From grog at lemis.com Thu Jul 1 09:33:19 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Thu Jul 1 09:33:35 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Getreidem=FChlen?= Message-ID: <20040701073319.GA91955@wantadilla.lemis.com> Hat jemand Erfahrungen damit, Malz mit Haushaltsgetreidemühlen zu schroten? Hubert Hanghofer geht in seinem Buch (etwas knapp) darauf ein, meint aber, dass die Körner mitunter zu fein gemahlen werden, was ja nicht Sinn der Geschichte ist. Kann jemand mir ein gutes, günstiges Gerät nennen? Eine Möglichkeit: Ich habe schon einen Fleischwolf der unteren Profiklasse, ein Jupiter 865 (jetzt allerdings 23 Jahre alt). Gibt es eventuell einen Getreidemahlvorsatz dafür? Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040701/4815ece0/attachment-0001.bin From KloppmannMH at hansenet.de Thu Jul 1 12:07:48 2004 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Thu Jul 1 12:07:54 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Getreidem=FChlen?= In-Reply-To: <20040701073319.GA91955@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <000401c45f53$4317e420$0200a8c0@kabeljau> Ich würde von Haushaltsgetreidemühlen Abstand nehmen. Habe ich früher auch benutzt. Ich hatte dann Probleme beim Abläutern. Das hat oft ewig bis unendlich (im wahrsten Sinne!) gedauert. Die Ausbeute war oft auch entsprechend schlecht - das Wasser lief einfach aussen an den Wänden des Getreideberges vorbei. Ich habe dann eine Philmill gekauft, die war damals am günstigsten. Sie ist zwar nicht die beste, aber besser als alle Getreidemühlen. Zum Preis der Malzmühlen: Die wären sicherlich um einiges günstiger, wenn sie nicht aus dem USA importiert werden müssten. Wann wird sich endlich jemand in Europa (Konitnent) die Mühe machen so ein Ding zu konstruieren. Sollte nicht schwer sein. Dann wäre auch der Ärger mit den verfluchten zölligen Schrauben vorbei. Und nochwas: Hat schon mal jemand etwas über den optimalen Walzenabstand bei Mahlmühlen gesagt/geschrieben? Ich habe auch noch nie vernünftige Beschreibungen vom optimalen Zustand gemahlenen Malzes gesehen. Wie muss das aussehen. Ich weiß nur zu fein ist nicht gut und zu grob ist nicht gut. Aber wie sieht gut gemahlenes Malz aus? Viele Grüße und AzgS Matthias > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag > von Greg 'groggy' Lehey > Gesendet am: 01 July 2004 09:33 > An: Hausbrauerforum > Betreff: [HBF] Getreidemühlen > > Hat jemand Erfahrungen damit, Malz mit Haushaltsgetreidemühlen zu > schroten? Hubert Hanghofer geht in seinem Buch (etwas knapp) darauf > ein, meint aber, dass die Körner mitunter zu fein gemahlen werden, was > ja nicht Sinn der Geschichte ist. Kann jemand mir ein gutes, > günstiges Gerät nennen? > > Eine Möglichkeit: Ich habe schon einen Fleischwolf der unteren > Profiklasse, ein Jupiter 865 (jetzt allerdings 23 Jahre alt). Gibt es > eventuell einen Getreidemahlvorsatz dafür? > > Greg > -- > Note: I discard all HTML mail unseen. > Finger grog@lemis.com for PGP public key. > See complete headers for address and phone numbers. > From walaskjalf at gmx.de Thu Jul 1 13:10:30 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Thu Jul 1 13:09:24 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Getreidem=FChlen?= In-Reply-To: <20040701073319.GA91955@wantadilla.lemis.com> Message-ID: Hallo Greg, Ich verwende eine Steinmühle mit der wir auch das Mehl für Brot mahlen. Den Name habe ich nicht zur Hand. Ich kann den Mahlgrad sehr grob einstellen, so daß es dem geschroteten Malz aus der hiesigen Brauerei ziemlich ähnlich sieht. Sicher ist die Sieblinie aber mit der einer Walzenmühle nicht gleich zu vergleichen. Ich habe bei meiner Mühle den Eindruck, daß der Mehlanteil höher ist, als beim Malz aus Brauerei. Das würde bedeuten, daß trotz "grobem" Mahlgrad mehr Mehl als bei der Walzenmühle gebildet wird. Für mich hat das aber immer ausgereicht. Unsere Mühle hat ca. 200,- € gekostet, weshalb man, wenn man nur braut auch gleich eine richtige Walzenmühle kaufen kann. Die Investition lohnt sich sicherlich, weil man damit sicher auch einen höheren Durchsatz hat. Man muß dann nicht so lange warten bis das Malz geschrotet ist. Gruß Tobias From t.rohner at bluewin.ch Thu Jul 1 15:08:16 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu Jul 1 15:15:34 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Malzm=FChlen?= Message-ID: <40E40CC0.4030400@bluewin.ch> Hallo Greg ich habe eine Schmidling Maltmill, das Urmodell mit festem Walzen- abstand. Ich bin nach mehr als 200 Suden immer noch sehr zufrieden. Ich habe einen Kumpel, der sich mit so einem Haushaltteil abmüht. Dann hat er mal bei mir Malz geholt. Ich hab es ihm dann gleich mit meiner Mühle geschrotet. Seither kommt er jeweils mit seiner Schüttung zu mir, um sie zu schroten. (Abläutern ist das Thema...) Bei einem Neukauf würde ich wahrscheinlich die "Valley Mill" kaufen. Dieses Teil hat einstellbare Walzen und ist soweit ich weiss die günstigste. Meine Mühle hat so um die 120 US $ gekostet. Die Valley dürfte etwa 30-50$ teurer sein. Die Kurbel von meiner Mühle hab ich noch nie gebraucht, ich nehm jeweils die Bohrmaschine. Dauert etwa 2-4 Minuten für 9-14 kg. Gruss Thomas From amckay at neap.net Thu Jul 1 15:31:25 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Thu Jul 1 15:31:32 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?b?TWFsem38aGxlbg==?= In-Reply-To: <40E40CC0.4030400@bluewin.ch> References: <40E40CC0.4030400@bluewin.ch> Message-ID: <1088688685.40e4122ddf927@secure.neap.net> Quoting Thomas Rohner : > Bei einem Neukauf würde ich wahrscheinlich die "Valley Mill" kaufen. > Dieses Teil hat einstellbare Walzen und ist soweit ich weiss die > günstigste. Meine Mühle hat so um die 120 US $ gekostet. > Die Valley dürfte etwa 30-50$ teurer sein. Ich bevorzuege die Barley Crusher. http://www.barleycrusher.com/ Die Walzen sind auch einstellbar, aber nicht mit voreingestellten Einstellungen/Abstaenden wie bei der Valley Mill. Mit der Barley Crusher sind die Abstaende unendlich/unbegrenzt (infinite) Selber habe ich beide besessen, sowie eine Automatic, und eine 4" von Morebeer. Naja, auch eine Phil II. Die sind alle hervorragende Muehlen, aber die anderen 4 sind jetzt weg und ich bin der Barley Crusher treu ;-) cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From phil.flannery at eds.com Thu Jul 1 15:36:15 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Thu Jul 1 15:37:22 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?RE=3A_=5BHBF=5D_Malzm=FChlen?= Message-ID: **Die Kurbel von meiner Mühle hab ich noch nie gebraucht** Ich habe auch ein JSP non-adjustable. Bin auch zufrieden. Aber.....ich wollte ein Roggenbier brauen. Nur dann hatte ich gern eine einstellbarre gap. Die Roggen Kerne sind zu klein für meine JSP. Was soll ich jezt machen? -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of Thomas Rohner Sent: 01 July 2004 14:08 To: Hausbrauer Subject: [HBF] Malzmühlen Hallo Greg ich habe eine Schmidling Maltmill, das Urmodell mit festem Walzen- abstand. Ich bin nach mehr als 200 Suden immer noch sehr zufrieden. Ich habe einen Kumpel, der sich mit so einem Haushaltteil abmüht. Dann hat er mal bei mir Malz geholt. Ich hab es ihm dann gleich mit meiner Mühle geschrotet. Seither kommt er jeweils mit seiner Schüttung zu mir, um sie zu schroten. (Abläutern ist das Thema...) Bei einem Neukauf würde ich wahrscheinlich die "Valley Mill" kaufen. Dieses Teil hat einstellbare Walzen und ist soweit ich weiss die günstigste. Meine Mühle hat so um die 120 US $ gekostet. Die Valley dürfte etwa 30-50$ teurer sein. Die Kurbel von meiner Mühle hab ich noch nie gebraucht, ich nehm jeweils die Bohrmaschine. Dauert etwa 2-4 Minuten für 9-14 kg. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From amckay at neap.net Thu Jul 1 15:55:49 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Thu Jul 1 15:55:54 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?b?R2V0cmVpZGVt/GhsZW4=?= In-Reply-To: <20040701073319.GA91955@wantadilla.lemis.com> References: <20040701073319.GA91955@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <1088690149.40e417e5711f6@secure.neap.net> Quoting Greg 'groggy' Lehey : > Hat jemand Erfahrungen damit, Malz mit Haushaltsgetreidemühlen zu > schroten? Hubert Hanghofer geht in seinem Buch (etwas knapp) darauf > ein, meint aber, dass die Körner mitunter zu fein gemahlen werden, was > ja nicht Sinn der Geschichte ist. Kann jemand mir ein gutes, > günstiges Gerät nennen? Sowas wie eine Corona/Porkert meinst du? Muehle "A" auf dieser Seite? http://www.bodensatz.com/staticpages/index.php?page=20020430075425743 Sowas ist nicht ideal, kann man aber schon verwenden. Viele tuen es und sehr gutes Bier brauen. > Eine Möglichkeit: Ich habe schon einen Fleischwolf der unteren > Profiklasse, ein Jupiter 865 (jetzt allerdings 23 Jahre alt). Gibt es > eventuell einen Getreidemahlvorsatz dafür? Waehre wohl das gleiche wie eine Corona/Porkert cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de Thu Jul 1 21:21:00 2004 From: Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de (Wolfgang Braun) Date: Thu Jul 1 21:21:58 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Getreidem=FChlen?= Message-ID: <1Bg77v-0WLRgG0@fwd10.sul.t-online.com> Hallo Heimbrauer ! Ich male mein Malz seit 10 Jahren auf einer HAWO´s Kornmühle mit der gröbsten Einstellung ohne Probleme. Für 15 Kg brauche ich ungefähr 15-20 Minuten. Neupreis damals 300 DM. Gruß Wolfgang From antonhauser at aon.at Thu Jul 1 21:23:39 2004 From: antonhauser at aon.at (Hauser Anton) Date: Thu Jul 1 21:23:19 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Getreidem=FChlen?= References: <000401c45f53$4317e420$0200a8c0@kabeljau> Message-ID: <002d01c45fa1$083b64a0$75d32e3e@a7m8q0> Hallo Matthias "Narziß" empfielt in seinem Buch bei einer 2 Walzenmühle einen Mahlspalt von 0,7mm. Dieses Maß gilt für Gerstenmalz. Bei Weizen,- Roggen- od. geschälten Dinkelmalz sollte der Mahlspalt um 0,2mm kleiner sein. Meine Mühle ist ein altes Monstrum mit zwei 180mm dicken Walzen und einem 1 PS Motor dran und funktioniert mit den genannten Einstellungen klaglos. Dein Malz ist dann optimal geschrottet, wenn du einwandfrei mit deinem Läutersystem abläutern kannst und auch eine hohe Ausbeute erreichst. Alle Klarheiten beseitigt??? Viele Grüße und AzgS Toni > Ich würde von Haushaltsgetreidemühlen Abstand nehmen. Habe ich früher auch > benutzt. Ich hatte dann Probleme beim Abläutern. Das hat oft ewig bis > unendlich (im wahrsten Sinne!) gedauert. Die Ausbeute war oft auch > entsprechend schlecht - das Wasser lief einfach aussen an den Wänden des > Getreideberges vorbei. Ich habe dann eine Philmill gekauft, die war damals > am günstigsten. Sie ist zwar nicht die beste, aber besser als alle > Getreidemühlen. > Zum Preis der Malzmühlen: Die wären sicherlich um einiges günstiger, wenn > sie nicht aus dem USA importiert werden müssten. Wann wird sich endlich > jemand in Europa (Konitnent) die Mühe machen so ein Ding zu konstruieren. > Sollte nicht schwer sein. Dann wäre auch der Ärger mit den verfluchten > zölligen Schrauben vorbei. > > Und nochwas: Hat schon mal jemand etwas über den optimalen Walzenabstand bei > Mahlmühlen gesagt/geschrieben? Ich habe auch noch nie vernünftige > Beschreibungen vom optimalen Zustand gemahlenen Malzes > gesehen. Wie muss das aussehen. Ich weiß nur zu fein ist nicht gut und zu > grob ist nicht gut. Aber wie sieht gut gemahlenes Malz aus? > > Viele Grüße und AzgS > Matthias > > > -----Ursprüngliche Nachricht----- > > Von: hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org > > [mailto:hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag > > von Greg 'groggy' Lehey > > Gesendet am: 01 July 2004 09:33 > > An: Hausbrauerforum > > Betreff: [HBF] Getreidemühlen > > > > Hat jemand Erfahrungen damit, Malz mit Haushaltsgetreidemühlen zu > > schroten? Hubert Hanghofer geht in seinem Buch (etwas knapp) darauf > > ein, meint aber, dass die Körner mitunter zu fein gemahlen werden, was > > ja nicht Sinn der Geschichte ist. Kann jemand mir ein gutes, > > günstiges Gerät nennen? > > > > Eine Möglichkeit: Ich habe schon einen Fleischwolf der unteren > > Profiklasse, ein Jupiter 865 (jetzt allerdings 23 Jahre alt). Gibt es > > eventuell einen Getreidemahlvorsatz dafür? > > > > Greg > > -- > > Note: I discard all HTML mail unseen. > > Finger grog@lemis.com for PGP public key. > > See complete headers for address and phone numbers. > > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/antonhauser%40aon.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From paul at kollings.de Fri Jul 2 22:36:42 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Fri Jul 2 22:36:02 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Gluten_/_Klebereiwei=DF?= Message-ID: Hallo liebe Brauer, ich möchte gerne wissen ob im Weizenbier noch das sog. Gluten (Klebereiweiß) enthalten ist? Wer kennt sich da aus? Müsste das beim Würzekochen nicht ausflocken und somit beim Hopfenseihen auf der Strecke bleiben? Mit freundlichen Grüßen Paul Kolling Weserstraße 1 65239 Hochheim From AXEL.EIFERT at t-online.de Sun Jul 4 09:27:00 2004 From: AXEL.EIFERT at t-online.de (Axel Eifert) Date: Sun Jul 4 09:27:27 2004 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?q?Getreidem=FChlen?= Message-ID: <1Bh1PE-0PMchU0@fwd01.sul.t-online.com> "Hauser Anton" schrieb: > Hallo Matthias > > "Narziß" empfielt in seinem Buch bei einer 2 Walzenmühle einen Mahlspalt von 0,7mm. > Dieses Maß gilt für Gerstenmalz. Bei Weizen,- Roggen- od. geschälten Dinkelmalz > sollte der Mahlspalt um 0,2mm kleiner sein. > Hallo Anton, Weizen schrote ich mit meiner Valley Mill grundsätzlich eine Stufe gröber als Gerste. Das verbessert die Läuterbarkeit ohne negativen Einfluss auf die Ausbeute. Noch eine Anmerkung zur Valley Mill: Nachdem bis jetzt ca. 800 Kg durchgeflossen sind, hat Sie mich nicht im Stich gelassen. Jedoch finde ich die voreingestellten Walzenabstände für nicht Praxisgerecht: Nutzbar ist der kleinste Abstand für Gerste und der nächst grössere für Weizen. Bei der nächsten Stufe rauscht die Gerste schon ungequetscht durch. Die restlichen 4 sind überhaupt nicht mehr nutzbar. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, besonders mit der Geschmindigkeit. Ich vermende eine Bohrmaschine mit 700Watt und 1000 U/min. Bild hier: http://oz.craftbrewer.org/Library/Gear/Axel/Gallery/Mill.jpg Da sind 16 Kg in wenigen Minuten durchgelaufen. AzgS Axel From hubert-dated-1094113159.48c632 at netbeer.org Sun Jul 4 10:19:18 2004 From: hubert-dated-1094113159.48c632 at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Sun Jul 4 10:19:23 2004 Subject: [HBF] Gluten / =?iso-8859-1?Q?Kleberei?= =?iso-8859-1?Q?wei=DF?= In-Reply-To: References: Message-ID: <20040704081918.GA19589@arthur> Liebe Braugemeinde, Hallo Paul, ich habe leider irgendwie verschlafen, dass das HBF vom Rechner lists.ipipip.de auf lists.bonis.de übertragen wurde. Daher hatten einige von Euch Probleme, aktuelle Beiträge im Archiv zu finden und / oder ihre Mitgliedschafts-Einstellungen zu ändern. Die aktuelle Homepage lautet daher: http://lists.bonis.de/mailman/listinfo/hbf/ und kann ab jetzt über http://lists.netbeer.org auch wieder direkt erreicht werden! -Tut mir sehr leid, ich werde als Buße 1 Woche kein Bier trinken ;-) Allzeit gut Sud! Hubert Hanghofer On Fri, Jul 02, 2004 at 10:36:42PM +0200, Paul Kolling wrote: > Hallo liebe Brauer, > > ich möchte gerne wissen ob im Weizenbier noch das sog. Gluten (Klebereiweiß) > enthalten ist? Wer kennt sich da aus? > Müsste das beim Würzekochen nicht ausflocken und somit beim Hopfenseihen auf > der Strecke bleiben? > > Mit freundlichen Grüßen > > Paul Kolling > Weserstraße 1 > > 65239 Hochheim From walaskjalf at gmx.de Mon Jul 5 11:41:41 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Mon Jul 5 11:40:31 2004 Subject: [HBF] Backhefe Message-ID: Hallo zusammen, vor einiger Zeit gab es hier ja z.T. heftige Diskussionen um den Einsatz von Backhefe. Ich habe das jetzt mal im Vergleich mit Saflager S-23 bei einem dunklen Lager probiert. Im folgenden meine Ergebnisse: Grundsätzlich: auch mit Backhefe kann man brauen. Ich revidiere hiermit meine damalige Äußerung. Das Bier schmeckt allerdings auch ohne Weizenmalz irgendwie nach Hefeweizen und das bei einer Gärtemperatur von 15°C. 4-Vinyl-Guajakol dürfte sich ja eigentlich nicht bilden, da kein Weizenmalz enthalten ist. Ich könnte mir also vorstellen, daß es an dieser Estherbildung liegt, die, wie Hubert schreibt, "Mörderkopfschmerzen" verursacht. Die Hefe hat ja eine "niedrige Spezialisierung", da sie keine Reinzuchthefe ist. So euphorisch bejahen kann ich aber den Einsatz von Backhefe nicht. Vielleicht ist sie bei Hefeweizen besser. Der Geschmack paßt aber zu einem Lager nicht. Ich werde es bei einem Hefeweizen noch mal probieren und mit WYEAST Weihenstephan Wheat vergleichen. Fazit: - für Lagerbier ungeeignet, dem folgend nie wieder Lagerbier mit Backhefe - für Experimente mit historischen Bieren vielleicht geeignet - niedrige Spezialisierung, da keine Reinzuchthefe - Wer will jetzt meine 15l dunkles Bier haben ? Gruß Tobias From antonhauser at aon.at Mon Jul 5 21:17:27 2004 From: antonhauser at aon.at (Hauser Anton) Date: Mon Jul 5 21:16:59 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_Getreidem=FChlen?= References: <1Bh1PE-0PMchU0@fwd01.sul.t-online.com> Message-ID: <000701c462c4$d4ce04c0$52d32e3e@a7m8q0> Hallo Axel Da hast du mir möglicherweise einen guten Tip gegeben. Ich habe tatsächlich bei einem Weizen- od. Roggenanteil von über 40% Probleme mit dem Abläutern. Den um 0,2mm geringeren Mahlspalt habe ich lediglich aus der unterschiedlichen Größe der Körner abgeleitet. Ich werde es sofort beim nächsten Roggenbier mit einem größeren Spalt versuchen. Mich würde aber noch interessieren welche Ausbeute Du normalerweise hast? Ich arbeite mit einem Läuterbottich mit einem 0,5mm Siebboden und habe regelmäßig 70% - 75% Ausbeute. (Je nach Malzmischung) Grüße und AzgS Toni Hallo Anton, Weizen schrote ich mit meiner Valley Mill grundsätzlich eine Stufe gröber als Gerste. Das verbessert die Läuterbarkeit ohne negativen Einfluss auf die Ausbeute. Noch eine Anmerkung zur Valley Mill: Nachdem bis jetzt ca. 800 Kg durchgeflossen sind, hat Sie mich nicht im Stich gelassen. Jedoch finde ich die voreingestellten Walzenabstände für nicht Praxisgerecht: Nutzbar ist der kleinste Abstand für Gerste und der nächst grössere für Weizen. Bei der nächsten Stufe rauscht die Gerste schon ungequetscht durch. Die restlichen 4 sind überhaupt nicht mehr nutzbar. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, besonders mit der Geschmindigkeit. Ich vermende eine Bohrmaschine mit 700Watt und 1000 U/min. Bild hier: http://oz.craftbrewer.org/Library/Gear/Axel/Gallery/Mill.jpg Da sind 16 Kg in wenigen Minuten durchgelaufen. AzgS Axel _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/antonhauser%40aon.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From jpb at mail.isis.de Tue Jul 6 00:20:30 2004 From: jpb at mail.isis.de (O'Sullivan) Date: Tue Jul 6 00:17:37 2004 Subject: [HBF] Backhefe In-Reply-To: References: Message-ID: <40E9D42E.1020709@mail.isis.de> Hoi Tobias, wenn's icht zu stark gehopft ist kannst Du das Bier auf jeden Fall nopch zum Kochen oder Backen verwenden. (Is' ja Backhefe ...) Die Bierküche bitet da allerlei gute Mögliichkeiten - ist mit dem Brown Ale letzen Monat bei mit auch soi gewesen. Keg war undicht -> Schales Bier -> ab in die Kochecke . Wär doch echt Schade drum ;-)) Gruß Jens Tobias Kandler schrieb: >Hallo zusammen, > >vor einiger Zeit gab es hier ja z.T. heftige Diskussionen um den Einsatz von >Backhefe. Ich habe das jetzt mal im Vergleich mit Saflager S-23 bei einem >dunklen Lager probiert. > >Im folgenden meine Ergebnisse: > >Grundsätzlich: auch mit Backhefe kann man brauen. Ich revidiere hiermit >meine damalige Äußerung. > >Das Bier schmeckt allerdings auch ohne Weizenmalz irgendwie nach Hefeweizen >und das bei einer Gärtemperatur von 15°C. >4-Vinyl-Guajakol dürfte sich ja eigentlich nicht bilden, da kein Weizenmalz >enthalten ist. Ich könnte mir also vorstellen, daß es an dieser >Estherbildung liegt, die, wie Hubert schreibt, "Mörderkopfschmerzen" >verursacht. Die Hefe hat ja eine "niedrige Spezialisierung", da sie keine >Reinzuchthefe ist. So euphorisch bejahen kann ich aber den Einsatz von >Backhefe nicht. Vielleicht ist sie bei Hefeweizen besser. Der Geschmack paßt >aber zu einem Lager nicht. Ich werde es bei einem Hefeweizen noch mal >probieren und mit WYEAST Weihenstephan Wheat vergleichen. > >Fazit: >- für Lagerbier ungeeignet, dem folgend nie wieder Lagerbier mit Backhefe >- für Experimente mit historischen Bieren vielleicht geeignet >- niedrige Spezialisierung, da keine Reinzuchthefe >- Wer will jetzt meine 15l dunkles Bier haben ? > >Gruß > >Tobias > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/jpb%40mail.isis.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > > From wesjo at reg2.health.nb.ca Tue Jul 6 13:25:34 2004 From: wesjo at reg2.health.nb.ca (Jonathan Westphal) Date: Tue Jul 6 13:25:51 2004 Subject: [HBF] Backhefe Message-ID: >>> jpb@mail.isis.de 2004-07-05 7:20:30 PM >>> >wenn's icht zu stark gehopft ist kannst Du das Bier auf jeden Fall nopch >zum Kochen oder Backen verwenden. (Is' ja Backhefe ...) Ich verwende immer Bier in meinem Brot und Pizzateig. Schmeckt prima, auch wenn das Bier stark gehopft ist. Aber was Suppen oder Sossen betrifft, da bin ich mit Jens einverstanden, man soll stark gehopftes Bier lieber vermeiden (ich finde Hefeweizen oder Brown Ale besonders gut). Jonathan Hampton, NB Canada From paul at kollings.de Tue Jul 6 20:57:13 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Tue Jul 6 20:56:35 2004 Subject: [HBF] die lieben Umlaute Message-ID: Hallo, was ist hier im Forum mit den Umlauten los? Mach ich was falsch? Muss ich an meinem PC irgendwo drehen/schrauben? Die Texte sind bis zur Unkenntlichkeit verstuemmelt. Mit freundlichen Gruessen Paul Kolling Weserstrasse 1 65239 Hochheim From grog at lemis.com Wed Jul 7 07:11:54 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Jul 7 07:12:04 2004 Subject: [HBF] die lieben Umlaute In-Reply-To: References: Message-ID: <20040707051154.GQ1069@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 6 July 2004 at 20:57:13 +0200, Paul Kolling wrote: > Hallo, > > was ist hier im Forum mit den Umlauten los? > Mach ich was falsch? Muss ich an meinem PC irgendwo drehen/schrauben? > Die Texte sind bis zur Unkenntlichkeit verstuemmelt. > > Mit freundlichen Gruessen Bei dieser Mail sehe ich weder Umlaute noch sonstige Probleme. Ein Hinweis: Laut Internetstandard darf kein nicht-ASCII-Zeichen in einem Header erscheinen. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040707/2083ecd1/attachment.bin From walaskjalf at gmx.de Wed Jul 7 14:35:26 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Jul 7 14:34:06 2004 Subject: AW: [HBF] Backhefe In-Reply-To: <40E9D42E.1020709@mail.isis.de> Message-ID: Hallo Jens und Jonathan, meine Frau ist schon mit Schwarbierbrot backen beauftragt. Gute Idee. Danke Tobias From t.rohner at bluewin.ch Wed Jul 7 17:32:26 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Jul 7 17:40:19 2004 Subject: [HBF] Kochen mit Bier Message-ID: <40EC178A.8030401@bluewin.ch> Hallo Zusammen Interessant, was Tobias im Zusammenhang mit Backhefe im Bier uns be- richtet hat. Ich hab nur noch eine vage Erinnerung an meinen ersten Met.(Da war ich etwa 11 Jahre alt und Hefe war Backhefe) Nun zum eigentlichen Thema: Ich hab schon Verschiedenes gehört über Bier in Saucen usw. Wäre interessant, wenn jemand aus eigener Erfahrung etwas dazu sagen könnte. Ist es wahr, dass sich die Bittere beim Einreduzieren verstärkt? Hat jemand schon mal ein Bier bzw. Würzesorbet gemacht? Hat jemand schon mal ein "Kochbier" mit wenig Bittere gebraut? Vor ein paar Tagen hab ich im TV gesehen wie einer Biertruffes gemacht hat. Es ist aber nicht klar ersichtlich gewesen, ob er nun Würze oder Bier einreduziert hat. Es war auch nicht klar, ob gehopft oder nicht. Cheers (ich gehe jetzt den Holunderblütensekt ich Champagnerflaschen abfüllen) Thomas From paul at kollings.de Wed Jul 7 21:10:37 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Wed Jul 7 21:09:55 2004 Subject: [HBF] AW: die lieben Umlaute In-Reply-To: Message-ID: Nun ja lieber Greg, ich habe natuerlich bei der letzten mail bewusst auf Umlaute und sz verzichtet damit man das lesen kann. Schau Dir mal meine vorhergehenden mails an. Gruesse Paul From info at ladidel.de Wed Jul 7 17:16:58 2004 From: info at ladidel.de (ladidel) Date: Wed Jul 7 22:08:00 2004 Subject: [HBF] Backhefe References: Message-ID: <40EC13EA.7010908@ladidel.de> Da Backhefe eine obergärige Hefe ist, sollte sie selbstverständlich nur für obergärige Biere verwendet werden. Wie kommst Du auf die Idee damit ein Lager brauen zu wollen? Übrigens schmeckt das Weizenbier nicht deshalb so typisch weil Weizen in der Schüttung ist, sondern wegen der obergärigen Hefe. Nur Mut, gut Sud ! ladidel From info at ladidel.de Wed Jul 7 17:28:25 2004 From: info at ladidel.de (ladidel) Date: Wed Jul 7 22:08:07 2004 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Malzm=FChlen?= References: Message-ID: <40EC1699.10300@ladidel.de> HAllo, Dieses Jahr kommt die erste Malzquetsche deutscher Bauart auf den Markt ( oder ist schon ). Ich habe sie schon getestet, Kleinigkeiten müssen noch verbessert werden, aber dann ist sie eine echte Alternative. ladidel From hubert-dated-1094417356.59a875 at netbeer.org Wed Jul 7 22:49:15 2004 From: hubert-dated-1094417356.59a875 at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Wed Jul 7 22:49:20 2004 Subject: [HBF] AW: die lieben Umlaute In-Reply-To: References: Message-ID: <20040707204915.GA17104@arthur> Hallo Paul, meinerseits kein Problem mit Deinen vorhergehenden Mails. -In den Mails sehe ich alle Sonderzeichen und im online-Archiv muss ich im Webbrowser nur die Zeichenkodierung auf jene Deines Mailprogramms einstellen ("Western" ISO-8859-1 oder ISO-8859-15). Probleme können meiner Erfahrung nach auftreten, wenn man die Mails nicht einzeln bekommt, sondern als "Nachrichtensammlung" (siehe Mitgliedsoptionen). Wenn die Mails einer Sammlung unterschiedlich kodiert sind, scheinen manche Mailprogramme nicht mehr damit zurecht zu kommen. - Wie aber die Mitglieder ihre Mailprogramme konfigurieren, entzieht sich leider völlig unserer Kontrolle und ich empfehle in diesem Fall, die Standardeinstellung "ungebündelt" - also jede Mail einzeln - zu verwenden. Allzeit gut Sud! Hubert On Wed, Jul 07, 2004 at 09:10:37PM +0200, Paul Kolling wrote: > Nun ja lieber Greg, > > ich habe natuerlich bei der letzten mail bewusst auf Umlaute und sz > verzichtet damit man das lesen kann. > Schau Dir mal meine vorhergehenden mails an. > > Gruesse > Paul From amckay at neap.net Thu Jul 8 00:34:53 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Thu Jul 8 00:34:59 2004 Subject: [HBF] Weyermann Rauchmalz Message-ID: <1089239693.40ec7a8d47bf9@secure.neap.net> Gruss Gott Braukollegen! Was fuer einen Schuettungsanteil von Weyermann Rauchmalz braucht man, um ein Bamberger Rauchbier zu brauen? So etwa wie Schlenkerla. danke, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From rolf.exner at gmx.de Thu Jul 8 11:16:27 2004 From: rolf.exner at gmx.de (Rolf Exner) Date: Thu Jul 8 11:13:45 2004 Subject: [HBF] Weyermann Rauchmalz References: <1089239693.40ec7a8d47bf9@secure.neap.net> Message-ID: <40ED10EB.9080100@gmx.de> Ebenfalls Grüß Gott! Soweit ich weiß, besteht das Schlänkerla aus 100 % Rauchmalz. Ich persönlich habe mal ein "Rauchpils" gebraut mit 50 % Schüttung, mir war der Rauchgeschmack da schon viel zu intensiv, hatte sogar das Gefühl, noch stärker als beim Schlänkerla. Nach längerer Lagerung wurde es besser. Ich hatte aber mein Rauchmalz nicht von Weyermann, da gibt es bestimmt noch Unterschiede... Gruß Rolf Alan McKay wrote: >Gruss Gott Braukollegen! > >Was fuer einen Schuettungsanteil von Weyermann Rauchmalz braucht man, >um ein Bamberger Rauchbier zu brauen? So etwa wie Schlenkerla. > >danke, >-Alan > From walaskjalf at gmx.de Thu Jul 8 13:03:01 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Thu Jul 8 13:01:39 2004 Subject: AW: [HBF] Backhefe In-Reply-To: <40EC13EA.7010908@ladidel.de> Message-ID: Hallo Walther, >...Wie kommst Du auf die Idee damit ein Lager brauen zu wollen? Das hatte ich sicher in den letzten Diskussionen falsch verstanden. Mir schien es so, als ob man damit auch Lagerbiere machbar sein sollten. >Übrigens schmeckt das Weizenbier nicht deshalb so typisch weil Weizen >in der Schüttung ist, sondern wegen der obergärigen Hefe. Da muß ich sowieso noch etwas berichtigen. Hubert hat mich auf diesen Punkt auch schon hingewiesen. 4-Vinyl-Guajakol (das Hefeweizen-Aroma) wird von der Hefe gebildet - richtig, wußte ich ja auch. Die Vorstufen kommen aber aus dem Malz. Hubert schrieb, es wird durch Decarboxylierung aus Ferulasäure gebildet, wußte ich auch. Fälschlicherweise dachte ich aber, diese würde aus dem Weizenmalz freigesetzt !!! Das stimmt aber nicht, sondern sie entstammt dem Gerstenmalz (am besten bei 40-45°C und höheren pH-Werten [Hubert]). Deshalb behauptete ich, es kann kein 4VG im Bier sein, da kein Weizenmalz drin ist. Wie gesagt - stimmt nicht. Also: Entschuldigung nochmal Gut Sud Tobias From paul at kollings.de Sat Jul 10 11:09:36 2004 From: paul at kollings.de (Paul Kolling) Date: Sat Jul 10 11:08:51 2004 Subject: [HBF] AW: die lieben Umlaute In-Reply-To: Message-ID: Hallo Hubert, das Problem besteht beim Lesen mit dem browser (IE V6.0.2800.1106, SP1, diverse updates) Aus Deinem Satz "Probleme können meiner Erfahrung nach . . ." wird das Wörtchen "können" bei mir so angezeigt: "k?n"(Buchstabe k, Fragezeichen, Buchstabe k) Also wird aus dem oe irgendwas mit Steuerzeichen was auch noch Buchstaben eliminiert. Gruesse Paul From wolfgang_halmich at web.de Sat Jul 10 17:18:03 2004 From: wolfgang_halmich at web.de (wolfgang_halmich@web.de) Date: Sat Jul 10 17:18:08 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Ferulas=E4ure_und_Weizenmalz?= Message-ID: <601624058@web.de> Hallo, in einem der letzten Beiträge las ich, dass das Weizenmalz verantwortlich ist für das Weizenbier aroma. Das ist nicht richtig. Das Weizenbieraroma (wobei es natürlich nicht das einzige, aber das hervorstechendste ist) ist das 4-Vinyl-Guajakol, welches nach Nelken schmeckt. Dieses 4VG wird von der Weizenbierhefe, und nur von der, aus der Ferulasäure gebildet. Diese Ferulasäure ist an Zucker im Malz gebunden, wobei, und jetzt kommt's, sie im Gerstenmalz mehr vorhanden ist als im Weizenmalz. Erst kürzlich habe ich, um das zu beweisen, ein Bier nur aus hellem Gerstenmalz und Karamalz gebraut und zwar mit einer ausgedehnten Ferulasäurerast von ca. 60 Minuten bei 44°C. Vergoren mit einer Weizenbierhefe von Maisel's Hefeweizen. Und was soll ich sagen: Es hat das typische Weizenaroma, also diesen Nelkengeschmack. Das nur zur Information und auch mal als Anreiz gedacht, das einmal auszuprobieren. Gut Sud Wolfgang ____________________________________________________ Aufnehmen, abschicken, nah sein - So einfach ist WEB.DE Video-Mail: http://freemail.web.de/?mc=021200 From Die.Duessels at t-online.de Thu Jul 15 19:31:45 2004 From: Die.Duessels at t-online.de (=?iso-8859-1?Q?Familie_D=FC=DFel?=) Date: Thu Jul 15 19:29:56 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?fl=FCssighefe_ansetzen?= Message-ID: hallo zusammen, wir wollen am sonntag den 18.07.04 brauen, die flüssighefe habe ich schon zerdrückt und der beutel ist auch "dick". aber wie setze die hefe weiter an? ich habe kein malz extrakt, mir hat ein gesagt es geht auch mit apfelsaft, den kochen dann zucker rein und die hefe?? ahja hefeweizen wollen wir machen danke im voraus frank düßel From anlup at web.de Thu Jul 15 19:40:15 2004 From: anlup at web.de (Andreas Luppa) Date: Thu Jul 15 19:40:30 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:=20[HBF]=20fl=FCssighefe=20ansetzen?= Message-ID: <1372812890@web.de> Hallo, also ich hab das mit Malzbier gemacht, das hat super geklappt. Allerdings habe ich die Kohlensäure vorher „rausgeschüttelt”. Da weiß ich zwar nicht genau ob das richtig war, hat aber - wie gesagt - alles funktioniert. Grüße Andreas Hausbrauerforum schrieb am 15.07.04 19:30:42: > > hallo zusammen, > > wir wollen am sonntag den 18.07.04 brauen, die flüssighefe habe ich schon > zerdrückt und der beutel ist auch "dick". > aber wie setze die hefe weiter an? ich habe kein malz extrakt, mir hat ein > gesagt es geht auch mit apfelsaft, den kochen dann zucker rein und die > hefe?? > > ahja hefeweizen wollen wir machen > > danke im voraus > > frank düßel > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/anlup%40web.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik ____________________________________________________ Aufnehmen, abschicken, nah sein - So einfach ist WEB.DE Video-Mail: http://freemail.web.de/?mc=021200 From Thorsten.Barkmann at knorr-bremse.com Fri Jul 16 10:09:28 2004 From: Thorsten.Barkmann at knorr-bremse.com (Barkmann Thorsten) Date: Fri Jul 16 10:09:34 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_fl=FCssighefe_ansetzen?= Message-ID: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C61B5C347@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> Hallo, es kommt darauf an, wie viel Hefeweizen Du machen willst. Ich habe vor kurzem 40 Liter Ale gebraut. Mit einer Tüte ohne die Hefe in Würze herzuführen. Das Ale schmeckt wunderbar. Mir hat eine Braumeisterin gesagt, wenn man zu viele tote Hefezellen in´s Bier gibt, schmeckt man das. Beim Herführen entstehen sehr vitale aber auch tote Hefezellen. Darum habe ich nur den Beutelinhalt verwendet. Ich werde das demnächst mal bei 100 Liter Weißbier versuchen. Belüftet habe ich mit einer Pumpe für´s Aquarium. Ich glaube, gut belüften muß man unbedingt. Wie viel Liter braust Du denn? AzgS Thorsten This e-mail including any files attached is intended for the addressee only. It may contain trade secrets or undisclosed or otherwise confidential information. If you are not the intended recipient, you may not review, copy or distribute this message. If you have received this communication in error, please notify us immediately by e-mail and delete the original message. Thank you for your cooperation From daniel.katzer at chello.at Sat Jul 17 09:38:34 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Sat Jul 17 09:39:36 2004 Subject: [HBF] Fruchtbier Message-ID: <000001c46bd1$15760710$6b9e6e50@nirvana> Hallo, Ich hab mir für den Sommer ein Weizenbier mit Erdbeeren vorgenommen und hab genau gar keine Erfahrungen. Aus dem Buch von Axel Kiesbye 'Kräuterbier & Co.' hab ich mir ein paar Tips extrahieren können, aber ich wollt auf jeden fall fragen, wer von euch schon Erfahrungen mit Fruchtbieren gemacht hat. Speziell schlägt Kiesbye eine Zugabe zum Sud oder zur Nachgärung vor. Spricht irgendetwas gegen eine Zugabe zur Hauptgärung? Ich bin für jede Antwort sehr dankbar. Liebe Grüße Daniel From eogris at gmx.at Sat Jul 17 12:28:36 2004 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Sat Jul 17 12:29:17 2004 Subject: [HBF] Fruchtbier References: <000001c46bd1$15760710$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <000701c46be8$d35e64e0$f608510a@albireo> Hallo, Habe interessiert die Diskussion verfolgt, dass der Weizenbiergeschmack von der Weizenhefe und dem Gerstenmalz kommt. Provokante Frage: warum braucht man dann das Weizenmalz bzw. kommt vom Weizenmalz auch eine weizenbiertypische Geschmackskomponente? lg Erhard From amckay at neap.net Sat Jul 17 13:50:03 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sat Jul 17 13:50:09 2004 Subject: [HBF] Fruchtbier In-Reply-To: <000001c46bd1$15760710$6b9e6e50@nirvana> References: <000001c46bd1$15760710$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <1090065003.40f9126b1093a@secure.neap.net> Quoting Daniel Katzer : > Speziell schlägt Kiesbye eine Zugabe zum Sud oder zur Nachgärung vor. > Spricht irgendetwas gegen eine Zugabe zur Hauptgärung? Ich braue viele Fruchtbiere. Zur Hauptgaerung verlierst du mehr an Aroma/Geruch. Ich tue die Fruchte immer zur Nachgaerung ein. Jon hat ein sehr vernuenftiges Verfahren, wie man Fruechte in Bier am besten verwendet. Bist du noch da Jon? Ich habe vor, sein Verfahren das naechste Mal auszuprobieren. Normalerweise friere ich die Fruchte ein paar tage ein, dann erst eingeben. Das zerplatzt die Zellen damit die Hefe an den Zucker besser drankommt. Aber Jon's vervahren zerplatzt viel besser ;-) cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From daniel.katzer at chello.at Sat Jul 17 14:43:01 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Sat Jul 17 14:43:58 2004 Subject: AW: [HBF] Fruchtbier In-Reply-To: <1090065003.40f9126b1093a@secure.neap.net> Message-ID: <000001c46bfb$9c76c810$6b9e6e50@nirvana> Hi Alan, Wenn es zur Hauptgärung wirklich keinen Sinn macht, wie kann ich dann den vergärbaren Extrakt aus der Fruchtmasse für eine Flaschennachgärung und die daraus abgeleitete Menge Mus am besten bestimmen? Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Alan McKay >Gesendet: Samstag, 17. Juli 2004 13:50 >An: Hausbrauerforum >Betreff: Re: [HBF] Fruchtbier > > >Quoting Daniel Katzer : >> Speziell schlägt Kiesbye eine Zugabe zum Sud oder zur >Nachgärung vor. >> Spricht irgendetwas gegen eine Zugabe zur Hauptgärung? > >Ich braue viele Fruchtbiere. Zur Hauptgaerung verlierst du >mehr an Aroma/Geruch. Ich tue die Fruchte immer zur >Nachgaerung ein. Jon hat ein sehr vernuenftiges Verfahren, wie >man Fruechte in Bier am besten verwendet. Bist du noch da Jon? > Ich habe vor, sein Verfahren das naechste Mal auszuprobieren. > Normalerweise friere ich die Fruchte ein paar tage ein, dann >erst eingeben. Das zerplatzt die Zellen damit die Hefe an den >Zucker besser drankommt. Aber Jon's vervahren zerplatzt viel besser ;-) > >cheers, >-Alan > >-- >http://www.bodensatz.com/ >TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners > (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From amckay at neap.net Sun Jul 18 17:30:04 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sun Jul 18 17:30:10 2004 Subject: AW: [HBF] Fruchtbier In-Reply-To: <000001c46bfb$9c76c810$6b9e6e50@nirvana> References: <000001c46bfb$9c76c810$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <1090164604.40fa977cf0eaf@secure.neap.net> Quoting Daniel Katzer : > Wenn es zur Hauptgärung wirklich keinen Sinn macht, wie kann ich dann > den vergärbaren Extrakt aus der Fruchtmasse für eine Flaschennachgärung > und die daraus abgeleitete Menge Mus am besten bestimmen? Daniel, die Frage verstehe ich nicht genau ... fragst du, wie du die richtige Volume draufkommst? Wie ist das ein Problem bei der Nachgaerung? Irgend-etwas verstehe ich nicht genau ... -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From daniel.katzer at chello.at Sun Jul 18 19:15:09 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Sun Jul 18 19:16:14 2004 Subject: AW: AW: [HBF] Fruchtbier In-Reply-To: <1090164604.40fa977cf0eaf@secure.neap.net> Message-ID: <000001c46cea$ca48eb20$6b9e6e50@nirvana> Danke fürs nachfragen; war wirklich ein wenig konfus die Formulierung. Wenn ich das Bier grün schlauche oder mit frischer Würze in Flaschen abfülle, kann ich mir ausrechnen, wieviel extrakt noch für die Nachgärung vorhanden ist und wie stark die Karbonisierung ausfallen wird. Die Frage ist, wie kann ich den Zuckergehalt im Fruchtmus in vergärbaren Extrakt umrechnen, damit meine Flaschen nicht explodieren? Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Alan McKay >Gesendet: Sonntag, 18. Juli 2004 17:30 >An: Hausbrauerforum >Betreff: Re: AW: [HBF] Fruchtbier > > >Quoting Daniel Katzer : >> Wenn es zur Hauptgärung wirklich keinen Sinn macht, wie kann >ich dann >> den vergärbaren Extrakt aus der Fruchtmasse für eine >> Flaschennachgärung und die daraus abgeleitete Menge Mus am besten >> bestimmen? > >Daniel, die Frage verstehe ich nicht genau ... fragst du, wie >du die richtige Volume draufkommst? Wie ist das ein Problem >bei der Nachgaerung? Irgend-etwas verstehe ich nicht genau ... > >-- >http://www.bodensatz.com/ >TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners > (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From amckay at neap.net Sun Jul 18 19:51:46 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sun Jul 18 19:51:50 2004 Subject: AW: AW: [HBF] Fruchtbier In-Reply-To: <000001c46cea$ca48eb20$6b9e6e50@nirvana> References: <000001c46cea$ca48eb20$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <1090173106.40fab8b2b26c2@secure.neap.net> Quoting Daniel Katzer : > wieviel extrakt noch für die > Nachgärung vorhanden ist und wie stark die Karbonisierung ausfallen > wird. > > Die Frage ist, wie kann ich den Zuckergehalt im Fruchtmus in vergärbaren > Extrakt umrechnen, damit meine Flaschen nicht explodieren? Also, jetzt verstehe ich. So zu berechnen wuerde ich einfach nicht empfehlen. So wuerde ich empfehlen, voellig ausgaeren zu lassen, dann mit einer genauen Menge traubenzucker zu karbonieren. -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From t.rohner at bluewin.ch Mon Jul 19 09:12:40 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Jul 19 09:21:36 2004 Subject: [HBF] Fuchtbier Message-ID: <40FB7468.1080401@bluewin.ch> Hallo Daniel Ich hab grad am Samstag die Himbeeren zu meinem Himbeerweizen hinzugegeben. Gebraut wurde diese Bier am letzten Samstag. Ich friere die Früchte auch ein, erhitze sie dann mit etwas Zucker auf 70 Grad. (nicht höher wegen der Pectinase) Ich habe dieses Bier schon oft gebraut. Bei den Himbeeren schmecken mir 1.7kg auf 50l am besten. Brombeeren in der gleichen Menge hat man weder geschmeckt, noch haben sie Farbe abgegeben. Bei dieser Menge kommen die Himbeeren nicht zu intensiv, sondern geben einen herrlichen Abgang. Die Farbe geht leicht ins rötliche. Ich lasse diese Biere auch immer endvergären und gebe zur Flaschen- gärung Speise hinzu. Cheers Thomas From daniel.katzer at chello.at Mon Jul 19 18:03:59 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Mon Jul 19 18:04:15 2004 Subject: AW: [HBF] Fuchtbier In-Reply-To: <40FB7468.1080401@bluewin.ch> Message-ID: <001001c46daa$036253a0$6b9e6e50@nirvana> Hallo, danke gleich mal für die Antwort, langsam hab ich einen Plan, wie ich das machen werde. Dennoch bleibt eine Frage: Sind in der Fruchtmasse keine vergärbaren Zucker, die ich in die Speisegabe für die Faschengärung einberechnen muss? Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Thomas Rohner >Gesendet: Montag, 19. Juli 2004 09:13 >An: Hausbrauer >Betreff: [HBF] Fuchtbier > > >Hallo Daniel >Ich hab grad am Samstag die Himbeeren zu meinem Himbeerweizen >hinzugegeben. Gebraut wurde diese Bier am letzten Samstag. Ich >friere die Früchte auch ein, erhitze sie dann mit etwas Zucker >auf 70 Grad. (nicht höher wegen der Pectinase) Ich habe dieses >Bier schon oft gebraut. Bei den Himbeeren schmecken mir 1.7kg >auf 50l am besten. Brombeeren in der gleichen Menge hat man >weder geschmeckt, noch haben sie Farbe abgegeben. Bei dieser >Menge kommen die Himbeeren nicht zu intensiv, sondern geben >einen herrlichen Abgang. Die Farbe geht leicht ins rötliche. >Ich lasse diese Biere auch immer endvergären und gebe zur >Flaschen- gärung Speise hinzu. > >Cheers Thomas > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Mon Jul 19 18:18:02 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Jul 19 18:27:01 2004 Subject: [HBF] Fruchtbier Message-ID: <40FBF43A.1010203@bluewin.ch> Hallo Daniel doch, in den Früchten ist auf jeden Fall vergärbarer Zucker vorhanden. Wenn Du die ganze Sache fertig vergären lässt, spielt das bei der Speisegabe keine Rolle. Bei mir hat's zum Beispiel nach der Fruchtbei- gabe nochmals so heftig zu gären begonnen, dass es zum Gärspund raus- geschäumt hat. Ich warte also, bis sich da nix mehr tut. Dann gebe ich Speise dazu(wie bei jedem anderen Bier) und fülle ab. Da gibt's nix spezielles zu rechnen. Solange Du die Früchte fertig ver- gären lässt. Cheers Thomas From Wolf-Gross at t-online.de Mon Jul 19 20:26:35 2004 From: Wolf-Gross at t-online.de (Wolfgang Gross) Date: Mon Jul 19 20:25:22 2004 Subject: [HBF] Bier-Wochenende in Berlin Message-ID: <40FC2E7B.28595.222E29@localhost> Hallo Zusammen! Ende Juli werde ich ein Wochenende lang Berlin unsicher machen können (ja, das Eheweiberl bleibt zu Hause...) Im Internet habe ich schon mal gestöbert und auch einige Adressen gefunden. Nur mit der Bewertung der einzelnen Adressen hapert es noch. Könnt ihr helfen? Wer kennt sich in der Berliner Brauer Szene aus und kann die einzelnen Lokalitäten bewerten? Hier mein "Adressenvorrat": Alter Fritz Gaststätten-Betriebs GmbH Karolinenstraße 12 13507 Berlin +49 (0) 30 / 4335010 Gasthaus-Brauerei Luisen-Bräu Luisenplatz 1 10585 Berlin +49 (0) 30 / 3410232 Brauhaus in Spandau Neuendorfer Straße 1 13585 Berlin +49 (0) 30 / 3539070 Brauhaus in Rixdorf Danckelmannstraße 9; 14059 Berlin; Tel +49 (0) 30 / 3209080 Aschingers Brauerei GmbH Berliner Gasthaus-Brauerei Kurfürstendamm 26; 10719 Berlin; TEL +49 (0) 30 / 8825558 Brauhaus Leopold's Karl-Liebknecht-Straße 13; 10178 Berlin; TEL +49 (0) 30 / 2812454 Georgbräu Gasthausbrauerei im Nikolaiviertel Spreeufer 4; 10178 Berlin; TEL+49 (0) 30 / 2424244 Oder habt ihr auch noch weitere lohnende Adressen? Wo soll ich anfangen, welches sind die Besten? AgS Wolfgang From daniel.katzer at chello.at Tue Jul 20 06:55:49 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Tue Jul 20 06:56:09 2004 Subject: AW: [HBF] Fruchtbier In-Reply-To: <40FBF43A.1010203@bluewin.ch> Message-ID: <000001c46e15$d65e9d70$6b9e6e50@nirvana> Ok, das heißt du gibst die Früchte zur Hauptgärung dazu oder läßt du das Bier ausgären, gibst dann die Früchte und läßt es wieder ausgären? Füllst du den Fruchtanteil mit ab und wenn ja wie, ohne vom Boden tote Hefereste mit abzufüllen? Liebe Grüße und schönen Tag Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Thomas Rohner >Gesendet: Montag, 19. Juli 2004 18:18 >An: Hausbrauer >Betreff: [HBF] Fruchtbier > > >Hallo Daniel >doch, in den Früchten ist auf jeden Fall vergärbarer Zucker >vorhanden. Wenn Du die ganze Sache fertig vergären lässt, >spielt das bei der Speisegabe keine Rolle. Bei mir hat's zum >Beispiel nach der Fruchtbei- gabe nochmals so heftig zu gären >begonnen, dass es zum Gärspund raus- geschäumt hat. Ich warte >also, bis sich da nix mehr tut. Dann gebe ich Speise dazu(wie >bei jedem anderen Bier) und fülle ab. Da gibt's nix spezielles >zu rechnen. Solange Du die Früchte fertig ver- gären lässt. > >Cheers Thomas > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Tue Jul 20 08:20:22 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Jul 20 08:29:44 2004 Subject: [HBF] Fruchtbier Message-ID: <40FCB9A6.1080902@bluewin.ch> Ich gebe die Früchte 1 Woche nachher dazu, also nach der Hauptgärung. Dann lasse ich es ausgären, ca nochmals eine Woche. Ich schaue aber auf die Aktivität, d.h. wenn es noch gärt warte ich noch zu. Die Früchte kommen raus. Ich fülle zuerst in ein sauberes Fass um, mit einem feinen Säckchen vorne am Schlauch. So bleiben die Früchte und der Grossteil der Hefe zurück. Dann kommt die Speise ins neue Fass, wird vermischt und abgefüllt. Cheers Thomas From natko.katicic at chello.at Tue Jul 20 11:58:54 2004 From: natko.katicic at chello.at (Natko Katicic) Date: Tue Jul 20 11:58:59 2004 Subject: AW: [HBF] Fruchtbier (Daniel Katzer) Message-ID: <68AE104C-DA33-11D8-BA66-0030657E60F4@chello.at> Hallo Daniel! ich denke, das Mißverständnis liegt im Folgenden: Nachgärung ist NICHT gleich Flaschengärung. Zuerst Hauptgärung (ca. 1 Woche bei obergärigen) Dann in neues Gefäß abschlauchen und Früchte dazugeben Endvergären lassen (noch 3-7 Tage) Speisen und abfüllen. Hoffe das klärt's auf. natko. From daniel.katzer at chello.at Tue Jul 20 18:10:11 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Tue Jul 20 18:10:34 2004 Subject: AW: [HBF] Fruchtbier (Daniel Katzer) In-Reply-To: <68AE104C-DA33-11D8-BA66-0030657E60F4@chello.at> Message-ID: <000b01c46e74$0beb05b0$6b9e6e50@nirvana> Missverständnis sehr gut erkannt. DANKE :-) Frage dazu: Wenn ich ohne Früchte braue (ein Märzen z.B.), sollte ich dann nach der hauptgärung auch eine nachgärung haben, bevor ich abschlauche und wenn ja, mit welcher Speise? Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Natko Katicic >Gesendet: Dienstag, 20. Juli 2004 11:59 >An: hbf@lists.netbeer.org >Betreff: AW: [HBF] Fruchtbier (Daniel Katzer) > > >Hallo Daniel! > >ich denke, das Mißverständnis liegt im Folgenden: Nachgärung ist NICHT >gleich Flaschengärung. > >Zuerst Hauptgärung (ca. 1 Woche bei obergärigen) >Dann in neues Gefäß abschlauchen und Früchte dazugeben >Endvergären lassen (noch 3-7 Tage) Speisen und abfüllen. > >Hoffe das klärt's auf. > >natko. > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Tue Jul 20 22:09:44 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Jul 20 22:06:27 2004 Subject: [HBF] Fruchtbier / =?iso-8859-1?q?Nachg=E4rung?= Message-ID: <40FD7C08.7030206@bluewin.ch> Hallo Daniel es kommt darauf an, wie Du abfüllst. Wenn Du grün schlauchst, ist der Zeitpunkt vom verbleibenden Restzucker abhängig. Wenn Du mit Speise abfüllst, kannst Du eine Nachgärung, bzw bei Märzen eine Lagerphase einlegen. Um das genau zu bestimmen, musst Du auch auf den vergärbaren Restextrakt achten. D.h. Du musst eine Schnellvergärprobe machen, damit Du weisst, wie tief es runtergären wird. (Beim grün Schlauchen natürlich auch) Bei Speisegabe kannst Du aber auch Handgelenk mal Pi den Gärspund beobachten. Der Übergang von der Haupt- gärung zur Nachgärung verläuft ja nicht abrupt. Nachdem die aktivste Phase der Gärung vorbei ist, ebbt die Gärung kontinuierlich ab. D.h. wenn Du das Bier zu Ende gären lässt, hast Du die Nachgärung schon gemacht. Durch Speisegabe kommt es natürlich in der Flasche nochmals zu Hefeaktivität. Wenn ich z.B. mal nicht zum Abfüllen komme, reduziere ich einfach die Temperatur, und fülle auch mal 2-3 Wochen zu spät ab.(Mit Speise, versteht sich) Ich habe noch keine negativen Einflüsse bei diesem Vorgehen feststellen können. Als ich mit dem Brauen anfing, habe ich mich auch fast religiös an die Bücher gehalten. Aber ab und zu musste ich durch unvorhergesehene Einflüsse den Zeitplan etwas "kreativ" gestalten. Nach über 200 gelungenen Suden traut man sich schon mal was. Das einzige Mal, wo etwas schief ging, war es Geysir-Bier durch zu frühes abfüllen.(immerhin 2/3 blieb in der Flasche ;-) Ich messe nach der Gärung nur noch sehr selten, auch die Jodprobe mache ich nur, um sie neuen "Lehrlingen" zu zeigen. Ich rieche die Verzuckerung, bzw sehe sie der Maische an. Cheers Thomas From daniel.katzer at chello.at Wed Jul 21 07:21:14 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Wed Jul 21 07:21:43 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Fruchtbier_/_Nachg=E4rung?= In-Reply-To: <40FD7C08.7030206@bluewin.ch> Message-ID: <000401c46ee2$8dd3f8c0$6b9e6e50@nirvana> Also 1000 Dank für die Erläuterungen. Dadurch hat sich bei mir ein grundlegender Irrtum aufgelöst. Ich werd das mit dem Fruchtbier jetzt einmal so probieren. Danke und Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Thomas Rohner >Gesendet: Dienstag, 20. Juli 2004 22:10 >An: Hausbrauerforum >Betreff: [HBF] Fruchtbier / Nachgärung > > >Hallo Daniel >es kommt darauf an, wie Du abfüllst. Wenn Du grün >schlauchst, ist der Zeitpunkt vom verbleibenden >Restzucker abhängig. Wenn Du mit Speise abfüllst, >kannst Du eine Nachgärung, bzw bei Märzen eine >Lagerphase einlegen. Um das genau zu bestimmen, >musst Du auch auf den vergärbaren Restextrakt achten. >D.h. Du musst eine Schnellvergärprobe machen, damit >Du weisst, wie tief es runtergären wird. (Beim grün >Schlauchen natürlich auch) >Bei Speisegabe kannst Du aber auch Handgelenk mal Pi >den Gärspund beobachten. Der Übergang von der Haupt- >gärung zur Nachgärung verläuft ja nicht abrupt. >Nachdem die aktivste Phase der Gärung vorbei ist, >ebbt die Gärung kontinuierlich ab. >D.h. wenn Du das Bier zu Ende gären lässt, hast Du >die Nachgärung schon gemacht. Durch Speisegabe kommt >es natürlich in der Flasche nochmals zu Hefeaktivität. >Wenn ich z.B. mal nicht zum Abfüllen komme, reduziere >ich einfach die Temperatur, und fülle auch mal 2-3 >Wochen zu spät ab.(Mit Speise, versteht sich) >Ich habe noch keine negativen Einflüsse bei diesem >Vorgehen feststellen können. Als ich mit dem Brauen >anfing, habe ich mich auch fast religiös an die >Bücher gehalten. Aber ab und zu musste ich durch >unvorhergesehene Einflüsse den Zeitplan etwas "kreativ" >gestalten. Nach über 200 gelungenen Suden traut man sich schon >mal was. Das einzige Mal, wo etwas schief ging, war es >Geysir-Bier durch zu frühes abfüllen.(immerhin 2/3 blieb in >der Flasche ;-) Ich messe nach der Gärung nur noch sehr >selten, auch die Jodprobe mache ich nur, um sie neuen >"Lehrlingen" zu zeigen. Ich rieche die Verzuckerung, bzw sehe >sie der Maische an. > >Cheers Thomas > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From r.lehrl at utanet.at Wed Jul 21 20:47:51 2004 From: r.lehrl at utanet.at (Richard Lehrl) Date: Wed Jul 21 20:48:51 2004 Subject: [HBF] DCL Hefen K-97 und T-58 References: <000401c46ee2$8dd3f8c0$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <001f01c46f53$3a196cd0$0c0afea9@newton> Vor einiger Zeit gab es hier eine Diskussion über die Verwendung der Trockenhefe Safale K-97 von DCL-Yeast ( www.dclyeast.co.uk ) zur Herstellung von Weizenbier. Der Tenor war, dass es sich dabei eher um eine Altbierhefe handelt und die Fruchtigkeit nicht entsprechend hervortritt. Dem kann ich mich nur anschließen. Jetzt habe ich bei Brouwland eine Safbrew T-58 von DCL-Yeast in "Heimbrauergröße" 10g gesehen und mir bestellt. Ich habe jetzt 2 Mal ein Weizenbier damit gebraut und finde das Ergebnis wesentlich besser. Das gewohnte fruchtige Weizenbieraroma tritt deutlich hervor. Mein erster Eindruck war: die Hefe gärt wie die Hölle! Nachdem ich die Hefe bei 27 Grad C rehydriert hatte (Herstellerempfehlung) gab ich sie zu 25 Liter Würze zu. Nach etwa 4 Stunden war bereits heftige Gärung, am nächsten Morgen äußerst heftige Gärung und der Glasballon hatte sich deutlich erwärmt (19 Grad C Raumtemperatur). Am Abend war die Sache erledigt. Die Schaumbildung war eher gering. Alles in allem, wer gerne eine Trockenhefe für Weizenbier ausprobieren möchte kann einmal einen Versuch mit der T-58 wagen. Allzeit gut Sud Richard Lehrl --- Richard Lehrl r.lehrl@utanet.at http://web.utanet.at/lehrlric Bier brauen - Handbuch für den Heimbrauer ISBN 3800166690 --- From Volker.Rothbauer at brumas.com Thu Jul 22 00:10:40 2004 From: Volker.Rothbauer at brumas.com (Volker Rothbauer) Date: Thu Jul 22 00:11:10 2004 Subject: [HBF] ethymologie bier Message-ID: Hallo Brauergemeinde, Albert Barrachina stellte hier vor 10 Monaten eine Frage zum Namen des Biers vor der Einführung des Hopfen und gab interessante Hintergründe zur Herkunft des Wortes Bier. Heute bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der das Thema ausführlich auf englisch behandelt: http://lunesdalecamra.org.uk/features/alebeer.pdf Viele Grüsse, Volker Rothbauer www.braueule.de From Thorsten.Barkmann at t-online.de Wed Jul 21 05:20:56 2004 From: Thorsten.Barkmann at t-online.de (Thorsten Barkmann) Date: Thu Jul 22 09:53:55 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Wei=DFbier?= mit Backhefe Message-ID: <1Bn7f6-0RSxsm0@fwd05.sul.t-online.com> Hallo Braukollegen, ich habe gerade einen 40 Liter Sud Weißbier gebraut nach dem Rezept Braunbär in Huberts Buch. Zur Vergärung habe ich ein 20g Päckchen Trocken Backhefe in 0,5 Liter Würze aufgelöst, umgerührt, kurz stehengelassen und zum Jungbier gegeben. Ich bin immer noch am überlegen, ob es nun gut schmeckt oder nicht. Schlecht schmeckt es jedenfalls nicht. Kopfschmerzen bekommt man auch nicht davon. Der Geschmack ist anders als der eines Bieres, das mit Weißbierhefe von WYEAST vergoren wurde. Der war mir beim Vorletzten Sud etwas zu lasch. Mir schmeckt das Bier mit der Backhefe ein kleines Bischen besser als das mit WYEAST vergorene. Aber ein Augustiner ist mir lieber. AzgS Thorsten From amckay at neap.net Thu Jul 22 14:12:41 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Thu Jul 22 14:12:47 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?b?V2Vp32JpZXI=?= mit Backhefe In-Reply-To: <1Bn7f6-0RSxsm0@fwd05.sul.t-online.com> References: <1Bn7f6-0RSxsm0@fwd05.sul.t-online.com> Message-ID: <1090498361.40ffaf39f20ad@secure.neap.net> Quoting Thorsten Barkmann : > Mir schmeckt das Bier mit der Backhefe ein kleines Bischen besser als das mit > WYEAST vergorene. Aber ein Augustiner ist mir lieber. THorsten - welche Wyeast? Es gibt mehrere Weissbierhefen von ihnen. cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From d.gehrke at web.de Thu Jul 22 15:36:41 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Thu Jul 22 15:36:59 2004 Subject: =?iso-8859-15?Q?Re:_=5BHBF=5D_Wei=DFbier_mit_Backhefe?= In-Reply-To: <1Bn7f6-0RSxsm0@fwd05.sul.t-online.com> References: <1Bn7f6-0RSxsm0@fwd05.sul.t-online.com> Message-ID: hallo, thorsten schrieb: > Mir schmeckt das Bier mit der Backhefe ein kleines Bischen besser als > das mit > WYEAST vergorene. Aber ein Augustiner ist mir lieber. was nehmen die denn für eine hefe?, wohnt vielleicht jemand von euch dort in der nähe und könnte eine probe ziehen? gruss dieter From info at ladidel.de Fri Jul 23 10:24:36 2004 From: info at ladidel.de (ladidel) Date: Fri Jul 23 10:25:30 2004 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Wei=DFbier_mit_Backhefe?= References: <1Bn7f6-0RSxsm0@fwd05.sul.t-online.com> Message-ID: <4100CB44.30804@ladidel.de> Hallo, Find ich toll, dass jetzt auch mal praktische Versuche für Weizenbier mit Backhefe gemacht werden. Klar schmeckt das intensiver als vieles Andere, aber wer kennt denn noch ursprünglichen Weizengeschmack? Alles wird doch immer mehr zum Einheitsaroma gedrängt. Wyeast muß nicht , nur weil es Wyeast ist, die letzte Weisheit für Weizenbier darstellen. Viel Spaß weiter. Prost ladidel ! From peter at klostermaier.com Tue Jul 27 11:18:01 2004 From: peter at klostermaier.com (peter@klostermaier.com) Date: Tue Jul 27 11:20:13 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_[HBF]_Bier-Wochenende_in_Berlin?= Message-ID: <6003186$109091968641061d068e0196.54759796@config14.schlund.de> Servus Wolfgang, was machst Du ohne Frau in Berlin? Naja ich will nicht indiskret sein. Ich habe letztes Wochenende mein erstes untergäriges angesetzt. Ich hoffe, die 30 l Märzen werden zum Ende meines Urlaubs, Anfang September, die vollständige Reife erlangt haben. Grüsse und viel Spass in Berlin Peter Wolfgang Gross schrieb am 19.07.2004, 20:26:35: > Hallo Zusammen! > > Ende Juli werde ich ein Wochenende lang Berlin unsicher machen können (ja, > das Eheweiberl bleibt zu Hause...) > > Im Internet habe ich schon mal gestöbert und auch einige Adressen > gefunden. Nur mit der Bewertung der einzelnen Adressen hapert es noch. > Könnt ihr helfen? Wer kennt sich in der Berliner Brauer Szene aus und kann > die einzelnen Lokalitäten bewerten? Hier mein "Adressenvorrat": > > Alter Fritz Gaststätten-Betriebs GmbH > Karolinenstraße 12 > 13507 Berlin > +49 (0) 30 / 4335010 > > Gasthaus-Brauerei Luisen-Bräu > Luisenplatz 1 > 10585 Berlin > +49 (0) 30 / 3410232 > > Brauhaus in Spandau > Neuendorfer Straße 1 > 13585 Berlin > +49 (0) 30 / 3539070 > > Brauhaus in Rixdorf > Danckelmannstraße 9; > 14059 Berlin; > Tel +49 (0) 30 / 3209080 > > Aschingers Brauerei GmbH Berliner Gasthaus-Brauerei > Kurfürstendamm 26; > 10719 Berlin; > TEL +49 (0) 30 / 8825558 > > Brauhaus Leopold's > Karl-Liebknecht-Straße 13; > 10178 Berlin; > TEL +49 (0) 30 / 2812454 > > Georgbräu Gasthausbrauerei im Nikolaiviertel > Spreeufer 4; > 10178 Berlin; > TEL+49 (0) 30 / 2424244 > > Oder habt ihr auch noch weitere lohnende Adressen? > Wo soll ich anfangen, welches sind die Besten? > > AgS > Wolfgang > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/peter%40klostermaier.com > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From natko.katicic at chello.at Mon Aug 2 10:25:24 2004 From: natko.katicic at chello.at (Natko Katicic) Date: Mon Aug 2 10:25:34 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Malzgro=DFeinkauf?= In-Reply-To: <001f01c46f53$3a196cd0$0c0afea9@newton> References: <000401c46ee2$8dd3f8c0$6b9e6e50@nirvana> <001f01c46f53$3a196cd0$0c0afea9@newton> Message-ID: <80322C06-E45D-11D8-B278-0030657E60F4@chello.at> Hallo an Alle! Ich brauche eine größere Menge Malz. Kann mir im Raum Wien jemand 15-20 Kg überlassen? Alternativ wäre ich für einen Hinweis dankbar, wo man im wiener Raum "ab Hof" Malz kaufen kann (Mälzerei?). Dann suche ich auch Teilabnehmer ;-) Danke, natko. From GG at fk2.at Mon Aug 2 10:33:18 2004 From: GG at fk2.at (Georg Giglinger) Date: Mon Aug 2 10:33:21 2004 Subject: =?Windows-1252?Q?AW=3A_=5BHBF=5D_Malzgro=DFeinkauf?= Message-ID: <0D6B1148B90B6B469C9FA2EF39205F8002B937@server.fk2.local> Hallo Natko! Du kannst bei der Stadtlauer Malzfabrik Malz in 50kg-Säcken kaufen. Einfach mal anrufen. Lg, Georg > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+gg=fk2.at@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+gg=fk2.at@lists.netbeer.org] Im Auftrag > von Natko Katicic > Gesendet: Montag, 2. August 2004 10:25 > An: Hausbrauerforum > Betreff: [HBF] Malzgroßeinkauf > > > Hallo an Alle! > > Ich brauche eine größere Menge Malz. Kann mir im Raum Wien jemand > 15-20 Kg überlassen? Alternativ wäre ich für einen Hinweis > dankbar, wo > man im wiener Raum "ab Hof" Malz kaufen kann (Mälzerei?). Dann suche > ich auch Teilabnehmer ;-) > > Danke, natko. > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/gg%> 40fk2.at > > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: > Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > __________ NOD32 1.829 (20040801) Information __________ > > Diese E-Mail wurde vom NOD32 Antivirus System geprüft http://www.nod32.com From daniel.katzer at chello.at Fri Aug 6 23:30:39 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Fri Aug 6 23:31:33 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?L=E4uterbottich?= Message-ID: <001501c47bfc$a162d380$6b9e6e50@nirvana> Hallo, ich bin gerade dabei einen Läuterboden nach Hubert Hanghofers Erläuterungen in eine Coleman Kühlbox einzubauen und weiß nicht ob ich jetzt Kupfer und Kunststoff kombinieren soll (Winkel aus Kupfer und Plastikrohre geschlitzt) oder alles aus Kupfer machen soll (sind Steckverbindungen aus Kupfer OK? Wenn sie nicht dicht sind, dann macht das eigentlich nichts, oder?). Jedenfalls bin ich heute im Baumarkt verweifelt. Was kann man sinnvoll zusammenstecken? Paßt ein PVC Schlauch dicht in eine Kupfermuffe. Ist die Durchführung bei der Coleman-Box nur durch den PVC-Schlauch ausreichend abgedichtet, oder brauch ich da Silikon? Jeder der mir auch nur auf eine meiner Fragen eine Antwort geben kann, erleichter mir mein Leben (und den nächsten Baumarktbesuch) ungemein. 1000 Dank Liebe Grüße Daniel From sperr at fh-biberach.de Sat Aug 7 00:57:19 2004 From: sperr at fh-biberach.de (Alexander Sperr) Date: Sat Aug 7 00:55:47 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?Q?L=E4uterbottich?= References: <001501c47bfc$a162d380$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <41140CCF.E11343FF@fh-biberach.de> Daniel Katzer schrieb: > ich bin gerade dabei einen Läuterboden nach Hubert Hanghofers > Erläuterungen in eine Coleman Kühlbox einzubauen und weiß nicht ob ich > jetzt Kupfer und Kunststoff kombinieren soll (Winkel aus Kupfer und > Plastikrohre geschlitzt) oder alles aus Kupfer machen soll (sind > Steckverbindungen aus Kupfer OK? Wenn sie nicht dicht sind, dann macht > das eigentlich nichts, oder?). Aaaalso, ich würde das komplett aus Kupfer machen, nachteilig ist dann nur, daß das Schlitzen etwas mühsamer ist; dafür paßt dann aber alles schön zusammen. Wenn Du Kupferrohr in Fittings steckst sind die natürlich nicht dicht, müssen sie ja aber auch nicht sein, knapp daneben ist ja ein Schlitz, durch den die Suppe sowieso in das Rohr läuft - und laufen soll. > Jedenfalls bin ich heute im Baumarkt verweifelt. Was kann man sinnvoll > zusammenstecken? Paßt ein PVC Schlauch dicht in eine Kupfermuffe. Ist > die Durchführung bei der Coleman-Box nur durch den PVC-Schlauch > ausreichend abgedichtet, oder brauch ich da Silikon? Silikon ist hier Pfusch oder allenfalls Notlösung, eine dichte Durchführung bekommt man auch anders hin. Wenn Du schaun magst, wie ich es gelöst habe, gugsch Du hier: http://www.brauherr.de/bilder/drainage_von_alex/ sollte auch bei einer Coleman-Box funktionieren. > Jeder der mir auch nur auf eine meiner Fragen eine Antwort geben kann, > erleichter mir mein Leben (und den nächsten Baumarktbesuch) ungemein. Na dann. Gruß und gut Sud bzw. gut bastel, Alex. From eogris at gmx.at Sat Aug 7 09:13:33 2004 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Sat Aug 7 16:21:23 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_=5BHBF=5D_L=E4uterbottich?= References: <001501c47bfc$a162d380$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <000f01c47c4e$0d6654c0$f608510a@albireo> Hallo Daniel! Ich habe mir den Läuterboden auch komplett aus Kupfer gebaut und bin sehr zufrieden damit. Die Steckverbindungen habe ich mit einem trinkwasserleitungsgeeigneten Lot zusammengelötet. Geschlitzt hahe ich es mit einer Stichsäge und dem feinsten Sägeblatt, das aufzutreiben war. War ein bisschen mühsam (das Schlitzen) aber man macht das ja nur einmal. Dafür ist der Boden jetzt sehr schön, robust und trotzdem leicht zu reinigen. Das Auslaufstück habe ich nicht verlötet, damit man den Boden bequem herausnehmen kann. Grad gestern ahbe ich damit ein Weizen gebraut uns das Läutern hat wieder super bequem funktioniert. Viel Glück und glaube mir, ich bin auch einige Male im Baumarkt gewesen.... Erhard ----- Original Message ----- From: "Daniel Katzer" To: "Hausbrauerforum" Sent: Friday, August 06, 2004 11:30 PM Subject: [HBF] Läuterbottich Hallo, ich bin gerade dabei einen Läuterboden nach Hubert Hanghofers Erläuterungen in eine Coleman Kühlbox einzubauen und weiß nicht ob ich jetzt Kupfer und Kunststoff kombinieren soll (Winkel aus Kupfer und Plastikrohre geschlitzt) oder alles aus Kupfer machen soll (sind Steckverbindungen aus Kupfer OK? Wenn sie nicht dicht sind, dann macht das eigentlich nichts, oder?). Jedenfalls bin ich heute im Baumarkt verweifelt. Was kann man sinnvoll zusammenstecken? Paßt ein PVC Schlauch dicht in eine Kupfermuffe. Ist die Durchführung bei der Coleman-Box nur durch den PVC-Schlauch ausreichend abgedichtet, oder brauch ich da Silikon? Jeder der mir auch nur auf eine meiner Fragen eine Antwort geben kann, erleichter mir mein Leben (und den nächsten Baumarktbesuch) ungemein. 1000 Dank Liebe Grüße Daniel _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/eogris%40gmx.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From daniel.katzer at chello.at Sun Aug 8 08:16:15 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Sun Aug 8 08:17:21 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_L=E4uterbottich?= In-Reply-To: <41140CCF.E11343FF@fh-biberach.de> Message-ID: <000001c47d0f$38ef3a00$6b9e6e50@nirvana> Hallo, Danke für die schnellen Antworten. Ich hab mir jetzt gestern auch sowas gebaut und die Kupferrohre mit der handsäge geschlitzt (NIE WIEDER !!!). Schaut zwar ein wenig schlampig aus, aberer sollte funktionieren (-> wird sich auch bald zeigen). Jetzt eine letzte Frage: Womit kann mann die feinen Schlitze innen und aussen entgraten (Schlüsselfeile ist fast zu dick)? Liebe Grüße und Schönen Sonntag Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Alexander Sperr >Gesendet: Samstag, 07. August 2004 00:57 >An: Hausbrauerforum >Betreff: Re: [HBF] Läuterbottich > > >Daniel Katzer schrieb: > >> ich bin gerade dabei einen Läuterboden nach Hubert Hanghofers >> Erläuterungen in eine Coleman Kühlbox einzubauen und weiß >nicht ob ich >> jetzt Kupfer und Kunststoff kombinieren soll (Winkel aus Kupfer und >> Plastikrohre geschlitzt) oder alles aus Kupfer machen soll (sind >> Steckverbindungen aus Kupfer OK? Wenn sie nicht dicht sind, >dann macht >> das eigentlich nichts, oder?). > >Aaaalso, ich würde das komplett aus Kupfer machen, nachteilig >ist dann nur, daß das Schlitzen etwas mühsamer ist; dafür paßt >dann aber alles schön zusammen. Wenn Du Kupferrohr in Fittings >steckst sind die natürlich nicht dicht, müssen sie ja aber >auch nicht sein, knapp daneben ist ja ein Schlitz, durch den >die Suppe sowieso in das Rohr läuft - und laufen soll. > >> Jedenfalls bin ich heute im Baumarkt verweifelt. Was kann >man sinnvoll >> zusammenstecken? Paßt ein PVC Schlauch dicht in eine >Kupfermuffe. Ist >> die Durchführung bei der Coleman-Box nur durch den PVC-Schlauch >> ausreichend abgedichtet, oder brauch ich da Silikon? > >Silikon ist hier Pfusch oder allenfalls Notlösung, eine dichte >Durchführung bekommt man auch anders hin. Wenn Du schaun >magst, wie ich es gelöst habe, gugsch Du hier: >http://www.brauherr.de/bilder/drainage_von_alex>/ >sollte auch >bei einer Coleman-Box funktionieren. > >> Jeder >der mir auch nur auf eine meiner Fragen eine Antwort geben kann, >> erleichter mir mein Leben (und den nächsten Baumarktbesuch) ungemein. > >Na dann. > >Gruß und gut Sud bzw. gut bastel, Alex. > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From b.landauer at utanet.at Sun Aug 8 09:54:33 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sun Aug 8 09:54:37 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_AW:_[HBF]_L=E4uterbottich_-_Verbindungen?= In-Reply-To: <000001c47d0f$38ef3a00$6b9e6e50@nirvana> References: <41140CCF.E11343FF@fh-biberach.de> <000001c47d0f$38ef3a00$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <32717.194.208.28.30.1091951673.bloek@pwebmail.utanet.at> Hallo Daniel! Ich habe dafür eine Rundfeile genommen - die gibts auch recht lang und mit einem Durchmesser von ca. 0,5 cm. Ansonsten tuts auch irgendein dünner Stab, den man mit Schleifpapier umwickelt - das Kupfer ist ja recht weich... Übrigens noch ein Tipp: Beim Löten oder Stecken solltest du darauf achten, dass die Konstruktion einerseits leicht zerlegbar ist, andererseits muss das Ganze aber auch so stabil sein, dass es nicht auseinanderfallen kann, wenn man beim Einschneiden des Treberkuchens mal zu tief kommt oder wenn man aus irgendeinem Grund mal im Bottich herumstochern muss... ;-) Ich hab das so gelöst, dass die Rohre in Längsrichtung an der Bottichwand anstehen und die seitliche Richtung (wo es ja einen Abstand zw. den Schlitzrohren und der Wand gibt) habe ich verlötet. Dann hatte ich noch das Problem des Anschlusses an den Hahn (ich hab einfach einen Plastikhahn von einem Gärfass mit Kontermutter genommen - so einen schönen Kugelhahn wie Alex hab ich leider nirgendwo bekommen...), da ja der Hahn innen etwas heraussteht und der zusammengebaute Läterboden nicht mehr daran vorbei hineingelegt werden kann - den Hahn jedesmal ausbauen will ich auch nicht um die dünne Kunststoffwand meiner Kühlbox nicht zu sehr zu strapazieren. Ich habs dann so gemacht: Vom mittleren Schlitzrohr führt, wie auf den schönen Fotos von Alex, ein Stück mit Winkel auf die Höhe des Hahns. In diesen Winkel hab ich ein Stück Rohr gelötet und eine Muffe drübergeschoben. Zum Rohr das im Hahn steckt ist dann noch ca. ein mm frei um beim Einbauen am Anschluss vorbeizukommen. Wenn der Läuterboden drin liegt schiebe ich einfach die Muffe über den Spalt und fertig. Na dann Gut Sud! Wir sind gespannt auf deinen Erfolgsbericht! Liebe Grüße Bernhard > Hallo, > > Danke für die schnellen Antworten. Ich hab mir jetzt gestern auch sowas > gebaut und die Kupferrohre mit der handsäge geschlitzt (NIE WIEDER !!!). > Schaut zwar ein wenig schlampig aus, aberer sollte funktionieren (-> > wird sich auch bald zeigen). > > Jetzt eine letzte Frage: Womit kann mann die feinen Schlitze innen und > aussen entgraten (Schlüsselfeile ist fast zu dick)? > > Liebe Grüße und Schönen Sonntag > > Daniel > >>-----Ursprüngliche Nachricht----- >>Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >>[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >>Im Auftrag von Alexander Sperr >>Gesendet: Samstag, 07. August 2004 00:57 >>An: Hausbrauerforum >>Betreff: Re: [HBF] Läuterbottich >> >> >>Daniel Katzer schrieb: >> >>> ich bin gerade dabei einen Läuterboden nach Hubert Hanghofers >>> Erläuterungen in eine Coleman Kühlbox einzubauen und weiß >>nicht ob ich >>> jetzt Kupfer und Kunststoff kombinieren soll (Winkel aus Kupfer und >>> Plastikrohre geschlitzt) oder alles aus Kupfer machen soll (sind >>> Steckverbindungen aus Kupfer OK? Wenn sie nicht dicht sind, >>dann macht >>> das eigentlich nichts, oder?). >> >>Aaaalso, ich würde das komplett aus Kupfer machen, nachteilig >>ist dann nur, daß das Schlitzen etwas mühsamer ist; dafür paßt >>dann aber alles schön zusammen. Wenn Du Kupferrohr in Fittings >>steckst sind die natürlich nicht dicht, müssen sie ja aber >>auch nicht sein, knapp daneben ist ja ein Schlitz, durch den >>die Suppe sowieso in das Rohr läuft - und laufen soll. >> >>> Jedenfalls bin ich heute im Baumarkt verweifelt. Was kann >>man sinnvoll >>> zusammenstecken? Paßt ein PVC Schlauch dicht in eine >>Kupfermuffe. Ist >>> die Durchführung bei der Coleman-Box nur durch den PVC-Schlauch >>> ausreichend abgedichtet, oder brauch ich da Silikon? >> >>Silikon ist hier Pfusch oder allenfalls Notlösung, eine dichte >>Durchführung bekommt man auch anders hin. Wenn Du schaun >>magst, wie ich es gelöst habe, gugsch Du hier: >>http://www.brauherr.de/bilder/drainage_von_alex>/ >>sollte auch >>bei einer Coleman-Box funktionieren. >> >>> Jeder >>der mir auch nur auf eine meiner Fragen eine Antwort geben kann, >>> erleichter mir mein Leben (und den nächsten Baumarktbesuch) ungemein. >> >>Na dann. >> >>Gruß und gut Sud bzw. gut bastel, Alex. >> >> >>_______________________________________________ >>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>Ändern oder abbestellen: >>http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell > o.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From timo at brauwerkstatt.de Sun Aug 8 10:02:28 2004 From: timo at brauwerkstatt.de (Timo Peters) Date: Sun Aug 8 10:02:31 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Gegenstromk=FChlung_mit_Eiswasser?= Message-ID: Hallo Brauer! Für unsere untergärigen biere würden wir gerne auf rund 10 C zum anstellen kühlen können, mit unserem bisher verwandten leitungswasser kommen wir je nach Jahreszeit auf rund 20 C. zu warm zum anstellen für pilsgärung. die letzten grade könnte man vielleicht durch einen zweiten lauf durch unseren gegenstromkühler erreichen, sagen wir 10 C. wieviel eiswasser von 0 C muss ich einsetzen, um rund 50 liter würze von 20 C auf 10 C zu kühlen?? da gibt es doch sicher eine einfache berechnung zu?!? viele grüße timo From Thorsten.Barkmann at t-online.de Thu Jul 29 21:20:45 2004 From: Thorsten.Barkmann at t-online.de (Thorsten Barkmann) Date: Sun Aug 8 10:53:56 2004 Subject: [HBF] Weissbier mit frischer Backhefe Message-ID: <1BqGSL-2EKhQ80@fwd09.sul.t-online.com> Hallo Braukollegen, da mein Weissbier mit der Trockenhefe ganz gut gelungen war, habe ich nun einen 40 Liter Sud mit 20g frischer Backhefe versucht. Ich wurde im Nachhinein darauf hingewiesen, daß es riskant ist, diese Hefe zu verwenden, da im Regal neben der Backhefe viele Milchprodukte lagern, die Milchsäurebakterien auf die Hefe übertragen könnten. Doch der Sud war bereits mit der Hefe angestellt als ich die Nachricht erhielt. Während der Gährung hatte ich das Gefühl, daß diese nicht gut in Gang kommt. Das Bier ist dennoch von 12°P bis auf 4°P vergoren. Jetzt habe ich das erste Glas davon probiert. Anders als bei der Trockenhefe, die einen leicht muffigen Geruch beim Trinken merken ließ (geschmeckt hat es trotzdem hervorragend obwohl die letzten Liter fader schmeckten als die ersten) duftet das Weissbier mit der frischen Backhefe von LIDL sehr gut nach Weißbier. Es ist sicher ein Genuß für jeden, der nicht an frische Brauereihefe kommt. Ich habe diese Experiemente gemacht, um für mich herauszufinden, ob diese Hefe für Weissbier geeignet ist oder nicht. Ich habe extra kleine Sude gebraut, um nicht viel Bier wegschütten zu müssen. Aber jetzt würde ich miach auch an große Sude heranwagen. Ihr könnt es ruhig auch mal probieren. Das Bier schmeckt gut, macht keinen dicken Kopf und das Ergebnis ist eindeutig besser als mit Schneider Weisse Hefe oder der von WYEAST erhältlichen. Ich würde aber in jedem Fall frische Backhefe verwenden und nur zur Not Trockenhefe. ir kam der Gedanke, daß um 800 nach Christus die Mönche den Hopfen einführten. Hopfen ist auch im Weißbier enthalten. Wann man erstmals Weißbier braute, weiß ich nicht. Aber damals wußte man noch nicht einmal, daß es Hefe gibt. Es gab daher natürlich auch noch keine Hefe Rheinkulturen. Aber ich denke, daß den Leuten das Weißbier, welches mit wilder Hefe zu gären anfing zumindest manchmal, wenn die richtige Hefe die Überhand gewann geschmeckt hat. Also warum soll man nicht mal versuchen, mit frischer Backhefe einen kleinen Sud anzusetzen. Da ist man immerhin einen Schritt weiter als damals. Bei mir hat es prima geklappt. Ich habe jetzt schon seit mehr als 2 Jahren in über 15 Suden versucht, irgendwie ob mit Hefe aus der Schneider Weisse Flasche oder mit der von WYEAST ein vernünftiges Weissbier hinzubringen und es hat nie so geschmeckt, wie ich es mir vorgestelle. Dieses hier finde ich total gut. Die Schaumstabilität stimmt, der Geruch ist gut, der Geschmack einwandfrei und die lange vermissten CO2 Bläschen sprudeln in einer Vielzahl nach oben, daß ich es kaum glauben kann. Mehr sog i ned. Allzeit gud Sud Thorsten From eogris at gmx.at Sun Aug 8 12:29:36 2004 From: eogris at gmx.at (Erhard Ogris) Date: Sun Aug 8 12:30:47 2004 Subject: [HBF] Weissbier mit frischer Backhefe References: <1BqGSL-2EKhQ80@fwd09.sul.t-online.com> Message-ID: <000901c47d32$9ab55b70$f608510a@albireo> Hallo Thorsten! Sehr interessant dein BEricht mit der Backhefe. Werde es sicher auch einmal ausprobieren. Wie hast Du die Hefe hergeführt? lg Erhard ----- Original Message ----- From: "Thorsten Barkmann" To: Sent: Thursday, July 29, 2004 9:20 PM Subject: [HBF] Weissbier mit frischer Backhefe > Hallo Braukollegen, > > da mein Weissbier mit der Trockenhefe ganz gut gelungen war, habe ich nun einen > 40 Liter Sud mit 20g frischer Backhefe versucht. Ich wurde im Nachhinein darauf > hingewiesen, daß es riskant ist, diese Hefe zu verwenden, da im Regal neben der > Backhefe viele Milchprodukte lagern, die Milchsäurebakterien auf die Hefe > übertragen könnten. Doch der Sud war bereits mit der Hefe angestellt als ich die > Nachricht erhielt. > > Während der Gährung hatte ich das Gefühl, daß diese nicht gut in Gang kommt. Das > Bier ist dennoch von 12°P bis auf 4°P vergoren. Jetzt habe ich das erste Glas > davon probiert. > > Anders als bei der Trockenhefe, die einen leicht muffigen Geruch beim Trinken > merken ließ (geschmeckt hat es trotzdem hervorragend obwohl die letzten Liter > fader schmeckten als die ersten) duftet das Weissbier mit der frischen Backhefe > von LIDL sehr gut nach Weißbier. Es ist sicher ein Genuß für jeden, der nicht > an frische Brauereihefe kommt. > > Ich habe diese Experiemente gemacht, um für mich herauszufinden, ob diese Hefe > für Weissbier geeignet ist oder nicht. Ich habe extra kleine Sude gebraut, um > nicht viel Bier wegschütten zu müssen. Aber jetzt würde ich miach auch an große > Sude heranwagen. Ihr könnt es ruhig auch mal probieren. Das Bier schmeckt gut, > macht keinen dicken Kopf und das Ergebnis ist eindeutig besser als mit Schneider > Weisse Hefe oder der von WYEAST erhältlichen. Ich würde aber in jedem Fall > frische Backhefe verwenden und nur zur Not Trockenhefe. > > ir kam der Gedanke, daß um 800 nach Christus die Mönche den Hopfen einführten. > Hopfen ist auch im Weißbier enthalten. Wann man erstmals Weißbier braute, weiß > ich nicht. Aber damals wußte man noch nicht einmal, daß es Hefe gibt. Es gab > daher natürlich auch noch keine Hefe Rheinkulturen. Aber ich denke, daß den > Leuten das Weißbier, welches mit wilder Hefe zu gären anfing zumindest manchmal, > wenn die richtige Hefe die Überhand gewann geschmeckt hat. Also warum soll man > nicht mal versuchen, mit frischer Backhefe einen kleinen Sud anzusetzen. Da ist > man immerhin einen Schritt weiter als damals. > > Bei mir hat es prima geklappt. Ich habe jetzt schon seit mehr als 2 Jahren in > über 15 Suden versucht, irgendwie ob mit Hefe aus der Schneider Weisse Flasche > oder mit der von WYEAST ein vernünftiges Weissbier hinzubringen und es hat nie > so geschmeckt, wie ich es mir vorgestelle. Dieses hier finde ich total gut. Die > Schaumstabilität stimmt, der Geruch ist gut, der Geschmack einwandfrei und die > lange vermissten CO2 Bläschen sprudeln in einer Vielzahl nach oben, daß ich es > kaum glauben kann. > > Mehr sog i ned. > > Allzeit gud Sud > Thorsten > > > > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/eogris%40gmx.at > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From amckay at neap.net Sun Aug 8 18:24:05 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Sun Aug 8 18:22:52 2004 Subject: AW: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?L=E4uterbottich?= In-Reply-To: <000001c47d0f$38ef3a00$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: Zusammenloeten wuerde ich auch mal vorschlagen. Probiert habe ich es mit einem Boden, der einfach zusammengelegt wurde. Beim Maischeruehren kann man leider sehr leicht das Teil zerlegen. Dann hast du Probleme. cheers, -Alan From wolfgang_halmich at web.de Mon Aug 9 00:20:21 2004 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Mon Aug 9 00:20:28 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Backhefeversuch=2C_Ferulas=E4urerast=2C_Weiz?= =?iso-8859-1?q?enbier_ohne_Weizenmalz=3F=3F?= Message-ID: <632890937@web.de> Hallo Braugemeinde, zu Backhefeversuch: Obwohl ich schon 2mal notgedrungen mit Backhefe gebraut habe, möchte ich jetzt nochmals in ca. 3 Wochen einen erneuten Versuch wagen. Dass ich nach den 2 Backhefeansätzen nicht bei Backhefe geblieben bin und ich auf Schneider Maisel's & Co umgestiegen bin, hatte ganz eindeutig geschmackliche Gründe. Über diesen neuerlichen Versuch werde ich dann berichten. zu Ferulasäurerast: Wichtig für ein intensives Weizenbieraroma ist die Ferulasäurerast bei 44°C. Sie sollte ausgeprägt sein, also mind. 45 Minuten betragen, wobei man dann die Eiweißrast weglassen und gleich auf 62°C aufheizen kann. Das typische Weizenaroma (nelken- oder bananenähnlich) bekommt man aber nur, wenn man eine Weizenbierhefe verwendet. Ob es auch eine Backhefe tut, werde ich nach meinem (wahrscheinlich letzten) Backhefeansatz wissen. zu Weizenbier ohne Weizenmalz??: In einem anderen Forum behauptete jemand, man könne auch das typische Weizenbieraroma nur mit Gerstenmalz hinbekommen, wenn man nur Weizenbierhefe verwendet und eine Ferulasäurerast bei 44°C einhält. Ich dachte, das glaube ich nicht. Schließlich habe ich dann einen Sud nur mit Gerstenmalz angesetzt, eine 1-stündige Ferulasäurerast eingehalten und die Würze mit Maisel's Weizenbierhefe vergoren. Und tatsächlich hatte das Bier den typischen nelkenähnlichen "Weizenbiergeschmack". Ist ja auch nicht verwunderlich, da in Gerstenmalz sogar mehr Ferulasäure vorhanden ist als im Weizenmalz. Beim Maischen (44°C) wird diese Ferulasäure, die in gebundener Form vorliegt, freigesetzt und von der Weizenbierhefe (vielleicht ja auch von der Backhefe, aml sehen) u.a. in 4-Vinyl-Guajakol (Nelkenaroma) umgewandelt. Bin ja mal gespannt, was in ca. 3 Wochen herauskommmt. Allzeit gut Sud Wolfgang _______________________________________________________ WEB.DE Video-Mail - Sagen Sie mehr mit bewegten Bildern Informationen unter: http://freemail.web.de/?mc=021199 From peter.fuchs at orf.at Mon Aug 9 09:04:52 2004 From: peter.fuchs at orf.at (peter.fuchs@orf.at) Date: Mon Aug 9 09:04:57 2004 Subject: [HBF] AW:Malz in Wien Message-ID: <62A77128AC18CD43949A9BB8B48053521E6898@swi19mxs3.orf.local> Hallo Natko! Ich kaufe , wenn ich in Wien bin immer bei der Stadlauer Malzfabrik 50 Kilo Säcke. Die halten sehr lange , da es sich ja um ungeschrotetes Malz handelt http://www.stamag.at Du kannst da jede Malzsorte einzeln bekommen Gut Sud Peter From t.rohner at bluewin.ch Mon Aug 9 10:35:43 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Aug 9 10:47:12 2004 Subject: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Gegenstromk=FChlung_mit_Eiswasser?= In-Reply-To: References: Message-ID: <4117375F.9030404@bluewin.ch> Hallo Timo Bei 100 prozentigem Wirkungsgrad des Kühlers sind es 50 Liter. Ich würde aber nach Gefühl von etwa 70 Litern ausgehen, damit Du auf der sicheren Seite bist. Cheers Thomas From timo at brauwerkstatt.de Mon Aug 9 11:07:11 2004 From: timo at brauwerkstatt.de (Timo Peters) Date: Mon Aug 9 11:07:14 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Gegenstromk=FChlung_mit_Eiswasser?= In-Reply-To: <4117375F.9030404@bluewin.ch> Message-ID: hallo thomas! danke für deine rechnung. was denkst du, wie viel kühlwasser von 10°C brauche ich, um 60 liter würze mit 95°C auf 11°C zu kühlen? es wäre interessant zu wissen, ob es möglich ist, mit einer vertretbaren menge kühlwasser in einem schritt mit dem gegenstromkühler auf anstelltemperatur von 11°C zu kommen. das einzige problem ist dann die gewinnung des kühlwassers, da leitungswasser ja zu warm ist. gruss timo Hallo Timo Bei 100 prozentigem Wirkungsgrad des Kühlers sind es 50 Liter. Ich würde aber nach Gefühl von etwa 70 Litern ausgehen, damit Du auf der sicheren Seite bist. Cheers Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/timo%40brauwerkstatt.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Mon Aug 9 11:02:20 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Aug 9 11:13:40 2004 Subject: [HBF] Weissbier Message-ID: <41173D9C.7010004@bluewin.ch> Hallo Zusammen wir haben (für) diesen Sommer mal wieder Weizenbiere gebraut. Und zwar waren das 3 Sude (Hell, Dunkel und mit Himbeeren). Als Hefe habe ich 2 Smackpacks Wyeast 3068 verwendet. Eine Rast bei 44 Grad habe ich nicht gemacht.(werde ich nächstes Mal versuchen) Vergoren wurden die Biere bei 21-22 Grad. Vergangenes Wochenende hatten wir ein Fest im Wallis. (bekannt für Wein und weintrinkende Bewohner) Ich hab da einen 20er Kasten vom hellen Weizen, 6 Dunkle, 2 Himbeer, etwas Wiener-und Oktoberfestbier mitgebracht. Der helle Kasten war nach etwa 20 Minuten leer. Es hatte sich am Fest schnell rumgesprochen, dass es Homebrew gibt. Nach einer Stunde war Alles weg. Das helle Weizen hat einen ausgeprägten "Weizengeschmack" und bräuchte sich in dieser Hinsicht nicht vor komerziellen Produkten zu verstecken. Das Dunkle, und das Himbeer hab ich noch nicht probieren können... die waren schon weggetrunken, als ich wollte. Die Moral von der Geschicht: die Bierbestellung nicht Frauen überlassen (zumindest nicht meiner Schwester, sie hat nur 40 Flaschen bestellt!) und mit Wyeast 3068 kann man sehr gute Weizenbiere brauen. Ich werde diese Hefe auch in Zukunft verwenden. Cheers Thomas From t.rohner at bluewin.ch Mon Aug 9 11:34:50 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Aug 9 11:46:09 2004 Subject: AW: [HBF] =?ISO-8859-1?Q?Gegenstromk=FChlung_mit_Eiswass?= =?ISO-8859-1?Q?er?= In-Reply-To: References: Message-ID: <4117453A.8030402@bluewin.ch> Hallo Timo ob Du mit 10 grädigem Kühlwasser auf 11 Grad runterkommst wage ich zu bezweifeln. Ich kann Dir mal unser Setup schildern. Wir haben ein 200l Fass im Kühlraum bei 3-4 Grad. Damit kühlen wir 50l Sude auf etwa 13 Grad herunter. Das Kühlwasser läuft bei uns im Kreislauf, d.h. wir haben eine Tauchpumpe aus dem Baumarkt im Kühlwasserfass. Vor kurzem hat diese Pumpe das Zeitliche gesegnet. Da haben wir auch zur Not mit Leitungswasser gekühlt. Wieviel Wasser da den Gulli runter lief, haben wir nicht gemessen. Die Würze hatte nachher etwa 18 Grad, soweit ich mich erinnere. Ich würde an Deiner Stelle einen Versuch machen. Nimm einfach anstatt Würze heisses Wasser. Dann kannst Du den Kühl- wasserfluss einstellen, damit Du auf die gewünschte "Würze"-Temp. kommst.(wenn überhaupt) Dann kannst Du messen, wieviel Kühlwasser Du für z.B. 5 oder 10l "Würze" brauchst. Bei unserem Kreislauf erwärmt sich das Kühlwasser mit der Zeit, da wir ja einen Kreislauf haben. In Brauereien wird meist 2-stufig gekühlt und das heisse Wasser der ersten Stufe z.B. für Reinigunszwecke gebraucht. In der 2. Stufe wird dann entweder mit Eiswasser oder Glycol auf die Anstell-Temp. gekühlt. Cheers Thomas From amckay at neap.net Mon Aug 9 13:39:38 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Mon Aug 9 13:38:25 2004 Subject: [HBF] Backhefeversuch, =?ISO-8859-1?Q?Ferulas=E4urerast, ?= Weiz enbier ohne Weizenmalz?? In-Reply-To: <632890937@web.de> Message-ID: > nelkenähnlichen "Weizenbiergeschmack". Ist ja auch nicht verwunderlich, > da in Gerstenmalz sogar mehr Ferulasäure vorhanden ist als im > Weizenmalz. Beim Maischen (44°C) wird diese Ferulasäure, die in > gebundener Form vorliegt, freigesetzt Einen Rast bei 45C braucht man auch nicht. Ich werdende Wyeast 3068 und mache nie so einen Rast. Vor einem Jahr war ein Freund aus Muenchen zu besucht - der bevorzugte mein Hefeweizen vor vielen, die er in Muenchen trinkt. From m.dornacher at lycos.com Tue Aug 17 10:11:50 2004 From: m.dornacher at lycos.com (dornacher miklos) Date: Tue Aug 17 12:57:58 2004 Subject: [HBF] Weissbier Message-ID: <20040817081150.F35F9C6122@ws7-5.us4.outblaze.com> > Das Dunkle, und das Himbeer hab ich noch nicht probieren können... die > waren schon weggetrunken, als ich wollte. > Die Moral von der Geschicht: die Bierbestellung nicht Frauen überlassen ... Ha ha ha ! Dieses Experiment habe ich auch mal gemacht...nicht im Wallis, aber nicht so weit davon. Das Resultat war gleich ! Habt ihr übrigens auch gemerkt dass es plötzlich viele Frauen in die Brauerei gibt, sobald es sich rumgeschprochen hat dass es Himbeeerbier gebraut wurde ? Wer könnte mir mal dieses Phänomän erklären ? Nicolas -- _______________________________________________ Find what you are looking for with the Lycos Yellow Pages http://r.lycos.com/r/yp_emailfooter/http://yellowpages.lycos.com/default.asp?SRC=lycos10 From m.dornacher at lycos.com Tue Aug 17 10:59:37 2004 From: m.dornacher at lycos.com (dornacher miklos) Date: Tue Aug 17 12:58:00 2004 Subject: =?iso-8859-1?q?Re:_AW:_[HBF]_Gegenstromk=FChlung_mit_Eiswasser?= Message-ID: <20040817085937.D601586AE8@ws7-1.us4.outblaze.com> Hallo Thomas, Ich wundere mich über euren Kühlwasser Kreislauf... aber vielleicht habt ihr nur ein Eintauchspirale zur Würzekühlung...? ...oder gibt es ein anderer Grund dafür ? Für eure 50 l Sude könne es sich lohnen eine einfachen Gegenstrohmwüzeküler zu bauen. Es ist nicht so schwierieg und es lohnt sich auf jeden fall ab etwa 50 l. Wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. Da ihr ein Kühlraum...und dort Platz habt, wäre es dann möglich ein zweites Fass dort hinstellen um den "Kreislauf" zu vermeiden. (Ein Fass leert sich während sich der zweite füllt) Wegen die bessere Effizienz könnnten die Fässer dann sogar kleiner dimmensioniert werden. Ich frage mich weiter ob es besser ist Wasser...oder Kühlenergie zu sparen... Energiesparer könnten das heissgewordene Kühlwasser kann man dann ruhig zur Guli schicken und den im Kühlraum stehenden Fass wieder mit den kühleren Leitungswasser auffüllen. Energiesparer brauchen dann auch keine Kühlwasserpumpe mehr, da der Fass ganz oben steht gegen die Decke des Kühlraumes. Das Kühlwasser braucht dann nur von oben (Fass) nach unten (Gulli) durch den Gegenstrohmwürzekühler zu fliessen. Das heissgewordene Kühlwasser kann man auch in einem Fass aufbewahren anstatt es zur Gulli zu schicken. Es kann dann zur reinigung der Anlage und Ustensilien zu verwendet werden. Gruss Nicolas > Wir haben ein 200l Fass im Kühlraum bei 3-4 Grad. > Damit kühlen wir 50l Sude auf etwa > 13 Grad herunter. Das Kühlwasser läuft bei uns im Kreislauf, d.h. wir > haben eine Tauchpumpe aus dem Baumarkt im Kühlwasserfass. > Bei unserem Kreislauf erwärmt sich das Kühlwasser mit der Zeit, da > wir ja einen Kreislauf haben. -- _______________________________________________ Find what you are looking for with the Lycos Yellow Pages http://r.lycos.com/r/yp_emailfooter/http://yellowpages.lycos.com/default.asp?SRC=lycos10 From t.rohner at bluewin.ch Wed Aug 18 09:17:08 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Aug 18 09:29:33 2004 Subject: [HBF] Frauen und Himbeerbier Message-ID: <41230274.1010702@bluewin.ch> Hallo Nicolas nach meiner Erfahrung haben viele Frauen Mühe mit der Bittere der meisten Biere. Da wir unsere Biere normalerweise eher schwach Hopfen (ich meine Bitterhopfen), haben schon wir schon viele Komplimente von Frauen bekommen.(hauptsächlich fürs Bier... ;-) Die Aussagen tönen dann etwa so:"Sonst mag ich Bier nicht, dieses hier schmeckt mir aber." Auch mit Met oder prickelnden Getränken wie Holunderblütensekt kann man bei den Ladies punkten. Beim Himbeerweizen steht ja die Bittere auch nicht vor. Ich denke, dass Du das "Phänomen" hiermit erklären kannst. Cheers Thomas (am Samstag gehen wir käsen, im Kupferkessel auf Holzfeuer) From t.rohner at bluewin.ch Wed Aug 18 09:40:36 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Aug 18 09:52:52 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?K=FChlung_mit_Eiswasser?= Message-ID: <412307F4.2060604@bluewin.ch> Hallo Nicolas den Gegenstromkühler hab ich schon für meinen ersten 20l-Sud gebaut. Ein zweites Fass im Kühlraum? Wo soll ich dann das ganze Bier lagern ;-) Das Fass in die Höhe stellen geht auch nicht, dort sind Gestelle für's Bier. Ich würde auch bezweifeln, dass das Gefälle für einen gescheiten Durchfluss reichen würde.(Eine Wasserpumpe braucht nicht so arg Strom) Bei uns wird aus der Abwärme der Kühlanlagen Warmwasser bereitet. (Die Kühlanlage wird auch für den Käsekeller benutzt, unser Kühlraum war eigentlich nur für Lab und Kulturen verwendet worden. Darum ist er nicht so gross. Für 1000-1500 Flaschen reichts aber locker.) Also ist es Energietechnisch nicht so schlecht. Und ich hab das Warmwasser lieber ab dem Wasserhahn, als es aus einem Fass zu schöpfen. Cheers Thomas From daniel.katzer at chello.at Mon Aug 23 06:56:23 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Mon Aug 23 06:56:43 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_AW:_=5BHBF=5D_L=E4uterbottich_-_Verbindungen?= In-Reply-To: <32717.194.208.28.30.1091951673.bloek@pwebmail.utanet.at> Message-ID: <000001c488cd$8cbc7250$6b9e6e50@nirvana> Guten Morgen, ich würd euch gerne einen Erfolgsbericht schicken, aber der Bottich hat komplett versagt:-( Ich hab keine Ahnung warum, aber in den Rohren fand sich beim Zerlegen eine teigige Masse, die mich beim Maischen zwar nicht wundert, aber dass mir das gleich die Rohre verpickt. Jetzt hab ich 2 Theorien: -) Weizenmalz eignet sich nicht für 15mm Rohre, weil es stärker verkleistert als Gerstenmalz (nicht lachen, das ist jetzt ein Schuss ins Blaue) -) 15mm Rohre sind sowieso zu schmal. Im hanghoferschen Buch steht, dass 15mm OK sind und da meine Box nicht so riesig ist, hab ich halt das untere Limit genommen. Jedenfalls haben wir dann die 32l Maische wieder mit dem Sack abgeläutert (verdammt!) Hat jemand eine Idee, warum das nicht funktioniert hat (beim Desinfzieren war ausreichend Durchfluss da)? Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Bernhard Landauer >Gesendet: Sonntag, 08. August 2004 09:55 >An: hbf@lists.netbeer.org >Betreff: Re: AW: [HBF] Läuterbottich - Verbindungen > > >Hallo Daniel! > >Ich habe dafür eine Rundfeile genommen - die gibts auch recht >lang und mit einem Durchmesser von ca. 0,5 cm. Ansonsten tuts >auch irgendein dünner Stab, den man mit Schleifpapier >umwickelt - das Kupfer ist ja recht weich... > >Übrigens noch ein Tipp: Beim Löten oder Stecken solltest du >darauf achten, dass die Konstruktion einerseits leicht >zerlegbar ist, andererseits muss das Ganze aber auch so stabil >sein, dass es nicht auseinanderfallen kann, wenn man beim >Einschneiden des Treberkuchens mal zu tief kommt oder wenn man >aus irgendeinem Grund mal im Bottich herumstochern muss... ;-) > >Ich hab das so gelöst, dass die Rohre in Längsrichtung an der >Bottichwand anstehen und die seitliche Richtung (wo es ja >einen Abstand zw. den Schlitzrohren und der Wand gibt) habe >ich verlötet. > >Dann hatte ich noch das Problem des Anschlusses an den Hahn >(ich hab einfach einen Plastikhahn von einem Gärfass mit >Kontermutter genommen - so einen schönen Kugelhahn wie Alex >hab ich leider nirgendwo bekommen...), da ja der Hahn innen >etwas heraussteht und der zusammengebaute Läterboden nicht >mehr daran vorbei hineingelegt werden kann - den Hahn jedesmal >ausbauen will ich auch nicht um die dünne Kunststoffwand >meiner Kühlbox nicht zu sehr zu strapazieren. Ich habs dann so >gemacht: Vom mittleren Schlitzrohr führt, wie auf den schönen >Fotos von Alex, ein Stück mit Winkel auf die Höhe des Hahns. >In diesen Winkel hab ich ein Stück Rohr gelötet und eine Muffe >drübergeschoben. Zum Rohr das im Hahn steckt ist dann noch ca. >ein mm frei um beim Einbauen am Anschluss vorbeizukommen. Wenn >der Läuterboden drin liegt schiebe ich einfach die Muffe über >den Spalt und fertig. > >Na dann Gut Sud! Wir sind gespannt auf deinen Erfolgsbericht! > >Liebe Grüße >Bernhard > >> Hallo, >> >> Danke für die schnellen Antworten. Ich hab mir jetzt gestern auch >> sowas gebaut und die Kupferrohre mit der handsäge geschlitzt (NIE >> WIEDER !!!). Schaut zwar ein wenig schlampig aus, aberer sollte >> funktionieren (-> wird sich auch bald zeigen). >> >> Jetzt eine letzte Frage: Womit kann mann die feinen Schlitze >innen und >> aussen entgraten (Schlüsselfeile ist fast zu dick)? >> >> Liebe Grüße und Schönen Sonntag >> >> Daniel >> >>>-----Ursprüngliche Nachricht----- >>>Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >>>[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >>>Im Auftrag von Alexander Sperr >>>Gesendet: Samstag, 07. August 2004 00:57 >>>An: Hausbrauerforum >>>Betreff: Re: [HBF] Läuterbottich >>> >>> >>>Daniel Katzer schrieb: >>> >>>> ich bin gerade dabei einen Läuterboden nach Hubert Hanghofers >>>> Erläuterungen in eine Coleman Kühlbox einzubauen und weiß >>>nicht ob ich >>>> jetzt Kupfer und Kunststoff kombinieren soll (Winkel aus >Kupfer und >>>> Plastikrohre geschlitzt) oder alles aus Kupfer machen soll (sind >>>> Steckverbindungen aus Kupfer OK? Wenn sie nicht dicht sind, >>>dann macht >>>> das eigentlich nichts, oder?). >>> >>>Aaaalso, ich würde das komplett aus Kupfer machen, >nachteilig ist dann >>>nur, daß das Schlitzen etwas mühsamer ist; dafür paßt dann >aber alles >>>schön zusammen. Wenn Du Kupferrohr in Fittings steckst sind die >>>natürlich nicht dicht, müssen sie ja aber auch nicht sein, knapp >>>daneben ist ja ein Schlitz, durch den die Suppe sowieso in das Rohr >>>läuft - und laufen soll. >>> >>>> Jedenfalls bin ich heute im Baumarkt verweifelt. Was kann >>>man sinnvoll >>>> zusammenstecken? Paßt ein PVC Schlauch dicht in eine >>>Kupfermuffe. Ist >>>> die Durchführung bei der Coleman-Box nur durch den PVC-Schlauch >>>> ausreichend abgedichtet, oder brauch ich da Silikon? >>> >>>Silikon ist hier Pfusch oder allenfalls Notlösung, eine dichte >>>Durchführung bekommt man auch anders hin. Wenn Du schaun magst, wie >>>ich es gelöst habe, gugsch Du hier: >>>http://www.brauherr.de/bilder/drainage_von_alex>/ >>>sollte auch >>>bei einer Coleman-Box funktionieren. >>> >>>> Jeder >>>der mir auch nur auf eine meiner Fragen eine Antwort geben kann, >>>> erleichter mir mein Leben (und den nächsten Baumarktbesuch) >>>> ungemein. >>> >>>Na dann. >>> >>>Gruß und gut Sud bzw. gut bastel, Alex. >>> >>> >>>_______________________________________________ >>>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>>Ändern oder abbestellen: >>>http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell >> o.at >> >> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> >> >> _______________________________________________ >> HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >> ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >> Ändern oder abbestellen: >> http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at >> >> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Mon Aug 23 09:46:43 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Aug 23 09:59:42 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?L=E4uterbottich?= Message-ID: <4129A0E3.9020903@bluewin.ch> Hallo Daniel wir arbeiten von Anfang an mit dem Easy-Masher System.(ohne Probleme) Ich könnte mir bei Dir höchstens vorstellen, dass sich Spelzen an den Gräten bei den Schlitzen festsetzen. Noch was, es ist uns auch schon passiert, dass nach dem öffnen des Hahns nix lief.(Irgendwo ein Pfropf, möglicherweise wie bei Dir) Dann haben wir einfach mal reingeblasen.(Mit einem 30cm Stück Schlauch, sonst gibts heisse Lippen ;-) Das mussten wir bei Beginn des Rezirkulierens machen. Nacher lief es dann wunderbar. Cheers Thomas From walaskjalf at gmx.de Mon Aug 23 15:01:56 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Mon Aug 23 14:59:11 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_AW:_=5BHBF=5D_L=E4uterbottich_-_Verbindungen?= In-Reply-To: <000001c488cd$8cbc7250$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: Hallo Daniel, Betrifft: Rohrdurchmesser im Läuterbottich: Daß in Huberst Buch ein Fehler steht, kann ich mir nicht vorstellen. Stell´ Dir vor, Du schreibst ein Buch: Würdest du Dinge als selbst getestet reinschreiben, die Du nie gemacht hast ? Mir würden aber noch 2 andere Dinge einfallen: 1. Vielleicht hast Du zu fein geschrotet, so daß sich gleich beim eingießen Teig in den Rohren absetzt ? Es dauert immer etwas bis sich die Treber nach dem Eingießen geschichtet haben und der Feinteig ganz oben im Treber sitzt. 2. Es ist vor Beginn des eigentlichen Läutern das sog. Vorschießen durchzuführen. Dabei wird der Läuterhahn mehrmals kurz voll geöffnet und schnell wieder verschlossen. Effekt: Die Läuterrohre werden frei geschwemmt. Ich habe einen Läuterbottich mit Senkboden, ähnlich den industriellen (meiner faßt aber nur max. 58l) und da mache ich das auch, um Feinteig, der beim Eingießen am Prallblech vorbei gegossen wurde und unter dem Senkboden sich absetzt über den Ablauf auszuschwemmen. Wenn Du das nicht gemacht haben solltest, gibt es vielleicht Probleme. Ich habe auch schon Hefeweizen gebraut, da gab es mit dem Weizenmalz keine Probleme. Gruß Tobias From daniel.katzer at chello.at Mon Aug 23 16:25:20 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Mon Aug 23 16:25:43 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_L=E4uterbottich?= In-Reply-To: <4129A0E3.9020903@bluewin.ch> Message-ID: <000201c4891d$07e63200$6b9e6e50@nirvana> Hallo, das lustige war ja, dass ich reingeblasen (woraufhin ein braukollege sein hemd wechseln musste) aber da hat sich trotzdem nichts getan. Wahrscheinlich wahren die rohre innen nicht genug entgratet. nächstes mal vielleicht besser. see ya, Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Thomas Rohner >Gesendet: Montag, 23. August 2004 09:47 >An: Hausbrauer >Betreff: [HBF] Läuterbottich > > >Hallo Daniel >wir arbeiten von Anfang an mit dem Easy-Masher System.(ohne >Probleme) Ich könnte mir bei Dir höchstens vorstellen, dass >sich Spelzen an den Gräten bei den Schlitzen festsetzen. Noch >was, es ist uns auch schon passiert, dass nach dem öffnen des >Hahns nix lief.(Irgendwo ein Pfropf, möglicherweise wie bei >Dir) Dann haben wir einfach mal reingeblasen.(Mit einem 30cm >Stück Schlauch, sonst gibts heisse Lippen ;-) Das mussten wir >bei Beginn des Rezirkulierens machen. Nacher lief es dann wunderbar. > >Cheers Thomas > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From daniel.katzer at chello.at Mon Aug 23 16:27:44 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Mon Aug 23 16:28:02 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_AW:_=5BHBF=5D_L=E4uterbottich_-_Verbindungen?= In-Reply-To: Message-ID: <000301c4891d$5abfe980$6b9e6e50@nirvana> Hallo, na das kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es am Durchmasser liegt, aber auch das schnelle öffenen und schliessen hat nix gebracht (hab ich nämlich aus panik ganz instinktiv gemacht:-). Geschrotet hab ich nicht selbst, ich hab das am Vortag so gekauft, hätte aber noch nie Probleme mit dem malz gehabt. Na beim näcsten Mal läufts vielleicht besser. See ya, daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Tobias Kandler >Gesendet: Montag, 23. August 2004 15:02 >An: Hausbrauerforum >Betreff: AW: AW: [HBF] Läuterbottich - Verbindungen > > >Hallo Daniel, > >Betrifft: Rohrdurchmesser im Läuterbottich: Daß in Huberst >Buch ein Fehler steht, kann ich mir nicht vorstellen. Stell´ >Dir vor, Du schreibst ein Buch: Würdest du Dinge als selbst >getestet reinschreiben, die Du nie gemacht hast ? > >Mir würden aber noch 2 andere Dinge einfallen: > >1. Vielleicht hast Du zu fein geschrotet, so daß sich gleich >beim eingießen Teig in den Rohren absetzt ? Es dauert immer >etwas bis sich die Treber nach dem Eingießen geschichtet haben >und der Feinteig ganz oben im Treber sitzt. 2. Es ist vor >Beginn des eigentlichen Läutern das sog. Vorschießen >durchzuführen. Dabei wird der Läuterhahn mehrmals kurz voll >geöffnet und schnell wieder verschlossen. Effekt: Die >Läuterrohre werden frei geschwemmt. Ich habe einen >Läuterbottich mit Senkboden, ähnlich den industriellen (meiner >faßt aber nur max. 58l) und da mache ich das auch, um >Feinteig, der beim Eingießen am Prallblech vorbei gegossen >wurde und unter dem Senkboden sich absetzt über den Ablauf >auszuschwemmen. Wenn Du das nicht gemacht haben solltest, gibt >es vielleicht Probleme. > >Ich habe auch schon Hefeweizen gebraut, da gab es mit dem >Weizenmalz keine Probleme. > >Gruß > >Tobias > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From b.landauer at utanet.at Mon Aug 23 22:47:43 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Aug 23 22:47:51 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_L=E4uterbottich?= References: <000001c488cd$8cbc7250$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: <000f01c48952$798e77c0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Lieber Daniel! Am Durchmesser liegts sicher nicht! Waren in deiner Schüttung denn genügend Spelzen vorhanden um ein Filterbett auszubilden und hast du lange genug sedimentieren lassen? Zur Sicherheit kann man auch extra Spelzen zur Schüttung dazugeben, (die sind auch getrennt erhältlich). Was ich mir sonst noch vorstellen könnte wäre nur noch eine zu breite Schlitzung (unter 2mm wäre gut). Wenn exzessive Grate in den Rohren vorhanden sind kann das ja vielleicht auch so einen "Infarkt" verursachen - kann ich mir aber auch nur schwer vorstellen, denn so eine Menge Teig sollte erst gar nicht ins Rohr hineinkommen... Halte dir fürs nächste Mal die Daumen! Bernhard ----- Original Message ----- From: "Daniel Katzer" To: "'Hausbrauerforum'" Sent: Monday, August 23, 2004 6:56 AM Subject: AW: AW: [HBF] Läuterbottich - Verbindungen Guten Morgen, ich würd euch gerne einen Erfolgsbericht schicken, aber der Bottich hat komplett versagt:-( Ich hab keine Ahnung warum, aber in den Rohren fand sich beim Zerlegen eine teigige Masse, die mich beim Maischen zwar nicht wundert, aber dass mir das gleich die Rohre verpickt. Jetzt hab ich 2 Theorien: -) Weizenmalz eignet sich nicht für 15mm Rohre, weil es stärker verkleistert als Gerstenmalz (nicht lachen, das ist jetzt ein Schuss ins Blaue) -) 15mm Rohre sind sowieso zu schmal. Im hanghoferschen Buch steht, dass 15mm OK sind und da meine Box nicht so riesig ist, hab ich halt das untere Limit genommen. Jedenfalls haben wir dann die 32l Maische wieder mit dem Sack abgeläutert (verdammt!) Hat jemand eine Idee, warum das nicht funktioniert hat (beim Desinfzieren war ausreichend Durchfluss da)? Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Bernhard Landauer >Gesendet: Sonntag, 08. August 2004 09:55 >An: hbf@lists.netbeer.org >Betreff: Re: AW: [HBF] Läuterbottich - Verbindungen > > >Hallo Daniel! > >Ich habe dafür eine Rundfeile genommen - die gibts auch recht >lang und mit einem Durchmesser von ca. 0,5 cm. Ansonsten tuts >auch irgendein dünner Stab, den man mit Schleifpapier >umwickelt - das Kupfer ist ja recht weich... > >Übrigens noch ein Tipp: Beim Löten oder Stecken solltest du >darauf achten, dass die Konstruktion einerseits leicht >zerlegbar ist, andererseits muss das Ganze aber auch so stabil >sein, dass es nicht auseinanderfallen kann, wenn man beim >Einschneiden des Treberkuchens mal zu tief kommt oder wenn man >aus irgendeinem Grund mal im Bottich herumstochern muss... ;-) > >Ich hab das so gelöst, dass die Rohre in Längsrichtung an der >Bottichwand anstehen und die seitliche Richtung (wo es ja >einen Abstand zw. den Schlitzrohren und der Wand gibt) habe >ich verlötet. > >Dann hatte ich noch das Problem des Anschlusses an den Hahn >(ich hab einfach einen Plastikhahn von einem Gärfass mit >Kontermutter genommen - so einen schönen Kugelhahn wie Alex >hab ich leider nirgendwo bekommen...), da ja der Hahn innen >etwas heraussteht und der zusammengebaute Läterboden nicht >mehr daran vorbei hineingelegt werden kann - den Hahn jedesmal >ausbauen will ich auch nicht um die dünne Kunststoffwand >meiner Kühlbox nicht zu sehr zu strapazieren. Ich habs dann so >gemacht: Vom mittleren Schlitzrohr führt, wie auf den schönen >Fotos von Alex, ein Stück mit Winkel auf die Höhe des Hahns. >In diesen Winkel hab ich ein Stück Rohr gelötet und eine Muffe >drübergeschoben. Zum Rohr das im Hahn steckt ist dann noch ca. >ein mm frei um beim Einbauen am Anschluss vorbeizukommen. Wenn >der Läuterboden drin liegt schiebe ich einfach die Muffe über >den Spalt und fertig. > >Na dann Gut Sud! Wir sind gespannt auf deinen Erfolgsbericht! > >Liebe Grüße >Bernhard > >> Hallo, >> >> Danke für die schnellen Antworten. Ich hab mir jetzt gestern auch >> sowas gebaut und die Kupferrohre mit der handsäge geschlitzt (NIE >> WIEDER !!!). Schaut zwar ein wenig schlampig aus, aberer sollte >> funktionieren (-> wird sich auch bald zeigen). >> >> Jetzt eine letzte Frage: Womit kann mann die feinen Schlitze >innen und >> aussen entgraten (Schlüsselfeile ist fast zu dick)? >> >> Liebe Grüße und Schönen Sonntag >> >> Daniel >> >>>-----Ursprüngliche Nachricht----- >>>Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >>>[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >>>Im Auftrag von Alexander Sperr >>>Gesendet: Samstag, 07. August 2004 00:57 >>>An: Hausbrauerforum >>>Betreff: Re: [HBF] Läuterbottich >>> >>> >>>Daniel Katzer schrieb: >>> >>>> ich bin gerade dabei einen Läuterboden nach Hubert Hanghofers >>>> Erläuterungen in eine Coleman Kühlbox einzubauen und weiß >>>nicht ob ich >>>> jetzt Kupfer und Kunststoff kombinieren soll (Winkel aus >Kupfer und >>>> Plastikrohre geschlitzt) oder alles aus Kupfer machen soll (sind >>>> Steckverbindungen aus Kupfer OK? Wenn sie nicht dicht sind, >>>dann macht >>>> das eigentlich nichts, oder?). >>> >>>Aaaalso, ich würde das komplett aus Kupfer machen, >nachteilig ist dann >>>nur, daß das Schlitzen etwas mühsamer ist; dafür paßt dann >aber alles >>>schön zusammen. Wenn Du Kupferrohr in Fittings steckst sind die >>>natürlich nicht dicht, müssen sie ja aber auch nicht sein, knapp >>>daneben ist ja ein Schlitz, durch den die Suppe sowieso in das Rohr >>>läuft - und laufen soll. >>> >>>> Jedenfalls bin ich heute im Baumarkt verweifelt. Was kann >>>man sinnvoll >>>> zusammenstecken? Paßt ein PVC Schlauch dicht in eine >>>Kupfermuffe. Ist >>>> die Durchführung bei der Coleman-Box nur durch den PVC-Schlauch >>>> ausreichend abgedichtet, oder brauch ich da Silikon? >>> >>>Silikon ist hier Pfusch oder allenfalls Notlösung, eine dichte >>>Durchführung bekommt man auch anders hin. Wenn Du schaun magst, wie >>>ich es gelöst habe, gugsch Du hier: >>>http://www.brauherr.de/bilder/drainage_von_alex>/ >>>sollte auch >>>bei einer Coleman-Box funktionieren. >>> >>>> Jeder >>>der mir auch nur auf eine meiner Fragen eine Antwort geben kann, >>>> erleichter mir mein Leben (und den nächsten Baumarktbesuch) >>>> ungemein. >>> >>>Na dann. >>> >>>Gruß und gut Sud bzw. gut bastel, Alex. >>> >>> >>>_______________________________________________ >>>HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >>>ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >>>Ändern oder abbestellen: >>>http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell >> o.at >> >> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik >> >> >> >> _______________________________________________ >> HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >> ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >> Ändern oder abbestellen: >> http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at >> >> Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >> Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/daniel.katzer%40chell o.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/b.landauer%40utanet.at Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Tue Aug 24 09:47:05 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Aug 24 09:43:03 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?L=E4utern?= Message-ID: <412AF279.6060708@bluewin.ch> Hallo Daniel sieht so aus, als ob Ihr das mögliche versucht habt. (Du würdest ja eigentlich nicht hier schreiben, wenn nicht.) Ob es am Malz liegt, weiss ich nicht. Ich schrote das Malz immer selbst. Wobei das Weizen bei mir eher zu grob ist. Die Geschicht mit dem Blasen müssen wir eher beim Bock als beim Weizen machen ;-) Möglicherweise reicht bei Euch Luft nicht, versucht doch mal etwas Wasser. Cheers Thomas From t.rohner at bluewin.ch Tue Aug 24 09:52:13 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Aug 24 09:47:51 2004 Subject: [HBF] Etwas lustiges aus Schorsch W Land Message-ID: <412AF3AD.7010706@bluewin.ch> SEATTLE, Washington (Reuters) -- A black bear was found passed out at a campground in Washington state recently after guzzling down three dozen cans of a local beer, a campground worker said on Wednesday. "We noticed a bear sleeping on the common lawn and wondered what was going on until we discovered that there were a lot of beer cans lying around," said Lisa Broxson, a worker at the Baker Lake Resort, 80 miles (129 kilometers) northeast of Seattle. The hard-drinking bear, estimated to be about two years old, broke into campers' coolers and, using his claws and teeth to open the cans, swilled down the suds. It turns out the bear was a bit of a beer sophisticate. He tried a mass-market Busch beer, but switched to Rainier Beer, a local ale, and stuck with it for his drinking binge. Wildlife agents chased the bear away, but it returned the next day, said Broxson. They set a trap using as bait some doughnuts, honey and two cans of Rainier Beer. It worked, and the bear was captured for relocation. From wolfgang_halmich at web.de Tue Aug 24 19:01:44 2004 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Tue Aug 24 19:01:51 2004 Subject: [HBF] Bierhefeweizenbier die Letzte Message-ID: <650561272@web.de> Hallo Braugemeinde, wie schon angekündigt, hier mein Bericht zu meinem Weizenbiersud mit Backhefe. Das Bier hat alles andere, nur nicht das typische Weizenbieraroma. Hervorstechendes Merkmal ist der Backhefegeschmack, etwa so wie bei einem obergärigen Bier, das mit Biertrockenhefe gebraut wurde. Ganz das Gegenteil ist das Weizenbier, vergoren mit Weihenstephan Whyeast, welches ich als direkten Vergleich gebraut habe: hier habe ich einen bananigen und nelkenartigen Geschmack. Ist mir unverständlich, wie einer der Forumsteilnehmer sagen kann, dass das mit Bierhefe vergorene Weizenbier besser schmeckt, als mit Schneider- oder Whyeast-Hefe. Aber ich habe das Bierbrauen nicht angefangen, damit das Weizenbier schmeckt wie Kapuziner oder Erdinger. Für mich ist jedenfall das Thema "Backhefe ist die beste Weizenbierhefe" erledigt. Frage ist nur noch, ob ich das Backhefeweizenbier runterzwingen soll oder ob ich es in den Gulli kippen soll?! Allzeit gut Sud (lieber ohne Backhefe) Wolfgang ________________________________________________________________ Verschicken Sie romantische, coole und witzige Bilder per SMS! Jetzt neu bei WEB.DE FreeMail: http://freemail.web.de/?mc=021193 From wolfgang_halmich at web.de Tue Aug 24 19:27:19 2004 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Tue Aug 24 19:27:25 2004 Subject: [HBF] Fwd: Backhefeweizenbier die Letzte Message-ID: <650601302@web.de> "Wolfgang Halmich" schrieb am 24.08.04 19:01:44: Hallo Braugemeinde, wie schon angekündigt, hier mein Bericht zu meinem Weizenbiersud mit Backhefe. Das Bier hat alles andere, nur nicht das typische Weizenbieraroma. Hervorstechendes Merkmal ist der Backhefegeschmack, etwa so wie bei einem obergärigen Bier, das mit Biertrockenhefe gebraut wurde. Ganz das Gegenteil ist das Weizenbier, vergoren mit Weihenstephan Whyeast, welches ich als direkten Vergleich gebraut habe: hier habe ich einen bananigen und nelkenartigen Geschmack. Ist mir unverständlich, wie einer der Forumsteilnehmer sagen kann, dass das mit Backhefe vergorene Weizenbier besser schmeckt, als mit Schneider- oder Whyeast-Hefe. Aber ich habe das Bierbrauen nicht angefangen, damit das Weizenbier schmeckt wie Kapuziner oder Erdinger. Für mich ist jedenfall das Thema "Backhefe ist die beste Weizenbierhefe" erledigt. Frage ist nur noch, ob ich das Backhefeweizenbier runterzwingen soll oder ob ich es in den Gulli kippen soll?! Allzeit gut Sud (lieber ohne Backhefe) Wolfgang _______________________________________________________ WEB.DE Video-Mail - Sagen Sie mehr mit bewegten Bildern Informationen unter: http://freemail.web.de/?mc=021199 From walaskjalf at gmx.de Wed Aug 25 07:53:26 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Aug 25 07:50:39 2004 Subject: AW: [HBF] Bierhefeweizenbier die Letzte In-Reply-To: <650561272@web.de> Message-ID: Hallo Wolfgang, ich würde es mir nicht herunterzwingen, kipp es weg o.ä. Ich trinke mein Backhefebier auch nicht. Ich habs probiert, es schmeckt etwa wie Hefeweizen aber unsauber und dumpf. Ich habe es teilweise an Leute aus dem Forum zum probieren verschickt; den Rest verarbeitet meine Frau zu Bierbrot. Dafür geht es gut. Allerdings will ich es noch mal für Hefeweizen im Vergleich mit WYEAST Weihenstaphan Wheat probieren. Der letzte Sud, bei dem ich Backhefe einsetzte, war ein dunkles Lager. Gruß Tobias From hubert-dated-1098625886.3dfef0 at netbeer.org Wed Aug 25 15:51:26 2004 From: hubert-dated-1098625886.3dfef0 at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Wed Aug 25 15:51:41 2004