe jetzt in den Keller, meinen "Sympatisator"© sieden, damit er bis zur Fastenzeit gut durchgereift ist. Gruß und gut Sud allezeit wünscht der Hartmut From t.rohner at bluewin.ch Mon Oct 11 10:35:28 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Oct 11 10:53:30 2004 Subject: [HBF] PH-Wert Maische Message-ID: <416A45D0.6000005@bluewin.ch> Hallo Zusammen PH-Messungen mit einem schlecht gewarteten, oder billigen Messgerät würde ich nicht trauen. Zumindest nicht auf die Kommastellen, die sie anzeigen. Wenn man so ein Gerät ernsthaft nutzen will, sollte man auch immer Kalibrier und Bufferlösung zur Hand haben. Ich habe wieder auf Teststreifen umgestellt. Die Genauigkeit reicht mir und der Aufwand ist geringer. Messungen mach ich nur bei hellen Bieren, aber auch hier kann ich die Korrekturen nach Gefühl vornehmen. Die sporadisch vorgenommene Messung bestätigt dies jeweils. Cheers Thomas From mash at karo5.de Mon Oct 11 18:07:22 2004 From: mash at karo5.de (Martin Stoll-Hafkus) Date: Mon Oct 11 17:56:56 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?unbekannter_Malzsch=E4dling?= In-Reply-To: <200410101121.i9ABL04H029061@mailin.webmailer.de> Message-ID: <009d01c4afac$64d89dd0$3202a8c0@mashatkaro5> Moin, Moin Kollegen, mir ist gestern in einem Sack dunklem Malz ein (mir) bislang unbekannter Schädling begegnet. Er ist mit dem bloßen Auge kaum zu sehen, vielleicht max. 1/3 mm groß. Der Malzsack stand zwei Jahre ungeöffnet und hatte kein Plastikinlay. Das Malz war schon weitgehend zerbröselt und tausende von kleinen sich bewegenden Punkten waren zusehen. Ich hab die Jungs dann freigelassen (Komposthaufen) und einen unters Mikroskop gelegt. Dabei hab ich ihn wohl etwas zu heftig gedrückt, es war leider nicht mehr viel zu erkennen. Jedenfalls konnte ich stachlig beharrte Beine ausmachen. Ist vielleicht ein Malzschädlingsexperte unter uns? fragt und grüßt Martin Stoll-Hafkus From grog at lemis.com Tue Oct 12 04:16:05 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Oct 12 04:16:48 2004 Subject: [HBF] PH-Wert Maische In-Reply-To: <416A45D0.6000005@bluewin.ch> References: <416A45D0.6000005@bluewin.ch> Message-ID: <20041012021605.GZ1140@wantadilla.lemis.com> On Monday, 11 October 2004 at 10:35:28 +0200, Thomas Rohner wrote: > Hallo Zusammen > > PH-Messungen mit einem schlecht gewarteten, oder billigen > Messgerät würde ich nicht trauen. Zumindest nicht auf die > Kommastellen, die sie anzeigen. > Wenn man so ein Gerät ernsthaft nutzen will, sollte man auch > immer Kalibrier und Bufferlösung zur Hand haben. Gut, "Kalibrierer" ist wohl ein anderes Wort für "Schraubenzieher". Das mit der Pufferlösung stimmt aber. Mein Gerät lag um pH 0,4 daneben. Danach bleibt es aber mehrere Monate relativ genau (weniger als pH 0,1). > Ich habe wieder auf Teststreifen umgestellt. Die Genauigkeit reicht > mir und der Aufwand ist geringer. Kann ich nicht nachvollziehen. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041012/70cc4472/attachment.bin From grog at lemis.com Tue Oct 12 04:17:48 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Oct 12 04:18:08 2004 Subject: [HBF] unbekannter =?iso-8859-1?Q?Malzs?= =?iso-8859-1?Q?ch=E4dling?= In-Reply-To: <009d01c4afac$64d89dd0$3202a8c0@mashatkaro5> References: <200410101121.i9ABL04H029061@mailin.webmailer.de> <009d01c4afac$64d89dd0$3202a8c0@mashatkaro5> Message-ID: <20041012021748.GA1140@wantadilla.lemis.com> On Monday, 11 October 2004 at 18:07:22 +0200, Martin Stoll-Hafkus wrote: > Moin, Moin Kollegen, > > mir ist gestern in einem Sack dunklem Malz ein (mir) bislang unbekannter > Schädling begegnet. > > Er ist mit dem bloßen Auge kaum zu sehen, vielleicht max. 1/3 mm groß. > Der Malzsack stand zwei Jahre ungeöffnet und hatte kein Plastikinlay. Das ist wohl die Art, wie Mutter Natur Dir sagt, dass das Malz wegzuschmeißen ist :-) > Das Malz war schon weitgehend zerbröselt und tausende von kleinen > sich bewegenden Punkten waren zusehen. Farbe? Schwarze könnten Wiebel sein. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041012/f83c01c2/attachment.bin From KloppmannMH at hansenet.de Tue Oct 12 07:47:22 2004 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Tue Oct 12 07:47:12 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_unbekannter_Malzsch=E4dling?= In-Reply-To: <009d01c4afac$64d89dd0$3202a8c0@mashatkaro5> Message-ID: <001601c4b01e$f1f306c0$0200a8c0@kabeljau> Nach der Größe zu urteilen handelt es sich um Staubläuse, die aber kaum als Getreideschädlinge selbst auftreten. Sie leben von Schimmelpilzen, die sich gerne auf Vorräten breit machen. Ich kenne die Tiere bei mir im Haus aus offenen und längere Zeit unbeobachtet gelassenen Mehl-, Gries-, Reis- oder Nudelpackungen. Auch nehme ich an, dass sie vom Abrieb, also Staub dieser Produkte leben. Zum selbständigen Zerbeissen von gröberem Material sind diese kleinen possierlichen Tierchen kaum in der Lage. Das Zerbröseln Deines Malzes haben wohl andere Organismen bewerkstelligt, vielleicht die Schimmelpilze, die diese kleinen Tierchen (Staubläuse) mit Sicherheit noch selbst verteilen und über ihren Kot auch mit anderen Nährstoffen versorgen. Machen kann man gegen diese Tiere nix. Alles gut verschliessen, auf geringe Umgebungsfeuchtigkeit achten - das ist so ziemlich alles, was einem bleibt. Die Tiere selbst kommen überall vor und können über jeden Luftzug mit ins Haus gelangen. Viele Grüße Matthias Kloppmann > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag > von Martin Stoll-Hafkus > Gesendet am: 11 October 2004 18:07 > An: hbf@lists.netbeer.org > Betreff: [HBF] unbekannter Malzschädling > > Moin, Moin Kollegen, > > mir ist gestern in einem Sack dunklem Malz ein (mir) bislang unbekannter > Schädling begegnet. > > Er ist mit dem bloßen Auge kaum zu sehen, vielleicht max. 1/3 mm groß. > Der Malzsack stand zwei Jahre ungeöffnet und hatte kein Plastikinlay. > Das Malz war schon weitgehend zerbröselt und tausende von kleinen sich > bewegenden Punkten waren zusehen. > Ich hab die Jungs dann freigelassen (Komposthaufen) und einen unters > Mikroskop gelegt. Dabei hab ich ihn wohl etwas zu heftig gedrückt, es > war leider nicht mehr viel zu erkennen. Jedenfalls konnte ich stachlig > beharrte Beine ausmachen. > > Ist vielleicht ein Malzschädlingsexperte unter uns? > > fragt und grüßt > Martin Stoll-Hafkus > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From ma.mueller at onlinehome.de Tue Oct 12 08:51:16 2004 From: ma.mueller at onlinehome.de (=?iso-8859-1?Q?Marianne_M=FCller?=) Date: Tue Oct 12 10:27:15 2004 Subject: [HBF] Hopfenpflanzen Message-ID: Hallo Sven, ich moechte gerne an meine Suedwand zwei Hopfen pflanzen. Da wir aber auf der rauhen Schwaebischen Alb wohnen auf 660 mtr. Hoehe weiss ich nicht ob die da wachsen oder im Winter erfrieren. Wenn du der Ansicht bist, dass das gelingt, waere ich ueber 2 Pflanzen gluecklich. Meine Anschrift: Marianne Mueller Ringinger Str. 13 89143 Blaubeuren Du kannst es per Nachnahme schicken oder bei Angabe der Kontonummer werde ich den Betrag sofort ueberweisen. Danke und Gruss ma.mueller From brau at moess.info Tue Oct 12 11:07:29 2004 From: brau at moess.info (Christian Moess) Date: Tue Oct 12 11:07:32 2004 Subject: [HBF] Hefesatz Moenchshof Kellerbier Message-ID: <10927.1097572049@www49.gmx.net> Hallo zusammen, war bisher nur stiller Mitleser, bin auch noch blutiger Anfaenger, aber eventuell interessiert das hier jemanden. Ich "zuechte" mir gerade aus einem Falschenboden-Hefesatz einen Starter, Ergebnisse (fertiges Bier) habe ich noch nicht. Der Bodensatz kommt von der Marke "Moenchshof" Typ "Kellerbier", ist das einzige Bier von denen mit Hefesatz. (Ich finde alle Sorten Bier von Moenchshof geschmacklich super) Da ich wissen wollte was ich da heranwachsen lasse habe ich bei der Brauerei nachgefragt und innerhalb von Stunden eine super Antwort bekommen die eventuell den einen oder anderen interessieren koennte, ich habe die entsprechende e-mail angehaengt. Gruss Christian --- Weitergeleitete Nachricht / Forwarded Message --- Date: Tue, 12 Oct 2004 10:46:44 +0200 From: "N., H." To: Subject: Moenchshof Kellerbier Sehr geehrter Herr Moess, vielen Dank für die Anfrage zu unserem Moenchshof Kellerbier. Zu Ihren Fragen: - Bei Kellerbier handelt es sich um ein untergaeriges Bier - Die Hauptgaertemperatur betraegt 9,5- 10,0 °C, die Lagerkellerttemperatur (Nachgaerung): - 0,5 °C - Die Flaschenhefe und Hauptgaerhefe sind identisch. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung. Mit freundlichen Grüßen aus der heimlichen Hauptstadt des Bieres gez. Dipl. Ing H. N. Leitung Technologie und Qualitätssicherung Kulmbacher Brauerei AG Lichtenfelser Strasse 9 95326 Kulmbach www.kulmbacher.de From mash at karo5.de Tue Oct 12 14:01:45 2004 From: mash at karo5.de (Martin Stoll-Hafkus) Date: Tue Oct 12 13:51:19 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_unbekannter_Malzsch=E4dling?= In-Reply-To: <001601c4b01e$f1f306c0$0200a8c0@kabeljau> Message-ID: <002001c4b053$3faf8c60$3202a8c0@mashatkaro5> Danke Matthias, ja, es sind Staubläuse, hab' ein gutes Foto dazu gefunden und sie wiedererkannt: http://home.t-online.de/home/secure/helpline.htm?urlw=http%3A//home.t-on line.de/home/secure/staublaus.htm Das Malz hat wohl mangels Plastikinlay im Sack Feuchtigkeit gezogen und ist dann angeschimmelt. Wer zu spät braut, den bestraft der Schimmel:-) Herzliche Grüße Martin Stoll-Hafkus -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Matthias Kloppmann [mailto:KloppmannMH@hansenet.de] Gesendet: Dienstag, 12. Oktober 2004 07:47 An: Hausbrauerforum Betreff: AW: [HBF] unbekannter Malzschädling Nach der Größe zu urteilen handelt es sich um Staubläuse, die aber kaum als Getreideschädlinge selbst auftreten. Sie leben von Schimmelpilzen, die sich gerne auf Vorräten breit machen. Ich kenne die Tiere bei mir im Haus aus offenen und längere Zeit unbeobachtet gelassenen Mehl-, Gries-, Reis- oder Nudelpackungen. Auch nehme ich an, dass sie vom Abrieb, also Staub dieser Produkte leben. Zum selbständigen Zerbeissen von gröberem Material sind diese kleinen possierlichen Tierchen kaum in der Lage. Das Zerbröseln Deines Malzes haben wohl andere Organismen bewerkstelligt, vielleicht die Schimmelpilze, die diese kleinen Tierchen (Staubläuse) mit Sicherheit noch selbst verteilen und über ihren Kot auch mit anderen Nährstoffen versorgen. Machen kann man gegen diese Tiere nix. Alles gut verschliessen, auf geringe Umgebungsfeuchtigkeit achten - das ist so ziemlich alles, was einem bleibt. Die Tiere selbst kommen überall vor und können über jeden Luftzug mit ins Haus gelangen. Viele Grüße Matthias Kloppmann > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org]Im > Auftrag von Martin Stoll-Hafkus Gesendet am: 11 October 2004 18:07 > An: hbf@lists.netbeer.org > Betreff: [HBF] unbekannter Malzschädling > > Moin, Moin Kollegen, > > mir ist gestern in einem Sack dunklem Malz ein (mir) bislang > unbekannter Schädling begegnet. > > Er ist mit dem bloßen Auge kaum zu sehen, vielleicht max. 1/3 mm groß. > Der Malzsack stand zwei Jahre ungeöffnet und hatte kein Plastikinlay. > Das Malz war schon weitgehend zerbröselt und tausende von kleinen sich > bewegenden Punkten waren zusehen. Ich hab die Jungs dann freigelassen > (Komposthaufen) und einen unters Mikroskop gelegt. Dabei hab ich ihn > wohl etwas zu heftig gedrückt, es war leider nicht mehr viel zu > erkennen. Jedenfalls konnte ich stachlig beharrte Beine ausmachen. > > Ist vielleicht ein Malzschädlingsexperte unter uns? > > fragt und grüßt > Martin Stoll-Hafkus > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From amckay at neap.net Tue Oct 12 14:31:35 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Tue Oct 12 14:28:25 2004 Subject: AW: [HBF] unbekannter =?iso-8859-1?Q?Malzsch=E4dling?= In-Reply-To: <002001c4b053$3faf8c60$3202a8c0@mashatkaro5> References: <001601c4b01e$f1f306c0$0200a8c0@kabeljau> <002001c4b053$3faf8c60$3202a8c0@mashatkaro5> Message-ID: <37289.172.30.99.22.1097584295.squirrel@172.30.99.22> > Wer zu spät braut, den bestraft der Schimmel:-) Ich lagere mein Malz nie in den ursprunglichen Tueten. Ich finde sie kaum in einem guten Zustand. Bei mir wird das Malz in doppelte Frierfachtueten umgepackt. Frierfachtueten sind viel dicker als andere. Ich verwende diejenigen mit Reisverschluss. Mit so aufbewahrtem Malz habe ich nach 4 Jahre gebraut, und es war wie frisch gekauft. cheers, -Alan From grog at lemis.com Wed Oct 13 10:33:04 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Oct 15 09:09:02 2004 Subject: [HBF] Hefesatz Moenchshof Kellerbier In-Reply-To: <10927.1097572049@www49.gmx.net> References: <10927.1097572049@www49.gmx.net> Message-ID: <20041013083304.GA692@eucla.lemis.com> On Tuesday, 12 October 2004 at 11:07:29 +0200, Christian Moess wrote: > Hallo zusammen, > > war bisher nur stiller Mitleser, bin auch noch blutiger Anfaenger, > aber eventuell interessiert das hier jemanden. > > Ich "zuechte" mir gerade aus einem Falschenboden-Hefesatz einen Starter, > Ergebnisse (fertiges Bier) habe ich noch nicht. > > Der Bodensatz kommt von der Marke "Moenchshof" Typ "Kellerbier", > ist das einzige Bier von denen mit Hefesatz. > (Ich finde alle Sorten Bier von Moenchshof geschmacklich super) > > Da ich wissen wollte was ich da heranwachsen lasse habe ich bei der > Brauerei nachgefragt und innerhalb von Stunden eine super Antwort > bekommen die eventuell den einen oder anderen interessieren koennte, > ich habe die entsprechende e-mail angehaengt. > > On Tue, 12 Oct 2004 10:46:44 +0200 schrieb "N., H.": > >> vielen Dank für die Anfrage zu unserem Moenchshof Kellerbier. >> Zu Ihren Fragen: >> >> - Bei Kellerbier handelt es sich um ein untergaeriges Bier >> - Die Hauptgaertemperatur betraegt 9,5- 10,0 °C, >> die Lagerkellerttemperatur (Nachgaerung): - 0,5 °C >> - Die Flaschenhefe und Hauptgaerhefe sind identisch. In der Tat! Das ist so eine Antwort, die keine Wünsche offen lässt (na gut, fast keine :-) Kulmbacher habe ich früher auch gern getrunken, ein schlechtes Bier ist es nicht. Allerdings wundert mich die Bezeichnung: Ein "Mönchshof" kenne ich nicht. Ich erinnere mich an ein "Reichelsbräu" o.Ä. Haben sie etwa die Handeslbezeichnungen abbgeändert? Jedenfalls halte ich das schon für einen Grund, bei meinem morgen anfangenden Deutschlandbesuch (befinde mich auf dem Wege, 10 km hoch über Alice Springs, Richtung Nord-West) eine Flasche davon einzukaufen und mitzubringen. In Australien ist es nämlich extrem schwer, alles im Entferntesten Lebendiges einzuführen, also auch Hefe. Damit wäre ein gültiger Umweg gegeben :-) Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From sperr at fh-biberach.de Fri Oct 15 09:49:08 2004 From: sperr at fh-biberach.de (Alexander Sperr) Date: Fri Oct 15 09:55:59 2004 Subject: [HBF] Hefesatz Moenchshof Kellerbier References: <10927.1097572049@www49.gmx.net> <20041013083304.GA692@eucla.lemis.com> Message-ID: <20041015075217.768ED2C559@mserv01.fh-biberach.de> Greg 'groggy' Lehey schrieb: > Kulmbacher habe ich früher auch gern getrunken, ein schlechtes Bier > ist es nicht. Allerdings wundert mich die Bezeichnung: Ein > "Mönchshof" kenne ich nicht. Ich erinnere mich an ein "Reichelsbräu" > o.Ä. Haben sie etwa die Handeslbezeichnungen abbgeändert? Es hat da AFAIK einen Zusammenschluß von vier Brauereien gegeben (Reichel, Sandler, EKU und Mönchshof) - heißen jetzt Kulmbacher Brauerei AG, siehe http://www.kulmbacher.de/de/klbag/001/002/001_002_ueberuns_geschichte.php die Namen Reichel und Sandler tauchen - warum auch immer - nicht mehr auf. > In Australien ist es nämlich extrem schwer, alles > im Entferntesten Lebendiges einzuführen, also auch Hefe. Damit wäre > ein gültiger Umweg gegeben :-) Das wird dann ja auch sicher nicht die einzige Flasche sein. Gruß, Alex. From b.landauer at utanet.at Fri Oct 15 10:33:21 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Fri Oct 15 10:33:20 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Message-ID: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo zusammen! Als Weihnachtsbier plane ich einen Sud mit Kartoffelstärke und einigen Gewürzen und wollte mich mal umhören ob jemand Erfahrungen mit Kartoffeln hat. Mich würde z.B. interessieren mit welcher Ausbeute ich rechnen kann. Soviel ich weiß hat normales Braumalz einen Stärkegehalt zw. 60 und 80%, beim selben Gewicht Kartoffelstärke sollte also die Ausbeute (dieses Anteils) um 40-50% höher sein. Liege ich da richtig? Wegen des fehlenden Eiweißes und der fehlenden Spelzen wollte ich ca. 9% Dinkelmalz dazugeben und evtl. auch noch Spelzen extra (ich läutere in der berühmten Camping-Kühlbox mit geschlitztem Kupferrohr). Für die Kartoffelmalzmenge hätte ich ca. 18% der Schüttung veranschlagt in der Hoffnung dass die Enzymstärke der Malze ausreicht. Dazu kommt dann noch ein Teil RoggenCaramalz, sehr zu empfehlen! Hier nochmal das geplante Rezept in der Übersicht: 64% Pilsener 9% Dinkel 9% RoggenCara 18% Kartoffelstärke mit lieben Grüßen aus Salzburg Bernhard From t.rohner at bluewin.ch Fri Oct 15 13:32:29 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Oct 15 13:26:19 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Message-ID: <416FB54D.9090504@bluewin.ch> Hallo Bernhard ein Bier mit Kartoffeln geistert mir auch schon länger im Kopf herum. Ich hab mal gelesen, dass sowas im Raum Stuttgart während des Krieges gebraut wurde. Näheres ist mir leider nicht bekannt, es ging aber dort auch um ca. 20-30% des Extrakts aus der Kartoffel. Du schreibst im geplanten Rezept von Kartoffelstärke. Wirst Du keine ganzen Kartoffeln verwenden? Bei 64% Pilsner Malz glaube ich, dass die Verzuckerung kein Problem sein sollte. Allfällige Resultate würden mich sehr interessieren. Cheers Thomas P.S. Morgen wird wieder mal ein Wiener-Bier gebraut. (100% Wiener Malz von Weyermann anstatt mit einer Lagerhefe mit K97 von DCL bei 16-17 Celsius vergoren) From b.landauer at utanet.at Fri Oct 15 17:14:28 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Fri Oct 15 17:15:06 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <416FB54D.9090504@bluewin.ch> Message-ID: <001301c4b2c9$c852b290$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Thomas! > Du schreibst im geplanten Rezept von Kartoffelstärke. > Wirst Du keine ganzen Kartoffeln verwenden? Vermutlich könnte man die Kartoffeln auch einfach reiben. Außer Wasser (70%) und Stärke ist in einer Kartoffeln eh nix drin, deshalb dachte ich die Stärke ist eigtl. alles was mich interessiert... aber vielleicht überleg ich mir das nochmal. > Allfällige Resultate würden mich sehr interessieren. Ich werde berichten! > P.S. Morgen wird wieder mal ein Wiener-Bier gebraut. > (100% Wiener Malz von Weyermann anstatt mit > einer Lagerhefe mit K97 von DCL bei 16-17 Celsius > vergoren) Na dann Gut Sud! lG Bernhard From amckay at neap.net Fri Oct 15 22:07:02 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Fri Oct 15 22:03:49 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254> > Als Weihnachtsbier plane ich einen Sud mit Kartoffelstärke und einigen > Gewürzen und wollte mich mal umhören ob jemand Erfahrungen mit Kartoffeln > hat. Was is Kartoffelstärke? Mit Kartoffeln habe ich schon gebraut, aber mit ganz normalen. From b.landauer at utanet.at Sat Oct 16 11:57:54 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sat Oct 16 11:58:04 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254> Message-ID: <000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Alan! > Was is Kartoffelstärke? Ist nichts andreres als die pure Stärke (engl. starch) die man in jedem Supermarkt kaufen kann. Wenn du schon mal Kartoffelpuffer gekocht haben solltest: Lässt man die geriebenen Kartoffeln eine Zeit lang stehen dann setzt sich am Boden des Gefäßes unter dem vielen Wasser ein weißes Pulver ab - das sind die Stärkemoleküle aus der Kartoffel. > Mit Kartoffeln habe ich schon gebraut, > aber mit ganz normalen. Wie hast du das gemacht? Einfach die geriebenen Kartoffeln mit vermaischt? Wie hoch war der Schüttungsanteil und wie das Ergebnis?? Würde mich natürlich sehr interessieren! bis dann Bernhard From amckay at neap.net Sat Oct 16 17:49:31 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sat Oct 16 17:46:19 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254> <000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112> > Wie hast du das gemacht? Einfach die geriebenen Kartoffeln mit vermaischt? Ich habe erst mal Mashed Potatoes (Kartoffelmuss wie beim Abendessen) gemacht - dann in die Maische eingegeben. Wie ich mich daran erinnere (schon 5 or 6 Jahren her), lies ich die Temperatur des Musses bis unten auf Rasttemperatur fallen, damit der Muss die Maischtemperatur nicht veraendert. > Wie hoch war der Schüttungsanteil und wie das Ergebnis?? Etwa 10%-15%. Aber das Kartoffelmass war sehr viel, weil sie 80% aus wasser bestehen. Das Ergebnis war sehr gut. Kartoffel sind sehr neutral - man bekommt keinen Geschmack draus. Noch neutraler als Reis finde ich, wenn das ueberhaupt moeglich ist. Damals habe ich mit vielen verschiedenen Staerken 'rumgespielt. Mit Kartoffeln habe ich 2 oder 3 mal gebraut. cheers, -Alan From b.landauer at utanet.at Sat Oct 16 20:43:04 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sat Oct 16 20:44:34 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd><4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254><000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <000c01c4b3b0$2c4a7670$fe78a8c0@nameg792ov3myd> > Ich habe erst mal Mashed Potatoes (Kartoffelmuss wie beim Abendessen) > gemacht Das heißt also du hast die Kartoffeln zuerst gekocht und dann geschält und zerstampft? Ich glaube dann sollte ich eigtl. keine Probleme kriegen wenn ich einfach die rohen Kartoffeln mit der Küchenmaschine fein reibe und das Ganze zur Schüttung dazugebe. Das zusätzliche Wasser kann ich ja einfach vom Brauwasser abziehen. Vielleicht lasse ich sogar einafch die Schalen auf den Kartoffeln - mal sehen... Danke für deinen Erfahrungsbericht! Scheint hier nicht viele zu geben die schon Kartoffelbrauer sind, oder? alles Liebe Bernhard From amckay at neap.net Sat Oct 16 21:36:57 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sat Oct 16 21:33:43 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <000c01c4b3b0$2c4a7670$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd><4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254><000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112> <000c01c4b3b0$2c4a7670$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <3245.172.30.99.112.1097955417.squirrel@172.30.99.112> > Das heißt also du hast die Kartoffeln zuerst gekocht und dann geschält und > zerstampft? genau > Ich glaube dann sollte ich eigtl. keine Probleme kriegen wenn ich einfach > die rohen Kartoffeln mit der Küchenmaschine fein reibe und das Ganze zur > Schüttung dazugebe. ich stimme zu > Vielleicht lasse ich sogar einafch die Schalen auf > den Kartoffeln - mal sehen... wuerde mMn nichts schaden > Danke für deinen Erfahrungsbericht! Scheint hier nicht viele zu geben die > schon Kartoffelbrauer sind, oder? Die brauen wohl alle nach dem Reinheitsgebot ;-) From b.landauer at utanet.at Sat Oct 16 22:19:18 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sat Oct 16 22:19:24 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd><4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254><000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd><2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112><000c01c4b3b0$2c4a7670$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <3245.172.30.99.112.1097955417.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <000d01c4b3bd$6ca65f10$fe78a8c0@nameg792ov3myd> > Die brauen wohl alle nach dem Reinheitsgebot ;-) In dem Fall wird sich meine Reinheit wohl darauf beschränken, die Kartoffeln vorher zu waschen 8-))) From t.rohner at bluewin.ch Sun Oct 17 10:50:54 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Sun Oct 17 10:44:40 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Message-ID: <4172326E.6080105@bluewin.ch> Hallo Bernhard habe ich das richtig verstanden, Du willst die Kartoffeln roh durch die Reibe lassen und dann der Maische hinzugeben? Was ich so gelesen habe, wird bei Rohfruchtzugabe normalerweise gekocht. Damit die Stärke verkleistert und von den Malzenzymen verzuckert werden kann. Daher ist Alan's Kartoffelbreimethode sicher sinnvoll. (Salz und Gewürze musst Du ja keine dazugeben ;-) In den USA wird auch gerne Kürbis zum brauen verwendet. Ist wahrscheinlich ähnlich zu verwenden wie Kartoffeln. Ich hab mal in NYC so ein Pumpkin-Ale probiert. Auf Englisch sollte dazu einiges zu finden sein. z.B. im HBD-Archiv wie hier. http://hbd.org/hbd/archive/3728.html#3728-15 oder hier http://brewery.org/cm3/recs/08_36.html hier wird der Kürbis im Ofen gekocht(geröstet), dann zu Brei gemixt und der Maische hinzugegeben. Wäre vielleicht auch eine Methode, die Kartoffeln zu vierteln und im Ofen eine leichte Kruste zu geben. Damit etwas Röstaroma von den Kartoffeln kommt. Cheers Thomas From b.landauer at utanet.at Sun Oct 17 13:10:11 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sun Oct 17 13:10:37 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <4172326E.6080105@bluewin.ch> Message-ID: <000c01c4b439$edb4a130$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Thomas! > Was ich so gelesen habe, wird bei Rohfruchtzugabe > normalerweise gekocht. Damit die Stärke verkleistert > und von den Malzenzymen verzuckert werden kann. Die Malz-Stärke verkleistert beim Maischen - warum sollte das die Kartoffel-Stärke nicht auch tun? Zum Thema Rohfrucht: Ich habe hin und wieder Haferflocken mitverwendet, die habe ich auch nicht gekocht - nicht mal zerkleinert! > (Salz und Gewürze musst Du ja keine dazugeben ;-) Da es ja ein Weihnachtsbier werden soll, werde ich es eher mit Nelken etc. versuchen... Aber ich kann ja später mal ein so eine Art Rösti-Bier versuchen ;-) > In den USA wird auch gerne Kürbis zum brauen verwendet. Das wollte ich demnächst auch versuchen - danke für die links! Was ich bisher so gefunden habe, kippen die meistn aber einfach Kürbis aus der Dose (!) in die Maische - scheint mir eine typisch amerikanische Methode... Sorry folks! > Wäre vielleicht auch eine Methode, die Kartoffeln > zu vierteln und im Ofen eine leichte Kruste zu geben. > Damit etwas Röstaroma von den Kartoffeln kommt. Das klingt auch wirklich interessant! - aber ich kann doch nicht das ganze Jahr nur Kartoffel-Rezepte ausprobieren - wer macht noch mit? From amckay at neap.net Sun Oct 17 15:08:47 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sun Oct 17 15:05:36 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <4172326E.6080105@bluewin.ch> References: <4172326E.6080105@bluewin.ch> Message-ID: <41409.172.30.99.22.1098018527.squirrel@172.30.99.22> > normalerweise gekocht. Damit die Stärke verkleistert > und von den Malzenzymen verzuckert werden kann. Ja, dass fiel mir auch gestern ein. Aber was ist die Verkleistungstemperatur von Kartoffeln? Falls sie bei Maischentemperaturen liegt, dann gibt es kein Problem. From amckay at neap.net Sun Oct 17 15:11:58 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sun Oct 17 15:08:45 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <000c01c4b439$edb4a130$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <4172326E.6080105@bluewin.ch> <000c01c4b439$edb4a130$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <41416.172.30.99.22.1098018718.squirrel@172.30.99.22> > Die Malz-Stärke verkleistert beim Maischen - warum sollte das die > Kartoffel-Stärke nicht auch tun? Jede Staerke hat eine eigene Verkleistungstemperatur. Bei manchen muss unbedingt gekocht werden. > Zum Thema Rohfrucht: Ich habe hin und wieder Haferflocken mitverwendet, > die habe ich auch nicht gekocht - nicht mal zerkleinert! Flocken sind bei der Herstellung der Flocken schon verkleistert worden. > Das wollte ich demnächst auch versuchen - danke für die links! > Was ich bisher so gefunden habe, kippen die meistn aber einfach Kürbis aus > der Dose (!) in die Maische - scheint mir eine typisch amerikanische > Methode... Sorry folks! Ja, dass habe ich auch ein paar mal gemackt. Aber nur aus der Dose. cheers, -Alan From b.landauer at utanet.at Mon Oct 18 00:02:43 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Oct 18 09:44:30 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <4172326E.6080105@bluewin.ch><000c01c4b439$edb4a130$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <41416.172.30.99.22.1098018718.squirrel@172.30.99.22> Message-ID: <000201c4b4e6$4c2a87f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> > Jede Staerke hat eine eigene Verkleistungstemperatur. > Bei manchen muss unbedingt gekocht werden. Ich habe mich im Internet umgesehen und las unter http://www.foodnews.ch/x-plainmefood/20_lebensmittel/Staerke.html dass Kartoffelstärke eine Verkleisterungstemperatur von 58-66° C haben soll, Gerste 56-62° C - das ist wohl kein nennenswerter Unterschied! > Flocken sind bei der Herstellung der Flocken schon verkleistert worden. Nicht die ganz gewöhnlichen Haferflocken für Müslis etc. die ich verwende. Die sind nur gequetscht sonst nichts. Hafer hat übrigens laut obiger Homepage dieselbe Verkleisterungstemperatur woe Gerste... Über Kürbis konnte ich leider bisher keine Details finden - sollte jemand fündig werden, bitte melden! > Ja, dass habe ich auch ein paar mal gemackt. Aber nur aus der Dose. Sind die Dosenkürbisse schon gekocht? From t.rohner at bluewin.ch Mon Oct 18 10:15:41 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Oct 18 10:16:40 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Message-ID: <41737BAD.9040807@bluewin.ch> Hallo Bernhard Bei gemälztem Getreide werden die "Stärke umschliessenden Hüllen" (den wissenschaftlichen Namen dieser "Hüllen" müsste ich nachschauen) beim Mälzen bzw. Keimen zum Teil schon abgebaut. Bei Haferflocken passiert das in der Quetsche, wie Alan schon gesagt hat. Es ist aber bestimmt was dahinter, wenn die Profis Rohfrucht zuerst kochen. Zumindest ab einem bestimmten Schüttungsanteil. Ich schau heute Abend mal im Kunze nach, dort steht auch was über Rohfrucht drin. Ich werde mal eine kleine Testreihe mit Kartoffeln machen. Und die Verzuckerung genau im Auge behalten. Wenn ich damit zufrieden bin, mach ich mal einen Sud. Cheers Thomas From b.landauer at utanet.at Mon Oct 18 11:48:29 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Oct 18 11:49:15 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <41737BAD.9040807@bluewin.ch> Message-ID: <005c01c4b4f7$bb0698b0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Thomas! > Bei gemälztem Getreide werden die "Stärke umschliessenden Hüllen" > (den wissenschaftlichen Namen dieser "Hüllen" müsste ich nachschauen) > beim Mälzen bzw. Keimen zum Teil schon abgebaut. > Es ist aber bestimmt was dahinter, wenn die Profis Rohfrucht zuerst > kochen. Rohfrucht ist aber nicht gleich Rohfrucht! Im Getreide sind die Stärkemoleküle in einer Proteinmatrix eingeschlossen, in der Kartoffel liegt die Stärke aber in Form von recht großen Körnern "frei herum". Das ist auch der Grund dafür dass bei geriebenen Kartoffeln dieses "Mehl" einfach herausfällt und sich am Boden absetzt. > Ich werde mal eine kleine Testreihe mit Kartoffeln machen. Und die > Verzuckerung genau im Auge behalten. Bin sehr gespannt auf deine Ergebnisse AGS Bernhard From amckay at neap.net Mon Oct 18 13:30:03 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Mon Oct 18 13:26:54 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <000201c4b4e6$4c2a87f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <4172326E.6080105@bluewin.ch><000c01c4b439$edb4a130$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <41416.172.30.99.22.1098018718.squirrel@172.30.99.22> <000201c4b4e6$4c2a87f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <1212.172.30.99.112.1098099003.squirrel@172.30.99.112> > Nicht die ganz gewöhnlichen Haferflocken für Müslis etc. die ich verwende. > Die sind nur gequetscht sonst nichts. Aber um zu quetschen muessen sie hoch aufgehitzt werden. > Sind die Dosenkürbisse schon gekocht? Ja, beim einmachen werden sie gekocht. From t.rohner at bluewin.ch Tue Oct 19 10:30:50 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Oct 19 10:31:56 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <005c01c4b4f7$bb0698b0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <41737BAD.9040807@bluewin.ch> <005c01c4b4f7$bb0698b0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <4174D0BA.4010807@bluewin.ch> Hallo Bernhard man könnte noch lange darüber diskutieren, wie man die Kartoffelstärke verzuckert, und wie daraus ein trinkbares Getränk (Bier?) wird. Dümmer wird man dabei nicht, aber nur der Versuch wird Klarheit bringen. Ich melde mich wieder zum Thema, sobald ich die Versuche gemacht hab. Cheers bis dahin Thomas From b.landauer at utanet.at Tue Oct 19 14:01:02 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Tue Oct 19 14:01:03 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <41737BAD.9040807@bluewin.ch><005c01c4b4f7$bb0698b0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <4174D0BA.4010807@bluewin.ch> Message-ID: <003c01c4b5d3$4fc712f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> > Dümmer wird man dabei nicht, aber nur der Versuch wird Klarheit bringen. > Ich melde mich wieder zum Thema, sobald ich die Versuche gemacht hab. Alles klar! Ich werd am Sonntag einfach mal die Variante roh und gerieben testen. From grog at lemis.com Sat Oct 23 20:44:35 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sun Oct 24 17:09:57 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112> References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254> <000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <20041023184435.GD2303@eucla.lemis.com> On Saturday, 16 October 2004 at 11:49:31 -0400, Alan McKay wrote: >> Wie hast du das gemacht? Einfach die geriebenen Kartoffeln mit vermaischt? > > Ich habe erst mal Mashed Potatoes (Kartoffelmuss wie beim Abendessen) > gemacht - dann in die Maische eingegeben. Wie ich mich daran erinnere > (schon 5 or 6 Jahren her), lies ich die Temperatur des Musses bis unten > auf Rasttemperatur fallen, damit der Muss die Maischtemperatur nicht > veraendert. > >> Wie hoch war der Schüttungsanteil und wie das Ergebnis?? > > Etwa 10%-15%. Aber das Kartoffelmass war sehr viel, weil sie 80% > aus wasser bestehen. > > Das Ergebnis war sehr gut. Kartoffel sind sehr neutral - man > bekommt keinen Geschmack draus. Mit Kartoffeln (oder Kartoffelstärke, auf Englisch Cornflour) habe ich nicht gebraut. Meiner (kulinarischen) Erfahrung nach gibt es aber zwei ganz unterschiedliche Arten Kartoffel. Ich vermute, dass sie unterschiedliche Wege nach Europa gefunden haben. Die Kartoffeln im deutschen Raum sind wohl (indirekt) aus spanischen Kolonien gekommen, während die in England (und demzufolge Australien) aus englischen Kolonien. Letztere haben einen deutlich bittereren Geschmack, besonders Schalennähe. Ich hätte erwartet, dass die in Kanada erhältlichen Kartoffeln eher der letzteren Sorte angehören. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From t.rohner at bluewin.ch Sun Oct 24 17:47:28 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Sun Oct 24 17:40:57 2004 Subject: [HBF] Kartoffel im Bier Message-ID: <417BCE90.1090408@bluewin.ch> Hallo Bernhard ich habe einen Maischversuch mit Kartoffeln gemacht. Einerseits habe ich mehlig kochende Kartoffeln in Wasser gekocht und geschält. (Mehlig kochende haben einen höheren Stärkeanteil als Festkochende. 15-19%) Ich habe 1kg Pilsner Malz und 1 kg Kartoffeln genommen. Zuerst habe ich das Malz mit 3l Wasser bei 63° eingemaischt, dann habe ich die Kartoffeln von Hand zerdrückt und dazugegeben. Es blieben natürlich einige grössere Stücke übrig, die dann nicht komplett verzuckert wurden. Ich hab einige herausgenommen und zerdrückt, dann habe ich die Jodprobe gemacht. Die Maische war nach 30 min. verzuckert, bis auf die grösseren Stücke innen nicht. Das heisst für mich, Kartoffeln müssen in jedem Fall püriert werden. Das 2. Kilo habe ich in Scheiben geschnitten und ins Backrohr gegeben. Zuerst 20 min bei 130° mit Umluft, dann habe ich auf 180° hochgeschraubt bis eine leichte Bräunung zu sehen war. Mit diesen habe ich aber keinen Maischtest gemacht. Ich hatte sie auch nicht geschält und mit der gebräunten Oberfläche war zerdrücken auch nicht gescheit möglich. Ich plane den nächsten oder übernächsten Sud mit Kartoffeln zu brauen. Ich werde die Backrohrmethode verwenden, mit dem Unter- schied, die Kartoffeln zuerst schälen, dann anrösten und am Schluss drehe ich sie durch den Fleischwolf. Die Schüttung wird aus 8kg Pilsner Malz und 8-10kg Kartoffeln (Sorte Sirtema) bestehen. Hopfenmässig werde ich mich zurück- halten, damit der Kartoffelgeschmack voll durchkommt. Ausgehend vom Resultat kann ich die Rezeptur dann verfeinern, oder im schlimmsten Fall die Kartoffelgeschichte vergessen. Cheers Thomas From t.rohner at bluewin.ch Sun Oct 24 17:56:13 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Sun Oct 24 17:49:47 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Nachtrag Message-ID: <417BD09D.2080208@bluewin.ch> Hallo Bernhard ich wurde im Internet noch fündig. Ein historisches Kartoffelbierrezept. http://home.t-online.de/home/klossmuseum/bier.htm Thomas From b.landauer at utanet.at Sun Oct 24 22:37:42 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sun Oct 24 23:18:50 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd><4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254><000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd><2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112> <20041023184435.GD2303@eucla.lemis.com> Message-ID: <003d01c4ba0f$17e50fa0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> > Mit Kartoffeln (oder Kartoffelstärke, auf Englisch Cornflour) habe ich > nicht gebraut. Das ist aber nicht das gleiche, Cornflour ist Maisstärke und nicht Kartoffelstärke! From b.landauer at utanet.at Sun Oct 24 23:21:53 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sun Oct 24 23:32:44 2004 Subject: [HBF] Kartoffel im Bier References: <417BCE90.1090408@bluewin.ch> Message-ID: <004801c4ba11$08b2ea50$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Super, dass du das getestet hast? > Das 2. Kilo habe ich in Scheiben geschnitten und ins Backrohr > gegeben. Zuerst 20 min bei 130° mit Umluft, dann habe ich auf > 180° hochgeschraubt bis eine leichte Bräunung zu sehen war. Was versprichst du dir von der Backrohr-Methode, denkst du das wird sich in der Biefarbe bemerkbar machen oder könnte sich eine Art Karamel-Malz-Richtung ergeben? > Hopfenmässig werde ich mich zurück- > halten, damit der Kartoffelgeschmack voll durchkommt. > Ausgehend vom Resultat kann ich die Rezeptur dann verfeinern, > oder im schlimmsten Fall die Kartoffelgeschichte vergessen. Ich bin gespannt! From b.landauer at utanet.at Sun Oct 24 23:31:27 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sun Oct 24 23:32:46 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Nachtrag References: <417BD09D.2080208@bluewin.ch> Message-ID: <004901c4ba11$08fc4f60$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Das ist ein super Fund, danke! Die nehmen also tatsächlich rohe Kartoffeln, wie ich mir das vorstelle! Besonders genial finde ich die Bemerkung, dass man 25-50kg Kartoffeln ja leicht schnell mal mit dem Reibeisen reiben kann - das waren noch andere Zeiten...! Ich habe mal ein paar ungeschälte Kartoffeln (mit der Küchenmaschine!) fein gerieben: Wenn man das Ergebnis durch ein Sieb (Maschenweite ca. 1mm) schüttet, bleibt ziemlich wenig gelbliches Material (vermutlich die Zellulose) im Sieb zurück. Im gesiebten Wasser sammelt sich bald die Stärke als weiße Masse am Boden. Das Wasser kann man dann ganz einfach abgießen. Was im Sieb zurückbleibt kann man dann auch noch mal mit (kaltem) Wasser auswaschen - schon hat man die pure Stärke gewonnen! Ich frage mich, ob das im Rezept mit "vorgeschriebenermaasen entwässert" gemeint sein könnte? Natürlich könnte man dann gleicht die reine Kartoffelstärke kaufen und sich die Mühe sparen... ----- Original Message ----- From: "Thomas Rohner" To: "Hausbrauerforum" Sent: Sunday, October 24, 2004 5:56 PM Subject: [HBF] Kartoffelbier Nachtrag > Hallo Bernhard > > ich wurde im Internet noch fündig. > Ein historisches Kartoffelbierrezept. > > http://home.t-online.de/home/klossmuseum/bier.htm > > Thomas > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From frank-froehlich at t-online.de Mon Oct 25 10:05:54 2004 From: frank-froehlich at t-online.de (frank-froehlich@t-online.de) Date: Mon Oct 25 10:06:08 2004 Subject: [HBF] Apfelsaft in Kegs Message-ID: <1CLzrW-1N9f1M0@cmpmail11.bbul.t-online.de> hallo kollegen, habe ein getränketechnisches probelem, dass mit bier weniger zu tun hat. könnte mir aber vorstellen, dass jemand einen rat hätte. ich möchte frischen apfelsaft in meine bier-kegs (cc-kegs) abfüllen und den saft über das jahr frisch zapfen. was brauche ich dazu? co2 anschlüsse zapfanlage From t.rohner at bluewin.ch Mon Oct 25 10:27:05 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Oct 25 10:28:23 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Message-ID: <417CB8D9.301@bluewin.ch> Hallo Bernhard Von der Backrohrmethode verspreche ich mir einen interessanten Geschmack und ein wenig Farbe. Nach dem historischen Rezept soll ja die Kartoffel sonst sehr neutral sein vom Geschmack her. Die Masseinheiten in diesem Rezept müsste ich auch zuerst mal recherchieren. (Celsius, Kelvin und Fahrenheit kenn ich.. aber Reuam oder Dresdner Kannen ???) Ich werde die Kartoffeln auch nicht von Hand durch den Wolf drehen. Habe eine Kenwood mit verschiedenen Aufsätzen dafür.... Cheers Thomas From t.rohner at bluewin.ch Mon Oct 25 10:34:22 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Oct 25 10:35:40 2004 Subject: [HBF] Apfelsaft in Kegs In-Reply-To: <1CLzrW-1N9f1M0@cmpmail11.bbul.t-online.de> References: <1CLzrW-1N9f1M0@cmpmail11.bbul.t-online.de> Message-ID: <417CBA8E.3040402@bluewin.ch> Hallo Frank möchtest Du den Apfelsaft süss oder vergoren? Es gibt eine Möglichkeit die Gärung mit Druck zu stoppen. Diese Druckfässer sind aber meines Wissens auf höhere Drücke geprüft. Wenn ich mich recht entsinne ist der Druck um die 10 bar. Der Prüfdruck aber um die 40. Ich weiss nicht ob CC-Kegs das aus- halten. Diese Saftfässer sehen aus wie normale Bierfässer von der 50l Sorte. Normalerweise ist aber noch ein Überdruckventil und ein Kugelhahn dabei. Vielleicht kaufst Du besser so ein Set im Hobbymarkt. Gruss Thomas From brewmaster at bluemail.ch Mon Oct 25 11:41:25 2004 From: brewmaster at bluemail.ch (brewmaster@bluemail.ch) Date: Mon Oct 25 11:42:38 2004 Subject: [HBF] Apfelsaft in Kegs In-Reply-To: <417CBA8E.3040402@bluewin.ch> Message-ID: <412EB53F0020EF69@mssbzhb-int.msg.bluewin.ch> Hallo Frank Die Gärung bei Most stopp man einfacher in den man ihn auf 72°C erwärmt. Gruss Urs >-- Original-Nachricht -- >Date: Mon, 25 Oct 2004 10:34:22 +0200 >From: Thomas Rohner >To: Hausbrauerforum >Subject: Re: [HBF] Apfelsaft in Kegs >Reply-To: Hausbrauerforum > > >Hallo Frank > >möchtest Du den Apfelsaft süss oder vergoren? >Es gibt eine Möglichkeit die Gärung mit Druck zu stoppen. >Diese Druckfässer sind aber meines Wissens auf höhere Drücke >geprüft. Wenn ich mich recht entsinne ist der Druck um die 10 bar. >Der Prüfdruck aber um die 40. Ich weiss nicht ob CC-Kegs das aus- >halten. >Diese Saftfässer sehen aus wie normale Bierfässer von der 50l Sorte. >Normalerweise ist aber noch ein Überdruckventil und ein Kugelhahn >dabei. Vielleicht kaufst Du besser so ein Set im Hobbymarkt. > >Gruss Thomas > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/brewmaster%40bluemail.ch > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From b.landauer at utanet.at Mon Oct 25 11:42:11 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Oct 25 11:44:00 2004 Subject: [HBF] Apfelsaft in Kegs References: <1CLzrW-1N9f1M0@cmpmail11.bbul.t-online.de> Message-ID: <001301c4ba77$2fe444a0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hier findest du alles was du brauchst: http://www.berger-maschinen.at/image_behaelter/pdf/drucksaft.pdf oder hier: http://www.schaefer-werke.de/behaeltersys/behaelter.htm Um ca. 140 EUR bekommst du komplette Sets. Gruß Bernhard ----- Original Message ----- From: To: Sent: Monday, October 25, 2004 10:05 AM Subject: [HBF] Apfelsaft in Kegs > hallo kollegen, > > habe ein getränketechnisches probelem, dass mit bier weniger zu tun > hat. könnte mir aber vorstellen, dass jemand einen rat hätte. > > ich möchte frischen apfelsaft in meine bier-kegs (cc-kegs) > abfüllen und den saft über das jahr frisch zapfen. > > was brauche ich dazu? > co2 > anschlüsse > zapfanlage > > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From b.landauer at utanet.at Mon Oct 25 12:02:46 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Oct 25 12:02:30 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier References: <417CB8D9.301@bluewin.ch> Message-ID: <002001c4ba79$c7fef300$fe78a8c0@nameg792ov3myd> > Die Masseinheiten in diesem Rezept müsste ich auch zuerst mal > recherchieren. (Celsius, Kelvin und Fahrenheit kenn ich.. aber Reuam > oder Dresdner Kannen ???) Mit "Reuam" müssen sicher Grad Reaumur gemeint sein: °C=°R*1,25 50°R sind also 62,5°C und das kommt uns ja bekannt vor... Und dann: 1 Weineimer = 72 Dresdner Kannen = 1,0513 bayer. Schenkeimer = 67,43 Liter Alles klar? From grog at lemis.com Mon Oct 25 12:09:29 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Mon Oct 25 12:21:29 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <3824.172.30.99.112.1098635461.squirrel@172.30.99.112> References: <000d01c4b291$a73fe100$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <4655.47.135.152.254.1097870822.squirrel@47.135.152.254> <000901c4b366$9dbf90f0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <2205.172.30.99.112.1097941771.squirrel@172.30.99.112> <20041023184435.GD2303@eucla.lemis.com> <3824.172.30.99.112.1098635461.squirrel@172.30.99.112> Message-ID: <20041025100929.GF1048@eucla.lemis.com> On Sunday, 24 October 2004 at 12:31:01 -0400, Alan McKay wrote: >> Mit Kartoffeln (oder Kartoffelstärke, auf Englisch Cornflour) habe ich > > Auf Englisch eigentlich Corn Starch. Nein, das ist amerikanisch : -) > Corn Flour ist 'was anderes. Mit Corn Flour in der Maische bekaeme > man wesentlich mehr am Geschmack, als mit Corn Starch. Corn Flakes > (nicht etwa die von Kelloggs, aber das ginge auch nur schmeckt nicht > gleich) und Corn Flour sorgen fuer viel mehr "Grainy Flavours" oder > wie auch immer das auf deutsch ausgedruckt wird. Das ist wohl etwas anderes, als das, was wir unter "Cornflour" verstehen. In Australien ist Cornflour das, was die Amerikaner (und wohl auch die Kanadier) "cornstarch" nennen. In Deutschland ist es nicht so lange bekannt, meist unter Markennamen wie "Mondamin". Es ist absolut weiß und geschmacklos. Ich denke, dass es in der Maische fast nur Maltose abgeben würde. >> Meiner (kulinarischen) Erfahrung nach gibt es aber zwei ganz >> unterschiedliche Arten Kartoffel. > > Oder noch mehr. Yukon Gold sind z.B. viel knaeckiger und zum Essen > muessen viel laenger gekocht werden, als Rot- oder Weisskartoffeln. Klar, es gibt zig verschiedene Sorten. Zwischen den beiden Kategorien gibt's aber große Unterschiede. >> Letztere haben einen deutlich bittereren Geschmack, besonders >> Schalennähe. Ich hätte erwartet, dass die in Kanada erhältlichen >> Kartoffeln eher der letzteren Sorte angehören. > > Hier gibt es ein menge. Man kann z.B. Sweet Potatoes (ist kein > Kartoffel aber eine aehnliche Wuerzelsgemuese (Root Vegetable) > dass eine ausgedruckte orangenfarbe beweist. Richtig. Mit Kartoffeln haben sie wenig zu tun. > In jedem Supermarkt kann man 2 bis 3 Sorten kartoffel kaufen, und > dazu noch Sweet Potato, Squash u.s.w. > > Mein Lieblings Versuch mit verschiedenen Staerken war mit dem > schwedischen Muesli "Good For You". Heh. Hierzulande (bin gerade in Deutschland) gilt Müsli (oder heißt das etwa Müesli?) als schweizerisches Gericht. > Bekommt man in jedem Supermarkt in Tueten die 500g betraegen. Es > besteht aus Hafer-, Weizen-, Maize- und Gerstenflocken. Keine Nüsse? > Es gibt eine andere mit Fruechte drin, die gerne auch in den > Maischbottich gehen. Nur die Sorte mit Nuessen drin verwende ich > nicht. Aha. Ich dachte, dass für Müsli Nüsse zwingend notwendig sind. > Ich waehle normalerweise einen Rezept fuer Koelner Wiess aus. Noch nie davon gehört. Ist das eher berlinerisch oder bayrisch angehaucht? > Daraus nennt man das Bier natuerlich "Good For You" :-) Ist aber wenig spezifisch :-) Meine eigenen Versuche gehen eher in die Richtung, mit den althergebrachten Zutaten was neues zu machen, obwohl ich mir schon darüber Gedanken gemacht, was z.B. Hafer bei hellen Bieren für Auswirkungen haben könnte. Sachen wie Müsli kommen mir aber zu schwer wiederholbar vor. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From grog at lemis.com Mon Oct 25 12:21:24 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Mon Oct 25 12:21:42 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <003d01c4ba0f$17e50fa0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <20041023184435.GD2303@eucla.lemis.com> <003d01c4ba0f$17e50fa0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <20041025102124.GG1048@eucla.lemis.com> On Sunday, 24 October 2004 at 22:37:42 +0200, Bernhard Landauer wrote: > [fehlende Attribution, ich denke aber, ich war gemeint] >> Mit Kartoffeln (oder Kartoffelstärke, auf Englisch Cornflour) habe ich >> nicht gebraut. > > Das ist aber nicht das gleiche, Cornflour ist Maisstärke und nicht > Kartoffelstärke! Nicht unbedingt. Die Stärke ist kaum zu unterscheiden. Ich glaube, da wird häufig geschummelt. Klar, wenn's "Maisstärke" heißt, wird es wohl auch von Mais kommen. Bei einem Namen wie "Mondamin" könnte aber Beides drin sein. Ich bin ziemlich sicher, dass bei Stärke von dieser Reinheit der Unterschied nichts ausmacht. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From grog at lemis.com Mon Oct 25 12:24:06 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Mon Oct 25 12:26:51 2004 Subject: [HBF] Kartoffel im Bier In-Reply-To: <417BCE90.1090408@bluewin.ch> References: <417BCE90.1090408@bluewin.ch> Message-ID: <20041025102406.GH1048@eucla.lemis.com> On Sunday, 24 October 2004 at 17:47:28 +0200, Thomas Rohner wrote: > ... > Das 2. Kilo habe ich in Scheiben geschnitten und ins Backrohr > gegeben. Zuerst 20 min bei 130° mit Umluft, dann habe ich auf 180° > hochgeschraubt bis eine leichte Bräunung zu sehen war. Mit diesen > habe ich aber keinen Maischtest gemacht. Ich hatte sie auch nicht > geschält und mit der gebräunten Oberfläche war zerdrücken auch nicht > gescheit möglich. In diesem Zusammenhang sollte ich darauf hinweisen, dass Kartoffelschalen Herzgifte enthalten, die beim Kochen zerstört werden. Beim Brauen ist aber Vorsicht geboten. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From bernhard.schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de Mon Oct 25 10:19:51 2004 From: bernhard.schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de (Schweigler Bernhard) Date: Mon Oct 25 17:17:57 2004 Subject: [HBF] Apfelsaft in Kegs References: <1CLzrW-1N9f1M0@cmpmail11.bbul.t-online.de> Message-ID: <008801c4ba6b$666b6dc0$999e16ac@ciw.unikarlsruhe.de> Hallo Frank, man nehme ein Edelstahlfass, erkundige sich ob das Fass 15 bar min. Druck aushält, ein Sicherheitsventil eingestellt auf 12 bar , ein 16 bar Manometer und eine Flasche Stickstoff oder Algal ( eine Mischung aus 70%Stickstoff und 30% CO2), und bastle alles zusammen. Fülle das ganze mit gefiltertem Apfelsaft und setze es unter 10 bar Stickstoffdruck. CO2 alleine funktioniert nicht da dieses Gas in Lösung geht und man ständig nachfüllen muß. Klappt bei mir seit Jahren in einem selbstumgebauten KEG. Schaue mal im Netz unter Druckmostfass oder bei Schäfer nach. Viel Spaß, Gruß Bernhard From m.werth at lubitel.de Mon Oct 25 11:41:04 2004 From: m.werth at lubitel.de (Markus Werth) Date: Mon Oct 25 17:18:22 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier In-Reply-To: <417CB8D9.301@bluewin.ch> References: <417CB8D9.301@bluewin.ch> Message-ID: <1298181204.20041025114104@lubitel.de> Guten Tag Thomas Rohner, Am Montag, 25. Oktober 2004 um 10:27 schrieben Sie: TR> Hallo Bernhard TR> Von der Backrohrmethode verspreche ich mir einen interessanten TR> Geschmack und ein wenig Farbe. TR> Nach dem historischen Rezept soll ja die Kartoffel sonst sehr TR> neutral sein vom Geschmack her. TR> Die Masseinheiten in diesem Rezept müsste ich auch zuerst mal TR> recherchieren. (Celsius, Kelvin und Fahrenheit kenn ich.. aber Reuam TR> oder Dresdner Kannen ???) TR> Ich werde die Kartoffeln auch nicht von Hand durch den Wolf drehen. TR> Habe eine Kenwood mit verschiedenen Aufsätzen dafür.... TR> Cheers Thomas TR> _______________________________________________ TR> HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org TR> ListInfo: http://lists.netbeer.org/ TR> Ändern oder abbestellen: TR> http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/m.rhein%40lubitel.de TR> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de TR> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik Hallo Braufreunde! Ich habe wegen der Maße mal in meinem "Kleines Handbuch der Maße, Zahlen, Gewichte und der Zeitrechnung", erschienen bei Reclam, nachgeschlagen. Daraus geht hervor, das die "Dresdner Kanne" 0,936 Litern entspricht. Das "Dresdner Handelspfund" entspricht 466,963 Gramm. Dahinter steht: "Pfund und Lot je Zentner [oder Teilmaße]= 110 á 32". Da werd ich nicht ganz schlau draus. Zur Temperatur habe ich keine eindeutigen Angaben gefunden. Was ich gefunden habe sind Grad "Réaumur". Dabei entspricht 0° Kelvin = -218,52° Réaumur. Unter der Adresse http://www.sengpielaudio.com/UmrechTem.htm findet man einen Einheitenrechner mit dem man °C in °Réaumur umrechnen kann. Wobei natürlich fraglich ist, ob dies auch der im Rezept genannten Einheit entspricht. Schließlich waren die Einheiten früher ja sogar von Stadt zu Stadt unterschiedlich. -- Mit freundlichen Grüssen Markus Werth mailto:m.werth@lubitel.de ---------------------------------------------------------------------------- | Look @ http://www.lubitel.de + http://www.scape-design.com | ---------------------------------------------------------------------------- | Zur verschlüsselten Kommunikation benutzen Sie bitte mein | | SMIME-Zertifikat! | ---------------------------------------------------------------------------- From b.landauer at utanet.at Mon Oct 25 20:52:34 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Oct 25 21:07:55 2004 Subject: [HBF] Kartoffel im Bier References: <417BCE90.1090408@bluewin.ch> <20041025102406.GH1048@eucla.lemis.com> Message-ID: <001d01c4bac5$f9a63700$fe78a8c0@nameg792ov3myd> > In diesem Zusammenhang sollte ich darauf hinweisen, dass > Kartoffelschalen Herzgifte enthalten, die beim Kochen zerstört > werden. Beim Brauen ist aber Vorsicht geboten. Kochst du denn deine Würze nicht? From KochD at t-online.de Wed Oct 27 17:36:55 2004 From: KochD at t-online.de (Daniel Koch) Date: Wed Oct 27 17:37:07 2004 Subject: AW: [HBF] Kartoffel im Bier In-Reply-To: <417BCE90.1090408@bluewin.ch> Message-ID: <000801c4bc3a$ca501ef0$ef4ffad9@danielwdm0xd7s> Hallo zusammen, ich verfolge Eure Diskussion schon eine Zeit. Warum verwendet eigentlich keiner Mondamin = Kartoffelstärke? Grüße Daniel -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+kochd=t-online.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+kochd=t-online.de@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Thomas Rohner Gesendet: Sonntag, 24. Oktober 2004 17:47 An: Hausbrauerforum Betreff: [HBF] Kartoffel im Bier Hallo Bernhard ich habe einen Maischversuch mit Kartoffeln gemacht. Einerseits habe ich mehlig kochende Kartoffeln in Wasser gekocht und geschält. (Mehlig kochende haben einen höheren Stärkeanteil als Festkochende. 15-19%) Ich habe 1kg Pilsner Malz und 1 kg Kartoffeln genommen. Zuerst habe ich das Malz mit 3l Wasser bei 63° eingemaischt, dann habe ich die Kartoffeln von Hand zerdrückt und dazugegeben. Es blieben natürlich einige grössere Stücke übrig, die dann nicht komplett verzuckert wurden. Ich hab einige herausgenommen und zerdrückt, dann habe ich die Jodprobe gemacht. Die Maische war nach 30 min. verzuckert, bis auf die grösseren Stücke innen nicht. Das heisst für mich, Kartoffeln müssen in jedem Fall püriert werden. Das 2. Kilo habe ich in Scheiben geschnitten und ins Backrohr gegeben. Zuerst 20 min bei 130° mit Umluft, dann habe ich auf 180° hochgeschraubt bis eine leichte Bräunung zu sehen war. Mit diesen habe ich aber keinen Maischtest gemacht. Ich hatte sie auch nicht geschält und mit der gebräunten Oberfläche war zerdrücken auch nicht gescheit möglich. Ich plane den nächsten oder übernächsten Sud mit Kartoffeln zu brauen. Ich werde die Backrohrmethode verwenden, mit dem Unter- schied, die Kartoffeln zuerst schälen, dann anrösten und am Schluss drehe ich sie durch den Fleischwolf. Die Schüttung wird aus 8kg Pilsner Malz und 8-10kg Kartoffeln (Sorte Sirtema) bestehen. Hopfenmässig werde ich mich zurück- halten, damit der Kartoffelgeschmack voll durchkommt. Ausgehend vom Resultat kann ich die Rezeptur dann verfeinern, oder im schlimmsten Fall die Kartoffelgeschichte vergessen. Cheers Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kochd%40t-online.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From b.landauer at utanet.at Wed Oct 27 18:48:24 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Wed Oct 27 18:48:48 2004 Subject: [HBF] Kartoffel im Bier References: <000801c4bc3a$ca501ef0$ef4ffad9@danielwdm0xd7s> Message-ID: <00ae01c4bc44$d40e1ff0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Daniel! > Warum verwendet eigentlich keiner Mondamin = Kartoffelstärke? Ich habe mich grade mal auf www.mondamin.de schlau gemacht: "MONDAMIN Feine Speisestärke besteht aus reiner Maisstärke und ist somit glutenfrei." Die Verwendung von Kartoffelstärke stand ja eigtl. mal am Anfang dieser Diskussion... Nach dem Motto "Back to the roots" - oder eigtl. mehr "Back to the tubers" war halt dann interessant, wie natürlich das Ganze geht. Außerdem ist die Stärke alleine kaum geschmackgebend, die ganze Kartoffel hingegen evtl. doch...? Hier in Österreich kann man einerseits Kartoffelstärke oder aber Maisstärke "Maizena" kaufen - ich denke aber, dass man in anderen Ländern auch beides bekommen müsste. Prinzipiell gibt es zw. Kartoffel- und Maisstärke schon Unterschiede. Z.B. sind die Anteile der verschiedenen Stärkearten (Amylose und Amylopektin) unterschiedlich - Die Verkleisterungstemperaturen sind dadurch auch verschieden (bei Mais prinzipiell etwas höher). Wenn man also die Stärke vor dem Maischen nicht unbedingt kochen möchte, könnte das sehr wohl eine Rolle spielen...! Mit Kartoffelstärke werde ich jedenfalls sicher demnächst mal was ausprobieren! Einstweilen Gut Sud (womit auch immer) Bernhard From t.rohner at bluewin.ch Thu Oct 28 12:03:18 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu Oct 28 12:04:47 2004 Subject: AW: [HBF] Kartoffel im Bier In-Reply-To: <000801c4bc3a$ca501ef0$ef4ffad9@danielwdm0xd7s> References: <000801c4bc3a$ca501ef0$ef4ffad9@danielwdm0xd7s> Message-ID: <4180C3E6.5090300@bluewin.ch> > Hallo zusammen, > ich verfolge Eure Diskussion schon eine Zeit. Warum verwendet eigentlich > keiner Mondamin = Kartoffelstärke? > Grüße > Daniel > Hallo Daniel Wie Bernhard schon gesagt hat, geht es nicht darum, auf Teufel komm raus zu Extrakt zu kommen. Wenn es darum ginge, könnte man gleich mit Malzextrakt arbeiten. Ich hab mal zum Spass die Preise von Malz und Kartoffeln verglichen.(Ich hab nur 2.5kg Kartoffeln gekauft, keinen 50kg Sack) Das Malz kaufe ich in 25kg Säcken, meist so um die 100kg auf's Mal. Dazu kommt, dass ich etwa die 5-fache Menge Kartoffeln brauche, um die gleiche Stammwürze zu erreichen wie mit Malz. Es rechnet sich nicht, ist aufwendiger... aber hey, wir brauen ja schon selbst Bier, obwohl es das auch im Supermarkt zu kaufen gibt. (ich hab sogar den Verdacht, dass es dort billiger wäre ;-) in diesem Sinne Cheers Thomas From grog at lemis.com Thu Oct 28 17:24:52 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Oct 29 10:34:46 2004 Subject: [HBF] Masse (war: Kartoffelbier) In-Reply-To: <1298181204.20041025114104@lubitel.de> References: <417CB8D9.301@bluewin.ch> <1298181204.20041025114104@lubitel.de> Message-ID: <20041028152452.GA1195@eucla.lemis.com> On Monday, 25 October 2004 at 11:41:04 +0200, Markus Werth wrote: > > Ich habe wegen der Maße mal in meinem "Kleines Handbuch der Maße, > Zahlen, Gewichte und der Zeitrechnung", erschienen bei Reclam, > nachgeschlagen. Daraus geht hervor, das die "Dresdner Kanne" 0,936 > Litern entspricht. > > Das "Dresdner Handelspfund" entspricht 466,963 Gramm. Dahinter steht: > "Pfund und Lot je Zentner [oder Teilmaße]= 110 á 32". Da werd ich > nicht ganz schlau draus. Was die 32 sind, verstehe ich auch nicht. Das dresdner Pfund wiegt aber demnach geringfügig mehr als das Englische; ein englisches Zentner wiegt 112 Pfund (lbs). Demzufolge wärs verständlich, wenn ein dresdner Zentner 110 Pfund entsprechen sollte. Dann hätten wir: Pfund Kilogramm Metrisches Zentner 100 50 Dresdner Zentner 110 51.3 Englisches Zentner 112 50.8 Ein englisches Pfund besteht aus 16 Unzen (Ounces). Kann's sein, dass das Dresdner aus 32 Halbunzen (oder was auch immer) bestand? > Zur Temperatur habe ich keine eindeutigen Angaben gefunden. Was ich > gefunden habe sind Grad "Réaumur". Dabei entspricht 0° Kelvin = > -218,52° Réaumur. Hört sich richtig an. Es ist nicht so lange her, dass Réamur noch in Deutschland benutzt wurde. Noch in den 60er Jahren waren Thermometer häufig mit Réamurskala ausgestattet. 0° C = 0° R; 100° C = 80° R. Das System scheint noch in der 30er Jahre für die Brauerei üblich zu sein: Letzte Woche habe ich in Pilzen ein Buch gekauft, das eine Beschreibung des Brauprozesses beinhaltet. Alle Temperaturen sind in °R angegeben. > Unter der Adresse http://www.sengpielaudio.com/UmrechTem.htm findet > man einen Einheitenrechner mit dem man °C in °Réaumur umrechnen > kann. Das lohnt sich kaum. °C * 0.8. Kann doch jedes Kind. > Wobei natürlich fraglich ist, ob dies auch der im Rezept genannten > Einheit entspricht. Schließlich waren die Einheiten früher ja sogar > von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Réamur ist viel neuer als die alten Maßeinheiten. Ich kenne keine lokalen Temperaturmesseinheiten. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From juergenreuss at t-online.de Fri Oct 29 15:07:38 2004 From: juergenreuss at t-online.de (Juergenreuss) Date: Fri Oct 29 14:07:51 2004 Subject: [HBF] ***SPAM*** 5.9: Re: Hi Message-ID: :) From grog at lemis.com Fri Oct 29 18:10:22 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sat Oct 30 11:15:36 2004 Subject: [HBF] Kartoffel im Bier In-Reply-To: <001d01c4bac5$f9a63700$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <417BCE90.1090408@bluewin.ch> <20041025102406.GH1048@eucla.lemis.com> <001d01c4bac5$f9a63700$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <20041029161022.GA2730@eucla.lemis.com> On Monday, 25 October 2004 at 20:52:34 +0200, Bernhard Landauer wrote: >> In diesem Zusammenhang sollte ich darauf hinweisen, dass >> Kartoffelschalen Herzgifte enthalten, die beim Kochen zerstört >> werden. Beim Brauen ist aber Vorsicht geboten. > > Kochst du denn deine Würze nicht? Nein, wieso? Im Ernst: Ja, das kommt davon, nicht weiterzudenken. Ich ziehe mich schon in meine Ecke zurück. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From grog at lemis.com Fri Oct 29 18:12:39 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sat Oct 30 11:15:38 2004 Subject: AW: [HBF] Kartoffel im Bier In-Reply-To: <4180C3E6.5090300@bluewin.ch> References: <000801c4bc3a$ca501ef0$ef4ffad9@danielwdm0xd7s> <4180C3E6.5090300@bluewin.ch> Message-ID: <20041029161239.GB2730@eucla.lemis.com> (kommt aus der Ecke wieder hervorgekrochen). On Thursday, 28 October 2004 at 12:03:18 +0200, Thomas Rohner wrote: >> Hallo zusammen, >> ich verfolge Eure Diskussion schon eine Zeit. Warum verwendet eigentlich >> keiner Mondamin = Kartoffelstärke? > > Wie Bernhard schon gesagt hat, geht es nicht darum, auf Teufel komm raus > zu Extrakt zu kommen. Wenn es darum ginge, könnte man gleich mit > Malzextrakt arbeiten. Ich hab mal zum Spass die Preise von Malz und > Kartoffeln verglichen.(Ich hab nur 2.5kg Kartoffeln gekauft, > keinen 50kg Sack) > Das Malz kaufe ich in 25kg Säcken, meist so um die 100kg auf's Mal. > Dazu kommt, dass ich etwa die 5-fache Menge Kartoffeln brauche, um > die gleiche Stammwürze zu erreichen wie mit Malz. Das kann nur auf eine unvollständige Verzuckerung deuten. Gut, es kann schon Unterschiede geben, aber ich denke, sie sollen weit weniger als 10% ausmachen. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key See complete headers for address and phone numbers From mobilesreisebuero at nyc.com Tue Nov 2 10:51:06 2004 From: mobilesreisebuero at nyc.com (gerhard ruhmann) Date: Tue Nov 2 10:51:10 2004 Subject: [HBF] Brauversuche mit Kamut Message-ID: <1831.195.253.10.32.1099389066.squirrel@mailweb.nyc.com> Liebe Braugemeinde, ich habe beim Ökobäcker eine Brochure über ein Uralt-Getreide, das vermutlich aus Ägypten oder Mesopotamien stammen soll,erhalten. Hat schon mal jemnd mit Kamut Brauversuche unternommen??? Oder wo finde ich ein entsprechendes Rezept??? dank für die Hilfe und allzeit gut Sud! Gerd Visit New York City online. Special offers on hotels, shops, attractions, and more. Plus FREE @nyc.com or @newyorkcity.com E-Mail! http://www.NewYorkCity.com http://www.NYC.com From t.rohner at bluewin.ch Tue Nov 2 12:18:24 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Nov 2 12:17:49 2004 Subject: [HBF] Brauversuche mit Kamut In-Reply-To: <1831.195.253.10.32.1099389066.squirrel@mailweb.nyc.com> References: <1831.195.253.10.32.1099389066.squirrel@mailweb.nyc.com> Message-ID: <41876D00.7080201@bluewin.ch> Hallo Gerd Kamut scheint eine Urform von Weizen zu sein, genauer gesagt Hart- weizen. Es hat einen 20-40% höheren Eiweissanteil, als normaler Weizen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bekommst Du kein Kamutmalz, sondern die rohen Körner. Du kannst also versuchen selber zu Mälzen, oder Du nimmst sie als Rohfruchtbeigabe. Bei einem so hohen Eiweissanteil, würde ich Kamut aber nur bedingt zum Brauen geeignet einstufen. Gruss Thomas gerhard ruhmann schrieb: > Liebe Braugemeinde, > ich habe beim Ökobäcker eine Brochure über ein Uralt-Getreide, > das vermutlich aus Ägypten oder Mesopotamien stammen soll,erhalten. > Hat schon mal jemnd mit Kamut Brauversuche unternommen??? > Oder wo finde ich ein entsprechendes Rezept??? > dank für die Hilfe und allzeit gut Sud! > Gerd > > > > Visit New York City online. Special offers on hotels, shops, attractions, and more. > Plus FREE @nyc.com or @newyorkcity.com E-Mail! > http://www.NewYorkCity.com http://www.NYC.com > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/t.rohner%40bluewin.ch > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From georg_poehlmann at gmx.de Wed Nov 3 20:34:31 2004 From: georg_poehlmann at gmx.de (=?iso-8859-1?Q?Georg=20P=F6hlmann?=) Date: Wed Nov 3 20:35:25 2004 Subject: [HBF] Brauversuche mit Kamut In-Reply-To: <1831.195.253.10.32.1099389066.squirrel@mailweb.nyc.com> Message-ID: <74B7QN7496M84638608VQQVUED32IG.418932c7@proline> Hallo Gerhard, sieh Dir mal folgende Forumsbeiträge an http://www.bier- selbstgebraut.de/bierforum/artikel/2298/rezepte/erfahrungsbericht_kamut_bier.html Grüsse Georg Pöhlmann From t.rohner at bluewin.ch Thu Nov 4 11:24:01 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu Nov 4 11:23:35 2004 Subject: [HBF] Brauversuche mit Kamut In-Reply-To: <74B7QN7496M84638608VQQVUED32IG.418932c7@proline> References: <74B7QN7496M84638608VQQVUED32IG.418932c7@proline> Message-ID: <418A0341.8000901@bluewin.ch> Hallo Georg, hallo Gerhard interessanter Link, zeigt wieder mal, dass man aus Erfahrung klug wird. Sowas kommt nach den Kartoffeln auch mal in den Topf. Übrigens wird das erste Kartoffelbier am 13. gebraut. Wir wollten eigentlich ein "Tschüss-George-Bier" brauen. Ein Killer ohne Nachguss und doppelter Malzmenge. Aber die Amis haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hoffen wir, dass dies das einzige Problem der Wiederwahl bleiben wird. (wage ich zu bezweifeln...) Gruss Thomas Georg Pöhlmann schrieb: > Hallo Gerhard, > > sieh Dir mal folgende Forumsbeiträge an > > http://www.bier- > selbstgebraut.de/bierforum/artikel/2298/rezepte/erfahrungsbericht_kamut_bier.html > > Grüsse > > Georg Pöhlmann > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/t.rohner%40bluewin.ch > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From b.landauer at utanet.at Thu Nov 4 11:47:24 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Thu Nov 4 11:48:47 2004 Subject: [HBF] Kartoffelsud (G =?ISO-8859-1?Q?=E4?= hn!!) Message-ID: Hallo Thomas! > Übrigens wird das erste Kartoffelbier am 13. gebraut. Das Thema wurde zwar jetzt schon des Längsten und Breitesten erörtert, aber vor deinem ersten Kartoffelsud wollte ich dich doch noch wissen lassen, was mir Axel Kiesbye, der ein Buch über alternative Biere geschrieben hat und sehr viel Erfahrung mit exotischen Zutaten hat, noch zu dem Thema erzählt hat: Er meint man sollte (zumindest rohe) Kartoffeln ganz einfach nicht verwenden, weil es beim Maischen eine sehr klebrige Masse ergibt - das habe ich selbst in einem kleinen Versuch eindrucksvoll (GRINS!) nachvollziehen können! Die Kartoffelstärke (gekauft oder selbst ausgewaschen) kann roh verwendet werden sofern es sich nicht um einen große Schüttungsanteil handelt... Sollte es mit der Endverzuckerung Probleme geben, könnte man ja immernoch mit einer Dickmaisch-Dekoktion die Kurve kratzen bzw. von vornherein eine einplanen... Bin gespannt auf deine Erfahrungen! Gruß Bernhard From paul_sharp at freenet.de Fri Nov 5 14:59:04 2004 From: paul_sharp at freenet.de (paul_sharp@freenet.de) Date: Fri Nov 5 14:59:10 2004 Subject: [HBF] Brauversuche mit Kamut Message-ID: --- original Nachricht Ende ---- Hallo Georg, hallo Gerhard interessanter Link, zeigt wieder mal, dass man aus Erfahrung klug wird. Sowas kommt nach den Kartoffeln auch mal in den Topf. Übrigens wird das erste Kartoffelbier am 13. gebraut. Wir wollten eigentlich ein "Tschüss-George-Bier" brauen. Ein Killer ohne Nachguss und doppelter Malzmenge. Aber die Amis haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hoffen wir, dass dies das einzige Problem der Wiederwahl bleiben wird. (wage ich zu bezweifeln...) Gruss Thomas Sorry. Georg Pöhlmann schrieb: > Hallo Gerhard, > > sieh Dir mal folgende Forumsbeiträge an > > [1]http://www.bier- > selbstgebraut.de/bierforum/artikel/2298/rezepte/erfahrungsbericht_kamu t_b > > Grüsse > > Georg Pöhlmann > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: [2]http: > Ändern oder abbestellen: [3]http://lists.bonis.de/ma ilman/options/hbf/t.rohner%40bluewin.ch > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: [4]http:// Ändern oder abbestellen: [5]http://lists.bonis.de/ma ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik References 1. 3D'http://www.bier'/ 2. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 3. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/optio 4. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 5. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options From paul at kollings.de Wed Nov 10 08:22:27 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Wed Nov 10 08:20:53 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?K=FChlaggregat?= Message-ID: Hallo liebe Brauer, wer hat Erfahrung mit sog. Peltierelemenkühlern? Ich möchte mir gerne so ein Ding bauen um das Bier in meiner Zapfanlage auf Temperatur zu halten. Sollte mit 12 Volt zu betreiben sein. Schöne wäre es wenn jemand ne komplette Bauanleitung dazu hat. Ansonsten müsste ich wohl den Deckel unserer Autokühlbox vergewaltigen und ich weiß nicht ob ich da bei meiner Frau eine Mehrheit finde. Allzei gut Sud! Paul Kolling From paul at kollings.de Wed Nov 10 08:25:16 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Wed Nov 10 08:23:44 2004 Subject: [HBF] Kuehlaggregat In-Reply-To: Message-ID: Oh Mann, das "ue" sieht ja echt Sch... aus. Ich schick's lieber nochmal -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Paul Kolling [mailto:paul@kollings.de] Gesendet: Mittwoch, 10. November 2004 08:22 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: Kühlaggregat Hallo liebe Brauer, wer hat Erfahrung mit sog. Peltierelemenkühlern? Ich möchte mir gerne so ein Ding bauen um das Bier in meiner Zapfanlage auf Temperatur zu halten. Sollte mit 12 Volt zu betreiben sein. Schöne wäre es wenn jemand ne komplette Bauanleitung dazu hat. Ansonsten müsste ich wohl den Deckel unserer Autokühlbox vergewaltigen und ich weiß nicht ob ich da bei meiner Frau eine Mehrheit finde. Allzei gut Sud! Paul Kolling From t.rohner at bluewin.ch Wed Nov 10 15:28:36 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Nov 10 15:28:14 2004 Subject: [HBF] Peltierelemente Message-ID: <41922594.8080409@bluewin.ch> Hallo Paul Sie sind z.B. bei Conrad Elektronik erhältlich. ( von ca. 10 - 50 Euros) Je nach Wärmeleistung. Das stärkste hat etwa 120W Wärmeleistung. Bei einer Spannung von 15.4V und einem Strom von 14A!! Wie Du siehst braucht man ein dickes Netzteil (z.B. für Funkgeräte 13,8V für ca. 80 Euros). Hier gibts fertige Elemente mit Lüfter usw. http://www.uweelectronic.de/Produkte/Peltierelemente/kuehlaggr.htm Vielleicht ist es aber am billigsten, bei Ebay oder beim Discounter eine Kühlbox zu erstehen und die "aktiven" Komponenten auszuschlachten. Gruss Thomas From Thorsten.Barkmann at knorr-bremse.com Wed Nov 10 15:43:20 2004 From: Thorsten.Barkmann at knorr-bremse.com (Barkmann Thorsten) Date: Wed Nov 10 15:43:51 2004 Subject: AW: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe Message-ID: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C61B5C451@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> Hallo, Vielleicht kann man die Kühlbox auch ganz lassen und nur eine Box aus Holz und Styropor darum herum bauen. Hat jemand eine gute Maischepumpe und eine Bezugsquelle dazu parat? Mir sind zwei Waschmaschinenpumpen verreckt. Die haben einen Lüfter und daher habe ich Lüftungslöcher in das Holzgehäuse gebohrt in das ich sie eingebaut habe. Manchmal tropft es an den Schlauchschellen und der Lüfter zieht wohl das Wasser an und schleudert ein Paar Spritzer auf den Travo. Die Lüftungslöcher sind zwar möglichst weit vom Anschluß entfernt angeordnet aber das nützt nichts. Wie löst Ihr das? Meine neu erworbene Heizungspumpe fördert die Maische nicht. Sie hexelt sie eher. Sollte eigentlich eine Verbesserung sein. Funktioniert das bei Euch? Grüße Thorsten -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Thomas Rohner Gesendet: Mittwoch, 10. November 2004 15:29 An: Hausbrauer Betreff: [HBF] Peltierelemente Hallo Paul Sie sind z.B. bei Conrad Elektronik erhältlich. ( von ca. 10 - 50 Euros) Je nach Wärmeleistung. Das stärkste hat etwa 120W Wärmeleistung. Bei einer Spannung von 15.4V und einem Strom von 14A!! Wie Du siehst braucht man ein dickes Netzteil (z.B. für Funkgeräte 13,8V für ca. 80 Euros). Hier gibts fertige Elemente mit Lüfter usw. http://www.uweelectronic.de/Produkte/Peltierelemente/kuehlaggr.htm Vielleicht ist es aber am billigsten, bei Ebay oder beim Discounter eine Kühlbox zu erstehen und die "aktiven" Komponenten auszuschlachten. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/thorsten.barkmann%40knorr-bremse.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik This e-mail including any files attached is intended for the addressee only. It may contain trade secrets or undisclosed or otherwise confidential information. If you are not the intended recipient, you may not review, copy or distribute this message. If you have received this communication in error, please notify us immediately by e-mail and delete the original message. Thank you for your cooperation. From achim.diedrichs at spoy.info Wed Nov 10 20:02:27 2004 From: achim.diedrichs at spoy.info (Achim Diedrichs) Date: Wed Nov 10 19:45:01 2004 Subject: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe References: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C61B5C451@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> Message-ID: <001a01c4c757$d2c0cf30$6501a8c0@local> Hallo, wo hier gerade über die Braugeräteschaft diskutiert wird - ich benutzer auch eine Waschmaschienenpumpe als Maischepumpe. Die ist unterhalb der Maische und Würzepfanne an einen Metallwinkel angebaut, damit die Pumpe nie trocken läuft. Alle elektrischen Teile sind isoliert und die Metallischen "natürlich!" mit dem Schutzleiter (grün/gelb) verbunden. Wenn hier was tropft dann fällt es direkt in einen kleinen Eimer darunter. Das Pumpengehäuse lässt sich einfach durch eine 4tel Drehung öffnen und reinigen. Damit hab ich bisher keine Schwierigkeiten gehabt. Für die Pumpe hab ich ca. 10,- Euro bezahlt (neu). Was mich aber hier interressieren würde, welche Schläuche benutzt ihr ? Ich hab die Befürchtungen das es Probleme mit dem Weichmacher in den nicht lebensmittel echten Schläuchen geben könnte. Welche Schläuche benutzt ihr oder wo bekommt man lebensmittelechte Schläuche her? Gruß, Achim ----- Original Message ----- From: "Barkmann Thorsten" To: "Hausbrauerforum" Sent: Wednesday, November 10, 2004 3:43 PM Subject: AW: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe Hallo, Vielleicht kann man die Kühlbox auch ganz lassen und nur eine Box aus Holz und Styropor darum herum bauen. Hat jemand eine gute Maischepumpe und eine Bezugsquelle dazu parat? Mir sind zwei Waschmaschinenpumpen verreckt. Die haben einen Lüfter und daher habe ich Lüftungslöcher in das Holzgehäuse gebohrt in das ich sie eingebaut habe. Manchmal tropft es an den Schlauchschellen und der Lüfter zieht wohl das Wasser an und schleudert ein Paar Spritzer auf den Travo. Die Lüftungslöcher sind zwar möglichst weit vom Anschluß entfernt angeordnet aber das nützt nichts. Wie löst Ihr das? Meine neu erworbene Heizungspumpe fördert die Maische nicht. Sie hexelt sie eher. Sollte eigentlich eine Verbesserung sein. Funktioniert das bei Euch? Grüße Thorsten -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Thomas Rohner Gesendet: Mittwoch, 10. November 2004 15:29 An: Hausbrauer Betreff: [HBF] Peltierelemente Hallo Paul Sie sind z.B. bei Conrad Elektronik erhältlich. ( von ca. 10 - 50 Euros) Je nach Wärmeleistung. Das stärkste hat etwa 120W Wärmeleistung. Bei einer Spannung von 15.4V und einem Strom von 14A!! Wie Du siehst braucht man ein dickes Netzteil (z.B. für Funkgeräte 13,8V für ca. 80 Euros). Hier gibts fertige Elemente mit Lüfter usw. http://www.uweelectronic.de/Produkte/Peltierelemente/kuehlaggr.htm Vielleicht ist es aber am billigsten, bei Ebay oder beim Discounter eine Kühlbox zu erstehen und die "aktiven" Komponenten auszuschlachten. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/thorsten.barkmann%40knorr-bremse.c om Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik This e-mail including any files attached is intended for the addressee only. It may contain trade secrets or undisclosed or otherwise confidential information. If you are not the intended recipient, you may not review, copy or distribute this message. If you have received this communication in error, please notify us immediately by e-mail and delete the original message. Thank you for your cooperation. _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/achim.diedrichs%40spoy.info Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From grog at lemis.com Thu Nov 11 00:20:05 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Thu Nov 11 00:20:17 2004 Subject: [HBF] Kuehlaggregat In-Reply-To: References: Message-ID: <20041110232005.GN948@wantadilla.lemis.com> On Wednesday, 10 November 2004 at 8:25:16 +0100, Paul Kolling wrote: > Oh Mann, das "ue" sieht ja echt Sch... aus. > Ich schick's lieber nochmal > > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: Paul Kolling [mailto:paul@kollings.de] > Gesendet: Mittwoch, 10. November 2004 08:22 > An: hbf@lists.netbeer.org > Betreff: Kühlaggregat Ja. Leider sind die RFCs immer noch USA-bezogen. In den Headers sind nur ASCII erlaubt :-( Mein mutt lässt die nicht-ASCII-Zeichen einfach fallen ("Khlaggregat"). Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041111/178d4b81/attachment.bin From grog at lemis.com Thu Nov 11 00:46:13 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Thu Nov 11 00:46:21 2004 Subject: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe In-Reply-To: <001a01c4c757$d2c0cf30$6501a8c0@local> References: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C61B5C451@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> <001a01c4c757$d2c0cf30$6501a8c0@local> Message-ID: <20041110234613.GQ948@wantadilla.lemis.com> On Wednesday, 10 November 2004 at 20:02:27 +0100, Achim Diedrichs wrote: > Hallo, > > wo hier gerade über die Braugeräteschaft diskutiert wird - ich benutzer auch > eine Waschmaschienenpumpe als Maischepumpe. Die ist unterhalb der Maische > und Würzepfanne an einen Metallwinkel angebaut, damit die Pumpe nie trocken > läuft. Alle elektrischen Teile sind isoliert und die Metallischen > "natürlich!" mit dem Schutzleiter (grün/gelb) verbunden. Wenn hier was > tropft dann fällt es direkt in einen kleinen Eimer darunter. Das > Pumpengehäuse lässt sich einfach durch eine 4tel Drehung öffnen und > reinigen. Damit hab ich bisher keine Schwierigkeiten gehabt. Für die Pumpe > hab ich ca. 10,- Euro bezahlt (neu). Hört sich interessant an. Hast Du Fotos? Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041111/e3f6c611/attachment.bin From Thorsten.Barkmann at knorr-bremse.com Thu Nov 11 12:03:41 2004 From: Thorsten.Barkmann at knorr-bremse.com (Barkmann Thorsten) Date: Thu Nov 11 12:04:11 2004 Subject: AW: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe Message-ID: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C61B5C455@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> Hallo, Hast Du die elekrischen Teile isoliert oder ist die Pumpe bereits beim Kauf so ausgeführt gewesen. Um welches Fabrikat handelt es sich? Grüße Thorsten -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Achim Diedrichs Gesendet: Mittwoch, 10. November 2004 20:02 An: Hausbrauerforum Betreff: Re: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe Hallo, wo hier gerade über die Braugeräteschaft diskutiert wird - ich benutzer auch eine Waschmaschienenpumpe als Maischepumpe. Die ist unterhalb der Maische und Würzepfanne an einen Metallwinkel angebaut, damit die Pumpe nie trocken läuft. Alle elektrischen Teile sind isoliert und die Metallischen "natürlich!" mit dem Schutzleiter (grün/gelb) verbunden. Wenn hier was tropft dann fällt es direkt in einen kleinen Eimer darunter. Das Pumpengehäuse lässt sich einfach durch eine 4tel Drehung öffnen und reinigen. Damit hab ich bisher keine Schwierigkeiten gehabt. Für die Pumpe hab ich ca. 10,- Euro bezahlt (neu). Was mich aber hier interressieren würde, welche Schläuche benutzt ihr ? Ich hab die Befürchtungen das es Probleme mit dem Weichmacher in den nicht lebensmittel echten Schläuchen geben könnte. Welche Schläuche benutzt ihr oder wo bekommt man lebensmittelechte Schläuche her? Gruß, Achim ----- Original Message ----- From: "Barkmann Thorsten" To: "Hausbrauerforum" Sent: Wednesday, November 10, 2004 3:43 PM Subject: AW: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe Hallo, Vielleicht kann man die Kühlbox auch ganz lassen und nur eine Box aus Holz und Styropor darum herum bauen. Hat jemand eine gute Maischepumpe und eine Bezugsquelle dazu parat? Mir sind zwei Waschmaschinenpumpen verreckt. Die haben einen Lüfter und daher habe ich Lüftungslöcher in das Holzgehäuse gebohrt in das ich sie eingebaut habe. Manchmal tropft es an den Schlauchschellen und der Lüfter zieht wohl das Wasser an und schleudert ein Paar Spritzer auf den Travo. Die Lüftungslöcher sind zwar möglichst weit vom Anschluß entfernt angeordnet aber das nützt nichts. Wie löst Ihr das? Meine neu erworbene Heizungspumpe fördert die Maische nicht. Sie hexelt sie eher. Sollte eigentlich eine Verbesserung sein. Funktioniert das bei Euch? Grüße Thorsten -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+thorsten.barkmann=knorr-bremse.com@lists.netbeer.org] Im Auftrag von Thomas Rohner Gesendet: Mittwoch, 10. November 2004 15:29 An: Hausbrauer Betreff: [HBF] Peltierelemente Hallo Paul Sie sind z.B. bei Conrad Elektronik erhältlich. ( von ca. 10 - 50 Euros) Je nach Wärmeleistung. Das stärkste hat etwa 120W Wärmeleistung. Bei einer Spannung von 15.4V und einem Strom von 14A!! Wie Du siehst braucht man ein dickes Netzteil (z.B. für Funkgeräte 13,8V für ca. 80 Euros). Hier gibts fertige Elemente mit Lüfter usw. http://www.uweelectronic.de/Produkte/Peltierelemente/kuehlaggr.htm Vielleicht ist es aber am billigsten, bei Ebay oder beim Discounter eine Kühlbox zu erstehen und die "aktiven" Komponenten auszuschlachten. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/thorsten.barkmann%40knorr-bremse.c om Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik This e-mail including any files attached is intended for the addressee only. It may contain trade secrets or undisclosed or otherwise confidential information. If you are not the intended recipient, you may not review, copy or distribute this message. If you have received this communication in error, please notify us immediately by e-mail and delete the original message. 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If you have received this communication in error, please notify us immediately by e-mail and delete the original message. Thank you for your cooperation. From achim.diedrichs at spoy.info Fri Nov 12 19:48:50 2004 From: achim.diedrichs at spoy.info (Achim Diedrichs) Date: Fri Nov 12 19:31:17 2004 Subject: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe References: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C61B5C455@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> Message-ID: <004c01c4c8e8$40653940$6501a8c0@local> Hallo Greg, Hallo Thorsten, also die Pumpe hab ich mir aus einem Katalog für Waschmaschinenreparaturteile herausgesucht. Dazu mal einen Elektrofachhandel in eurer Nähe besuchen - die können weiterhelfen. Über die Temperaturbeständigkeit braucht man sich keine Sorgen machen, denn die Lauge der Waschmaschiene ist auch sehr heiß. Ich glaub das ist hier aber schonmal diskutiert worden. Wie das dann bei mir aussieht könnt ihr euch hier ansehen: http://hbf.spoy.info Grüsse, Achim ----- Original Message ----- From: "Barkmann Thorsten" To: "Hausbrauerforum" Sent: Thursday, November 11, 2004 12:03 PM Subject: AW: [HBF] Peltierelemente / Maischepumpe Hallo, Hast Du die elekrischen Teile isoliert oder ist die Pumpe bereits beim Kauf so ausgeführt gewesen. Um welches Fabrikat handelt es sich? Grüße Thorsten From paul at kollings.de Fri Nov 12 22:55:45 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Fri Nov 12 22:54:10 2004 Subject: [HBF] AW: Kuehlaggregat und Umlaute In-Reply-To: Message-ID: Hi Greg, freut mich dass das mit den Umlauten mal einer bestaetigt!!! Ich hatte das Thema schon vor einiger Zeit angesprochen und man sagte mir das sei eine Einstellung in meinem elenden MSIE. So ganz mag ich das nicht glauben, denn er zeigt auf allen anderen web-sites dieser Welt die Umlaute richtig an. Andererseits hatte ich extra schon mal den netscape zusaetzlich draufgebuegelt und der hat's genau so falsch gemacht. Fuer den rettenden Tip waer ich echt dankbar. Es ist fuer mich echt schwierig die Texte hier zu erraten. Grueße Paul From paul at kollings.de Thu Nov 18 21:10:51 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Thu Nov 18 21:09:14 2004 Subject: [HBF] Kieselsol Message-ID: <419D01CB.9070706@kollings.de> Hallo zusammen, kürzlich las ich bei einem der einschlägigen Brauzubehörversender von einem Zusatz beim Brauen. "Kieselsol". Soll die Abscheidung von Trubstoffen stark verbessern u. so zu einem klaren Bier führen. (Nun ja, wer will das schon). Aber das Produkt wurde mit dem Hinweis, dass es kein Verstoß gegen das Reinheitsgebot bedeute, angeboten. Frage: was ist Kieselsol? und wieso ist das kein Verstoß gegen das Reinheitsgebot? Allzeit gut Sud! Grüße Paul From b.landauer at utanet.at Thu Nov 18 22:37:40 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Thu Nov 18 22:42:25 2004 Subject: [HBF] Kieselsol References: <419D01CB.9070706@kollings.de> Message-ID: <01ac01c4cdb7$856d0440$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Paul! Soviel ich weiß verstößt nicht gegen das Reinheitsgebot, was im Zuge der Bierherstellung wieder völlig aus dem Bier entfernt wird und somit im fertigen Bier nicht mehr als Zutat vorhanden ist... Gib "Kieselsol" einfach mal kurz bei Google ein, da gibts massenhaft informative Treffer (hab ich grad ausprobiert)... ! mit lieben Grüßen Bernhard ----- Original Message ----- From: "Paul Kolling" To: Sent: Thursday, November 18, 2004 9:10 PM Subject: [HBF] Kieselsol > Hallo zusammen, > > kürzlich las ich bei einem der einschlägigen Brauzubehörversender von > einem Zusatz beim Brauen. > "Kieselsol". Soll die Abscheidung von Trubstoffen stark verbessern u. so > zu einem klaren Bier führen. > (Nun ja, wer will das schon). Aber das Produkt wurde mit dem Hinweis, > dass es kein Verstoß gegen das Reinheitsgebot bedeute, angeboten. > Frage: was ist Kieselsol? und wieso ist das kein Verstoß gegen das > Reinheitsgebot? > > Allzeit gut Sud! > Grüße > Paul > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From b.landauer at utanet.at Fri Nov 19 00:05:35 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Fri Nov 19 00:05:26 2004 Subject: [HBF] Kartoffelbier Message-ID: <001901c4cdc3$1eb483c0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Paul! Was ist denn nun aus deinem Kartoffelbier geworden, das du letze Woche brauen wolltest? liebe Grüße Bernhard From grog at lemis.com Fri Nov 19 01:38:54 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Nov 19 01:39:11 2004 Subject: [HBF] Kieselsol In-Reply-To: <01ac01c4cdb7$856d0440$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <419D01CB.9070706@kollings.de> <01ac01c4cdb7$856d0440$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <20041119003854.GC14222@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 18 November 2004 at 22:37:40 +0100, Bernhard Landauer wrote: > From: "Paul Kolling" > To: > Sent: Thursday, November 18, 2004 9:10 PM > Subject: [HBF] Kieselsol > > >> Hallo zusammen, >> >> kürzlich las ich bei einem der einschlägigen Brauzubehörversender von >> einem Zusatz beim Brauen. >> "Kieselsol". Soll die Abscheidung von Trubstoffen stark verbessern u. so >> zu einem klaren Bier führen. >> (Nun ja, wer will das schon). Aber das Produkt wurde mit dem Hinweis, >> dass es kein Verstoß gegen das Reinheitsgebot bedeute, angeboten. >> >> Frage: was ist Kieselsol? Kielselsol ist eine Form der Kieselsäure, die in gröberer Verteilung auch häufig als kleines Päckchen bei neuen elektronischen Geräten beiliegt. Fein verteilt bindet es die Hefe und schlägt sich dann aus dem Bier nieder. >> und wieso ist das kein Verstoß gegen das Reinheitsgebot? Das stimmt nicht. Vieles auf dem deutschen Markt verstößt gegen das Reinheitsgebot - Weizenbier z.B. Wen kümmert's? Das Reinheitsgebot gehört der Geschichte an. In Deutschland gilt das deutsche Biersteuergesetz (http://www.jura.uni-sb.de/BGBl/TEIL1/1993/19931400.1.HTML). Da steht: (6) Als Klärmittel für Würze und Bier dürfen nur solche Stoffe verwendet werden, die mechanisch oder adsorbierend wirken und bis auf gesundheitlich, geruchlich und geschmacklich unbedenkliche, technisch unvermeidbare Anteile wieder ausgeschieden werden. Kieselsol ist wohl ziemlich das Paradebeispiel eines adsorbierend wirkende Stoffs. In Österreich gilt wohl österreichische Lebensmittelbuch, demzufolge: 18. Zur Hintanhaltung später auftretender Eiweiß- und Gerbstofftrübungen werden nur gesundheitlich unbedenkliche Substanzen verwendet, die bis auf allfällige technisch unvermeidbare Spuren wieder entfernt werden. Ich denke, hierzu kann man ruhig die Kieselsäure zählen. > Gib "Kieselsol" einfach mal kurz bei Google ein, da gibts massenhaft > informative Treffer (hab ich grad ausprobiert)... ! Ich habe hier eine Packung "Lucilite L10", die ich zu diesem Zwecke verwenden will. Auf dem Etikett: "For use in food: Silicon dioxide E661". Lieder fehlt eine Dosierungsanleitung, vielleicht, weil es in erster Linie nicht für's Brauen gedacht ist. Weiß jemand etwas darüber? Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041119/7311b64a/attachment.bin From t.rohner at bluewin.ch Fri Nov 19 18:57:46 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Nov 19 18:57:09 2004 Subject: [HBF] Re: Kartoffelbier In-Reply-To: <001901c4cdc3$1eb483c0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> References: <001901c4cdc3$1eb483c0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Message-ID: <419E341A.3060005@bluewin.ch> Hallo Bernhard ich nehme mal an, dass Du mich meinst. Frust Frust Frust. Wir hatten am Freitagabend eine "Brauereiführung" mit einem Vereinsvorstand bis etwa 22 Uhr. Dann sind wir zu mir nach Hause und haben 10 Kg Kartoffeln geschält. Nachher haben wir sie in Scheiben geschnitten und mit 3 Backblechen bei 190 Grad Umluft gegart und leicht angebräunt. Dann haben wir die Scheiben durch den Wolf der Kenwood gedreht. Das war eine pappige Geschichte, die Maschine löste dauernd den Über- temperaturschalter aus. Ich hätte halt nicht die feinste Lochung nehmen sollen. Irgendwann war aber auch das geschafft. Am Samstag haben wir dann 8.5kg Pilsnermalz geschrotet und eingemaischt. Die Kartoffelmasse haben wir dann auch dazu- gegeben, sie hat sich anfangs aber gar nicht schön aufgelöst sondern klumpte stark. Der Geruch war sehr angenehm von den angerösteten Kartoffeln. Nach einer Stunde bei 64 Grad war die Maische Jodnormal. Ich hab noch eine halbe Stunde ge- wartet und bin dann auf 72 Grad für eine weitere Stunde. Der Geschmack der Maisch war super. Ausgemaischt haben wir bei 76 Grad für 15 min. Dann wollten wir abläutern..... die Flussrate war etwa ein Kubik-Angström/Jahr... Spass beiseite, es war zum heulen. Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich mit dem "Easymasher" und haben z.B. mit Weizenmaischen keine Probleme, aber es lief einfach nicht. Nachher haben wir es noch mit einem Sieb mit 30cm Durchmesser probiert. Chancenlos, die Geschichte in nützlicher Frist ab- läutern. Schweren Herzens hab ich die ganze Chose dann dem Gulli übergeben. (Man hät's natürlich auch als Maische vergären und dann destillieren können....) Solange ich keine Lösung für's läutern hab, mache ich weiterhin Gratin und Fritten mit den Kartoffeln. Schönes Wochenende Thomas Bernhard Landauer schrieb: > Hallo Paul! > > Was ist denn nun aus deinem Kartoffelbier geworden, das du letze Woche > brauen wolltest? > > liebe Grüße > Bernhard From grog at lemis.com Sat Nov 20 01:54:59 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sat Nov 20 01:55:19 2004 Subject: [HBF] Re: Kartoffelbier In-Reply-To: <419E341A.3060005@bluewin.ch> References: <001901c4cdc3$1eb483c0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> <419E341A.3060005@bluewin.ch> Message-ID: <20041120005459.GD56542@wantadilla.lemis.com> On Friday, 19 November 2004 at 18:57:46 +0100, Thomas Rohner wrote: > Dann wollten wir abläutern..... die Flussrate war etwa > ein Kubik-Angström/Jahr... Spass beiseite, es war zum > heulen. > ... > Schweren Herzens hab ich die ganze Chose dann dem > Gulli übergeben. Schade um's Malz. Wären Reishülsen keine Lösung gewesen? Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20041120/d578b32a/attachment.bin From baus-bernd at vse.de Tue Nov 30 08:46:04 2004 From: baus-bernd at vse.de (Bernd Baus) Date: Tue Nov 30 08:46:11 2004 Subject: [HBF] Haltbarkeit von Bier Message-ID: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50AAB@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Hallo Braugemeinde, ich muss euch unbedingt folgende Geschichte erzählen: Da ich die beiden nächsten Wochenende vorhabe wieder zu brauen (Märzen, Weizen) habe ich mich letzten Samstag, 27.11.2004, daran gemacht Buegelflaschen aus meinem Kellervorrat zu spuelen. Dabei fand ich noch eine vergessene volle Flasche Selbstgebrautes. Braudatum: 11.04.1998! Stammwürze: 14,5 %, obergärig mit Hefesatz am Flaschenboden. Da ich böses ahnte, oeffnete ich die Flasche vorsichtig über dem Waschbecken - und nichts, ausser einem leisen Zischen, passierte. Der Geruch aus der Flasche war 'himmlisch'. Sofort verschloss ich die Falsche wieder und oeffnete sie dann abends zur gemuetlichen Stunde. Es war ein Erlebnis der ersten Klasse. Das Bier goldgelben, der Schaum dick und fest, kleine Kohlensaeureblaeschen. Super!!! Ich bin total ueberrascht, dass sich ein Bier mehr als 6 1/2 Jahre hält und offensichtlich auch noch in der Qualität wesentlich verbessert. Auch der Alkoholgehalt hat sich nach meine subjektiven Empfinden gesteigert. Obwohl nur eine Flasche da war und ich die noch mit meiner Frau teilen musste, hat sie einen unvergleichlich schoenen Samstagabend beschert! Wie sehen euere Erfahrungen bzgl. der Haltbarkeit von Bieren aus? Gibt es da noch längere Haltbarkeiten, wo liegt der Rekord? All Zeit eine guten Sud! Bernd From t.rohner at bluewin.ch Tue Nov 30 09:34:18 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Nov 30 09:33:39 2004 Subject: [HBF] Haltbarkeit von Bier Message-ID: <41AC308A.5000807@bluewin.ch> Hallo Bernd wir haben kürzlich auch einen vergessenen Träger mit einigen Flaschen drin gefunden. Da er in einem Keller lagerte, der im Sommer recht warm wird, war ich skeptisch.(Wir reden hier von 4 oder 5 Jahren, bin nicht ganz sicher. Der Sommer 2003 war aber dabei.) Wir haben diese Biere dann gekostet. Alle waren noch trinkbar, Einige sogar sehr gut. Sie waren nur mit einer Markierung auf dem Deckel ver- sehen, darum kann ich nicht mit Sicherheit sagen, um welche Sorten es sich handelte. Im Allgemeinen verhält sich die Lagerfähigkeit aber ähnlich wie beim Wein. Je höher die Stammwürze, desto länger. Andere Faktoren, wie der Anteil dunkler Malze und der Brauprozess haben auch einen Einfluss. Im englischsprachigen Raum werden "Barleywines" gebraut und oft sehr lange gelagert. Diese "Biere" können Stammwürzen von über 20 Plato haben und werden meist erst nach min. 1-2 Jahren getrunken. Ich hab schon von Brauern ge- lesen, die bei der Geburt eines Kindes so ein Bier brauen und wenn er oder sie 21 wird getrunken. "legal drinking age" Es ist also eine grosse Spanne möglich, und die bei uns meist übliche Flaschengärung hilft auch mit eine Oxidation zu verhindern.(Hauptproblem der komerziellen Biere) Cheers Thomas From b.landauer at utanet.at Tue Nov 30 10:36:20 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Tue Nov 30 10:40:04 2004 Subject: [HBF] Haltbarkeit von Bier References: <35A1F2E9A74FEB46B0D45E894D69E916E50AAB@MXVIRT236.vse.prego-services.org> Message-ID: <00c301c4d6c0$93327940$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Hallo Bernd und Thomas! Schön von euren greisen Bieren zu lesen! Ich habe bisher immernoch eher das Problem, dass meine Biere fast ausgetrunken sind, wenn sie richtig gut werden... ich braue offenbar noch zu wenig!? Irgendwo hab ich mal den Spruch gelesen: "Der Hausbrauer ist der größte Feind seines Bieres!" Also: Geduld macht sich offenbar wieder mal bezahlt... libe Grüße Bernhard ----- Original Message ----- From: "Bernd Baus" To: Sent: Tuesday, November 30, 2004 8:46 AM Subject: [HBF] Haltbarkeit von Bier Hallo Braugemeinde, ich muss euch unbedingt folgende Geschichte erzählen: Da ich die beiden nächsten Wochenende vorhabe wieder zu brauen (Märzen, Weizen) habe ich mich letzten Samstag, 27.11.2004, daran gemacht Buegelflaschen aus meinem Kellervorrat zu spuelen. Dabei fand ich noch eine vergessene volle Flasche Selbstgebrautes. Braudatum: 11.04.1998! Stammwürze: 14,5 %, obergärig mit Hefesatz am Flaschenboden. Da ich böses ahnte, oeffnete ich die Flasche vorsichtig über dem Waschbecken - und nichts, ausser einem leisen Zischen, passierte. Der Geruch aus der Flasche war 'himmlisch'. Sofort verschloss ich die Falsche wieder und oeffnete sie dann abends zur gemuetlichen Stunde. Es war ein E