From walaskjalf at gmx.de Mon Jan 5 12:03:39 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Mon Jan 5 12:04:55 2004 Subject: [HBF] Vanille-Zimt-Stout Message-ID: Hallo miteinander, Euch ersteinmal ein gesundes neues Jahr mit vielen erfolgreichen und geschmacklich eindrucksvollen Suden. Ich hatte vor einiger Zeit mal über das Brauen eines Vanille-Zimt-Stout berichtet. Einer von Euch wies mich darauf hin, daß Zimt zu einer Art seifigem Geschmack im Bier führen würde. Ich habe das Bier jetzt über Weihnachten reichlich getrunken, kann die Rezeptur aber nicht empfehlen. Der Geschmack ist wie bei einem Stout; das Zimt verleiht aber im Abgang einen zumindest mir unangenehmen Beigeschmack, der zusätzlich bitternd wirkt. Rohfrucht in Form von Weizen kann ich auch nicht empfehlen, denn das Bier hat trotz reichlicher Gabe an Karamellmalz intensiver Farbe einen sauren Abgang, der mich geschmacklich an Weizen erinnert. Das Bier hat Freunden und Bekannten gut geschmeckt mir aber nicht so recht. Mir wurde klar, das man mit Gewürzen im Bier viel mehr Erfahrung braucht und bin eigentlich geneigt in Zukunft mich eher wieder auf konventionelle Zutaten zu beschränken. Gruß Euch allen und gut Sud Tobias From vdiwo at t-online.de Tue Jan 6 11:33:39 2004 From: vdiwo at t-online.de (Anja und Volker Diwo) Date: Fri Jan 9 18:23:00 2004 Subject: [HBF] "erfahrene Brauer" Message-ID: <004e01c3d440$8d0f6e20$9ef804d9@n1o1t4> Hallo liebe Hobbybrauer, ich wünsche Euch allen Gesundheit und Erfolg (beim Brauen) für´s Jahr 2004. Da ich mit dem Ablauf meines eigenen Brauvorgangs noch nicht so richtig zufrieden bin würde ich mal gerne einem "erfahrenen Brauer" über die Schultern schauen und Erfahrungen austauschen. Wenn also jemand von Euch in der Nähe von Aschaffenburg bzw. Miltenberg braut und seine Erfahrungen gerne mit einem Anfänger teilt würde ich mich sehr über einen Kontakt freuen. Viele Grüsse Volker From e.gramer at telering.at Wed Jan 7 16:17:48 2004 From: e.gramer at telering.at (Erich Gramer) Date: Fri Jan 9 18:23:02 2004 Subject: [HBF] mikrobenmord Message-ID: <000a01c3d531$837c96c0$e8ea43d4@pentium> Hallo, ich habe heute wiedereinmal den von unserem Heimbrauguru Hanghofer empfohlenen halbjährlich durchzuführenden Mikrobenmord gemacht. ( siehe HBF vom 26.10. 2003). Das heißt ich habe zuerst mit Chlorbleichlauge und anschließend mit verdünnter Säure gereinigt. Nur: Mit Chempro SDP (Dosierung 1 gehäufter Teelöffel auf 3l heißes Wasser) sind Beläge vom Sudkessel, bzw. von Kunststoffbehältern kaum wegzukriegen. (Zumindest nicht wenn man nur mit einem Schwamm mit der Reinigungslösung immer wieder darüberwischt.) Teile die ständig in der Flüssigkeit bei 60 Grad liegen werden nach ca. einer halben Stunde sauber. Da wundert es mich, daß manche von euch von der Reinigungskraft von Chempro SDP ganz begeistert sind. Mein Schwager arbeitet in einer Molkerei. Er hat mir da die Mittel mitgenommen die man dort verwendet. Eine Lauge, die muß man 1:10 verdünnen, (löst die oben beschriebenen Beläge durch öfteres wischen nach 10 min.) Die Säure ist 1:10 zu verdünnen. Mein Würzekühler aus Kupfer glänzt jetzt wieder wie pures Gold. Was habt ihr da für Erfahrungen? Ich habe übrigens schon 70 Sude gemacht, (anfangs 30l, die letzten 25 mit 60l) und ich hatte noch nie ein Problem mit saurem Bier. Ich achte beim Brauen darauf, daß alles sofort, darunter verstehe ich nach allerspätestens einer halben Minute, mit heißem Wasser gewaschen wird. Herzliche bierige Grüße aus Österreich Erich From t.rohner at bluewin.ch Fri Jan 9 19:31:44 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Jan 9 19:40:19 2004 Subject: [HBF] Mikrobenmord Message-ID: <3FFEF38F.CBA71E5F@bluewin.ch> Hallo Erich ich hab mich auch schnell von Mittelchen wie Chempro verabschiedet. Sie sind mir zu teuer, für das was sie können. Verkauft werden sie in Apothekermengen zu Apothekerpreisen. (Zumindest hier in der Schweiz) Ich verwende flüssige Reiniger von diversey-lever. Ich nehme an, dass sie ähnlich deinen Molkereireinigern sind. Die Lauge basiert auf Natronlauge, die Säure auf Phosphorsäure. Diese Reiniger sind für die Lebensmittelindustrie gemacht und werden 2 prozentig angewendet. Dann habe ich noch eine Desinfektionslösung vom selben Hersteller. Ich bin damit sehr zufrieden und hatte in etwa 150 Suden noch keine Infektion. Gruss Thomas From b.landauer at utanet.at Sat Jan 17 16:17:57 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sat Jan 17 16:18:16 2004 Subject: [HBF] =?windows-1252?q?Gewerbliche_Erzeugung_von_Bier_in_=D6sterr?= =?windows-1252?q?eich?= Message-ID: <000d01c3dd0d$1dfab9b0$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Eine rechtliche Frage: Mich würde mal interessieren, wer prinzipiell in Österreich eine Genehmigung zur gewerblichen Erzeugung von Bier erlangen kann. Im "Handbuch Alkohol in Österreich" findet sich lediglich folgende Formulierung: "Für die gewerbliche Herstellung von Bier [...] ist prinzipiell eine Bewilligung der Abgabenbehörde (Hauptzollamt) zu erwirken. Mit der Erfüllung bzw. der Sicherstellung der Abgabenpflicht können diese Produkte in den Vertrieb oder zur Weiterverarbeitung gelangen. Wer weiß mehr darüber? mit lieben Grüßen Bernhard From amckay at neap.net Thu Jan 22 06:43:21 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Thu Jan 22 06:43:33 2004 Subject: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? Message-ID: <1074750201.400f62f9d1847@secure.neap.net> Hallo zusammen! Auf der Brauliste aus Australien wurde gerade behauptet, dass in Deutschland noch 'weit und breit' mit dekoktion gemaischt wird. Als ich im Sommer 2000 mit mehreren deutschen Braumeistern sprach, kein einziger unter ihnen machte es. Die meisten hoerten damit schon vor einem Jahrzehnt ab, und mehrere davon meinten 'das tut keiner mehr' oder sowas in die Richtung. Gibt es feste Statistiken? Was meint ihr? cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From walaskjalf at gmx.de Thu Jan 22 09:19:21 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Thu Jan 22 09:20:08 2004 Subject: AW: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? In-Reply-To: <1074750201.400f62f9d1847@secure.neap.net> Message-ID: Hallo Alan, Bei uns hier in Sachsen brauen auf alle Fälle die Freiberger Brauhaus AG und auch die Feldschlösschen AG mit Dekoktion. Das sind hier zumindest große Braureien. Freiberg war eine zeitlang die modernste Europas (weil Neubau). Ich denke auch die kleine Rechenberger Braurei und auch Specht Bräu in Ehrenfriedersdorf wenden die Dekoktion an. Das sind dann eher kleine Brauereien. Wenn Warsteiner das nicht mehr machen sollte, ist mir das eigentlich egal. Deren Plörr kann man eh nicht trinken. Was grundsätzliches zur Dekoktion: Ich habe es selbst probiert und teste es immer wieder parallel. Meine Lagerbiere werden alle mit Dekoktion gebraut, mein Kumpel Albrecht hingegen braut immer mit Infusionsverfahren. Dekoktionsbiere schmecken einfach anders. Ich finde sie kerniger und auch ausgewogener. Auch wenn es durch die hochgelösten Malze, die es heutzutage gibt, für den Extraktaufschluß nicht mehr erforderlich ist, so ist es doch für Geschmackbildung bei Lagerbieren besser als ein einfaches Infusionsverfahren. Meine Ales braue ich nie mit Dekoktion. Meiner Meinung nach sind die Alehefen estherhaltiger und produzieren auch mit nicht so intensiv gemaischten Würzen geschmacklich starke Biere. Gut Sud Tobias From phil.flannery at eds.com Thu Jan 22 09:34:18 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Thu Jan 22 09:34:52 2004 Subject: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? Message-ID: **Wenn Warsteiner das nicht mehr machen sollte, ist mir das eigentlich egal. Deren Plörr kann man eh nicht trinken.** Vorsicht! Die Nord Americaner halten Warsteiner für ein 'gutes' Duetches Bier. Warum wie auch immer;-) -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of Tobias Kandler Sent: 22 January 2004 08:19 To: Hausbrauerforum Subject: AW: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? Hallo Alan, Bei uns hier in Sachsen brauen auf alle Fälle die Freiberger Brauhaus AG und auch die Feldschlösschen AG mit Dekoktion. Das sind hier zumindest große Braureien. Freiberg war eine zeitlang die modernste Europas (weil Neubau). Ich denke auch die kleine Rechenberger Braurei und auch Specht Bräu in Ehrenfriedersdorf wenden die Dekoktion an. Das sind dann eher kleine Brauereien. Wenn Warsteiner das nicht mehr machen sollte, ist mir das eigentlich egal. Deren Plörr kann man eh nicht trinken. Was grundsätzliches zur Dekoktion: Ich habe es selbst probiert und teste es immer wieder parallel. Meine Lagerbiere werden alle mit Dekoktion gebraut, mein Kumpel Albrecht hingegen braut immer mit Infusionsverfahren. Dekoktionsbiere schmecken einfach anders. Ich finde sie kerniger und auch ausgewogener. Auch wenn es durch die hochgelösten Malze, die es heutzutage gibt, für den Extraktaufschluß nicht mehr erforderlich ist, so ist es doch für Geschmackbildung bei Lagerbieren besser als ein einfaches Infusionsverfahren. Meine Ales braue ich nie mit Dekoktion. Meiner Meinung nach sind die Alehefen estherhaltiger und produzieren auch mit nicht so intensiv gemaischten Würzen geschmacklich starke Biere. Gut Sud Tobias _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From hubert-dated-1079954165.8f6b7c at netbeer.org Thu Jan 22 12:16:03 2004 From: hubert-dated-1079954165.8f6b7c at netbeer.org (Hubert Hanghofer) Date: Thu Jan 22 12:16:12 2004 Subject: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? In-Reply-To: <1074750201.400f62f9d1847@secure.neap.net> References: <1074750201.400f62f9d1847@secure.neap.net> Message-ID: <20040122111603.GA10798@arthur> Liebe Braugemeinde, hallo Alan wenn ich mich recht erinnere, bezogen sich Deine Recherchen auf Altbier, Kölsch und den Norden Deutschlands? Meine Lektüre antiquarischer Brauerliteratur hat ergeben, dass dort immer schon mit Infusion gebraut wurde. Das Dekoktionsverfahren stammt aus dem Bayerischen Raum, von wo aus es in Österreich (incl. Böhmen) übernommen wurde. Es war also immer schon Basis für die Bayerischen Lagerbiere ("Braunbier") und etablierte sich mit dem Export der Bayerischen Braukunst durch Josef Groll und Anton Dreher als DAS Brauverfahren für die im 19.Jhdt. aufkommenden Lagerbiertypen Pilsener und Wiener. Somit fand es sicher auch Eingang in die Braupraxis Norddeutschlands und anderer Länder, hat dort aber nie eine so grosse Verbreitung bzw. Verankerung erfahren. Im Raum Bayern, Österreich und dem inzwischen nahezu "ausverkauften" Tschechien wird es in vereinfachter Form (1-2 Maischverfahren) immer noch für das Brauen traditioneller Lagerbiere angewendet - und zwar fast ausschließlich (abgesehen von vielen Gasthausbrauereien, die damit nicht umgehen können oder wollen). Anzumerken ist, dass nach internationalen Maßstäben keine der Brauereien in diesen Regionen als "Großbrauerei" zu bezeichnen wäre. ...dass Warsteiner Bier braut, wusste ich bis jetzt allerdings nicht, ich dachte immer, das sei aromatisiertes Mineralwasser in Dosen - man lernt nie aus! Allzeit gut Sud! Hubert Hanghofer www.netbeer.org On Thu, Jan 22, 2004 at 12:43:21AM -0500, Alan McKay wrote: > Hallo zusammen! > > Auf der Brauliste aus Australien wurde gerade behauptet, dass > in Deutschland noch 'weit und breit' mit dekoktion gemaischt wird. > Als ich im Sommer 2000 mit mehreren deutschen Braumeistern sprach, > kein einziger unter ihnen machte es. Die meisten hoerten damit > schon vor einem Jahrzehnt ab, und mehrere davon meinten > 'das tut keiner mehr' oder sowas in die Richtung. > > Gibt es feste Statistiken? > Was meint ihr? > > cheers, > -Alan From walaskjalf at gmx.de Thu Jan 22 12:25:59 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Thu Jan 22 12:26:45 2004 Subject: AW: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? In-Reply-To: Message-ID: Hallo Phil, Ich habe Bekannte in den USA, die sind genau dieser Ansicht, nämlich das Warsteiner ein gutes Bier ist. Ich schätze meine Amis sehr aber - auch wenn man mir jetzt Arroganz vorwerfen sollte - da haben die einfach keine Ahnung. Ich habe in den USA selbst Bier probiert und verstehe, weshalb es da so eine umfängliche Haus- und Gasthausbraubewegung gibt. Allerdings habe ich nach dem Lesen des Ultimate Guide to Brewing Classic Beer Styles den Eindruck, daß es auch in diesem Bereich Strömungen gibt, die den selben Unfug machen, der eben zu Bud-light etc. geführt hat, z.B. Weizenmalz, Mais und obergärige Hefe in Pilsener mit 20 IBU, Weizen im Bockbier dazu clearifier, foam stabilizier, antioxidants und und und. Was soll da rauskommen ? Empfehlenswert ist das Buch trotzdem, schon um den Blick mal für anderes zu öffnen. Mit dem brauen klassischer Biertypen hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Gruß Tobias From phil.flannery at eds.com Thu Jan 22 12:50:26 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Thu Jan 22 12:50:44 2004 Subject: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? Message-ID: Einer Deuche hat in den Ami newsgroups geschrieben dass Warsteiner war ein scheiß fernseher Bier. Die leute hat ausgeflippt. Was er geschrieben hat ist doch war. Wann einer dort schreibt dass bud/miller/coors piss water jeder ist, stimmt jeder zu. Sie denken dass nur weil es auss Germany kommt, und dass es teuerer ist (dort auf jeden fall) es muss gut sein. **da haben die einfach keine Ahnung.** Stimmt. Die sollen mit ihren IPA's bleiben. Ich mag die ubringens auch:-) Ober lecker! -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of Tobias Kandler Sent: 22 January 2004 11:26 To: Hausbrauerforum Subject: AW: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? Hallo Phil, Ich habe Bekannte in den USA, die sind genau dieser Ansicht, nämlich das Warsteiner ein gutes Bier ist. Ich schätze meine Amis sehr aber - auch wenn man mir jetzt Arroganz vorwerfen sollte - da haben die einfach keine Ahnung. Ich habe in den USA selbst Bier probiert und verstehe, weshalb es da so eine umfängliche Haus- und Gasthausbraubewegung gibt. Allerdings habe ich nach dem Lesen des Ultimate Guide to Brewing Classic Beer Styles den Eindruck, daß es auch in diesem Bereich Strömungen gibt, die den selben Unfug machen, der eben zu Bud-light etc. geführt hat, z.B. Weizenmalz, Mais und obergärige Hefe in Pilsener mit 20 IBU, Weizen im Bockbier dazu clearifier, foam stabilizier, antioxidants und und und. Was soll da rauskommen ? Empfehlenswert ist das Buch trotzdem, schon um den Blick mal für anderes zu öffnen. Mit dem brauen klassischer Biertypen hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Gruß Tobias _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From grog at lemis.com Fri Jan 23 04:30:20 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Jan 23 04:30:32 2004 Subject: [HBF] wie verbreitet ist noch dekoktion? In-Reply-To: References: Message-ID: <20040123033019.GP53685@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 22 January 2004 at 8:34:18 -0000, Phil Flannery wrote: > **Wenn Warsteiner das nicht mehr machen sollte, ist mir das eigentlich egal. > Deren Plörr kann man eh nicht trinken.** > > Vorsicht! Die Nord Americaner halten Warsteiner für ein 'gutes' > Duetches Bier. Warum wie auch immer;-) So wie Lowenbrau, was (Schreibweise beabsichtigt). Es gibt eben Biere, die im jeweiligen Ausland bekannter sind aus im eigenen Lande. Mir fallen außerdem Heineken, Stella Artois und Fosters ein. Möglicherweise könnte man auch Becks dazuzählen. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040123/29775748/attachment.bin From grog at lemis.com Fri Jan 23 04:39:47 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Fri Jan 23 04:39:56 2004 Subject: [HBF] Amerikanischer Geschmack (war: wie verbreitet ist noch dekoktion?) In-Reply-To: References: Message-ID: <20040123033947.GQ53685@wantadilla.lemis.com> On Thursday, 22 January 2004 at 12:25:59 +0100, Tobias Kandler wrote: > Hallo Phil, > > Ich habe Bekannte in den USA, die sind genau dieser Ansicht, nämlich > das Warsteiner ein gutes Bier ist. Ich schätze meine Amis sehr aber > - auch wenn man mir jetzt Arroganz vorwerfen sollte - da haben die > einfach keine Ahnung. ... von deutschen Bieren. > Ich habe in den USA selbst Bier probiert und verstehe, weshalb es da > so eine umfängliche Haus- und Gasthausbraubewegung gibt. Allerdings > habe ich nach dem Lesen des Ultimate Guide to Brewing Classic Beer > Styles den Eindruck, daß es auch in diesem Bereich Strömungen gibt, > die den selben Unfug machen, der eben zu Bud-light etc. geführt hat, > z.B. Weizenmalz, Mais und obergärige Hefe in Pilsener mit 20 IBU, > Weizen im Bockbier dazu clearifier, foam stabilizier, antioxidants > und und und. Was soll da rauskommen ? Eben ein anderes Bier, als im deutschen Raum gebraut wird. Ich mag es auch nicht, allerdings wär's Schade, wenn es nur eine Brauweise gäbe. Ein Pilsener mit obergärige Hefe und 20 IBU gibt's natürlich nicht; da hat man sich im Namen vertan. Dafür könnte das Bier aber durchaus gut schmecken, wenn man auf einen solchen Geschmack steht. Ich habe viele Bücher gelesen, nicht nur im englischsprachigem Raum, die recht abenteuerliche Rezepte beinhalten. Mir kommt's so vor, als würden die Brauer ihre neuentdeckte Freiheit ausnützen, ohne dabei auf den Geschmack zu achten. Richtig typische Basisrezepte sind dagegen oft schwer zu finden. Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040123/14d750e7/attachment.bin From t.rohner at bluewin.ch Fri Jan 23 10:27:35 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Jan 23 10:28:24 2004 Subject: [HBF] Amerikanischer Geschmack Message-ID: <4010E907.812A9B12@bluewin.ch> Hallo Leutle ich habe die Beiträge zum Thema mit einem Schmunzeln gelesen. Man kann den Amis Vieles nachsagen ( ich behalte meine Meinung zur jetzigen "Präsidentschaft" für mich), aber Biervielfalt haben sie. Ich meine, jeder der Bud-Miller-Coors kauft ist selber schuld. Schauen wir es doch mal objektiv an. Wenn ich in den Supermarkt gehe, lachen mich doch auch Warsteiners, Becks und Löwenbräus an. Und das zu Preisen, die jeder kleineren Brauerei die Luft nehmen. Wenn es mir ums Geld ginge, hätte ich nie mit Bierbrauen beginnen dürfen. Ich habe den Homebrew-Virus aber genau in Amiland eingefangen. In Europa war in Sachen Hobbybrauen damals eher Ödland.(die Briten mögen mir verzeihen) In Amiland wird vieles versucht, was jenseits vom "Reinheitsgebot" ist. Nicht Alles davon schmeckt mir, aber wer's nicht versucht, kann es nicht wissen.(Siehe Belgien) Wenn man "kreativ" braut, heisst das ja nicht, dass man das "Reinheitsgebot" dem Sinn nach verletzt. Unsere Profibrauer behandeln ja meistens auch das Wasser, und verwenden Polyclar zum Klären (Polyvinylpolypyrrolidon). Beim Reinheitsgebot ging es darum, der Panscherei einen Riegel zu schieben. Gepanscht wurde dabei eigentlich immer aus Geldgier. Wenn ich also teure Himbeeren in einem Weizen verwende, entspricht das nicht dem Reinheitsgebot(Weizen ist sowieso Tabu, oder nicht?). Aber es schmeckt wunderbar und darum mache ich es weiterhin. Diese Freiheit nehmen sich auch viele kleinere Amibrauereien, und haben damit Erfolg. Jeder, der im harten Markt bestehen kann, hat seine Berechtigung. Also pinkelt mir nicht in die Maische, um sie zu säuern, egal ob es ober oder untergärig vergoren wird ;-) Thomas From sasharina at hotmail.com Fri Jan 23 10:42:59 2004 From: sasharina at hotmail.com (Sasha von_Rottweil) Date: Fri Jan 23 10:43:11 2004 Subject: [HBF] Amerikanischer Geschmack (war: wie verbreitet ist nochdekoktion?) Message-ID: >Richtig typische Basisrezepte sind dagegen >oft schwer zu finden. Servus, Bin selber Ami und muss da leider zustimmen, ABER... wenn ich ein Buch vorschlagen duerfte: "DESIGNING GREAT BEERS" von Ray Daniels, ISBN 0-937381-50-0 Zwar sind da keine "Rezepte" angeben, aber es ist eine zusammenfassungen von meiste Beer-Styles (Pils, Bock, Vienna/Maerzen/Oktoberfest, Weizenbiere, Stouts, Porters, Bitters and Pale Ales, etc.) und eine sehr gruendliche Erklaerung welche Faktore in diese Styles wichtig sind. Da kann mann dann selber ein Basisrezept entwickeln. Jede style wird zuerst historisch erklaert, und dann wird Malz, Hopfen, Hefe, Gaerung, und Wasser ausfuerhlich beschrieben. Dieses Buch ist eins von meine wichtigsten Nachshlagewerke und ich kann es nur empfehlen! Wenn es so was aehnliches auf Deutsch geben wuerde wuerde ich dass gernen wissen. Marty _________________________________________________________________ Add photos to your e-mail with MSN 8. 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Da hat man Lagerhefe genutzt und bei hohen Temperaturen vergoren und aufgekräustes Bier ganz jung in den Handel gebracht. Das Buch ist zweifelsohne lesenswert und hinsichtlich der Historie gut recherchiert. Ich hatte beim lesen aber den Eindruck, daß für´s nachbrauen so etwas wie ein geschmackliches Zielprofil aufgestellt wird, der Weg dorthin - die Rezeptur also - nicht auf die Historie bezugnimmt (nur bei der Vorstellung des Biertyps), somit mit allen Mitteln versucht wird ein solches Bier zu schaffen. Dies führt dann beispielsweise zu Pils mit Weizenmalz und obergärigen Hefen, weil im NHC Leute solche "Pilsner" gebraut haben und damit, wie auch immer, ein solches geschmackliches Ziel erreichten. Greg und Thomas, na klar ist es gut, daß es Vielfalt gibt und jeder soll so brauen, wie er das für richtig hält. Lediglich meiner Meinung nach sollte man sich bei klassischen Biertypen wirklich an den geschichtlichen Wurzeln orientieren und hat dann, denke ich, immer noch genug Spielraum eigene Rezepte zu entwickeln. Ich braue auch Experimentierbiere, wie Himbeerweizen und so weiter. Solche X-over-Biere machen Spaß und sind geschmacklich interessant. Ich mache die aber nicht zu klassischen Bieren. Ums Reinheitsgebot geht es mir dabei nicht. Es ist, wie du sagst, gegen die Panscherei. Jedes Land sollte so etwas haben und das deutsche Modell ist nur eine Variante, wie man es machen kann. Sasha, wenn Du mal ein vergleichbares Buch lesen willst, daß Dir europäische Biertypen nahe bringt, dann lies Huberts Buch. Der Rezeptteil ist viel knapper als bei Ray Daniels, allerdings enthält er dafür das wirklich wesentliche. Gut Sud Tobias From t.rohner at bluewin.ch Fri Jan 23 16:58:06 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Jan 23 16:59:02 2004 Subject: [HBF] Deutsche Brauliteratur Message-ID: <4011448E.56EB8B9E@bluewin.ch> Hallo Marty ich habe das Buch von Daniels auch. "New Brewing Lager" von Noonan finde ich auch ein gutes Buch. Nicht nur für Lager-Brauer. Deutschsprachige Bücher gibt es nicht so viele, die ich empfehlen kann. Das Beste, was mir bis jetzt in die Finger kam ist: "Bier brauen nach eigenem Geschmack." von Hubert Hanghofer auch gut finde ich Bier brauen - Handbuch für den Heimbrauer von Richard Lehrl Die anderen deutschen Hobby-Brau-Bücher, die ich gelesen(gekauft) habe, finde ich nicht empfehlenswert. Es gibt aber seit meiner letzten Bücher-Shoppingtour einige Neuerscheinungen. Aus dem Profibereich find ich Technologie Brauer und Mälzer von Wolfgang Kunze das beste Buch. Thomas From email at andrewas.de Sat Jan 24 16:35:39 2004 From: email at andrewas.de (Andreas Weise) Date: Sat Jan 24 16:35:42 2004 Subject: [HBF] Bier-Viren-Email Message-ID: <1253138151.20040124163539@andrewas.de> Hallo ! Ich habe gerade im Bierbrauer-Forum eine Email mit meinem Namen gefunden, die einen Virus enthaelt. Dies kann ich mir nicht erklaeren. Ich weiss nicht, woher die Mail kommt. :( ------- Snip Anfang Return-path: Envelope-to: email@andrewas.de Delivery-date: Tue, 20 Jan 2004 09:59:42 +0100 Received: from [213.153.32.159] (helo=smtp.salzburg-online.at) by mxng09.kundenserver.de with esmtp (Exim 3.35 #1) id 1Airj5-0006PX-00; Tue, 20 Jan 2004 09:59:11 +0100 Received: from [213.153.50.182] (helo=v4h6e9) by smtp.salzburg-online.at with smtp (Exim 4.24) id 1Airih-0000yZ-HH; Tue, 20 Jan 2004 09:58:47 +0100 From: Andreas Weise Subject: Re: [HBF] Malzpreise ?? MIME-Version: 1.0 Content-Type: multipart/mixed; boundary="----------83ZWP8VT82XQI8" Message-Id: Bcc: Date: Tue, 20 Jan 2004 09:58:47 +0100 Guten Tag Thomas Rohner, Am Dienstag, 7. Januar 2003 um 09:08 schrieben Sie: TR> Andere Frage, kriegt Ihr auch HBF Mails mit Virenwarnungen??? ------ Snip Ende Email@andrewas.de ist meine Email, unter der ich beim Brauforum eingeschrieben bin. Der Rest scheint erfunden und erlogen zu sein. Ich schaetze, dass es ein Mitglied des Brauforums ist, welches in Oesterreich zu Hause ist, bzw. dort seine Mail verschickt. Der Kopf laesst drauf schliessen. Zu dem Zeitpunkt war mein PC nicht einsatzfaehig, ich habe Linux installiert. Deshalb schaetze ich, hat sich Bugbear die Emails zusammengebastelt. Also, bitte untersucht Eure Computer auf Viren ! Kostenlosen Virenscanner gibts unter : www.antivir.de Die obige Email stammt nicht von mir. Die Unannehmlichkeiten bitte ich zu entschuldigen. -- Mit freundlichen Grüssen Andreas Weise mailto:email@andrewas.de From m.dornacher at eudoramail.com Tue Jan 27 09:27:09 2004 From: m.dornacher at eudoramail.com (Dornacher Miklos) Date: Tue Jan 27 09:27:34 2004 Subject: [HBF] Amerikanischer Geschmack Message-ID: Hallo Thomas Mit dein Schreiben bin ich (fast) völlig einverstanden. Nur eine kleine Bemerkung zum letzten Satz: >Also pinkelt mir nicht in die Maische, um sie zu säuern, egal ob >es ober oder untergärig vergoren wird ;-) Urin hat ein Ph wert zwischen 5-8... Um deine Maische damit auf den enzmatisch optimalen Ph zu bringen kannst du dir also das Wasser sparen... ;-D Also schon fleissig trinken ! ...und zum knabbern gibt's heute saure Gurken ! Nicolas Need a new email address that people can remember Check out the new EudoraMail at http://www.eudoramail.com From b.landauer at utanet.at Sat Jan 31 16:10:59 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sat Jan 31 16:11:07 2004 Subject: [HBF] Handbuch der Brauereipraxis Message-ID: <001001c3e80c$74a57d40$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Wer von euch kennt das "Handbuch der Brauereipraxis" von Karl-Ullrich Heyse? Wie ist das im Vergleich zu Narziß oder Kunze? Gruß Bernhard From b.landauer at utanet.at Sat Jan 31 17:43:38 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Sat Jan 31 17:43:47 2004 Subject: [HBF] Hefedosierung Message-ID: <000601c3e819$6bb18b90$fe78a8c0@nameg792ov3myd> Eine Frage zur Dosierung von frischer Anstellhefe aus der Brauerei: Ist jemandem etwas über Probleme mit überdosierter Hefe bekannt? Ich habe gestern in einen 24 Liter-Sud - nach dem Motto "Sicher-ist-sicher" - 1/2 Liter untergärige Hefe gekippt (obwohl normalerweise ca. 200 ml reichen sollten) in der Meinung, dass sich evtl. überschüssige "arbeitslose" Hefezellen einfach ablagern werden. Die Gärung ist (erwartungsgemäß) auch sofort angekommen. Ich mache mir jetzt nur ein wenig Sorgen, da ich die nächste Zeit unterwegs bin und erst nach insgesamt 14 Tagen Hauptgärung schlauchen kann. Normalerweise ist das ja kein Problem - dann ist das Bier eben ausgegoren und ich karbonisiere mit Traubenzucker. Aber könnte die lange Hauptgärungszeit bei der größeren Hefemenge evtl. Probleme mit einer Hefe-Autolyse oder einen hefigen Geschmack verursachen? Gut Sud Bernhard From m.rhein at lubitel.de Sun Feb 1 13:19:10 2004 From: m.rhein at lubitel.de (Markus Rhein) Date: Sun Feb 1 13:18:59 2004 Subject: [HBF] Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bierbrauen? Message-ID: <15411353325.20040201131910@lubitel.de> Hallo Braufreunde, ich moechte gerne in das Bierbrauen per Waschmaschiene einsteigen. Leider eignet sich die Waschmschine welche ich besitze nicht, weil sich die Trommel nicht entfernen laesst. Wer kann mir ein bestimmtes Modell empfehlen, oder hat schon Erfahrungen mit dem Brauen per Waschmaschine und kann mir beim Einstieg helfen? -- Mit freundlichen Grüssen aus dem Tal der Wupper Markus Rhein From b.landauer at utanet.at Mon Feb 2 00:22:05 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Feb 2 00:27:07 2004 Subject: [HBF] Re: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bierbrauen? Message-ID: <6TzQcvYV6Zv3.vxhtHxXL@smtp.a1.net> > ich moechte gerne in das Bierbrauen per Waschmaschiene > einsteigen. Leider eignet sich die Waschmschine welche ich > besitze nicht, weil sich die Trommel nicht entfernen laesst. Es gibt ja auch sehr praktische Methoden OHNE Waschmaschinen, aber wenns unbedingt in der 60°-Wäsche sein soll, findest du mehr unter www.wambier.de Der brauende Pfarrer gibt erfahrungsgemäß auch gerne Tips per Mail... Irgendwo hab ich neulich im Net auch noch eine recht ausführliche Anleitung für die nötigen Umbauten gesehen, weiß aber leider nicht mehr wo... eine Netzsuche sollte dir jedenfalls auch weiterhelfen. Also dann viel Glück beim Hopfenschleudern (vielleicht besser im Schongang?) Bernhard From t.rohner at bluewin.ch Mon Feb 2 12:00:17 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Mon Feb 2 12:02:04 2004 Subject: [HBF] Hefedosierung Message-ID: <401E2DC1.BB9E17F@bluewin.ch> Hallo Bernhard ich würde mir da keine grossen Sorgen machen. Wenn Du die Gärtemperatur im untergärigen Bereich hast, wirst Du nichts Negatives erleben. Gruss Thomas From b.landauer at utanet.at Mon Feb 2 17:32:22 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Mon Feb 2 17:40:17 2004 Subject: Betr.: AW: [HBF] Re: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bier brauen? Message-ID: Hallo Thorsten! > ich finde es gar nicht so interessant, mit einer > Waschmaschine Bier zu brauen, Ich ja auch nicht (meine Mail war ja auch nur ein Tipp für Markus...) > ... weil das Fassungsvermögen 20 Liter beträgt. Es wäre mir > zu mühsam eine so geringe Menge Bier zu brauen. Ich > würde mir eine 100 Liter Edelstahlpfanne mit Rührwerk > ausstatten und ansonsten weitgehendst die auf > www.wambier.de in maschine.zip beschriebenen > Temperaturregelung über den PC verwenden. So reizt eben offenbar jeden Hobbybrauer was anderes! Für mich ist der 30 Liter-Ausstoß meines Glühweinkochtopfs plus Kühlbox genau richtig. Da find ichs persönlich interessanter 2-3 möglichst verschiedene Sude gleichzeitig "im Angebot" zu haben. Was die PC-Steuerung betrifft ist mir eben auch das Gefühl des "handgestrickten" sympathischer > Zum Läutern würde ich ein 200 Liter Regenfaß vorschlagen. > Mein 120 Liter Maischefaß ist zu klein. Ich versteh übrigens nicht ganz wie bei einer 100 L-Würzepfanne der Läuterbottich mit 120 L zu klein sein kann...! Wie würde übrigens dein Läuterboden aussehen? Glaubst du nicht, dass die Form einer Regentonne (große Höhe bei rel. kleinem Durchmesser) problematisch sein könnte? mit lieben Grüßen Bernhard From t.rohner at bluewin.ch Tue Feb 3 10:44:59 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Tue Feb 3 10:45:00 2004 Subject: [HBF] Bier aus der Waschmaschine Message-ID: <2D50C765.4E80D474@bluewin.ch> Hallo Markus ich habe mir die wambier Webseite mal angeschaut. Meiner Meinung nach ist das nicht der Königsweg. Ich hätte da auch meine Bedenken wegen der Lebensmitteltauglichkeit der Bauteile.(Die Trommel mag ja aus Nirosta bestehen, aber auch da gibt es Unterschiede. Für Lebens- mittel ist es 18/12 wenn ich mich nicht irre.) Kumpels von mir brauen in einem Holzbefeuerten Waschtrog aus Kupfer. Das funktioniert sehr gut, und gibt dem Ganzen einen urigen Touch. Natürlich braucht man dann einen Kamin, und die Temperaturregelung mit Holzscheiten ist auch nicht ganz einfach. Ich habe mir 50l Bierkegs aufgeflext und beheize sie mit 10kw Propanbrennern. Das Ganze ist auf ein Gestell montiert und kommt ohne Pumpe aus. So sind auch Mehrfachsude mit ca. 2 Stunden Versatz möglich. Bei den verschiedenen Läutersystemen habe ich auch eine Weile überlegt, dann habe ich mir das Easy-Masher System als Übergangslösung eingebaut. Es hat sich so gut bewährt, dass ich mir die Schlitz/Lochplatte sparen kann. Das Windelsystem habe ich nie in Betracht gezogen, das geschlitzte Rohrsystem in der Kühlbox schon. Von der Kühl- box bin ich aber abgekommen, da ich die Maische beheizbar wollte. Man muss sich natürlich zuerst überlegen welche Menge man brauen will. Da meine ersten Sude aus Extrakt waren, konnte ich mir diese Frage reiflich überlegen, ohne grosse Investitionen in Braugeräte machen zu müssen. Ich habe mich dann für 50l entschieden, das ist noch eine "tragbare" Menge die man zu zweit herumhieven kann. Bei einem kompletten Umbau der Anlage würde ich aber auf 100l gehen. Wobei ich mir die Möglichkeit für kleinere Testsude offen halten würde. Gruss Thomas From strongg42 at hotmail.com Fri Jan 30 18:32:35 2004 From: strongg42 at hotmail.com (Gordon Strong) Date: Tue Feb 3 13:15:59 2004 Subject: [HBF] Bock questions Message-ID: Hallo, I was referred to your list by my friend Alan McKay. I hope you won't mind a question in English. I represent the Beer Judge Certification Program (BJCP) in the US, and we are currently revising the beer style guidelines we use in our homebrew competitions. I have a few questions about how to properly refer to Bockbier in our guidelines. I want to make sure our usage is correct in the German language. I have limited understanding of German, so please accept my apologies if I say anything foolish. 1. Is Maibock only available in the Springtime, or can you find it during other times of the year? 2. Do you refer to Maibock by other names? Our current guidelines call it "helles Bock", but I am concerned about gender agreement. When you say "Bock" and mean "Bockbier", is "Bock" then masculine (like Bock) or neutral (like Bier)? Do you call it "heller Bock", "helles Bock", "helles Bockbier" or some other name? Or do you even use these names at all? If we call it (in English) "Pale Bock", we can avoid the confusion. Certainly, many of these beers are labelled as "Maibock" in the US, so I'd want to use this name as well. 3. When you use the term "Bock" does it imply the family of beer (bock, maibock, doppelbock, eisbock), or the specific starkbier of 16-18 Plato that is dark? We call this beer "Traditional Bock" but I think I've seen it labelled as simply "Bock" or "Bockbier". Do you ever call this "dunkel Bock" or another variation that uses correct gender agreement? Please include me on any replies, as I do not subscribe to this list. Danke, Gordon Strong strongg42@hotmail.com _________________________________________________________________ Learn how to choose, serve, and enjoy wine at Wine @ MSN. http://wine.msn.com/ From phil.flannery at eds.com Tue Feb 3 13:49:48 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Tue Feb 3 13:50:03 2004 Subject: [HBF] Bock questions Message-ID: **1. Is Maibock only available in the Springtime, or can you find it during other times of the year?** It's available from March through April and maybe the first part of May. You know, like the Oktoberfest, it's in September:-) Very logical eh? Another thing to consider is that it's not widely available all over Germany. I was a soldier stationed in the North, (Bremen) and that's where you find this beer in spades. The Dutch also have this beer all over Holland. I'm now in the Frankfurt area, and you can't find this beer:-( **2. Do you refer to Maibock by other names? Our current guidelines call it "helles Bock", but I am concerned about gender agreement. When you say "Bock" and mean "Bockbier", is "Bock" then masculine (like Bock) or neutral (like Bier)? Do you call it "heller Bock", "helles Bock", "helles Bockbier" or some other name? Or do you even use these names at all? If we call it (in English) "Pale Bock", we can avoid the confusion. Certainly, many of these beers are labelled as "Maibock" in the US, so I'd want to use this name as well.** Everyone that I know says, 'Maibock'. I've never heard anyone say helles bock. Well maybe Bavarians, but they are not really German;-) **3. When you use the term "Bock" does it imply the family of beer (bock, maibock, doppelbock, eisbock), or the specific starkbier of 16-18 Plato that is dark? We call this beer "Traditional Bock" but I think I've seen it labelled as simply "Bock" or "Bockbier". Do you ever call this "dunkel Bock" or another variation that uses correct gender agreement?** Normally folks here consider 'bock' beer to be something that is 16-18 Plato and dark. But don't tell that to the Northern fishheads! Like I said, we expect a bock beer to be dark, so dunkel bock is kinda redundant. -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of Gordon Strong Sent: 30 January 2004 17:33 To: hbf@lists.netbeer.org Subject: [HBF] Bock questions Hallo, I was referred to your list by my friend Alan McKay. I hope you won't mind a question in English. I represent the Beer Judge Certification Program (BJCP) in the US, and we are currently revising the beer style guidelines we use in our homebrew competitions. I have a few questions about how to properly refer to Bockbier in our guidelines. I want to make sure our usage is correct in the German language. I have limited understanding of German, so please accept my apologies if I say anything foolish. 1. Is Maibock only available in the Springtime, or can you find it during other times of the year? 2. Do you refer to Maibock by other names? Our current guidelines call it "helles Bock", but I am concerned about gender agreement. When you say "Bock" and mean "Bockbier", is "Bock" then masculine (like Bock) or neutral (like Bier)? Do you call it "heller Bock", "helles Bock", "helles Bockbier" or some other name? Or do you even use these names at all? If we call it (in English) "Pale Bock", we can avoid the confusion. Certainly, many of these beers are labelled as "Maibock" in the US, so I'd want to use this name as well. 3. When you use the term "Bock" does it imply the family of beer (bock, maibock, doppelbock, eisbock), or the specific starkbier of 16-18 Plato that is dark? We call this beer "Traditional Bock" but I think I've seen it labelled as simply "Bock" or "Bockbier". Do you ever call this "dunkel Bock" or another variation that uses correct gender agreement? Please include me on any replies, as I do not subscribe to this list. Danke, Gordon Strong strongg42@hotmail.com _________________________________________________________________ Learn how to choose, serve, and enjoy wine at Wine @ MSN. http://wine.msn.com/ From glenn.wright at baerhaus.org Tue Feb 3 14:04:50 2004 From: glenn.wright at baerhaus.org (Glenn) Date: Tue Feb 3 14:04:59 2004 Subject: [HBF] Bock questions In-Reply-To: References: Message-ID: <200402030604.50847.glenn.wright@baerhaus.org> On Tuesday 03 February 2004 05:49, Flannery, Phil wrote: > > Everyone that I know says, 'Maibock'. I've never heard anyone say helles > bock. Well maybe Bavarians, but they are not really German;-) Hey, I beg to differ (or at least half of me does). Bavarians are the only _real_ Germans, untainted by that Prussian and Pommeranian influence . -- 06:02:42 up 1 day, 20:03, running Mandrake Linux 9.2, kernel 2.4.22-26mdk on an Intel P4 1.8 Registered Linux user #324360 With Congress, every time they make a joke it's a law; and every time they make a law it's a joke. -- Will Rogers From phil.flannery at eds.com Tue Feb 3 14:23:51 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Tue Feb 3 14:23:58 2004 Subject: [HBF] Bock questions Message-ID: **Hey, I beg to differ (or at least half of me does). Bavarians are the only _real_ Germans, untainted by that Prussian and Pommeranian influence .** Well at least I managed to insult Northern fishheads AND the Southern Bavarians. See how even handed I am;-) -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of Glenn Sent: 03 February 2004 13:05 To: Hausbrauerforum Subject: Re: [HBF] Bock questions On Tuesday 03 February 2004 05:49, Flannery, Phil wrote: > > Everyone that I know says, 'Maibock'. I've never heard anyone say helles > bock. Well maybe Bavarians, but they are not really German;-) Hey, I beg to differ (or at least half of me does). Bavarians are the only _real_ Germans, untainted by that Prussian and Pommeranian influence . -- 06:02:42 up 1 day, 20:03, running Mandrake Linux 9.2, kernel 2.4.22-26mdk on an Intel P4 1.8 Registered Linux user #324360 With Congress, every time they make a joke it's a law; and every time they make a law it's a joke. -- Will Rogers _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From b.landauer at utanet.at Tue Feb 3 18:34:09 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Tue Feb 3 18:50:53 2004 Subject: [HBF] Easy masher (war: Bier aus der Waschmaschine) Message-ID: Hallo Thomas! > ...dann habe ich mir das Easy-Masher System als > Übergangslösung eingebaut. Hast du dir den aus den USA schicken lassen oder ist dir ein Nachbau gelungen? Wenn ja, kannst du mir verraten, wie man an solche Drahtgeflechte kommt (bzw. was deren ursprünglicher Verwendungszweck ist)? Wie hast du das Problem der Durchführung durch die Keg-Wand gelöst? > Von der Kühlbox bin ich aber abgekommen, da ich die > Maische beheizbar wollte. Der Vorteil ist natürlich, dass ein Umlagern in den Läuterbottich entfällt, aber andererseits benötigt man ZWEI beheizbare Gefäße... > So sind auch Mehrfachsude mit ca. 2 Stunden Versatz > möglich. Klingt raffiniert! Die Logistik ist allerdings was für Fortgeschrittenere... Gruß von Bernhard From m.rhein at lubitel.de Tue Feb 3 20:33:25 2004 From: m.rhein at lubitel.de (Markus Rhein) Date: Tue Feb 3 20:38:30 2004 Subject: [HBF] Re: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bierbrauen? In-Reply-To: <6TzQcvYV6Zv3.vxhtHxXL@smtp.a1.net> References: <6TzQcvYV6Zv3.vxhtHxXL@smtp.a1.net> Message-ID: <851053334.20040203203325@lubitel.de> Hallo Bernhard! Mir kam die Idee mit der Waschmaschine garnicht so schlecht vor, da ich denke das ich mit einer geschlossenen Maschine die Geruchsbelästigung meiner Nachbarn etwas mindern kann, und das Problem mit der Dampfentwicklung währe dann vieleicht auch nicht so groß. Das ne Waschmaschine mit einem ordentlichem Brauquipment nicht mithalten kann ist mir auch klar. Außerdem hätte ich Geld sparen können, da ich zufälligerweise noch ne alte Toploadermaschine im Keller stehen hab. Naja, ich muß mir das nochmal gut überlegen. Für weitere Tips und Anregungen bin ich immer sehr dankbar -- Allzeit gut Sud! Markus Rhein mailto:m.rhein@lubitel.de Look @ http://www.lubitel.de + http://www.scape-design.com From b.landauer at utanet.at Tue Feb 3 22:21:25 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Tue Feb 3 22:57:19 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: > Like I said, we expect a bock beer to be dark, so dunkel > bock is kinda redundant. ...and btw gramatically incorrect, too. It should be either "dunkles Bock" or "dunkler Bock". That's a bit difficult to say but I'd say it is more common to use the gender of beer not the animal... Cheers from Austria! Bernhard From b.landauer at utanet.at Tue Feb 3 23:55:45 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Wed Feb 4 00:12:45 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: Phil wrote: > It's available from March through April and maybe the first > part of May. As far as I know the historic backround of the "Bock" is that these strong beers where especially brewed for the fast-time before Easter (which is not on the same date every year of course...). You must know that in many areas - especially in Bavaria - the Catholic Monasteries where the most important brewers... The idea behind that: Drinking does not break the fast... This may be a reason for the regional differences in the tradition (and availability) of "Bock" between the Protestant North and the Catholic parts of Germany and Austria. Nowadays you can find "Bock"-beers also around christmas - a Christian holiday-season again! If you are looking for different names here is one more: "Festbock" which indicates the connection between this special beer-type and (Christian) holidays again. greetings from Bernhard From phil.flannery at eds.com Wed Feb 4 09:04:07 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Wed Feb 4 09:04:17 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: **the Catholic Monasteries where the most important brewers...** You know BTW that this is grammatically incorrect. It's 'were' the most important brewers.....;-) Very interesting Bernhard. Thanks for the info. I do find it pretty strange that the North and Holland have more of a tradition for brewing (or lets just say 'labelling') their beers Maibock than does Bavaria seeing as how you already pointed out they are traditionally Protestant. -----Original Message----- From: Bernhard Landauer [mailto:b.landauer@utanet.at] Sent: 03 February 2004 22:56 To: Flannery, Phil; 'Hausbrauerforum' Cc: 'strongg42@hotmail.com' Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Phil wrote: > It's available from March through April and maybe the first > part of May. As far as I know the historic backround of the "Bock" is that these strong beers where especially brewed for the fast-time before Easter (which is not on the same date every year of course...). You must know that in many areas - especially in Bavaria - the Catholic Monasteries where the most important brewers... The idea behind that: Drinking does not break the fast... This may be a reason for the regional differences in the tradition (and availability) of "Bock" between the Protestant North and the Catholic parts of Germany and Austria. Nowadays you can find "Bock"-beers also around christmas - a Christian holiday-season again! If you are looking for different names here is one more: "Festbock" which indicates the connection between this special beer-type and (Christian) holidays again. greetings from Bernhard From t.rohner at bluewin.ch Wed Feb 4 10:12:15 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Feb 4 10:12:18 2004 Subject: [HBF] Easymasher usw. Message-ID: <4020B76F.D7709E97@bluewin.ch> Hallo Benhard Ich habe mir das Teil aus Amiland bestellt. Ich hatte da einen Händler getroffen, der mir gepasst hat. Der hat mir Sachen besorgt und gesandt. Das Ganze zu einem guten Preis. Die Durchführung durch die Keg-Wand ist kein Problem, es ist alles im Kit enthalten. "Mein" Händler hat dann das Geschäft einem Anderen übergeben, seither bestelle ich bei moorebeer.com. Hat bis jetzt immer gut geklappt. (Seit ich Brouwland kenne, musste ich selten was aus Amiland bestellen.) Ja man benötigt zwei beheizbare Gefässe, ich habe drei davon. Brauwasser, Maisch/Läuter und Sudkessel. Zum Thema Logistik ;-) als ich diese Anlage in Betrieb nahm, hab ich grad einen Doppelsud gebraut. Nach ca. 12 Stunden war das erledigt, das Problem war nur, ich hab erst um 15 Uhr begonnen :-)) Gruss Thomas From t.rohner at bluewin.ch Wed Feb 4 10:18:30 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Wed Feb 4 10:18:36 2004 Subject: [HBF] Waschmaschine Message-ID: <4020B8E6.A566B5D2@bluewin.ch> Hallo Markus wie nah sind deine Nachbarn? Normalerweise mögen die Leute den Geruch von kochender Würze. (Ich nehme an, kochen würdest Du nicht in der Waschmaschine.) Bei mir stehen sie jeweils wie Leimschnüffler am Sudkessel und schwärmen von diesem Geruch;-) Thomas From sasharina at hotmail.com Wed Feb 4 10:46:43 2004 From: sasharina at hotmail.com (Sasha von_Rottweil) Date: Wed Feb 4 10:46:53 2004 Subject: [HBF] Easymasher usw. Message-ID: Servus Bernhard, Die Frage: >Hast du dir den aus den USA schicken lassen oder ist dir ein Nachbau >gelungen? >Wenn ja, kannst du mir verraten, wie man an solche Drahtgeflechte kommt >(bzw. >was deren ursprünglicher Verwendungszweck ist)? Ein "Easy Masher" ist nichts anderes als das Edelstahl Gewebe von ein Panzerschlauch. Das wuerde schon ausfuehrlich im Hobbybrauer Forum (www.brauherr.de) besprochen. Suche nach "Panzerschlauch". Hier in DE habe ich solche Panzerschlauche in fast jeden Baumarkt Laden gesehen, meistens um ein Boiler anzuschliesen. Viele haben auch ein farbigen Kunststoff streifen im Gewebe das man einfach entfernt. Mann knipst die Ventile ab mit eine Zange, oder schneidet es ab mit eine Metal Sage (wichtig ist das es nicht zu arg verfranzt), und dann zieht mann den Vinylschaluch aus der Mitte raus. Das Gewebe stulpt mann dann ueber das Ausgusrohr im Lauterbottich, ich habe es auch in meiner Sudpfanne um Hopfen zu filtrieren. Ich kann es nur empfelhen, habe mit Eimer-im-Eimer angefangen, umd habe auch geschlitzte Kupferroehrchen, und ein Filterboden mit Loecher im Lauterbottich beutzt und finde das der Panzerschlauch "Easy Masher" viel besser beim Ablautern ist. Cheers, Marty _________________________________________________________________ Add photos to your e-mail with MSN 8. 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Unsere Narren müssen also wissen wann die Fasnacht beginnt und endet. Das wiederum hängt vom Osterdatum ab. Die Fastenzeit sind nach der Bibel die 40 Tage vor Ostern bzw Gründonnerstag. Diese Zeit kann unmöglich im Mai sein, denn Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, also am 21.3. spätestens 28 Tage später plus die Woche bis Sonntag ist.(irgendwo um den 24. April) Falls das/der Maibock im Mai getrunken wurde und untergärig ist/war, wurde es/er etwa 3-4 Monate früher gebraut. Es konnte also dank vorhandenem Eis optimal gelagert werden. Wahrscheinlich hatte man zum Brauzeitpunkt auch noch genügend Malz, um so "verschwenderisch viel" zu verwenden. Now to you, Phil you are moving on thin ice here. Now that you insulted the Bavarians and the Fishheads, all you need to do is to insult the rest of the german speaking brewers ;-)) (don't forget the Austrians and the Swiss) don't take my remark too serious Gruss Thomas From anoterm at tin.it Tue Feb 3 18:48:53 2004 From: anoterm at tin.it (Ton Notermans) Date: Wed Feb 4 12:03:42 2004 Subject: [HBF] Bock questions References: Message-ID: <000101c3eb0e$afd139e0$7081abd4@iue.private> I agree with Phil, just one addition: --- cut -- > **2. Do you refer to Maibock by other names? Our current guidelines call it > "helles Bock", but I am concerned about gender agreement. When you say > "Bock" and mean "Bockbier", is "Bock" then masculine (like Bock) or neutral > (like Bier)? Do you call it "heller Bock", "helles Bock", "helles Bockbier" > or some other name? Or do you even use these names at all? If we call it > (in English) "Pale Bock", we can avoid the confusion. Certainly, many of > these beers are labelled as "Maibock" in the US, so I'd want to use this > name as well.** > > Everyone that I know says, 'Maibock'. I've never heard anyone say helles bock. Well maybe Bavarians, but they are not really German;-) The Forst Brewing Company of Meran/ Suedtirol - which is the German speaking part of Italy - brews a pale Bock, available all year round- which it calls Heller Bock. So, the name is used. -- cut -- Best wishes, Ton Notermans From amckay at neap.net Wed Feb 4 16:08:23 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Wed Feb 4 16:08:30 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions In-Reply-To: References: Message-ID: <1075907303.40210ae7342c2@secure.neap.net> > If you are looking for different names here is one more: "Festbock" which > indicates the connection between this special beer-type and (Christian) > holidays again. But that is a different beer, no? Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock. I have not had either in some time so cannot comment on the differences. cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From phil.flannery at eds.com Wed Feb 4 16:13:48 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Wed Feb 4 16:13:58 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is probably only sold in Niedersachsen, and Holsten Festbock would be sold further South. I believe the Holsten brewery is in Hamburg, which is Niedersachsen (a German state in the North) From wesjo at reg2.health.nb.ca Wed Feb 4 16:28:51 2004 From: wesjo at reg2.health.nb.ca (Jonathan Westphal) Date: Wed Feb 4 16:29:17 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: >>> amckay@neap.net 02/04/04 11:08AM >>> >Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock. >I have not had either in some time so cannot comment on the differences. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das Maibock ein helles Bock, und das Festbock ein dunkles Bock. Jonathan Westphal Hampton NB Canada From m.rhein at lubitel.de Wed Feb 4 19:13:20 2004 From: m.rhein at lubitel.de (Markus Rhein) Date: Wed Feb 4 19:14:50 2004 Subject: [HBF] Waschmaschine In-Reply-To: <4020B8E6.A566B5D2@bluewin.ch> References: <4020B8E6.A566B5D2@bluewin.ch> Message-ID: <1401458807.20040204191320@lubitel.de> Hallo Thomas! Ich würde in unserer Waschküche brauen. Die ist im Keller. Das heißt also, das der Geruch wahrscheinlich durch das ganze Haus ziehen würde. Kochen wollte ich eigentlich schon in der Waschmaschine. Leimschnüffler würden bei mir dann wahrscheinlich auch einige auftauchen. Und was noch viel schlimmer ist, die wollen dann bestimmt auch mal probieren ;-). -- Mit freundlichen Grüssen Markus Rhein mailto:m.rhein@lubitel.de Look @ http://www.lubitel.de + http://www.scape-design.com From KloppmannMH at hansenet.de Thu Feb 5 08:13:48 2004 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Thu Feb 5 08:12:20 2004 Subject: AW: [HBF] Bock questions In-Reply-To: Message-ID: <000f01c3ebb7$99e3c6d0$255abfd5@matthias> Here's another one The Einbecker brewery claim to have brewed the first genuine Bockbier which they also sold to southern Germany where the Bavarian king or some other highly ranked person was very fond of it. These beers date back to some time in the 1600s (I believe). The brewery states that the name Bock derived directly from the name of its home town Einbeck. Due to some weird sound shifts via Einpoeker, Ein Poek and finally ein Bock the name Bockbier developed. Thus, the brewery calles its beers Urbock (Ur = original). The sell a dark and pale variety of it as well as a Mai-Urbock which is sold only in the spring. The other stuff you can get all year round. You can read the story on the homepage of that brewery. However, the story is also subject to some debate - like most histories of the several beer types. With reference to whether the dark or pale type of Bockbeer is the original I would opt for the dark variety. This is because pale malts became only available in significant quantities at the turn of the 18th/19th century when subsequently pale beer became popular all over the world. Best wishes Matthias Kloppmann From Thorsten.Barkmann at t-online.de Wed Feb 4 04:08:39 2004 From: Thorsten.Barkmann at t-online.de (Thorsten Barkmann) Date: Thu Feb 5 10:20:32 2004 Subject: [HBF] Re: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bierbrauen? (fwd) References: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C6102ADCF@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> Message-ID: <1AoDP5-28o4Tw0@fwd03.sul.t-online.com> Hallo Braukollegen, Hallo Markus, ich finde es gar nicht so interessant, mit einer Waschmaschine Bier zu brauen, weil das Fassungsvermögen nur 20 Liter beträgt, wie man unter www.wambier.de nachlesen kann. Es wäre mir zu mühsam die Anlage auszulegen um eine so geringe Menge Bier bei so großem technischen Aufwand zu brauen. Auch wenn alles weitgehend vollautomatisch geht muß man wohl dabei bleiben. Ich würde lieber gleich eine größere Anlage auslegen. Die auf www.wambier.de in maschine.zip beschriebenen Temperaturregelung über den PC finde ich allerdings interessant. Ebenso den Buchtip bezüglich der Ansteuerung der PC Schnittstelle. Allerdings muß man großen Spaß am Programmieren haben und viel Zeit dafür einplanen, das Programm zu erstellen. Grüße Thorsten From Thorsten.Barkmann at t-online.de Thu Feb 5 09:48:13 2004 From: Thorsten.Barkmann at t-online.de (Thorsten Barkmann) Date: Thu Feb 5 10:20:32 2004 Subject: [HBF] Bock questions References: <8F9244CC556B61449E5D86E2E8183C6102ADDF@mucs5005.muc.knorr-bremse.com> Message-ID: <1AofBF-1Jgcm80@fwd11.sul.t-online.com> Hallo Gordon, The hometown of bockbeer were the town Einbeck in northern Germany southern of Hannover and Hildesheim. Ther the beer were called "Bier einpockischer Art". The bavarians liked that beer much and tried to recreate it by their own in about more than 100 Jears. But they could´nt make it. So they hired a brewer from the brewery in Einbeck and so they could make it. Now they called it Bock and this beer became popular. The collour of bockbeer reaches from golden over golden brown to brown. In southern Germany this beer is more dark and in northern Germany it is more bright. The beer is a product that has it´s seasons and motivations. So as Maibock (easter) and Festbock (Christmast). This type of meer were brewed in mediaeval by the monks but the did´nt called it bockbeer. I think they called it strong beer. It were brewed for the times wehen they should not eat (Fastenzeit) but drinking was allowed. Doppelbock hat eine Stammwürze von 18°P, Bockbier 16°P. Bock in bavaria is for example called Salvator or someting with -ator at the end of the word. It is brewed for the fith time in the year between Aschermittwoch und Karfreitag when half of the Fastenzeit is done. Then the tradition of Starkbierzeit begins by the Paulaner brewery on the Nockherberg in the east of Munich with somethin we call Bieranstich. The outlay of a fass of beer is crashed in a wooden fass by a big wooden hammer to open it. The whole city comes to drink this beer. It is an event like the Oktoberfest but not as well - known. Kind regards Thorsten From paul_sharp at freenet.de Thu Feb 5 18:50:26 2004 From: paul_sharp at freenet.de (paul_sharp@freenet.de) Date: Thu Feb 5 18:55:45 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: --- original Nachricht Ende ---- **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is probably only further South. I Niedersachsen (a Germa Is Hamburg really in Niedersachsen? _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: [1]http:// Ändern oder abbestellen: [2]http://lists.bonis.de/ma ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik References 1. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 2. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options From hn6515792 at hansenet.de Fri Feb 6 09:20:25 2004 From: hn6515792 at hansenet.de (hn6515792@hansenet.de) Date: Fri Feb 6 09:34:42 2004 Subject: AW: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions In-Reply-To: Message-ID: <4018881900001C95@mfsv01.hansenet.de> > Is Hamburg really in Niedersachsen? no, Hamburg is a federal state of its own with borders to Schleswig Hostein and Niedersachsen and Hosten is crap! >-- Originalnachricht -- >To: Hausbrauerforum >From: paul_sharp@freenet.de >Subject: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions >Date: Thu, 05 Feb 2004 18:50:26 +0100 >Cc: strongg42@hotmail.com >Reply-To: Hausbrauerforum > > > > --- original Nachricht Ende ---- > **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** > Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is probably > only = sold in Niedersachsen, and Holsten Festbock would be sold > further South. I= believe the Holsten brewery is in Hamburg, which is > Niedersachsen (a Germa= n state in the North) > Is Hamburg really in Niedersachsen? > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: [1]http://= lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: [2]http://lists.bonis.de/ma >ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >References > > 1. 3D'http://lists.netbeer.org'/ > 2. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From phil.flannery at eds.com Fri Feb 6 09:52:39 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Fri Feb 6 09:52:52 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: **and Hosten is crap** Do you mean the beer or the state?;-) -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of hn6515792@hansenet.de Sent: 06 February 2004 08:20 To: Hausbrauerforum Subject: AW: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions > Is Hamburg really in Niedersachsen? no, Hamburg is a federal state of its own with borders to Schleswig Hostein and Niedersachsen and Hosten is crap! >-- Originalnachricht -- >To: Hausbrauerforum >From: paul_sharp@freenet.de >Subject: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions >Date: Thu, 05 Feb 2004 18:50:26 +0100 >Cc: strongg42@hotmail.com >Reply-To: Hausbrauerforum > > > > --- original Nachricht Ende ---- > **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** > Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is probably > only = sold in Niedersachsen, and Holsten Festbock would be sold > further South. I= believe the Holsten brewery is in Hamburg, which is > Niedersachsen (a Germa= n state in the North) > Is Hamburg really in Niedersachsen? > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: [1]http://= lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: [2]http://lists.bonis.de/ma >ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >References > > 1. 3D'http://lists.netbeer.org'/ > 2. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ >Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From KloppmannMH at hansenet.de Fri Feb 6 12:43:40 2004 From: KloppmannMH at hansenet.de (Matthias Kloppmann) Date: Fri Feb 6 12:42:12 2004 Subject: AW: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions In-Reply-To: Message-ID: <000001c3eca6$77052ce0$5d4fbfd5@matthias> well, the state is quite OK, but the beer is not to my taste. Not at all. That's why I make my own stuff. ;-) > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+kloppmannmh=hansenet.de@lists.netbeer.org]Im Auftrag > von Flannery, Phil > Gesendet am: 06 February 2004 09:53 > An: 'Hausbrauerforum' > Betreff: RE: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions > > **and Hosten is crap** > > Do you mean the beer or the state?;-) > > -----Original Message----- > From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org > [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of > hn6515792@hansenet.de > Sent: 06 February 2004 08:20 > To: Hausbrauerforum > Subject: AW: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions > > > > > Is Hamburg really in Niedersachsen? > > no, Hamburg is a federal state of its own with borders to > Schleswig Hostein > and Niedersachsen and Hosten is crap! > > >-- Originalnachricht -- > >To: Hausbrauerforum > >From: paul_sharp@freenet.de > >Subject: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions > >Date: Thu, 05 Feb 2004 18:50:26 +0100 > >Cc: strongg42@hotmail.com > >Reply-To: Hausbrauerforum > > > > > > > > --- original Nachricht Ende ---- > > **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** > > Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is probably > > only = sold in Niedersachsen, and Holsten Festbock would be sold > > further South. I= believe the Holsten brewery is in Hamburg, which > is > > Niedersachsen (a Germa= n state in the North) > > Is Hamburg really in Niedersachsen? > > _______________________________________________ > > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > > ListInfo: [1]http://= lists.netbeer.org/ > > Ändern oder abbestellen: [2]http://lists.bonis.de/ma > > >ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > >References > > > > 1. 3D'http://lists.netbeer.org'/ > > 2. > 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options__________________________ > _____________________ > >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > >ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > >Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > > > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > From t.rohner at bluewin.ch Fri Feb 6 14:23:22 2004 From: t.rohner at bluewin.ch (Thomas Rohner) Date: Fri Feb 6 14:23:41 2004 Subject: [HBF] Waschmaschinen und Temperaturregelungen Message-ID: <4023954A.BA2D3371@bluewin.ch> Hallo Thorsten und Alle interessierten einen PC für die Regelung einer Heizung einzusetzen ist mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Wenn er eh da steht und sich langweit ok. Aber man muss sich ja mal Gedanken machen, wie man die Temperatur misst. Die Heizng ein und ausschalten kann ein PC ohne Hilfe ja nicht. Das ganze interfacing von der Messung zur Stellgrösse ist ein Auf- wand, den man einfacher mit einem Kompaktcontroller à la Conrad löst, wenn man es dann selber bauen will. Es gibt recht günstige PID-Regler zu kaufen. Wenn man das Ganze selber bauen will, hat das ja nicht immer nur mit dem Preis zu tun. Die Befriedigung etwas selbst gemacht zu haben (nebst dem Bier), gibt einem schon was. Als Amateurfunker war für mich eine Drahtlose Verbindung über 500km(bei 145Mhz) schon was, heute hat jeder Handy. Wobei da natürlich nur ein kleiner Teil der Strecke drahtlos zurückgelegt wird. Eine Temperaturregelung von 20-200l Wasser ist ja eine sehr träge Angelegenheit. Von da her braucht es keine grosse Rechenleistung für die Regelung, selbst wenn sie adaptiv(selbstlernend gegen überschwingen) programmiert wird. Was in diesem Fall nicht nötig sein wird, solange die Messung keine zu grosse Verzögerung hat.(Maische rühren) Ein kleiner 10MHz Controller ist dafür schon Overkill und er läuft nicht unter Windows, hat auch meist einen Watchdog. Gruss Thomas From b.landauer at utanet.at Fri Feb 6 16:08:10 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Fri Feb 6 16:17:05 2004 Subject: [HBF] Nachguss (war: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bierbrauen ?) Message-ID: <61DV2VdLdbNr.BNBjJ0sh@smtp.a1.net> Hallo Thorsten! ** Ich kann nur aus meiner Erfahrung heraus berichten. Mein Maischefaß von 120 Lier Fassungsvermögen ist stets voll, bevor die Maischepfanne leer ist. Daher muß ich zunächst etwas aus dem Läuterbottich in einen Behälter ablassen, bevor ich die gesamte Menge aus der Maischepfanne läutern kann. Ich benötige dazu die zusätzliche Kapazität eines 36 Liter Edelstahltopfes. Daher müßte mein Läuterbottich theoretisch mindestens 160 Liter fassen können um den ganzen Sud aufzunehmen. Ich lasse immer den Hauptguß in die Maischepfanne laufen damit das Rührwerk die Maische in Bewegung hält. Sonst verstopft mir die Waschmaschinenpumpe. Maische und Nachguß zusammen müssen also ein Fassungsvermögen von 160 Litern bei einem 100 Liter Sud einnehmen. ** Da kann ich ehrlichgesagt nicht ganz folgen... Der Sinn der Nachgüsse besteht ja darin, dass diese Wassermege EBEN NICHT mit dem Hauptguss vermischt wird! Dadurch dass das Nachgusswasser noch keinen Extrakt enthält können ja erst die bereits teilweise ausgelaugten Trebern zusätzlich ausgewaschen werden um die Sudhausausbeute zu maximieren...! Wie sieht denn deine Sudhausausbeute aus? Gruß Bernhar From b.landauer at utanet.at Fri Feb 6 16:09:09 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Fri Feb 6 16:17:07 2004 Subject: [HBF] Geruch (war: Waschmaschine) Message-ID: <1b3Nkxrt04kZ.8vWTsZQq@smtp.a1.net> Thomas Rohner schrieb: ** Normalerweise mögen die Leute den Geruch von kochender Würze. Bei mir stehen sie jeweils wie Leimschnüffler am Sudkessel und schwärmen von diesem Geruch;-) ** Meine Erfahrungen zum Thema Geruch: Der beim Maischen entstehende Geruch nach Malzbonbons wird auch in meiner Umgebung eigtl. von allen sehr gerne gerochen, beim Würzekochen siehts allerdings etwas anders aus! Ich habe ein bisschen den Verdacht, dass Männer - Bierliebhaber naturgemäß auch noch mehr als andere - tendenziell mehr auf die Hopfen-Schwaden abfahren als die Damen ... man wird also vielleicht etwas vorsichtig damit sein müssen, die eigene Geruchsbeurteilung (nochdazu die eines voreingenommenen Brauers) auf andere zu übertragen... Ich liebe es z.B., hin und wieder mal eine Nase voll aus der Dose mit Hopfenpellets in meinem Kühlschrank zu nehmen - ein Vorliebe die bisher noch kein Nicht-Brauer mit mir geteilt hat ... ;-) Andererseits ist es aber so, dass die Dämpfe und Düfte aus einem gut gelüfteten Raum sehr gut abziehen und sich nach dem Brauen sehr schnell verflüchtigen. Eine Stunde nach dem Hopfenseihen lässt sich meine Haus-Brauerei geruchlich nicht mehr von einem gewöhnlichen Badezimmer ( ;-) ) unterscheiden, wenn ich die Bau-Utensilien entfernt und den Boden gewischt habe ... Also dann: Lasst euchs gut riechen! Bernhard From b.landauer at utanet.at Fri Feb 6 16:09:43 2004 From: b.landauer at utanet.at (Bernhard Landauer) Date: Fri Feb 6 16:17:08 2004 Subject: Betr.: Re: [HBF] Waschmaschine Message-ID: ** Leimschnüffler würden bei mir dann wahrscheinlich auch einige auftauchen. Und was noch viel schlimmer ist, die wollen dann bestimmt auch mal probieren ;-). ** Das ist bestimmt wahr! Erfahrungsgemäß reicht es da schon wenn man dabei beobachtet wird wie man kistenweise leere Bierflaschen wäscht... Allerdings ist die Kostproben-Bestechung auch die beste Methode, sich geduldige "Passiv-Brauer" zu erziehen! Das funktioniert bei mir sogar so gut, dass einer in meiner Straße mir dauernd eine Kiste abkaufen will... dafür bleibt mir aber nie genug übrig, weil ich ja schon so viele Kostproben brauche und schließlich selber auch noch was trinken möchte ... Ein wahrer Teufelskreis also ;-)) From paul_sharp at freenet.de Fri Feb 6 22:12:28 2004 From: paul_sharp at freenet.de (paul_sharp@freenet.de) Date: Fri Feb 6 22:27:47 2004 Subject: AW: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: --- original Nachricht Ende ---- > Is Hamburg really in Niedersachsen? no, Hamburg is a federal state of its own with borders to Schleswig Hostein and Niedersachsen and Hosten is crap! Exactly. >-- Originalnachricht -- >To: Hausbrauerforum >From: paul_sharp@freenet.de >Subject: Re: RE: Betr.: RE: [HBF] Bock questions >Date: Thu, 05 Feb 2004 18:50:26 +0100 >Cc: strongg42@hotmail.com >Reply-To: Hausbrauerforum > > > > --- original Nachricht Ende ---- > **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** > Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is probably< would be sol > further South. I= believe the Holsten brewery is in Hamburg, which is > Niedersachsen (a Germa= n state in the North) > Is Hamburg really in Niedersachsen? > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: [1]http://= lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: [2][1]http://lists.bonis.de/ma >ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik > >References > > 1. 3D'[2]http:// > 2. 3D'[3]http://lists.bonis.de/ mailman/options_______________________________________________ >HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org >ListInfo: [4]http:/ >Ändern oder abbestellen: [5]http://lists.bonis.de /mailman/options/hbf/kloppmannmh%40hansenet.de > >Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de >Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: [6]http:// Ändern oder abbestellen: [7]http://lists.bonis.de/ma ilman/options/hbf/paul_sharp%40freenet.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik References 1. 3D'http://lists.bo=/ 2. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 3. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options_________________ 4. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 5. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/option 6. 3D'http://lists.netbeer.org'/ 7. 3D'http://lists.bonis.de/mailman/options From Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de Sun Feb 8 20:39:00 2004 From: Wolfgang.Karin.Braun at t-online.de (Wolfgang Braun) Date: Sun Feb 8 20:40:23 2004 Subject: [HBF] King Keg Message-ID: <1Apum3-1YaZ6W0@fwd05.sul.t-online.com> Hallo Heimbrauer ! Im Zubehörhandel gibts die 27-Liter Druckfässer aus Kunststoff unter dem Namen "King Keg". Hat jemand Erfahrung damit ? Wie ist die Handhabung ? Gruß Wolfgang Braun From Krupka-Niemann at t-online.de Mon Feb 9 09:16:33 2004 From: Krupka-Niemann at t-online.de (Hibbo Niemann) Date: Mon Feb 9 09:17:06 2004 Subject: [HBF] King Keg References: <1Apum3-1YaZ6W0@fwd05.sul.t-online.com> Message-ID: <019b01c3eee5$0b959620$0100007f@hibbo> Moin ,Wolfgang ! Also ich habe eigentlich den Eindruck , daß diese Fässer das beste Preis-Leistungsverhältniss bieten. Allerdings sage ich der Ordnunghalber auch , daß ich diese Fässer selber vertreibe. Holz - und Edelstahlfässer haben zwar auch ihre Vorteile, aber nach meiner Meinung ist das King-Keg besonders mit Soda-Stream -Adapter für Einsteiger das Alltagstauglichste. Man kann sie z. B. Problemlos in jeden Kühlschrank stellen, braucht sie nicht an die Tischkante zum Zapfen stellen , da der Hahn oben angebracht ist. ZU geringen Druck behebt man , indem man das Auslaßventil mit O-Ringen dicht macht, sodaß der Druck durchaus auf über 1,8 bar steigen kann. Aber ich schätze , Du wirst noch genügend andere zu diesem Thema lesen . Mit freundlichem Gruß , Hibbo Niemann info@my-bier.de www.my-bier.de ----- Original Message ----- From: "Wolfgang Braun" To: "HBF" Sent: Sunday, February 08, 2004 8:39 PM Subject: [HBF] King Keg Hallo Heimbrauer ! Im Zubehörhandel gibts die 27-Liter Druckfässer aus Kunststoff unter dem Namen "King Keg". Hat jemand Erfahrung damit ? Wie ist die Handhabung ? Gruß Wolfgang Braun _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/krupka-niemann%40t-online.de Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From phil.flannery at eds.com Mon Feb 9 11:57:53 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Mon Feb 9 11:58:03 2004 Subject: [HBF] Reinheitsgebot Rant Message-ID: >From today's Ami HBF. Wow, what a rant! Date: Sun, 8 Feb 2004 16:11:18 -0500 From: "-S" <-s at adelphia.net> Subject: Re: Reinheitsgebot Chad says Dave says of Reinheitsgebot ... > The law has to be one of the first ordinances controlling the > quality of food and drink in the whole world.... Such a wretched misunderstanding !! Reinheitsgebot *REDUCES* beer quality and restricts brewer creativity ! It's downright weird that historical law is viewed thru' rose colored glasses while modern law and politics with cynical eyes. I'd suggest that human nature, intelligence and even political machinations haven't changed more than a jot since cave dwellers began telling each other how to live. Reinheitsgebot certainly includes a "purity" clause that requires beer to include only water, hops and malt (no yeast please!), *but* 80% of Reinheitsgebot involves the government creation of price caps for beer in Bavaria. It's net effect could only reduce beer quality. If you find a Bavarian brewer who claims to follow Reinheitsgebot, I'd suggest you stock up. Aside from Marzen, their beers must sell at either 1 cent or 2 cents per mug (just over a liter) depending on the season ! Beyond pricing, I still can't see that restricting the ingredients to water, hops and malt has any positive implications for quality. OK it keeps the cabbage, pumpkins and peppers out of beer, but it also prevents the use of unmalted adjunct, sugars, spices and fruits which can be used in very high quality beer. Are the unfettered Belgian brewers making lower quality beer than Bavarians ? I don't think so, but they certainly are producing far more varied and creative styles. As for being the oldest beer law - a 1290 Nuremberg law forbade the use of rye, oats and wheat in brewing in order to preserve these grains for baking. There is evidence of brewing in Europe ~800BC or a bit earlier and I suspect the 'lawyers' of the era must have created some pointless busybody civil restrictions regarding it's creation. The code of Hammurabi ~2100BC includes the penalty of drowning the vendor of inferior beer (does Auggie Busch read this list?). A bit earlier in Babylon certain types of beer were reserved for Siris and Ninkasi temple use so brewing restriction must have existed. Maybe Chad can address the logic behind Gulatingslov but I expect is was for the pagan Yule (solstice eve) celebration with perhaps religious proscriptions. I'm a little amused at Chad's contention that Christianity supplanted the northern pagan mid-winter fest. Personally I think that Christianity has only made a small dent. The Midwinter fest is still full of Yule elves (tho' now carrying Christian names like SantaClaus), yule logs, wassail, mulled wine, caroling, the use of evergreens, misletoe, holly all with associations pagan custom; Thor, Freya but also Odin and Balder as well as druidic practice. Thor(aka Donner)'s flying wagon pulled by a team of horned goats becomes a sleigh pulled by a reindeer (one named Donner) ! Odin's penchant for leaving gifts for children is taken up by S.Claus. Balder's death from misletoe at the hands of his brother and eventual rebirth, like the Christian story, echoes the astronomical change from a receding sun to an approaching one. Even the Germanic custom of eating pork at new years connects directly with Freya and the boar symbology. Norse 'yule', Anglo-Saxon 'geol' and the Germanic 'weh' solstice fests share a lot in common. My observation is that Christian influence at mid-winter ranks third after pagan and commercial aspects of the holidays -S From stefan.schranner at siemens.com Mon Feb 9 13:51:08 2004 From: stefan.schranner at siemens.com (Schranner Stefan) Date: Mon Feb 9 13:53:50 2004 Subject: WG: [HBF] Re: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bierbrauen ? Message-ID: <5DA8C4750223D611938700805FBED48B04F34D96@nbgv101a.nbg9.siemens.de> Hallo! Habe von einem Freund deine Emai bekommen. Brauchst Du vielleicht eine nette kleine Steuerung für das Bier brauen in der Waschmaschine? Schau doch da mal rein: http://www.alternative-technologie.de/Haus-Brauerei/haus-brauerei.html Grüße Stefan Schranner www.alternative-technologie.de StefanSchranner@yahoo.de > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: FederleinGC@t-online.de [SMTP:FederleinGC@t-online.de] > Gesendet am: Montag, 2. Februar 2004 18:36 > An: Schranner Stefan > Betreff: Fw: [HBF] Re: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum > Bierbrauen? > > > ----- Original Message ----- > From: "Bernhard Landauer" > To: > Sent: Monday, February 02, 2004 12:22 AM > Subject: [HBF] Re: Welche Waschmaschine eignet sich gut zum Bierbrauen? > > > > ich moechte gerne in das Bierbrauen per Waschmaschiene > > einsteigen. Leider eignet sich die Waschmschine welche ich > > besitze nicht, weil sich die Trommel nicht entfernen laesst. > > Es gibt ja auch sehr praktische Methoden OHNE Waschmaschinen, aber wenns > unbedingt in der 60°-Wäsche sein soll, findest du mehr unter > www.wambier.de > Der brauende Pfarrer gibt erfahrungsgemäß auch gerne Tips per Mail... > Irgendwo hab ich neulich im Net auch noch eine recht ausführliche > Anleitung > für die nötigen Umbauten gesehen, weiß aber leider nicht mehr wo... eine > Netzsuche sollte dir jedenfalls auch weiterhelfen. > > Also dann viel Glück beim Hopfenschleudern (vielleicht besser im > Schongang?) > > Bernhard > > > _______________________________________________ > HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org > ListInfo: http://lists.netbeer.org/ > Ändern oder abbestellen: > http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/federleingc%40t-online.de > > Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de > Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From walaskjalf at gmx.de Tue Feb 10 08:33:28 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Tue Feb 10 08:33:40 2004 Subject: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: Message-ID: Hallo alle, hallo Phil, >Such a wretched misunderstanding !! Reinheitsgebot *REDUCES* beer quality >and restricts brewer creativity ! Ich weiß gar nicht was immer auf dem Reinheitsgebot herumgehackt wird. Fakt ist doch: Hier in Detuschland gibt es gesetzliche Regelungen was Bier sein darf und was nicht. In anderen Ländern gibt es das auch, in Deutschland geht es halt auf das Reinheitsgebot zurück. Schlecht gefahren ist Deutschland damit, denke ich, nicht. Interessenverbände wie die CAMRA, die erst einmal - und das völlig zu Recht - Forderungen aufstellen muß, was ein ´real ale´ ist, brauchen wir hier nicht. Und wenn einer wirklich kein Bier nach Reinheitsgebot trinken will, dann kann er ja jedes andere Bier auch kaufen, so ihm sein Getränkehändler das verschaffen kann; die EU-Gesetzgebung machts möglich ! Wenn man nach Reinheitsgebot braut, kann man laut Originaltext Gerste (nicht Malz!), Hopfen und Wasser nehmen, also auch Rohfrucht ! Hefe kannte man damals wohl noch nicht in dem Umfang, deshalb ist sie nicht enthalten. Wie das - also Verwendung dieser Grundrohstoffe UND nicht reinheitsgebotskonform Hefe - die Qualität des Bieres reduziert, weiß ich nicht. Meine untergärigen Biere werden damit meiner Meinung nach ganz gut. Aber vielleicht haben wir Deutschen ja vom Bier und davon, wie man es braut, keine Ahnung. Von der Beschränkung der Kreativität kann man bei ca. 5.000 Biersorten hierzulande auch nicht reden. Und als Hobbybrauer sind wir doch an solche Vorgaben eh nicht gebunden. Phil, vielleicht kannst Du ja mal ein paar erfolgreiche Kreationen von Dir, die abseits des Reinheitsgebotes entstanden vorstellen. Das Forum dient ja auch dem Erfahrungsaustausch und lernen will hier sicher jeder was. Das Brauen nach dem Reinheitsgebot sagt meiner Meinung nach auch nichts über die Biere und Brauverfahren anderer Länder. Und wer wollte hier im Forum bestreiten, daß die Belgier großartige Biere brauen ? Jeder hier weiß doch die einzigartigen Trappistenbiere zu schätzen, oder ? Und da hätte ich dann noch mal eine Frage: Hubert gibt für sein Dubbel-Rezept auch ein Dekoktionsverfahren an. In A. Piendl´s Artikel steht, das diese Biere traditionell mit Infusionsverfahren gebraut werden. Wie soll man das betrachten ? Gruß und gut Sud Tobias From phil.flannery at eds.com Tue Feb 10 09:48:55 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Tue Feb 10 09:49:00 2004 Subject: [HBF] Reinheitsgebot Rant Message-ID: **Hubert gibt für sein Dubbel-Rezept auch ein Dekoktionsverfahren an. In A. Piendl´s Artikel steht, das diese Biere traditionell mit Infusionsverfahren gebraut werden. Wie soll man das betrachten ?** Infusion, und special B caramalz. Special B macht dieser Bier. Es ist beim http://www.brouwland.com/ erhaltlich. CARAMELMALZE Der Name sagt es bereits : dies sind karamellisierte Malze, die häufig zur Erhöhung des Mundgefühls und des Körpers des Bieres und zur Verbesserung der Schaumkrone verwendet werden. Cara-aroma 350 EBC Ist eines der dunkelsten, zur Verfügung stehenden Karamellmalze. Dies ist ein Äquivalent zum bekannten «Special B»- Malz und verleiht ein volleres Malzaroma, eine tiefrote bis dunkle Farbe und einen karamell- bis rosinenartigen Geschmack. Verwenden Sie 5 % für eine leichte Note. Geben Sie bis zu 15 % für dunkle braunschwarze Biere zu. Wird u.a. bei folgenden Biersorten verwendet: Stout, Porters, belgische Abteibiere, ... Ich habe neulich ein Tripel in December gebraut. 7 kilo pilsner malz, 1kg zucker, 12 gram corriander, 10 gram süß orange schale, und T-58 trocken hefe. Es muß noch paar monaten reifen lassan. **Meine untergärigen Biere werden damit meiner Meinung nach ganz gut.** Meine auch. Wir haben gestern abend ein ganzes 18 liter faß von mein pils getrunken. 100% pilsner malz und saflager hefe. Ausgegoren beim 8°c. Am Freitag braue ich nochmal untergarig. Nach dem langweiligen Bavarian Rheinheitsgebot:-) Ich will ein Rauchbier brauen. Lecker! -----Original Message----- From: hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org [mailto:hbf-bounces+phil.flannery=eds.com@lists.netbeer.org]On Behalf Of Tobias Kandler Sent: 10 February 2004 07:33 To: Hausbrauerforum Subject: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant Hallo alle, hallo Phil, >Such a wretched misunderstanding !! Reinheitsgebot *REDUCES* beer quality >and restricts brewer creativity ! Ich weiß gar nicht was immer auf dem Reinheitsgebot herumgehackt wird. Fakt ist doch: Hier in Detuschland gibt es gesetzliche Regelungen was Bier sein darf und was nicht. In anderen Ländern gibt es das auch, in Deutschland geht es halt auf das Reinheitsgebot zurück. Schlecht gefahren ist Deutschland damit, denke ich, nicht. Interessenverbände wie die CAMRA, die erst einmal - und das völlig zu Recht - Forderungen aufstellen muß, was ein ´real ale´ ist, brauchen wir hier nicht. Und wenn einer wirklich kein Bier nach Reinheitsgebot trinken will, dann kann er ja jedes andere Bier auch kaufen, so ihm sein Getränkehändler das verschaffen kann; die EU-Gesetzgebung machts möglich ! Wenn man nach Reinheitsgebot braut, kann man laut Originaltext Gerste (nicht Malz!), Hopfen und Wasser nehmen, also auch Rohfrucht ! Hefe kannte man damals wohl noch nicht in dem Umfang, deshalb ist sie nicht enthalten. Wie das - also Verwendung dieser Grundrohstoffe UND nicht reinheitsgebotskonform Hefe - die Qualität des Bieres reduziert, weiß ich nicht. Meine untergärigen Biere werden damit meiner Meinung nach ganz gut. Aber vielleicht haben wir Deutschen ja vom Bier und davon, wie man es braut, keine Ahnung. Von der Beschränkung der Kreativität kann man bei ca. 5.000 Biersorten hierzulande auch nicht reden. Und als Hobbybrauer sind wir doch an solche Vorgaben eh nicht gebunden. Phil, vielleicht kannst Du ja mal ein paar erfolgreiche Kreationen von Dir, die abseits des Reinheitsgebotes entstanden vorstellen. Das Forum dient ja auch dem Erfahrungsaustausch und lernen will hier sicher jeder was. Das Brauen nach dem Reinheitsgebot sagt meiner Meinung nach auch nichts über die Biere und Brauverfahren anderer Länder. Und wer wollte hier im Forum bestreiten, daß die Belgier großartige Biere brauen ? Jeder hier weiß doch die einzigartigen Trappistenbiere zu schätzen, oder ? Und da hätte ich dann noch mal eine Frage: Hubert gibt für sein Dubbel-Rezept auch ein Dekoktionsverfahren an. In A. Piendl´s Artikel steht, das diese Biere traditionell mit Infusionsverfahren gebraut werden. Wie soll man das betrachten ? Gruß und gut Sud Tobias _______________________________________________ HBF mailing list Mailto:HBF@lists.netbeer.org ListInfo: http://lists.netbeer.org/ Ändern oder abbestellen: http://lists.bonis.de/mailman/options/hbf/phil.flannery%40eds.com Sponsor: Wim Bonis, bonis@bonis.de Moderatoren: Hubert Hanghofer und Armin Teltschik From amckay at neap.net Tue Feb 10 16:19:34 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Tue Feb 10 16:19:41 2004 Subject: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: References: Message-ID: <1076426374.4028f686bf31c@secure.neap.net> > Wenn man nach Reinheitsgebot braut, kann man laut Originaltext Gerste (nicht > Malz!), Hopfen und Wasser nehmen, also auch Rohfrucht ! Hefe kannte man Rohfrucht darf man nicht verwenden, oder? > Von der Beschränkung der Kreativität kann man bei ca. 5.000 > Biersorten hierzulande auch nicht reden. 4.970 Sorten Pils die alle gleich Schmecken ;-) Ob das Reinheitsgebot die Kreativität beschraenkt : ganz sicherlich. Es gibt eine reihe von Zutaten (die auch voellig 'rein' sind), die wirklich lecker in Bier schmecken, aber nicht verwendet werden koennen. Rohfrucht. Rohgetreiden (kein Malz). u.a. Guarantiert das Reinheitsgebot ein "reines" Bier? Auf keinem Fall! Da drin steht nichts z.B. von Bio-anbau. Man kann auch kunststoff als klaerungsmittel verwenden. Kunststoff in einem 'reinem' Bier!!! Guarantiert das Reinheitsgebot ein leckeres Bier? Auf keinem Fall!!! Das Reinheitsgebot hat 1516 genausoviel mit der Schutzung von Brot zu tun, als mit reinem Bier. Diente auch genausoviel als Handelsbarriere um Biere aus anderen Laendern zu blockieren. Etwas sehr interessant zum Thema : http://www.xs4all.nl/~patto1ro/German/reinhede.htm And in English : http://www.xs4all.nl/~patto1ro/reinheit.htm cheers, -Alan -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From sven at geggus.net Tue Feb 10 21:58:40 2004 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Tue Feb 10 21:58:44 2004 Subject: [HBF] Frische Hefe vs. Instanthefe Message-ID: Hallo Braugemeinde, die Erfahrung von mir und meinen Freunden zeigt, dass mit frischer Hefe gebrautes untergäriges Bier zwar ein wenig aufwendiger ist vom handling her, dass sich dieser Aufwand aber später im Geschmack deutlich bezahlt macht. Bier das mit Instanthefe gebraut wurde hat immer einen sehr eigenwilligen Geschmack, den ich am ehesten mit "hat zu viel Säure" beschreiben würde. Die Instanthefe von der ich rede ist die von Braupartner, die kurioserweise als untergärige Hefe auch bei Zimmertemperatur arbeitet. Ein weiterer Nachteil der Instanthefe ergibt sich bei Flaschengärung dadurch, dass die Hefe sehr dünnflüssig ist und auf diese Weise ein Pils schnell mal wie Bananensaft aussieht, wenn es ein wenig geschüttelt wird. Die frische Hefe verhält sich diesbezüglich sehr viel angenehmer. OK, nun aber zu meiner eigentlichen Frage, die ich in dieser Mail loswerden möchte. Obergäriges Bier (Alt und Weizen) haben wir bislang nur mit Instanthefe gebraut (ebenfalls die von Brau-Partner) und nach der guten Erfahrung mit der frischen Hefe beim untergärigen Bier würden wir es nun auch beim obergärigen Bier gerne mal mit frischer Hefe probieren. Hauptgrund in diesem Fall ist die Tatsache, dass die Instanthefe das Bier sehr schnell durchgärt und dass deshalb der Zeitpunkt für die Abfüllung nur sehr schwer genau getroffen werden kann. Langer Rede kurzer Sinn, es fehlt uns derzeit an vernünftigen Bezugsquellen für solche Hefe. Unsere freundliche örtliche Hausbrauerei, die uns schon zweimal kostenlos frische untergärige Hefe zur Verfügung gestellt hat braut leider nur 2 bis 3 mal im Jahr obergäriges Bier und auch der Brauladen um die Ecke (http://www.der-brauladen.de/) verkauft keine frische obergärige Hefe. Nun wird immer wieder erzählt, dass man Hefe aus Weizenbierflaschen selbst vermehren und zum brauen verwenden kann. Gibt es da positive Erfahrungen und wenn ja, wie geht das mit dem vermehren? Was isch auch schon gelesen habe ist die Aussage, man könne normale Backhefe as dem Kühlregal verwenden, aber das kommt mir ehrlich gesagt noch windiger vor. So jetzt bin ich mal gespannt auf eure Kommentare und Anregungen. Gruss Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From dernasenmann at t-online.de Tue Feb 10 20:07:52 2004 From: dernasenmann at t-online.de (Horst) Date: Wed Feb 11 08:38:03 2004 Subject: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant References: <1076426374.4028f686bf31c@secure.neap.net> Message-ID: <003601c3f009$2efc1470$f5f1e8d9@uh> Alan McKay wrote: > Rohfrucht darf man nicht verwenden, oder? Für UG Bier definitiv nicht. In OG ist anderes Malz (kein Reis, Mais, Dari), ausserhalb von Bayern und dem badischen Teil Baden-Württembergs auch technisch reiner Rohr-, Rüben- oder Invertzucker sowie Stärkezucker ... blabla... erlaubt. "vorläufiges Biergesetz" 1.1.1993 > Ob das Reinheitsgebot die Kreativität beschraenkt : ganz sicherlich. > Es gibt eine reihe von Zutaten (die auch voellig 'rein' sind), die > wirklich lecker in Bier schmecken, aber nicht verwendet werden > koennen. Rohfrucht. Rohgetreiden (kein Malz). u.a. Gerste ist im Vergleich zu anderen Früchten relativ anspruchsvoll. Der Mälzungsprozess kostet Zeit, Geld, Energie und Wasser. Malz ist also ein Luxus, den sich nicht wirklich viele Staaten leisten können /wollen. Warum sollten wir diesen Luxus aufgeben für Rohstoffe, die für die Biererzeugung nicht optimal sind ? Hefenährpräperate/ Hefeautolysate oder Fremd-Enzyme sind die Folge. Ein 100%ges Rohfruchtbier wird nur in Afrika gebraut, und das mit jede Menge Extra-Enzymen von novozymes. Auf sowas verzichte ich gerne. > Guarantiert das Reinheitsgebot ein "reines" Bier? Auf keinem Fall! Garantiert kein Reinheitsgebot ein reines Bier ? > Da drin steht nichts z.B. von Bio-anbau. Man kann auch kunststoff > als klaerungsmittel verwenden. Kunststoff in einem 'reinem' Bier!!! PVPP kann "vollständig" wieder aus dem Bier herausfiltriert werden (und ist zudem regenerierbar). Das Reinheitsgebot bewahrt uns dafür auch noch vor anderen Stoffen zur Haltbarmachung und Stabilisierung. Tannoide, Tannine, SO2, Antioxidantien, thermostabile Enzyme, etc. > Guarantiert das Reinheitsgebot ein leckeres Bier? Auf keinem Fall!!! Garantiert kein Reinheitsgebot ein leckeres Bier ? > cheers, > -Alan mfg Horst From grog at lemis.com Wed Feb 11 09:06:05 2004 From: grog at lemis.com (Greg 'groggy' Lehey) Date: Wed Feb 11 09:06:16 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions In-Reply-To: References: Message-ID: <20040211080605.GL8342@wantadilla.lemis.com> On Wednesday, 4 February 2004 at 15:13:48 -0000, Phil Flannery wrote: > **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** > > Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is > probably only sold in Niedersachsen, and Holsten Festbock would be > sold further South. I believe the Holsten brewery is in Hamburg, > which is Niedersachsen (a German state in the North) Hamburg is in Hamburg. It's a city state. Why is everybody speaking English on this list? Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde geschreddert... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 187 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : http://lists.bonis.de/pipermail/hbf/attachments/20040211/304790dd/attachment.bin From dirk.muder at redum.de Wed Feb 11 10:36:19 2004 From: dirk.muder at redum.de (Dirk Muder) Date: Wed Feb 11 10:36:25 2004 Subject: [HBF] Frische Hefe vs. Instanthefe In-Reply-To: References: Message-ID: <20040211093619.GA3171@tower.redum.de> * Sven Geggus [10.02.04 21:58]: > nach der guten Erfahrung mit der frischen Hefe beim untergärigen Bier > würden wir es nun auch beim obergärigen Bier gerne mal mit frischer Hefe > probieren. Das werde ich beim nächsten Sud auch machen weil... > man könne normale Backhefe as dem Kühlregal verwenden ...mein Versuch mit Backhefe zwar ein trinkbares aber kein wohlschmeckendes Bier hervorbrachte. Es schmeckte irgendwie fuselig, als ob jemand das Bier durch Zugabe von Schnaps "aufgebessert" hätte. > So jetzt bin ich mal gespannt auf eure Kommentare und Anregungen. Ich hoffe auch, dass noch die eine oder andere Meinung hier aufschlägt, da ich erst 6 Sude gebraut habe und bisher nur mit Trockenhefe (+ einmal Backhefe) braute. Gruß, Dirk From walaskjalf at gmx.de Wed Feb 11 11:18:29 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Feb 11 11:18:36 2004 Subject: AW: [HBF] Frische Hefe vs. Instanthefe In-Reply-To: Message-ID: Hallo Sven, Ich verwende oft frische Hefe aus der Brauerei und finde es nicht aufwendiger; ich bekomme sie gewaschen und anstellfertig. Bei Trockenhefen muß man schon ganz schön aufpassen. Die von DCL sind eigentlich gut. Die Trockenhefen von Braupartner kenne ich nicht. So wie Du aber den Geschmack beschreibst, würde ich sagen, weg damit. Ich nehme sonst gern das Zeug von WYEAST. Das ist zwar aufwendiger (inkubieren, Starterkultur, evtl. Anstelltemperatur kühlen), hat sich aber für mich bewährt. Das Wichtigste ist aber: Absolute geschmackliche Reinheit. Die ist sogar besser als bei meiner Brauereihefe. Zur Flaschenhefe. Das geht. Bier in einem Ritt ausgießen, Hefe nicht aufschütteln, sondern drin lassen. Dann mit abgekochtem und gekühlten Wasser den Hefebodensatz in der Flasche aufschwemmen und mit steriler Starterkultur vermehren. Hefeweizen: Schneider oder Maisel´s Weiße Geht auch hervorragend mit Trappistenbieren. Habe gelesen, daß Hobbybrauer sich so Hefe aus Chimay herangezüchtet haben. Backhefe ist zum backen, nicht zum Bier brauen. Gruß Tobias From walaskjalf at gmx.de Wed Feb 11 11:57:52 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Feb 11 11:58:01 2004 Subject: AW: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: <1076426374.4028f686bf31c@secure.neap.net> Message-ID: Hallo Alan, Eigentlich sagt Horst schon alles. zum Reinheitsgebot: Wer getreu dem bayrischen Reinheitsgebot von 1516 brauen will, liest im Originaltext: "... Wir wollen auch sonderlichen dass füran allenthalben in unsern stetten märckthen un auf dem lannde zu kainem pier merer stückh dan allain GERSTEN, hopfen un wasser genommen un gepraucht solle werdn..." Daß das vermälzt werden muß, ist klar, daß ausschließlich vermälzte Gerste zu nehmen ist, ist dem Text nicht zu entnehmen. Die deutsche Biersteuergesetzgebung hingegen sagt nur Gerstenmalz für untergäriges, nicht aber der Originaltext des Reinheitsgebotes. >4.970 Sorten Pils die alle gleich Schmecken ;-) stimmt ja nicht aber lieber so als Bud light ;-))) zu dem von Dir verlinkten Artikel: Es gibt sicher genau so viele Argumente dagegen. Nimm´s mir nicht übel aber ich kann nicht so recht erkennen, warum Mr. Ron Pattison mir das alles erklären will. Was seine Kenntnis des DDR-Bieres angeht, erstaunt mich aber schon. Als Quoten-Ossi in der Liste sag ich Euch mal was zum DDR-Bier: Das meiste war einfach Scheiße. Radeberger, Wernesgrüner oder Lübzer Export waren wie eine heimliche Zweitwährung und wurden deshalb ja in den Westen exportiert aber viele anderen Biere der ach so tollen Getränkekombinate waren Dreck. Warum ? Pilsner mit 10% Reis und 10% Zucker und minderwertigem Hopfen schmeckt nunmal nicht, dazu oftmals völlig fertige Anlagen (hier in Freiberg hat man die Maischpfanne 1974 kleben müssen, weil im 5-Jahrplan des Kombinates eine neue Maischpfanne erst für 2016 ! vorgesehen war) dazu alle weiteren Segnungen der Mangelwirtschaft. Das einfache Helle aus dem Getränkekombinat Karl-Marx-Stadt hieß "Sterbehilfe" oder "Gelber Würger", war also sicher sehr lecker. Herr Pattison hat keinen Plan unter welchen Umständen hier früher gearbeitet wurde. Noch heute glaubt hier jeder, daß aus Mangel an Hopfen das DDR-Bier mit Ochsengalle gebittert wurde. Ein Vorurteil, daß durch die minderwertige Qualität entstand. Überhaupt kann diese romantisierte DDR-Glorifizierung nur von völlig Verblödeten oder PDS-Wählern kommen. Daß nach der Wende und den veränderten Wirtschaftsverhältnissen und nach vielen Sanierungen bzw. Neubauten das Bier hier wieder schmeckt und die Brauereien kleiner sind, stimmt auf alle Fälle. Kurzum: letzten Endes wollen wir doch alle das gleiche, ob nun mit oder ohne Reinheitsgebot gutes Bier brauen. Und ich stimme Dir sogar zu: Man kann auch Zucker als Schüttungsanteil verwenden; ich denke, es muß aber zum Biertyp passen. Im Pilsner hat´s nix verloren. Verzichtet man auf das Reinheitsgebot, braucht man andere Regularien, um Panscherein im Bier auszuschließen. PVPP find ich auch nicht gut und 20-Tage-Reifung ist auch Pansch, deshalb verlieren diese Biere jeden Vergleich mit hausgebrautem und ausgereiftem Bier. Horst hat allerdings Recht, wenn er auf die Bierpanschereien anderer Länder verweist. So etwas geht hier zum Glück nicht. Gruß Tobias From Schaffrath at gdv.com Wed Feb 11 12:20:55 2004 From: Schaffrath at gdv.com (Burkhart Schaffrath) Date: Wed Feb 11 12:17:11 2004 Subject: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: <003601c3f009$2efc1470$f5f1e8d9@uh> References: <1076426374.4028f686bf31c@secure.neap.net> Message-ID: <5.0.2.1.2.20040211121218.0232c480@192.168.1.2> Hallo Horst! Seufz, jetzt muß ich mich doch auch mal einmischen! > > Rohfrucht darf man nicht verwenden, oder? > >Für UG Bier definitiv nicht. In OG ist anderes Malz (kein Reis, Mais, Dari), >ausserhalb von Bayern und dem badischen Teil Baden-Württembergs auch >technisch reiner Rohr-, Rüben- oder Invertzucker sowie Stärkezucker ... >blabla... erlaubt. "vorläufiges Biergesetz" 1.1.1993 Also Rohfrucht ist GRUNDSÄTZLICH nicht erlaubt. Unvermälztes Getreide gilt als "Malzersatzstoff" und das ist nicht zulässig. Basta. Die Gesetzgebung ist da völlig unsinnig. Nach dem vorläufigen Biergesetz kann zwar auf Antrag ein Bier mit solchen Zusätzen gebraut werden, daß ist dann aber nach der gültigen Bierverordnung kein "bier" mehr... Dafür ist z.B. in OG der Einsatz von Süßstoffen zulässig, soviel zur "Reinheit".... > > Ob das Reinheitsgebot die Kreativität beschraenkt : ganz sicherlich. > > Es gibt eine reihe von Zutaten (die auch voellig 'rein' sind), die > > wirklich lecker in Bier schmecken, aber nicht verwendet werden > > koennen. Rohfrucht. Rohgetreiden (kein Malz). u.a. > >Gerste ist im Vergleich zu anderen Früchten relativ anspruchsvoll. ???? Naja, anspruchsvoller als Roggen.... > Der >Mälzungsprozess kostet Zeit, Geld, Energie und Wasser. Malz ist also ein >Luxus, den sich nicht wirklich viele Staaten leisten können /wollen. Warum >sollten wir diesen Luxus aufgeben für Rohstoffe, die für die Biererzeugung >nicht optimal sind ? Hüstel, der Zusatz von Rohfrucht ist nicht zwangsläufig qualitätsmindernd! >Hefenährpräperate/ Hefeautolysate oder Fremd-Enzyme >sind die Folge. Ein 100%ges Rohfruchtbier wird nur in Afrika gebraut, und >das mit jede Menge Extra-Enzymen von novozymes. Auf sowas verzichte ich >gerne. Ja, klar, darauf verzichte ich auch gerne. Eine anständige Deklarationspflicht würde es aber dem Verbraucher überlassen, da die Entscheidung zu treffen! > > Da drin steht nichts z.B. von Bio-anbau. Man kann auch kunststoff > > als klaerungsmittel verwenden. Kunststoff in einem 'reinem' Bier!!! > >PVPP kann "vollständig" wieder aus dem Bier herausfiltriert werden (und ist >zudem regenerierbar). Ja, nett, oder? Aber wieso ist das nötig? Kann man ohne, denn kein Bier herstellen? Oder waren die alkoholischen Getreideprodukte der letzten 3.000 Jahre alle Mist? Wieso muß man der Industrie solche Opfer bringen, wenn man dafür ein eigentlich eher minderwertiges Produkt erhält? >Das Reinheitsgebot bewahrt uns dafür auch noch vor anderen Stoffen zur >Haltbarmachung und Stabilisierung. Tannoide, Tannine, SO2, Antioxidantien, >thermostabile Enzyme, etc. Ja klar. Davor könnte uns aber auch eine entsprechende andere Lebensmittelverordnung bewahren und eine anständige Deklarationspflicht würde ihr Übriges tun.... Gruß Burkhart Schloßbrauerei Dillendorf (Biere die es einmal gab...) From Schaffrath at gdv.com Wed Feb 11 12:25:09 2004 From: Schaffrath at gdv.com (Burkhart Schaffrath) Date: Wed Feb 11 12:21:26 2004 Subject: AW: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: References: <1076426374.4028f686bf31c@secure.neap.net> Message-ID: <5.0.2.1.2.20040211122104.021c1a30@192.168.1.2> Hi Tobias! >Die deutsche Biersteuergesetzgebung hingegen sagt nur Gerstenmalz für >untergäriges, nicht aber der Originaltext des Reinheitsgebotes. Irrtum. Das Biersteuergesetz sagt, daß es sich um ein Bier handelt, wenn es der kombinierten Nomenklatur der EU entsprechend ein Bier ist. In dieser Nomenklatur steht aber nur "Bier aus Malz" und die gängige Praxis der Hauptzollämter ist es, ein Getränk steuerlich als "Bier" zu beurteilen, wenn es größtenteils aus Malz in einem brautechnischen Prozess hergestellt wird und der Alkohol nur aus einer alkoholischen Gärung stammt. Gruß Burkhart Schloßbrauerei Dillendorf (Biere die es einmal gab...) From walaskjalf at gmx.de Wed Feb 11 14:02:41 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Feb 11 14:02:49 2004 Subject: AW: AW: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: <5.0.2.1.2.20040211122104.021c1a30@192.168.1.2> Message-ID: Hallo Burkhardt, Wie die gesetzliche Situation genau ist, weiß ich nicht; wird schon stimmen, wenn Du das so sagst. Mir ging es nur um das Kuriosum, daß es immer heißt, daß nach Original-Reinheitsgebot nur Gersten-Malz zulässig ist. Der Originalwortlaut sagt das ja nicht aus. Wenn die Hauptzollämter so verfahren, wie Du schreibst, ist das ja außerst doppelzüngig. Auf der einen Seite schreit der Staat Reinheitsheitsgebot (ich ja auch) auf der anderen Seite kassiert er auch da, wo es nicht eingehalten wird. >Ja, klar, darauf verzichte ich auch gerne. Eine anständige >Deklarationspflicht würde es aber dem Verbraucher überlassen, da die >Entscheidung zu treffen! Das stimmt zwar. Leider ist es vielen egal, was sie konsumieren. Man könnte es ja so betrachten, daß mit dem geltenden Recht auch der Egalbürger etwas akzeptables kauft. Das Reinheitsgebot kommt der deutschen Brauindustrie sicher nicht ungelegen, sonst wäre der Druck es zu beseitigen sicher höher. >> > Da drin steht nichts z.B. von Bio-anbau. Man kann auch kunststoff >> > als klaerungsmittel verwenden. Kunststoff in einem 'reinem' Bier!!! >> >>PVPP kann "vollständig" wieder aus dem Bier herausfiltriert werden (und ist >>zudem regenerierbar). >Wieso muß man der Industrie solche Opfer bringen, wenn man dafür ein >eigentlich eher minderwertiges Produkt erhält? PVPP ist Mist und seine Entwicklung dem kostenbdingten Streben nach Verkürzung der Reifezeit (Beschleunigung des Ausstoßes, Verringerung der Lagerkapazität) und endloser Lagefähigkeit nach Abfüllung geschuldet. Meiner Meinung nach führt eine zu starke Liberalisierung zu zu viel Panscherei, weshalb ich aus diesen Gründen für das Reinheitsgebot bin. Würde jeder, der braut, seine Sache mit Idealismus verfolgen {können} und wäre nicht dem fortwährenden Kostendruck ausgesetzt, so bräuchte man keine Regularien. Aber das ist Theorie. Wir Hobbybrauer können ja zum Glück experimentieren, wie wir wollen und sind an solche Gesetze nicht gebunden. Das Reinheitsgebot könnte man ja auch als Synonym für frühzeitiges Bestreben um Bierqualität heranziehen, wenngleich es sicherlich "Brotschutzgebot" war. Damit es dem aktuellen Focus entzogen und steht mit den historischen Biergesetzen anderer Länder auf einer Ebene. Gruß Tobias From amckay at neap.net Wed Feb 11 15:14:15 2004 From: amckay at neap.net (Alan McKay) Date: Wed Feb 11 15:14:18 2004 Subject: AW: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: References: Message-ID: <1076508855.402a38b74ad46@secure.neap.net> Tobias schreibt : > Vergleich mit hausgebrautem und ausgereiftem Bier. Horst hat allerdings > Recht, wenn er auf die Bierpanschereien anderer Länder verweist. So etwas > geht hier zum Glück nicht. Aber der Sinn der Sache ist es, dass dies nichts mit dem Reinheitsgebot zu tun hat. Keine frage, dass das Bier in Deutschland weit und breit viel besser ist, als z.B. das Bier in Nordamerika. Aber ... Das Brot in Deutschland ist weit und breit viel besser als z.B. das Brot in Nordamerika. Gibt es ein Reinheitsgebot fuer Brot? Das glaube ich irgend-wie nicht. Die Wurst in Deutschland ist weit und breit viel besser als z.B. die Wurst in Nordamerika. Gibt es ein Reinheitsgebot fuer Wurst? Das glabue ich auch irgend-wie nicht. Das Bier, das Brot und die Wurst sind in Deutschland viel besser, weil der Brauer bzw Baecker bzw Metzger noch stolz auf seiner Arbeit hat. Auch zum Teil weil der Kaeufer ein hoeheres Niveau erwartet. Horst schreibt : > Gerste ist im Vergleich zu anderen Früchten relativ anspruchsvoll. Der > Mälzungsprozess kostet Zeit, Geld, Energie und Wasser. Malz ist also ein > Luxus, den sich nicht wirklich viele Staaten leisten können /wollen. Warum > sollten wir diesen Luxus aufgeben für Rohstoffe, die für die Biererzeugung > nicht optimal sind ? Hefenährpräperate/ Hefeautolysate oder Fremd-Enzyme > sind die Folge. Ein 100%ges Rohfruchtbier wird nur in Afrika gebraut, und > das mit jede Menge Extra-Enzymen von novozymes. Auf sowas verzichte ich > gerne. Wie kann man etwas beurteilen, dass man nie probiert hat? Ich kann es mir gut vorstellen, dass das afrikanische 100%ges Rohfruchtbier mir auch nicht schmecken wuerde. Aber ein belgisches 50%ges Rohfruchtbier ist ja schon der Himmel auf Erde. Und ein amerikanisches mikrogebrautes 25%ges Rohfruchtbier (CAP - Classic American Pilsener mit 25% Maize) ist auch schon mal etwas zu erleben! Wenn die deutschen Braumeistern solches hervorragendes Bier innerhalb der Einschraenkungen des Reinheitsgebots brauen koennen, stellt euch mal vor, was sie mit Rohfrucht oder am sonsten noch anderen voellig "reinen" Zutaten leisten koennten, die ihnen zur Zeit untersagt sind! cheers, -Alan p.s. das von "4.970 Sorten Pils die alle gleich Schmecken" war natuerlich uebertrieben ;-) -- http://www.bodensatz.com/ TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) From rickdude02 at earthlink.net Wed Feb 11 16:39:44 2004 From: rickdude02 at earthlink.net (rickdude02@earthlink.net) Date: Wed Feb 11 16:39:50 2004 Subject: Betr.: RE: [HBF] Bock questions Message-ID: <22566236.1076513985531.JavaMail.root@waldorf.psp.pas.earthlink.net> Es ist nicht English-- Es ist weil Du Deutch sehr gut verstehen! Rick -----Original Message----- From: Greg 'groggy' Lehey Sent: Feb 11, 2004 3:06 AM To: Hausbrauerforum Cc: strongg42@hotmail.com Subject: Re: Betr.: RE: [HBF] Bock questions On Wednesday, 4 February 2004 at 15:13:48 -0000, Phil Flannery wrote: > **Here in Canada we can buy Holsten Maibock and Holsten Festbock.** > > Just a stab in the dark, but I'd say that Holsten Maibock is > probably only sold in Niedersachsen, and Holsten Festbock would be > sold further South. I believe the Holsten brewery is in Hamburg, > which is Niedersachsen (a German state in the North) Hamburg is in Hamburg. It's a city state. Why is everybody speaking English on this list? Greg -- Finger grog@lemis.com for PGP public key. See complete headers for address and phone numbers. From rickdude02 at earthlink.net Wed Feb 11 16:53:55 2004 From: rickdude02 at earthlink.net (rickdude02@earthlink.net) Date: Wed Feb 11 16:54:00 2004 Subject: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant Message-ID: <7127134.1076514836448.JavaMail.root@waldorf.psp.pas.earthlink.net> (Entschuldigen Sie mein "?"... mein Programm stützt nicht nicht-Englische Vokal.) >From: Horst : > >F�r UG Bier definitiv nicht. In OG ist anderes Malz (kein Reis, Mais, Dari), >ausserhalb von Bayern und dem badischen Teil Baden-W�rttembergs auch >technisch reiner Rohr-, R�ben- oder Invertzucker sowie St�rkezucker ... >blabla... erlaubt. "vorl�ufiges Biergesetz" 1.1.1993 Bitte, was ist OG und UG? >Auf sowas verzichte ich gerne. Etwas Obst (oder Gemüse) -Bier ist ausgezeichnet. Mein Freund machst gut bier aus, er, Pumpkin. >Garantiert kein Reinheitsgebot ein reines Bier ? Nein, aber niemand trinken schlechtes Bier. Lassen Sie die Leute entscheiden, was sie trinken möchten... nicht die Stadt. (Mein Americanisch Gedanke.) kr Rick From rickdude02 at earthlink.net Wed Feb 11 17:02:06 2004 From: rickdude02 at earthlink.net (rickdude02@earthlink.net) Date: Wed Feb 11 17:02:14 2004 Subject: AW: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant Message-ID: <17876076.1076515328102.JavaMail.root@waldorf.psp.pas.earthlink.net> Aus Tobias: >>4.970 Sorten Pils die alle gleich Schmecken ;-) > >stimmt ja nicht aber lieber so als Bud light ;-))) Das stimmt! Aber op Sie Kommen nach America, Sie finden auch gut Bier... mit kein Reinheitsgebot. kr Rick From Schaffrath at gdv.com Wed Feb 11 17:20:01 2004 From: Schaffrath at gdv.com (Burkhart Schaffrath) Date: Wed Feb 11 17:16:16 2004 Subject: AW: AW: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: References: <5.0.2.1.2.20040211122104.021c1a30@192.168.1.2> Message-ID: <5.0.2.1.2.20040211170836.023948c8@192.168.1.2> Hi Tobias! >Wie die gesetzliche Situation genau ist, weiß ich nicht; wird schon stimmen, >wenn Du das so sagst. Ich habe mich damit gerade intensiv auseinandergesetzt.... > Mir ging es nur um das Kuriosum, daß es immer heißt, >daß nach Original-Reinheitsgebot nur Gersten-Malz zulässig ist. Der >Originalwortlaut sagt das ja nicht aus. Man spricht "amtlich" übrigens vom "absoluten Reinheitsgebot"..... >Wenn die Hauptzollämter so verfahren, wie Du schreibst, ist das ja außerst >doppelzüngig. Auf der einen Seite schreit der Staat Reinheitsheitsgebot (ich >ja auch) auf der anderen Seite kassiert er auch da, wo es nicht eingehalten >wird. Genau. Aber was soll's, die Biersteuer ist nicht so immens.... >Deklarationspflicht >Das stimmt zwar. Leider ist es vielen egal, was sie konsumieren. Man könnte >es ja so betrachten, daß mit dem geltenden Recht auch der Egalbürger etwas >akzeptables kauft. Wenn ich ehrlich bin, ist es mir egal, was der Egalbürger konsumiert. Ich denke Eigenverantwortlichkeit ist eine Lebensgrundlage, aber das gehört nicht hier hin.... >Das Reinheitsgebot kommt der deutschen Brauindustrie >sicher nicht ungelegen, sonst wäre der Druck es zu beseitigen sicher höher. Hm. Ich bin mir da nicht so sicher. Die sind nur solange auf Ihrem Reinheitsgebot rumgeritten, daß sie es jetzt nicht so einfach los werden. Der Bierabsatz geht zurück, aber da keine Alternativen zur Verfügung stehen muß man irgendwelche dubiosen Mixgetränke produzieren, während sich viele Leute ausländischen Bieren zuwenden. >Meiner Meinung nach führt eine zu starke Liberalisierung zu zu viel >Panscherei, weshalb ich aus diesen Gründen für das Reinheitsgebot bin. Würde >jeder, der braut, seine Sache mit Idealismus verfolgen {können} und wäre >nicht dem fortwährenden Kostendruck ausgesetzt, so bräuchte man keine >Regularien. Aber das ist Theorie. Man könnte aber über den Tellerrand sehen und die Liste der zugelassenen Braustoffe vergrößern. Der Einsatz von Rohfrucht z.B. oder natürliche Kräuter und Gewürze. >Das Reinheitsgebot könnte man ja auch als Synonym für frühzeitiges Bestreben >um Bierqualität heranziehen, wenngleich es sicherlich "Brotschutzgebot" war. >Damit es dem aktuellen Focus entzogen und steht mit den historischen >Biergesetzen anderer Länder auf einer Ebene. Ich denke, das Reinheitsgebot war vor allem auch ein politisches Gesetz. Bei der Herstellung von Gruitbier unterlag der Brauer dem "Gruitzwang" und mußte die Gruit (Kräutermischung) in entsprechenden "Gruithäusern" kaufen. Das "Gruitrecht" und die damit verbundenen Pfründe lagen gegen Ende des Mittelalters größtenteils in kirchlicher Hand. D.h. die Biersteuer floß in kirchliche Kassen. Des war mit der Einführung des ausschließlichen Hopfenbierbrauens beendet.... Gruß Burkhart Schloßbrauerei Dillendorf (Biere die es einmal gab...) From phil.flannery at eds.com Wed Feb 11 17:29:56 2004 From: phil.flannery at eds.com (Flannery, Phil) Date: Wed Feb 11 17:30:40 2004 Subject: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant Message-ID: **Bitte, was ist OG und UG?** OG=obergarig (top fermented) UG=untergarig (bottom fermented) Phil From walaskjalf at gmx.de Wed Feb 11 17:30:55 2004 From: walaskjalf at gmx.de (Tobias Kandler) Date: Wed Feb 11 17:31:03 2004 Subject: AW: AW: AW: [HBF] Reinheitsgebot Rant In-Reply-To: <1076508855.402a38b74ad46@secure.neap.net> Message-ID: Hallo Alan, Ich glaube jetzt verstehe ich Dich besser und sicher sind belgische Biere mit Rohfrucht gut und CAP mit Mais ebenso. Es kommt immer darauf an, wie Du sagst, welche Einstellung man zu seiner Arbeit hat. Von der nationalen Herkunft ist es unabhängig. Ich habe die Argumente gegen das Reinheitsgebot eher so aufgefaßt, daß unser klassischen Lagerbiere davon losgelöst gebraut werden sollten und damit besser würden. Würde man aber durch die Lockerung der Restriktionen die Möglichkeiten der Rezeptentwicklung erweitern, könnte man den klassischen Biertypen viele neue an die Seite stellen und so die Palette erheblich erweitern. Vor dem Hintergrund des stetig sinkenden Bierkonsums in Deutschland vielleicht keine schlechte Überlegung, da man so neues Kundenpotenital erschließen könnte. Man müßte die Biersteuergesetzgebung dann erheblich verändern, eher klassische Biergattungen festnageln und ansonsten alles bis auf ungesunde Schönungsmittel (auch PVPP !!!) erlauben. Man hat dann mehr Vielfalt und die traditionellen Biere geschützt. Das ganze wäre dann keine ideologische Entscheidung mehr für oder gegen das Reinheitsgebot, sondern sachlich. Gruß Tobias From wolfgang_halmich at web.de Wed Feb 11 17:34:34 2004 From: wolfgang_halmich at web.de (Wolfgang Halmich) Date: Wed Feb 11 17:34:42 2004 Subject: [HBF] Message-ID: <200402111634.i1BGYYQ01870@mailgate5.cinetic.de> Hallo Sven, i Herführung eine Maisels (eine Brauerei i Schneiderweizen. Das Herführen mindestens 2 Flaschen und gieße den Hefesatz i sterilisierte Weithalsflasche o.ä. Füttere die Hefesuspensio mit der gleichen Menge Nährlösung, das kann Bierwürze, Honigwasser, Malz mag. Auch die Nährlösung sol Stelle die Lösung schön warm (ca. 28°C) un gut. Wenn die Gärung angesprungen ist - das kann unter Umständen, je nach Hefemenge, 1-5 Tage dauern, im Schnitt 2 Tage - gebe wi stellen, belüften (ist sehr sehr wichtig!!!) usw. bis du die notwendige Menge an Habe mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen dass du dir eines der beiden Biere besorgen kannst, ab dass dir andere Forumsteilnehmer noch weitere Weizenbiersort nennen können, mit denen man ebenso erfolgreich ist. Viel Erfol Wolfgang _______________________ 5F______________________=5 F_______________________ ____ Nachrichten, Musik und Spiele schnell und einfach per Quickstart i WEB.DE Screensaver - Gratis downloaden: [1]http://screensaver.web.de/?mc=021110 References 1. 3D"http://screensaver.=/ From sven at geggus.net Wed Feb 11 19:51:18 2004 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Wed Feb 11 19:51:21 2004 Subject: [HBF] Frische Hefe vs. Instanthefe References: <013a01c3f0b6$e3376b80$0edfe03e@hibbo> Message-ID: Hibbo Niemann wrote: > Wenn du die Trockenhefe von Braupartner beziehst , warum nicht auch die > Flüssige von dort ? Ich habe geschrieben, dass ich die verwende, nicht das ich die von dort beziehe. Der Brauladen um die Ecke verkauft die halt ebenfalls. ICh wuerde mir halt gerne den Versandweg ersparen, ausserdem ging mirs auch mehr um eure Erfahrungen als um Bezugsquellen, ist das aus dem urspruenglichen Posting nicht hervorgegangen? Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From sven at geggus.net Wed Feb 11 19:55:15 2004 From: sven at geggus.net (Sven Geggus) Date: Wed Feb 11 19:55:19 2004 Subject: [HBF] Reinheitsgebot Rant References: <1076508855.402a38b74ad46@secure.neap.net> Message-ID: Alan McKay wrote: > Wenn die deutschen Braumeistern solches hervorragendes Bier innerhalb > der Einschraenkungen des Reinheitsgebots brauen koennen, stellt euch > mal vor, was sie mit Rohfrucht oder am sonsten noch anderen voellig > "reinen" Zutaten leisten koennten, die ihnen zur Zeit untersagt sind! hm, das ganze haette IMO nur einen Vorteil, ich koennte mal ein den Geschmack von einem Gruitbier probieren ohne dafuer das Risiko eingehen zu muessen einen Sud zu versauen. Sven -- TCP/IP: telecommunication protocol for imbibing pilsners (Man-page of Unix-to-Unix beer protocol on Debian/GNU Linux) /me is giggls@ircnet, http://sven.gegg.us/ on the Web From wesjo at reg2.health.nb.ca Wed Feb 11 20:23:18 2004 From: wesjo at reg2.health.nb.ca (Jonathan Westphal) Date: Wed Feb 11 20:23:54 2004 Subject: [HBF] Reinheitsgebot Rant Message-ID: >>> sven@geggus.net 02/11/04 02:55PM >>> >hm, das ganze haette IMO nur einen Vorteil, ich koennte mal ein den >Geschmack von einem Gruitbier probieren ohne dafuer das Risiko >eingehen zu muessen einen Sud zu versauen. Wenn ich mich nicht irre, gibt es doch schon Ausnahmen, z.B. obwohl Gose nicht dem Reinheitsgebot entspricht (Coriander und Salz wer