From daniel.katzer at chello.at Thu Apr 1 07:06:23 2004 From: daniel.katzer at chello.at (Daniel Katzer) Date: Thu Apr 1 07:06:49 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Restalkalit=E4t_aus_Ca_und_Mg_Komzentrationb?= =?iso-8859-1?Q?erechnen?= In-Reply-To: Message-ID: <000601c417a7$16e37840$6b9e6e50@nirvana> Servus, ich hab mir das aus Huberts Buch so extrahiert: Calziumoxid [mg/l ] x 0.14 = Calziumhärte [°dH] Magnesiumoxid [mg/l] x 0.23 = Magnesiumhärte [°dH] Hope that helps. Liebe Grüße Daniel >-----Ursprüngliche Nachricht----- >Von: hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org >[mailto:hbf-bounces+daniel.katzer=chello.at@lists.netbeer.org] >Im Auftrag von Sven Geggus >Gesendet: Mittwoch, 31. März 2004 20:40 >An: hbf@lists.netbeer.org >Betreff: [HBF] Restalkalität aus Ca und Mg Komzentrationberechnen > > >Hallo, > >weil wir grade bei PH-Werten und dergleichen waren hab ich mal >versucht die Restalkalität unseres Wassers zu berechnen und >musste feststellen, dass auf unserem Infoblatt der Stadtwerke >der Kalzium und Magnesiumgehalt in mg/l angegeben wird und >nicht in °dH. Die Formel in Hberts Buch verlangt diese Werte >jedoch in letzterem. > >Das kann man doch sicher passend umrechnen, oder? > >Meine Chemiekenntnisse sind leider inzwischen etwas verstaubt, >obwohl ich da in der Schule mal vor langer Zeit den >Leistungskurs besucht habe. > >Egal, hat jemand passende Formeln für mich? > >Muss man da eventuell noch aufpassen, weil Magnesium und >Kalziumionen zweifach positiv geladen sind? Aber Carbonationen >sind das AFAIR ebenfalls. > >Ich nehme mal an, dass die Stadtwerke mit Kalzium- und >Magnesiumgehalt gelöste Ionen der entsprechenden Sorte meinen. > >Gruss > >Sven > >-- >TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners > (Man-page uubp(1C) on >Debian/GNU Linux) > >/me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web > > From sven at geggus.net Thu Apr 1 08:48:21 2004 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Thu Apr 1 08:48:22 2004 Subject: [HBF] =?ISO-8859-15?Q?Restalkalit=E4t?= aus Ca und Mg Komzentrationberechnen References: <000601c417a7$16e37840$6b9e6e50@nirvana> Message-ID: Daniel Katzer wrote: > ich hab mir das aus Huberts Buch so extrahiert: > > Calziumoxid [mg/l ] x 0.14 = Calziumhärte [°dH] > > Magnesiumoxid [mg/l] x 0.23 = Magnesiumhärte [°dH] Ui, das steht da drin? Dann muss ich blind gewesen sein :( Trotzdem danke fuer den Hinweis. Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From walaskjalf at gmx.de Thu Apr 1 16:50:23 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Thu Apr 1 16:49:05 2004 Subject: [HBF] Nitrat entfernen Message-ID: Hallo miteinander, da gerade das Thema Brauwasser gerade hier im HBF diskutiert wird: Nach meinem Umzug steht mir jetzt Brunnenwasser zum brauen zur Verfügung. Vorteilhafterweise habe ich zwar eine Restalkalität von unglaublichen -0,8°dH (also große vorübergehende Härte). Leider habe ich aber auch 77 mg/l Nitrat. Das ist das 1,5-fache, was die TWSchVo erlaubt. Ab 20mg/l können bereits Störungen beim Hefewachstum auftreten, bei 77 mg/l treten sie spürbar in Form von zu hohen Restextrakten auf. Das ist ganz normal, weil meiner Meinung nach mit dem andauernden Hefe-Stoffwechsel immer mehr Nitrat aufgenommen und in Nitrit umgewandelt wird und die Hefe eher schlapp macht. Deshalb: Hat einer von Euch eine praktikable Idee, wie man Nitrat aus dem Wasser (was sonst sehr gut ist und eigentlich auch gut schmeckt) herausbekommt. Die Möglichkeit nitratfreies Wasser zuzugeben ist bei einer Sudgröße von 70 l Ausschlagwürze für mich nur aufwendig realisierbar. Vielen Dank schon mal im voraus Gruß Tobias From sven at geggus.net Thu Apr 1 17:22:22 2004 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Thu Apr 1 17:22:22 2004 Subject: [HBF] Re: Nitrat entfernen References: Message-ID: Tobias Kandler wrote: > Deshalb: Hat einer von Euch eine praktikable Idee, wie man Nitrat aus dem > Wasser (was sonst sehr gut ist und eigentlich auch gut schmeckt) > herausbekommt. IMO nur sehr schwer. Meine Heimatgemeinde hat im letzten Jahr für teures Geld eine Anlage zur Nitratfällung gebaut. http://www.wasserversorgung-weingarten-baden.de/carix_wasseraufbereitung.html Gruss Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page uubp(1C) on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From achim.diedrichs at spoy.info Sun Apr 4 11:34:00 2004 From: achim.diedrichs at spoy.info (achim.diedrichs@spoy.info) Date: Sun Apr 4 11:31:21 2004 Subject: [HBF] Nitrat entfernen References: Message-ID: <002101c41a28$25479a00$6501a8c0@W2k> Hallo Tobias, ich habe so ein ähnliches Problem, hier hat das Trink- bzw. Brauwasser 37mg Nitrat/l. (6,1°dH) Bisher habe ich noch keine Gärprobleme feststellen können. Zum entfernen des Nitrats habe ich auch schon an einen Anionentauscher zum herausfiltern des Nitrats gedacht. Diesen bekommt man z.B. im Aquariumzubehör. Bisher habe ich es noch nicht damit versucht weil ich immer noch Bedenken habe ob da wirklich Trinkwasserqualität wieder herauskommt! Hat damit vielleicht schon jemand Erfahrung? Grüsse, Achim From Michael.Schaudi at t-online.de Sun Apr 4 12:11:48 2004 From: Michael.Schaudi at t-online.de (Michael Schaudi) Date: Sun Apr 4 12:10:38 2004 Subject: [HBF] Nitrat entfernen References: Message-ID: <007d01c41a2d$3ef37690$0101a8c0@rechenknecht> Hey, ich habe auch einen Brunnen. Und, das gleiche Problem mit Nitrat. Die beste Möglichkeit die ich bisher gefunden habe und das werde ich dann auch mal machen ist meiner Meinung nach eine Umkehrosmoseanlage aus dem Aquariumbereich. Schaus der mal an http://www.zoo-hoefler.de/osmose.htm Gruss Mike www.hobbybrauer.info ----- Original Message ----- From: "Tobias Kandler" To: "Heimbrauforum_ Netbeer" Sent: Thursday, April 01, 2004 4:50 PM Subject: [HBF] Nitrat entfernen > Hallo miteinander, > > da gerade das Thema Brauwasser gerade hier im HBF diskutiert wird: > > Nach meinem Umzug steht mir jetzt Brunnenwasser zum brauen zur Verfügung. > Vorteilhafterweise habe ich zwar eine Restalkalität von > unglaublichen -0,8°dH (also große vorübergehende Härte). > > Leider habe ich aber auch 77 mg/l Nitrat. Das ist das 1,5-fache, was die > TWSchVo erlaubt. Ab 20mg/l können bereits Störungen beim Hefewachstum > auftreten, bei 77 mg/l treten sie spürbar in Form von zu hohen Restextrakten > auf. Das ist ganz normal, weil meiner Meinung nach mit dem andauernden > Hefe-Stoffwechsel immer mehr Nitrat aufgenommen und in Nitrit umgewandelt > wird und die Hefe eher schlapp macht. > > Deshalb: Hat einer von Euch eine praktikable Idee, wie man Nitrat aus dem > Wasser (was sonst sehr gut ist und eigentlich auch gut schmeckt) > herausbekommt. > Die Möglichkeit nitratfreies Wasser zuzugeben ist bei einer Sudgröße von 70 > l Ausschlagwürze für mich nur aufwendig realisierbar. > > Vielen Dank schon mal im voraus > > Gruß > > Tobias > > > > From t.rohner at bluewin.ch Mon Apr 5 08:50:44 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Apr 5 09:57:25 2004 Subject: [HBF] Brauereien / =?iso-8859-1?q?Bierg=E4rten?= in Muenchen Message-ID: <407101C4.A122EE6A@bluewin.ch> Hallo Zusammen wer von Euch weiss von Brauereien in und um München, die man besichtigen kann. Am liebsten sind mir die Kleinen, wo man nicht nur Chromstahlrohre sieht. Ein kleines Problem, unsere "Gruppe" besteht nur aus zwei Personen. Auch schöne Kneipen/Biergärten/Braupubs würden wir gerne besuchen. Wir sind am Wochenende nach Ostern, Samstag u. Sonntag dort. Ich freue mich auf Eure Infos. Thomas From Thorsten.Barkmann at t-online.de Fri Apr 9 11:25:00 2004 From: Thorsten.Barkmann at t-online.de (Thorsten Barkmann) Date: Fri Apr 9 18:17:27 2004 Subject: [HBF] Met Message-ID: <1BBsFw-1avCpU0@fwd03.sul.t-online.com> Hallo Metbraukollegen, ich habe folgende Erfahrungen gemacht: Manche Honige eignen sich nicht für Met. Daher habe ich in den Deckel einer Milchflasche eine Bohrung für ein Gärröhrchen gemacht. In die Milchflasche fülle ich ein Glas Honig und einen Liter oder etwas weniger Honig. Dazu kommt eine Messerspitze Champangner Hefe. Mit einer Kunststoffspritzpistile verschließe ich die Bohrung mit dem Gärröhrchen. Startet die Gärung, so ist der Honig geeignet. 3,5 kg Honig 7 Liter Wasser 5 g Trockenhefe zur Sektherstellung. Den geeigneten Honig erwärme ich auf 65°C mit Wasser. Dann lasse ich ihn abkühlen und gebe die Hefe zu. Evtl. 1 Liter Apfelsaft hinzugeben. Vorher prüfen, ob der Apfelsaft auch beginnt zu gären mittels der oben beschriebenen Methode. Die Gährung kann Monate dauern. AzgS Thorsten From Thorsten.Barkmann at t-online.de Fri Apr 9 15:59:58 2004 From: Thorsten.Barkmann at t-online.de (Thorsten Barkmann) Date: Fri Apr 9 18:17:40 2004 Subject: [HBF] Met Message-ID: <1BBwY2-2KJNLc0@fwd11.sul.t-online.com> Hallo, mein Met ist jetzt fertig. Was Ihr da als Met bezeichnet ist ja eigentlich nur Bier mit HONIG zur Nachgährung. Das ist kein Met. Mein Met hat ungefähr so viel Alkoholgehalt wie Bier und knallt ganz schön rein. Ich habe zuerst von einem Hobbyimker den Honig bezogen, dann aber festgestellt, daß der Honnig von LIDL auch verwendbar ist. Met ist ein teures alkohilisches Getränk. Auch wenn man es selbst herstellt. Wenn man die Glasballons für die Bierherstellung nicht mehr benötigt, weil man inzwischen auf Kegs umgestiegen ist, kann man das ja ruhig mal probieren. Die Herstellung ist einfacher als die von Bier aber eben auch teurer, AzgS Thorsten From tethys at web.de Tue Apr 20 12:54:21 2004 From: tethys at web.de (Tethys) Date: Tue Apr 27 23:23:36 2004 Subject: [HBF] Kochen mit Kochstar Message-ID: Ich habe mir einen Kochstar 2500 A zugelegt - und große Probleme beim Kochen der Würze. Denn das Gerät schaltet schon vorher automatisch ab. Zwar heizt es nach einer Weile erneut auf, sodass tatsächlich irgendwann die Kochtemperatur erreicht wird, doch nach wenigen Minuten ist dann wieder Schluss. Wer hat Rat? Joachim From solf at web.de Tue Apr 27 22:31:27 2004 From: solf at web.de (Maik Solf) Date: Tue Apr 27 23:24:08 2004 Subject: AW: [HBF] Re: Braumaschine In-Reply-To: Message-ID: <005301c42c96$9deb8130$b330fea9@NBAV01> Hallo, > nee, linux-maschine hab ich nicht hier. > trage mich gerade mit der idee, einen kleinen controller zu > kaufen : die > "metamorphose" > siehe unter www.alternative-technologie.de > scheint mir recht ok und zu einem fairen preis (169,-) Von Conrad gibt es das C-Control, ein in Basic zu programmierender Mikrocontroller mit vielen Ein- und Ausgängen. http://www.c-control.de/ > M-Unit sollte reichen! Temperatur-Steuerung, Rastzeiten sollten damit sicher kein Problem sein. Wollte ich schon immer mal anpacken, aber mangels Zeit liegengelassen. Maik Ps: Da ich nach Hannover umgezogen bin. Gibt es hier einen Hausbrauer in der Nähe? (keine Hausbrauerei) From grog at lemis.com Wed Apr 28 02:21:14 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Apr 28 02:21:24 2004 Subject: [HBF] Kochen mit Kochstar In-Reply-To: References: Message-ID: <20040428002114.GD62562@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 20 April 2004 at 12:54:21 +0200, Tethys wrote: > Ich habe mir einen Kochstar 2500 A zugelegt - und große Probleme beim Kochen > der Würze. Denn das Gerät schaltet schon vorher automatisch ab. Zwar heizt > es nach einer Weile erneut auf, sodass tatsächlich irgendwann die > Kochtemperatur erreicht wird, doch nach wenigen Minuten ist dann wieder > Schluss. Wer hat Rat? Hört sich für die Aufgabe ungeeignet an, mindestens was dem Thermostaten angeht. Viele Elektrogeräte verhalten sich so. Mir fällt nur eine Lösung ein: Den Thermostaten außer Gefecht setzen (z.B. auf Maximum drehen) und eine externe Temperaturschaltung benutzen. Möglicherweise gibt's bei Conrad so was. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040428/36e3f8b6/attachment.bin From sickinger at web.de Wed Apr 28 07:19:29 2004 From: sickinger at web.de (Georg Sickinger) Date: Wed Apr 28 07:19:34 2004 Subject: [HBF] Kochen mit Kochstar Message-ID: <350494101@web.de> Ich hatte das selbe bringt dabei nichts, weil Übertemperatursicherung anspricht. auch funktion heiß wird und das Pla bzw. sich deformiert. Ich unteres Geh gemacht habe (Erdung a davon schon Ahnung haben; "norm ziemlich schnell. In diesem Sinne: der bekommt sämliche Zust Georg Hausbrauerforum Ich habe mir einen Kochstar 2500 A beim Kochen > der Würze. Denn das Ger ab. Zwar heizt > es nach einer die > Kochtemperatur wieder > Schluss. Hört sich für die Aufgabe ungeeignet an, mindestens w Thermostaten angeht. Viele Elektrogeräte verhalten sich so. Mir< BR>fällt nur eine Lösung ein: Den Thermostaten außer Gefecht setzen (z. benutzen. M Greg -- Note: I disca Finger grog@lemis.com for PGP public key. S _________________________________________________________________ ________ _______________________ 5F_______________ HBF mailing list Mailto:HBF@lis ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbes http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sickinger%40web.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und 3D"" Der WEB.DE Virenschutz schue Sober.A-F! Kostenfrei fuer Fr =021158 References 1. 3D"http://f.web.de/?mc=021158" From Krupka-Niemann at t-online.de Wed Apr 28 07:23:25 2004 From: Krupka-Niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Wed Apr 28 07:23:36 2004 Subject: [HBF] Kochen mit Kochstar References: Message-ID: <001301c42ce0$ee877e10$4db59ec1@hibbo> Einen "Praktina" Einkocher nehmen. Der hat 2100 Watt und schafft das Kochen locker in einem Zug. Kannst ihn Dir ansehen unter www.my-bier.de/shop.php?kat=11 oder www.geithainer.de/produkts/elektro.html. mit freundlichem Gruß , Hibbo ----- Original Message ----- From: "Tethys" To: Sent: Tuesday, April 20, 2004 12:54 PM Subject: [HBF] Kochen mit Kochstar > Ich habe mir einen Kochstar 2500 A zugelegt - und große Probleme beim Kochen > der Würze. Denn das Gerät schaltet schon vorher automatisch ab. Zwar heizt > es nach einer Weile erneut auf, sodass tatsächlich irgendwann die > Kochtemperatur erreicht wird, doch nach wenigen Minuten ist dann wieder > Schluss. Wer hat Rat? > > Joachim > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From GG at fk2.at Wed Apr 28 07:51:58 2004 From: GG at fk2.at (Georg Giglinger) Date: Wed Apr 28 07:52:03 2004 Subject: AW: [HBF] Kochen mit Kochstar Message-ID: <0D6B1148B90B6B469C9FA2EF39205F8002B891@server.fk2.local> Hallo Georg! Sei mir nicht böse, aber Anleitungen zum Überbrücken von Sicherheitseinrichtungen sind sehr unverantwortlich. Diese Einrichtungen haben einen Sinn. Ich glaube nicht, daß das Risiko das beim Überbrücken von einer solchen Thermosicherung entsteht auch nur irgendwie in Relation zum "Nutzen" steht. Elektroheizungen haben aus gutem Grund eine Thermosicherung, weil es sonst sehr leicht zu einem Brand kommen kann. Schließlich läßt sich mit einer Elektroheizung (fast) jede Temperatur erreichen. Es kommt nur auf den Wärmeabfluß an. In diesem Fall kommt noch dazu, daß sich oberhalb der Heizung eine große Menge kochende Flüssigkeit befindet. Wenn es zu einem Brand kommt, und man in der Hektik versucht diesen zu löschen kann es auch noch zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen. Du brauchst nur ein bißchen Zeitung lesen, dann wirst du fast täglich auf so etwas stoßen. Oder noch besser: Rufe einmal bei deiner Unfallversicherung an und laß dir von den Unfällen erzählen, die mit manipulierten Elektrogeräten so täglich entstehen. Und oft sind sogar echte Fachleute (die eigentlich wissen was sie tun) in solche Unfälle involviert. Ich kann nur wieder einmal jedem empfehlen Sicherheitseinrichtungen nicht zu überbrücken, auch wenn es bequemer ist. Ich erinnere nur an die Diskussion hier, wo es um das selbst Befüllen von CO2-Flaschen ging. Nochmal meine eindringliche Bitte: Geräte nicht modifizieren und Sicherheitseinrichtungen in Betrieb lassen. Und außerdem Sicherheitshinweise der Hersteller ernst nehmen. Die kennen die Gefahren am besten. Lg, Georg > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+gg=fk2.at@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+gg=fk2.at@lists.netbeer.org] Im Auftrag > von Georg Sickinger > Gesendet: Mittwoch, 28. April 2004 07:19 > An: Hausbrauerforum > Betreff: Re: [HBF] Kochen mit Kochstar > > > > Ich hatte das selbe=roblem. Den Thermostaten auf Maximum > zu drehen > bringt dabei nichts, weil=nicht er, sondern eine > gesonderte > Übertemperatursicherung anspricht. > =Zuerst hab ich probiert, diese Sicherung zu überbrücken, was > auch funktion=iert hat. Das Problem dabei ist dann nur, > dass es zu > heiß wird und das Pla=tik-Gehäuse unter dem Topf schaden nimmt > bzw. sich deformiert. > Ich=habe die ganze Sache dann so gelöst, dass jetzt der Topf ohne > unteres Geh=äuse darsteht und ich ein neues Anschlusskabel dran > gemacht habe (Erdung a=uf keinen Fall vergessen). Man > sollte aber > davon schon Ahnung haben; "norm=ales" Kabel verschmort nämlich > ziemlich schnell. > In diesem Sinne: =ass dich nicht von deinem Elektriker > erwischen, > der bekommt sämliche Zust=E4nde. > Georg > > > Hausbrauerforum schrieb am > 28.04.04 > 02:28:43: > On Tuesday, 20 April 2004 a= 12:54:21 +0200, Tethys wrote: > > Ich habe mir einen Kochstar 2500 A=ugelegt - und große Probleme > beim Kochen > > der Würze. Denn das Ger=E4t schaltet schon vorher automatisch > ab. Zwar heizt > > es nach einer =eile erneut auf, sodass tatsächlich irgendwann > die > > Kochtemperatur=erreicht wird, doch nach wenigen > Minuten ist dann > wieder > > Schluss.=er hat Rat? > Hört sich für die Aufgabe ungeeignet an, mindestens w=s dem > Thermostaten angeht. Viele Elektrogeräte verhalten sich > so. Mir< BR>fällt nur eine Lösung ein: Den Thermostaten > außer Gefecht > setzen > (z.=. auf Maximum drehen) und eine externe Temperaturschaltung > benutzen. M=F6glicherweise gibt's bei Conrad so was. > Greg > -- > Note: I disca=d all HTML mail unseen. > Finger grog@lemis.com for PGP public key. > S=e complete headers for address and phone numbers. > _________________________________________________________________ > > ________ _______________________ 5F_______________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lis=s.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbes=ellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sickinger%40web.de > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und =rmin Teltschik > > 3D"" > Der WEB.DE Virenschutz schue=zt Ihr Postfach vor dem Wurm > Sober.A-F! > Kostenfrei fuer Fr=eMail Nutzer. [1]http://f.web.de/?mc =021158 > > References > > 1. 3D"http://f.web.de/?mc=021158" > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/gg%> 40fk2.at > > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: > Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > __________ NOD32 1.724 (20040419) Information __________ > > Diese E-Mail wurde vom NOD32 Antivirus System geprüft http://www.nod32.com From m.dornacher at eudoramail.com Wed Apr 28 09:31:15 2004 From: m.dornacher at eudoramail.com (Dornacher Miklos) Date: Wed Apr 28 09:31:37 2004 Subject: [HBF] Kochen mit Kochstar Message-ID: Hallo Joachim, Koenntest du den "Kochstar" etwas naeher beschreiben ? Was ist das fuer ein Gerät ? Nach deine Beschreibung des Problems, sieht es so aus ob da irgenwo ein Thermostat aussachalten wuerde, bevor die kochtemperatur erreicht wird. (Ueberkochsicherung?) In dem Fall sollte es moeglich sein, diesen thermostat elektrisch zu ueberbruecken...So kann es dann nicht mehr ausschalten...aber dann wohl ueberkochen ! Salut ! Nicolas >Ich habe mir einen Kochstar 2500 A zugelegt - und große Probleme beim Kochen >der Würze. Denn das Gerät schaltet schon vorher automatisch ab. Zwar heizt >es nach einer Weile erneut auf, sodass tatsächlich irgendwann die >Kochtemperatur erreicht wird, doch nach wenigen Minuten ist dann wieder >Schluss. Wer hat Rat? > >Joachim > > >_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/m.dornacher%40eudoramail.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > Need a new email address that people can remember Check out the new EudoraMail at http://www.eudoramail.com From GG at fk2.at Wed Apr 28 09:48:46 2004 From: GG at fk2.at (Georg Giglinger) Date: Wed Apr 28 09:48:50 2004 Subject: AW: [HBF] Kochen mit Kochstar Message-ID: <0D6B1148B90B6B469C9FA2EF39205F8002B892@server.fk2.local> Nochmal hallo alle zusammen! Die Übertemperatursicherung die hier die "Probleme" verursacht ist eine äußerst wichtige Sicherheitseinrichtung. Seid bitte nicht so fahrlässig und fangt an solche Sicherungen zu überbrücken. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten Bimetallschalter der eine Überhitzung des Geräts verhindern soll. Offensichtlich ist das Problem des Nichtkochens auf einen schlechten Wärmeübergang von der Heizung auf die Würze zurückzuführen. Bitte macht keine Überbrückungen. Das ist grober Unfug! Lg, Georg > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+gg=fk2.at@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+gg=fk2.at@lists.netbeer.org] Im Auftrag > von Dornacher Miklos > Gesendet: Mittwoch, 28. April 2004 09:31 > An: Hausbrauerforum > Betreff: Re: [HBF] Kochen mit Kochstar > > > > Hallo Joachim, > > Koenntest du den "Kochstar" etwas naeher beschreiben ? > Was ist das fuer ein Gerät ? > > Nach deine Beschreibung des Problems, sieht es so aus ob da > irgenwo ein Thermostat aussachalten wuerde, bevor die > kochtemperatur erreicht wird. (Ueberkochsicherung?) In dem > Fall sollte es moeglich sein, diesen thermostat elektrisch zu > ueberbruecken...So kann es dann nicht mehr ausschalten...aber > dann wohl ueberkochen ! > > Salut ! > > Nicolas > > > > > > > >Ich habe mir einen Kochstar 2500 A zugelegt - und große > Probleme beim > >Kochen der Würze. Denn das Gerät schaltet schon vorher > automatisch ab. > >Zwar heizt es nach einer Weile erneut auf, sodass tatsächlich > >irgendwann die Kochtemperatur erreicht wird, doch nach > wenigen Minuten > >ist dann wieder Schluss. Wer hat Rat? > > > >Joachim > > > > > >_______________________________________________ > >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > >Ändern oder abbestellen: > >http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/m.dornacher%40eudor amail.com > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > Need a new email address that people can remember Check out the new EudoraMail at http://www.eudoramail.com __________ NOD32 1.724 (20040419) Information __________ Diese E-Mail wurde vom NOD32 Antivirus System geprüft http://www.nod32.com From walaskjalf at gmx.de Wed Apr 28 15:05:59 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Apr 28 15:03:49 2004 Subject: AW: [HBF] Kochen mit Kochstar In-Reply-To: <0D6B1148B90B6B469C9FA2EF39205F8002B892@server.fk2.local> Message-ID: Hallo zusammen, in gewisser Hinsicht muß ich Gregor mal rechtgeben. Ganz allgemein: Wenn das Gerät mit dem gekocht wird, egal ob Brenner oder Heizplatte, nicht oder nicht in der gewünschten Zeit die Rast- oder Kochtemperatur erreicht, hat das Gerät vielleicht einfach zu wenig Leistung ? Ich habe mit einem 3kW Teekocher angefangen Bier zu brauen. Da ist aber bei 50 l Schluß. Somit mußte ich ein neues System zum Würzekochen finden und erwarb einen 10kW-Gaskocher (gebraucht, 25,-?). Der schafft jetzt sogar 70 l, obwohl meine Maisch- und Würzepfanne eine sehr ungünstige Form hat (sehr schlank, dafür über 1m hoch voll befüllt). Diesen Allgas-Brenner habe ich jetzt für 100,- ? von einem Installationsbetrieb an meinen Hausgasanschluß anschließen lassen. Also von jemandem, der das kann und auch hinterher auf Dichtheit prüft. Vielleicht sollte man bevor man irgend ein Gerät kauft erst mal überlegen: Wie hoch ist mein thermischer Bedarf, wie groß sind die Abstrahlflächen, wie hoch ist die bei der Kochung umzuwälzende Flüssigkeitssäule in der Würzepfanne ? Ist die Abstrahlung beispielsweise in Folge der Gefäßhöhe zu hoch, braucht man mehr Heizleistung usw. Am gekauften Gerät herumbasteln ist nicht der richtige Weg. Was passiert, wenn Euch da mal was um die Ohren fliegt ? Das ist es doch nicht wert. Als Architekt hab ich jeden Tag mit selbst gebastelten Lösungen zu tun - als Schadensfall allerdings. Die Leute stehen dann ziemlich kleinlaut da, denn es ist so: Besser vorher jemanden fragen, der sich damit auskennt. Und das gilt für jede Branche. Gruß Tobias From alex at hofmannweb.de Wed Apr 28 15:43:48 2004 From: alex at hofmannweb.de (Alex Hofmann) Date: Wed Apr 28 15:43:50 2004 Subject: [HBF] =?iso-8859-1?q?Pumpe_f=FCr_die_Maische?= Message-ID: <003501c42d26$d5b20f40$3300a8c0@arbeitszimmer> Hallo zusammen, ich bin das ewige abschöpfen der Maische/Würze leid und möchte das gerne – wenn’s denn geht – mit einer Pumpe erledigen. Ich hab schon etwas von Laugenpumpen gehört. Hat jemand Erfahrung ? Gibt’s es eine Alternative. Vielen Dank und schöne Grüsse aus Karlsruhe alex From sickinger at web.de Wed Apr 28 22:29:54 2004 From: sickinger at web.de (Georg Sickinger) Date: Wed Apr 28 22:30:05 2004 Subject: [HBF] Kochen mit Kochstar Message-ID: <351300492@web.de> Hallo :o), i Warum soll es so viel gefähr an einen Kochtopf zu machen als an ei (-ssteuerung) rumzubasteln? Es soll ja sog den Gasbrenner selbst gebaut haben und da hört si Spaß für mich auf. Ich habe auch wohlbemerkt nur g habe. Und glaube mir, ich verstehe genug ob das gefährlich ist. Dass es bei Leuten ge kann, die keine Ahnung haben, streite ich nicht ab. Aber d sie doch bitte selber entscheiden dürfen. Es reicht, wie uns all ein der Staat bevormundet, da muss es in der Freizeit nicht auch noch sein Nichts für Ungut! Georg Haus 07:59:15: Hallo Georg! Sei mir nicht böse, aber Anleitungen zum Überbrüc Sicherheitseinrichtungen sind sehr unverantwortlich. Diese Einrich tungen haben einen Sinn. Ich glaube nicht, daß das Risiko das beim Überbrü irgendwie in Rela gutem Grund eine Therm Brand kommen kann. Schließl Elektroheizung (fast) jede Temperatur erreichen. E den Wärmeabfluß an. In diesem Fall kommt noch dazu, daß si oberhalb der Heizung eine große Menge kochende Flüssigkeit befindet. We versucht diesen zu lösch lebensgefährlichen Verbrennungen kommen. Du brauch bißchen Zeitung lesen, dann wirst du fast täglich auf so etwas stoßen. Oder noch besser: Rufe einmal bei deiner Unfallversicherung an und Elektrogeräten s Fachleute (die eigentlich wi involviert. Ich kann nur wieder einmal Sicherheitseinrichtungen nicht zu überbrücken, auch wenn bequemer ist. Ich erinnere nur an die Diskussion hier, wo es um das sel Nochmal meine eindringliche Bitte: Sicherheitseinrichtungen in Betrieb lassen. Sicherheitshinweise der Hersteller ernst nehmen. Die kennen d Gefahren am besten. Lg, Georg > -----Ursprüngliche Nac > Von: hbf-bounces+gg=fk2.at@lists.netbeer.org > > von G > Gesendet: Mittwoch, 28. April 2004 07:19 > An > Betreff: Re: [HBF] Kochen mit Kochstar > < > > Ich hatte das selbe=roblem. Den Thermostaten auf > zu drehen > bringt dabei nichts, weil=nicht er, so > gesonderte > Übertemperatursicherung anspricht.< probiert, diese Sicherung zu überbrücken, was & > dass > heiß wird und das Pla=tik-Gehäuse unter dem Topf schaden nim mt > bzw. sich deformiert. > Ich=habe die ganze Sache dann so ohne > unteres Geh=äuse darsteht und ich > gemacht habe (Erdung a=uf keinen Fa > sollte aber > davon schon Ahnung haben; > ziemlich schnell. > In > erwischen, > der bekommt sämliche Zust=E4nde. > Georg > > > 2 > 02:28:43: > On Tuesday, 20 April 2004 a= 12:54:21 +0 > > Ich habe mir einen Kochstar 2500 A=ugelegt Probleme > beim Kochen > > der Würze. Denn das > ab. Zwar heizt > irgendwann > > > Kochtemperatur=erreicht wird, doch nach wenigen > > wieder > > Schluss.=er hat Rat? > > Therm > so. Mir< BR > außer Gefecht > (z.=. auf Maximum drehen) und eine externe Temperaturs > benutzen. M=F6glicherweise gibt's bei Conrad so was. & > -- > Note: I disca=d all HTML mail unseen. > > S=e complete headers for > _______________________ 5F______________ _______________________ 5F___ > > ________ ____________________ ___ 5F_______________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lis=s.netbeer.or > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbes=el > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sickinger%40web.de< Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Han > > 3D"" > Der WEB.DE Virens > Sober.A-F! > Kosten =021158 > > > > 1. 3D"http://f.web.de/?mc=021158" > __ _______________________ 5F_____________________ > HBF mailing list Mai > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ & > http://lists.bonis.de/mailman/option > > > Sponsor: Wim Bonis, bonis > Moderatoren: > Hubert Hanghofer und Armin Teltsch > > > __________ NOD32 1.724 (20040419) Information __________ > > Diese E-Mail wurde vom NOD32 Antivirus System http://www.nod32.com _________________________________________________________________ _____________ _______________________ 5F__________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.ne ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestelle http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/sickinger%40web.de Spo Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin 3D"" Der WEB.DE Virenschutz schuetzt I Netsky.A-P! Kostenfrei fuer alle F c=021157 References 1. 3D"http://f.web.de/?mc=021157" From t.rohner at bluewin.ch Thu May 6 10:10:44 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu May 6 10:12:12 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe Message-ID: <4099F304.5050804@bluewin.ch> Hallo Miteinander meine Mitbrauer fragen nach einem Weizenbier für den Sommer. Wir haben schon einige Sude Weizenbier gebraut, hell, dunkel und mit Himbeeren. Auch verschiedene Hefen haben wir ausprobiert. Nur der bananige, leicht nelkenartige Geschmack hat sich noch nie wirklich ausgeprägt gezeigt. (wir sind mit der Gärtemperatur bis 22 Grag hochgefahren, da wurde es etwas mehr, aber könnte noch mehr sein) Darum meine Frage: Hat jemand eine Hefe auf Lager, die sowas kann? Antworten können auch direkt an mich gesandt werden. Gruss Thomas From bobo at rautenhaus.com Wed Apr 28 23:05:40 2004 From: bobo at rautenhaus.com (Michael Rautenhaus) Date: Thu May 6 10:41:36 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Pumpe_f=FCr_die_Maische?= In-Reply-To: <003501c42d26$d5b20f40$3300a8c0@arbeitszimmer> Message-ID: Mir ging es genauso. Doch dann habe ich mir eine Kühlbox zur Maischetonne mit geschlitztem Kupfer- rohrboden umgebaut.(siehe auch im Huberts Buch S.35-37) Ich möchte nie wieder anders brauen. Gruß Bob Hallo zusammen, ich bin das ewige abschöpfen der Maische/Würze leid und möchte das gerne – wenn’s denn geht – mit einer Pumpe erledigen. Ich hab schon etwas von Laugenpumpen gehört. Hat jemand Erfahrung ? Gibt’s es eine Alternative. Vielen Dank und schöne Grüsse aus Karlsruhe alex From jens.bonk at siemens.com Thu May 6 10:27:28 2004 From: jens.bonk at siemens.com (Bonk Jens) Date: Thu May 6 10:41:58 2004 Subject: AW: [HBF] Weizenbierhefe Message-ID: <24D6061CA19BA3458F5A1B71362F1BAE043301@dlfv254e.ww200.siemens.net> Hallo Thomas, für Weizenbier kann man icht jede obergärige Hefe verwenden. Es gibt ein Paar spezielle Stämme nur für Weizenbier. Eine gute Hefe ist zum Beispiel WYeast #3068 "Weihenstphan Wheat". Die bekommt man auch sehr gut bei fast allen Anbietern. AzgS Jens -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+jpb=mail.isis.de@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+jpb=mail.isis.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Thomas Rohner Gesendet: Donnerstag, 6. Mai 2004 10:11 An: Hausbrauer Betreff: [HBF] Weizenbierhefe Hallo Miteinander meine Mitbrauer fragen nach einem Weizenbier für den Sommer. Wir haben schon einige Sude Weizenbier gebraut, hell, dunkel und mit Himbeeren. Auch verschiedene Hefen haben wir ausprobiert. Nur der bananige, leicht nelkenartige Geschmack hat sich noch nie wirklich ausgeprägt gezeigt. (wir sind mit der Gärtemperatur bis 22 Grag hochgefahren, da wurde es etwas mehr, aber könnte noch mehr sein) Darum meine Frage: Hat jemand eine Hefe auf Lager, die sowas kann? Antworten können auch direkt an mich gesandt werden. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/jpb%40mail.isis.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From Rolf.Exner at gmx.de Thu May 6 10:52:08 2004 From: Rolf.Exner at gmx.de (Rolf Exner) Date: Thu May 6 10:52:12 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe References: <4099F304.5050804@bluewin.ch> Message-ID: <982.1083833528@www15.gmx.net> Hallo Thomas, der bananige Geschmack bildet sich unter anderem aus der sog. "Ferulasäure", die abgebaut wird im Temperaturbereich von 40-45 Grad Celsius. Narziß schreibt Optimum on 44 Grad. Habe auch gerade ein Weizen in der Gärung, bei diesem habe ich diese Rast das erste Mal beim Maischen berücksichtigt, wenn es Dich interessiert, kann ich ja mal drüber berichten, wenn das Bier trinkbereit ist... Gruß Rolf -- NEU : GMX Internet.FreeDSL Ab sofort DSL-Tarif ohne Grundgebühr: http://www.gmx.net/dsl From timo at brauwerkstatt.de Thu May 6 10:54:24 2004 From: timo at brauwerkstatt.de (Timo Peters) Date: Thu May 6 10:54:27 2004 Subject: AW: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <4099F304.5050804@bluewin.ch> Message-ID: hallo thomas! als norddeutscher bin ich kein ausgewiesener weissbierexperte, aber ich habe schön öfter mit der hefe aus maisel´s weisse gebraut und fands immer sehr lecker. kannst ja mal einen sud aufteilen und mit verschiedenen hefen anstellen. gruss aus bremen timo Hallo Miteinander meine Mitbrauer fragen nach einem Weizenbier für den Sommer. Wir haben schon einige Sude Weizenbier gebraut, hell, dunkel und mit Himbeeren. Auch verschiedene Hefen haben wir ausprobiert. Nur der bananige, leicht nelkenartige Geschmack hat sich noch nie wirklich ausgeprägt gezeigt. (wir sind mit der Gärtemperatur bis 22 Grag hochgefahren, da wurde es etwas mehr, aber könnte noch mehr sein) Darum meine Frage: Hat jemand eine Hefe auf Lager, die sowas kann? Antworten können auch direkt an mich gesandt werden. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/timo%40brauwerkstatt.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From grog at lemis.com Thu May 6 11:19:01 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Thu May 6 11:19:09 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: References: <4099F304.5050804@bluewin.ch> Message-ID: <20040506091901.GE91741@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 6 May 2004 at 10:54:24 +0200, Timo Peters wrote: > [Fehlende Attribution an einen Thomas] >> meine Mitbrauer fragen nach einem Weizenbier für den Sommer. >> Wir haben schon einige Sude Weizenbier gebraut, hell, dunkel und >> mit Himbeeren. Auch verschiedene Hefen haben wir ausprobiert. >> Nur der bananige, leicht nelkenartige Geschmack hat sich noch >> nie wirklich ausgeprägt gezeigt. (wir sind mit der Gärtemperatur bis >> 22 Grag hochgefahren, da wurde es etwas mehr, aber könnte noch mehr sein) >> Darum meine Frage: Hat jemand eine Hefe auf Lager, die sowas kann? > > als norddeutscher bin ich kein ausgewiesener weissbierexperte, aber > ich habe schön öfter mit der hefe aus maisel´s weisse gebraut und > fands immer sehr lecker. kannst ja mal einen sud aufteilen und mit > verschiedenen hefen anstellen. Hierzulande wird berichtet, dass die Hefe in Weißbierflaschen durchweg untergärig ist und mit der ursprünglichen Gärhefe (demzufolge) nichts zu tun hat. Was die Deine denn obergärig? Ansonsten kann ich mich Jens' Meinung anschließen und die Wyeast 3068 empfehlen. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040506/ee830051/attachment.bin From t.rohner at bluewin.ch Thu May 6 18:11:21 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu May 6 18:12:37 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe Message-ID: <409A63A9.6080609@bluewin.ch> Hallo nochmal Besten Dank für all die Tips. Ich habe schon mit Wyeast gebraut, bin jetzt aber nicht sicher, ob es 3068 war. Es gibt noch eine Weizenhefe von denen. Ich werde in meinen Braulogs nachsehen. Der Tip von Rolf würde mich auch noch interessieren, es ist mir aber nicht ganz klar was Du damit meinst, dass es bei 44 Grad "abgebaut" wird. Meinst Du damit, dass die Vorläuferstoffe für diesen Geschmack in der Maische bei dieser Temperatur entstehen? Meine ursprüngliche Frage ging eigentlich eher in die Richtung, ob mir jemand ein wenig Hefe zusenden könnte. Ich werde jetzt versuchen einige "junge" Flaschen Schneider Weisse aufzutreiben, um daraus die Hefe zu züchten. (Schneider Weisse Flaschen zu leeren ist ja auch keine Strafe;-) Gruss Thomas From info at ladidel.de Thu May 6 20:55:53 2004 From: info at ladidel.de (ladidel) Date: Thu May 6 20:55:46 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe References: <4099F304.5050804@bluewin.ch> <20040506091901.GE91741@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <409A8A39.2090402@ladidel.de> Hallo. ... und wieder sag ich´s: Zurück zur Backhefe, dort sind bis 20 °C diese Aromen wunderbar. Kollege hat jetzt mit Maiselhefe bei 25 °C gebraut, nach 3 Tagen stand die Spindel bei 11 °C und die Gärung war zuende. Viel Spass ladidel From rolf.exner at gmx.de Thu May 6 19:36:47 2004 From: rolf.exner at gmx.de (Rolf Exner) Date: Thu May 6 23:23:40 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <409A63A9.6080609@bluewin.ch> Message-ID: Hallo Thomas, genau so war das gemeint: Die Ferulasäure ist der Vorläuferstoff des sog. "4-Vinyl-Guajacol", das durch Decarboxylierung dieser Ferulasäure gebildet wird. Und dieser Stoff vermittelt dann den Geschmackseindruck von Bananen. Das Vermögen, dieses 4-Vinyl-Guajacol herzustellen haben nicht alle Hefen, untergärige gar nicht, und von den obergärigen nur ein paar. Zu der Frage, welche Hefesorte da jetzt die besten Ergebnisse liefert, kann ich Dir leider nix sagen. Ich hatte mit Schneider aber bisher nur gute Erfahrungen gemacht, allerdings bis dato noch nie einen Geschmack erzielt, bei dem ich dachte: "Ist das jetzt mit Bananensaft oder was?!" Viel Erfolg! Gruß Rolf From wolfgang_halmich at web.de Thu May 6 23:55:17 2004 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Thu May 6 23:55:23 2004 Subject: [HBF] Ferulasaeure Message-ID: <535866476@web.de> Hallo zusammen, die Ferulasäure spaltet sich beim Maischen Ferulasäure bildet die Weizenbierhefe (und Aromastoff 4-Vinyl-Guajakol. Der Link hierzu: [1]http://hobbybrauer.info. Gut Sud Wolfgan 3D"" Der WEB.DE Virenschutz schuetzt Ihr Postfach vor d Netsky.A-P! Kostenfrei fuer alle FreeMail Nutzer. < HREF="http://f.web.de/?mc=021157">http://f.web.de/?mc=021157 & References 1. file://localhost/tmp/3D"http From bayreuth.ma1 at bund-naturschutz.de Fri May 7 00:07:59 2004 From: bayreuth.ma1 at bund-naturschutz.de (Wolfgang Halmich) Date: Fri May 7 00:08:06 2004 Subject: [HBF] Ladidel und Backhefe Message-ID: <535872803@web.de> Hallo Ladidel, < wunderbar. >Kollege hat jetzt mit Maiselhefe bei 25 °C gebraut, nach 3 Tagen stan >die Spindel bei 11 °C und die Gärung war zuende. gibs gan geschweige denn Weizenbie längerer Zeit mit Hefe aus Mai blieb noch nie bei 11° Plato (bei 11°C?? der Kollege das nächste Mal nicht mit dem Thermometer me stehen. Viele Grüße Wolfgang 3D"" < line-height:17px;">Der WEB. dem Wurm Netsky.A-P! < [1]http://f.web.de/?mc=021157 References 1. 3D"http://f.web.de/?mc=0211 From grog at lemis.com Fri May 7 01:37:21 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri May 7 01:37:28 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: References: <20040506091901.GE91741@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <20040506233721.GF91741@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 6 May 2004 at 21:02:57 +0200, Timo Peters wrote: >>> als norddeutscher bin ich kein ausgewiesener weissbierexperte, aber >>> ich habe schön öfter mit der hefe aus maisel´s weisse gebraut und >>> fands immer sehr lecker. kannst ja mal einen sud aufteilen und mit >>> verschiedenen hefen anstellen. >> >> Hierzulande wird berichtet, dass die Hefe in Weißbierflaschen durchweg >> untergärig ist und mit der ursprünglichen Gärhefe (demzufolge) nichts >> zu tun hat. Was die Deine denn obergärig? >> >> Ansonsten kann ich mich Jens' Meinung anschließen und die Wyeast 3068 >> empfehlen. > > probier´s einfach aus, schmeckte deutlich anders als > die anderen obergärigen hefen, die ich sonst verwendet habe, Häh. Du sagst immer noch nicht, ob es sich wirklich um eine obergärige Hefe handelt. Und "deutlich anders" heißt immer noch nicht "gut" :-) > ich fand´s lecker. ich bin aber sicher eher mit einem weissbier > zufrieden als eingefleischter fan, wir haben hier mehr > schwierigkeiten mit den pilsenern und die passenden hefen, der > gärführung usw. Und dabei sind Pilsenerhefen weniger problematisch... Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040507/4904f828/attachment.bin From grog at lemis.com Fri May 7 01:40:01 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri May 7 01:40:09 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <409A8A39.2090402@ladidel.de> References: <4099F304.5050804@bluewin.ch> <20040506091901.GE91741@wantadilla.lemis.com> <409A8A39.2090402@ladidel.de> Message-ID: <20040506234001.GG91741@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 6 May 2004 at 20:55:53 +0200, ladidel wrote: > Hallo. > > ... und wieder sag ich´s: > > Zurück zur Backhefe, dort sind bis 20 °C diese Aromen wunderbar. Musste ja kommen. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040507/54fddb54/attachment.bin From grog at lemis.com Fri May 7 01:41:23 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri May 7 01:41:32 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: <409A63A9.6080609@bluewin.ch> References: <409A63A9.6080609@bluewin.ch> Message-ID: <20040506234123.GH91741@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 6 May 2004 at 18:11:21 +0200, Thomas Rohner wrote: > Ich werde jetzt versuchen einige "junge" Flaschen Schneider Weisse > aufzutreiben, um daraus die Hefe zu züchten. (Schneider Weisse Flaschen > zu leeren ist ja auch keine Strafe;-) Von den schon erwähnten Quellen heißt es auch, dass die Hefe in den Schneider-Weißbierflaschen tatsächlich richtige Weißbierhefe ist. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040507/20b5328c/attachment.bin From hubert-dated-1089115552.24b51d at netbeer.org Fri May 7 14:05:51 2004 From: hubert-dated-1089115552.24b51d at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Fri May 7 14:06:01 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe In-Reply-To: References: <409A63A9.6080609@bluewin.ch> Message-ID: <20040507120551.GA13266@arthur> Liebe Braugemeinde, hallo Rolf, On Thu, May 06, 2004 at 07:36:47PM +0200, Rolf Exner wrote: > Hallo Thomas, > > genau so war das gemeint: > Die Ferulasäure ist der Vorläuferstoff des sog. "4-Vinyl-Guajacol", das durch Decarboxylierung dieser Ferulasäure gebildet wird. Und dieser Stoff vermittelt dann > den Geschmackseindruck von Bananen. "Biochemisch" korrekt, aber das Aroma von 4-Vinyl-Guajacol erinnert an Gewürznelken! Bananenaroma hingegen stammt von Isoamylacetat - ein Ester, der eher bei hohen Gärtemperaturen entsteht. Ich kenne Braumeister, die die Gärtemperatur bis auf 28°C ansteigen lassen - was durch die heftige Gärung bei grossen Mengen durch die Gärungswärme problemlos möglich ist. Ich bekomme von solchen Bieren aber immer Mörderkopfschmerzen und bevorzuge daher den Weizenbiertyp mit Gewürznelkenaroma (4-VG). -Ich halte also Rasten bei 40-45°C, die Gärtemperatur unter 20°C und verwende den Hefestamm Weihenstephan Nr. 68, der von Wyeast als #3068 bezogen werden kann. Allzeit gut Sud! Hubert Hanghofer > Das Vermögen, dieses 4-Vinyl-Guajacol herzustellen haben nicht alle Hefen, untergärige gar nicht, und von den obergärigen nur ein paar. > > Zu der Frage, welche Hefesorte da jetzt die besten Ergebnisse liefert, kann ich Dir leider nix sagen. Ich hatte mit Schneider aber bisher nur gute Erfahrungen > gemacht, allerdings bis dato noch nie einen Geschmack erzielt, bei dem ich dachte: "Ist das jetzt mit Bananensaft oder was?!" > > Viel Erfolg! > > Gruß > > Rolf From t.rohner at bluewin.ch Fri May 7 15:36:05 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri May 7 15:37:30 2004 Subject: [HBF] Weizenbierhefe und hohe =?iso-8859-1?q?G=E4rtemperaturen?= Message-ID: <409B90C5.7040209@bluewin.ch> Hallo Miteinander meine kleine Anfrage hat ja eine wahre Flut von Postings ausgelöst. Meine früheren Weizenbiere habe ich mit Wyeast 3056 vergoren. Die hebt meiner Meinung nach eher den malzigen Charakter eines Dunkel- weizens hervor.(was ja auch nicht zu verachten ist) Ich werde es nun mal mit der Schneider Hefe probieren, die soll ja lauf Wyeast der 3068 entsprechen. http://www.wyeastlab.com/beprlist.htm Wie Hubert schreibt, entstehen bei hohen Gärtemperaturen nebst den erwünschten Geschmackstoffen auch noch Fuselalkohole. Die sind für ihr Kopfschmerzpotential bekannt. Ich hab mal in Kalifornien einen kleinen Tod durchlebt nach einer geselligen Nacht mit "Pete's wicked ale". Nomen est Omen, das war wirklich "wicked". Ich tendiere daher auch bei obergärigen Hefen normalerweise zur unteren angegebenen Temperaturgrenze hin. Zu diesem Thema nun eine Frage: Wie tief kann man mit untergärigen Hefe gehen? Nach dem was ich gelesen hab zwischen 7-13 Grad. Wyeast geht aber nur bis 8 Grad in ihren Empfehlungen.(Siehe Link) Das Wyeast das eher hoch ansetzt ist noch verständlich, sie bekommen dadurch weniger Reklamationen. Ich hab im TV mal von einer Gasthausbrauerei in Kulmbach einen Bericht gesehen, dort haben sie von speziell tiefen Gärtemperaturen gesprochen. Wenn ich mich recht erinnere waren sie um 4-6 Grad. Die Gäste haben die Bekömmlichkeit dieses Bieres in allen Tönen gelobt. So nach dem Motto: "Genuss ohne Reue" Wäre interessant zu wissen was für eine Hefe sie verwenden. Leider weiss ich den Namen dieser Brauerei/Gasthaus nicht mehr. Die Besitzer sind Privatpersonen, die eine Aktiengesellschaft gegründet haben. Vielleicht weiss jemand aus dieser Gegend welche Brauerei ich meine. Oder jemand hat Erfahrung mit speziell tiefen Gärtemperaturen. Cheers Thomas From walaskjalf at gmx.de Fri May 7 17:39:28 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Fri May 7 17:37:04 2004 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_=5BHBF=5D_Weizenbierhefe_und_hohe_G=E4rtemperaturen?= In-Reply-To: <409B90C5.7040209@bluewin.ch> Message-ID: Hallo Thomas, zu den tiefen Gärtemperaturen: Im DDR-Kunze (ca. 1963) steht, da fast nur untergärig gelehrt wurde, Anstelltemperatur bei 5°C, Anstieg während der Hauptgärung bis auf 8°C (Hochkräusen), zum Gärende wird auf 4-6°C wieder runtergekühlt. Ich habe das mit Hefe aus der hiesigen Brauerei probiert. Wenn sie ganz frisch ist (nur einmal geführt, entsprechend helle Farbe) und man intensivst !!! belüftet, dann kann man bis 7°C runtergehen. Hier in der Brauerei läuft diese Lagerhefe aber sonst immer bei 14°C !!! Feldschlösschen macht das auch so. Kein Wunder wenn das Gebräu dann zum Schädelspalter wird. Solche Lagerhefen lassen sich dann schlecht an niedrigere Gärtemperaturen heranführen. Nach meiner Erfahrung auch nicht, wenn man sie Tage vorher auf endsprechend tiefe Temperaturen kühlt. Weizenhefe würde ich nicht unter 18°C gären lassen. Ich habe da immer bei ca. 20°C vergoren (nachts ging die Raumtemperatur schon mal auf 17°C runter, aber das nur kurz, somit kühlt sich die Würze nicht so ab). Wenn Du eine genaue Temperatursteuerung hast, kann man sicher auf 18°C gehen. Als außergewöhnlichstes Erlebnis ist mir mal folgendes passiert: Ich hatte einen XL-Pack Whitbread-Ale-Hefe und habe den, da ich ihn mit einer anderen Hefe verwechselte in Gang gesetzt. Als ich das merkte und feststellte: 'Scheiße, diese Hefe brauchst Du erst in 6 Wochen', habe ich den Starterpack sofort wieder in den Kühlschrank getan. Der hat konstante 6°C. Nach 6 Wochen war der aufgegangen, wie sonst nach 3 Tagen. War für mich ein Beispiel, daß selbst obergärige Hefen bei solchen Temperaturen arbeiten aber eben um vieles langsamer ! Die Hefe hat dann bei mir ein leckeres red ale vergoren. Feine Sache. Schönes WE und gut Sud Tobias From maggy-mail at freenet.de Fri May 7 20:09:02 2004 From: maggy-mail at freenet.de (maggy+jens) Date: Fri May 7 20:09:30 2004 Subject: [HBF] red ale References: Message-ID: <000f01c4345e$7cc3e680$ea7606d5@JensMaggy> > Die Hefe hat dann bei mir ein leckeres red ale vergoren. Feine Sache. Hallo Tobias, hallo alle "red ale" ist ein schoenes stichwort. ich habe bisher zwei "irish red ales" gebraut, wobei das erste schwarz war und das zweite eher goldfarben. zutaten des 2. versuchs: 85% pilsener malz, 13% rohe gerste, 30 min vor dem abmaischen 2% geroestete gerste (je 30min. 165, 220 u. 230°C). vergoren mit wyeast irish ale 1084. eine tolle hefe. setzt sich gut und fest ab, ergibt ein schoen klares bier. geschmacklich bin ich schon einigermassen zufrieden, aber ich werde noch ein paar raedchen drehen muessen, um es zu verbessern. der roestgeschmack ist im gegensatz zur farbe schon recht intensiv. meine gedanken gehen dahin, dass ich die gerste nur bei ca. 150°C roeste, dafuer aber die menge erhoehe. dann stellt sich natuerlich die frage, ob man diese von anfang an oder eher gegen ende zugibt. was habt ihr fuer erfahrungen bzw. rezepte ? weiterhin gut sud wuenscht jens. ps: Whitbread: ist das das wyeast-prinzip, und wer verkauft die? From hansrolf at kempe-linke.de Fri May 7 23:46:40 2004 From: hansrolf at kempe-linke.de (Hans Rolf Linke) Date: Fri May 7 23:46:57 2004 Subject: [HBF] Re: Weizenbierhefe Message-ID: <004101c4347c$c88e8930$2101a8c0@hrprivat> >> On Thursday, 6 May 2004 at 20:55:53 +0200, ladidel wrote: >> Hallo. >> >> ... und wieder sag ich´s: >> >> Zurück zur Backhefe, dort sind bis 20 °C diese Aromen wunderbar. > Musste ja kommen. > Greg Endlich, bevor Du es wieder kommentierst, solltest Du es versuchen. Bei niedrigen Temperaturen geführt, ergibt die Verwendung dieser Hefe (Presshefe) ein durchaus geschmackvolles Weizenbier. Aber wie schrieb schon Morgenstern ("Die unmögliche Tatsache"):: "Und er kommt zu dem Ergebnis: Nur ein Traumn war das Erlebnis. Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf." RL From grog at lemis.com Sat May 8 02:32:16 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sat May 8 02:32:10 2004 Subject: [HBF] Re: Weizenbierhefe In-Reply-To: <004101c4347c$c88e8930$2101a8c0@hrprivat> References: <004101c4347c$c88e8930$2101a8c0@hrprivat> Message-ID: <20040508003216.GE963@wantadilla.lemis.com> [Format recovered--see http://www.lemis.com/email/email-format.html] Einzeilige, überlange Paragrafen berichtet. On Friday, 7 May 2004 at 23:46:40 +0200, Hans Rolf Linke wrote: >>> On Thursday, 6 May 2004 at 20:55:53 +0200, ladidel wrote: >>> Hallo. >>> >>> ... und wieder sag ich´s: >>> >>> Zurück zur Backhefe, dort sind bis 20 °C diese Aromen wunderbar. > >> Musste ja kommen. > > Endlich, > bevor Du es wieder kommentierst, solltest Du es versuchen. So meinen einige. Es gibt aber genug Leute, die sich mit Minderwertigem zufrieden geben. Ich setze für mich höhere Anspüche. Ich mag die Ergebnisse der Wyeast 3333 z.B. nicht, obwohl das eine ausgesprochene Weißbierhefe ist. Warum sollte ich mir jetzt den Aufwand machen, Rezepte zu brauen, die vielen Berichten zur Folge scheußlich schmecken? Ja, gewiss entgeht mir dadurch eine Erfahrung, aber eine, auf die ich nicht so viel Wert lege, wie sie mir Aufwand bereitet. Wenn jemand mir ein mit Backhefe gebrautes Weißbier anbietet, werde ich es probieren. > Bei niedrigen Temperaturen geführt, ergibt die Verwendung dieser > Hefe (Presshefe) ein durchaus geschmackvolles Weizenbier. Ladidel hat von 20° gesprochen. Was meinst Du mit "niedrige Temperatur"? > Aber wie schrieb schon Morgenstern ("Die unmögliche Tatsache"):: > > "Und er kommt zu dem Ergebnis: > Nur ein Traumn war das Erlebnis. > Weil, so schließt er messerscharf, > nicht sein kann, was nicht sein darf." Das ist falsch gedeutet. Greg -- When replying to this message, please take care not to mutilate the original text. For more information, see http://www.lemis.com/email.html Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040508/5bb2d69c/attachment.bin From hansrolf at kempe-linke.de Sat May 8 16:19:22 2004 From: hansrolf at kempe-linke.de (Hans Rolf Linke) Date: Sat May 8 16:19:41 2004 Subject: [HBF] Re: Weizenbierhefe References: <004101c4347c$c88e8930$2101a8c0@hrprivat> <20040508003216.GE963@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <001201c43507$75c82270$2101a8c0@hrprivat> ----- Original Message ----- From: "Greg 'groggy' Lehey" To: "Hans Rolf Linke" Cc: ; "walter simon" Sent: Saturday, May 08, 2004 2:32 AM Subject: Re: Weizenbierhefe On Friday, 7 May 2004 at 23:46:40 +0200, Hans Rolf Linke wrote: >> >> Endlich, >> bevor Du es wieder kommentierst, solltest Du es versuchen. > So meinen einige. Es gibt aber genug Leute, die sich mit > Minderwertigem zufrieden geben. Ich setze für mich höhere Anspüche. > Ich mag die Ergebnisse der Wyeast 3333 z.B. nicht, obwohl das eine > ausgesprochene Weißbierhefe ist. Warum sollte ich mir jetzt den > Aufwand machen, Rezepte zu brauen, die vielen Berichten zur Folge > scheußlich schmecken? Ja, gewiss entgeht mir dadurch eine Erfahrung, > aber eine, auf die ich nicht so viel Wert lege, wie sie mir Aufwand > bereitet. Wenn jemand mir ein mit Backhefe gebrautes Weißbier > anbietet, werde ich es probieren. Minderwertiges mag ich auch nicht. Sollte es Dich in die Oberpfalz verschlagen, bist Du herzlich zum Kosten eingeladen. Ob besagtes Weizenbier dann vorrätig ist, kann ich nicht versprechen. Das Aroma ist sehr fruchtig. Früher wäre es mir zu viel gewesen, da bevorzugte ich eher die herberen Varianten (z. B. Karlsberg Weizen in den 80´er Jahren). Mit den letzten Ergebnissen bin ich zufrieden. Die Weizenbiere entstanden im letzten Winter, als auch bei mir die Kellertemperatur zwischen 10° C und 15° C lag. Nach der Hauptgärung habe ich den KEG (NC) vier Wochen bei 5° C gelagert und dann (mit Gegendruck) in Flaschen abgefüllt. Verwendete Menge: ca. 1/4 Würfel Presshefe, die Gärung erfolgt zügig und intensiv. Bei Gärtemperaturen von 20° C und mehr ist sie m. E. zu intensiv, geschmacklich kann (mich) das so vergorene Weizenbier dann nicht überzeugen. >> Bei niedrigen Temperaturen geführt, ergibt die Verwendung dieser >> Hefe (Presshefe) ein durchaus geschmackvolles Weizenbier. > Ladidel hat von 20° gesprochen. Was meinst Du mit "niedrige > Temperatur"? >> Aber wie schrieb schon Morgenstern ("Die unmögliche Tatsache"):: >> >> "Und er kommt zu dem Ergebnis: >> Nur ein Traumn war das Erlebnis. >> Weil, so schließt er messerscharf, >> nicht sein kann, was nicht sein darf." > Das ist falsch gedeutet. Sorry, also dann aus den Galgenliedern: Unter Zeiten Das Perfekt und das Imperfekt tranken Sekt. Sie stießen aufs Futurum an (was man wohl gelten lassen kann). Plusquamper und Exaktfutur blinzelten nur. Hans Rolf > Greg From maggy-mail at freenet.de Sun May 9 12:21:16 2004 From: maggy-mail at freenet.de (maggy+jens) Date: Sun May 9 12:21:47 2004 Subject: [HBF] Re: Weizenbierhefe References: <004101c4347c$c88e8930$2101a8c0@hrprivat><20040508003216.GE963@wantadilla.lemis.com> <001201c43507$75c82270$2101a8c0@hrprivat> Message-ID: <000401c435af$7ea7eda0$be7906d5@JensMaggy> hallo zusammen. ich verfolge die weizenhefe-diskussion der letzten tage mit grossem interesse und will nun auch von meinem ersten weizenbierversuch berichten. ich favorisiere auch den bananigen geschmack. und da das flaschengegorene prinzregent luitpold in diese richtung geht, habe ich dessen hefe hochgepäppelt. vergoren wurde bei ca. 20,5°C. die temperatur des starters habe ich mir leider nicht notiert, duerfte aber aehnlich gelegen haben. insgesamt hat sich der starter praechtig entwickelt, nach 12 stunden hatte er schon einen deutlichen bodenschleier. beim "fuettern" hat er die ersten tage auch sehr intensiv nach "banane" gerochen. da ich etwas skeptisch war und ggf. zeit fuer alternativen haben wollte hatte ich den starter jedoch schon 9 tage vor dem brautermin begonnen. weil aber zuviel hefe auch nicht gut sein soll, habe ich nach 4 tagen konsequenten fuetterns nur noch alle 2 tage zw. 200-250ml wuerze zugegeben. der geruch wurde gegen ende immer geringer. im gaerfass war dann ueberhaupt nichts mehr von "banane" zu riechen. das ganze roch eher nicht so toll. nach dem umschlauchen empfand ich den hefegeruch (wie auch das jungbier) als sehr unangenehm. eine moegliche erklaerung waere: die hefe hatte beim hochpeppeln nicht genuegend wuerze und konnte sich nicht konsequent weitervermehren. aber wie ist das in der originalflasche? da hat die hefe auch nichts mehr zu schaffen. und trotzdem gab es keine startschwierigkeiten. vielleicht sollte man auch nach ankommen des starters umfuellen und den (toten?) bodensatz abtrennen. leztendlich ist das bier trotzdem trinkbar geworden und hat den merkwuerdigen geruch jetzt nicht mehr. es laesst sich sogar ziemlich kristallklar einschenken. eine frage noch an Hans Rolf: presshefe: das ist doch die normale 42g kuehlregal-backhefe oder? die wirst du vermutlich auch nicht aufwendig starten? ladidel nimmt ja trockenhefe. interessant finde ich auch eure ausfuehrungen zu den niedrigen temperaturen, hubert hat ja im prinzip das gegenteil berichtet. wobei das natuerlich auch an der hefesorte liegen kann. gute sud ! jens. From bayreuth.ma1 at bund-naturschutz.de Sun May 9 13:26:47 2004 From: bayreuth.ma1 at bund-naturschutz.de (Wolfgang Halmich) Date: Sun May 9 13:26:51 2004 Subject: [HBF] Schon-Kochsystem bei der Brauerei Leikeim Message-ID: <538043637@web.de> Hallo Braugemeinde, die Brauerei Leikeim wird in Zukunft ihr Bier nach dem sogenannten Schon-Kochsystem (Schoko) brauen. Das Würzekochen erfolgt hier im Vakuum bei 72-75°C. Energieeinsparung und die Schonung der Aroma- und Geschmacksstoffe sowie der Eiweiße ist das Motiv. Meine Frage, die ich zur Diskussion stellen möchte, ist die: Findet bei diesen Temperaturen eine ausreichende Isomerisierung statt, sodass dann im Bier auch genügeng Bitterstoffe vorhanden sind oder muss der Braumeister dann nicht mehr Hopfen zugeben? Gut Sud Wolfgang ____________________________________________________________________ Der WEB.DE Virenschutz schuetzt Ihr Postfach vor dem Wurm Sober.A-F! Kostenfrei fuer FreeMail Nutzer. http://f.web.de/?mc=021158 From d.gehrke at web.de Sun May 9 14:08:19 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Sun May 9 14:08:41 2004 Subject: [HBF] Honigbier In-Reply-To: <000401c435af$7ea7eda0$be7906d5@JensMaggy> References: <004101c4347c$c88e8930$2101a8c0@hrprivat><20040508003216.GE963@wantadilla.lemis.com> <001201c43507$75c82270$2101a8c0@hrprivat> <000401c435af$7ea7eda0$be7906d5@JensMaggy> Message-ID: Hallo alle zusammen, nun ist es soweit, mein erstes Honigbier ist angezapft. Vielleicht erinnert ihr euch noch, vor einigen Wochen war ich auf Rezeptsuche in diesem Forum. also ich habe auf einen 140L Sud ca 5kg Honig getan und entsprechend weniger malz: Ergebnis: sehr lecker, ganz leichtes fruchtiges Fremdaroma, aber nicht eindeutig nach Honig. Die Gärung verlief überraschend stürmisch, so als fänden unsere einzelligen Freunde (durch den Honig) wirklich alles was sie zum entwickeln und arbeiten brauchen. Der endvergärungsgrad war auch mit gleicher Hefe deutlich höher als sonst; da hatte ich viel zu spunden... insgesamt ein gelungenes Ergebnis, wenn man den Honig nicht kaufen muss; bei mir stammte er aus einem eingetopften Wildbienenvolk, und war schon so alt,dass man die Waben unmöglich schleudern konnte: der Honig war in den Waben hart geworden (kristallisiert). vielleicht bringt es ja den einen oder anderen auf neue ideen azgs dieter From hansrolf at kempe-linke.de Sun May 9 15:19:37 2004 From: hansrolf at kempe-linke.de (Hans Rolf Linke) Date: Sun May 9 15:19:53 2004 Subject: [HBF] Re: Weizenbierhefe Message-ID: <002001c435c8$47df14b0$2101a8c0@hrprivat> Hallo Jens, in der Tat sind es die 42g (warum auch immer) Backhefepäckchen. Zum Aufwachen füttere ich sie etwa 1,5 h vor Einsatz mit etwas Würze oder Malzbier. Allzeit gut Sud Hans Rolf > eine frage noch an Hans Rolf: > presshefe: das ist doch die normale 42g kuehlregal-backhefe oder? > die wirst du vermutlich auch nicht aufwendig starten? > ladidel nimmt ja trockenhefe. > interessant finde ich auch eure ausfuehrungen zu den niedrigen temperaturen, > hubert hat ja im prinzip das gegenteil berichtet. wobei das natuerlich auch > an der hefesorte liegen kann. gute sud ! jens. From hansrolf at kempe-linke.de Sun May 9 15:29:27 2004 From: hansrolf at kempe-linke.de (Hans Rolf Linke) Date: Sun May 9 15:29:34 2004 Subject: [HBF] Weizembierhefe Message-ID: <002801c435c9$a73fee60$2101a8c0@hrprivat> Zwei Fragen an das Plenum: 1. Im Buch "Technologie der Brauer und Mälzer" von RW. Kunze steht auf S. 504 zu lesen, daß die in Hefeweizen abgelagerte Hefe aus einer zweiten Hefegabe mit zumeist untergäriger Hefe stammt. 2. Nach genügender, kalter Lagerung werden unsere Biere ja doch recht klar. Leider kann ich mich an die Quelle nicht mehr erinnern, aber aus einem Gespräch oder einem Artikel ist die Information in meinem Gedächtnis geblieben, die Trübung von Bieren aus Gasthaus- oder Kleinbrauereien werde durch eine zweite Hefegabe mit einer Staubhefe oder einer obergärigen Hefe erzeugt. Wenn dem so ist, was wird dann aus den Flaschen bei Nachzuchtversuchen gewonnen? Allzeit gut Sud Hans Rolf From fhopheads at msn.com Sun May 9 16:21:59 2004 From: fhopheads at msn.com (Fred Scheer) Date: Sun May 9 16:22:05 2004 Subject: [HBF] Hallo aus Nashville, TN, USA Message-ID: Hallo Heimbrauer: Am 1 Mai haben wir den NATIONALE HOMEBREW DAY gefeiert. Wir haben 942 liter wuerze fuer 38 Heimbrauer in unseree Brauerei gebraut. Ein Heimbrauer (Scott Mertie) war der Braumeister fuer den Tag, auch war er verantwortlich fuer die rezeptur und den gesamten Brauvorgang fuer den tag. Wenn Sie bilder davon sehen wollen, bitte gehen Sie zum link: www.brewsbrothers.net Hoppy Brewing, Fred Scheer From fhopheads at msn.com Sun May 9 18:25:16 2004 From: fhopheads at msn.com (Fred Scheer) Date: Sun May 9 18:25:23 2004 Subject: [HBF] Frage Message-ID: Hallo: Einige unserer Heimbrauer im Club haben rezepte fuer Pilsner, Koelsch, etc, welche in metric sind. Koennt Ihr helfen mit der berechnung fuer Vorderwuerze formula (first wort gravity) fuer 20 liter und 40 liter sud? Wir wuerden uns fuer Eure hilfe freuen. Ihr koennt auch privat email senden. Thanks, Fred From d.gehrke at web.de Sun May 9 20:38:11 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Sun May 9 20:38:35 2004 Subject: [HBF] Frage In-Reply-To: References: Message-ID: hi fred, habe mir eure festseite vom 1.5.angesehen, war wohl ne prima party! umrechnungstabellen findest du unter http://www.netbeer.org/english/convert.htm viel spass weiterhin dieter Am Sun, 09 May 2004 12:25:16 -0400 hat Fred Scheer geschrieben: > Hallo: > Einige unserer Heimbrauer im Club haben rezepte > fuer Pilsner, Koelsch, etc, welche in metric sind. > Koennt Ihr helfen mit der berechnung fuer Vorderwuerze > formula (first wort gravity) fuer 20 liter und 40 liter > sud? > Wir wuerden uns fuer Eure hilfe freuen. > Ihr koennt auch privat email senden. > Thanks, > Fred > > > -- From t.rohner at bluewin.ch Mon May 10 09:31:04 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon May 10 09:32:50 2004 Subject: [HBF] Hello aus Nashvillle Message-ID: <409F2FB8.7040208@bluewin.ch> Hallo Fred Sieht aus, als ob Ihr Spass hattet am National Homebrew Day. Aber Brauen auf einem Behindertenparkplatz? Ist das erlaubt in den USA? ;-) Würde man sowas auch in "Good old Europe" hinkriegen, oder ist die Heimbrauerdichte hier zu klein? Cheers Thomas From phil.flannery at eds.com Mon May 10 09:32:09 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Mon May 10 09:33:08 2004 Subject: [HBF] Schon-Kochsystem bei der Brauerei Leikeim Message-ID: **Findet bei diesen Temperaturen eine ausreichende Isomerisierung statt, sodass dann im Bier auch genügeng Bitterstoffe vorhanden sind oder muss der Braumeister dann nicht mehr Hopfen zugeben?** Der Braumeister gibt einfacher Hopfen oil zu dem wurze. Denn ist Isomerisierung (was fur ein Word) egal. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of Wolfgang Halmich Sent: 09 May 2004 12:27 To: hbf@lists.netbeer.org Subject: [HBF] Schon-Kochsystem bei der Brauerei Leikeim Hallo Braugemeinde, die Brauerei Leikeim wird in Zukunft ihr Bier nach dem sogenannten Schon-Kochsystem (Schoko) brauen. Das Würzekochen erfolgt hier im Vakuum bei 72-75°C. Energieeinsparung und die Schonung der Aroma- und Geschmacksstoffe sowie der Eiweiße ist das Motiv. Meine Frage, die ich zur Diskussion stellen möchte, ist die: Findet bei diesen Temperaturen eine ausreichende Isomerisierung statt, sodass dann im Bier auch genügeng Bitterstoffe vorhanden sind oder muss der Braumeister dann nicht mehr Hopfen zugeben? Gut Sud Wolfgang ____________________________________________________________________ Der WEB.DE Virenschutz schuetzt Ihr Postfach vor dem Wurm Sober.A-F! Kostenfrei fuer FreeMail Nutzer. http://f.web.de/?mc=021158 _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From t.rohner at bluewin.ch Mon May 10 09:55:48 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon May 10 09:57:30 2004 Subject: [HBF] Schonkochsystem & Honigbier Message-ID: <409F3584.9030402@bluewin.ch> Hallo Wolfgang, hallo Dieter Ob die Isomerisierung von der Temperatur oder von der Agitation (Blasenbildung beim Sieden) abhängt, weiss ich jetzt nicht. Wenn es von der Temperatur abhängt werden sie wohl vorisomerisierte Hopfenprodukte zu Bitterung verwenden. Im zweiten Fall wäre das nicht nötig, den bei Unterdruck siedet die Würze ja auch. Bei einem Honigbier, wie Du es beschreibst ist ein Hefenährstoffmangel nicht zu befürchten. Der Honig macht hier ja nur einen kleinen Teil des Extraktes aus. Da hat es genügend Nährstoffe aus der Malzschüttung. Bei einem Honigwein oder Met, wo das ganze Extrakt vom Honig kommt, wird es schwieriger. Zumal die Stammwürze meist auch noch in den 20ern ist. Der Zucker aus dem Honig ist Hauptsächlich Glucose und Fructose, die werden von Bier und Weinhefen sehr gut vergärt. Die Gärung gerät aber bei Närstoffmangel irgendwann ins Stocken. Darum sollte man hier an zusätzliche Hefenährstoffe denken. Es gibt da verschiedene Produkte: eins davon ist speziell auf Met zugeschnitten und kommt aus den USA (The Beverage People Yeast Nutrient for Mead) Ich habe das auch schon mit Erfolg eingesetzt. Thomas From d.gehrke at web.de Mon May 10 10:45:49 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Mon May 10 10:46:12 2004 Subject: [HBF] Schonkochsystem & Honigbier In-Reply-To: <409F3584.9030402@bluewin.ch> References: <409F3584.9030402@bluewin.ch> Message-ID: hallo thomas, Am Mon, 10 May 2004 09:55:48 +0200 hat Thomas Rohner geschrieben: > Bei einem Honigbier, wie Du es beschreibst ist ein Hefenährstoffmangel > nicht zu befürchten. Der Honig macht hier ja nur einen kleinen Teil des > Extraktes aus. Da hat es genügend Nährstoffe aus der Malzschüttung. es war wie gesagt eher ein gegenteiliger eindruck, also heftigere gärung als sonst und besserer endvergärungsgrad. ich braue übrigends gerade heute wieder eins: 22kg schüttung 5kg honig 110 l hauptguss ?? nachguss (je nach dichte) ausserdem habe ich heute das erste mal einen versuch laufen mit der metamorphose (www.alternative-technologie.de). aber da hakts noch kräftig. braut einer von euch mit automatisierung? gruss dieter From d.gehrke at web.de Mon May 10 10:51:07 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Mon May 10 10:51:24 2004 Subject: [HBF] bierbauch Message-ID: da schickt mir doch gerade ein freund einen link: http://de.wikipedia.org/wiki/Bier#Woher_kommt_der_Bierbauch_nun_wirklich viel spass beim schmökern dieter -- From t.rohner at bluewin.ch Mon May 10 11:24:56 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon May 10 11:26:32 2004 Subject: [HBF] Schonkochsystem & Honigbier In-Reply-To: References: <409F3584.9030402@bluewin.ch> Message-ID: <409F4A68.7030108@bluewin.ch> Hallo Dieter Deine Beobachtung macht durchaus Sinn, denn wie gesagt ist der im Honig enthaltene Zucker für die Hefe leicht vergärbar, solange sie fit ist. Bei reiner Honig oder auch Zuckerlösung fehlen aber die Nährstoffe. Bei Deiner Zusammensetzung kann die Gärung durchaus stürmischer verlaufen, wenn sich die Hefe zuerst auf die Glucose stürzt. Mit der Menge Malz, die Du verwendest, hat die Hefe auch genügend Nährstoffe um einen höheren Endvergärungsgrad zu erreichen, denn Honig lässt sich fast zu 100% vergären. Thomas From fhopheads at msn.com Mon May 10 14:49:37 2004 From: fhopheads at msn.com (Fred Scheer) Date: Mon May 10 14:49:41 2004 Subject: [HBF] Hallo Message-ID: Vielen Dank Thomas und Dieter fuer Eure response. Thomas, wir haben in dem Parkplatz unserer Gasthausbrauerei, Boscos in Nashville, TN, gebraut. Das da einige Brauer auf behindertenparkplaetzen den nectar brauten ist mir gar nicht aufgefallen ( :-) werde es naechstes Jahr beruecksichtigen. Dieter, ich bin zu der web seite gegangen (netbeer.com), kann aber da keine berechnung fuer die Vorderwuerze finden. Vielleicht kann uns da noch weiter geholfen werden. Ja, wir hatten viel spass bei diesem 1 Mai Brauen. Das naechste was wir geplant haben ist am Wochenende Juni 4 - 6, wir werden den "Big Brew" haben. Dieses Jahr brauen wir in Crossville, TN, und es werden einige hundert Heimbrauer erwartet. Natuerlich werde ich wieder bilder an meiner web seite haben. Danke schoen und happy Brewing, Fred From georg_poehlmann at gmx.de Mon May 10 16:25:45 2004 From: georg_poehlmann at gmx.de (=?iso-8859-1?Q?Georg=20P=F6hlmann?=) Date: Mon May 10 16:26:39 2004 Subject: [HBF] Schon-Kochsystem bei der Brauerei Leikeim In-Reply-To: <538043637@web.de> Message-ID: <5IFIH5Z87OBA3YQV287CB4Z643V.409f90e9@proline> Hallo Braugemeinde, Das Schonkochverfahren funktioniert ein wenig anders als beschrieben. Beim "Hopfenkochen" wird die Würze unter intensivem Rühren nur auf 97 - 98 °C erhitzt. In dieser Heisshaltephase von 60 min erfolgen die Hopfengaben. Bei dieser Temperatur kann der Hopfen isomerisieren. (und der Braumeister muss kein "Hop oil" zugeben, Phil) Nach einer Whirlpoolrast wird die Würze in den Vakuumverdampfer gepumpt und bei einem Unterdruck von ca. 300 mbar erfolgt die eigentliche Verdampfung (ca 8%) incl. des Austreibens unerwünschter Aromastoffe. Dabei kühlt sich die Würze auf etwa 63°C ab. Die Restkühlung zur Anstelltemperatur erfolgt ganz normal. Verständlich, dass beim Verzicht auf das "wallende" Kochen eine deutliche Energieeinsparung resultiert. Sinngemäss so beschreibt die Fa Kaspar Schulz in ihren Druckschriften (Sonderdrucke aus der "Brauwelt") das "SchoKo"-Verfahren. Die erste Anlage entstand in der Neumarkter Lammsbräu (Neumarkt / Oberpfalz). Da diese Brauerei sich auf Biobier spezialisiert hat, könnten ihre Produkte auch ausserhalb Bayerns erhältlich sein. Dann erinnere ich mich noch an folgende fränkische Brauereien: Kaiserbräu- Bamberg, Krug-Breitenlesau , Felsenbräu-Thalmannsfeld, Meusel-Dreusendorf... Ich habe schon einige Biere probiert und empfand sie durchweg gut (für kommerzielle, filtrierte Biere). Auf der Brau-Beviale 2002 hatte ich erstmals diese Anlage gesehen, und die Mitarbeiter der Fa. Schulz erklärten auch einem Hobbybrauer gerne die Idee und Funktionsweise dieses Verfahrens. Leider dürfte es schwierig sein, diese Methode aufs Hobbybrauen zu adaptieren. :-) Grüsse Georg Pöhlmann From walaskjalf at gmx.de Mon May 10 16:58:51 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Mon May 10 16:56:28 2004 Subject: AW: [HBF] Schon-Kochsystem bei der Brauerei Leikeim In-Reply-To: <5IFIH5Z87OBA3YQV287CB4Z643V.409f90e9@proline> Message-ID: Hallo Georg, Neumarkter Lammsbräu hab ich hier probiert. Mir hat es nicht geschmeckt. Wenn wir aber gerade bei Bierempfehlungen sind. Hier gibt es ab und zu Ahornberger Landbier, hell und dunkel. Das find ich für ein Industriebier echt gut. Wie viele gute Biere in Deutschland kommt es aus einer kleinen fränkischen Brauerei. Gut Sud Tobias From d.gehrke at web.de Mon May 10 18:45:48 2004 From: d.gehrke at web.de (Dieter Gehrke) Date: Mon May 10 18:46:05 2004 Subject: [HBF] Hallo In-Reply-To: References: Message-ID: Am Mon, 10 May 2004 08:49:37 -0400 hat Fred Scheer geschrieben: > Dieter, ich bin zu der web seite gegangen (netbeer.com), kann aber da > keine > berechnung fuer die Vorderwuerze finden. dann habe ich dich wohl missverstanden; ich dachte es ginge um die umrechnungstabellen bzw. -funktionen. sorry dieter From walaskjalf at gmx.de Fri May 14 11:04:49 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Fri May 14 11:05:12 2004 Subject: AW: [HBF] red ale In-Reply-To: <000f01c4345e$7cc3e680$ea7606d5@JensMaggy> Message-ID: Hallo Jens, mein aktuelles Rezept sieht so aus: die von Hubert empfohlene Mischung zur Simulation von Pale Ale Malz (85% Pilsner, 10% Münchner Malz) aber eine kurze Eiweißrast (5-10 min bei 57°C), da wir hier 10% Eiweiß im Malz, Pale Ale aber eher nur 8% hat. Dazu noch 5% selbst hergestelltes CaraAroma (~300-400 EBC, geschätzte Farbe ;-))) Nach der Eiweißrast eine Verzuckerungsrast bei 66-68°C für 90 min. Danach erhitzen auf 78°C zum abmaischen. Ich habe das anders als die traditionelle englische Methode in der Maischpfanne, also mit Beheizung (aufsteigend) gemaischt. Hopfengaben bei 90 min Kochzeit: Bitterhopfung mit 35g Magnum (20%A) nach dem Würzebruch Aromahopfung mit 60g Fuggles (4,6%A) 15 min vor Siedende Ich muß aber zugeben, daß das Bier zwar lecker schmeckt, die Farbe nicht gut geworden ist. Es sieht eher hellbraun aus. Ich will demnächst probieren, die Malzherstellung für "rotes" Bier noch ändern. Ich will versuchen, noch mehr Melanoidine ins Malz zubekommen. Was ich so gelesen habe und wenn ich es recht behalten habe, werden dafür bei der Brühmalzherstellung günstige Voraussetzungen geschaffen, da während des "Brühens" bei ca. 50°C niedere Eiweißabbauprodukte und Zucker gebildet werden, aus denen sich beim Darren Melanoidine bilden. Nun kann man aus Darrmalz kein Brühmalz machen, jedoch kann man bei ähnlichen Temperaturen (50°C) das Malz, befeuchtet arbeiten lassen, da die erforderlichen Enzyme ja im Malz vorhanden sind. Danach darrt man wie beim Karamellmalz ab. Die Frage wäre nur: ' Wie lange mäßte man das Malz bei 50°C halten ?' Brühmalz läßt man 36h bei dieser Temperatur. Was denkt ihr so ? >ps: Whitbread: ist das das wyeast-prinzip, und wer verkauft die? z.B. Ist eine Hefe, die WYEAST im Angebot hat. Brouwland verkauft die und in Deutschland z.B. Mikrobrau Berlin gruß Tobias From t.rohner at bluewin.ch Fri May 14 11:48:33 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri May 14 11:50:40 2004 Subject: [HBF] Melanoidinmalz Message-ID: <40A495F1.9060706@bluewin.ch> Hallo Tobias falls Du es nicht selber machen willst. Weyermann hat ein Melanoidinmalz im Programm. Cheers Thomas From walaskjalf at gmx.de Fri May 14 12:32:46 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Fri May 14 12:33:14 2004 Subject: [HBF] red ale Message-ID: Hallo alle, Thorsten hat mich gerade wegen meiner unzureichenden Rezepturbeschreibung gebeten, es nachvollziehbarer darzulegen. also: Biermenge: 70l Hauptguß: 47,2l Nachguß: 54,1l Stammwürze: 13,3% Schüttung: Pilsner Malz 11,75kg (85%) Münchner Malz 1,50kg (10%) CaraAroma 0,6kg (5%) Maischprogramm: Eiweißrast: 5-10' @ 50°C Verzuckerung: 60' @ 66-68°C Abmaischen 0' @ 78°C Würzekochen 90' 70' vor Siedende (nach Würzebruch): 35g Magnum (20%A) 15' vor Siedende (Aromahopfung): 60g Fuggles (4,6%A) 18' Nachisomerisierungszeit berechneter Bitterwert: 37,7 IBU vergoren mit Whitbread Ale-Hefe von WYEAST bei ca. 18°C mit 2,2g Zucker/l auf 4g/l CO2 zur Abfüllung karbonisiert Restextrakt durch den hohen Nitratgehalt des Brauwassers: 4% ermittelter Alkoholgehalt: 5,2Vol% Gut Sud Tobias From fhopheads at msn.com Fri May 14 13:51:30 2004 From: fhopheads at msn.com (Fred Scheer) Date: Fri May 14 13:51:37 2004 Subject: [HBF] Pale Ale Message-ID: Hallo Brau Gemeinde: Ich habe einige discussion on Pale Ale gesehen. Um die Farbe fuer das Biertyp zu kriegen, folgend ist unsere Formula: 95% Pale Ale Malt (2 row), 5% Caramel 80*L Malt. Mit unseren Malzen hier in USA brauchen wir keine Eiweiss rast, so - eingemeischt wird mit 154*F, rast ist fuer 45 minuten. OG = 1.056 Das Pale Ale wird gehopft mit Centennial fuer bitterung, and Cascade fuer Aroma. Total IBU's 55 Fred in Nashville, TN Wir benutzen die W1056 ale hefe, welche die alte Chico (CA) hefe. From eschborn at students.uni-mainz.de Fri May 14 16:01:56 2004 From: eschborn at students.uni-mainz.de (eschborn) Date: Fri May 14 16:00:45 2004 Subject: [HBF] red ale References: Message-ID: <000f01c439bc$2167c460$35848153@pc> ----- Original Message ----- From: "Tobias Kandler" To: "Hausbrauerforum" Sent: Friday, May 14, 2004 11:04 AM Subject: AW: [HBF] red ale > Hallo Jens, > > mein aktuelles Rezept sieht so aus: > > die von Hubert empfohlene Mischung zur Simulation von Pale Ale Malz (85% > Pilsner, 10% Münchner Malz) aber eine kurze Eiweißrast (5-10 min bei 57°C), > da wir hier 10% Eiweiß im Malz, Pale Ale aber eher nur 8% hat. Dazu noch 5% > selbst hergestelltes CaraAroma (~300-400 EBC, geschätzte Farbe ;-))) > Nach der Eiweißrast eine Verzuckerungsrast bei 66-68°C für 90 min. Danach > erhitzen auf 78°C zum abmaischen. Ich habe das anders als die traditionelle > englische Methode in der Maischpfanne, also mit Beheizung (aufsteigend) > gemaischt. > Hopfengaben bei 90 min Kochzeit: > Bitterhopfung mit 35g Magnum (20%A) nach dem Würzebruch > Aromahopfung mit 60g Fuggles (4,6%A) 15 min vor Siedende > > Ich muß aber zugeben, daß das Bier zwar lecker schmeckt, die Farbe nicht gut > geworden ist. Es sieht eher hellbraun aus. > > Ich will demnächst probieren, die Malzherstellung für "rotes" Bier noch > ändern. Ich will versuchen, noch mehr Melanoidine ins Malz zubekommen. Was > ich so gelesen habe und wenn ich es recht behalten habe, werden dafür bei > der Brühmalzherstellung günstige Voraussetzungen geschaffen, da während des > "Brühens" bei ca. 50°C niedere Eiweißabbauprodukte und Zucker gebildet > werden, aus denen sich beim Darren Melanoidine bilden. Nun kann man aus > Darrmalz kein Brühmalz machen, jedoch kann man bei ähnlichen Temperaturen > (50°C) das Malz, befeuchtet arbeiten lassen, da die erforderlichen Enzyme ja > im Malz vorhanden sind. Danach darrt man wie beim Karamellmalz ab. Die Frage > wäre nur: ' Wie lange mäßte man das Malz bei 50°C halten ?' Brühmalz läßt > man 36h bei dieser Temperatur. > > Was denkt ihr so ? > > >ps: Whitbread: ist das das wyeast-prinzip, und wer verkauft die? > > z.B. Ist eine Hefe, die WYEAST im Angebot hat. Brouwland verkauft die und in > Deutschland z.B. Mikrobrau Berlin > > gruß > > Tobias > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/eschborn%40students.uni-mainz.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From maggy-mail at freenet.de Sun May 16 21:14:33 2004 From: maggy-mail at freenet.de (maggy+jens) Date: Sun May 16 21:14:44 2004 Subject: [HBF] red ale References: Message-ID: <002401c43b7a$315ddb60$267706d5@JensMaggy> hallo tobias, hallo braufreunde > mein aktuelles Rezept sieht so aus: > die von Hubert empfohlene Mischung zur Simulation von Pale Ale Malz (85% > Pilsner, 10% Münchner Malz) aber eine kurze Eiweißrast (5-10 min bei > 57°C), > da wir hier 10% Eiweiß im Malz, Pale Ale aber eher nur 8% hat. Dazu noch > 5% > selbst hergestelltes CaraAroma (~300-400 EBC, geschätzte Farbe ;-))) > Nach der Eiweißrast eine Verzuckerungsrast bei 66-68°C für 90 min. Danach > erhitzen auf 78°C zum abmaischen. Ich habe das anders als die > traditionelle > englische Methode in der Maischpfanne, also mit Beheizung (aufsteigend) > gemaischt. > Hopfengaben bei 90 min Kochzeit: > Bitterhopfung mit 35g Magnum (20%A) nach dem Würzebruch > Aromahopfung mit 60g Fuggles (4,6%A) 15 min vor Siedende hoert sich ja gut an und ich habe auch schon einige aehnliche rezepte gesehen. (meistens mit wiener malz, evtl. kommt dies deinem "pale ale" nahe.) oefters wurden sie als "kilkenny art" beschrieben. mein vorbild war eigentlich das "murphy's irish red". das ist dem kilkenny aehnlich, aber ich fand es besser. beim letzten kneipenbesuch hat es mir jedoch nicht mehr so gut geschmeckt. das kann aber auch an den 4,50 euro gelegen haben, welche das 0,5er glas gekostet hat. ich bezweifel aber, dass man unsere biere vergleichen koennte. aber vielleicht probier ich irgendwann mal deine oder eine aehnliche version. > Ich muß aber zugeben, daß das Bier zwar lecker schmeckt, die Farbe nicht >gut geworden ist. Es sieht eher hellbraun aus. ja, daran will ich auch noch arbeiten. > Ich will demnächst probieren, die Malzherstellung für "rotes" Bier noch > ändern. Ich will versuchen, noch mehr Melanoidine ins Malz zubekommen. Was > ich so gelesen habe und wenn ich es recht behalten habe, werden dafür bei > der Brühmalzherstellung günstige Voraussetzungen geschaffen, da während > des "Brühens" bei ca. 50°C niedere Eiweißabbauprodukte und Zucker gebildet > werden, aus denen sich beim Darren Melanoidine bilden. Nun kann man aus > Darrmalz kein Brühmalz machen, jedoch kann man bei ähnlichen Temperaturen > (50°C) das Malz, befeuchtet arbeiten lassen, da die erforderlichen Enzyme > ja im Malz vorhanden sind. Danach darrt man wie beim Karamellmalz ab. Die > Frage wäre nur: ' Wie lange mäßte man das Malz bei 50°C halten ?' Brühmalz > läßt man 36h bei dieser Temperatur. > > Was denkt ihr so ? mit der herstellung habe ich mich noch nicht beschaeftigt. ich weiss, dass udo krause dieses malz im programm hat. ich denke aber, ein "cara red" muesste aehnliche ergebnisse bringen. aber muesste das dann genauso lange weichen ?? da habe ich noch nichts gefunden, wie man das selbst herstellen koennte. > >ps: Whitbread: ist das das wyeast-prinzip, und wer verkauft die? > z.B. Ist eine Hefe, die WYEAST im Angebot hat. Brouwland verkauft die und > in Deutschland z.B. Mikrobrau Berlin ach so. ich dachte, das waere ein hersteller und kein hefestamm. gruss jens. ps. frage an hubert: im archiv finde ich nur die beitraege bis 12/03 ueber die suchfunktion werden mir auch neuere beitraege angezeigt. beim anklicken bekomme ich jedoch eine fehlermeldung. sind die neueren beitraege nicht archiviert? From paul_sharp at freenet.de Wed May 19 14:52:36 2004 From: paul_sharp at freenet.de (paul_sharp@freenet.de) Date: Wed May 19 14:52:44 2004 Subject: [HBF] Melanoidinmalz Message-ID: --- original Nachricht Ende ---- Hallo Tobias falls Du es nicht selber machen willst. Weyermann hat ein Melanoidinmalz im Programm. Cheers Thomas Hallo alle Ich lese immer über Pale Malt und die Mischungen um welche zu simulieren. Ich habe Pale Malt von Weyermann gekriegt.Ihr musst in die englische Seiten Ich habe den Gluck ein Paar Kollegen zu haben die ständig von Berlin nach das auch Entschuldigen mein dicken ami Akzent (beziehungsweise grammatische Fehler). Gru§,Paul _________________________________________________________________ _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: [1]http:// Ändern oder abbestellen: [2]http://lists.bonis.de/ma ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik References 1. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 2. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options From paul_sharp at freenet.de Wed May 19 14:52:20 2004 From: paul_sharp at freenet.de (paul_sharp@freenet.de) Date: Wed May 19 14:56:26 2004 Subject: [HBF] Melanoidinmalz Message-ID: --- original Nachricht Ende ---- Hallo Tobias falls Du es nicht selber machen willst. Weyermann hat ein Melanoidinmalz im Programm. Cheers Thomas Hallo alle Ich lese immer über Pale Malt und die Mischungen um welche zu simulieren. Ich habe Pale Malt von Weyermann gekriegt.Ihr musst in die englische Seiten Ich habe den Gluck ein Paar Kollegen zu haben die ständig von Berlin nach das auch Entschuldigen mein dicken ami Akzent (beziehungsweise grammatische Fehler). Gru§,Paul _________________________________________________________________ _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: [1]http:// Ändern oder abbestellen: [2]http://lists.bonis.de/ma ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik References 1. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 2. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options From paul_sharp at freenet.de Wed May 19 14:52:22 2004 From: paul_sharp at freenet.de (paul_sharp@freenet.de) Date: Wed May 19 14:57:53 2004 Subject: [HBF] Melanoidinmalz Message-ID: --- original Nachricht Ende ---- Hallo Tobias falls Du es nicht selber machen willst. Weyermann hat ein Melanoidinmalz im Programm. Cheers Thomas Hallo alle Ich lese immer über Pale Malt und die Mischungen um welche zu simulieren. Ich habe Pale Malt von Weyermann gekriegt.Ihr musst in die englische Seiten Ich habe den Gluck ein Paar Kollegen zu haben die ständig von Berlin nach das auch Entschuldigen mein dicken ami Akzent (beziehungsweise grammatische Fehler). Gru§,Paul _________________________________________________________________ _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: [1]http:// Ändern oder abbestellen: [2]http://lists.bonis.de/ma ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik References 1. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 2. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options From Thorsten.Barkmann at t-online.de Tue May 25 06:22:25 2004 From: Thorsten.Barkmann at t-online.de (Thorsten Barkmann) Date: Tue May 25 08:42:13 2004 Subject: [HBF] frische =?iso-8859-1?q?Wei=DFbierhefe?= in MUC Message-ID: <1BSTSL-1JJniS0@fwd08.sul.t-online.com> Hallo Braukollegen, weiß jemand von Euch, bei welcher Brauerei man in München frische Weißbierhefe bekommt? AzgS Thorsten From walaskjalf at gmx.de Tue May 25 14:22:41 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Tue May 25 14:22:40 2004 Subject: AW: [HBF] Melanoidinmalz In-Reply-To: Message-ID: Hallo miteinander, habe Euren Empfehlungen entsprechend mal auf der Internetseite von Weyermann nachgesehen. Die haben Ihr Spektrum ganz schön erweitert. Melanoidinmalz und Pale Ale Malz haben die jetzt dauerhaft im Angebot - auch auf den deutschen Seiten. Das ist schon toll. Übrigens hatte ich jetzt wieder Gelegenheit mit meinem Hefelieferanten aus der Freiberger Brauerei zu sprechen. Er sagte auch sie würden fast nur noch Malz bei Erfurt Malz und Weyermann bestellen. Sachsen Malz, wo auch ich meines bisher bezog, liefert zu schlechte Qualität (Ich hatte mit der letzten Charge auch arge Probleme mit viel zu geringer Extraktergiebigkeit). Vielen Dank noch mal für die Rückkopplung. Noch eine Erfahrung, die ich weiter zu geben hätte: Habe Ende Februar ein Trappistenbier mit WYEAST #3787 Trappist High Gravity gebraut. Schmeckt ziemlich intensiv nach Hefeweizen und Koriander (17% Weizenmalz, 10g Koriander für 58l, 37 IBU). Ich habe im Vergleich die Chimay-Sorten in der Erinnerung, die nicht so stark nach Hefeweizen schmeckten. Wahrscheinlich sind die von Hubert empfohlenen Sorten Belgian Ale (#1214 u. #1762) besser geeignet. Wie sind eure Erfahrungen ? Wenn wir gerade bei Hefesorten sind: Wer hat schon mal mit #2042 Danish Lager gebraut ? Verwende der Einfachheit halber fast immer die Hefe von hier; der kommt mit etwas mehr Milde aber verblüffend ähnlichem Geschmacksprofil die #2206 Bavaraian Lager nahe. Ich will aber wieder mal was anderes ausprobieren und fand die Beschreibung der Danish Lager gut. Was sagt ihr ? Kommenden Samstag wird wieder gebraut. Eine kleine Ladung Schwarzbier (50l) mit Saflager S-23. Gegen sie wird mit abgezweigten 10l eine Backhefe antreten. Mal sehen, ob wirklich so tolles Bier daraus wird, wie hier immer wieder behauptet wird. Ich kann´s mir kaum vorstellen, werde aber die Anleitung genau beachten. Gruß und gut Sud Tobias From liste at humpen.at Wed May 26 16:30:26 2004 From: liste at humpen.at (Mario Aistleitner) Date: Wed May 26 16:31:34 2004 Subject: [HBF] Rechtliches und Hygienisches Message-ID: Hallo Braugemeinde! Ich wollte mal fragen, ob sich jemand von Euch auskennt, worauf man achten muss, wenn man Bier offiziell ausschenkt. Im konkreten Fall geht es darum, dass uns unser Stammwirt gefragt hat, ob wir nicht auch für ihn Bier brauen könnten. Das würden wir natürlich auch gerne machen, aber wir möchten uns eben vorher noch vergewissern, wie es da mit Rechtlichen Auflagen aussieht. Besonders interessant wäre natürlich, wie es in puncto Hygiene aussieht. Das wir beim brauen auf Hygiene und Sauberkeit achten versteht sich von selbst, da man ja nur so ein gutes Bier brauen kann. Aber was schreibt der (österreichische) Staat in diesem Berich vor. Braucht man da irgendwelche speziellen Abnahmen oder dergleichen? Wie sieht es mit dem Rechtlichen aus? Müssen wir da bereits eine Firma anmelden, oder ist es besser das ganze über die "Ab Hof" Schiene laufen zu lassen? Für jeden Tip wären wir sehr dankbar! Gebraut wird in einem 350 Liter Edelstahl-Milchtank, den wir so modifiziert haben, dass er elektrisch beheizt werden kann. -- ein herzliches Prost wünschen Johann Siegl und Mario Aistleitner (Leha Bräu) Zainze 29 A-4230 Pregarten +43 (0) 699/10064340 http://www.humpen.at http://www.lehabraeu.at Wo ich zu finden bin: http://mail.map24.com/humpen -- Zwischen Leber und Milz passt immer noch ein Pils. From reinibert at yahoo.com Wed May 26 23:23:09 2004 From: reinibert at yahoo.com (Reinhold Barta) Date: Thu May 27 08:55:15 2004 Subject: AW: [HBF] Rechtliches und Hygienisches In-Reply-To: Message-ID: Um Bier offiziell verkaufen zu wollen ist vor allem die Anmeldung zum Zoll (=Biersteuer) wichtig. Die sehen sich die Anlage an und geben dann ggf. das OK mittels Gehnemigung zur Bierhestellung. Ihr müsst dann monatlich die Biersteuer abführen, bekommt jedoch zu Jahresende 40% (bei euren MEngen) der eingenommenen und abgeführten Biersteuer zurück. Hygiene: Ihr unterliegt dann den Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes (LMG) allgemein, und speziell dem Codex Austria, Kapitel B13 Bier. Auch unterliegt ihr der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) und der Lebensmittel-Zusatzstoffverordnung. Die Kontrolle obliegt dem Marktamt, einem staatl. Prüforgan, oder ein von ihm beauftragtes. (Tip: Niemals vom Bierzapfhahn Probe nehmen lassen, IMMER vom LAgertank mit Rückstellprobe plombiert und dann gleich bei einem staatl. akkreditiertem Institut (z. B. Österreichisches Getränkeinstitut) analysieren lassen!) Firma: Eigentlich müsst ihr Firma gründen. Ob bei landwirtschaftl. Produktion von Bier auch "ab Hof" geht, weiss ich nicht. Ursprünglich ist die Definition von bäuerl. Produkten jene, die man im Betrieb herstellt. Ob das evtl. auch für Bier gilt, weiss ich nicht. Aber bei Wein ist es so. (Was nicht heisst, dass das bei Bier auch so ist!) Viel Spass beim Brauen des Schwarzbieres und "Gott gib Kraft und Segen drein" DI Reinhold Barta Braumeister -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: hbf-bounces+h9340556=edv1.boku.ac.at@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+h9340556=edv1.boku.ac.at@lists.netbeer.org]Im Auftrag von Mario Aistleitner Gesendet: Mittwoch, 26. Mai 2004 16:30 An: hbf@lists.netbeer.org Betreff: [HBF] Rechtliches und Hygienisches Hallo Braugemeinde! Ich wollte mal fragen, ob sich jemand von Euch auskennt, worauf man achten muss, wenn man Bier offiziell ausschenkt. Im konkreten Fall geht es darum, dass uns unser Stammwirt gefragt hat, ob wir nicht auch für ihn Bier brauen könnten. Das würden wir natürlich auch gerne machen, aber wir möchten uns eben vorher noch vergewissern, wie es da mit Rechtlichen Auflagen aussieht. Besonders interessant wäre natürlich, wie es in puncto Hygiene aussieht. Das wir beim brauen auf Hygiene und Sauberkeit achten versteht sich von selbst, da man ja nur so ein gutes Bier brauen kann. Aber was schreibt der (österreichische) Staat in diesem Berich vor. Braucht man da irgendwelche speziellen Abnahmen oder dergleichen? Wie sieht es mit dem Rechtlichen aus? Müssen wir da bereits eine Firma anmelden, oder ist es besser das ganze über die "Ab Hof" Schiene laufen zu lassen? Für jeden Tip wären wir sehr dankbar! Gebraut wird in einem 350 Liter Edelstahl-Milchtank, den wir so modifiziert haben, dass er elektrisch beheizt werden kann. -- ein herzliches Prost wünschen Johann Siegl und Mario Aistleitner (Leha Bräu) Zainze 29 A-4230 Pregarten +43 (0) 699/10064340 http://www.humpen.at http://www.lehabraeu.at Wo ich zu finden bin: http://mail.map24.com/humpen -- Zwischen Leber und Milz passt immer noch ein Pils. From liste at humpen.at Thu May 27 09:33:12 2004 From: liste at humpen.at (Mario Aistleitner) Date: Thu May 27 09:34:12 2004 Subject: AW: [HBF] Rechtliches und Hygienisches In-Reply-To: References: Message-ID: Herzlichen Dank! Damit hast Du uns schon mal ein schönes Stück weitergebracht! Das mit dem Ab Hof Verkauf haben wir von einem Mitarbeiter der Firma Labu erfahren! Es geht auf jeden Fall. Man muss nur selbst Hopfen und die benötigte Braugerste anbauen. On Wed, 26 May 2004 23:23:09 +0200, Reinhold Barta wrote: > Um Bier offiziell verkaufen zu wollen ist vor allem die Anmeldung zum > Zoll > (=Biersteuer) wichtig. > > Die sehen sich die Anlage an und geben dann ggf. das OK mittels > Gehnemigung > zur Bierhestellung. > Ihr müsst dann monatlich die Biersteuer abführen, bekommt jedoch zu > Jahresende 40% (bei euren MEngen) der eingenommenen und abgeführten > Biersteuer zurück. > > > Hygiene: Ihr unterliegt dann den Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes > (LMG) > allgemein, und speziell dem Codex Austria, Kapitel B13 Bier. > Auch unterliegt ihr der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) und > der > Lebensmittel-Zusatzstoffverordnung. > > Die Kontrolle obliegt dem Marktamt, einem staatl. Prüforgan, oder ein von > ihm beauftragtes. > (Tip: Niemals vom Bierzapfhahn Probe nehmen lassen, IMMER vom LAgertank > mit > Rückstellprobe plombiert und dann gleich bei einem staatl. akkreditiertem > Institut (z. B. Österreichisches Getränkeinstitut) analysieren lassen!) > > Firma: > Eigentlich müsst ihr Firma gründen. Ob bei landwirtschaftl. Produktion > von > Bier auch "ab Hof" geht, weiss ich nicht. > Ursprünglich ist die Definition von bäuerl. Produkten jene, die man im > Betrieb herstellt. Ob das evtl. auch für Bier gilt, weiss ich nicht. > Aber bei Wein ist es so. (Was nicht heisst, dass das bei Bier auch so > ist!) > > Viel Spass beim Brauen des Schwarzbieres und > "Gott gib Kraft und Segen drein" > > DI Reinhold Barta > Braumeister -- ein herzliches Prost w?nscht Mario Aistleitner Zainze 29 A-4230 Pregarten +43 (0) 699/10064340 http://www.humpen.at http://www.lehabraeu.at Wo ich zu finden bin: http://mail.map24.com/humpen -- Bier macht nicht gl?cklich. Aber es beruhigt. From t.rohner at bluewin.ch Thu May 27 10:55:50 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu May 27 10:59:20 2004 Subject: [HBF] Re: Rechtliches & Hygienisches Message-ID: <40B5AD16.4080308@bluewin.ch> Hallo Mario das Hopfenanbauen geht ja noch, Gerste anbauen auch. Beim Mälzen wirds dann schwieriger.(zumindest wenn Du damit nachher Bier brauen willst) Ich weiss nicht wie das bei euch überm Rhein gehandhabt wird, aber etwas Hopfen und ein Äckerlein Gerste kann man ja schon anlegen. Ob es dann fürs Bier verwendet wird, welches verkauft werden soll, steht auf einem anderen Blatt.(Ich würde es zumindest so sehen) Solange Ihr keine eifersüchtige Brauerei auf der Pelle habt, müsste das klappen. Thomas From liste at humpen.at Thu May 27 11:20:34 2004 From: liste at humpen.at (Mario Aistleitner) Date: Thu May 27 11:21:33 2004 Subject: [HBF] Re: Rechtliches & Hygienisches In-Reply-To: <40B5AD16.4080308@bluewin.ch> References: <40B5AD16.4080308@bluewin.ch> Message-ID: Hallo Thomas! Genau so ist es auch! es reicht, wenn man die Rohstoffe selbst anbaut! Ob diese verwendet werden oder nicht ist gleichgültig! On Thu, 27 May 2004 10:55:50 +0200, Thomas Rohner wrote: > Hallo Mario > das Hopfenanbauen geht ja noch, Gerste anbauen auch. Beim Mälzen > wirds dann schwieriger.(zumindest wenn Du damit nachher Bier brauen > willst) > Ich weiss nicht wie das bei euch überm Rhein gehandhabt wird, aber > etwas Hopfen und ein Äckerlein Gerste kann man ja schon anlegen. > Ob es dann fürs Bier verwendet wird, welches verkauft werden soll, > steht auf einem anderen Blatt.(Ich würde es zumindest so sehen) > Solange Ihr keine eifersüchtige Brauerei auf der Pelle habt, müsste > das klappen. > > Thomas > -- ein herzliches Prost w?nscht Mario Aistleitner Zainze 29 A-4230 Pregarten +43 (0) 699/10064340 http://www.humpen.at http://www.lehabraeu.at Wo ich zu finden bin: http://mail.map24.com/humpen -- Lieber Gott hab vielen Dank f?r den edlen Hopfentrank. From info at ladidel.de Thu May 27 23:10:44 2004 From: info at ladidel.de (ladidel) Date: Fri May 28 11:26:21 2004 Subject: AW: [HBF] Melanoidinmalz References: Message-ID: <40B65954.6050706@ladidel.de> Servus Brauteufel, Wie kommst Du drauf, dass bei schlechten Ausbeutewerten gleich die Mälzerei schuld ist? Würde da erst mal bei mir anfangen oder braust Du high - tech wie Warstein? Immer gleich ... Bei Backhefe ist die Gärtemperatur entscheidend, max. 18 - 19 °C. Anstelltemp. ca. 15 °C Das Bier schmeckt eben anders als Erdinger, fruchtig , bananig, aber Erdinge, das ist ja auch kein Weizen mehr, eben das WARSTEINER unter den Weizen. Habe den Eindruck das kaum einer mehr den echten obergärigen Weizengeschmack kennt. Viel Spaß ladidel From walaskjalf at gmx.de Tue Jun 1 07:48:24 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Tue Jun 1 06:48:15 2004 Subject: AW: AW: [HBF] Melanoidinmalz In-Reply-To: <40B65954.6050706@ladidel.de> Message-ID: Hallo Walther, >Wie kommst Du drauf, dass bei schlechten Ausbeutewerten gleich die >Mälzerei schuld ist? Würde da erst mal bei mir anfangen oder braust Du >high - tech wie Warstein? Immer gleich ... Was meinst Du mit: Immer gleich ... ? Ich denke, daß jeder über die Jahre seine Erfahrungswerte sammelt, mit wieviel Malz er welche Stammwürze erziehlt. Mit der einen Charge ging das aber von Anfang an nicht mehr auf. Anfangs denkt man sich: Wer weiß, was Du falsch gemacht hast, kann ja mal vorkommen. Es zog sich aber so hin und ich hatte ständig zu wenig Extrakt und sehr lange Verzuckerungszeiten. Ich habe dann 2 mal das gleiche Bier gebraut, einmal mit meinem Malz, einmal mit welchem aus der Brauerei. Und da zeigte sich dann, daß meine Erfahrungswerte aufgingen. Von wegen high tech: Ich rede von spürbaren Unterschieden. Oder wie würdest Du das finden, wenn statt 17,5% nur reichlich 15%StW rauskommen ? Das ärgerliche daran war, das sich die schlechte Ausbeute nur bedingt mit mehr Malz ausgleichen ließ. Ich denke deshalb, daß es am Malz selbst liegt. Die neue Charge hat wiederum normale Ausbeutewerte (1kg Malz für 5-6l Bier), ist aber so hoch gelöst (Kohlbachzahl >43), daß selbst die Eiweißrast entfallen kann. Wenn ich nicht die Bestätigung durch den befreundeten Brauer dafür bekommen hätte, hätte ich das hier nicht geschrieben. >Das Bier schmeckt eben anders als Erdinger, fruchtig , bananig... Hefeweizen werde ich dieses Jahr mit Backhefe und WYEAST im Vergleich auch noch mal probieren. Daß das Bier anders als Erdinger schmeckt ist doch das Ziel der Übung. >Habe den Eindruck das kaum einer mehr den echten obergärigen >Weizengeschmack kennt. Kann ich nicht beurteilen. Vielleicht wissen die Brauer aus dem süddeutschen Raum besser Bescheid. Gruß Tobias From amckay at neap.net Tue Jun 8 01:19:18 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Tue Jun 8 00:19:24 2004 Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz Message-ID: <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> Das Thema ist bier-betreffend weil es um einen electrischen kessel geht. Ich habe neulich einen electrischen kessel, aber dafuer noch keinen erdfehlerschutz. Das macht mir natuerlich daohne Sorgen. Hier in Kanada kostet ein 240V Erdschlussstromunterbrecher etwa $150 (100 Euro ungef.) Was kostet sowas in Deutschland? Weiss jemand, ob ein Erdschlussstromunterbrecher aus Deutschland hier in Kanada funktioniert? Meine electrishe Tafel (electrical panel) ist Markenname Siemens. Ich frage naehmlich deshalb, wiel ein Freund nach Deutschland faehrt und kann mir moeglicherweise einen zurueckbringen (und hoffentlich mir dabei etwas Geld sparen) Ich weiss dass in Australien wo es auch nur 240V gibt wie bei euch, kosten die Erdschlussstromunterbrecher nur 1/3 soviel wie hier. Aber ich habe leider keinen Freund, der nach Australien faehrt ;-) cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From grog at lemis.com Tue Jun 8 07:13:12 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Tue Jun 8 06:13:22 2004 Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz In-Reply-To: <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> References: <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> Message-ID: <20040608051312.GB56665@wantadilla.lemis.com> On Monday, 7 June 2004 at 19:19:18 -0400, Alan McKay wrote: > > Das Thema ist bier-betreffend weil es um einen electrischen kessel geht. > Ich habe neulich einen electrischen kessel, aber dafuer noch keinen > erdfehlerschutz. Das macht mir natuerlich daohne Sorgen. > > Hier in Kanada kostet ein 240V Erdschlussstromunterbrecher etwa $150 > (100 Euro ungef.) Was kostet sowas in Deutschland? Bin im Moment überfragt, allerdings wird's wohl nicht wesentlich billiger sein, kann auch deutlich teurer sein. In Deutschland kenne ich nur Teile, die im Schaltkasten montiert werden. Dafür muss man dann entweder eine getrennte Erdleitung für die überwachten Schaltkreise legen (sehr teuer) oder aber mit dem einen Schalter alle Schaltkreise überwachen (erfordert einen stromstärkeren Schalter und kostet daher auch mehr). Wenn Du einen Steckervorsatz meinst (könnte es ja geben), sowas kenne ich weder in Europa noch in Australien. > Weiss jemand, ob ein Erdschlussstromunterbrecher aus Deutschland > hier in Kanada funktioniert? Meine electrishe Tafel (electrical > panel) ist Markenname Siemens. Ich denke, in Kanada ist der Strom meist 115 V, 60 Hz, nicht wahr? Das dürfte nicht unbedingt bedeuten, dass das Ding nicht funktioniert, macht die Angelegenheit aber auch nicht sicherer. Wenn nachher es aus irgendeinem Grund Leitungsschäden oder gar ein Feuer geben sollte, würde die Versicherung die Leistung wegen des nicht typengeprüften Schalters mit Sicherheit verweigern, auch ohne Beweis der Mitwirkung. > Ich frage naehmlich deshalb, wiel ein Freund nach Deutschland faehrt > und kann mir moeglicherweise einen zurueckbringen (und hoffentlich > mir dabei etwas Geld sparen) Ich sehe da keine Ersparniisse. > Ich weiss dass in Australien wo es auch nur 240V gibt wie bei euch, > kosten die Erdschlussstromunterbrecher nur 1/3 soviel wie hier. Ist mir neu. > Aber ich habe leider keinen Freund, der nach Australien faehrt ;-) Ich könnte theoretisch etwas mit der Post schicken. Ich würde aber dringendst davon abraten. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040608/beb4ed6f/attachment.bin From t.rohner at bluewin.ch Tue Jun 8 08:43:24 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Jun 8 07:48:16 2004 Subject: [HBF] Fehlerstromschutzschalter Message-ID: <40C5600C.1060500@bluewin.ch> Hallo Alan ein FI oder auch GFI (Ground Fault Interruptor), den man in die Steckdose stecken kann, kostet in der Schweiz umgerechnet 30 Euro. Wenn Kanada 230 Volt hat müsste das gehen. Was die Hutschienemodelle kosten weiss ich jetzt nicht. Eigentlich wäre es sogar egal bei 110V einen 230V einzusetzten. Es geht ja um den Strom (15-30 mA) der fliesst um das Teil auszu- lösen, und ein 230V Kontakt kann 110V locker schalten, wenn der Strom nicht zu hoch ist. Gruss Thomas From amckay at neap.net Tue Jun 8 12:57:47 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Tue Jun 8 11:57:50 2004 Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz In-Reply-To: <20040608051312.GB56665@wantadilla.lemis.com> References: <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> <20040608051312.GB56665@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <1086692267.40c59bab2bbb0@secure.neap.net> Quoting Greg 'groggy' Lehey : > Ich denke, in Kanada ist der Strom meist 115 V, 60 Hz, nicht wahr? Meist, ja, aber der Kessel ist 230V. Ich habe eine 230V / 40A Steckdose fuer den Kochherd, wo ich meinen Kessel auch einstechen kann. Vielleicht sollte ich ein Schnaeppchen vom Schaltkasten und auf das Netz laden. > Ich sehe da keine Ersparniisse. :-( > Ich könnte theoretisch etwas mit der Post schicken. Ich würde aber > dringendst davon abraten. Ja, da musste man sich wirklich auskennen. Vielleicht mit einem Mitarbeiter von Siemens sprechen muesste, um 100% sicher zu werden. Naja, $150 ist auch nicht so ganz viel. Der kessel hat schon $500 gekostet ... (kessel + PID + SSR) SO ist das nur noch 30% dazu. cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From t.rohner at bluewin.ch Tue Jun 8 16:43:43 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Jun 8 15:48:33 2004 Subject: [HBF] Fi-Schalter Message-ID: <40C5D09F.5030505@bluewin.ch> Hallo Alan hast Du eine oder drei Phasen? Bei einer bräuchtest Du den Typ 9.CDA240C bei 3 den Typ 9.CDA440C z.B. von Hager siehe http://www.elektrogut.ch/em/de-ch/dept_25.html Es gibt natürlich noch andere Hersteller und Lieferanten. Worauf Du achten musst: der Schaltstrom (40A) die Anzahl Pole (2 oder 4) und der Auslösestrom im Haushalt normalerweise 30mA, im industriellen Umfeld 300mA. Gruss Thomas From bernhard.schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de Tue Jun 8 07:48:31 2004 From: bernhard.schweigler at mvm.uni-karlsruhe.de (Schweigler Bernhard) Date: Tue Jun 8 21:07:40 2004 Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz References: <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> Message-ID: <002a01c44d1c$3b959ba0$999e16ac@ciw.unikarlsruhe.de> Hallo Alan, ja ein deutscher Fehlerstromschutzschalter funktioniert auch in Kanada, der Preis ist jedoch stark abhängig ob du ein Einphasennetz oder ein Drehstromnetz hast, als auch wieviel Strom du benötigst. Bei einem Einphasennetz hast du die Wahl zwischen einen Einbaugerät in die Schalttafel oder einem der wie ein Schukostecker aussieht. Auch hat du die Wahl ob es ein Markengerät (Siemen oder ABB) sein soll oder NoName Gruß Bernhard ----- Original Message ----- From: "Alan McKay" To: "Hausbrauerforum" Sent: Tuesday, June 08, 2004 1:19 AM Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz > > Das Thema ist bier-betreffend weil es um einen electrischen kessel geht. > Ich habe neulich einen electrischen kessel, aber dafuer noch keinen > erdfehlerschutz. Das macht mir natuerlich daohne Sorgen. > > Hier in Kanada kostet ein 240V Erdschlussstromunterbrecher etwa $150 > (100 Euro ungef.) Was kostet sowas in Deutschland? > > Weiss jemand, ob ein Erdschlussstromunterbrecher aus Deutschland hier > in Kanada funktioniert? Meine electrishe Tafel (electrical panel) > ist Markenname Siemens. > > Ich frage naehmlich deshalb, wiel ein Freund nach Deutschland faehrt > und kann mir moeglicherweise einen zurueckbringen (und hoffentlich > mir dabei etwas Geld sparen) > > Ich weiss dass in Australien wo es auch nur 240V gibt wie bei euch, > kosten die Erdschlussstromunterbrecher nur 1/3 soviel wie hier. > Aber ich habe leider keinen Freund, der nach Australien faehrt ;-) > > cheers, > -Alan > > -- > http://www.bodensatz.com/ > TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners > (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/bernhard.schweigler%40mvm.uka.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From amckay at neap.net Wed Jun 9 18:44:33 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Wed Jun 9 17:44:37 2004 Subject: [HBF] Fi-Schalter In-Reply-To: <40C5D09F.5030505@bluewin.ch> References: <40C5D09F.5030505@bluewin.ch> Message-ID: <1086799473.40c73e7147a2e@secure.neap.net> Quoting Thomas Rohner : > hast Du eine oder drei Phasen? Bei uns gibt es drei Phasen, aber alle drei gehen nur in Bebriebe 'rein. Ein ein Familienhaus kommen nur 2 von den drei 'rein. -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From t.rohner at bluewin.ch Thu Jun 10 11:44:41 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu Jun 10 10:49:35 2004 Subject: [HBF] Re: Fi-Schalter Message-ID: <40C82D89.20901@bluewin.ch> Hallo Alan ich denke Du meinst dann 1 Phase, der andere Draht ist der Null- oder Neutralleiter. Bei drei Phasen ergibt das dann 4 Drähte. Aus diesem Grund haben Fi-Schalter 2 oder 4 Schaltkontakte. Die Funktionsweise eines Fi-Schalters ist folgende: Der Strom, der über die Phase in ein Gerät reinfliesst muss gleich sein, wie der, der über Neutral zurückfliesst. Ist das nicht der Fall, fliesst irgendwo Strom über die Erde (Ground) ab. Im schlimmsten Fall über einen menschlichen Körper. Cheers Thomas From grog at lemis.com Sat Jun 12 08:29:57 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Sat Jun 12 07:30:12 2004 Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz In-Reply-To: <1086799473.40c73e7147a2e@secure.neap.net> <1086692267.40c59bab2bbb0@secure.neap.net> References: <40C5D09F.5030505@bluewin.ch> <1086799473.40c73e7147a2e@secure.neap.net> <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> <20040608051312.GB56665@wantadilla.lemis.com> <1086692267.40c59bab2bbb0@secure.neap.net> Message-ID: <20040612062957.GD28581@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 8 June 2004 at 6:57:47 -0400, Alan McKay wrote: > Quoting Greg 'groggy' Lehey : >> Ich denke, in Kanada ist der Strom meist 115 V, 60 Hz, nicht wahr? > > Meist, ja, aber der Kessel ist 230V. Ich habe eine 230V / 40A Steckdose > fuer den Kochherd, wo ich meinen Kessel auch einstechen kann. On Wednesday, 9 June 2004 at 12:44:33 -0400, Alan McKay wrote: > Quoting Thomas Rohner : >> hast Du eine oder drei Phasen? > > Bei uns gibt es drei Phasen, aber alle drei gehen nur in Bebriebe 'rein. > Ein ein Familienhaus kommen nur 2 von den drei 'rein. Da stimmt etwas nicht. In Nordamerika sind zwei Phasen ziemlich üblich; Dann sind sie um 180° voneinander versetzt, und die Phase-Phase-Spannung beträgt doppelt so viel wie die Phase-0 Spannung, also meist so um die 230 V. Mit drei Phasen sieht's anders aus. Dann sind die Phasen um 120° versetzt, und das Spannungsverhältnis verringert sich auf 3**0.5, oder etwa 1.732. Demzufolge gibt's in Deutschland "380V" (220V * 1.73) (eigentlich sind die Spannungen etwas höher, 230V bzw 400V). Hierzulande haben wir "240V" bzw. "415V" (auch hier sind die Spannungen höher, 250V bzw 435V). Bei Euch müsste es mit 3 Phasen 200V geben. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040612/03e5aa6d/attachment-0001.bin From amckay at neap.net Wed Jun 16 02:39:41 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Wed Jun 16 01:39:47 2004 Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz In-Reply-To: <20040612062957.GD28581@wantadilla.lemis.com> References: <40C5D09F.5030505@bluewin.ch> <1086799473.40c73e7147a2e@secure.neap.net> <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> <20040608051312.GB56665@wantadilla.lemis.com> <1086692267.40c59bab2bbb0@secure.neap.net> <20040612062957.GD28581@wantadilla.lemis.com> Message-ID: <1087346381.40cf96cd87b1d@secure.neap.net> > Da stimmt etwas nicht. In Nordamerika sind zwei Phasen ziemlich > üblich; Dann sind sie um 180° voneinander versetzt, und die > Phase-Phase-Spannung beträgt doppelt so viel wie die Phase-0 Spannung, > also meist so um die 230 V. > > Mit drei Phasen sieht's anders aus. Dann sind die Phasen um 120° > versetzt, und das Spannungsverhältnis verringert sich auf 3**0.5, oder > etwa 1.732. Demzufolge gibt's in Deutschland "380V" (220V * 1.73) > (eigentlich sind die Spannungen etwas höher, 230V bzw 400V). > Hierzulande haben wir "240V" bzw. "415V" (auch hier sind die > Spannungen höher, 250V bzw 435V). Bei Euch müsste es mit 3 Phasen > 200V geben. Na ja, da kennst du dich viel besser aus als ich. Ich weiss nur, dass es in meinem Haus 2 Phasen gibt - jeweils 120V. (selber 245V beim Kochherd mit einem Voltmeter gemessen) Dass von den Betrieben (dass sie 3 Phasen haben) wuerde mir nur erzaelt. Allerdings von einem elektrischen Ingineur aus unserem Hausbrauerverein. Ich weiss auch, dass es bei uns ungefaehr 375V geben kann, weil man Zebehoer dazu im "Bauhaus" kaufen kann. Wie das alles funktioniert, habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. (Eigentlich, kenne ich mich ziemlich gut mit dem Verdrahten aus, aber dazu braucht man dass nicht verstehen zu koennen. Man muss die Regelungen nur gut verstehen, und dass tue ich schon) Auf jedem Fall habe ich mich entschlossen, das Teil bei Home Depot gegen $150 zu kaufen ;-) -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From grog at lemis.com Wed Jun 16 03:40:41 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Jun 16 02:40:52 2004 Subject: [HBF] frage zum thema erdfehlerschutz In-Reply-To: <1087346381.40cf96cd87b1d@secure.neap.net> References: <40C5D09F.5030505@bluewin.ch> <1086799473.40c73e7147a2e@secure.neap.net> <1086650358.40c4f7f60f6f5@secure.neap.net> <20040608051312.GB56665@wantadilla.lemis.com> <1086692267.40c59bab2bbb0@secure.neap.net> <20040612062957.GD28581@wantadilla.lemis.com> <1087346381.40cf96cd87b1d@secure.neap.net> Message-ID: <20040616014041.GG68607@wantadilla.lemis.com> On Tuesday, 15 June 2004 at 20:39:41 -0400, Alan McKay wrote: > [fehlende Attribution an Greg Lehey] > >> Da stimmt etwas nicht. In Nordamerika sind zwei Phasen ziemlich >> üblich; Dann sind sie um 180° voneinander versetzt, und die >> Phase-Phase-Spannung beträgt doppelt so viel wie die Phase-0 Spannung, >> also meist so um die 230 V. >> >> Mit drei Phasen sieht's anders aus. Dann sind die Phasen um 120° >> versetzt, und das Spannungsverhältnis verringert sich auf 3**0.5, oder >> etwa 1.732. Demzufolge gibt's in Deutschland "380V" (220V * 1.73) >> (eigentlich sind die Spannungen etwas höher, 230V bzw 400V). >> Hierzulande haben wir "240V" bzw. "415V" (auch hier sind die >> Spannungen höher, 250V bzw 435V). Bei Euch müsste es mit 3 Phasen >> 200V geben. > > Na ja, da kennst du dich viel besser aus als ich. > > Ich weiss nur, dass es in meinem Haus 2 Phasen gibt - jeweils 120V. > (selber 245V beim Kochherd mit einem Voltmeter gemessen) Dann sind sie um 180° versetzt, also 2-phasig. > Dass von den Betrieben (dass sie 3 Phasen haben) wuerde mir nur > erzaelt. Allerdings von einem elektrischen Ingineur aus unserem > Hausbrauerverein. Ich weiss auch, dass es bei uns ungefaehr 375V > geben kann, weil man Zebehoer dazu im "Bauhaus" kaufen kann. Interessant. Das sind dann aber ganz anders gelegte Netze. Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040616/29063f8d/attachment.bin From t.rohner at bluewin.ch Wed Jun 16 08:14:43 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Jun 16 07:20:38 2004 Subject: [HBF] Erdfehlerschutz Message-ID: <40CFE553.9050403@bluewin.ch> Hallo Greg und Alan das mit den 2 Phasen wusste ich nicht. Das die Industrie 3 Phasen hat ist aber nachvollziebar. Wie soll man sonst einen grossen Drehstrom-asynchronmotor betreiben? Thomas From grog at lemis.com Wed Jun 16 08:29:39 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Jun 16 07:29:46 2004 Subject: [HBF] Erdfehlerschutz In-Reply-To: <40CFE553.9050403@bluewin.ch> References: <40CFE553.9050403@bluewin.ch> Message-ID: <20040616062939.GS68607@wantadilla.lemis.com> On Wednesday, 16 June 2004 at 8:14:43 +0200, Thomas Rohner wrote: > Hallo Greg und Alan > das mit den 2 Phasen wusste ich nicht. > Das die Industrie 3 Phasen hat ist aber nachvollziebar. Häh. Andere Länder, andere Sitten und Stromnetze. In Deutschland sowie fast überall in Europa, auch in Australien sind 3 Phasen Standard. In Nordamerika ist so manches anders, so wie bekanntlicherweise Spannung und Frequenz, aber auch Phasenanzahl. > Wie soll man sonst einen grossen Drehstrom-asynchronmotor betreiben? Gute Frage. Sind das aber nicht Synchronmotoren? Greg -- Note: I discard all HTML mail unseen. Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040616/7c8f0970/attachment.bin From timo at brauwerkstatt.de Wed Jun 16 22:25:24 2004 From: timo at brauwerkstatt.de (Timo Peters) Date: Wed Jun 16 21:25:28 2004 Subject: [HBF] Edelstahlfermenter In-Reply-To: <1087346381.40cf96cd87b1d@secure.neap.net> Message-ID: Hallo Brauer! Ich bin auf der Suche nach einem 100 L ZKG. Habe schon was fast passendes in den USA (www.fermenator.com) gefunden, leider ist der nicht für Druckvergärungen geeignet. Ich würde gerne mit Druckvergärungen bei Lagerhefen (bis 1 bar) experimentieren. Auch frage ich mich, wie man so einen großen Fermenter vernünftig sauber bekommt, theoretisch habe ich da was von CIP gehört. Kennt ihr vielleicht noch brauchbare Einkaufsquellen? Gruss Timo From t.rohner at bluewin.ch Thu Jun 17 09:22:29 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Thu Jun 17 08:28:11 2004 Subject: [HBF] Edelstahlfermenter In-Reply-To: References: Message-ID: <40D146B5.4040109@bluewin.ch> Hallo Timo ich habe mich auch schon nach sowas umgeschaut. Ich hab mal was von einem Tschechen gelesen, weiss jetzt aber nicht mehr genau wo. Ich glaube man müsste mal die neuen EU-Mitgliedstaaten abklappern. Dort könnte man sowas sogar in Auftrag geben. Ich hab nur etwas Probleme mit den osteuropäischen Sprachen. Wenn es einige Interessenten dafür gäbe, könnte man sicher eine günstige Lösung finden. Gruss Thomas From timo at brauwerkstatt.de Thu Jun 17 16:51:12 2004 From: timo at brauwerkstatt.de (Timo Peters) Date: Thu Jun 17 15:51:15 2004 Subject: AW: [HBF] Edelstahlfermenter In-Reply-To: <40D146B5.4040109@bluewin.ch> Message-ID: hallo thomas! ja, ich habe da noch ein wenig zeit, so gegen winter wollte ich mal aktiv werden. in den usa ist die heimbrauszene ja weiter und die haben da auch was, aber eben sehr teuer (>600 $)und nach allem was ich gesehen habe, aber nichts druckfestes für druckvergärungen und drucklagerungen. wäre schön, wenn sich da noch andere intessieren würden. gruss timo Hallo Timo ich habe mich auch schon nach sowas umgeschaut. Ich hab mal was von einem Tschechen gelesen, weiss jetzt aber nicht mehr genau wo. Ich glaube man müsste mal die neuen EU-Mitgliedstaaten abklappern. Dort könnte man sowas sogar in Auftrag geben. Ich hab nur etwas Probleme mit den osteuropäischen Sprachen. Wenn es einige Interessenten dafür gäbe, könnte man sicher eine günstige Lösung finden. Gruss Thomas _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/timo%40brauwerkstatt.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From r.lehrl at utanet.at